Welcher Mietwagen??

15 Antworten · 3'969 Aufrufe · gestartet 17. Okt. 2011 von aniels
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201117. Okt. 2011 · #1
Hallo Zusammmen,

ich lese bislang für unserer geplante Reise nach Namibia kräftig mit. Für unsere Reise im Sep/Oktober 2012 von Botswana nach Namibia suche ich noch nach dem geeigneten Mietwagen. Hier unsere Route:

Katima Mulilo
Mudumo NP
Etosha NP
Vingerklip
Swakopmund
Namib-Naukluft-Nationalpark
Windhoek

Das sind nur die Eckpunkte und wir wollen von Lodge zu Lodge hüpfen. Was für ein Auto benötigen wir für die Reise? Reicht ein "normales" Mitteklasse Auto oder zwingend ein SUV. Ich weiß, dass wir kein 4x4 benötigen?! und dass Game Drives von etwas erhöhter Sitzposition generell besser sind - ABER wir haben ggf. aufgrund der Einweggebühr schon recht hohe Kosten.


Vielen Dank für eure Hilfe,

Niels
915 Beiträge · seit 201017. Okt. 2011 · #2
Hallo Niels,
ich weiß nun nicht was unter einem "SUV" zu verstehen ist.
Für die vorgesehene Strecke reicht ein normaler Mittelklassewagen allemal. Von Katimo bis Etosha und selbts zur Vingerklip hast Du eh fast durchgehend Teerstraße. Eine erhöhte Sitzposition ist zwar vorteilhaft, insgesamt wird ihr allgemein zu viel Bedeutung beigemessen, finde ich.

Während Deiner Reisezeit musst Du auch nicht mit Regen und den damit evtl.verbundenen Flussdurchfahrten rechnen, sodass schon aus dieser Sicht ein 4x4 (auch in Etosha)nicht wirklich notwendig ist. In Mudumu wirst Du Dich wie ich annehme einer Lodge-Führung anschließen. Den Mahangu NP entlang Deiner Route solltest Du nicht auslassen !
vg günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
705 Beiträge · seit 201017. Okt. 2011 · #3
Hallo Niels,
Wie sind dann eure Ansprüche (Komfort, Bequemlichkeit usw)
Seid ihr Jung oder in einem Alter woh man lieber ein Mercedes fährt?

Ich (59J) Camper und einiges gewohnt würde dann den SUZUKI JIMNY 4X4 nehmen liegt so bei 70,00€/Tag und für 2 Personen gut geeignet.

Bekannte von uns waren mit ihrem eigenen Jimmy von Kapstadt bis an die Epupe Fälle und zurück quer durch das Damaraland - ohne Panne.

http://www.ascocarhire.com/vehandpricG.htm

SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Themenstarter8 Beiträge · seit 201117. Okt. 2011 · #4
Vielen Dank für euren Input.

Wir sind zwei junde Reisende (30 Jahre) und fahren normalerweise im Urlaub kleine Autos. In Südafrika hatten wir z.B. einen Kleinwagen und waren sehr zufrieden - doch Namibia soll ja anders sein - Fast 80% der Straßen in Namibia sind Schotterstraßen, die oftmals Löcher und Querrinnen haben! Stimmt das?

Trifft das auf unsere Route zu? Oder gibt es eine Karte mit Teerstraßen.

Danke,

Niels
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2011
1'159 Beiträge · seit 200717. Okt. 2011 · #5
Hallo Niels,

schau doch einmal unter http://www.namibia-wiki.com/wiki/Kategorie:Fahrzeuge nach. Dorst steht viel hilfreiches!

Zu eurer Reisezeit sollten die "Querrillen" aus der letzten Regenzeit bereits repariert sein. Technisch nötig ist ein 4x4 für euch nicht. Es kommt auf die persönlichen Vorlieben und den Geldbeutel an.

Wie gesagt, lies einmal die Artikel unter dem o.a. Link.

Sonnige Grüße
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
16 Beiträge · seit 201117. Okt. 2011 · #6
Hallo Niels,
wir (beide 38) haben im Juni 2700 km durch Namibia mit dem Suzuki Jimmny zurückgelegt und das ganz ohne Beschädigungen, noch nicht mal eine Reifenpanne hatten wir.
Wir haben bei Asco gemietet und waren super zufrieden mit der kompletten Abwicklung, Einweisung etc.
Anfangs hatten wir etwas Bedenken wegen der Grösse des Autos aber mein Mann (1,96m) konnte problemlos Platz finden.
Grüsse
Nicole
143 Beiträge · seit 200817. Okt. 2011 · #7
Moin, Niels,

alles richtig was bisher gesagt wurde. Falls Du aber auf Deinen Geldbeutel schauen mußt, so kommst Du bei Kalahari Car Hire (Hubert Hester) nicht vorbei! Hier gibt es ältere Fahrzeuge zu günstigsten Preisen! Und wie schon bei einem anderen Thema hier im Forum "breitgetreten": Sein Service für eventuelle" Problemchen seiner Schäfchen" unterwegs ist ebenfalls sehr gut!

