Welchen 4WD Camper?

13 Antworten · 6'468 Aufrufe · gestartet 05. Okt. 2011 von FelixF.
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Themenstarter196 Beiträge · seit 201105. Okt. 2011 · #1
Hallo Zusammen,

ich heiße Felix und bin neu hier im Forum.
Meine Freundin und ich fliegen anfang Februar für 3.5 Wochen nach Namibia. 21 Tage davon wollen wir mit dem Camper durch Namibia reisen. Eine Route steht leider noch nicht fest. Wir möchten aber hauptsächlich in der Natur unterwegs sein, Tiere sehen und das Land erleben.

Momentan hängt es noch an der Auswahl des geeigneten Campers (Routen-Vorschläge willkomen :-)).

Bis jetzt stehen zur Auswahl:

KEA - 4WD Trax

Hier schreckt mich der kleine 80L Tank ab. Ist der 2.4l TDI i.O.?


Britz - 4WD Trax

Diesen gibt es als Benziner und als Diesel und hat einen 150L Tank.


Gibt es sonst noch ein Auto, dass in dieses Budget passt? Bzw. "lohnt" es sich etwas mehr Geld für ein anderes Auto/ Motorisierung auszugeben?

Viele Grüße
Felix
2'772 Beiträge · seit 200605. Okt. 2011 · #2
Hi Felix,

schau mal bei African Tracks nach dem Onduzo. den hatten wir schon ein paar mal und waren sehr zufrieden damit.
Namibia hat so viele "kleinere" Anbieter bei denen es sich lohnt mal rein zu schauen, nicht nur die Großen wir KEA und Britz...

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2011
6 Beiträge · seit 201006. Okt. 2011 · #3
Bin den Nissan Doublecab und Toyota Hilux gefahren.
Beide haben Vor und Nachteile.
Der Hilux hat super Fahreigenschaften, ist höher als der Nissan und hat
zwei große Tanks. Waren vier Erwachsene mit Campingausrüstung und Geäpäck in
der 3.0 Ltr Diesel Version unterwegs und von den Fahreigenschaften top.
Der Nissan ist auch nicht schlecht, kommt von der Fahreigenschaften (vor allem
im Tiefsand) nicht an den Hilux ran, kann dafür aber im Komfort punkten.
Der Nissan von IKEA hat einen eingebauten Wassertank mit Wasserhahn von außen
(bei dem Hilux gibts in der Regel Wasser nur im Kanister welcher auf der
Ladefläche zwischen Rucksäcken und Proviant versteckt ist).
Der Nissan hat bei KEA recht große Seitenklappen durch die man auch mal den
80 Liter Rucksack heben kann (beim Hilux geht das auf Grund der Größe der
Seitenklappen nur durch die Heckklappe welche beim Beladen sehr stört.
Beim Nissan öffnet die Hecktür seitlich welches beim Beladen den Vorteil hat
das man direkt an die Stoßstange schreiten kann und somit tiefer ins Auto
kommt ohne gleich in die Ladefläche zu kriechen.
Des weiteren hat der KEA Nissan eine Schublade für Kochutensilien und Besteck,
beim Hilux klappert alles in Kisten rum und einer der Ersatzreifen ist auch auf der Ladefläche eingebaut was Platz nimmt (beim Nissan hängt der von außen
an der Hecktür was ihn im Ernstfall gut erreichbar macht und mehr Platz im
"Kofferraum" bringt).
Das Beladen vom Hilux hat mich mit Gepäck von vier Personen sehr an Tetris
erinnert und hat ca 30 Minuten länger gedauert als beim Nissan.
Der Nissan hat auch den Tisch unter den Dachzelten eingeschoben, beim Hilux
muss der als erstes eingeladen werden.
Egal... ist ja alles Jammern auf hohem Niveau und dafür macht man auch
Camping in der Wildnis.
Fazit: der Nissan ist fürs Camping durchdachter und im Hilux hat man(n) das
bessere Fahrvergnügen.. andere Fahrzeuge bin ich noch nicht gefahren.

