solitaireThemenstarter1'941 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #1Ich möchte gerne an einer Buschwanderung mit den San teilnehmen, finde aber nur Hinweise im Rahmen einer Pauschalreise. Da ich individuell unterwegs sein werde, weiß ich nicht, wo ich Kontakt bekomme. Hat vielleicht jemand Erfahrung?
Liebe Grüße
Solitaire
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Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Günter Franz915 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #2Schau mal unter www.omandumba.de und / oder
http://www.tsumkwel.iway.na/ !!
Gruß
Günter
Schmettau265 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #3Hallo Solitaire,
im Erongo gibt es ein kleines Dorf der San auf dem Gebiet einer Farm. Gleich nebenan ist eine super schöne Campsite im Busch.
Informationen findest du hier:
http://www.omandumba.de/Sonnige Swakop-Grüße
Konny
Namibia Aktiv organisiert und vermittelt Aktivitäten an der Küste und in der Wüste OHNE AUFPREIS. Wir helfen mit jeder Buchung namibischen Familien in Not.
Schmettau265 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #4Günter,
da waren wir gleichzeitig, lach 🙂
Sonnigst
Konny
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Günter Franz915 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #5Hallo Konny,
kein Problem und umso besser für Solitaire.
Herzliche Grüße nach Swakopmund
Günter
KOKofferfisch79 Beiträge · seit 200803. Nov. 2011 · #6Schmettau schrieb: einer Farm. Gleich nebenan ist eine super schöne Campsite im Busch.
Informationen findest du hier:
http://www.omandumba.de/
Ich bin etwas entsetzt, was ich gerade über diese Farm gelesen habe. Man kann für 2000 EUR einen Geparden jagen und wenn es die Behörden erlauben einen Leo für 3000 EUR!!! Hallo was ist denn das bitte??? Ich würde niemals meinen Fuß auf so eine Farm setzen.
Grüße Kofferfisch
Ina730 Beiträge · seit 200603. Nov. 2011 · #7Hallo Solitaire,
vielleicht hilft Dir diese Seite der Living Culture Foundation Namibia weiter:
http://www.lcfn.info/ju-hoansi-hunters/hunters-homeViele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika:
www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #8Hallo Solitaire,
auch ich empfehle Dir ein Projekt des "lcfn". Das Ju/'Hoansi Museum in Grashoek haben wir 2009 besucht. Nimm Dir die Zeit für die Wildniswanderung über 2 Tage. Du wirst es nicht bereuen. Leider konnten wir selbst nicht im Busch übernachten wegen Regenwetter und mussten am Abend zum angeschlossenen Campingplatz zurück. Aber auch ein ganzer Tag im Bush unterwegs war sehr beeindruckend.
LG
Botswanadreams
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
solitaireThemenstarter1'941 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #9Super, vielen Dank für den Hinweis, genau das suche ich. Ich hab jetzt auf
website entdeckt:
Wildniswanderung: N$ 250.00 / Person / Tag
Folgen Sie den Ju/‘Hoansi auf eine echte Jagd- und Sammel-Tour. Sie werden mit Bögen, Pfeilen und traditionellem Sammelfell ausgerüstet und erleben was die Natur für Sie bereithält. Nehmen Sie ihren Schlafsack mit oder lassen Sie ihn zu Hause, sehr wichtig für die Wanderung aber ist ein Hut und mindestens 5 Liter Wasser
Da scheint es sich nur um einen Tag zu handeln. WennDu dabei warst, muss es aber die zwei Tage auch geben oder gibt es die nicht mehr? Kann man das von Österreich aus schon buchen?
Vielen Dank und liebe Grüße
Solitaire
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Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #10Hallo Solitair
das ist die zwei Tage Tour mit Übernachtung im Busch, deswegen der Schlafsack. Übernachtet wird unterm Sternenhimmel. Da wir in Februar unterwegs waren haben wir das trockene Zelt für die Nacht vorgezogen und haben auf einen Tag verkürzt.
LG
Botswanadreams
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solitaireThemenstarter1'941 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #11Hi Botswanadreams. Das hört sich wirklich toll an. Was für ein Gefühl hattest Du? Ich hab nur manchmal die Angst, dass wir so als "staunende Touristen" daherkommen und dass dann irgend was vorgespielt wird. Das ist ja leider bei uns in Österreich in den touristischen Bereichen auch so. Wenn es aber einfach (ohne touristischen Schnick/Schnack) und echt ist, freue ich mich wirklich.
Habt Ihr von zu Hause gebucht oder fährt man einfach hin uns sagt,man möchte das machen?
Noch eine Frage: Da ich aufgrund Deines Nicknames nicht weiß, ob Du "Männlein oder Weiblein" bist,möchte ich fragen ob Du glaubst, dass das für eine Frau allein auch was ist oder ob es da "kultur-soziologische" Probleme geben kann.
Liebe Grüße
Solitaire
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solitaireThemenstarter1'941 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #12Liebe Ina,
danke für den Tipp. Warst Du schon dabei?
Liebe Grüße
Solitaire
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Ina730 Beiträge · seit 200603. Nov. 2011 · #13Hallo Solitaire,
nein, leider habe ich diese Wanderung "noch" nicht mitgemacht. Interessiert mich aber sehr. Vielleicht klappt es mal.