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
705 Beiträge · seit 201017. Okt. 2011 · #8
aniels schrieb:Vielen Dank für euren Input.

Wir sind zwei junde Reisende (30 Jahre) und fahren normalerweise im Urlaub kleine Autos. In Südafrika hatten wir z.B. einen Kleinwagen und waren sehr zufrieden - doch Namibia soll ja anders sein - Fast 80% der Straßen in Namibia sind Schotterstraßen, die oftmals Löcher und Querrinnen haben! Stimmt das?

Trifft das auf unsere Route zu? Oder gibt es eine Karte mit Teerstraßen.

Danke,

Niels
Auf eurer Tour von A nach B habt ihr wohl 90% Teerstraßen - also PKW geeignet.
In den Parks sind das dann Gravel Roads - die man aber sowieso nur langsam fährt.
Aber Namibia ohne 4x4 ist wie surfen ohne Wind.
Mit 4x4 habt ihr viel mehr Möglichkeiten auch mal abseits der eingefahrenen Wege das Land zu erkunden, ihr habt immer mehr Bodenfreiheit und nicht zu vergessen - der Spaßfaktor 😉 .

SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
1'159 Beiträge · seit 200717. Okt. 2011 · #9
Travelboy schrieb:
Mit 4x4 habt ihr viel mehr Möglichkeiten auch mal abseits der eingefahrenen Wege das Land zu erkunden, ihr habt immer mehr Bodenfreiheit und nicht zu vergessen - der Spaßfaktor 😉 .

SG
Volker
...und i.d.R. "abseits der eingefahrenen Wege" absolut keinen (des sowieso geringen) Versicherungsschutz...

Sonnige Grüße!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2011
911 Beiträge · seit 200717. Okt. 2011 · #10
Oshivambo schrieb:
Travelboy schrieb:
...und i.d.R. "abseits der eingefahrenen Wege" absolut keinen (des sowieso geringen) Versicherungsschutz...
Das ist eine Frage der Definition.

Richtig ist, dass eine Tour z. B. durch den Hoarusib oder Hoanib oder Ugap, wo es keine richtigen Wege, sondern allenfalls Reifenspuren gibt, bei den meisten Vermietern aus dem Versicherungsschutz rausfliegt.

Aber so manche Farmpad oder Zufahrt zu Lodges und auch die eine oder andere richtige Straße ist von so schlechtem Straßenzustand, dass ein 4x4 Sinn macht, ohne dass man von "off-road" sprechen kann. Und genau das ist der Punkt, ob Versicherungsscgutz gilt oder nicht mehr.

Jedenfalls würde ich, wenn ich nicht nur von Windhoek in den Etosha und dann noch nach Swakopmund fahren will, immer einen 4x4 vorziehen. Und wie schon gesagt: Bei HH gibt's das zu sehr vernonftigen Preisen.

Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
3'700 Beiträge · seit 200917. Okt. 2011 · #11
Hallo Niels,

der Mudumu NP ist m.E. mit 2x4 nicht machbar. Hier könnt Ihr Euch aber einer geführten Tour z.B. ab Camp Kwando anschließen.

Im Mahango NP ist nur die Ufer-Pad (im östlichen Teil des Parks) mit 2x4 machbar. Dort konzentrieren sich aber auch die Tiere.

Meine Freundinnen haben Nambia mit einem Hyundai Atos gemacht, keinen Platten, nur einen Batterieschaden, ähnlich schöne Fotos wie wir geschossen, aber jede Menge Geld gespart.

Mein Mann fand jedoch die Fahrerei mit dem Hilux 4x4 in unserem diesjährigen Botswana-Urlaub klasse. Nur kostet das eben eine Stange mehr Geld und ist je nach Tour mitunter notwendig. Sehe ich aber nicht unbedingt für Eure Route als Voraussetzung.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'159 Beiträge · seit 200718. Okt. 2011 · #12
heuchef schrieb:
Das ist eine Frage der Definition.

[...]
Aber so manche Farmpad oder Zufahrt zu Lodges und auch die eine oder andere richtige Straße ist von so schlechtem Straßenzustand, dass ein 4x4 Sinn macht, ohne dass man von "off-road" sprechen kann. Und genau das ist der Punkt, ob Versicherungsscgutz gilt oder nicht mehr.
Hallo,

na klar ist das eine Frage der Definition. Ich (und wohl auch sehr viele andere) definiere "off-road" als "off-road" und eben nicht "on-road" oder "bad-road" oder "horrible-road" oder was weiß ich. Off-road ist eben off-road; wie der Name schon sagt 😉

Sonnige Grüße!

PS: Auch ich bevorzuge 4x4, schon ganz alleine wegen den verbesserten Fahreigenschaften auf guten Gavel-Pads aber notwendig ist es nicht.
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
956 Beiträge · seit 200918. Okt. 2011 · #13
Hallo Niels!

