JOJonny O.Themenstarter6 Beiträge · seit 200619. Juli 2006 · #1Wir sind fünf Tage mit einem 4x4 Wagen, jedoch ohne große Campingausrüstung, im Chobe und Moremi unterwegs.
Alles was wir zum Campen brauchen, bringen wir von zu Hause aus mit. Das heißt Zelt, Schlafsack, Taschenlampe und das wars dann auch schon im Großen und Ganzen.
Vor Ort wollen wir uns in Kasane natürlich noch mit ausreichend Reservekanistern ausstatten und noch diverse Verpflegung (Kekse, Brot usw.) und Wasser einkaufen.
Meine Frau ist sowieso Vegetarierin und ich komme auch mit ein paar Dosen Wurst von zu Hause die paar Tage aus. Ein Grill etc. brauchen wir also auch nicht.
Was sollten wir noch auf keinen Fall vergessen?
Haben die Campsites im Moremi und Chobe auch Sitzgelegenheiten, oder sollte man auf alle Fälle Klappstühle usw. dabei haben? Ich meine mal irgendwo gehört zu haben, dass es dort Tische und Stühle aus Beton geben soll.
Wie ist es mit GPS? Ist es für beide Parks zwingend erforderlich? Oder finden wir mit ein bisschen Abenteuersuche und der Shell Moremi und Shell Chobe Karte auch unsere Campsites?
Da wir kein Auto mit Dachzelt haben, frage ich mich, ob es auch mal mit einem „normalen“ Zelt gefährlich werden kann, schließlich können sämtliche Tiere ja durch die Camps streifen?
Ich weiß, wir haben nicht die Profi-Ausrüstung wie die meisten von Euch dabei (GPS, Campingutensilien, Dachzelt usw.), sind wir zu viel blauäugig, oder werden wir die fünf Tage auch ohne diese Profi-Ausrüstung halbwegs heil überstehen?
Das sind viele Fragen, aber vielleicht kann mir ja jemand von Euch, die ein, oder andere beantworten.
Besten Dank
Gruß
Jonny O.
Savuti479 Beiträge · seit 200619. Juli 2006 · #2Hallo Jonny,
ich bin gerade zurück aus Moremi und Chobe. Die Campsites haben z.T. die erwähnten tische und Stühle aus Beton die meisten sind zerstört.(Elefanten?) und sehr verdreckt, meist von den grünen Meerkatzen, die ziemlich lästig werden können und alles klauen was nicht niet und nagelfest ist. Sitzgelegenheit würde ich mitnehmen. Dazu einen Wasserkessel für Teewasser etc. Feuerholz muß man unterwegs selbst sammeln. Es haben einige Südafrikaner im Zelt (Boden) übernachtet, scheint o.k. zu sein. GPS ist nicht notwendig, gibt aber Sicherheit. Falls noch weitere Fragen aufkommen, bis zum 27.7. immer gerne, dann bin ich wieder in NAM
Gruß Savuti:P
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
anddor459 Beiträge · seit 200620. Juli 2006 · #3Hallo Jonny,
ausser auf der Campsite Northgate gibt es keine Betonsitzmöglichkeiten !
Natürlich ist es kein Problem mit einem normalen Zelt zu campen, aber man sollte bestimmte Sicherheitsbestimmungen einhalten, z. B. das Euer Zelt komplett geschossen ist !
Zwischen Kasane und Maun gibt es keine Versorgungsmöglichkeit, also müsst Ihr Benzin und Nahrungsmittel vorher nach Eurem Aufenthaltsplan einkaufen !
Ich wünsche Euch eine schöne Reise !
Gruß
anddor 🤪
christian1060291 Beiträge · seit 200620. Juli 2006 · #4Hallo Jonny,
wir hatten in der Savute Region so ein paar Game Drives wo ich ohne GPS ziemlich verloren gewesen wäre, ebenso gab es eine Stelle im Moremi (Weg im GPS, aber auf der Karte nicht zu finden), von daher würde ich schon zu GPS raten.
Bei den Camps würde ich mich einfach darauf einstellen das es nichts gibt, wobei ich die Camps im Chobe nicht verdreckt fand. Waren positiv überrascht nach allem was man so gehört hat. Affenprobleme gab es auch keine.
Viele Grüsse.
Christian
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AfricaAdventure.de JOJonny O.Themenstarter6 Beiträge · seit 200621. Juli 2006 · #5Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten und Tipps und das Angebot für weitere Fragen (auf das ich hiermit gerne zurück komme)!
