Fragen zum Camping Moremi + Chobe

35 Antworten · 11,6k Aufrufe · gestartet 19. Juli 2006 von Jonny O.
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211 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #21
Hallo Jonny,

ich gehöre zwar zu den Dachzeltern, aber vielleicht ein Tip dahingehend, das Zelt vielleicht in das Dreieck zwischen auto und Baum oder ähnliches stellen. Dann kann wenigstens schonmal keine Herde einfach drübertrampeln 🙂

Zum Thema GPS: Ich zähle mich zu den Erst-Touristen in Nam und Bot und würde es, trotz ansonsten scharfen Orientierungs- und gesunden Abenteuersinns, nicht wagen, ohne GPS in den Chobe/Moremi zu fahren. Klar habe ich die Shell-Karten dabei, nur, woher weiß ich im dümmsten Fall, wo ich gerade bin? Außerdem habe ich nicht vor, bei einer Verfahr-Aktion Zeit zu verplempern oder in Streß zu geraten,
Und bei aller Diskussion mal noch was anderes: Die Mietpreise von dt800 sind wirklich gering (zumal ja auch noch alle gewünschten Routen drin sind!), so sollten doch "die paar Euro" nicht das wirkliche Gegenargument sein.

Grüße,
Joe<br><br>Post geändert von: joeheinz, am: 24/07/2006 15:16
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7'272 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #22
joeheinz schrieb:
ich gehöre zwar zu den Dachzeltern, aber vielleicht ein Tip dahingehend, das Zelt vielleicht in das Dreieck zwischen auto und Baum oder ähnliches stellen. Dann kann wenigstens schonmal keine Herde einfach drübertrampeln 🙂
Im Savuti hat es einige Bäume auf dem Campingplatz, an denen sich die Elefanten nachts sehr gerne kratzen. Da würde ich das Zelt nicht unbedingt die Nähe des Baumes stellen. Übrignes ist der Elefant so gross, dass er auch problemlos das Dachzelt erreicht. Das Gefühl wenn der Rüssel über das Fleigennetz gleitet, Du den Rüssel siehst und das Geräusch dazu hörst ist unbeschreiblich. Trotzdem würde ich da immer wieder ob im Bodenzelt oder im Dachzelt übernachten.

Chrigu
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74 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #23
genau, da kann ich chrigu nur recht geben... einen elefanten so nahe zu spüren, den rüssel am netz, das ist unbeschreiblich und unbezahlbar! auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass mir das herz fast aus dem brustkasten sprang.
was löwen angeht hatten wir jeweils glück im rhino vlei, nahe bei savute. da trafen wir täglich grössere gruppen. dt 800 hat die topspots schon erwähnt. ein muss ist sicher der kwai river beim moremi northgate.
informiere dich mal ob die brücken wieder repariert werden. während der starken regenfälle im februar und märz wurden die second- und die forthbridge weggeschwemmt. ohne ihren aufbau wird es schwierig sein, den rundtrack zu fahren...

grüsse reto<br><br>Post geändert von: reto, am: 24/07/2006 17:18
11 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #24
Hallo,
weiß jemand, ob die Serondela-Region incl Ihaha Camp noch wegen Milzbrand gesperrt ist.

Einen schönen Abend
571 Beiträge · seit 200625. Juli 2006 · #25
Hallo Jonny,

zu den Topspots auf Eurer Route: 1. ist es natürlich immer auch viel Glück, was Ihr seht. Kann sein, gerade 10 m hinter! Eurem Wagen kommt ein Löwenrudel oder sonst ein interessantes Tier aus dem Gebüsch, Gras etc. Und Ihr starrt angestrengt nach vorne! Die wichtigste Regel nach meiner Ansicht ist also: bei gamedrives schön langsam fahren (Schritttempo) und nach allen! Seiten Ausschau halten. Öfters anhalten! Nicht nur in der „Ferne“ suchen, das Glück liegt manchmal ganz nah.
Ansonsten hat sicher jeder hier im Forum ein paar Lieblingsplätze, wir auch. An der Chobe River Front fahren die meisten von Ihaha ostwärts am Fluß-Hauptweg entlang. Das lohnt auch, aber auch die Puku Flats sind interessant, oder einfach mal 2 Stunden an einer schönen Stelle etwas abseits in Ruhe stehen bleiben. Auf den Flats sind oft große Büffelherden mit mehreren hundert Tieren. Wenn die dann gegen abend in den Wald marschieren, ist das ein Klasseerlebnis.
In Savuti ist das gleichnamige Wasserloch ein Muß, große Chance, das komplette Savuti Löwenrudel zu sehen. Uns gefiel daneben noch der Savuti Channel, besser als die Marschebene (im August). Den Channel kann man fast durchgängig abfahren.
Von Savuti werdet Ihr ja wohl am Kwai entlang zum Moremi fahren (das letzte Drittel der Strecke). Das ist sehr lohnend, kein Unterschied zum Park auf der anderen Seite. Und dann natürlich den Kwai im Park, wie Chrigu schon sagte. Wenn Ihr dann vom Northgate nach Xakanaxa fahrt, solltet Ihr über den Xaraxhasa und den Dombo Hippo Pool. In der Xakanaxa region gibt es unendlich viel, eigentlich alles zwischen Campsite, Dead Tree island und bis zur 4th Bridge. Kurz hinter der 4th Bridge Richtung 3rd Bridge liegen links die Magwexhlara Pools, tolle Szenerie mit Hippos, Kroks, Reihern, Adlern, Antilopen usw. Aber eben auch viel Zufall, lasst es einfach auch ein wenig auf Euch zukommen. Viel hängt vom Flutungsstand des Delta ab und auch davon, welche Wege gerade fahrbar sind.