Hm, brauchen tust du einen großen 4x4 nicht, aber ich würde mir in Namibia bzw Botswana immer zumindest einen SUV nehmen. Erstens wegen der hohen Bodenfreiheit, zweitens wegen der Sicherheit, drittens wegen der Bequemlichkeit. Und wir sind auch "junge Reisende", die in Südafrika einen kleineren Mittelklassewagen gemietet hatten. Auch dort würde wir jetzt einen SUV vorziehen, es kommt einfach besser, macht mehr Spaß, vor allem bei Game Drives und anspruchsvolleren Straßenverhältnissen. Mittlerweile fahren wir zu Hause auch einen.

Zwingend 4x4 muss das Teil nicht haben, wobei die Idee mit dem Jimny mE eine ziemlich gute ist 🙂

LG aus Österreich,

Tanja
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2011
983 Beiträge · seit 201118. Okt. 2011 · #14
Hallo zusammen,
"off-road" wird in den Versicherungsbedingungen meist eindeutig definiert. Es wird nicht "off-road" direkt, sondern durch Ausschluss indirekt bestimmt: z. B. alles Befahren außerhalb öffentlicher Straßen und privater Zufahrten zu Lodges, Farmen u.ä., ist nicht versichert. Das heisst dann im Klartext, dass du das Auto "gekauft" hast, wenn du quer über das Feld oder die Dünen - also off-road - fährst und dann einen Schaden hast.
Also bei echtem off-road-fahren immer extrem vorsichtig fahren. Könnte sonst teuer werden.
Habe mich auch für einen 4x4 für Namibia entschieden. Auch so manche "Straße" bzw. Zufahrt könnte abenteuerlich werden ...
Beste Grüße
Ralf
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2011
705 Beiträge · seit 201018. Okt. 2011 · #15
Oshivambo schrieb:
heuchef schrieb:
Das ist eine Frage der Definition.

[...]
Aber so manche Farmpad oder Zufahrt zu Lodges und auch die eine oder andere richtige Straße ist von so schlechtem Straßenzustand, dass ein 4x4 Sinn macht, ohne dass man von "off-road" sprechen kann. Und genau das ist der Punkt, ob Versicherungsscgutz gilt oder nicht mehr.
Hallo,

na klar ist das eine Frage der Definition. Ich (und wohl auch sehr viele andere) definiere "off-road" als "off-road" und eben nicht "on-road" oder "bad-road" oder "horrible-road" oder was weiß ich. Off-road ist eben off-road; wie der Name schon sagt 😉

Sonnige Grüße!

PS: Auch ich bevorzuge 4x4, schon ganz alleine wegen den verbesserten Fahreigenschaften auf guten Gavel-Pads aber notwendig ist es nicht.
Und hier mal ein Auschnitt aus den Mietbedingungen für den Discover X:
// Der Discoverer X und der Discoverer DJ eignen sich besonders für Fahrten abseits der Hauptstrecken, jedoch dürfen auch mit diesem Fahrzeug keine Strecken befahren werden, für die man eine Gebühr bezahlen muss oder Mitglied in einem Club sein muss. Jeder Mieter verpflichtet sich zu einem vernünftigen Umgang mit seinem Fahrzeug.

Nicht erlaubt sind Fahrten auf folgenden Strecken:
Swartberg Pass (SA), Sani Pass (SA), Kalahari Gemsbok Park (Kgalagadi Transfrontier Park),
die Strasse zu den Sentech Towers im Marakele Park(SA), Baviaanskloof Pass (SA), Zambia weiter als Livingstone, 4x4 Trails, Skeleton Coast Park (Namibia), die kurze Strasse von Hobas bis zum Aussichtspunkt (Fish River Canyon), Van Zyl´s Pass (Namibia), Sandwich Harbour (Namibia) und das gesamte Kaokoland (Namibia), das Okavango Delta (Botswana), enge und steile einspurige Bergstrasse und -pässe, alle Privatstrassen und nicht öffentlichen Strassen in Südafrika, Swaziland, Lesotho, Botswana und Namibia.
Aufgrund von örtlichen Gegebenheiten, wenn es die Straßen- oder Wetterverhältnisse oder politische Gründe erfordern, ist der Vermieter berechtigt und behält sich der Vermieter das Recht vor, Einschränkungen bestimmter Fahrstrecken und/oder Regionen wahrzunehmen. Fahrten in Kriegs- und Krisengebiete sind verboten. Von Fahrten nach Simbabwe ist momentan abzuraten, da Benzin und Lebensmittel nicht überall zu erhalten sind.//

Also ...
zuhause bleiben.

SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Themenstarter8 Beiträge · seit 201119. Okt. 2011 · #16
Vielen Dank für eure Antworten zu diesem Thema.

Ich werde mir also zu diesem Thema nochmals Gedanken machen und evtl. Euch meine finale Route inkl. Lodges zur Ansicht bzw. Empfehlung geben.

Danke,

Niels