SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #1
Ihr Lieben,
wie bereits an anderer Stelle berichtet plane ich leider nicht noch eine weitere Tour für Südafrika 😉 , sondern unterstütze liebe Freunde bei ihrer Ersttätertour nach Südafrika und die soll natürlich möglichst toll werden, damit sie wiederkommen.
Ich stell die bislang geplante Route mal rein, auch weil unsere Freunde in wenigen Tagen in Urlaub fahren und dann nicht mehr zeitnah antworten könnten. Hier die Basics: Reisezeit September 2012; 4 Erwachsene, Start- und Endpunkt: Jo’burg, 1 Fahrzeug, 3 Wochen Zeit. Zu viele Fahrerei soll es nicht werden, ein Fahrtag gelegentlich ist aber kein Problem. Es wird nicht gecampt. Als Fahrzeug soll ein 4x4 Doublecab dienen, weniger wegen der Strecke, sondern wegen des enormen Gepäcks, das die vier mitzunehmen gedenken (gell, Marion 😛 ?). Also der Platz wird dringend benötigt, ein vergleichbarer SUV wäre zu klein.
Nun zur Route und den Unterkünften: Ankunft Jo’burg und Übernahme Fahrzeug 1N La La Nathi Guesthouse, Harrissmith 2N Ardmore Guesthouse, Drakensberge 2N Flamingo Lodge, Umhlanga/Durban 2N Mpila Camp, Umfolozi 1N Maputaland Guesthouse, St. Lucia 6N Kruger (Berg-en-Dal, Lower Sabie, Balule Satellite Camp, Mopani, Shimuwini, Letaba) 2N Drifters Game Lodge oder Naledi Game Lodge, Balule GR 2N Graskop Hotel, Graskop Abgabe Fahrzeug, Rückflug von Jo’burg
Meinungen sind sehr erwünscht! Ein paar Fragen gibts aber auch noch: Ist das Mpila Camp in Umfolozi zu empfehlen? Ich kenne nur Hiltop, aber auch da habe ich nicht übernachtet, weils angeblich fully booked war 😗 Gibt es Einwände gegen die Unterkünfte oder noch bessere Alternativen?
Und bitte nix gegen die lange Zeit im Kruger sagen, das kommt von mir 😉
Vielen lieben Dank im Voraus, viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
mamba29835 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #2
Hallo Sanne,
eine sehr schöne Route, an der hätten wir auch Freude.
Das Mpila Camp hat uns gut gefallen. Es besteht aus nicht eingezäunten Schlaf-und Kochzelten, die jeweils über einen Steeg verbunden sind. Einen Grill pro Zelt gibt es außerdem. Einziges kleines Manko bei unserm Aufenthalt: Die Affen. Man durfte wirklich kein Gepäck und vor allem keine Lebensmittel unbeaufsichtigt bzw. nicht weggeschlossen lassen. Das Camp ist um einiges naturnaher und ruhiger als Hiltop. Check-in war meiner Erinnerung nach in Hiltop.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #3
Hallo Sanne,
- auf diese Tour können sich Deine Freunde freuen. Zur Unterkunft Ardmore - waren wir im Februar -- es liegt sehr sehr abseits- mühsame hinzukommen, da die Strasse sehr sehr schlecht. Von dort kann man auch nichts unternehmen - weil die Fahrten einfach zu weit sind. Würde was anderes suchen z.B. in Bergville Montusi Mountain Lodge www.montusi.co.za oder direkt im Royal Natal NP mit Blick auf das Amphitheater. Im Krüger hat uns am besten Shimuwini gefallen , unbedingt 2 Übernachtungen- die Häusser sind spitze - sehr gross, 2 grosse Schlafzimmer, 2 Bäder, Küche grosse überdachte Terrasse. Pool. Wird als einfaches Camp bezeichnet - Grund: es gibt keinen Supermarkt wie in den anderen Camps. Holz und Eis kann man kaufen. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200813. Sept. 2011 · #4
Hallo Sanne,
Da schliesse ich mich Hanne an. Die Montusi habe ich letztes Jahr auch besucht. Einfach spitze. In meinem Südafrikabericht gibt es Bilder davon.
In Graskop würde ich nicht im Zentrum übernachten. Nachts und früh morgens ist es vielmals nebelig. Du fährst nur einen Kilometer weiter und schon ist der Nebel weg! Da würde ich Zur Alten Mine vorschlagen.
Umlhanga ist nicht gerade my cup of tea. Ein riesen Rummel und der Ort hat absolut kein Charm! Da würde ich Umdloti bevorzugen....
Im Mpila Camp habe ich nicht übernachtet. Kenne nur das Hilltop. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Schau dir die Bilder in meinem Southafrika Bericht an.
