Tanzania im Jänner 2012

24 Antworten · 8'295 Aufrufe · gestartet 03. Okt. 2011 von chris2201
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Themenstarter28 Beiträge · seit 200903. Okt. 2011 · #1
Hallo Forumsmitglieder,

Wir sind derzeit in intensiver Planung für unsere Reise nach Tanzania im Jänner 2012. Hier unsere in etwa geplante Route:

Fr 06.01.12 Wien
Sa 07.01.12 Arusha Arusha Nationalpark
So 08.01.12 Arusha Nationalpark Ngorongoro Krater
Mo 09.01.12 Ngorongoro Krater Ngorongoro Krater
Di 10.01.12 Ngorongoro Krater Ngorongoro Krater
Mi 11.01.12 Ngorongoro Krater Serengeti
Do 12.01.12 Serengeti Serengeti
Fr 13.01.12 Serengeti Serengeti
Sa 14.01.12 Serengeti Serengeti
So 15.01.12 Serengeti Serengeti
Mo 16.01.12 Srengeti Lake Manyara
Di 17.01.12 Lake Manyara Lake Manyara
Mi 18.01.12 Lake Manyara Tarangire NP
Do 19.01.12 Tarangire NP Tarangire NP
Fr 20.01.12 Tarangire NP Tinga Tinga
Sa 21.01.12 Tinga Tinga Usamabara Mountains
So 22.01.12 Usamabara Mountains Usamabara Mountains
Mo 23.01.12 Usamabara Mountains Saadani National Park
Di 24.01.12 Saadani National Park Saadani National Park
Mi 25.01.12 Saadani National Park Udzungwa Mountains NP
Do 26.01.12 Udzungwa Mountains NP Udzungwa Mountains NP
Fr 27.01.12 Udzungwa Mountains NP Selous NP
Sa 28.01.12 Selous NP Selous NP
So 29.01.12 Selous NP Selous NP
Mo 30.01.12 Selous NP Dar es Salaam, Sansibar
Di 31.01.12 Sansibar Sansibar
Mi 01.02.12 Sansibar Sansibar
Do 02.02.12 Sansibar Sansibar
Fr 03.02.12 Sansibar Rückflug Wien

Sollte jemand Routenverbesserungsvorschläge haben, würde ich mich freuen.

Wir wollen diemal keine Unterkünfte vorreservieren und somit immer auf Public Camptsites übernachten. Auf Sansibar wollen wir in die Hakuna Matata Lodge (die wird natürlich vorreserviert).

Bezüglich Autovermieter sehe ich nach langer Recherche nur einen sinnvollen Anbieter und zwar Fortes Car Hire. Andere Anbieter aus Kenya sind zwar günstiger, durch die erheblichen Mehrkosten auf Grund des ausländischen Kennzeichens in den Nationalparks allerdings in Summe teurer. Wir sind zu viert unterwegs und wollen uns einen Landrover mit einem Dachzelt und einem Bodenzelt nehmen (Kostenpunkt 220 USD pro Tag mit Kühlschrank und Campingausrüstung für 4 Personen). Allerdings haben wir große Scheu vo den Übernachtungen im Bodenzelt (sind eigentlich gewohnt wie im südlichen Afrika üblich mit zwei Dachzelten auf einem Toyota Hilux unterwegs zu sein. Vielleicht könntet ihr mir überzeugende Gründe nennen, warum das Übernachten im Bodenzelt genau so sicher ist wie im Dachzelt 😉 ... ich finde den Gedanken unangenehm, wenn in der Nacht die Löwen in der Nähe brüllen und du liegst im Bodenzelt 🙁.
Die andere Möglichkeit wäre mit 2 kurzgestellten Landrovern und je einem Dachzelt zu fahren, (Mehrkosten ca. 500 € pro Person) dies hätte den Vorteil, das alle im Dachzelt schlafen könnten, und sollte eines der Fahrzeuge hängenbleiben, könnte man sich gegenseitig helfen, allerdings sind man dann auch den halben Urlaub in getrennten Fahrzeugen. Was sind diesbezüglich eure Erfahrungen bzw. Tipps ?