Als Tour würde ich grob mal WDH, Sossusvlei, Swakopmund, Skeleton Coast,
Etosha, Kaprivi, Victoria Falls, Chobe NP, Moremi NP, Kalahari und zurück
vorschlagen. Hört sich viel an, ist aber in drei Wochen machbar und wir sind
selbige Tour erst im August gefahren.
Mein Lieblingsplatz ist die Linyanti Campsite im Mudumu NP... dort hat es
nur drei Sites und man kann dort 1-2 Tage gut entspannen und die Ruhe genießen.
Gast06. Okt. 2011 · #4
Hallo,
EOSven schrieb:
Der Nissan von IKEA hat einen eingebauten Wassertank mit Wasserhahn von außen
(bei dem Hilux gibts in der Regel Wasser nur im Kanister welcher auf der
Ladefläche zwischen Rucksäcken und Proviant versteckt ist).
Der Nissan hat bei KEA recht große Seitenklappen durch die man auch mal den
80 Liter Rucksack heben kann (beim Hilux geht das auf Grund der Größe der
Seitenklappen nur durch die Heckklappe welche beim Beladen sehr stört.
Beim Nissan öffnet die Hecktür seitlich welches beim Beladen den Vorteil hat
das man direkt an die Stoßstange schreiten kann und somit tiefer ins Auto
kommt ohne gleich in die Ladefläche zu kriechen.
Des weiteren hat der KEA Nissan eine Schublade für Kochutensilien und Besteck,
beim Hilux klappert alles in Kisten rum und einer der Ersatzreifen ist auch auf der Ladefläche eingebaut was Platz nimmt (beim Nissan hängt der von außen
an der Hecktür was ihn im Ernstfall gut erreichbar macht und mehr Platz im
"Kofferraum" bringt).
Das Beladen vom Hilux hat mich mit Gepäck von vier Personen sehr an Tetris
erinnert und hat ca 30 Minuten länger gedauert als beim Nissan.
Der Nissan hat auch den Tisch unter den Dachzelten eingeschoben, beim Hilux
muss der als erstes eingeladen werden.
Egal... ist ja alles Jammern auf hohem Niveau und dafür macht man auch
Camping in der Wildnis.
Fazit: der Nissan ist fürs Camping durchdachter und im Hilux hat man(n) das
bessere Fahrvergnügen.. andere Fahrzeuge bin ich noch nicht gefahren.
Das was Du hier alles aufzählst hat nichts damit zu tun, ob es sich um einen Pickup von Nissan oder Toyota handelt. Du kannst problemlos auch einen Toyota Hilux mit festem Aufbau, Seitenklappen, Schubladensystem, fest verbautem Wassertank etc. buchen. Deshalb machen Deine Pro- und Contra-Argumente für Toyota bzw. Nissan leider keinen Sinn. Du beurteilst eigentlich nicht Toyota oder Nissan sondern unterschiedliche Aufbauten auf der Ladefläche. Die unterschiedlichen Aufbauten sind aber für so ziemlich jeden Pickup verfügbar.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2011
521 Beiträge · seit 201106. Okt. 2011 · #5
Hallo Felix,

habt Ihr Euch mal ein AHA Canopy angeschaut?
Ist vielleicht eine Überlegung wert?

Zum Beispiel hier: http://www.bwana.de/namibia-fahrzeuge-4x4-aha-canopy.html

Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
461 Beiträge · seit 200806. Okt. 2011 · #6
Hallo Felix

Ich bin beides gefahren und für mich zu folgendem Schluss gekommen:
Trax:
Ist ein gutes Fahrzeug, weil alles am Ort ist. Bei Regen kann man Innen essen und kochen. Zum Schlafen ist jedoch ein Dachzelt bequemer weil man nicht übereinander aussteigen muss. Das Aufstellen mit dem Trax dauert auch seine Zeit, mit dem Dachzelt bin ich mindestens so schnell. Der grösste Nachteil ist aber, dass es nur als singlecab verfügbar ist. (hatte einen doublecab Trax - das Chassis ist dann gebrochen und man macht das nicht mehr).
Das Fahrzeug ist schwer und mit 2.4l ist man sehr schwach motorisiert- ein bischen aufwärts auf Teerstrasse und man hat Mühe 100 km/h zu erreichen.
Im Schlamm und Morast habe ich nicht wirklich einen Nachteil festgestellt.


Dachzelt:
Zum Schlafen und rausschauen das allerbeste. Es geht wirklich schnell und wenn man Lust hat kann man auch mal ein Chalet nehmen. Für Gamedrives muss man halt das Zelt einklappen - aber beim Trax auch, Stützen entfernen und alles fixieren. Das Dachzelt ist viel grösser und bequemer als beim Trax.


Ausstattung:
Ein Fahrzeug mit Schubladensystem ist einfach Gold wert, man kann wirklich alles gut verstauen und muss nicht hinten herumklettern - ist ein guter Ersatz für die Ordnung die der Trax bietet.

Nissan / Toyota:
Sind beide gut - Nissan gut im Schlamm, Hilux hat einfach die Standardmaschine mit welcher man überall durchkommt und die jeder kennt.
Wichtig sind aber eine gute Motorisierung 2.4l ist idR einfch sehr wenig. Das beste was ich bis jetzt gefahren bin ist der 3lD Toyota und den 4l Benzin Toyota. Beides super mit elastischen Motoren und ein Freude zu fähren - der 3l D im Gelände ist mein Favorit. Habe von einem unerfahrenem Driver mehrmals seinen 2.4l D Nissan Dünen hochgefahren - bei steilen schwierigen Anstiegen musste man im Anstieg schalten - ist schiwerig.
Reifen und deren Durchmesser sind wichtig - möglichst grosse damit man Bodenfreiheit hat.
Snorkel ist bei Monaten mit Regen und Fluss durchfahrten auch zu empfehlen.