Wir werden uns also Sitzgelegenheiten besorgen. Kennt jemand von Euch vielleicht einen Laden in Kasane, wo man sowas günstig bekommt (oder sogar vielleicht nur ausleihen kann)?
Wir reisen aus Südafrika (Johannesburg) an. Ist es u. U. günstiger sich dort mit dem Nötigsten einzudecken?
Unser Zelt werden wir natürlich geschlossen halten während der Nacht, obwohl ich natürlich schon mal gerne die Lage vor unserem Zelt checken würde, wenn sich draußen was ums Zelt bewegt...😕
Wir sind jeweils zwei Nächte im Moremi (2x Xakanaxa) und zwei Nächte im Chobe (1x Ihaha, 1x Savuti), also insgesamt fünf Tage unterwegs. Wieviel Benzin in Extrakanistern sollten wir denn mindestens dabei haben?
Gibt es neben der Chobe Riverfront bestimmte Strecken in den Parks, oder spezielle Plätze/Wasserstellen usw., die landschaftlich besonders reizvoll sind, oder bei denen besonders viele Tiere i.d.R. gesichtet werden können?
Kann man die Bootsfahrt im Moremi in der Nähe der Xakanaxa Campsite zu jeder Tageszeit machen? Muss man sich dort vorher irgendwo anmelden? Lohnt sich diese? Und zu welcher Tageszeit ist es am sinnvollsten?
Vielen Dank schon mal vorab!
Viele Grüße
Jonny O.
anddor459 Beiträge · seit 200621. Juli 2006 · #6Hallo Jonny,
vorab Tierbeobachtung unterliegt oft der Jahreszeit ! Moremi ist ganzjährig Wildreich, während Savuti durch die Wanderungen der Elefantenkühe, Elefantebullen und Huftiere schwangt, aber Raubtiere sind immer da !
Am Chobe ist immer was los ....
Wenn Ihr aus Jo-burg kommt, würde ich mich da auch mit Campingartikel eindecken, zumal es wesendlich günstiger als in den Nachbarländern ist !
Ist gibt viele Outdoorläden, aber der 4x4 Megaworld / Randburg ist TOP ...
Bootsfahrten in der Lagune von Xakanaxa kannst Du an der Lodge buchen, diese ist in der Nähe des Campingplatzes !
Benzin ist abhängig von Deinen Vorhaben, grob gesagt wir brauchen für 5 Tage Maun/Kasane (Parkbesuch) incl. Gamedrives ca. 150 l / LR Defender !
Wann soll es den los gehen ?
Gruß
anddor
😁
STsteinbeisser571 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 · #7Der Spritverbrauch hängt natürlich von Fahrweise und Fahrzeug ab, aber die 150l laut anddor sollten sicher reichen. Wir kommen mit
Hilux oder Nissan für 5-6 Tage in der gegend immer mit ca. 120/130 aus (Maun/Moremi/Savuti/Maun oder eben Kasane). Auch in den Parks muß längst nicht dauernd der Allrad eingeschaltet sein. Und soviel zusätzliche Gamedrive werdet Ihr kaum machen, da Ihr ja eigentlich mehr von Camp zu Camp fahrt.Eine Böötchentour finde ich immer sehr schön und entspannend. Von der Xakanaxa Lagoon dürft Ihr Euch aber nicht zuviel versprechen, ich jedenfalls fand unsere Tour am Choberiver deutlich besser und erlebnisreicher. Buchung in der benachbarten Lodge oder am Anleger, da ist auch öfters jemand. Der Andrang ist sehr unterschiedlich, ich würde sofort bei Ankunft die Tour und den Zeitpunkt klarmachen (oder verzichten und dafür mal ne Tour mit dem Auto Richtung 3rd Bridge und Mboma Halbinsel machen?). Bei Geräuschen nachts aus dem Zelt krabbeln, und herum leuchten, ist etwas verwegen, aber es trifft sicher auch nur höchstens 0,001 % der Betroffenen. Ich wäre da auf jeden Fall sehr sehr achtsam. Im Halbschlaf würde ich bei Löwen und Hyänen nicht rausgehen, Elefanten und Flußpferde z.B. in Xakanaxa sind eher friedlich, die sehen genau, wer da ist und wollen eigentlich nichts von Dir. Sonst ist das Schlafen im Bodenzelt überhaupt kein Problem, es passiert nichts! Das Zelt aber immer gut verschließen, wenn Ihr tagsüber unterwegs seid, würde ich ein kleines Zelt sogar evtl. abbauen, wegen der Affen. Die können die Dinger inzwischen öffnen und lassen, neben totaler Verwüstung, auch gerne mal ihr Geschäft zurück. Und wenn Ihr Kekse dabei habt, wird der eine oder andere Krümmel ja im Zelt bleiben: absolut kritisch! Ach ja, ich würde auch einen Gaskocher mitnehmen, fürs schnelle Teewasser ist das mit dem Feuer so eine Sache.
