Rundreise mit Kleinkind im Juni

16 Antworten · 2'977 Aufrufe · gestartet 10. Nov. 2011 von dvdboard
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201110. Nov. 2011 · #1
Hallo!

Wir möchten im Juni 2012 für etwa drei Wochen nach Namibia fliegen. Unsere Tochter ist dann 3,5 Jahre alt und kommt natürlich mit. Wir fliegen nonstop nach Windhoek und wollen uns dort einen ordentlichen (4x4 ?) Mietwagen leihen. Nachfolgend findet ihr meine angedachte Route plus Hotels und ich hoffe konstruktive Ratschläge bzgl Streckenlänge, Machbarkeit, Unterkünfte und ggf Kinderfreundlichkeit zu erhalten. Camper bzw. Wohnmobil möchten wir nicht.

Nacht 1 Windhoek
Nacht 2+3 Mariental/ Kalahari Anib Lodge
Nacht 4+5 Fish River Canyon/ Canon Lodge
Nacht 6+7 Aus/ Eagles Nest Lodge
Nacht 8+9 Sossusvlei/ Desert Camp
Nacht 10+11+12 Swakopmund/ Beach Lodge
Nacht 13 Otjiwarongo/ Bush Pillow Guesthouse
Nacht 14+15+16 Etosha/ Etosha Safari Lodge
Nacht 17 Otjiwarongo/ Bush Pillow Guesthouse
Nacht 18 Windhoek

Ich freue mich sehr auf "Verbesserungsvorschläge"! Ich denke drei bis vier Stunden Fahrt sind mit unserer Tochter gar kein Problem, die Doppelübernachtungen sind hauptsächlich gedacht um den Stress raus zu nehmen und dass sie nicht jeden Tag lange im Auto sitzt und abends schon wieder ein neues Hotel... Theoretisch haben wir noch ein paar Tage mehr Zeit, ich möchte bevorzugt den Süden sehen, mein Mann will unbedingt noch in den Etosha. Gute Safari hatten wir in unserem Leben schon in Tanzania, wir wollen jetzt halt nur ein bisserl Tiere mit dem Kind schauen plus gute Landschaft und die Leute. Ist schonmal jemand von euch Windhoek --> Etosha geflogen und wie teuer war das? Ich überlege nämlich ob man die Fahrtzeit abkürzen kann bzw ob das Sinn macht.

Vielen Dank schon mal im vorraus!

Agnes
915 Beiträge · seit 201010. Nov. 2011 · #2
Hallo Agnes,
ich denke, Du solltest Dich zunächst mal mit Deinem Mann auf eine gemeinsame Route, sprich Nord o d e r Süd, einigen. Schon im Interesse Eurer Tochter.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Route für sie ein Vergnügen sein kann. Dazu sind die Fahrstrecken einfach zu lang.

Und das nicht nur in den Süden. Auch die Strecke Swakopmund - Otjiwarongo ist recht weit und stellt zudem einen Umweg in den Etosha dar. Zudem auf der Teerstraße dahin nicht unbedingt ein landschaftliches Highlight.
Mit 3-4 Stunden werdet Ihr häufig nicht auskommen.

Kontakt mit den Menschen bekommt Ihr u.a. auf einer der für Namibia typischen Gästefarmen. Leider fehlt das in Eurer Routenplanung. Das könnte nicht nur der Tochter gut gefallen.