Gruss
Tom
962 Beiträge · seit 200706. Okt. 2011 · #7
Hallo Felix

die Tipps von Tom sind goldrichtig die Empfehlung von Pascalinah sehr gut, der Trax benötigt sehr viel Auf/Abbau-Zeit, v.a. wenn man zum Morningdrive starten will. Desalb nie wieder Trax, das Beste was einem passieren kann ist der Onduzo, kein Räumen und v.a. ausserhalb des Campers in der Tür zu kochen!!!!!!!!!!!!! ist traumhaft, v.a. z.B. auf Ihaha bei 38° am Abend und wenn Moskitos zur Last werden.
HG Frank

Nambotsa2011SossusvleibisWDH165.jpg

Foto: Onduzo unverwüstlich und zuverlässig!
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
962 Beiträge · seit 200706. Okt. 2011 · #8
AHA Canopy´ist eine grandiose Idee, aber es ist wirklich mit sehr viel Aufbauarbeit verbunden, das stört unseren Urlaub doch sehr. Onduzo ist unschlagbar.
HG Frank
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2011
Themenstarter196 Beiträge · seit 201106. Okt. 2011 · #9
Hallo,

vielen Dank für die Tipps.

Mittlerweile ist noch ein weiterer Kandidat dazugekommen:

Britz 4WD Safari 2

Dieser basiert auch auf einem Toyota Hilux und hat hinter dem Fahrersitz wohl nochmal eine kleine Sitzbank die sich sehr gut als Ablage für alle Dinge die man während der fahrt so braucht eignet. Außerdem hat er wohl auch ein Schubladensystem um alles zu verstauen.

Leider sind wir an die TUI und somit an Britz und KEA gebunden (Gutschein).

Was sagt Ihr zu dem Safari 2? Macht auf mich den besten Eindruck..
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2011
461 Beiträge · seit 200806. Okt. 2011 · #10
Hallo Felix

Der Britz ist ok. Das ist ein Toyota doubelcab. Also ein echter 4 Türer und zum reisen am angenehmsten. Der hintere Teil ist nie staubdicht und wir haben das Gepäck immer auf den Rücksitzen, da verstaubt nichts.
Auf der Homepage ist wenig ersichtlich, aber das kann man sich ja bestätigen lassen.
Der KEA doublecab ist aber auch ok und hat den stärkeren Motor. Ist zwar für 4 ausgerüstet aber an einem zweiten Dachzelt schleppt man nicht schwer.
Würde auf jeden Fall einen doublecab nehmen und mir die Details der Schubleden etc bestätigen lassen.
Gruss
Tom
962 Beiträge · seit 200706. Okt. 2011 · #11
Hallo, Felix zu deinem Hinweis:
Außerdem hat er wohl auch ein Schubladensystem, um alles zu verstauen.
Damit habt ihr Ordnung und könnt alles bestens organisieren. Die schriftliche Bestätigung halte ich für dringend notwendig, schreibt dass ihr darauf besteht und kein anderes Fahrzeug akzeptieren werdet.
Alles haben wir schon erlebt!, und sind deshalb sehr vorsichtig und klug geworden.
Viel Freude und Erfolg wünscht euch
myrio

IMG_5950.JPG
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
Themenstarter196 Beiträge · seit 201106. Okt. 2011 · #12
Wir haben uns jetzt für den Safari 2 entschieden.

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps!!

Jetzt muss noch die passende Route gefunden werden..was würdet ihr empfehlen, wenn ich viel in "Tier-Gebiete" (da wird der Norden wohl besser sein, oder?) unterwegs sein will aber trotzdem einen guten Gesamteindruck bekommen will.

Gruß
Felix
304 Beiträge · seit 200707. Okt. 2011 · #13
Wichtiger Hinweis...
Diese Jahr im Juli/August hatte ich bei African Tracks einen Onduzo gemietet.
Aus Unachtsamkeit oder bedingt durch den Trubel des Aufbruchs,merkte ich nicht sofort, dass praktisch die Sicht nach hinten NULL war.
Im Rückspiegel sah ich nur die Konturen des breiten Camperaufbaues.
Auch ist es nicht möglich, durch den inneren Rückspiegel Sicht nach hinten zu haben, da das Rückfenster des Campers nicht mittig und außerdem zu klein ist.
Jeder Überholvorgang auf "B" Strassen kam eigentlich einem "Heraustasten" gleich, da nurkeine Sicht nach hinten für den Nachfolgeverkehr vorhanden war.
Ja..ich weiß, DAS hätte ich sofort bei der Übernahme reklamieren müssen..."mea culpa"!!
Nach Rückgabe des Campers reklamierte ich diesen mehr als ärgerlichen Manko und fragte, warum die Außenrückspiegel nicht verlängert werden
Als Antwort wurde mir gesagt, dass behelsmäßig vormals angebrachte Aufsatzspiegel abfallen und es doch üblich sei,dass z.B. beim Rückwärtsfahren jemand draußen einem einweist!!!
DAS war die lapidare Antwort, die ich bekam!!
Gruß
Gerhard
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962 Beiträge · seit 200707. Okt. 2011 · #14
Hallo, Gerhard
uns ging es genauso, das war aber das einzige Manko, neben der veralteten Innenausstattung des Campers, ansonsten waren wir überaus zufrieden und würden das Fahrzeug wieder mieten.
HG Frank
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html