Viel Spaß
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 · #8.. Bodenzelt, da denke ich an Savuiti. Nachts laufen die Elefanten ums Zelt-- drinnen liegen Zwei, deren Zittern hört man auf dem ganzen Platz. Wenn auch nur ein Elefant danebentritt.....einer die Schnur abbreist und dann darüberläuft, na ja denken wir nicht soweit. Normalerweise passiert nichts.
Also das Bodenzelt ist sicher möglich, aber meine Wahl wäre es nicht. Das Zelt nachts verlassen, das sollte jeder tunlichst unterlassen. Es gibt kaum was gefährlicheres. Was man gelegentlich sieht, ist die Montage eines Bodenzeltes auf einem Dachgepäckträger. Vielleicht wäre das eine Alternative.
Benzinkanister müsst Ihr vor Kasane kaufen. Kasane ist ein kleines Nest. Besser in Namibia.
Gruss
Roland www.dt800.de<br><br>Post geändert von: www.dt800.de, am: 22/07/2006 07:36
Annette387 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 · #9Hallo Jonni,
ich kann mich nur anschliesen - GPS braucht man nicht unbedingt. Es ist aber schön wenn man ungefähr eine Ahnung hat wo man ist.
Die Tiere (ausser Paviane) respektieren die Zelte wenn sie geschlossen sind. Allerdings bieten dir da auch keine Dachzelte Schutz. Die Zelte sollten sehr atmungsaktiv sein, am besten Baumwolle, sonst stirbt man statt zu schlafen. Hat aber den Vorteil, dass man allles mitbekommt. Das Delta schläft nicht!!!
Was ihr unbedingt braucht ist Wasserkanister und Wasserentkeimung. Das Wasser kommt mit leicht grünlicher Färbung aus der Leitung und ist damit wenig Vertrauenerweckend 🤢 . Nach Entkeimung gabs aber keine Probleme. Am 3rd Bridge haben wir kein Wasser gefunden übrigens auch keine Bänke. Sonst im Moremi gibt es Wasser an den Campsites. Im Savuti und Linyanthi soll es abhängig vom letzten Elefantenüberfall sein. Das schauen wir uns dieses Jahr noch an.
Auf jeden Fall wird es euch nicht langweilig werden. Am Xakanaka liefen die Hyänen Nachts durchs Camp am North Gate wars ein Hippo 🤩 das die Affen auf die Bäume jagte.
Viel Spass Joachim
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Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
christian1060291 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 · #10Hallo zusammen,
also bei uns haben 140l für die geplanten 6 Tage Chobe/Moremi nicht gereicht. Wäre zum Ende hin doch etwas sehr knapp geworden. Denke mal ein Ersatzkanister kann nicht schaden (für den Weg Moremi -> Maun). Wir hatten noch einen Zwischenstopp in Maun und sind erst dann in den Moremi.
GPS würde ich schon mitnehmen. Wir waren sowohl im Moremi, als auch im Chobe auf Wegen unterwegs die es auf der Detailkarte einfach nicht gibt. Hat es uns deutlich erleichtert.
Viele Grüsse.
Christian
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AfricaAdventure.de WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200622. Juli 2006 · #11... Also bei GPS hab ich mich bisher rausgehalten. Aber die vielen Widersprüche wie soll das einer verstehen, der einen Rat will.
Nein, GPS braucht Ihr solange nicht, bis Ihr Euch verfahren habt. Dann hoffentlich habt Ihr eines oder findet einen der eines hat.
Gruss
Roland www.dt800.de
STsteinbeisser571 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #12Nochmal zum Bodenzelt: das ist absolut ok, niemand muß da Angst haben.
Zelt geschlossen lassen, rausgehen nur im dringendsten Fall und unter absoluter Vorsicht, da sehe ich kein Problem. Kleinere Menschen bis so 150cm oder Kinder natürlich nicht. Es ist bei diesen Regeln noch kein Touri verunglückt, beim Skifahren und Bergwandern sind es dagegen schon einige! Ich orientiere mich nach mehreren Aufenthalten dort eigentlich lieber an dem Verhalten der Buren oder Südwester als an europäischen Afrikaexperten.... Und die zelten gnadenlos ... Wir persönlich sin dzwar immer im Dachzelt, weils bei 3/4 Wochen einfach geschickt ist, Freunde waren aber häufig auch mit Bodenzelt dabei, no problems!
