SpottedDrumThemenstarter360 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #1Hallo 🙂
Ich beschäftige mich ja derzeit mit der Benutzung des Potije / Dutch Ovens und möglichen Rezepten dazu...
Vielleicht kann ich ja noch einen Tipp zu den Gewürzen beisteuern?
Man möchte ja nicht alles Mögliche und Unmögliche an Gewürzen im Urlaubsland kaufen, jedoch trotzdem mal zwischendurch nett kochen oder grillen.
Packungen neu zu kaufen ist oft Quatsch, da sie viel zu groß sind, um sie vor Ort zu verbrauchen, mitnehmen geht dann auch schlecht und unnötig teuer wird das Ganze dann auch noch... 😐
Seit Jahren mache ich das immer so, dass ich in das nächste Fotogeschäft wackel und dort nach leeren Filmdosen frage. ich bekomme die immer umsonst – die Jungs hinterm Tresen sind meist froh, wenn einer den Müll abholt * lach * und ich hab günstige Gewürzdosen 😛
Zuhause fülle ich die Standardgewürze in diese Dosen und schreib einfach mit nem Filzer drauf, was drin ist. Dann kommen alle zusammen in eine alte Remouladendose ( da passen die ziemlich genau von der Höhe her rein, sicherlich gibt es da genug Auswahl ) und dies klebe ich dann meist mit Isolierband zu, damit die im Koffer/Rucksack nicht aufspringen kann.
Welche Gewürze man mitnehmen möchte, bleibt jedem selbst überlassen – hängt ja an den Gewohnheiten, ich hab aber alles mögliche dabei, getrocknete Kräuter ( Oregano für Nudelsauce ), genauso wie Chilipulver ( Chilieintopf ) , Pfeffer, Curry – ach alles, was man so braucht, insgesamt vielleicht 15 Dosen.... dazu packe ich dann noch ein paar Brühwürfel und schon hab ich eigentlich alles, was ich zum kochen im Busch so brauche.
Für uns hat sich das als sehr praktisch erwiesen, Reste schütte ich hinterher meist weg, lohnt sich dann nicht, das mit nach Hause zu schleppen und zurück zu füllen.
Transport unterwegs ist auch einfach – alle Dosen stehe in dieser Remouladendose und sind schnell griffbereit.
Salz und ein Grillgewürz wird meist vor Ort gekauft, da man davon dann ja doch mehr braucht, als ein oder zwei Filmdosen voll..... 😉
Praktisch ist dann auch noch, dass man in Outdoorläden so Streudeckelchen bekommt, wie man die vom Salzstreuer kennt – und die sind genau dafür gemacht, die passen auf diese Filmdosen ( vorher testen, nicht alle sind gleich groß ) Das war auch der Grund, warum ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin ....
Nun, ist nix besonderes, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.... ich finde hier auch immer soooo viele Anregungen und Tipps, da wollte ich mal was zurückgeben.
Liebe Grüße SpottedDrum
Hanne6'152 Beiträge · seit 200617. Aug. 2011 · #2Hallo SpottedDrum,
Du bringst aus D die Gewürze mit ich kaufe mir immer in Namibia ganze Beutel Pfefferkörner für zuhause finde den viel intensiver.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
BABambi5 Beiträge · seit 201117. Aug. 2011 · #3Super Tipp, vielen Dank! Mal sehen welcher nette Fotogeschäft-Inhaber mir ein paar Dosen spendiert....
Und den Pfeffer aus Namibia werde ich auch mal mitnehmen! 😉
SpottedDrumThemenstarter360 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #4Hallo 🙂
Sowas mache ich auch 😉 Ich bring nur das mit, was ich zum kochen brauche und eben nicht dort kaufen möchte.... Ich möchte dort eben nicht ein ganze Tüte Oregano oder zum Beispiel Liebstöckel fürs Spiegelei kaufen - ich brauche nicht so viel davon, habs aber gerne beim Kochen dabei. Da finde ich das halt praktisch ein kleines Minigewürzsortiment dabei zu haben.
Ansonsten bin ich in allen möglichen Ländern gerne auf Märkten und bringe mir exotische Gewürze mit nach Hause - aber das ist dann was anderes.
War auch nur als Anregung gedacht 😉
LG SpottedDrum
Ingrids Welt198 Beiträge · seit 200917. Aug. 2011 · #5Hallo SpottedDrum,
witzig - genau so machen wir es auch seit Jahren, wenn wir Urlaub mit Self-Catering machen.
Wir nehmen nur nicht ganz so viele Dosen mit, diese stammen meist noch aus meinen Altbeständen als ich noch Dias gemacht habe und eine Remouladendose habe ich auch nicht.