An Reto und Herrn Schmidt (dt800): ich hatte meine Äußerungen auf die von Jonny genannte Route bezogen, nicht auf den Sinn von GPS für Globetrotter und alle, die sonst auf entlegenen und/oder wenig erschlossenen Routen oder gar quer durch den Kontinent unterwegs sind. Leiste insoweit Abbitte, wenn es falsch rübergekommen ist. Für obige Tour bleibe ich bei meiner Ansicht und die darf ja denn wohl auch vertreten werden. Was ich aber ein wenig unseriös finde, lieber Herr Schmidt, ist, dass Sie für eben diese Tour zum GPS raten und dies mit einer missglückten Querung der Makgadikgadi Pans (auch noch ohne Kompass! Und natürlich ohne GPS) begründen. Das sind doch wohl zwei paar Stiefel. Interessant finde ich auch weitere Argumente wie „es gibt…“, „ich habe da mal …“, denn sie sind natürlich logisch unschlagbar und - ja , Sie haben Recht, in allen diesen Fällen. Aber ist es ok, wenn suggeriert wird, der Selbstfahrer, der nach 50m die Orientierung verliert, käme mit GPS schon ganz wunderbar klar (statt vielleicht eine geführte Safari zu machen)? Sorry, so kommt es mir vor, tue ich Ihnen Unrecht? Ich weiß, es ist ein Ritt gegen Windmühlen, wenn man versucht, die „Segnungen“ des modernen Outdoorequipments – sei es für Afrika oder den Himalaya – zu diskutieren. Vielleicht sogar anmaßend (was es aber nicht sein soll, irgendwann und irgendwie sind ja alle hier mal nach Afrika gekommen). Oder einfach nicht opportun: der mündige Tourist/Kunde und das kleine und große Geschäft gehen dann ja Hand in Hand. Nichtsdestotrotz: man sieht die zunehmende Fülle in Botswana und auch schon die „Flucht“ nach Sambia ….
221 Beiträge · seit 200625. Juli 2006 · #26
Das ist im Moment nicht mehr von Bedeutung -sprich erledigt. Aber mit einem erneuten Aufflammen muss immer gerechnet werden.
Gruss
Roland www.dt800.de
221 Beiträge · seit 200625. Juli 2006 · #27
zur letzten Frage, lieber Steinbeisser, bitte alles lesen --- "und im Moremi haben wir uns ebenfalls verfahren" Es sollte nur keine gekürzte Darstellung sein.
Gruss
Roland www.dt800.de<br><br>Post geändert von: www.dt800.de, am: 24/07/2006 22:13
291 Beiträge · seit 200625. Juli 2006 · #28
@Reto: Bis auf 3rd Bridge sind alle Brücken befahrbar, zumindest war das vor ca. drei Wochen so. 3rd Bridge gab es keine Alternative zu einem Umweg, auch keine "direkte" Umfahrung neben der Brücke. Grundsätzlich kann man aber eine Runde fahren, dabei würde ich aber auf jeden Fall zum GPS raten. Will die Diskussion nicht wieder anstossen, aber bei der Umfahrung hätten wir uns ohne GPS total verfahren, da auch noch ein paar Schlammlöcher umfahren werden mußten.

Am Kwai war leider nichts zu machen als wir dort waren. Einfach noch zuviel Wasser und deshalb gesperrt, aber das wird besser...

Viele Grüsse.
Christian
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211 Beiträge · seit 200631. Juli 2006 · #29
Noch eine schnelle Frage zum Thema Chobe/Moremi: Sehe ich das richtig, daß am Gate in Pula bezahlt werden muß? Wenn ja, so ist es wohl am Besten, gleich bei Ankunft in Windhoek die entsprechende Summe zu tauschen (oder schon am Flughafen?) ?


