Himba Dorf?

39 Antworten · 9'637 Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2011 von toemi
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354 Beiträge · seit 201014. Dez. 2011 · #21
Armin schrieb:Hallo Reinhard,

das kann nicht sein. Das Himba-Dorf, das von der Grootberg Lodge angefahren wird, liegt nördlich von der C40 zwischen Kamanjab und dem Grootberg Pass.

Gruß
Armin
... und Du kommst meines Wissens auch nur geführt da rein.

Serengeti
Themenstarter100 Beiträge · seit 200614. Dez. 2011 · #22
@braunpaul
Hallo Michael,
das ist so ca. 20 km südlichvon Kamanjab, ich glaube an
der C 40, ist ein ganz verstecktes Hinweisschild,aber zu sehen.
Du fährst dann so und kommst an ein Tor, da sind die Guids.
Na hoffentlich steht das versteckte Hinweisschild and der vielleicht C40 dann auch noch in einem Jahr 😉 Der Tipp ist gut, einfach mal hinfahren, und Glück haben ...
Falls jemand aber noch genauere Koordinaten/Strassen/Orte kennt, dann gerne mailen ...
Danke!
Gruß,
Toemi
Gast14. Dez. 2011 · #23
Hallo,
toemi schrieb:
das ist so ca. 20 km südlichvon Kamanjab, ich glaube an
der C 40, ist ein ganz verstecktes Hinweisschild,aber zu sehen.
Na hoffentlich steht das versteckte Hinweisschild and der vielleicht C40 dann auch noch in einem Jahr 😉
Die C40 kreuzt Kamanjab eigentlich in Ost-West-Richtung. Südlich von Kamanjab läuft die C35. Insofern wird es mit der Ortsbeschreibung "20 km südlich von Kamanjab an der C40" wahrscheinlich schwierig.

Durch viele Himbadörfer sind schon tausende Touristen gelatscht. Für einen vom Tourismus wenig beeinflussten Himba-Kraal musst Du in sehr entlegene Ecken, in die kaum ein Tourist kommt; tief im Kaokoveld oder wahrscheinlich besser nach Angola 😉

Beste Grüße

Guido
5'538 Beiträge · seit 200814. Dez. 2011 · #24
Hallo Zusammen,

es gibt um Kamanjab zwei Himbadörfer - eines das wie oben beschrieben ist. Da sollte man sich aber in Kamanjab in der Kneipe anmelden. Das zweite ist Gelbingen. Darüber wurde genug geredet.

@Guido: Da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus. Ich kenne auch im Kaokoveld kein Himbadorf, in dem die Himbas nicht auf die Touristen warten. Selbst in dem Kraal in den Hartmann Bergen, in dem ich mal vor 5 Jahren war, wurden drei- bis viermal wöchentlich Touristen hingeführt. Deshalb verzichte ich heute auch auf die langen, teuren Touren und fahre dahin, wo es am nächsten und preiswertesten ist.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Gast14. Dez. 2011 · #25
Hallo Gerd,

gänzlich unberührte Himba-Kraals gibt es wohl in Namibia nicht mehr. Aber ich würde vermuten, dass Himba-Kraals in den Hartmannbergen trotzdem erheblich weniger Touris abbekommen, als um Kamanjab oder an den Epupa Falls?

Wenn man nur ein Himba-Beweisfoto für die Lieben daheim braucht, dass man echt bei den Wilden in Afrika war, dann kann man das ja mittlerweile auch Swakopmund zuverlässig abhaken 😈

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2011
5'538 Beiträge · seit 200814. Dez. 2011 · #26
Hallo Guido,

die originellsten Fotos sind die, wenn sie mit dem Einkaufswagen durch den Laden schieben, Plastiktüten in der Hand und ein Kind mit nacktem Popo an der nackten Brust haben.

Aber diese Himbas interessieren uns ja nicht. Das sind ja nur Stadtmenschen.😄 Das sollte jetzt eigentlich ein Smiley sein????

