Bei der Anfahrt auf Swakopmund wurden wir erstmals mit einer neuen Straße konfrontiert - Sandstraße. Nach der langen Innerlandtour war es schon ein Erlebnis einen ersten Blick auf den Atlantik zu werfen. Dort wurde uns ein ominöses Schiffswrack gezeigt.
An dieser Stelle muß ich einen Einschub machen, da wir davon keine Bilder gemacht hatten. Aus den Dünen kam eine Horde Strandverkäufer gestürzt und so penetrant wie hier hatte und habe ich es im ganzen Land nicht erlebt. Eingedenk das wir eine Reisegruppe waren ließ uns das relativ kalt. Mich hätte zwar durchaus ein Blick auf die feilgebotenen Minerale interessiert, aber deren Penetranz wirkte einfach nur abstoßend und wir waren froh wieder im Bus zu sitzen.
Weiter ging es nun auf der erwähnten Sandstraße auf Swakopmund zu.
Kurz nach Mittag trafen wir dann in unser Quartier ein, dem Europa Hotel im Zentrum von Swakopmund.
Nach dem Beziehen des Hotels gingen wir auf eine erste Erkundungsrunde in einem wahnsinnig sauberen und ordentlich Ort geprägt von altdeutschen Tugenden und Architektur.
Danach ging es in eine kleine Seitengasse und wir liessen uns Kaffee und Torte bringen, wuchtig und kalorienreich. So schnell war die weg, das man nur noch staunende Münder sah.
Nach dem späten Kaffee ging es weiter durch die wundeschöne Stadt, die uns sofort in Ihren Bann gezogen hatte. Dieser Eindruck verstärkte sich noch durch die geradezu auffällige Ordnung und Sauberkeit. Geschäfte die wir aufsuchten glänzten mit auserlesener Herzlichkeit und Freundlichkeit, sodaß es schwer fällt zu Glauben, das sei Normalität.
Entlang der Bismarckstraße u.a. deutschen Straßennamen kamen wir langsam in das kleine städtische Zentrum der Stadt.
Dabei trafen wir viel auf Gesprächspartner und wir konnten uns vorzüglich über für uns soviel spannendes und interessantes zum Leben in Namibia im allgemeinen und manche Details im Speziellen quasi aus erster Land erfahren.
Im Laden für Kuduschuhe haben wir zwar keine Schuhe erworben, aber obwohl schon Ladenschluß war uns ausgiebig unterhalten können.
Meine Frau unterhielt sich mit der Verkäuferin über viele Dinge des Lebens, das nun einmal Frauen interessiert und das sehr offen und vertrauensvoll. Selber uterhielt ich mit dem Chef des gut geführten Ladens über das Leben von Deutschen bzw. deutschstämmigen in Swakopmund. Ob seine Einschätzung, das von den ca. 25 000 Einwohnern der Stadt 5 000 deutsch sind kann ich nicht bestätigen und stell sie hier einfach mal in den Raum.
Nach weiteren interessanten Gesprächsinhalten fing der Magen an zu knurren. Da ich über mein im Vorfeld auch hier erkundetes Fischrestaurant "The Tug" vor Ort nicht mehr soviel positives vernommen hatten machten wir einfach in der erstbesten Gastätte Station und haben es nicht bereut.
In der Dr. Ludwig Kochstraße stiessen wir auf das Ocean Basket, ein sehr appettitliches Fischrestaurant. Freundliche und zügige Bedienung, obwphl es ziemlich voll war. Eine Speisekarte wurde uns ein wenig erklärt, aber natürlich entschieden wir uns für eine Fischplatte. Der Fisch wurde sehr frisch serviert und in Gesellschaft eines Windhoek Lager genpoß ich das Essen. Auch meiner Frau schmeckte es ausgezeichnet, wobei Ihr zum ersten Mal Kingklip, ein köstliche Lokale Fisch, vorgesetzt wurde.
Damit wir Euch den Mund noch wäßriger machen nur noch der linktip,
http://www.oceanbasket.com/.
So gesättigt ging es nur noch ins Hotel zum kleinen Absacker denn am Tag danach warteten die nächsten Ziele auf uns.