Mit dem kleinen Weissen durch Namibia....3700km

80 Antworten · 36,8k Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2011 von marimari
Bilder klein
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201128. Okt. 2011 · #41
2.10 – Teil 2; oder der Spaziergang des Grauens…
…nach einer kurzen Fahrt über ein paar D-Strassen fuhren wir ca. um 1 Uhr ins Lodge-Gelände ein. Wir wurden freundlich empfangen und kurze Zeit später ging’s auf Erkundungstour:

Ai Aiba Lodge




Die Zimmer der Lodge:




Nach einem kühlen Bier, entschieden wir uns den Rundgang zu den Felszeichnungen zu machen. Direkt hinter der Lodge beginnt der Trampelpfad und man erkämpft sich zwischen Gebüsch den Weg zu den Felsen hoch – es zischte an jeder Ecke, mir war dieser Spaziergang nicht geheuer. „Hat es hier Schlangen“, fragte ich meinen Mann. Er erwiderte; „Ach Du wieder, hier hat es keine Schlangen!“ Es graute mir – sensibel wie Männer so sind, nahm er schützend meine Hand und führte mich durch’s Geröll:



Ich hatte das Gefühl, dass es jede 10 Sekunden mal irgendwo her gezischt hatte, konnte aber nur diese schönen Exemplare entdecken:





Auch die Klippschliefer schien nichts aus der Ruhe zu bringen. Sie sonnten sich genüsslich auf den Felsen:



Als wir dann auf dem obersten Punkt des Felsens angelangt waren, konnte man diese herrliche Weite bestaunen. Später lernten wir, dass dieses Land zur Ai Aiba gehört. Das ist natürlich sehr luxuriös!





Ein paar Schritte weiter – wieder durch unzähmbares Gestrüpp – erspähten wir dann die Felszeichnungen:



Nachher ging’s wieder hinunter – das Gras war sehr hoch und der Weg eher schmal:



Ich erleichtert – (mein Mann mich auslachend) – erreichten wir dann wieder den breiteren Weg. Für mich war dieser Spaziergang ein wenig zu viel Natur und eher ein Graus (obwohl, die Aussicht ist toll – trotzdem so richtig geniessen konnte ich es nicht). Aber glücklicherweise haben wir keine Schlangen oder sonstiges Ungeziefer angetroffen.
So spazierten wir zurück zu unserem Zimmer und passierten die Ecke unseres Häuschens, um zum Eingang zu gelangen, als wir am Stein eine Bewegung wahrnahmen. Mein Mann erwiderte; „ da ist eine Schlange, geh zurück“. In dem Moment, konnten wir sie dann beide sehen. Sie war ca. 2m lang und verkroch sich unmittelbar in den Steinen neben dem Häuschen. Wir blieben beide ruhig stehen und sie hob den Kopf – wir beide gingen langsam Schritt für Schritt zurück – grauenhaft..:



Leider wissen wir nicht, was dies für eine Schlange war – interessiert hätte es uns schon. Auch bei der Ai Aiba wusste es niemand – sie diskutierten lange. Vielleicht kann uns jemand von Euch weiterhelfen?
Mein Mann hatte dann noch den Nerv dieses Foto zu machen. Ich verabschiedete mich vorher von der Schlange u. meinem Mann.
Am späteren Nachmittag fuhren wir dann auf’s Lodge-Gelände, um die anderen Felszeichnungen zu sehen – hier ein paar Impressionen:









Nach dem Sundowner ging’s direkt zum Abendessen. Es wurde eine Suppe, ein Oryx-Steak mit Gemüse aus der Gefriertüte serviert. An die Nachspeise mag ich mich gar nicht mehr erinnern – nach einem Löffel, liess ich den Rest stehen. Wir hatten schon besseres Essen auf dieser Reise – kulinarisch gesehen hat mich die Küche dort nicht überzeugt. Die Lage und Natur der Lodge sind aber einmalig.

