GAGaßnerThemenstarter4 Beiträge · seit 201105. Dez. 2011 · #1
Machen nächstes Jahr Juli /August 2012 eine 4X4 Allrad-Selbsfahrer Tour durch Namibia Botswana:
Mein Frage an euch: Kann man den Chobe NP Savuti Moremi mit einen Auto befahren oder isr es zu gefährlich. Die Allradkenntnise sind auch nicht vorhanden.
Oder kennt jemand eine Argentur die so reisen auch geführt anbietet.
Hallo Gerhard, bin etwas irritiert wegen deiner beiden Anfragen hier. Ihr wollt eine Reise machen oder habt ihr schon was gebucht? Wenn nicht, wird es möglicherweise schon eng, denn ihr fahrt zur Hauptsaison. Gefährlich würde ich das Fahren nicht nennen, aber sehr anspruchsvoll und ohne 4x4 Kenntnisse schwierig. Schreib doch mal, inwieweit ihr schon vorbereitet seid, dann können wir präzise helfen.
Gruß Sille
GAGaßnerThemenstarter4 Beiträge · seit 201105. Dez. 2011 · #3
Hallo Sille
Wir sind gerade bei der routenplanung und haben auch schon zwei anbieter die uns camsides garantieren. sind uns aber unsicher wegen des Chobe Np. habt ihr schon erfahrung. wo seid ihr schon gewesen.
Hi Gerhard, ich habe im anderen thread eure ungefähre Route nachgelesen. Sie ist in großen Teilen gut fahrbar, aber Chobe und Moremi sind nicht zu unterschätzen. Wir hatten im Juni noch nicht den ganz tiefen Sand, aber die 70 km nach Savuti und von da noch einmal so viel bis Kachikau hatten es in sich. Auch die Gamedrives sind nicht ganz ohne. Ist aber alles machbar und man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben. Für deine Planung wünsche ich dir noch viel Erfolg.
Grüße:)
Ralf
JABULANI250 Beiträge · seit 201006. Dez. 2011 · #5
Hallo Gerhard
Gewisse Abschnitte sind einfach, es kann aber sehr schnell mühsam werden und zu einem Höllenritt ausarten (Tiefsand, Schlamm). Dann ist Erfahrung im Umgang mit 4*4 und Gelände gefordert… auch eine vermeintlich einfache „Pfütze“ kann dich in „big shit„ bringen und es kann je nach Route Tage dauern bis dich einer mit dem Traktor raus schleppen wird ...
Hallo Gerhard, wir waren in diesem Juli/August so in etwa auf der von dir angepeilten Route. Windhoek-Etosha-Caprivi bis Kasane, alles kein Ding, fahrtechnisch. Aber im Chobe (Waterfront auch kein Problem) dann nach Linyanti, Savuti und auch die Pisten im Moremi, hier wird's dann echt streckenweise sehr anstrengend und anspruchsvoll.Dazu kommen die kurzen Tage, denn gegen 18 Uhr ist es dunkel. Hier im Forum findest du einige Infos z.B. der Reisebericht von SASOWEWI, der etwa 4 Wochen nach uns unterwegs war und viel dazu geschrieben und auch Fotos eingestellt hat. Auch Hans Schoelink hat gerade vor ein paar Tagen wieder aktuelle Infos über Savuti/Moremi track conditions hier gepostet und auf seiner eigenen homepage hast du auch immer ein update über die Verhältnisse auf den Pisten. Versteh mich nicht falsch: ich will dir nicht abraten, aber ich denke, du solltest zumindest theoretisch wissen, was auf dich zukommen kann und du nicht entnervt und überfordert da stehst und möglicherweise teuer bezahlte Camps nicht erreichst. Es gäbe, falls du dir die Fahrerei nicht zutraust, auch Möglichkeiten, Teile organisiert zu machen. Stichworte hierzu: in Kasane Station machen, von hier die Waterfront am Chobe organisiert zu fahren, Trip nach VicFalls zu buchen, ab Maun mehrtägigen Trip in den Moremi etc. Du kannst so vieles sehen/erleben ohne total gestresst zu sein. Mach dir ein paar Gedanken und meld dich wieder!