Die Rollendosen kommen in eine Plastikdose, die ich mal in Namibia gekauft habe. Und darin ist sind immer midestens zwei unterschiedliche Masala-Mischungen, das ich aus Indien mitgebracht habe (2,5 Kilo Gewürze im Koffer damals).
Ganz wichtig für uns: vorher frisch gemahlener Kreuzkümmel, damit peppt man viele Gerichte auf, wenn man ihn mag.
Beim Campingurlaub in Kanada hatte ich mein Lieblings-Fischgewürz aus Südafrika mit. Der Wildlachs hat sich gefreut!
So reisen die Gewürze und Dosen staändig hin- und her.... 😄
Gruß
Ingrid
Swakop521'223 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #6😄
So ein bischen erinnert dieser Thread mich an einen kürzlichen Kommentar einer Lodge- und Campingplatzmanagerin im Norden Namibias, wo diese sagte, daß insbesondere deutsche Camper immer einen halben Haushalt mit halber Speisekammer mit sich herumschleppen, und wenn sie dann abends müde das Dachzelt aufschlagen, es zumeist dann nur noch für etwas Grillfleisch und Spaghetti mit Tomatensoße reicht, dessen Reste sie dann mit Mitarbeitern am nächsten Morgen über die Mülltonne teilen...
Ich nehme mir nie mehr auf Tour mit als Salz und Gewürzmischungen, die es in großer Vielfalt vor Ort gibt, insbesondere Boerewors-Gewürzmischungen aus afrikaansen Metzgereien. Was ich zuhause esse, muß ich nicht noch im Urlaub haben. Ist doch langweilig! Würde mir nie einfallen, Gewürze aus Deutschland nach Afrika zu schleppen!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
helga655 Beiträge · seit 200617. Aug. 2011 · #7Tjaja,
der eine hat seine Gewürze, der andere IMMER seinen Nörgel dabei. Der Nörgel wirkt wie Ketchup, den mancher auf alles gießt, das gibt dann unangenehmes Aufstoßen.
In diesem Sinne genussreiche Grüße von Helga
ULUlli931 Beiträge · seit 200617. Aug. 2011 · #8Hi Helga,
der Vorteil bei Ketchup ist nur: man kann ihn einfach entsorgen wenn er einem nicht schmeckt 😄
Gruß
Ulli
SpottedDrumThemenstarter360 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #9Huhu,
naja, sollte ja auch nur eine Anregung sein.... ich mag das so. Ich liebe es draussen zu kochen und mach auch durchaus mehr, als ne Tomatensauce. Bin ich eh zu gezwungen, ich kann aufgrund meiner Laktoseintoleranz so wenig kaufen und geh damit eigentlich auch auf Nummer Sicher.... Grillgewürze z.B. kann ich auch nicht einfach "von der Stange" kaufen - leider....ich muss immer hingucken. Aber das ist halt mein individuelles Problem, daraus ist die Filmdosengeschichte gewachsen und ich werde dabei bleiben.
Wenn ich lese, Leute packen Fleisch, Gemüse, etc in den Potije und dann ne Tütensuppe dazu.... erstens kann ich das nicht, zweitens mag ich das Zeug nicht... dann mach ich lieber alles selber und dazu braucht man halt Gewürze. Und die alle vor Ort zu kaufen, halte ich für Unsinn.
LG SpottedDrum
SpottedDrumThemenstarter360 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #10@Ingrid
ja, wir schleppen die Dosen auch schon länger mit uns rum- ob es 15 oder 10 sind - ich weiß es gar nicht genau...
Kreuzkümmel - ja, was ganz feines , den will ich diesmal auch mitnehmen, manche Potije Gerichte, die ich jetzt gefunden habe, schreien förmlich danach 😉
Ich freu mich besonders auf diesen Pott, ich hab sowas noch nie dabei gehabt... -z.B. so ein indisches Curry kommt bestimmt gut... dazu muss ich dann aber auch noch ein paar Kardamonkapseln und son Zeugs einpacken 🙂 aber die wiegen ja nix ... * lach *
Ach ich freu mich einfach auf die gesamte Reise 🙂
LG SpottedDrum
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200817. Aug. 2011 · #11Hi, Spotted Drum!
Is doch super, dass du deine Idee hier postest!
Machen wir auch seit Ewigkeiten so, nur reichen uns weniger Gewürze.
Im digitalen Zeitalter wirds nun langsam knapp mit den Filmdöschen...