Bezüglich Flügen ist geplant nach Kilimanjaro Airport zu fliegen, das Auto in Arusha zu übernehmen und in Dar es Salaam wieder zurückzugeben ... dann mit der Fähre nach Sanzibar und nach der Erholung in der Hakuna Matata Lodge von Sanzibar wieder zurück nach Wien zu fliegen. Das scheint die günstigste Variante zu sein ... allerdings verrechnet Fortes Car Hire 600 USD für die Rückholung des Fahrzeuges von Dar es Sallam nach Arusha 🙁

Würde mich über Anregeungen sowohl zur Route als auch Autoanbieter freuen, nach dem ja etliche von euch bereits Tanzania Erfahrung als Selbstfahrer haben.

Vielen Dank für eure Hilfe ...

Christian
5'479 Beiträge · seit 200904. Okt. 2011 · #2
Neid, Neid, Neid. Wir wollen eine ganz ähnliche Tour wie Ihr fahren, müssen allerdings noch ein Jahr länger warten.

Plant Ihr Hin- und Rückfahrt aus der Serengeti durch die Ngorongoro Conservation Area? Wird dann recht teuer, da auch für den Transit die volle Nationalpark-Gebühr fällig wird. Es soll eine Piste nördlich zum Lake Natron geben, die dieses Problem umgeht, kenne ich auch noch nicht, wollen wir aber beim nächsten mal versuchen.

Aufgrund der von Dir beschriebenen Problematik mit Fahrzeugen kenianischer Vermieter, hat Sunworld ein tansanisches Tochterunternehmen gegründet, die auch Fahrzeuge mit Dachzelt vermieten. http://www.4x4safaris.com/de/autovermietung/autovermietung-16068
Wir haben schon mehrfach bei Sunworld gemietet uns waren sehr zufrieden.

Es wäre super, wenn Du von Deinen Erfahrungen auf der Reise hier im Forum berichtest.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
3'175 Beiträge · seit 200604. Okt. 2011 · #3
Hallo Christian!

Klingt nach ner tollen Tour.
Wenn Du Interesse hast kann ich dir die adresse einer Freundin in Arusha geben, die hat am Oldeani ein super Selfcatering House fuer erschwingliche Preise. Das Haus liegt knapp unterhalb der Cutline auf einem Ridge mitten in der Kaffeeplantage und von der Terasse aus kann man nach Manyara schauen. Von diesem Haus aus kann man leicht Tages touren in den Krater, Lake Manyara und Taarngire machen. Wie ich mal dort war haben vor unserer Nase die Loewen einen Bueffel mitten im Kaffee gerissen. Besser und guenstiger gehts glaube ich nix mehr. Also bei Interesse sende mir bitte eine pm.
Hakuna Matata ist klasse da war ich oft zum Salamibroetchen essen mit Sundowner

Gruss aus Rundu
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
273 Beiträge · seit 200904. Okt. 2011 · #4
Tolle Tour.

Verkürze Saadani auf eine Nacht oder lass ihn ganz weg.
Füge die Nacht/Nächte zu Tarangire oder Lake Manyara dazu,
am besten 1 / 1. 🤪

Viele Grüße,


Hans
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Themenstarter28 Beiträge · seit 200905. Okt. 2011 · #5
Danke für den Hinweis Topo Bär bezüglich der alternativen Route, damit man nicht 2 mal die Gebühren im Ngorongoro NP zahken muss ... werden wir berücksichtigen 😉
Habe soeben mit Sunworld Safaris bzw. 4x4 safaris Kontakt gehabt ... leider haben die kein Fahrzeug mehr frei im Jänner und Februar 2012. Schade ...
jetzt hoffe ich, dass wir bei Fortes ergolg haben.

lg Christian
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2011
Themenstarter28 Beiträge · seit 200905. Okt. 2011 · #6
Vielen Dank für das Angebot ... werden jetzt in die Detailplanung gehen und wenns passt gerne darauf zurückkommen.

lg Christian
Joerg schrieb:Hallo Christian!