Viele Grüße Sille
Montango1'667 Beiträge · seit 201106. Dez. 2011 · #7
Hallo Gerhard,
wir haben das vor Jahren auch zum ersten Mal und mit nur einem Auto gemacht: Maun, Moremi (Third Bridge, Xaxanaka, North Gate, Kwai, Savuti, Chobe) 4x4 Erfahrung war ein wenig vorhanden. Wir hatten für alle Fälle ein Sat-Telefon dabei, dies wäre allerdings nicht nötig gewesen, da recht viel Verkehr auf den Hauptrouten war. Wir hatten Tiefsand, allerdings kaum Wasser und Schlamm. Das kann natürlich jedes Jahr anders aussehen.
Wenn ihr das machen wollt, überlegt doch mal vorher ein 4 x 4 Training zu machen. Gibt es in D aber auch bei einigen Verleihern in NAM vor Beginn der Reise.
An den Gates immer fragen, wie die Routen zu befahren sind. Wenn es schlecht aussieht wegen zuviel Wasser, könnt ihr immer noch eine andere Strecke fahren. Vielleicht findet ihr auch in den Camps Fahrzeuge, denen ihr Euch ein Stück anschließen könnt. Ist ja Hauptreisezeit, allein werdet ihr also nicht sein 🙂. Nehmt genug Wasser und Essen mit, dann könnt Ihr auch etwas warten, wenn Ihr feststeckt.
Was die Gamedrives angeht: Ihr solltet Euch zuvor zumindest versuchen ein wenig Wissen über das Verhalten der Tiere anzueignen. Wir haben es so gemacht, dass wir die ersten 2 Tage in einer Lodge im Moremi waren mit geführten Gamedrives, da kriegt man schon etwas mit.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Dez. 2011 · #8
Hallo Gerhard, an der Chobe riverfront sehe ich keine Probleme, die kannst du auch ohne große Allradkenntnisse fahren. Von Moremi und Savuti rate ich ab. Es ist nie kalkulierbar, wie die Strecken zu fahren sind, dann ohne Erfahrung mit nur einem Auto, da kannst du ganz schön in der Sch.... (Schlamm!) stecken bleiben und hast schnell die Freude am ganzen Urlaub verdorben. Vor 2 Jahren hat ein Bekannter seinen 4x4 versenkt, die gesamte Elektronik war dahin, ca. 5000 Euro Gesamtschaden! Es wird ja auch offiziell geraten diese Strecken nur mit 2 Autos zu fahren. Wenn du es dir leisten kannst, dann mach von Maun aus eine Fly-in-Safari zu einer schönen Lodge im Moremi, z.B. Linyanti Bush Camp, und mach dann von dort aus geführte Touren, die sind garantiert ein Erlebnis. Moremi-Touren werden auch von Maun selbst aus angeboten. Gruß: Burschi
Auch im Wissen, dass die vielen oft gegensätzlichen Meinungen verwirren können, möchte ich dir meinen Standpunkt darlegen. Wir (Familie mit 3 Kindern) haben dieses Jahr im Juli/August Namibia und Botswana bereist, u.a. den Chobe und Moremi, und zwar mit einem Auto bei unserem ersten Afrikaurlaub ohne jegliche Geländeerfahrung. Allerdings waren wir zuvor im Etosha und Caprivi, wo wir schon erste Kontakte mit Sand machen konnten. Das Ganze war unproblematisch, solange du dich selber gut einschätzen kannst. Wir haben Tiefsandpassagen und Wasserquerungen gemacht, aber nur, als wir uns sicher waren, es schaffen zu können. An verschiedensten Stellen sind wir umgekehrt. Das häufig gehörte Argument "keine Offroad-Erfahrung" würde ich etwas relativieren. Wenn du interessiert bist, dich im Voraus einliest, dich vor Ort vorsichtig rantastest klappt das. Allerdings muss dir dabei wohl sein, ein wenig "das-klappt-schon-Mentalität" ist natürlich schon dabei. Schlussendlich ist es dein Entscheid, ich kann dir nur empfehlen viel zu lesen, auch wenn dir das keine klare Antwort geben wird, doch du hast dann eine solide Grundlage für die Entscheidung - und egal wie diese ausfallen wird, wird es dein super Urlaub!