Viele Grüße
Ina
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Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 · #14Hi solitaire,
wir hatten per Mail im Vorfeld Kontakt mit Sebastian vom "lcfn". Normalerweise ist eine Anmeldung nicht erforderlich, Du fährst hin und sprichst mit den Dorfbewohnern ab, was Du möchtest. Ich sehe keinerlei Problem als Frau auch alleine hinzugehen. Wenn Du es einrichten kannst, sei am Wochenende dort, weil da mehr Kinder mit dabei sind. In der Woche müssen sie wie bei uns in die Schule. Es ist ein Museumsdorf, wo das traditionelle Leben interessierten Besuchern vermittelt wird. Es ist jedoch keineswegs touristisch aufgezogen, wie an anderen Orten. Lies im Vorfeld so viel wie möglich über die Ureinwohner des südlichen Afrika, dann hast Du die Möglichkeit unterwegs gezielt Fragen zu stellen und lernst unwahrscheinlich viel. Man muss sich einfach darauf einlassen und es wird mit Freundlichkeit und großem Eifer der Akteure belohnt. Wir würden es jederzeit wieder tun.
LG
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solitaireThemenstarter1'941 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #15Hallo Borswanadreams, als ziemlicher Forum-Neuling schau ich hauptsächlich auf den Inhalte und dann erst auf das "Drumherum" - bin somit gerade erst drauf gekommen, dass Du ein "Weiblein" bist.
Liebe GRüße
Solitaire
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Burschi4'140 Beiträge · seit 200904. Nov. 2011 · #16Hallo Solitaire,
es stimmt schon ein wenig, was schon geschrieben wurde, dass all die Vorführungen in den "Living Museums" ein wenig Show sind. Die San versetzen dich aber mit viel Geschick in eine Zeit, wie sie einst mit der Natur lebten, es heute aber leider nicht mehr tun können. Wie gesagt, es ist ein "lebendes Museum"!
Trotz allem ist jedes Dorf dieser Art sehr zu empfehlen, denn man kommt auch mit den Leuten, die sich sehr wohl bewusst sind, dass sie für Geld ihre Geschichte vorspielen eine Menge Informationen.
Grashoek ist wohl dasa bekannteste Projekt, aber du findest ähnliche auch am Kwando in der Nähe des Camp Kwando und einige weitere im Caprivi. Auch in Botswana ist in Ghanzi ein ähnliches Projekt. Lohnenswert ist auch das Museumsdorf der Damara nahe Khorixas (Damara Living Museum). Von den Inhalten ist es ziemlich ähnlich dem der San.
Du brauchst nirgends was vorbuchen, sondern gehst einfach direkt hin, wartest dann vielleicht 20 Minuten, bis sich die Akteure entsprechend vorbereitet haben und startest dann die Tour. Alle Einrichtungen machen ihr Programm auch für wenige Personen, und wenn du Glück hast, für dich allein, das ist kein Problem.
Auch als Frauen-Single brauchst du absolut keine Bedenken haben. Du bist hier viel sicherer als auf der Independence Avenue in Windhoek.
Viel Spaß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
jaw2'048 Beiträge · seit 200704. Nov. 2011 · #17Hallo Solitaire,
auch wenn Kofferfisch jetzt kotzt möchte ich dich auf eine andere Möglichkeit aufmerksam machen:
Viele Jagdfarmen sind auch Gästefarmen und beschäftigen San als Tracker (Fährtensucher, auf einer Farm auch mit bestandener PH-Prüfung als Jagdführer (PH).
Ich bin so oft tagelang mit Buschleuten unterwegs, nehme früh morgens an der Tränke die Fährte eines Tieres auf und folge dieser Gruppe quer durch den Busch. Wenn du leise genug bist kommst du auf 20 m an wilde Tiere heran. Dabei begegnen mir Tiere oft ganz nah und ich kann sie lange beobachten, wenn der Wind passt. Das sind aber keine menschengewöhnten Nationalpark-Tiere wie in der Etoscha sondern Wildtiere mit normalem Fluchtverhalten. Begegnen kann dir alles, was auf der Farm vorkommt, also auch Geparden oder Leoparden.
Die Jagdführer sind alle auch gleichzeitig ausgebildet und geprüft um dich gut über Fauna und Flora zu informieren. Ich habe hierdurch sehr viel über die Natur des Landes gelernt. Da viele Jagdführer Farmer sind, lernst du auch diesen Sektor kennen.
Der San wird allerdings nicht im Lederschurz auftreten und dir eine Show vorführen. Du lernst die praktische Anwendung seiner Fähigkeiten kennen, im Rahmen seines heute existierenden und gesuchten Arbeitsplatzes. Und der San ist meist froh, heute keine Farmarbeit machen zu müssen. Die älteren Tracker waren fast alle in der Südafrikanischen Armee als Fährtensucher in der "Terroristenabwehr" beschäftigt. Auch hier hast du eine Möglichkeit, eine andere Seite des "Unabhängigkeitskampfes" kennen zu lernen und du kannst evtl. begreifen, warum San auch im unabhängigen Namibia eine stigmatisierte Minderheit sind.
Mir ist klar, dass dies einige verstören wird. Ich will hier auch absolut keine Grundsatzdiskussion anfangen sondern nur auf eine sehr interessante Möglichkeit hinweisen, Natur auf eine einzigartige Weise zu erleben.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)