Vielleicht überdenkt Ihr das nochmal. Mir scheint die Planung zu sehr an den Interessen der Eltern, weniger an denen des Kindes orientiert zu sein.
vg
günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2011
1'483 Beiträge · seit 200910. Nov. 2011 · #3
Hi Agnes,
ich stimme Franz vollständig zu. Entscheidet euch für den Norden oder den Süden! Plant mehr Übernachtungen an einem Ort ein. Wir haben in 2010 den Norden bereist und waren in der Regel drei Nächte vor Ort.Das hätten wir mit unseren Enkel im Nachhinein auf jeden Fall gestreckt. Eine längere Fahrzeit mit einem Kleinkind ist bei entsprechenden Fahrzeiten sicherlich machbar. Es sollte nach unserer Meinung dann aber eine Ruhephase eintreten. Eure Tocchter ist dann zwar 3,5 Jahre alt, aber sie wir die Eindrücke nicht so schnell verarbeiten können, wie ihr es könnt. Nehmt Rücksicht auf sie! Eine Fahrzeit von 3-4 Stunden ist in Namibia intensiver, als eine vergleichbare Zeit auf europäischen Straßen.

Gruß Reinhard
709 Beiträge · seit 201111. Nov. 2011 · #4
Hi,

es ist so wie mein "Vorredner" schon schrieben.

Mit einem kleinem Kind sollt man keine Etappen über 3..4h/d machen.
Wir waren mit unserem Sohn auch schon mit dem Geländewagen mit 3a in RO und mit 4a in TN. Praktisch kommt mit kleinen Kindern früh später los, muß öfter Pausen machen, Essenszeiten einhalten und das Kind will ja noch viel spielen.

Von Marienthal zum Fish River Canyon sinds reine Fahrzeit 6..7h zzgl Pausen.

Zur Planung hilft die Namibia-Karte von Tracks4Afrika oder auch http://www.bing.com/maps/# (links auf Fahrroute klicken und Ziele eingeben, geht auch für NAM ganz gut).

Und für kleine Kinder sind Lodges gut, welche auch handzahme Tiere haben, z.B. Erdmännchen.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2011
818 Beiträge · seit 200711. Nov. 2011 · #5
Wir sehen das nicht ganz so verbissen, wie unsere Vorredner.

4h am Stück stille sitzen, ist für niemanden angenehm. Es kommt also nicht auf die Gesamtdauer im Auto an, sondern die Pausen, die man unterwegs einlegt. Da man früh tatsächlich mit Kindern deutlich später los kommt, dauert es eine Weile, bis man seinen Tagesrythmus gefunden hat.

Wir handhaben das oft so:
Nach dem Frühstück packen, mit den Kids noch ne Stunde spielen und durch die nähere Gegend laufen. Dann bis zu 2h fahren, ausgedehnte Mittagsrast an einem schönen Ort, 2-3h weiterfahren, wobei währenddessen meist noch 1h Mittagsschlaf gehalten wurde (in diesem Alter) und anschließend der Nichtfahrer mit den Kids ein paar Spiele im Auto spielte oder ein Buch vorlas. So erreichten wir ein paar Hundert Kilometer weiter und zur Abendsafari-Zeit den nächsten Ausgangsort. Das passt zeitlich auch gut zum Fotolicht.

Den Tag drauf nutzen wir, um die Highlights dieses Ortes zu erkunden, ohne groß zu fahren und zur Entspannung bzw. zum Spielen etc.
http://www.oribi.de/
1'117 Beiträge · seit 201011. Nov. 2011 · #6
Hallo Agnes,

wir waren im Juni zum ersten Mal in Namibia, ohne Kind.

Wir sind viele Standardstrecken gefahren und haben unsere Fahrtstrecken bewusst bei idR 200-350 km gehalten. Es hat oft länger gedauert als gedacht, auch auf Grund des teilweise noch schlechten Zustands nach dem vielen Regen. Uns haben viele Strecken mehr als gereicht, manche Tage fanden wir sehr anstrengend.

In Namibia ist dann WInter. Dieses Jahr war er heftig und alleine wegen der Kälte war ein frühes Aufstehen oft alles Andere als hitverdächtig. Das hiess dann oft Katzenwäsche, super-schnelles Frühstück und rein ins warme Auto.