Gruss und viel Spass bei der Planung, Simon
PS: Was ich nicht erwähnt habe: Vor Ort mit allen reden, da können noch die besten Inputs rauskommen, und vor Allem kriegt man ein gutes Bild von der momentanen Situation auf den Pads. Allerdings immer den Verstand einschalten und abwägen, nie mit einer einzigen Auskunft zufrieden geben, du wirst stark unterschiedliche, z.T. sogar sich widersprechende Aussagen hören. Und du lernst super Leute kennen!
tiggi1'557 Beiträge · seit 201102. Jan. 2012 · #10
Hallo Gerd, auch wir sind im Juli/August (24.7.-24.8.) auf eurer Strecke unterwegs (wahrscheinlich aber in umgekehrter Richtung!)und bereisen das erste Mal das südliche Afrika, mit einem 4x4 haben wir allerdings die Rub Al Khali Wüste im Oman erkundet und konnten schon Tiefsanderfahrung sammeln. Wir starten von Windhoek in Richtung Botsw., habe schon den Khwai Campsite vom 29.7.-31.7- gebucht, leider war es bisher nicht möglich, den Nxai Pan zu buchen, Die mails an xomaesite kommen immer wieder zurück. Wir wollen aber über die Touch of Africa Lodge nach Simbabwe weiter und anschließend zum Chope NP. Hier habe ich versucht, die Safari Lodge (Campsite) zu buchen, die nehmen aber keine Vorbuchungen an. Im Winter (unser Sommer) soll es aber sehr voll sein. Wir wollen dann zurück zum Etosha und durchs Kaokaveld. Vielleicht treffenb wir euch zufällig, wenn eure Route feststeht kannst du sie ja bekanntgeben? Eigentlich liegt uns das Vorreservieren gar nicht, da wir gerne dort bleiben wo es uns gefällt. Es scheint hier aber notwendig zu sein, hoffentlich bleiben wir dann nicht im Sand stecken und können Übernachtungen nicht einhalten??? Liebe Grüße Birgit
GAGaßnerThemenstarter4 Beiträge · seit 201108. Jan. 2012 · #11
hallo bitgit
wir haben eine neue route von maun aus und die beginnt am 24 7 bis 20 8.12 wir haben die vorbuchungen von goudwana tours&safaris gemacht.
unsere jetzige route :
24.07.12 Ankunft in Maun … 24.07.12 Maun : Thamalakane Lodge (Babbler Chalet mit Frühstück) 25.07.12 Annahme des Mietwagens und Eiweisung 25.07.12 Shakawe : Drotskys Cabin (Chalet mit Abendessen + Frühstück) 26.07.12 Shakawe : Drotskys Cabin (Chalet mit Abendessen + Frühstück) 27.07.12 Katima Mulilo : Namushasha Lodge (camping mit Selbstversorgung) 28.07.12 Katima Mulilo : Namushasha Lodge (camping mit Selbstversorgung) 29.07.12 Katima Mulilo : Namushasha Lodge (camping mit Selbstversorgung) 30.07.12 Kasane : Garden Lodge (Zimmer mit Frühstück + Abendessen) 31.07.12 Kasane : Garden Lodge (Zimmer mit Frühstück + Abendessen) 01.08.12 Vic Falls : Amadeus Gardens (Frühstück) 02.08.12 Vic Falls : Amadeus Gardens (Frühstück) 03.08.12 Savuti : Campsite (camping mit Selbstversorgung) 04.08.12 Savuti : Campsite (camping mit Selbstversorgung) 05.08.12 Savuti : Campsite (camping mit Selbstversorgung) 06.08.12 Khwai: North Gate 07.08.12 Khwai: North Gate 08.08.12 Khwai: North Gate 09.08.12 South Gate : Campsite(camping mit Selbstversorgung) 10.08.12 South Gate : Campsite(camping mit Selbstversorgung) 11.08.12 South Gate : Campsite(camping mit Selbstversorgung) 12.08.12 Khumaga Camp Makgadikgadi 13.08.12 Khumaga Camp Makgadikgadi 14.08.12 Zental Kalahari : Nxai Pan Park (camping mit Selbstversorgung) 15.08.12 Zental Kalahari : Nxai Pan Park (camping mit Selbstversorgung) 16.08.12 Makgadikgadi Pans : Planet Baobab Lodge (camping mit Selbstversorgung) 17.08.12 Makgadikgadi Pans : Planet Baobab Lodge (camping mit Selbstversorgung) 18.08.12 Makgadikgadi Pans : Planet Baobab Lodge (camping mit Selbstversorgung) 19.08.12 Maun : Thamalakane Lodge (Babbler Chalet mit Frühstück) 20.08.12 Abflug von Maun, Abgabe vom Mietauto
Liebe Grüße Gerhard
Wilson9655 Beiträge · seit 201008. Jan. 2012 · #12
Hallo Gerhard, hallo zusammen!