Hallo Sanne, eine gute Unterkunft ist bei Hluhluwe die Malala Lodge. Gut zu erreichen Umfolozi und Sta. Lucia. Gruß Knipser
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #6
Ganz vielen Dank an Euch alle für Eure Meinungen und Tipps. Das ist wirklich toll und gibt den vieren nochmal Gelegenheit, andere Unterkünfte im Netz anzuschauen. 😉
Aber die Qual der Wahl! 😗
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
mal eine ganz andere Sichtweise - bzw. nur mal so eine Idee:
müssen denn die Unterkünfte unbedingt vorgebucht werden? Bei Namibia ist´s ja schlecht möglich, einfach mal so vorbeizuschauen. Aber SA ist doch anders. Wenn eine Unterkunft fully booked ist, dann nimmst halt die Nächste.
Damit entfällt die "Qual der Wahl", denn dann könnten Deine Freunde "vor Ort" entscheiden. Und wenn was nicht so gefällt, einfach zur nächsten Lodge fahren. Das wär doch auch möglich.
Ich glaube, wir würden das wahrscheinlich so machen. Jedoch weiß ich das auch nicht so genau, wir haben mit SA keine Erfahrung, ob das Vorbuchen unbedingt nötig ist.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200614. Sept. 2011 · #8
Hallo Claus-Georg,
vorbuchen ??? es kommt darauf an ob Du die Gardenroute fährst - wos in den Unterschaften sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt - oder ob Du in einsamere Gegenden fährst - wo auch die Unterkünfte etwas abgelegen sind- da ist es schon sinnvoll vorzubuchen. Wir waren ja Februar in SA - unsere Unterkünfte waren alle vorgebucht und ausgebucht. In den Parks wie Krüger würde ich immer vorbuchen. Du weisst ja eigentlich in SA die Strecke die Du fahren möchtest - finde es einfach entspannter wenn ich weiss wo ich übernachte und vor Ort nicht einfach was nehmen muss- -um eine Bleibe zu haben. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
maddy2'167 Beiträge · seit 200914. Sept. 2011 · #9
Hallo Sanne,
Haben die 2 Naechte in Durban einen bestimmten Grund? Also ich denke eine ist mehr als genug, und Umhlanga muss es schon gar nicht sein! Dafuer die eine Nacht in St.Lucia anhaengen, dort ist eine Uebernachtung definitiv zu wenig!
Falls sie Selbstversorger sind, wuerde ich Mpila jederzeit vorziehen, es ist viel Zentraler gelegen. Es hat dort allerdings, im Gegensatz zum Hilltop, kein Restaurant.
Nach dem Balule GR wuerde ich via Abel Erasmus Pass nach Blydepoort fahren und dort im Forever Resort uebernachten. Das ist landschaftlich wunderschoen, und am naechsten Tag hat man schoen Zeit, die Panorama Route mit all den Sehenswuerdigkeiten gemuetlich zu geniessen. Dann nur eine Nacht in Graskop.
Und vonwegen Vorbuchen, Schorsch: National Parks, Game Reserves und private Game Reserves sollten auf jeden Fall vorgebucht werden, egal zu welcher Reisezeit. Die anderen Unterkuenfte: na ja, das wurde doch hier auch schon oefter diskutiert und ist wohl individuell verschieden. Aber je nach Ort und Jahreszeit sollten auch andere Unterkuenfte vorgebucht werden. Und wenn mehr als zwei Leute zusammen reisen, ist vorbuchen sowieso zu empfehlen.... Und "vor Ort entscheiden" macht die Wahl auch nicht unbedingt leichter!
Ich persoenlich will wissen wo ich am Abend schlafe, und will nicht, wenn ich gegen Abend wo ankomme, mir den schoenen Tag verderben mit Unterkuenfte suchen. Auch will ich nicht den halben Tag vorher am Telefon verbringen, um kurzfristig was zu finden. Mir waere die kostbare Urlaubszeit viel zu schade dazu!
M@rie1'680 Beiträge · seit 200714. Sept. 2011 · #10
Huhu Sanne,
schliesse mich Maddy an, warum Umhlanga? ich würde wenn, dann auch eher eine Nacht Richtung Mpila einlegen oder von Winterton direkt zum Mpila Camp fahren (rd. 5h Fahrt über das Cengeni Gate) und die gesparten Nächte in St. Lucia verbringen - eine Nacht in St. Lucia ist wirklich zu wenig, 2 Nächte sollten es m.E. mindestens sein (für den iSimangaliso, eine Bootsfahrt auf dem St. Lucia Estuary) - falls es bei Umhlanga um "Strand" geht, ginge das nämlich auch fantastisch am Cape Vidal im iSimangaliso.
Das Mpila Camp würde ich auch def. dem Hilltop vorziehen, es ist zwar "rustikaler", aber insgesamt wesentlich uriger und halt wirklich "mittendrin", da nicht eingezäunt. Die Safari Tents sind sehr gut ausgestattet, es gibt sie auch als 4er-Zelt (2 ensuite Schlafzelte + Küchen"zelt").