Was mir an den langen Fahrtagen fehlte, war nach der Ankunft am Nachmittag noch genügend Zeit um vor dem Sonnenuntergang richtig anzukommen: Auspacken, Duschen, Kaffee trinken, die Lodge ansehen… Die Zeitspanne war mir oft zu kurz. Im Juni ist ca 17.15 Sonnenuntergang! Und dann wird es sehr schnell kalt. Im Sommer ist das sicher ganz anders, wenn es nachmittags 2-2,5 Std länger hell ist.

Wir würden das nächste Mal öfter 3Ü an einem Ort planen, um mal mehr Zeit zwischendrin zu haben. Das oft wiederholte Motto "weniger ist mehr" stimmt in Namibia zu 200%!

Bei euren Strecken kommt ihr mit 3-4 Std Fahrt meist nicht hin.

Ein Tipp zu Klein Aus Vista: Als wir dort waren kamen die Gäste vom Eagles Nest durchgefroren zum Frühstück ins Restaurant. Sie hatten ihr Feuerholz bereits am frühen Abend verheizt und haben in der Nacht erbärmlich gefroren… Auch bei uns im Vista war es nicht warm, aber sicherlich wärmer…

Heizungen gibt es in den Zimmern meist nicht, wir waren schon glücklich, wenn der Wind nicht durch die Ritzen pfiff.
Die Temperaturen tagsüber waren dann meist sehr angenehm, aber die Nächte…

Wir haben einen extremen WInter erlebt - aber so kann es eben auch sein. Und wir konnten uns oft kaum vorstellen, dass andere Fomis da, wo wir uns gerade den Hintern abfroren im Sommer vor Hitze den kleinen Finger kaum bewegen mochten…

Ich will hiermit nicht gegen einen Namibiaurlaub im Winter sprechen - aber das hat mit der Vorstellung vom warmen Afrika manchmal nicht viel gemeinsam. Bedenkt auch dies bitte und plant eure Unterkünfte entsprechend.

Ansonsten wünsche ich euch viel Spass bei der Planung und im Lande.

Liebe Grüße
Beate

Wenn du magst, hier findest du meinen Reisebericht
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195743-a-coldfront-is-coming-namibia-im-winter-2011.html
1'003 Beiträge · seit 200811. Nov. 2011 · #7
wenn es geht, würde ich eine andere Reisezeit wählen - vielleicht März/April oder so - es ist kalt im Juni - Du hast zwar Pools überall aber kannst sie nicht benutzen. Die Tage sind kurz im Juni - im Feb zum Beispiel wird es Punkt 21 Uhr dunkel und um 5 schon wieder hell... .
Gruss
Christian
Themenstarter8 Beiträge · seit 201111. Nov. 2011 · #8
Vielen Dank für das Feedback bisher!

Das mit der Reisezeit werde ich überdenken, denn wir wollen natürlich die Hotelpools benutzen und nicht dauernd frieren 😉. Mir war nicht bewusst, dass es so kalt dann ist. Clara findet planschen natürlich sensationell und das wäre für sie ein schöner Ausgleich. Ausserdem ist das mit dem Tageslicht ein wichtiger Einwand. Wegen unserer Arbeit sind wir Reisezeittechnisch ziemlich eingeschränkt. Alternativ könnten wir noch im September (aber ist es dann wärmer ?) oder evtl im Mai. Wären wir damit besser beraten?

Die Fahrtzeiten sind ja _das_ Problem für die Reise mit Kind. In Deutschland schaffen wir auch 9h Autofahrt mit kleiner Pause, sie ist schon sehr geduldig und die RumReiserei gewöhnt. Für den Urlaub stelle ich mir das aber natürlich nicht dauernd vor 😉, daher etwa vier Stunden fahren alle paar Tage.
Das die Fahrtzeit zwischen Mariental und Fish River so lang ist war mir nicht bewusst. Das werde ich dann anders organisieren, evtl Stop in Keetmanshoop?
Ich habe mir auch überlegt doch drei Nächte Canon Lodge und drei Nächte Desert Camp einzuplanen oder habt ihr bessere Tips?