Bewertung Ai Aiba:
Unterkunft: *** (* für die Lage und Natur)
Frühstück:***
Preis-Leistung: ****
(das Erongo-Gebirge ist ein super Naturerlebnis, das man unbedingt in die Reiseplanung aufnehmen soll)
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2011
3'383 Beiträge · seit 200929. Okt. 2011 · #42
Hallo Mari,
schöner Bericht von der Ai-Aiba.

Nur frag ich mich wie Du das hingebracht hast, einen blitze-blanken Pool zu fotografieren.

Wie wir anfangs Oktober dort waren, war der Pool so was von dreckig, dass ich da nie im Leben reingegangen wäre.
Wahrscheinlich haben sie bei Euch frisches Wasser reingelassen.

Danke für Deine Mühe,

der bayern schorsch
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4'129 Beiträge · seit 200829. Okt. 2011 · #43
Hallo, marimari!

Vielen Dank für deinen netten Reisebericht!

Und was mir nebenbei besonders gefällt: Du zeigst, es geht eben auch mit so’nem kleinen Floh! Man muss sich nur drauf einstellen, dann kann man sein gutes Geld für andere Sachen ausgeben. So, wie ihr es gemacht habt.
Wir waren in Namibia mal mit’nem Polo (+ kleinem Zelt) unterwegs und selbst das ging wunderbar. Die Pisten in Nam waren und sind einfach verdammt gut (Regenzeit ausgenommen). - Und unser bestes Leopardenfoto haben wir aus dem Polo heraus geschossen: Wir saßen ja fast auf Augenhöhe mit dem Schönen...

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201130. Okt. 2011 · #44
@Bayern Schorsch; der Pool war sauber aber kalt 😁 ich hab mal kurz meinen Zehen reingehalten - mehr ging nicht
@lillytrotter, danke dir - meiner Meinung geht das gut auf den Hauptrouten in der Trockenzeit - gerechnet haben wir 1000 Euro gespart mit dem kleinen Weissen verglichen mit einem 4x4. Ich sah keine wirklichen Nachteile. Bei der Spitzkoppe haben wir die Tauglichkeit des Kleinen auf die Probe gestellt - er kam auch die grössten Schotterpisten hinauf, ohne dass wir nun den Allrad wirklich vermisst hätten - gewisse Strassen sind einfach eher in schlechtem Zustand - aber da rumpelt's auch im 4x4 (und wer generell nicht fahren kann, der/die kann's im 4x4 auch nicht 😄 ).
LG Mari
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zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201130. Okt. 2011 · #45
3.10
Diese Nacht war nicht sehr entspannend. 😈

Mein Mann bekam extreme Magenschmerzen und dementsprechend war nicht an Schlafen zu denken. Zum Glück hatten wir heute keine grosse Distanz zurückzulegen – die Vingerklip Lodge konnten wir in gut 3 Stunden erreichen.

Nach dem Frühstück – das auch nicht der Renner war – machten wir uns dann wieder auf die Piste. Punkt 12h trafen wir in der Vingerklip Lodge ein und konnten somit den ganzen Nachmittag ausspannen und die fantastische Natur geniessen:







Die super schönen Poolanlagen der Lodge – wir verbrachten den ganzen Nachmittag hier und mein Schatz konnte seine Batterien wieder aufladen:





Restaurant in der Lodge:





Um ca. 5.30h machten wir uns auf den Weg zum Sundowner auf dem Hausberg - Über diese Treppe erreicht man das 2. Restaurant „Eagles Nest“, welches ich für den heutigen Abend für uns vorreserviert hatte:

]

Auf dem Weg hinauf hatte man eine wunderschöne Aussicht zum Lodge - Gelände:


Oben angekommen, kann man einfach nur noch diese fantastische Natur und die Aussicht geniessen:







Wir entspannten und beim Sundowner – Apéro und bestaunten die Lichtspiele, welche die Vingerklip nach kurzer Zeit immer wieder anders erleuchten liess:



Kurz vor Sonnenuntergang stieg uns der feine Braai-Duft in die Nase - sogar mein Mann war wieder hungrig (gutes Zeichen!). Der Küchenchef kümmerte sich rührend um seine Köstlichkeiten:











Nach dem Sonnenuntergang liessen wir diesen entspannten Tag bei einem guten Glas Wein und einem köstlichen Abendessen ausklingen. Der heutige Tag war wirklich schön, wir konnten einfach mal nichts tun und das hatten wir dringend nötig (wir hatten ja schon einige Kilometer auf dem Tacho). Die Lodge kann ich jedem zu 150% weiterempfehlen – alles ist super gepflegt und die Lage ist sensationell. Auch war die Lodge während des Aufenthalts nicht voll – somit konnte man diese private Atmosphäre einfach nur geniessen.