Meine Frau und ich sind Anfang Oktober 2011 eine ähnliche Route (Windhoek, Caprivi, Chobe, Moremi) gefahren. Als Fahrzeug hatten wir einen 3L Diesel Hilux 2010, mit Schnorchel und Winde. Wir haben schon einige Reisen im südlichen Afrika (Südafrika, Mosambique, KTP; Namibia) als Selbsfahrer unternommen und haben somit ein wenig 4x4 Erfahrung.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass die Strecke Chobe / Moremi schon anspruchsvoll ist, jedoch mit gesundem Menschenverstand und ein wenig "Expeditions-Geist" auch ohne 4x4 Erfahrung machbar ist.
Wir hatten im letzten Jahr einige Wasserdurchfahrten und tiefen Sand.
Eine tiefe Furt ist meine Frau vorher abgegangen, bei zwei weiteren ist ein anderes Auto vorgefahren. Man muss jedoch sagen, dass zu diesem Zeitpunkt alle Wasserdurchfahrten mit längeren(bis zu 100 Km)Umwegen vermeidbar gewesen wären. Einfach die Ranger, Lodge Fahrzeuge oder andere Reisende über den Zusttand der Pisten fragen.
Wir haben, vor allem im Moremi, einige Fahrzeuge aus Tiefsand herausziehen müssen. Zweimal mussten wir sogar die Winde einsetzen um andere Fahrzeuge herauszuziehen. Bei den anderen Fahrzeugen handelte es sich meist um den Hilux mit kleiner Diesel Maschine.
Wir selber haben uns jedoch nie festgefahren. Obs am Auto oder am Fahrer lag, wer weiß 😉
Das unglaublichste Erlebnis war ein Pärchen was sich ca. 10 Km vor Third Bridge festgefahren hatte. Dem Mann wurde es wohl nach 1-2 Stunden Buddeln und Warten zu bunt und so hat er sich zu Fuß zum Camp aufgemacht.... Echt wahr! Er hat dann wohl auch einen guten Anschiss am Gate bekommen. Wir hatten am Morgen sogar noch in unmittelbarer Umgebung ein Rudel Löwen gesehen.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass die Route auch ohne 4x4 Erfahrung machbar ist. Wenn man sich festfährt und es aus eigener Kraft nicht schafft sich zu befreien, einfach warten! Die Routen in Chobe und Moremi sind , vor allem in den Hauptreizeiten, so stark ferquentiert, dass man meist nur max. 3-4 Stunden warten muss bis einer vorbeikommt.
Also viel Spass bei der Planung! Es lohnt sich!!
Wilson
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200809. Jan. 2012 · #13
Hallo, Wilson96!
Vielleicht ist ein bisschen „Expeditions-Geist“ doch etwas zu wenig, um sich dort in die Wildnis zu begeben.
Fahrer ohne jegliche Erfahrung in der afrikanischen Wildnis sind überwiegend überfordert und schlecht ausgerüstet. Wir haben nur selten Andere getroffen. Im Schlamm und Tiefsand haben Fahrer ohne Geländeerfahrung eigentlich nix zu suchen. Und besondern Spaß bringt es auch nicht, solche Leute rauszuziehen (der Letzte war noch nicht einmal in der Lage, das Abschleppseil richtig zu befestigen, sodass es einem nicht um die Ohren fliegen kann, auch das mussten wir machen, also, die volle Bedienung...). Nun gut, das ist Alles ein Frage der Gewichtung, aber wir fahren in erster Linie in die botswanischen Nationalparks um besondere Naturbeobachtungen, insbesondere Tierbeobachtungen, zu machen. Festgefahrenen Fahrzeuge sind dabei ein überflüssiges Ärgernis und nehmen einem die schöne Freizeit, für die man in den Nationalparks teuer bezahlt.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Jeder fängt mal mit 4X4 Fahren an - Wenn man keine Erfahrung hat, sollte man aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Satellitentelefon und ein vernünftiges GPS Gerät dabei haben. Hilfreich ist in dieser Umgebung, wenn man mit 2 Fahrzeugen gemeinsam fahren kann.