Der Süden ist das wesentliche Reiseziel, auf den Etosha zu verzichten würde uns aber schon sehr schwer fallen. Wir reisen in jedes Land immer nur einmal (es gibt so tolle Flecken auf der Erde, die schaffen wir ja eh niemals alle 😉 ), deshalb Etosha oder niemals Etosha... Vielleicht gibt es noch ein paar Weitere Anregungen?

Vielen Dank schonmal an Alle!

Agnes
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2011
6'152 Beiträge · seit 200611. Nov. 2011 · #9
Hallo Agnes,

zur Reisezeit: Ende April Anfang Mai wäre gut, nachts nicht kalt und tagsüber
oft noch 30 Grad.
Mit den Unterkünften solltet Ihr nochmals schauen - bestellt euch beim
www.namibiana.de -Buchdeopot - Trummis Liste - da könnt Ihr Euch einen
Überblick verschaffen - und im Internet die Unterkünfte ansehen.
Empfehlen würde ich auch Gästefarmen zu buchen - die Rinder, Ziegen, Pferde
haben - das ist für Kinder interessant.
3 Tage Desert Camp oder 3 Tage Fish River Canyon finde ich für Kinder lang-
weilig. Schaut Euch die Unterkünfte genau an, dass ihr einen eigenen Bungalow
habt mit Terrasse oder Garten .
Würde auf alle Fälle in der Etosha buchen - ihr bekommt euer Kind garnicht
mehr vom Wasserloch weg - dann ist ein Pool vorhanden, Spielplatz .
Ausserhalb müsst ihr vor Sonnenuntergang rausfahren.
Schaut euch doch mal die Mount Etjo an -- sehr gut für Kinder geeignet.
Gabus Game Ranch kann ich empfehlen - Gästefarm - liegt bei Otavi -
ein sehr grosses Familienzimmer - praktisch 2 durch Schiebetür getrennt-
mit Blick auf ein Wasserloch --. Dann am nachmittag Gamedrive - wo sehr viel
erklärt wird , auf dem offenen Fahrzeug zu fahren - das macht Kindern spass.
www.natron.net --- da kannst Du schon mal vorab Unterkünfte Dir ansehen.
Viel Spass beim Planen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
359 Beiträge · seit 201011. Nov. 2011 · #10
Hallo Agnes,

also ich würde mir weniger um die Fahrtzeiten als die Temperaturen und Tageslänge Gedanken machen.

Wir waren dies Jahr mit unseren zwei (damals noch 5 und 1) über etwas mehr als zwei Wochen problemlos sowohl im Süden als auch Norden und dann bis nach Hause(Katima).

Du solltest selber einschätzen, wie lange ihr überhaupt im Auto sitzen wollt. Ich persönlich find es es (auch mit Kind) angenehmer mal ein Tag 9 Stunden zu fahren und dafür den nächsten Tag gar nicht, als jeden Tag eine kürzere Strecke. Aber das ist persönlicher Geschmack.

Aber wir hatten im Juni beim Campen in Aus minus 6 Grad inklusive Schneeregen. Bei Kalkfeld auf der Dinotrack Farm sogar minus 8 Grad. Das macht dann echt wenig Spaß. Die Pools, die ja eigentlich alle Kinder lieben, werden im ganzen Land zu dieser Zeit keine besonders angenehmen Temperaturen haben. Ausserdem sind die Tage verdammt kurz.

Ich finde daher den September/Oktober optimal. Es ist schon warm, die Tage länger und die Regenzeit hat noch nicht begonnen.

Gruß aus Katima
Kowo
Themenstarter8 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 · #11
Hallo!