Die Vingerklip-Lodge gehörte für mich zu den schöneren Lodges auf unserer Rundreise, dementsprechend die Bewertung:

Bewertung Vingerklip-Lodge:
Unterkunft: ***** (* für die sensationelle Lage und das wirklich gute Essen im Eagles Nest)
Frühstück:****
Preis-Leistung: *****

Ich würde diese Lodge als Muss in meinen Reiseplan aufnehmen! (Das Abendessen im Eagles Nest war sehr lecker!!) 😉 - Vorspeise: versch. Salate, dann Grillfleisch mit baked potatoes und Gemüse und zum Nachtisch einen selbst gemachten Fruchtsalat.
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zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2011
842 Beiträge · seit 201030. Okt. 2011 · #46
Also bei uns war das Wasser im September auch kalt - ich war aber trotzdem ganz drin! 😉 Schade, dass es Euch auf AiAiba nicht so gut gefallen hat! Wir fanden es dort super - auch das Essen! 😉
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201130. Okt. 2011 · #47
namibiafieber schrieb:Also bei uns war das Wasser im September auch kalt - ich war aber trotzdem ganz drin! 😉 Schade, dass es Euch auf AiAiba nicht so gut gefallen hat! Wir fanden es dort super - auch das Essen! 😉
Hallo,
doch doch - uns hat es da schon gefallen, nur das Essen hat uns nicht geschmeckt..aber das kann auch daran liegen, dass wir einfach schon genug gegessen hatten oder der Koch wirklich einen schwachen Abend hatte- die Natur dort war wunderschön und ist sicherlich eine Reise wert.
LG Mari
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201131. Okt. 2011 · #48
4.10
Nach einem langen Schlaf (der Erste seit langer Zeit), schlenderten wir zum Frühstücks-Buffet und liessen es uns richtig schmecken. Die Auswahl war sehr vielfältig und ich bekam wieder einmal frisch zubereitete Pancakes - lecker! Wir nahmen es gemütlich – die heutige Tagesetappe sollte uns zum Okaukuejo Rastlager führen. So fuhren wir ca. um 10h bei der Vingerklip ab. Unterwegs begeisterten uns die riesigen Termitenstöcke am Wegrand:



In Outjo angekommen, legten wir eine Pause ein und machten die Curio-Shops unsicher. Ich blieb leider erfolglos 🤨 – nach dem obligaten Kaffe u. Kuchen in der Bäckerei, setzten wir unsere Weiterfahrt in den Etosha Park fort.

Kurz nach Mittag erreichten wir das Okaukuejo Resort. Beim Check in war wirklich die Hölle los. Nach 10 Tagen Ruhe und Einsamkeit standen wir heute in der Kolonne und warteten bis alle Touristen, die vor uns anstanden abgefertigt wurden.

Als ich dann nach 20min endlich an der Reihe war, schien die Dame an der Rezeption recht genervt zu sein. Die Gute tat mir leid, die Situation war wirklich nicht zu unterschätzen. Die Ladies arbeiteten im Akkord. Humorvoll sagte ich ihr dann auch, dass ich für heute Nacht die Präsidenten-Suite reserviert hätte. Dies brachte sie zum Lachen (ich hatte ein Standartzimmer ohne Halbpension gebucht). Daraufhin teilte sie mir freundlich mit, dass sie mir ein Upgrade gibt – Waterchalet W9. Die Halbpension sei da inklusive.