Liebe Grüße
Gerd
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2011
39 Beiträge · seit 201119. Dez. 2011 · #27
Hallo Toemi,
wir sind Ende November Richtung Ruacana gefahren um dann dort oben auch einen Einblick in den Lebensstil der Himba zu bekommen. Leider mußten wir wegen schlechtem Straßenzustand umkehren. So gab es unsere erste Berührung mit den Himbas in Opuwo, wo sie sich einfach in das Stadtleben einfügen. In Opuwo wurde uns auch eine sehr teuere Tour angeboten, auf die wir dankend verzichteten. Der Bus fuhr ab als wir gerade unser Auto gepackt haben und kam schon zurück als wir aus Opuwo fuhren (ca. 40 Minuten später). Dafür wurde pro Person 35 Euro berechnet! Wir beschlossen also in Kamanjab unser Glück zu versuchen und landeten auf Gelbingen. Hauptsächlich leben dort Frauen, die am Tourismusgeschäft mit teilhaben wollen, die Männer blieben im Kaokoland um die Rinder zu hüten. Die Hütten werden noch auf traditionelle Weise gebaut, aber es irritiert einen dann doch wenn dort ein Cellphone klingelt. Also man sollte sich darauf vorbereiten das Satellitenschüsseln montiert sind und Handys klingeln. Der Fortschritt ist auch in die letzten Winkel Afrikas eingekehrt. Man berichtete uns allerdings auch daß einige lieber das Handy aufladen als Essen für die Kinder zu kaufen. Aber das ist wohl nicht nur bei den Himbas der Fall, sondern eine allgemeine Erscheinung mit der modernen Kommunikation. Ich würde sagen es ist einfach zu spät um die autentischen Himbas oder San zu finden. Alles dient nun dazu Geld mit dem Tourismus zu verdienen, was ich auch in Ordnung finde. Es ist für mich immer noch interessant, wenn mir jemand erkärt wie man Werkzeuge herstellt, Essen und Wasser im Busch findet, kocht oder Hütten baut. Damit werden ja auch Traditionen gewahrt, aber das mag auch nur meine Meinung sein. Ich wollte hiermit nur sagen, daß man sich nicht zuviel versprechen sollte von so einem Himbabesuch.
Viele Grüsse
Suems
Themenstarter100 Beiträge · seit 200619. Dez. 2011 · #28
Hallo Suems,
vielen Dank für deine Einschätzung, die im großen und ganzen unsere Erwartungen entsprechen. Allerdings verstehe ich nicht ganz:
Du schreibst:
Es ist für mich immer noch interessant, wenn mir jemand erkärt wie man Werkzeuge herstellt, Essen und Wasser im Busch findet, kocht oder Hütten baut.
Wurde das nun auf Gelbingen ansatzweise gezeigt oder nicht?

Gruß,
Toemi
5'538 Beiträge · seit 200819. Dez. 2011 · #29
Hallo Toemi,

nein - sie zeigen auf Gelbingen nichts von dem. Sie leben dort wie in ihren Dörfern, denn es sind Himbas und keine San. Sie kochen vor sich hin, sie schnitzen und basteln, sie tun gar nichts oder sie stehen herum und "tratschen" - so wie sie es in ihrem Dorf tun. Es ist eben kein lebendes Museum, sondern lebendige Gegenwart. Und zwar eine sehr an die Neuzeit angepasste - man kennt Plastik und Handys, denn der erste Präsident hatte der Telecom den Auftrag erteilt, dass auch der letzte Bewohner im Busch mit dem Handy erreichbar sein soll. Und das ist bei den Einheimischen - gleich welcher Couleur - gut angekommen, so wie übrigens überall in der Welt.

Deshalb empfehle ich Dir wirklich Opuwo statt Dorf. Ist aber ein Riesenumweg.

Liebe Grüße
Gerd
39 Beiträge · seit 201120. Dez. 2011 · #30
Hallo Toemi,
wir konnten auf Gelbingen sehen wie eine Hütte mit der Lehm/Dung Mischung verputzt wurde. Ansonsten war es so wie von Gert geschrieben: rumsitzen, tratschen, essen und spielen. Die Aktiveren sind da wohl die San.
Grüssle
Suems
Themenstarter100 Beiträge · seit 200620. Dez. 2011 · #31
Ach wie dank ich allen ... auch wenn wir immer noch nicht 'das Richtige' gefunden haben,
Keine Ahnung warum wir uns zunächst auf die Himbas beschränkt hatten, aber vielleicht werden wir bei den San's 'erfolgreicher'.
Ist noch noch ein wenig hin bis wir losfahren (Oct 2012)
Werde mich diesbezüglich also nochmal nach Tipps im Forum umschauen, nehme zwischenzeitlich aber auch gerne Empfehlungen diesbezüglich an.

Nun aber erst mal allen ein Frohes und Besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Toemi
4'129 Beiträge · seit 200827. Dez. 2011 · #32
Hallo, toemi!

Vielleicht wäre ja das etwas für euch, fragt doch mal nach, ob die schon öffentlich arbeiten.
http://www.lcfn.info/en/ovahimba/ovahimba

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
570 Beiträge · seit 201127. Dez. 2011 · #33
lilytrotter schrieb:Hallo, toemi!

