geplante Route 3 Wochen Botswana

13 Antworten · 5'151 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2011 von Babsy
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201101. Okt. 2011 · #1
Hi, wie schon so viele "Frischlinge" zuvor, würde auch ich gern meine Route von den Profis durch checken lassen. Nachdem ich das ganze Forum durchgelesen habe und zig Reiseführer bin ich nach langer Recherche zur nachfolgenden Route gekommen. Ein bisschen Background von uns: Wir waren bereits in Australien und vor zwei Jahren in Namibia mit eigenem Auto unterwegs. Schätzen uns aber selbstkritisch als Laien ein. Das ganz große off-road Abenteuer wollen wir nicht, aber trotzdem so viel wie möglich sehen. Die Reise ist im Oktober nächsten Jahres geplant und vorher wollen wir noch ein 4 WD Training sowie einen Auto-Schrauerkurs für Blindfische machen. So genug geoutet. Ist die Route machbar? Stimmen meine errechneten km Angaben?

29.09.12 Windhoek-Gobabis 200 km Xain Quaz
30.09.12 Gobabis-Ghanzi 310 km Ghanzi Trail Blazers
01.10.12 Ghanzi - CKGR 320 km Motopi Pan Camping
02.10.12 CKGR Passarge Valley Kgokong
03.10.12 CKGR Sunday Pan Camping
04.10.12 über Rakops 160 Khumaga Campsite
05.10.12 Khumaga-Maun 140 Maun Rest Camp
06.10.12 Maun - Moremi 151 Third Bridge Camp
07.10.12 Moremi Third Bridge Camp
08.10.12 Moremi 10 Xakanaxa Campsite
09.10.12 Chobe 180 Savuti Campsite
10.10.12 Chobe Savuti Campsite
11.10.12 Chobe Senyati Safari Camp
12.10.12 Chobe Senyati Safari Camp
13.10.12 Chobe-Victoria F. 73 Livingstone Safari 0 Lodge+Campsite
14.10.12 Vic F.-Katima-Mulilo 210 Caprivi River Lodge
15.10.12 K.M-Popa Falls 218 Mahangu Safari Lodge
16.10.12 Popa Falls 0 Mahangu Safari Lodge
17.10.12 P. Falls-Rundu 200 Sarasungu River Lodge
18.10.12 Otijwarongo-W 245 OKONJIMA LODGE
19.10.12 Windhoek Olive Grove
20.10.12 Rückflug

Nach hinten hab ich ein bisschen Luft gelassen, könnte also noch 1-2 Tage denk ich mal schieben, wenn vorn was zu große Strecke ist. Bitte helft mir, weil mein Mann doch einige Bedenken hat und ich ihm durch euch Vorfreude für dieses sicher tolle Land geben will.

schon mal Danke Babsi
4'129 Beiträge · seit 200801. Okt. 2011 · #2
Hallo, Babsy, und Willkommen im Forum!

Da habt ihr euch ja was nettes vorgenommen. Zu eurer Tour ein paar Gedanken:

29.09.12 Windhoek-Gobabis 200 km Xain Quaz
wenn es nicht der erste Tag NAM ist, dann würde ich gleich bis Ghanzi fahren, es sei denn es geht euch um einen Aufenthalt grad bei Xain Quaz, bzw. es ist der erste Tag, dann ist die Entfernung genau richtig

30.09.12 Gobabis-Ghanzi 310 km Ghanzi Trail Blazers
01.10.12 Ghanzi - CKGR 320 km Motopi Pan Camping
02.10.12 CKGR Passarge Valley Kgokong
03.10.12 CKGR Sunday Pan Camping
mir würde bei der Routenführung das schöne Deception Valley fehlen, ich würd da versuchen noch eine Nacht länger zu bleiben

04.10.12 über Rakops 160 Khumaga Campsite
denk dran bei der "Fähre" über den Boteti anzurufen, damit die Bescheid wissen, dass/wann ihr rüber wollt. Nummer hier im Forum unter Khumaga Ferry suchen

05.10.12 Khumaga-Maun 140 Maun Rest Camp
06.10.12 Maun - Moremi 151 Third Bridge Camp
07.10.12 Moremi Third Bridge Camp
08.10.12 Moremi 10 Xakanaxa Campsite
09.10.12 Chobe 180 Savuti Campsite
10.10.12 Chobe Savuti Campsite
Die zweite Nacht Savuti würd ich in Linyanti tauschen.

11.10.12 Chobe Senyati Safari Camp
12.10.12 Chobe Senyati Safari Camp
13.10.12 Chobe-Victoria F. 73 Livingstone Safari 0 Lodge+Campsite
verstehe ich richtig, ihr wollt für 1 Nacht nach Sambia rüber? Kosten sind m.W. höher, als nach Zimbabwe. Würd ich auch deshalb nicht machen, Wasserstand ist rel niedrig und die Sambiaseite dann nicht ganz so attraktiv, wie die Zimbabwe Seite, das Grenz-Spektakel ist weit langwieriger als wenn man nach Zimbabwe/Victoria Falls fährt. Viele machen es als Tageausflug und sind zufrieden (Senyati bietet sicher sowas an), wir allerdings würden dort immer mind. eine Nacht verbringen.