Die GPS Diskussion ist endlos und mehrfach geführt. Angenehmer Schnickeschnack, den ich mir auch gönnen würde, wenn ich Zeit und Lust und Geld dafür aufwenden wollte. 5km verfahren, was solls? Kompass, Karte, Sonnenstand und 2 Meinungen haben uns bislang immer wieder auf den rechten Weg gebracht. Im Moremi kanns mal verwirrend sein, aber das ist doch nichts anderes, als in der Häuserschlucht einer Großstadt ... (man kann allerdings seltener fragen!).
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #13Lieber Steinbeisser,
Du kannst ja ohne GPS gehen, und den Schnick-Schnack bleiben lassen. Meine Meinung und die anderer ist das nicht. Das haben wir ja nun schon oft genug ausgefochten. Nicht jeder kann sich nach Sonnenstand und Baumrinde zuverlässig orientieren - und für diese Leute -wie mich- gibt es das ultimative Hilfsmittel GPS. Deshalb kann ich es überhaupt nicht verstehen, wenn jemand meint den Schnick-Schnack einfach so abtun zu können.
Es gibt genügend Fälle im Moremi und Chobe wo die Leute gerade noch in letzter Sekunde aus der Patsche gerettet wurden. Genau das verhindert eben GPS. Womit es unbestritten zur Sicherheit unverzichtbar ist.
Ein junges dt Ehepaar erklärte mir zu diesem Thema:
""Wir wollten von Gweta nach Kubu Island. Leider hatten wir kein GPS und auch keinen Kompass dabei. Unterwegs mussten wir aufgeben, weil wir nicht mehr wussten wo wir waren. Auf unseren eigenen Spuren fuhren wir zurück. Das war gar nicht so einfach. Im Moremi NP haben wir uns ebenfalls verfahren. Glücklicherweise bekamen wir auf einer Lodge 40 Liter Sprit um weiterzukommen." Wir gehen nie mehr ohne GPS !"
Dazu noch eine Anmerkung, das Beispiel mir der Grossstadt ist eine Krücke. Dort findet man immer einen Ausgang und nebenher auch eine Tankstelle. Im Moremi und Chobe auch ? Nach 50 m kennt mancher schon den Rückweg nicht mehr !
Für das Bodenzelt gilt das auch. Sprich mal mit jemand der damit zwischen den Elefanten übernachtet hat. Es revidiert Deine Meinung. 4 Tonnen stapfen 30 cm daneben, vorn und hinten. Unabhängig davon wird normalerweise nichts passieren. Das ist unbestritten. Es ist aber nicht so, dass gnadenlos gezeltet wird, sondern es ist die Ausnahme. Normalerweise kommt jeder mit einem Dachzelt.
Vielleicht siehst Du es ja auch in Afrika anders - ich sehe zu fast 100 % Dachzelte zumindest was Botswana betrifft.
Erlaube mir nun noch ein Beispiel zu den zum Vorbild empfohlenen Buren:
"Im April 2003 fuhr ein südafrikanisches Ehepaar mit 2 Töchtern in den Chobe NP. Sie hatten ein recht neues amerikanisches Geländefahrzeug mit Anhänger. Auch ein GPS hatten sie sich am Vortage zugelegt.
Trotzdem, bei der Fahrt verirrten sie sich und fuhren durch das hohe Gras. Dabei bedachten sie nicht, dass viele Fahrzeuge in den Quertraversen das Gras sammeln und immer eine Brandgefahr besteht. Nach kurzer Zeit brannte das Auto, es brannte vollkommen aus - nicht einmal den Anhänger konnten sie retten.
Nun standen sie im Chobe, kein Wasser, kein Unterschlupf.
Man entschloss sich, dass der Ehemann alleine losgeht um Hilfe zu holen. Er schaffte es. Nach 30 km Fussmarsch und ohne von Tieren angegriffen worden zu sein, traf er völlig entkräftet auf andere Parkbesucher.
Die ganze Familie wurde im letzten Moment gerettet.
(ein gleichgelagerter Fall wurde hier 2006 bekannt)"
Gruss
Roland www.dt800.de<br><br>Post geändert von: www.dt800.de, am: 23/07/2006 13:24
christian852 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #14Hallo!
Ich sehe das auch ein wenig wie Roland. Nur zum Zelt mchte ich was beitragen.