Nur mal kurz als update, denn ich habe jetzt schon einen Teil der Reise gebucht: wir fliegen am 29.04. und kommen am 20.05.12 zurück. Route und Unterkünfte sollen es jetzt wie folgt sein:

1x Windhoek (Pension Palmquell)
2x Kalahari Anib Lodge
1x Keetmanshoop (Pension Gessert)
2x Canon Lodge
1x Bethanie oder Helmeringhausen (ist noch nicht entschieden, muss ich das unbedingt vorbuchen?)
2x Desert Camp
4x Beach Lodge in Swakopmund
2x Onduruquea Guestfarm bei Omaruru
3x Okaukuejo im Etosha
1x Otjiwarongo (evtl Bush pillow guesthouse, noch nicht bestätigt)
1x Windhoek (Palmquell)

Ich habe mich also schon von euch inspirieren lassen ;)))

Mietwagen muss ich mich bis nächste Woche noch entscheiden, da bin ich noch etwas planlos.... Kindersitz werden wir mitbringen. Hilfe?

Vielen Dank!

Agnes

P.S. Falls ihr Spielplätze gesichtet habt auf eurer Tour, dann immer her mit der INfo (Swakopmund am Leuchtturm und Windhoek im Zoopark kenne ich schon). Danke!
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2011
818 Beiträge · seit 200722. Nov. 2011 · #12
Du wirst doch deine Kids nicht auf ordinären Spielplätzen spielen lassen, wenn sie die Savanne Afrikas vor der Nase haben?

Kindersitz mitnehmen? Ist das nicht etwas übertrieben und schwer? Den kann man doch überall mieten, wenngleich es sich um ältere Modelle handelt.

Reisezeit ist gut gewählt, aber ich würde mir nicht zu viel erhoffen, was das Baden angeht. Ich fand es bis jetzt eigentlich immer zu kühl.
Zu den Unterkünften kann ich mich nicht äußern.
http://www.oribi.de/
915 Beiträge · seit 201022. Nov. 2011 · #13
Hallo Agnes,
wir waren schon zu nahezu allen Jahreszeiten in Namibia und die Pools waren, da häufig nicht beheizt, durchweg im wörtlichen Sinne "eisig" kalt. Nun, Deine Tochter wird das vermutlich weiter nicht stören. Aber versprech Dir mal nicht zuviel davon.

Ganz Namibia ist ein Spielplatz. Viel Sand, Steine, Kletterfelsen, andere Kinder, Haustiere. Deine Tochter wird auch ohne Spielplatz in unserem Sinne keine Langeweile haben.

Verbindet Ihr mit Bethanie oder Helmeringhausen etwas besonderes ? An beiden Orten könnt Ihr einen Stop einlegen. Übernachten würde ich aber entlang der D 707 in einer der dortigen Gästefarmen (z.B.Namtib, sh.unten).

Ich kenne Palmquell nicht. Schön für eine erste oder letzte Üb.in NAM ist jedoch Etango (sh.unten) direkt gegenüber dem Flughafen. Die Gastgeberfamilie hat 2 Kinder als mögliche Spielgefährten für die Tochter.
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2011
387 Beiträge · seit 200922. Nov. 2011 · #14
Hallo Agnes,

Palmquell ist sehr "gediegen und altbacken", sicher nichts für Kinder. Da Hat Günter Franz recht, Etango ist besser und noch besser ist die Okapuka Ranch. Da könnt ihr zur Löwenfütterung und einen tollen Gamedrive machen (die haben alle Tier außer Elefanten). Am Abend kommen die Tiere an das kleine Wasserloch direkt am Restaurant. Die Zimmer sind großzügig und gemütlich. In die Stadt fährt man keine 30 Minuten.

Die Beach Lodge in Swakopmund wäre mir zu weit draußen. Einsam gelegen, direkt am Meer - meiner Meinung auch nichts für Kinder. Ich empfehle euch etwas in Centrumnähe, dann müsst ihr nicht immer das Auto nehmen. Vielleicht sogar das Rapmundhotel (man hört eigentlich nur gutes und die haben auch eine kleine Wohnung). Es gibt aber auch noch viele andere nette Unterkünfte in Town.

