Sambezi schrieb:Anopheles - Mücken sind in Deutschland schon mehrfach gesichtet worden. Sie übertragen einstellige Plasmodien, die die Malaria auslösen. Anfang des vorigen Jahrhunderts sind die Mücken bis nach Süddeutschland und sogar zu einigen norddeutschen Mooren vorgedrungen. Wahrscheinlich haben sich einige Malaria-Kranke auch in heutiger Zeit in Deutschland angesteckt.Ich meine, dass noch während des Zweiten Weltkriegs zwischen Karlsruhe und Köln Malaria verbreitet war und selbst in einigen Gegenden in Polen kam die Krankheit vor. Es gibt auch Arten der Gattung Anopheles in Deutschland, die Malaria übertragen können.
Peter70 schrieb:Ich halte einen Arzt, der Standby für eine Reise empfiehlt, während der jederzeit ärztliche Behandlung erfolgen kann, für verantwortungslos. Es gibt nunmal Krankheiten, die mit einer Malaria verwechselt werden können und eine Einnahme von Malariamedikamenten verzögert die Behandlung der tatsächlich vorliegenden Krankheit. Außerdem gibt es verschiedene Malariaformen und nicht jedes Medikament hilft gegen jede Form. Wann immer eine Krankheit auftritt, die einen Malariaverdacht nahelegt, hat man einen Arzt zu konsultieren und nicht auf Verdacht verschreibungspflichtige Mittel in einer Akut-Dosierung einzunehmen. Malaria ist kein Schnupfen.
3. Ich werde Ende Oktober im Etosha sein. Mein Arzt (ist aber kein spezieller Tropenmediziner!) meinte, dass hierfür ein Standbymittel ausreicht. Hoffe jetzt einfach mal, dass dies OK ist. Oder sollte ich besser noch einen speziellisierten Mediziner konsultieren?
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...