Dies hat uns richtig gefreut, da meiner Meinung nach die Waterhole - Chalets wirklich die besten Unterkünfte der Anlage sind:





Nach der Zimmerbesichtigung – alles ist zwar klein gehalten, die Zimmer sind recht modern eingerichtet und in gutem und sauberen Zustand – verbrachten wir den restlichen Nachmittag am Wasserloch – welches besseres Programm bot wie jedes Kino:





















Nach dem spektakulären Sonnenuntergang machten wir uns auf ins Restaurant zum Abendessen. Auch da, es war wie an einem regnerischen Samstag-Nachmittag im Einkaufszentrum (rappelvoll). Das Essen hat uns hier gar nicht geschmeckt. Auch das ewige Anstehen an den Buffets war so gar nicht unser Ding.

Nach einem Stück Brot und einem Teller Suppe war für mich das Essen gelaufen. Es war alles andere, wie gemütlich da.

Wir genossen dann den restlichen Abend auf der Terrasse unseres Chalets und unterhielten uns mit unseren Zimmernachbarn. Die Spitznashörner kamen dann auch noch beim Loch vorbei und so liessen wir den Abend mit einem guten Glas Wein und ein paar Chips ausklingen …

Bewertung Okaukuejo Rastlager :
Unterkunft: *** (* für das Wasserloch und unser schönes Chalet, welches wirklich top war)
Abendessen: - - (schrecklich)
Frühstück:** (das war auch Massenabfertigung)
Preis-Leistung: ***** (für uns war’s preisgünstig – wenn wir den vollen Preis bezahlt hätten, dann **)

Zusammenfassend ist eigentlich nur das Wasserloch der Grund, um dorthin zu fahren. Der Rest ist eher mit einer Ferienanlage irgendwo am Mittelmeer (AI) zu vergleichen. Eine Nacht sollte man aber schon mal im Park gewesen sein - das Wasserloch war wirklich sensationell. Wir konnten so auch wieder einen Tag entspannen, ohne dass wir gross Kilometer abgefahren hatten.

LG Mari
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2011
3'383 Beiträge · seit 200931. Okt. 2011 · #49
Hallo Mari,

wie sich doch alles ähnelt:

1. Vingerclip haben wir genauso erlebt. Ganz große Klasse und ganz großen Theater oben im "eagles nest". Mein Gott, war das schön alles.

Schade find ich, dass ihr nicht zwei Tage dort verbracht habt. Wir haben z.B. am zweiten Tag nochmal nix getan. Und zwar gar nix. Nur am Abend haben wir mit dem Juniorchef Walter einen Gamedrive gemacht. Nur wir Zwei und er war unsere Driver. Wir haben eine volle Flasche Champagner gesüffelt. Schön war´s.

2. Die Dame in Okaukuejo: da haben wir wahrscheinlich die gleiche Dame gehabt. Die war auch so was von genervt und ich weiß nicht mehr, was ich ihr damals gesagt habe, sicher nicht Präsidentensuite, aber sowas ähnliches. Und da hat die auch herzhaft lachen können und wir bekamen auch ein upgrade. Allerdings "nur" von einem Standard Room zu einem Chalet. Aber immerhin.

LG,
der bayern schorsch
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201131. Okt. 2011 · #50
bayern schorsch schrieb:Hallo Mari,

wie sich doch alles ähnelt:

1. Vingerclip haben wir genauso erlebt. Ganz große Klasse und ganz großen Theater oben im "eagles nest". Mein Gott, war das schön alles.

Schade find ich, dass ihr nicht zwei Tage dort verbracht habt. Wir haben z.B. am zweiten Tag nochmal nix getan. Und zwar gar nix. Nur am Abend haben wir mit dem Juniorchef Walter einen Gamedrive gemacht. Nur wir Zwei und er war unsere Driver. Wir haben eine volle Flasche Champagner gesüffelt. Schön war´s.

2. Die Dame in Okaukuejo: da haben wir wahrscheinlich die gleiche Dame gehabt. Die war auch so was von genervt und ich weiß nicht mehr, was ich ihr damals gesagt habe, sicher nicht Präsidentensuite, aber sowas ähnliches. Und da hat die auch herzhaft lachen können und wir bekamen auch ein upgrade. Allerdings "nur" von einem Standard Room zu einem Chalet. Aber immerhin.