Klingt nach ner tollen Tour.
Wenn Du Interesse hast kann ich dir die adresse einer Freundin in Arusha geben, die hat am Oldeani ein super Selfcatering House fuer erschwingliche Preise. Das Haus liegt knapp unterhalb der Cutline auf einem Ridge mitten in der Kaffeeplantage und von der Terasse aus kann man nach Manyara schauen. Von diesem Haus aus kann man leicht Tages touren in den Krater, Lake Manyara und Taarngire machen. Wie ich mal dort war haben vor unserer Nase die Loewen einen Bueffel mitten im Kaffee gerissen. Besser und guenstiger gehts glaube ich nix mehr. Also bei Interesse sende mir bitte eine pm.
Hakuna Matata ist klasse da war ich oft zum Salamibroetchen essen mit Sundowner

Gruss aus Rundu
1'287 Beiträge · seit 200805. Okt. 2011 · #7
Hallo,

zwar habe ich keine Selbstfahrererfahrung, würde aber ggf. Ngorogoro Krater um einen Tag kürzen. Ich fand einen Tag vollkommen ausreichend und würde die relative Leere der Serengeti dem Krater vorziehen. Die Tierdichte ist im Vergleich zum südlichen Afrika überall recht hoch.

Zu Sansibar kann ich als Alternative zu Hakuna Matata (die wirklich schön gelegen ist) mal etwas anderes empfehlen. Ein Hotel in Stonetown (http://236hurumzi.com/). Ein sehr individuell eingerichtetes Hotel im Stile von tausend und einer Nacht. Die Keep Suite hat eine private Terasse auf dem Dach mit Blick über Stonetown. So kann man das Nachtleben von Stonetown geniessen und muss nicht immer schon um 19 Uhr zurück in Hakuna Matata zum Essen sein. 😉

Auch empfehlen kann ich einen Besuch des Jozani Forest NP auf Sansibar. Sehr gut von Stonetown mit Dala-Dalas zu erreichen. (Einfache Fahrt pro Person ca. 1 Euro).

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
164 Beiträge · seit 200608. Okt. 2011 · #8
Servus!

Zwei Tage (48 Std.) Ngorongoro sind sinnvoll. Am besten (Nach)Mittags in den Park fahren. Gönnt Euch eine Special Campsite an der Ostseite. So habt ihr mehr Ruhe (stellt Euch aber auf Massai Besuch ein - keine Angst, keine Souvenirverkäufer, nur Neugier) .
Am nächsten Morgen könnt Ihr dann direkt über die Ostroute in den Krater. Dies hat zwei große Vorteile:
1. Ihr seit fast alleine, müßt kein Gate mehr passieren (die Campsites liegen hinter dem Gate)
2. Ihr habt die Sonne im Rücken und damit im Gegensatz zu den gefühlten 100 Tourfahrzeugen auf der Westseite hervorragende Sicht

Abends dann auf Simba Public oder Special übernachten. Die paar Dollars mehr für special lohnen sich. Simba public glänzt mit unafrikanischer Woodstock-Atmosphäre.

Am nächsten Tag habt Ihr noch genug Zeit in Ruhe in die Serengeti zu fahren. Die Transitstrecke besteht i.d.R. aus üblem Wellblech.

Da der Kraterbesuch am Anfang Eurer Reise steht, könnt Ihr auch schon von Arusha reservieren. Das Büro ist schwer zu finden, ist fast am Kreisverkehr mit dem Elefanten. In der Nähe ist auch Meatking, der beste Fleischer der Stadt. Es gibt dort auch die besten Eier, Biltong und manchmal anständiges Brot.

Serengeti special Camps sind sehr schön, allerdings gerne Tsetse verseucht. Wir konnten uns dort nur bei Dunkelheit aufhalten. Seronera public ist gerade im Januar völlig überlaufen, Lobo schön. Richtet Euch nach den Tieren.

Für die Strecke Kleins Gate - Lake Natron muß man einen Tag einplanen. Zur Zeit Bauarbeiten auf 25km länge.

Lake Natron - Mto Wambu : ca 4-6 Std je nach Schmerzfreiheit. Abwechselnd schlimmes Wellblech und Explosionsstaub. Auch auf der Strecke muß man insgesamt dreimal Community Gebühr bezahlen, insgesamt rund 50 USD/person.
Die Strecke Lake Natron Richtung Namanga ist nicht empfehlenswert.

Lake Ndutu - Ngrorongoro ist eine gute Alternative zur Hauptpiste. Allerdings ca. 50km Explosionsstaub. Da muß die Windrichtung stimmen.

Meines Erachtens reichen im Lake Manyara und in Saadani jeweils ein Tag. Der Tanrangire kann gar nicht genug empfohlen werden. Dort ist man auch auf der Public Campsite oft alleine (+ Nachtwächter). Auch hier sind die specials voller Tsetse.