Die Hauptsache ist aber, dass man genügend Wasser dabei hat und vor allem die Nerven behält, wenn mal etwas schief läuft (man sich festfährt, man einen Platten hat, ein Elli auf der 4x4 Fahrbahn sein Mittagsschläfchen abhält, etc.)
PS: Und möglichst einfach mit den Leuten vor der Fahrt sich tagesaktuell vorort informieren. Dann hat man schon einen recht guten Durchblick
Montango1'667 Beiträge · seit 201109. Jan. 2012 · #15
mafrot schrieb:Jeder fängt mal mit 4X4 Fahren an - Wenn man keine Erfahrung hat, sollte man aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Satellitentelefon und ein vernünftiges GPS Gerät dabei haben. Hilfreich ist in dieser Umgebung, wenn man mit 2 Fahrzeugen gemeinsam fahren kann.
Die Hauptsache ist aber, dass man genügend Wasser dabei hat und vor allem die Nerven behält, wenn mal etwas schief läuft (man sich festfährt, man einen Platten hat, ein Elli auf der 4x4 Fahrbahn sein Mittagsschläfchen abhält, etc.)
PS: Und möglichst einfach mit den Leuten vor der Fahrt sich tagesaktuell vorort informieren. Dann hat man schon einen recht guten Durchblick
Besser kann man es nicht beschreiben. Notfalls mus man eben auch einen Umweg in Kauf nehmen, um unnötige Risiken zu vermeiden. Ich frage mich immer, wie und wo die Leute, welche hier schreiben "nur mit 4x4 Erfahrung" diese wohl erworben haben ?
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200809. Jan. 2012 · #16
Montango, du fragst dich
wie und wo die Leute, welche hier schreiben "nur mit 4x4 Erfahrung" diese wohl erworben haben ?
Darüber wurde hier im Forum schon viel geschrieben. Das ist janz einfach: Vorher. In der heimischen Kiesgrube, auf den heimischen Feldwegen, wenn der Regen sie aufgeweicht hatte, am Strand von Romö. DAs würde schon reichen. (Und in unserem Fall in der Sahara, dort wo einen keiner rauszieht, weil man sich überschätzt hat. Da muss man jeden Fehler selber ausbaden. Dann lernt man am schnellsten und nachhaltig!)
Warum sollte man es erst dort erstmals versuchen, wo einen 1 Aufenthaltstag/Nacht, incl. der ganzen anderen Kosten (Flug, Auto, Satphon...) - erstens viel Geld kostet und - zweitens viel Vorbereitung, damit man dort Naturbeobachtungen machen kann. Denn ausschließlich deshalb fahre ich dorthin! Ich fahr dort nicht zum Offroad-Üben in den Moremi.
Und wenn ich mir die Tour so ansehe, hat der Reiseveranstalter die Unkenntnis auch schon in seinem schlichten Routenverlauf berücksichtigt. So ist es richtig.
Gruß lilytrotter
Nachsatz: Eigentlich kann es hier doch nur darum gehen, den Leuten, die keine Ahnung haben und die hier um Rat fragen, zu einer guten Vorbereitung zu raten, anstatt ihnen zu vermitteln, dass der gesunde Menschenverstand schon reiche. Nicht ohne Grund hatte Gaßner nach der Möglichkeit gefragt, eine z.T. geführte Tour zu machen. Nun hat er dazu eine gute Variante hier eingestellt.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Wilson9655 Beiträge · seit 201009. Jan. 2012 · #17
Hallo lilytrotter, hallo zusammen!
Auch wir fahren in afrikanische Nationalparks zur Tierbeobachtung und Tierfotografie.