Vielleicht wäre ja das etwas für euch, fragt doch mal nach, ob die schon öffentlich arbeiten.
http://www.lcfn.info/en/ovahimba/ovahimba

Gruß lilytrotter
Wenn hier jemand Kontakt hat.... Ich würde mich sehr dafür interessieren (Sept. 2012). 1-2 Tage Bushwalk wären genau mein Ding 😉
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
387 Beiträge · seit 200927. Dez. 2011 · #35
Also hier in Swakopmund werden es immer mehr die kurz vor der Mole (Museum) auf der Straße rumhängen.....
😠

Kein toller Auftritt wie ich finde.

So verliert eines der letzten Naturvölker die Würde für eine Dose Cola, die meist ein cleverer "Ovambo", der das Geld für´s fotografieren kassiert, nimmt.
Leider werden es jede Saison mehr Himbafrauen mit ihren Babys hier in Swakopmund.
😈
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
42 Beiträge · seit 201903. Feb. 2020 · #36
Liebe Forums Mitglieder,
Wir sind ab mitte nächster Woche in Namibia 🙂 , unser Tour dauert 2 Wochen und es wurde uns von mehreren Seiten abgeraten nach Epupa zu fahren aus zeitlichem Mangel...abgesehen, daß wir gerne Krokodile gesehen hätten und auch die Wasserfälle, hätten uns die Ovahimbas sehr interessiert. Nachdem ich schon Stunden hier im Forum verbracht habe, habe ich keine aktuellen Beiträge über Ideen und Tips für gute HIMBA BUSHTOUREN in und um Kamanjab / Palmwag ...?...gefunden.!
Vielleicht hat irgendwer hier Ideen, die aktuell sind. Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs und würden uns über Tips auch von Farmen bzw Campsites mit angebotenen Himbawanderungen sehr freuen.
Nach unserm Ziel Spitzkoppe und der Etoshapfanne liegen mehrere Tage...(eigentlich wäre der Epupa Plan da gewesen)...
Vielen Dank für Eure Beiträge
Marion und Gruss aus Bayern
43 Beiträge · seit 200903. Feb. 2020 · #37
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Liebe Marion,
mir ist nicht so ganz klar, was du mit Himba Bushtouren meinst.
Bei Kamanjab gibt es das Otjikandero. Du kannst dort eine Village Tour buchen oder eine Zeit auf dem Campingplatz oder im Filmhaus verbringen und bist so viel du willst von Himba umgeben. Mit Grundnahrungsmitteln kannst du viele Freunde finden.
Ein Schwesterprojekt ist Omapaha. Die Farm mit Himbadorf und Campingplatz und 2 Chalets liegt 30km westlich an der Gravel D2695 von der Abzweigung zum Okaukuejo entfernt.
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zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2020
42 Beiträge · seit 201903. Feb. 2020 · #38
Lieber Klaus,
Vielen Dank für Deine prompte Antwort! Das hat mir schon sehr gut weitergeholfen.
Mit Bushtouren meine ich, eine Wanderung zusammen mit einem Himba Guide durch den Busch, der dann z.B. Pflanzen, die sie nutzen erklärt, oder vielleicht auch Spuren und was zur Jagd erzählt,...? ...um ein Gefühl zu bekommen wie Himbas/Sans usw...die Natur zu ihrem Nutzen machen...- Ich glaube mich schrecken so ein bisschen die Living Museen ab, deshalb versuche ich auch eher authentische Himbas zu finden...
Mal sehen wo es uns dann hinverschlägt.!
Hast Du oder sonst Forumsmitglieder vielleicht noch einen guten Vorschlag für eine Wanderung, die vielleicht sogar ein paar Stunden dauert? Wir zwei Mädels sind nämlich voller bayrischer Energie! Noch sind wir ganz frei in unserer Planung, ...! Ganz lieben Gruss
Marion
390 Beiträge · seit 201703. Feb. 2020 · #39
Auf der Hoada Campsite kannst du eine Wanderung mit einem Damara in sein Dorf machen. Sehr authentisch. Ich war ganz allein mit dem Guide unterwegs, wir sind pro Strecke knapp 1 h gelaufen, er hat mir viel erklärt, ich durfte mitkochen und mit den Kids spielen. Eine meiner schönsten Urlaubserlebnisse.
42 Beiträge · seit 201903. Feb. 2020 · #40
Danke Silke auch für Deinen tollen Vorschlag!
Gruss auch an Dich aus Bayern!
Marion