Wir sind eingefleischte Bodenzelter. 😄
Wir verstehen jeden der lieber auf seinem Heiligem Blechle nächtigt, da haben wir auch schon irre Konstruktionen kennengelernt, die kommen sogar
ohne Überzelt aus. Als gefährlich würde ich das Bodenzelten niemals bezeichnen. Selbst hungrige Tiger haben unser Zelt (ohne Überzelt) in Asien in Ruhe gelassen. Löwen legen sich gerne ans Zelt, kuscheln sich vielleicht an Dich, werden Dir aber nichts tun! 😈
Da hatten wir hier gerade letztens einen thread. Das ein Elefant drauftritt
wäre mir neu. Also wenn Ihr da sonst keine Probleme mit habt kann ich ein Bodenzelt nur empfehlen.
Auf einen Grill Tische und Stühle würden wir nicht verzichten, aber wenn es spartanisch sein soll...
😉
Gruß Christian
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #15GaiAs schrieb:Das ein Elefant drauftritt wäre mir neu.
Kann aber vorkommen. Wir haben das letztes Jahr im Savuti erlebt. Unser Zelt-Nachbar war ein Lebensmitteltransport für ein mobiles Camp. Ein Elefant dachte aber das wäre für ihn und hat sich bedient. Wahrscheinlich eher aus Unachtsamkeit denn aus bösem willen ist er über das zelt der Fahrer gelaufen. Diese konnten sich noch gerade rechtzeitig in Sicherheit bringen.
[bild: 5411]
Chrigu
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christian852 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #16Ja vor der Gefährlichkeit der Elefanten bei besonderen Nahrungsmitteln
kann nur nur gewarnt werden. Für Orangen Trampeln Sie über Alles, auch
ein Dachzelt könnte dann "geöffnet" werden. 🙂
Aber ein ganzer Lebensmitteltransporter, toll, ich glaube da vergessen Sie All Ihre guten Manieren. 🤩
Gruß Christian
REreto74 Beiträge · seit 200623. Juli 2006 · #17lieber steinbeisser
wir haben schon einige monate in afrika verbracht und beides erlebt. über drei monate haben wir auf dem boden gezeltet, auch unter tieren. passiert ist uns nichts. wir hatten hyänen und löwen, wie auch elefanten ums zelt. normalerweise gibt es keine probleme mit wilden tieren. das ein elefant auf ein zelt trampelt ist äusserst selten (siehe chrigu), ich selber habe noch nie von so was gehört. wir schlafen nun in unserem landcruiser und wurden in sambia nachts um fünf von einem elefanten attakiert, der unser hubdach beschädigt hat. wir sind mit klopfendem herzen davongekommen...boden oder auto, da differenziert kein elefant!
was das gps angeht muss ich meinen vorschreibern und dt800 recht geben. man sollte unbedingt eines dabei haben. klar kann die technik versagen, aber es ist schon so, dass man schon nach wenigen metern im busch die totale orientierung verlieren kann. und leider sind in afrika, wie auch in australien, menschen umgekommen, die mit einem gps locker zur zivilisation gefunden hätten. auch profis können sich im kreis drehen.
wünsche dir eine gute zeit in afrika,
grüsse reto
JOJonny O.Themenstarter6 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #18Das klingt ja sehr beruhigend, während dem Schlafen im Zelt vom Elefanten niedergetrampelt zu werden.....
Aber vielleicht kommt es ja gar nicht soweit, vielleicht haben wir uns vorher schon dermaßen verfahren, dass wir gar nicht dazu kommen das Zelt aufzubauen, sondern immer noch auf der Suche nach der Campsite sind 😉
Aber Spaß beiseite, ein etwas mulmiges Gefühl werden wir im Zelt natürlich schon haben, aber ich freue mich auf der anderen Seite auch schon sehr darauf.
Und was GPS angeht, werden wir uns nochmal intensiver damit beschäftigen und uns Gedanken machen.
Haben noch bis Mitte / Ende September Zeit.
Kann mir jemand von Euch noch einige "Must See" Spots (Wasserlöcher, tolle Landschaft usw.) im Moremi und Chobe nennen, die man keinesfalls auslassen sollte?
Vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle für Eure bisherige Hilfe!
Gruß
Jonny O.
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #19Hallo Jonny,
in drei Worten,
Savuti,
Linyanti u.
Serondela Region. (Ihaha)
Dazu würde cih evenuell einen Tag vor dem Mababe Gate (kostenfrei) einplanen. Lese dazu vielleicht auf meiner Seite unter Botswana / Chobe.
Gruss
Roland www.dt800.de
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200624. Juli 2006 · #20schliesse mich an. Zusätzlich noch im Moremi am Nothgate den Loop am Kwai entlang.
chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
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