Anstatt im Saadani könntet ihr ein paar km nördlich im Beach Crab http://werbeserver24.com/clients/tbcr/ übernachten (Achtung: Leitungswasser ist salzhaltig, genug Wasser mitbringen). Gute Küche, deutsches Brot.

Hoffe geholfen zu haben. Sind im Januar auch vor Ort.

Gruß,

Stefan
273 Beiträge · seit 200908. Okt. 2011 · #9
Nimm in der Serengeti / Seronera Dik Dik Public Campsite anstelle von Pimbi.
Vergiss die Special Campsites das hält man nicht aus. mit den TseTses
Lobo: meist ist man ganz alleine, nichts herumstehen lassen, vor allem kein Zelt.
Die Aggressivität der Baboons übertrifft Third Bridge um einiges.

Lake Manyara reicht ein Tag nicht!

Fahre zur heißen Qelle und schau mehrfach am Tag am Hippo Pool nach.
Es gibt viele Vogelarten und auch Flamingos. Eine hohe Artendichte.

Wir sahen Hippos beim Sex und machten Aufnahmen, die selbst die Game Warden blass werden liessen. Man muss halt Geduld haben und akzeptieren, dass Bus nach Bus kommt, viele Italiener. Aber die siehst du nicht auf deinen Bildern. Die sind nach 5, 10 Minuten weg. Nirgednso sonst kommst du so gut an Hippos ran in Tansania.

Viele Grüße,

Hans
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2011
273 Beiträge · seit 200908. Okt. 2011 · #10
Am besten (Nach)Mittags in den Park fahren. - Außerhalb der Saison fahr ganz früh, meist kannst du 12 Stunden bleiben. Also GANZ früh! Nicht erst um 8.
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
164 Beiträge · seit 200608. Okt. 2011 · #11
Zur Klarstellung:

(Nach)Mittags in den Park, meint in den Park, nicht runter in den Krater.

Krater erst am nächsten Morgen. Zwölf Stunden sind kein Problem, auch während der Hochsaison im Januar/Februar
3'175 Beiträge · seit 200609. Okt. 2011 · #12
wann habt Ihr denn da TseTses erfahren?
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
273 Beiträge · seit 200909. Okt. 2011 · #13
Joerg schrieb:wann habt Ihr denn da TseTses erfahren?
Meintest du in der Serengeti? Juni - Juli
Tarangire im September.

Viel Spass beim Planen ....Tolle Tour
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
361 Beiträge · seit 201110. Okt. 2011 · #15
Wir waren letztes Jahr Ende Dezember / Anfang Januar in Tansania.
Tarangire würde ich zu dem Zeitpunkt nicht machen, da dort wenig Tiere anzutreffen sind. Ich würde da eindeutig den Aufenthalt in der Serengeti verlängern um vor allem die great migration mitzubekommen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Ansonsten sehr beneidenswerte Tour 🙂

LG Sven
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
167 Beiträge · seit 200914. Okt. 2011 · #16
Wow, grossartige Tipps (insbesondere von Goldmole und DummiYummi) - kann mich da nur anschließen!
Ich würde Tarangire auf gar keinen Fall canceln. Der Park ist landschaftlich traumhaft schön (alkalischer Fluß und Baobabs) und es gibt immer Tiere zu sehen. Natürlich nicht in der Masse wie in der Serengeti/Ngorongoro aber er ist eben ganz anders.
Der Public Campsite gefällt mir gar nicht (kein besonders toller Ausblick). Früher war der Campsite an der Stelle wo jetzt der Picnicplatz ist. Da brauchte man den Campsite gar nicht zu verlassen und sah Elefanten, Löwen, Eland etc.

Zu Saadani kann ich leider nichts sagen ... wollte da immer schon mal hin. Deshalb - macht es! Ist nicht so tierreich wie die oben genannten aber Löwen in Strandnähe ist schon ein Erlebnis.

Zu Selous: Wir waren auf dem Public Campsite am Lake Tagalala. Allein! Eigentlich ist ein Ranger Pflicht aber wir haben Glück gehabt: wir haben 30Min. diskutiert, dass wir allein zurecht kommen. Die Rangerin bestand auf die Anweisungen. Also ging sie auf die Suche nach einem Ranger und fand keinen! Somit durften wir doch allein fahren. Es gibt so gut wie keine Richtungsschilder im Selous ... zum Glück hat meine bessere Hälfte einen exzellenten Orientierungssinn und wir haben uns nur einige Mal verfahren...