Entsprechend könnte sich die folgende Lodge ändern, wenn ihr evtl. Bot-Vic Falls/Zim – Bot – Ngoma Bridge in den Caprivi/Nam fahrt.
-? - 14.10.12 Vic F.-Katima-Mulilo 210 Caprivi River Lodge

15.10.12 K.M-Popa Falls 218 Mahangu Safari Lodge
16.10.12 Popa Falls 0 Mahangu Safari Lodge
17.10.12 P. Falls-Rundu 200 Sarasungu River Lodge
18.10.12 Otijwarongo-W 245 OKONJIMA LODGE
19.10.12 Windhoek Olive Grove
20.10.12 Rückflug

ansonsten find ich die Route stimmig und interessant.

Nebenbei find ich euer Engagement mit Offroad-Kurs und Schrauber-Kurs vorbildlich!
Vielleicht lassen sich ja die Bedenken deines Mannes eher ausräumen, wenn er sie konkretisiert.

Gruß lilytrotter


PS: die km Angaben hab ich nicht überprüft.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2011
Themenstarter11 Beiträge · seit 201101. Okt. 2011 · #3
...vielen Dank lilytrotter, Fähre, Vic-FAlls, Deception Valley alles schon in die Reiseplanung übernommen. Was wäre ich nur ohne dieses Forum. Klasse Einrichtung. Aber kann immer nur so gut sein, wie die Mitglieder. Danke
80 Beiträge · seit 201001. Okt. 2011 · #4
Hi Babsi,
tolle Route, viel zu fahren und viel zu sehen! So ähnlich war unsere Route im Mai--> am liebsten gleich noch 'mal!
Windhoek-Gobabis war für uns nicht ganz zu schaffen, weil wir für die Auto-Übernahme und Einkaufen mehr Zeit als geplant brauchten. Ist eben Afrika...
Unsere Übernachtung war in West-Nest, ca. 130 km von WDH rechts der B6. Eigene Ablution an der Campsite, sofort Donkie angeheizt (obwohl wir die einzigen Camper waren), toller Abend in der Laapa... hat alles gepasst.
Border-Crossing war easy und nach kurzer Zeit waren wir in Motswiri-Lodge, unserem nächsten Ziel.
Ist ganz gut zu machen. Wir waren zeitig an der Grenze und waren in ein paar Minuten in Botswana.
Noch ein Tipp: Senyati ist über Temba teurer als direkt gebucht.

Viel Freude bei der Vorbereitung und eine tolle Reise!

🙂
Ralf
243 Beiträge · seit 201102. Okt. 2011 · #5
Hallo Babsy!

Ich kann dir zu Botswana nichts sagen, aber wir haben nach der Ankunft in Windhoek einen 4x4 Kurs von "be local"* gemacht und fanden ihn, da es unsere erste 4x4 Anmietenung war, sehr hilfreich.

Inhalte:
- Check ob alle erforderlichen Werkzeuge an Board sind und funktionieren,
- Alle Funktionen des Fahrzeugs und wann welches 4x4 wurde durchgesprochen,
- mehrfache Fahrt durch einen kleinen Off-Road Parcours mit Sand, starker Steigung aufwärts, starkem Gefälle abwärts mit weiteren Schwierigkeiten wie losen Steinen, Abbruchkanten, Spurrillen
- Erklärung, wie man die beste Fahrtstrecke durch schwieriges Terrain findet
- Fahrt über Schotterstraßen ("...where most driving occurs and also where most accidents take place") / Teer und Erklärungen zu Verhaltensweisen etc..
- Fahrverhalten des Fahrzeugs und Fahrprinzipien, reading road conditions...
- Was zu tun bei verschiedenen Pannen, Benutzung von Wagenhebern usw..

Kursdauer etwas über zwei Stunden, kosten etwas über 765,00 N$ für ein Farhzeug, zwei Fahrer.

Wir stufen den Kurs für 4x4 Neulinge (auch wegen der spartanische Fahrzeugübergabe durch den Vermieter bei uns) als äußerst hilfreich ein! Und Spaß gemacht hat er auch 🙂

🙂 tom

*richard hoff
be local (Pty) Ltd
PO Box 80101
Olympia
Windhoek
Cell: +264 81 275 2257
rich@be-local.com
www.be-local.com
Tel WHK: +264 61 307 735
Fax WHK: +264 (0) 8862 0816
Tel Airport: +264 62 540 061
Fax Airport: +264 62 540 002
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2011
Themenstarter11 Beiträge · seit 201102. Okt. 2011 · #6
tolle Idee - ist dann sicher auch etwas situationsbezogener als Kurs hier in der Lüneburger Heide. 🙂
243 Beiträge · seit 201102. Okt. 2011 · #7
Ja, sicher. Wobei man in 2 h nicht in allem sehr tief ins Detail gehen und nur jede erdenkliche Off-Road Situation besprechen kann. Vor dem Kurs hat unser Fahrlehrer unsere Route erfragt um Schwerpunkte zu erkennen und hat sich dann diese Besonderheiten herausgenommen und besprochen. Tiefwasserfahrten (was bei uns laut Vertrag sowieso verboten war) und das Befahren von Sanddünen (auch verboten) haben wir nicht besprochen!