Viele Grüße,
Joeheinz
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2'732 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #30
Joeheinz,

nein du kannst eigentlich in alles Waehrungen zahlen (US$, Rand, Pfund und Pula). Nur sind die Umrechnungskurse meistens hoffnungslos schlecht, weshalb der Pula vorzuziehen ist.

Geld bekommst du am Automaten in Maun bzw. Kasane. Die Automaten in Maun geben dir max. 1000 Pula pro Abbuchung. EIne zweite VISA Karte ist hilfreich, da einige Karten ein Tageslimit haben! In Kasane gibt es einen Geldautomaten von Barcleys aber der gibt dir nur 100 pula pro Abbuchung. Im Spar ist ein Mini-ATM. Dazu musst du aber kurz fragen, wieviel Geld sie dir geben koennen. Am Besten du holst dir eine Angestellte und laest die das fuer dich erledigen. Wir haben das selber gemacht und wesentlich laenger warten muessen bis wir das Geld bekommen hatten als diejenigen, die sich helfen liesen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
18 Beiträge · seit 200615. Aug. 2006 · #31
Hallo,
sind seit Sonntag wieder in Deutschland. Habe eine Frage zum Savuti Campingplatz. Wir waren nur eine Nacht dort, weil ein verrückter Elephant uns "verjagt" hat. Wie sieht es jetzt dort aus? Ist der Elephant noch immer dort? Die Wildhüter in Savuti haben auf eine Erlaubnis gewrtet ihn zu erschiessen. Es wäre schön, wenn ihr mir etwas von der aktuellen Lage aus Savuti berichten könntet.
Gruß,
Heike
Gast15. Aug. 2006 · #32
moin,

am Savuti Kanal gibt es immer wieder Elefanten, die sich die Nahrfungsquelle Camper zu Nutze machen. Ich habe aber noch nie gehört, dass jemand zu Schaden kam. Es ist natürlich jedesmal ein Schreck, wenn ein Elefant auf Armlänge an einen herankommt.

Vor Jahren wurde Chewy erschossen, weil der es allzu toll trieb. Damals waren die Wasserkräne noch an Betonklötzen befestigt, und -da der Kanal gerade ausgetrocknet war- hat der die Betonklötze einfach zerlegt, die Wasserleitung herausgerissen, und kam so zu bestem Trinkwasser. Das machten dann andere Elefanten nach.

Dann gab es Geld von der EU, und das "feudale" elefantensichere Waschhaus wurde gebaut. Doch die Elefanten kommen immer noch, um abzustauben.

Gruss Gernot
48 Beiträge · seit 200616. Aug. 2006 · #33
Hallo Heiki
Wir sind ebenfalls seit einer Woche wieder hier
Es sind aber doch eher wir ( die Menschen) die sich in die Natur dort einmischen, dürfen wir uns dort wundern wenn die Tiere " randalieren" so wie du es beschreibst??
Lieber einfach nur genießen und auch schon mal den "eigentlichen Bewohnern" Platz machen
------------------- www.tubok.de
Gast17. Aug. 2006 · #34
rhino schrieb:
Es sind aber doch eher wir ( die Menschen) die sich in die Natur dort einmischen, dürfen wir uns dort wundern wenn die Tiere " randalieren" so wie du es beschreibst??
Lieber einfach nur genießen und auch schon mal den "eigentlichen Bewohnern" Platz machen


moin,

da hast Du mich aber vollkommen falsch verstanden😈

Wenn Tiere sich um Wasser bemühen und dabei irgendwas kaputtmachen, dann kann man doch nicht von randalieren sprechen. Wenigstens tue ich das nicht!!!!!!

Gruss Gernot
58 Beiträge · seit 200611. Sept. 2006 · #35
Wir waren am 28. August in Savuti.
Da lagen inzwischen zwei getötete Ellis einige hundert Meter vom Camp. Ein Festessen für die Geier...
Dafür war im Camp absolut tote Hose. nicht die Spur von der action von der hier immer berichtet wird😐

Osso
387 Beiträge · seit 200619. Sept. 2006 · #36
Hallo Heike,

wir waren Ende August 3 Tage in Savuti. Keine Spur von einem verrückten Elefanten. Dafür haben wir direkt vor Leopard Rock einen toten gesehen und gerochen. Allerdings gab es schon Spuren auf der Campsite.

Ansonsten hatten wir Löwen und Elefanten satt.

Übrigens für alle die es interessiert. Linyanthi ist mal wieder gesperrt wegen defekter absolution blocks. Eigentlich nichts neues aber ziemlich schade.

Gruß Joachim
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder http://www.ja-louis-verlag.de Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de