Lasst es euch schmecken.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
SpottedDrumThemenstarter360 Beiträge · seit 201017. Aug. 2011 · #12Ja, das stimmt... deswegen schmeiss ich die Dosen nicht mehr weg, so wie früher - wer weiß, ob ich noch welche bekomme...... 😄
LG SpottedDrum
heuchef911 Beiträge · seit 200717. Aug. 2011 · #13Hallo,
Wir nehmen zwar nicht viele Gewürze mit, aber immer die Pfeffer- und die Salzmühle von Ikea . Glasgefäss mit Keramik-Mahlwerk drauf kosten unter 10 € und sind besser als die hochgelobten Peugeot-Mahlwerke.
Und dann noch der ganze Pfeffer von Robertson (aus dem Super-Spar), der besser ist als teurer Luxus-Pfeffer aus dem hiesigen Feinkostgeschäft - 🤩
Jaaaa, ja, jeder hat so seine spezielle Macke. , aber SpottetDrum, Du verstehst das .... 😉 .
Grüße
Helgi
BerndW487 Beiträge · seit 201206. Aug. 2018 · #14Wir nehmen immer 2 Streuer Chilipulver oder Cayennepfeffer mit ins Delta, damit streue ich bei hohem Elefantenaufkommen einen Ring um den Campground, bisher haben sich die Elis "genau" (kein Scherz) daran gehalten, manchmal haben sie förmlich gebremst wenn sie an die Stellen kamen an denen ich gestreut habe, selbst ein Korridor zwischen zwei Spuren, wurde von den Elis genutzt. Deshalb denke ich nicht mehr das es Zufälle waren, sondern das Chilipulver ein wirksames Mittel ist.
P.S.: Viel streue ich nicht und auch nur wenn im Campground z.B. viele Schoten liegen.
Grüße
Bernd
Giselbert699 Beiträge · seit 201007. Aug. 2018 · #15Interessant, wie sich jeder so organisiert. Mich zum Beispiel reizt es, einfach mal mit wenig auszukommen. Von zu Hause nehme ich Salz und Pfeffer mit und eine italienische Gewürzmischung. Das wars. Klappt gut. Falls ich doch mal was brauche, kaufe ich es vor Ort und nehme den Rest mit nach Hause. Ich verpacke es in kleine Tupperdosen oder Gläschen .
Gruß Giselbert
BriZA375 Beiträge · seit 201007. Aug. 2018 · #16Das mit dem Chili um den Campground streuen hab ich mir auch schon überlegt 😎
Wenn das wirklich klappt, mach ich das demnächst tatsächlich auch 🤩
Ich habe auch oft Gewürze im Gepäck und komme oft mit noch mehr nach Hause 😛
Warum nicht benutzen was sich bewährt hat?! 😘
LG,
Sonja
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Aug. 2018 · #17BerndW schrieb:Deshalb denke ich nicht mehr das es Zufälle waren, sondern das Chilipulver ein wirksames Mittel ist.
... in Indien werden Chilischoten auch zur Abwehr von Elefanten verwendet. Entweder reibt man die Zäune damit ein oder man bastelt Räucherfackeln. Allerdings verwendet man die Sorte Bhut Jolokia, die erheblich schärfer ist als das Zeug, das man in normalen Supermärkten bekommt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BerndW487 Beiträge · seit 201208. Aug. 2018 · #18Bhut Jolokia, das kommt bei mir ins Gulasch oder andere scharfe Speisen, ein Super-Chilli, zu Schade zum Verstreuen.
CHChristl*9120 Beiträge · seit 202202. Juli 2022 · #19Hallo zusammen,
Ich hätte auch eine Gewürzfrage. Welche Gewürze kauft ihr in Namibia und wo? Was könnt ihr empfehlen? Dankeschön und liebe Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200602. Juli 2022 · #20Ich habe letztes Mal Kalaharisalz für die Salzmühle mitgebracht. Das gibt es im gewohnten weiß, aber auch in schwarz. Das macht natürlich nur dort Sinn, wo es auch optisch zur Geltung kommt wie z.B. auf Bratkartoffeln oder 'nem Butterbrot. Für Nudelwasser o.ä. ist es natürlich Quatsch ...
Schwarzes Salz kannte ich sonst zuvor nur aus Hawaii, wo Vulkanlava oder -asche für die Färbung verantwortlich ist und vom manchmal als "schwarzes Salz" bezeichnete Kala Namak aus Pakistan, welches aber nicht wirklich schwarz, sondern nur grau-rot ist. Das aus der Kalahari ist schwarz wie Kohle. Ob die Farbe auch mit vulkanischer Aktivität zusammenhängt, weiß ich nicht, vermute es aber mal.
Gruß
Wolfgang
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