Zu Fortes: Super! Hoffentlich bekommt ihr noch einen Landy ... die sind nämlich auch schnell ausgebucht!

Zu den Dachzelten: wir haben immer im Bodenzelt übernachtet bis auf letztes Mal (ist schon deutlich mehr Komfort in so einem Dachzelt mit Matratze statt Isomatte). Im Selous hat irgendein Tier Nachts unser Lager durchkämmt - da war es mir etwas mulmig. Ich denke eine Hyäne. Am nächsten Morgen fanden wir auch noch einen frischen Elefantenklopps direkt neben unserem Zelt. Uns ist aber nie etwas passiert und ich ahbe auch noch nie davon gehört, dass die Tiere nachts in TZ an die Zelte gehen! In Botswana schon!

Zu 2 Landys ja/nein: Ihr werdet in all den von Euch beschriebenen Parks genügend Hilfe bekommen, wenns mal brennslig wird. Lediglich Saadani und Selous dürften leerer sein (letzterer vorallem für self-drive). Aber in beiden Fällen würde Euch die Parkverwaltung suchen gehen, wenn ihr den bezahlten Aufenthalt um 2 Tage überschreitet ... vielleicht beruhigt das!
Klar sind 2 Landys auch ein gutes Gefühl. Ich glaube, dass könnt Ihr nur allein entscheiden.

Zu Usambara: traumhaft! Unbedingt auch bei der Irente Farm zum Frühstück einkehren oder gleich hier zelten. Und leckere Farmprodukte für die nächsten Tage mitnehmen! Nicht so gut gefallen hat uns der Campsite am Irente view point (aber auch wieder Geschmacksache).

Zu Arusha Nat. Park: schön, dass Ihr den auch noch einbaut. Ich sag nur: klein aber fein. Einer meiner Liebsten! Wenn ihr es schafft fahrt zum Ngurdoto Crater. Tolle Landschaft!

Zu Eurer Tour insgesamt: klingt super von der Aufteilung. Die o.g. Tipps zu ein Tag länger/ kürzer hier oder da (bis auf Tarangire canceln) sind aus meiner Sicht Geschmacksache.

Weiterhin viel Spaß bei der Planung!
Ruaha
167 Beiträge · seit 200914. Okt. 2011 · #17
Ach, hab ich vergessen:

wie kommst Du auf Tinga Tinga?

Und die Udzungwa Mountains finde ich auch gut eingebaut! Wir haben es dorthin leider nicht geschafft. Aber ich höre nur Gutes ... und man ist aller Wahrscheinlichkeit nach allein!

Gruß Ruaha
Themenstarter28 Beiträge · seit 200918. Okt. 2011 · #18
Herzlichen Dank für alle Hinweise zu unserer Reise !!!

Wir haben es endlich geschafft und die Reise fixiert ...

KLM Flüge haben so weit ich weiss einen Gratistransport nach Arusha ... dort werden wir uns für die erste Nacht eine Unterkunft suchen, da wir erst um 21:00 Ortszeit landen. Geben in Dar Es Alaam unser Auto retour und fahren mit der Fähre nach Zansibar. Dort haben wir dann 4 Nächte in der Hakuna Matata Lodge gebucht und dann geht es auch schon wieder mit dem Flieger von Dar es Alaam zurück nach Wien.
Sobald wir mehr über die Routendetails wissen meld ich mich wieder ...
Vorerst nochmal Danke für eure Hilfe ...
Fotos von der Reise wirds wieder auf meiner Homepage geben ... werde mich bemühen diesmal auch einen Reiesebericht zu verfassen und ins Forum zu stellen!

lg Christian
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2011
5'479 Beiträge · seit 200901. Nov. 2011 · #20
chris2201 schrieb:werde mich bemühen diesmal auch einen Reiesebericht zu verfassen und ins Forum zu stellen!

lg Christian
Das würde mich ganz besonders freuen, da wir zum Jahreswechsel 2012/2013 auch wieder in Tansania unterwegs seien wollen und einige für uns neue Gebiete erkunden wollen, die Du jetzt in Deiner Planung hast.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"