Die Reisezeit zu ändern war eine gute Entscheidung!

Wünsche euch viel Spaß in Namibia,
Gruß Swakop-Moni
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
Themenstarter8 Beiträge · seit 201122. Nov. 2011 · #15
Hallo an Alle!

Wir wollten den ersten Tag in Windhoek bisserl was shoppen (ok...Essen, Trinken, Sandförmchen, Kinderkrams eben....das ist mir zuviel Mühsal in den Flieger mitzuschleppen), deshalb dachte ich Hotel in der Stadt wäre besser? Palmquell ist noch nicht bestätigt, ist in der Nähe von Etango denn was gutes zum einkaufen?
Kindersitz nehmen wir mit, bisher haben wir in jedem Urlaub vom Verleiher zwar einen gekriegt, die waren aber immer ekelig abgeschlabbert und diesmal sitzen wir ja viel im Auto....
Bethanie liegt auf direktem Weg zw Fish River und Sesriem? Wir wollen keine Umwege fahren und schaffen die ganze Strecke bestimmt nicht am stück, deswegen nur kurzer Zwischenstop um nach Sesriem zu kommen. Danach wirds ja entspannter....
Wg Beach Lodge habe ich lange hin und her überlegt. Im Endeffekt werden wir uns wohl ein paar Tage selbst verpflegen und so wie im Nordseeurlaub nur viel schlafen und Sandburgen bauen. Abends einen Wein trinken und ein Buch lesen und die Kleene macht schon mal heia.... da ist das Ende der Welt grade recht (hoffe ich 😉 )
Und natürlich brauchen wir keinen Kinderspielplatz, aber wenn wir in den drei Wochen an vielleicht vier Schaukeln vorbei fahren, dann werden wir sie wohl mal für je 5 Minuten anschubsen 😉. Es sind ja auch die kleinen Freuden für das Kind...

Vielen Dank für euer Feedback,

Agnes
915 Beiträge · seit 201022. Nov. 2011 · #16
Hallo Agnes,
nein bei Etango kannst Du selbstverständlich nicht einkaufen. Da sind nur der Flughafen und ein paar Farmen. Das musst Du schon in Windhoek oder anderswo auf dem Weg vom oder zum Flughafen erledigen.

Fish River - Sesriem geht meines Erachtens auch ohne Zwischenübernachtung. Die D 707 habe ich vor allem wegen deren Schönheit vorgeschlagen. Manche bezeichnen sie als die schönste Straße Namibias. Ob es wirklich ein nennenswerter Umweg ist, müsstest Du auf der Karte mal nachsehen.

Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
60 Beiträge · seit 200923. Nov. 2011 · #17
Hallo Agnes,
wir waren letztes Jahr auch 3 Nächte in der Beach Lodge (2 Familien mit 3 Kindern, (4, 2 und 1 Jahr alt). Das sie etwas außerhalb war, hat uns überhaupt nicht gestört. Für die Kinder war es toll am Meer zu spielen, außerdem auch mal etwas kühler. In die Stadt kann man ja jederzeit mit dem Auto fahren.
Das Restaurant dort ist super und die Bedienungen waren supernett zu den Kindern. Wir sind halt schon immer etwas früher essen gegangen, wo noch nicht soviel los war. Außerdem kann man auch prima mit Babyphon mal zu zweit essen gehen... 🙂
Spielplätze sind uns allerdings nur in Swakopmund begegnet!
In der Immanuel Wilderness Lodge bei Windhoek gab es aber Schaukel und Wippe. Wir hatten immer eine Reisetasche mit Picknickdecke, Duplo Lego, Sandspielsachen etc. dabei und die haben wir am Campingplatz ausgebreitet. Die Kinder haben sich dann immer sofort heimisch gefühlt.
Viel Spaß beim Planen! Sabine