LG,
der bayern schorsch
Hallo, ja uns hat es auch super in der V-Lodge gefallen. Die Lage ist wirklich einmalig. Ich kann Dir zustimmen, leider konnten wir aufgrund unseres straffen Programms nur 1 Tag da bleiben. Hätten wir 3 Wochen Urlaub gehabt, wär der 2. Tag diskussionslos gebucht worden. Leider war dies nicht der Fall. Schön war's trotzdem und die Vingerklip wird uns für immer in guter Erinnerung bleiben. 1 Tag war definitiv besser, wie keiner 🙂

Bez. O-Rastlager; nun haben wir unser Geheimnis verraten 😉 - also an alle; nächstes Mal versucht es doch mit der King's Suite 😛
LG Mari
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201101. Nov. 2011 · #51
5.10 – Teil 1:

Heute machten wir uns früh auf die Piste - wir wollten am Abend bei der Aoba Lodge ankommen. Wir nahmen es gemütlich und fuhren alle näheren Wasserlöcher ab.

Ich lass die Bilder für sich sprechen:



































LG Mari
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zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201102. Nov. 2011 · #52
5.10 - Teil 2

Kurz nach 4h trafen wir erschöpft in der Aoba Lodge ein - so ein Safari-Tag macht müde 😉 . Die Begrüssung war sehr herzlich und der Welcome – Drink sehr erfrischend. Nach einer kurzen Einführung – die Lodge ist nicht eingezäunt und dementsprechend wird instruiert – wurden wir auf unser Zimmer im Wäldchen gebracht. Auch heute wurden wir mit einen Zimmer-Upgrade überrascht. 😁 Nachdem unser Gepäck im Chalet ankam, machten wir uns auf, um die Lodge zu erkunden:

















Wir genossen das Ambiente dieser Lodge – die Bar war auch überdurchnittlich gut bestückt. Nach dem Sundowner auf der Terrasse wurde dann das wirklich leckere Abendessen unter freiem Himmel serviert;

nach selbst gemachten Ravioli wurde ein zarter Elandbraten mit Kartoffeln und Gemüse gereicht. Zum Nachtisch gab’s ein Tiramisu – alles war sehr köstlich und wir waren glücklich, dem AI-Konzept der O-Lodge entkommen zu sein. Die Lodge-Manager kümmern sich rührend um die Gäste und dementsprechend gut ist der Service.

So freuten wir uns auf den kommenden Tag, es sollte der letzte im Etosha sein... unsere Reise neigte sich langsam dem Ende zu.

Lieber Gruss Mari
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zuletzt bearbeitet 02. Nov. 2011
162 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #53
dine schrieb:Hallo Mari,

wie schön! Bei uns geht es am 06.11. nach Namibia und für uns wird es auch die erste Reise sein.
Von Swakopmund werden wir zur Hohenstein Lodge reisen und von dort sicherlich auch zur Spitzkoppe. Mit deinen Fotos und der Begeisterung steigt die Vorfreude:)

Ich freu mich auf deine Vorsetzung!!!😜

Viele Grüße, Nadine
162 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #54
Hallo Nadine

Wann seid ihr in der Hohenstein Lodge?
Ich fliege an 13.11 das erstemal nach Namibia und diese Lodge ist auch auf meiner Route.

Gruß Chris
162 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #55
Hallo Marimari

schreibe unbedingt schnell weiter....
ich bin schon sehr namibia hungrig
Unsere Reise beginnt am 13.11 als absoluter Namibianeuling...
Wie sind schon alle sehr gespannt auf dieses "Abenteuer Namibia"
Also her mit den input.
Es macht wirklich riesen Spaß Deinen Bercht zu lesen-sehr amüsant und dennoch sehr sehr reizvoll beschrieben.Bin schon auf das Ende gespannt.