Und zum Thema vorbuchen - wie Maddy schon sagte, NPs, GRs und Private Lodges sind unbedingt vorzubuchen, insbesondere dann, wenn in man NPs und GRs noch einen Einfluss auf seine Unterkunft haben will (direkt am Zaun, mit Flussblick etc) und ansonsten, klar, kommt auf die Mentalität des einzelnen drauf an, aber mir wäre auch die Zeit vor Ort zu schade, schon am Nachmittag den Tag "abbrechen" zu müssen, um auf Kopfkissensuche gehen zu müssen - Entspannung sieht da m.E. anders aus, insbesondere als Ersttäter 😉
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200614. Sept. 2011 · #11
Danke an Euch alle für die Rückmeldungen!
Ich bin sicher, die vier werden alles vorbuchen, das nimmt zwar die Flexibilität vor Ort, erspart aber die Suche nach immer zwei Zimmern. Im Hluluwe und Kruger halte ich es für unabdingbar, vor allem da auch Wilderness Camps und im Mopani ein Bungalow mit Wasserblick hersollen.
Ja, Durban und Umgebung, dienen einerseits dazu, die Etappen nicht zu groß werden zu lassen und andererseits etwas Strandleben zu haben. Die Idee, eine Nacht Greater Durban und zwei dann in St. Lucia bespreche ich mal, kann ich mich gut für erwärmen 😉
Das rustikalere bei Mpila kommt bestimmt bei allen vieren gut an und die Zeltkonstruktion sehen sie so bei den Camps im Kruger nicht. Hiltop wäre dann eher zweite Wahl, falls Mpila fully booked sein sollte.
Lieben Dank nochmal, viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
walwol303 Beiträge · seit 200814. Sept. 2011 · #12
schliesse mich an: Empfehle ebenfalls zwei Übernachtungen in St. Lucia. Das erlaubt dir an einem Nachmittag eine Bootstour auf dem See und anderntags die Fahrt nach Cape Vidal. Mehr Hippos, Crocs und Vögel als in St. Lucia wirst du auf deiner Tour nicht sehen 🙂.
STstadl1013 Beiträge · seit 201118. Sept. 2011 · #13
...falls die Freunde nicht bereits dort sind... ich kann Walter nur zustimmen, dort haben wir die meisten Hippos und im Imfolozi die meisten Rhinos gesehen, wir waren sogar 4 Nächte in St. Lucia (SunsetLodge - abends kamen die Hippos vom Fluss rauf in den Garten wg. des frischen Grases); Cape Vidal ist ein MUST! VG, Ulli
Safrica90 Beiträge · seit 201019. Sept. 2011 · #14
Hi Sanne,
gegen 6 Nächte Krüger kann man nix sagen Vorletztes Mal war ich 8 Nächte und letztes Mal sogar 13... 😗 😄 Gut, da sind wir auch einmal durch den kompletten Park gefahren.
Balule ist wunderschön. Hat mir am besten gefallen von der Atmosphäre her. So klein, da ist man ständig in Zaunnähe.
Mopani ist auch viel besser als der Ruf. Vielen meiden die Gegend wegen den vielen Mopani-Bäumen aber wir hatten in der Gegend und auf der Straße Richtung Phalaborwa die besten Tiersichtungen.
Lower Sabie und letaba sind natürlich auch sehr schön. Jeweils schön am Fluss. In Lower Sabie haben mir die Safari-Zelte mit Flussblick toll gefallen. Kann ich nur empfehlen!
Viel Spass,
Gruss Jochen
Letzte Reise:
Namibia August 2011 - Etosha, Grootberg, Walvis Bay, Durban (SA)
Foto-Reisebericht!Insgesamt: 6x Südafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Kenia
13 Nächte Krüger Park - Fotos!Nächste Reise - wohin???
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200619. Sept. 2011 · #15
Danke Euch allen für die Tipps und Anmerkungen.
Ich fürchte, die vier müssen jetzt überlegen, den Urlaub deutlich auszuweiten oder eine Planung für die nächste Reise gleich ranzuhängen 😉
Aber so soll es ja auch sein - es sieht gut aus, dass die südafrikanische Fangemeinde bald vier Infizierte mehr verbuchen kann 😛
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Hallöchen, jetzt muss ich auch noch meinen "Senf" dazugeben. Das Mpila-Camp ist klasse für die, die es ursprünglich und dicht bei den Tieren mögen. Bitte alles mitbringen, der Laden ist wirklich nur schmal sortiert. Egal ob Zelt oder auch ein Haus, man ist mittendrin. Hyänenbesuch am Grill und Antilopen im Vorgarten - einfach klasse für uns. St. Lucia würde ich auch ausdehnen, die Fahrt dahin nimmt auch etwas Zeit in Anspruch. Mein Tipp hierfür ist die Lodge Afrique - erst seit September 2010 geöffnet, 8 freistehende Chalet in einem subtropischen Garten mit klasse Frühstück und guter Gästebetreuung. Viel Spass bei der weiteren Planung wünscht Bärbel
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain