alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201104. Dez. 2011 · #1Hallo,
wir haben ein dicht gedrängtes Programm und deshalb stellt sich für uns die Frage ob wir den einen oder anderen Punkt unserer Reiseroute streichen.
Nach Etosha soll es dann Richtung Spitzkoppe gehen.
Die Route über Khorixas-Uis-Omaruru hatten wir uns ursprünglich ausgekuckt. Wir planen allerdings keinen Besich von Twyfelfontain oder Brandberg (White Lady). Interesse gilt eher Natur, weniger Kultur.
Ist diese Strecke dann immer noch ein Muss oder
Schleife sparen und einen Tag mehr auf der D707 (Tiras)?
Gruss und Danke
alantika
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Dez. 2011 · #2Hallo Alantika,
mir gefällt die Strecke über Khorixas, Uis und Omaruru sehr gut. Problem - sie ist nicht vergleichbar mit der D 707. Die ist auch sehr, sehr schön. Du musst entscheiden, was Du lieber sehen willst - viele tolle Berge und Grassavanne oder links Berge und Grassavanne und rechts grandiose Sanddünen.
Ich bin beide Strecken ziemlich häufig gefahren und war von beiden immer wieder begeistert. Wahrscheinlich würde ich mich für D 707 entscheiden.
Liebe Grüße
Gerd
Günter Franz915 Beiträge · seit 201005. Dez. 2011 · #3Hallo alantika,
wie Gerd schon schreibt, ist das eine schöne und gut zu fahrende Strecke. Von Uis führt die D 1930 zur Spitzkoppe. Nach Omaruru kommst Du da nicht. Ich verstehe nicht wie Du auf diese Routenführung kommst.
Omaruru erreichst Du vom Anderson Gate via C38/C33 recht schnell über die Teerstraße. Von dort führt die D2315/2306 landschaftlich ebenfalls schön zur Spitzkoppe. Das Erongogebirge ist allerdings ein eigenes Reiseziel und nur zum Durchfahren zu schade.
Ein MUSS ist besonders die letztere Strecke (wenigstens bis Omaruru) bestimmt nicht und mit der D 707 sind beide meines Erachtens nun wirklich nicht vergleichbar !!
Gruß
Günter
Burschi4'140 Beiträge · seit 200905. Dez. 2011 · #4Hallo alantika,
allein wegen der Strecke würde ich den Umweg nicht fahren, es sei denn, du fährst nach Uis über die D3342 und D2303, dem sogenannten Welwitschia-Highway, an die Küste. Allerdings musst du auf dieser Strecke fast einen Tag mehr einplanen, also z.B. im Huab Camp übernachten. Nur durchzurasen macht keinen Sinn. Zeitmäßig wäre besser die Teerpad über Outjo und Omaruru nach Swakop zu fahren und einen Zwischenstopp in Omaruru einzulegen. Den so eingeholten Tag könnt ihr dann in die D707 investieren.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201105. Dez. 2011 · #5Hallo Gerd, Günter und Burschi,
danke für Euer Feedback.
Omaruru hab ich genannt weil sich dort Onduruquea Lodge als Campingstop mit Pool angenehm und entspanned anhört. Danach Spitzkoppe bis Swakop. Die D-Strassen (ausser D707) hab ich bei unserer Routenplanung mal aussen vorgelassen weil wir uns als Ersttäter in der Regenzeit (Dez) noch etwas unsicher sind was so alles machbar ist.
Wenn Uis - Spitzkoppe mit 2x4 SUV machbar wäre, wäre dies natürlich auch eine Option.
Grüsse
alantika
Günter Franz915 Beiträge · seit 201005. Dez. 2011 · #6Die D-Straßen grundsätzlich auszulassen macht keinen Sinn. Sie sind nicht generell schlechter zu fahren als die C-Straßen.
Wenn sie im Einzelfall nicht befahrbar wären, bekommt Ihr das auf dem Weg dahin im Vorfeld mit bzw.könnt Euch nach deren Zustand erkundigen. Probleme in dieser Hinsicht halte ich für den Reisemonat Dezember eher für unwahrscheinlich.
vg
günter
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Dez. 2011 · #7Hallo Alantika,
Die D-Straßen grundsätzlich auszulassen macht keinen Sinn. Sie sind nicht generell schlechter zu fahren als die C-Straßen.
Da hat Günter Recht. D-Straßen sind oft sogar besser, weil weniger befahren und daher weniger abgenutzt. Die D 707 auszulassen, ist für mich einen der schönsten Teile Namibias bzw. der Wüste zu ignorieren.
Liebe Grüße
Gerd
alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201105. Dez. 2011 · #8nee, nee, die 707 ist gesetzt.
Grüsse und Danke
alantika
alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201105. Dez. 2011 · #9Kurz nachgefragt: Ist die Onduruquea Lodge überhaupt eine gute Idee so dass sich ein Umweg lohnt?
Gruss
alantika
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Dez. 2011 · #10Hallo alantika,
kommt darauf an, was du erwartest.
Die Onduruquea Lodge hat schöne Chalets, einige sogar mit Blick auf ein privates Wasserloch. Die Campsite ist etwas abgelegen und etwas für jemanden, der es gerne still und einsam will. Die momentanen Besitzer der Lodge sind sehr freundlich und hilfsbereit, das Essen ist recht ordentlich am Abend im gemeinsamen Speiseraum. Frühstück auch o.k.Gamedrive wird angeboten.
Es ist keine Lodge für ein außergewöhnliches Erlebnis, aber als Zwischenstation, wenn man z.B. einen Abstecher nach Omaruru macht, durchaus zu empfehlen.
Gruß:
Burschi
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alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201106. Dez. 2011 · #11Danke für Eure Anworten.
Darf ich das Thema nochmal aufgreifen?
Wenn die D1930 bzw. D2306 fahrbar wären (also grob Uis - Spitzkoppe, ich würde natürlich vor Ort nochmal checken), was wäre dann eine nette Campsite zwischen Bambatsi und Spitzkoppe? Sollte nicht zu weit von der Haupstrecke liegen um nicht noch mehr Kilometer zu machen.
Hat jemand einen guten Tip?
Oder wäre alternativ zB Bambatsi - Spitzkoppe am Stück (stressfrei) machbar?
Grüsse
alantika
Günter Franz915 Beiträge · seit 201006. Dez. 2011 · #12Hast Du Dir das selbst schon mal auf der Karte angeschaut !?
Es sind, wenn ich das recht sehe, grade mal 250 km dahin, normalerweise nicht zu viel für einen Tag. Ich nehme an, das beantwortet Deine Frage.
Gruß
Günter
alantikaThemenstarter19 Beiträge · seit 201106. Dez. 2011 · #13Hallo Günter,
danke für den Tipp. Sieht so nach 4-4.5h reine Fahrzeit aus, also gut machbar.
Grüsse
alantika