Für uns hat es aber gereicht und wir haben ein paar kleinere Offroad-Strecken und eine größere (Khwoarib) mit dem vermittelten Wissen gut bewerkstelligen können.

Es werden auch intensivere Kurse, die dann 1 oder 2 Tage gehen, angeboten.

Ich hatte in Deutschland keinen Kurs in der Nähe oder wenn, dann nur "Teilnahme mit eigenem Auto" gefunden. Und günstig bzw. angemessen fand ich den Kurs mit 765,00 N$ für ein Auto mit zwei Fahrern auch. Und unser Fahrtrainer hat die "Sollzeit" von 2h ein ganzes Stück überschritten, um uns noch mehr zu erklären und noch mehr üben zu lassen. War 😎

🙂 tom
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2011
1'667 Beiträge · seit 200902. Okt. 2011 · #8
Hallo, Babsy
willkommen im Forum

Ich würde, wie Lillytrotter schon sagt, Linyanti miteinbauen,
zusätzlich würde ich auch noch eine Übernachtung am North Gate machen.
Denn die 180km von Xakanaxa nach Savuti sind schon ein ganz guter Ritt, zumal ihr unterwegs sicher viele Tiere sehen werdet, oder auch einen Stop bei den Dombo Hippo Pools machen könntet.

LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
Themenstarter11 Beiträge · seit 201102. Okt. 2011 · #9
Danke für die Hilfe - Linyanti hab ich mich mal schlau gemacht. Soll schwer zu befahren sein, vor allem im September/Oktober also genau unsere Zeit. Wie sind eure Erfahrungen? North Gate ist sicher sinnvoll. Ich kann noch einen Tag am Ende der Reise irgendwo einsparen. liebe Grüße Babsy
1'667 Beiträge · seit 200902. Okt. 2011 · #10


Dies ist ein kleiner Teil der Strecke Savuti - Linyanti
ist aber nicht alles so sandig...

LG
Birgitt
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201102. Okt. 2011 · #11
Holla die Waldfee - da krieg ich hier von meinem Sofa aus schon gewaltigen REspekt.
4'129 Beiträge · seit 200802. Okt. 2011 · #12
Hallo, Babsy!

Oh, da hast du aber noch einige solcher Strecken auf deiner Route: An- und Abfahrt vom CKGR sind ziemlich tiefsandig und weich; die Strecke am Boteti River/Khumaga Camsite ebenfalls (auch wenn ihr dort ans Flussufer hinunter wollt ist das z.T. ziemlich anspruchsvoll, wenn denn die Tiere die Spuren komplett zertrampelt haben). Sandridge Road (Chobe Richtung Savuti) sowie die nördliche Chobe-Strecke Richtung Kachikau sind ebenfalls vergleichbar sandig.

Vielleicht also doch noch mal vorher Sand üben.
So eine 2stündige Einweisung vor Ort ist sicherlich sehr hilfreich! Grad dann, wenn sie, wie beschrieben, von Ortskundigen mit den entsprechenden Tipps versehen werden.
Aber Fahrpraxis kann man natürlich nicht in 2 Stunden bekommen. Diese besser schon vorab aneignen, egal ob Lüneburger Heide oder sonst wo – Kiesel verhalten sich da ebenso wie dort. Und tiefen weichen Sand gibt’s in der Heide reichlich... (auch ist Rømø (Röm) in Dänemark eine gute Möglichkeit am Strand das Sandfahren zu üben.
Wir haben vor unseren Touren früher immer mit unserem Fahrzeug trainiert: Wir sind alles gefahren, wo man fahren durfte und das waren damals bevorzugt Kiesgruben, die waren nach Feierabend nicht geschlossen. Da konnte man viel lernen. Mittlerweile sind sie geschlossen und man muss sich über solche Kurse Zugang beschaffen (logisch, geht bei dem Andrang heutzutage auch nicht anders), allerdings hat man jetzt für sein Geld eben auch ne vernünftige Einweisung.

Gruß lilytrotter


Birgits Empfehlung eine zusätzliche Nacht in North Gate einzuplanen kann ich nur unterstreichen, das ist einfach sehr sinnvoll und entspannt die Strecke.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
98 Beiträge · seit 200804. Okt. 2011 · #13
Hallo Babsy,

was den ersten Tag etwas entspannt (so haben wir es zumindest gemacht). Nicht in Windhuk einkaufen, sondern vom Flughafen direkt Richtung Grenze und dann in Gobabis einkaufen. Das Angebot ist zwar etwas beschränkter - aber für uns machte es absolut Sinn, weil wir das Auto letztesmal gleich am Flughafen übernommen haben.

Liebe Grüße,

Judith
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201104. Okt. 2011 · #14
danke, macht Sinn, dann hat man auch schon ein bisschen Strecke hinter sich und ist entspannter.