Liebe Grüße Chris
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #56
6.10 - Der letzte Tag im Etosha
Unser letzter Tag im Ethosa startete gemächlich. Da die letzten 2 Wochen mehrere Buschfeuer gewütet hatten, wussten wir, dass die meisten Tiere zum Anderson-Gate wanderten. Nichts desto trotz fuhren wir nach dem schmackhaften Frühstück zur Namutoni-Seite und genossen die Landschaft des Salzsees und der Weiten:





Ausser ein paar Springböcken, schien sich kein Tier in diese Ecke des Parks verirrt zu haben:





Nach dieser Runde fuhren wir zur Namutoni-Lodge und tranken erst mal gemütlich einen Kaffee. Die Buschbrände in der Gegend zwischen Namutoni und Halali waren wirklich sichtbar schlimm. Als wir am Vortag in der Nähe von Halali einen Halt einlegten, konnten wir Überreste eines verbrannten Elefanten sichten. Es waren nur noch der Kopf und Teile des Rumpfs erkennbar. Schrecklich..die Tiere in der Nahrungskette holten sich den Rest…( da wird einem bewusst, wie die Natur sich selber organisiert)
Nach dem Kaffee fuhren wir noch die anderen Wasserlöcher um Namutoni ab. Einige hübsche Giraffen kreuzten unseren Weg:









Den 3000km-Hornbill musste ich auch fotografieren (bei dem Vogel zeigte der Tacho des kleinen Weissen exakt 3000km an – wir tauften den Vogel dementsprechend – staubig wie die Pads in Namibia war der Vogel auch)



Endlich konnte ich ein paar Nahaufnahmen von meinen Lieblingstieren machen- das Wildebeast…:





Nach einem kurzen Tankstopp in Namutoni verliessen wir den Park und fuhren zurück zur Lodge, um den restlichen Nachmittag am Pool zu entspannen.
Am frühen Abend nahmen wir an der Sundowner-Tour der Aoba Lodge teil. Unterwegs genossen wir das Afrika, welches wir so lieben:



Unter einem Baum machten es sich diese Schlafmützen bequem:









Wir beobachteten die Löwen-Mädels eine ganze Weile lang. Die schienen sich aber nicht von ihrer Ruhepause abhalten zu lassen. Wir fuhren dann weiter zum Sundowner – Platz und genossen die untergehende Sonne bei einigen leckeren Drinks:







Als es eindunkelte, machten wir uns auf den Rückweg. Kaum waren wir 2min unterwegs, kreuzte ein Löwe unseren Weg:



Zurück in der Lodge liessen wir uns das Nachtessen schmecken; Champignons, Wildgeschnetzeltes mit Pasta und Gemüse und zum Nachtisch Crepe Suzette. Alles war wieder lecker und so liessen wir den Abend am Lagerfeuer der Aoba-Lodge ausklingen. Unser letzter Tag im Etosha – schade, hier hätten wir es auch noch länger ausgehalten!

Bewertung Aoba:
Unterkunft: **** (* für die sensationelle Lage und den freundlichen Service)
Frühstück:***
Abendessen:****
Preis-Leistung: ****
Uns hat der Aufenthalt in der Aoba Lodge sehr gefallen. Die Lodge-Manager sind sehr freundlich und der Service ist 1A. Ich kann die Lodge zu 100% weiterempfehlen.

LG Mari
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Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #57
Sonnenklar schrieb:Hallo Marimari

schreibe unbedingt schnell weiter....
ich bin schon sehr namibia hungrig
Unsere Reise beginnt am 13.11 als absoluter Namibianeuling...
Wie sind schon alle sehr gespannt auf dieses "Abenteuer Namibia"
Also her mit den input.
Es macht wirklich riesen Spaß Deinen Bercht zu lesen-sehr amüsant und dennoch sehr sehr reizvoll beschrieben.Bin schon auf das Ende gespannt.

Liebe Grüße Chris
Danke Dir Chris- ich wünsch Euch heute schon eine schöne Reise - geniesst es und gute Pad 😄
Gruss M.
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487 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #58
Lieben Dank für den schönen Reisebericht mit "dem kleinen Weißen", macht immer wieder Spaß zu lesen!!!

Lieber Gruß

Kathy
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
1'182 Beiträge · seit 200604. Nov. 2011 · #59
Ja, Mari, ein sehr schöner Reisebericht mit ´dem kleinen Weißen` - vielen Dank!

Gruß,
Bernd
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