Von welcher afrikanischen Wildnis reden wir hier? Von der Wildnis besser gesagt Nationalparks in welchen bei einer Löwensichtung mindestens 3 Autos herumstehen?
Wenn man ein paar einfache Grundregeln beachtet, den gesunden Menschenverstand einsetzt und Geduld hat, ist es meiner Meinung nach völlig ungefährlich durch Chobe und Moremi zu fahren. Wer sich unsicher fühlt nimmt zusätzlich noch ein Sat. Telefon mit.
Natürlich ist es nett in der heimischen Kiesgrube zu üben und es gibt auch einige Angebote für Off-Road Trainings, wirklich von Nöten ist das für diese Route jedoch nicht.
Lilytrotter, wenn Du Dich von festgefahrenen Autos stören lässt, einfach liegen lassen. Es kommt in den nächsten Stunden sowieso eine hilfbereite andere Person vorbei.
Ich muss sagen "Learning by doing" hat mir sehr geholfen und ich war froh, dass uns einige Südafrikaner in den ersten Jahren geholfen haben und uns wertvolle Tips geben konnten.
Also viel Spaß!!
Wilson
diangelika138 Beiträge · seit 201109. Jan. 2012 · #18
Ja hallo erst mal, ich lese diese Beiträge seit 3 Monaten mit großem Interesse, denn wir haben inzwischen für den nächsten Juli Nam/Bots gebucht. Ich bedanke mich auch sehr für all die guten Hinweise, die mir bei meiner Planung sehr geholfen haben. Einige der Beiträge machen mich nachdenklich und auch ein bißchen Angst. Wir sind seit 15 Jahren zuerst mit Wohnmobilen, dann mit Allradfahrzeugen mit Schlafmöglichkeit unterwegs. Wir waren bisher sehr vorsichtig und sind lieber einen Umweg gefahren, statt großes Risiko einzugehen. Bisher waren unsere Pisten entweder Schotter oder sehr steinig (langsam Rad für Rad fahren), tiefen Sand hatten wir bisher nur im Sossuvlei und Etosha. Aber ich bin der Meinung, daß man sich von Urlaub zu Urlaub steigern kann und die Erfahrungen auch wachsen. Nun mache ich mir doch ein wenig Sorgen über die Strecken nach und in CKGR und von Maun über Khwai/ North Gate nach Savuti und Ihaha. Aber ich habe mir eure Erfahrungen alle gespeichert und dick gemarkert und hoffe einfach mal, dass wir uns nicht zu dumm anstellen... LG Angelika
Montango1'667 Beiträge · seit 201109. Jan. 2012 · #19
lilytrotter schrieb:Montango, du fragst dich
wie und wo die Leute, welche hier schreiben "nur mit 4x4 Erfahrung" diese wohl erworben haben ?
Darüber wurde hier im Forum schon viel geschrieben. Das ist janz einfach: Vorher. In der heimischen Kiesgrube, auf den heimischen Feldwegen, wenn der Regen sie aufgeweicht hatte, am Strand von Romö. DAs würde schon reichen. (Und in unserem Fall in der Sahara, dort wo einen keiner rauszieht, weil man sich überschätzt hat. Da muss man jeden Fehler selber ausbaden. Dann lernt man am schnellsten und nachhaltig!)
quote]
Hallo Lilytrotter,
ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber was hier in unserer Gegend mit 4x4 legal machbar ist, braucht niemand zu üben (und ich habe viele Jahre 4x4 und zwar "echte" mit Low gear und Diff.sperre gefahren) Auf die Möglichkeit eines Trainings habe ich früher schon mal verwiesen. Es gibt auch für diejenigen mit Erfahrung immer wieder Situationen, die man noch nicht gemeistert hat. Dann hilft Selbsteinschätzung und ggfls einen Rückzieher machen.
Wir sind auch schon vor einer langen Schlammpassage umgekehrt und haben einen grossen Umweg in Kauf genommen.
Grüsse Montango
PS. und in der Sahara zu üben, halte ich für sehr viel fahrlässiger (ich weiß nicht wie es heute ist aber als wir in den 80er Jahren dort waren, waren wir ziemlich alleine. Im Moremi geht es dagegen zu, wie auf dem Stachus 😉 )