Dreckig ist relativ - 18 Tage Camping in Namibia

58 Antworten · 23,3k Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2011 von Dreamer
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100 Beiträge · seit 201002. Sept. 2011 · #41
Hallo Reiseglück irgendwie bekannt für uns - nicht mit den 24h Verspätung air berlin.
Jedoch mit Plattfuss und mitten in der Nacht losgehenden Alarmanlage des Autos. Nicht in Namibia sondern in ...... Cornwall, England letzten Sommer. Ist jdedoch auch eine schöne Gegend, enfach etwas feuchter .-)). Wir haben dann jedoch auch ziemlich Zeit verloren. Die Distanzen da scheinen nicht kürzer zu sein.
tolyviva
Gast02. Sept. 2011 · #42
@ Spotted Drum und Fernweh11:

Seit einer Woche liegen die Nachttemperaturen in Windhoek im zweistelligen Bereich - weiter nördlich ist es in der Regel noch wärmer.
Kann zwar sein dass nochmal ein paar Kälteeinbrüche kommen, aber gestern war Lentedag (Frühlingsanfang), und eigentlich sollte der Winter für dieses Jahr vorbei sein 🙂
Ich sehe also schon Anlass für einen vorsichtigen Optimismus 😉

Ich wünsche einen schönen Urlaub, und mache wieder Platz für den interessanten Reisebericht von Dreamer 😎

lg
WoMa
Themenstarter130 Beiträge · seit 201104. Sept. 2011 · #43
Montag, 01.08.2011

Um 3 Uhr kommt er wieder, der Ost-Sturm und bläst unaufhörlich Sand in jede Ritze. Auch diese Nacht brauchen wir unsere Schlafsäcke nur zum Festhalten, denn das Thermometer fällt nicht unter 20°C. Die eigentlich für heute geplante Delphin-Tour lassen wir ausfallen. Bei dem Sturm ist die Chance Tiere zu sehen gleich Null und nur um durchgeschüttelt zu werden, könnten wir auch im Zelt bleiben.
Kaum rausgeklettert, werden wir mal wieder gesandstrahlt. Wir versuchen irgendwie möglichst sandfrei zu bleiben, doch nach gefühlten 100 Mal Händewaschen, ständigem Tuch-vor-das-Gesicht-ziehen und Hut-aus-den-Büschen-holen geben wir genervt auf. Wir beschließen das Frühstück beim deutschen Bäcker in Swakopmund einzunehmen.
Völlig verdreckt (zumindest fühlen wir uns so) genießen wir dort die windfreie Zone.
Wir verbringen den Tag in der Stadt und stöbern auf der Suche nach Souvenirs durch die schönen Läden. Der Wind lässt wiedermal mit der Mittagszeit nach. Am Ende unserer Shoppingtour bin ich stolze Besitzerin eines Kudu-Leder-Süd-Westers und als gemeinsames Andenken musste ein Salatbesteck aus Horn herhalten.
Nachmittags fahren wir noch den Welwitschia-Drive, sehen Springböcke und bestaunen die Mondlandschaft.
Kurz vor Sonnenuntergang sind wir wieder am Campingplatz und genießen bei Baked Beans die Ruhe (vor dem Sturm?).

Campingplatzbewertung

Sophia Dale Basecamp
schöner, sauberer, gepflegter Campingplatz mit sehr netten Gastgebern
neues Restaurant, das sehr empfehlenswert ist,
super leckere Fleisch- und Wurstauswahl aus eigener Herstellung
Es hat uns sehr gut hier gefallen.
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
Themenstarter130 Beiträge · seit 201104. Sept. 2011 · #44
Dienstag, 02.08.2011

Wir wachen morgens auf und merken, dass irgendwas fehlt. Ja, genau, das Zelt wird nicht durchgerüttelt und es fehlt das Getöse des um den Wagen peitschenden Sandes. Kein Sandsturm an diesem Morgen! Wunderbar! 😄
Wir stecken die Köpfe raus und sehen das, was den Reisenden dem Reiseführer und auch den einheimischen Erzählern zufolge, hier jeden Tag (bis auf 30 Ostwindtage im Jahr) erwartet. NEBEL! 🤨
Zwar ist der Nebel hier nicht dicht, denn wir befinden uns ja in der nebelfreien Zone, aber er ist deutlich zu sehen.
Da Peter gestern bei den Souvenirs leer ausgegangen ist, fahren wir heute Vormittag noch mal in die Stadt. Vorher haben wir uns von Manfred noch mit Fleisch für den restlichen Urlaub versorgt. Der Nebel wird immer dichter, je näher wir der Küste kommen. Nach Einkauf von T-Shirt und Armband für Peter machen wir uns auf den Weg zur Spitzkoppe.
Die Strecke führt uns vorbei an Wellblechhütten und einfachsten Holzhütten an der Straße, die als Verkaufsstände für Schmuck, Deko-Artikel und Mineralien genutzt werden. Kleine Kinder und Frauen kommen heraus gerannt und winken, sobald sie unser Auto hören. Da die Koffer schon gut gefüllt sind mit Andenken und wir genug Mineralien selbst gefunden haben, halten wir jedoch nicht an.
An der Spitzkoppe werden wir vom Parkmanager in Empfang genommen, der uns nett in die Gegebenheiten einweist. Duschen und Wasserklosets gibt es nur am Eingang des Camps. Die einzelnen Stellplätze haben Plumpsklos im näheren Umkreis. Wir erfahren, dass außer uns noch 8 andere Camper da sind. Der hintere Teil des Parks ist zur Zeit für Touristen gesperrt und der Zugang nur mit Führung möglich. Genauso wie der Zugang zu den Felsmalereien. Der zufällig dazugekommene Guide erklärt uns, dass er in 1,5 Stunden wieder auf Tour gehen würde und wir heute mit 60%iger Wahrscheinlichkeit Leoparden sehen könnten.
Die Strecke bis zu den Stellplätzen auf der Sundowner-Seite ist sehr holprig. Wir wundern uns, wie es einige Camper mit einem normalen Auto geschafft haben, hier durchzukommen. Platz 10 ist noch frei und gefällt uns und so laden wir schon mal Holz, Tisch und Stühle aus und essen eine Kleinigkeit. Dann machen wir uns Tourfertig und fahren wieder zum Eingang. Es stellt sich heraus, dass wir die einzigen Teilnehmer sind und wir mit unserem eigenen Auto fahren müssen. Francis, unser Guide, steigt zu uns in den Wagen und los geht’s. Der erste Stopp ist das kleine „Bushman’s Paradise“. Er erklärt uns die zu sehenden Felsmalereien. Außerdem bekommen wir eine kleine Lektion in der Klick-Sprache der Buschmänner.

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Dann geht es weiter in den hinteren Teil zur Zeichnung der „kopflosen Schlange“. Dort wandern wir durch die Höhle in der einst vielleicht die Menschen hier dieses Ungetüm entdeckt haben könnten, bevor sie das Bild an die Felsen bannten, wie Francis uns erzählt. Außerdem macht er uns auf die Zebraherde aufmerksam, die friedlich grasend am Fuße der Spitzkoppe steht. Diese sind mit Grund dafür, dass der Teil des Parks gesperrt ist. Das Dorf hat sie angeblich nach den hier statt gefundenen Dreharbeiten zu „10000 BC“ geschenkt bekommen. Der andere Grund ist der angebliche Vandalismus der Touristen an den Felsmalereien. Wir können uns das nicht so recht vorstellen, da dies hier irgendwie nicht der Platz für den oberflächlichen Massentouristen ist.
Die Tour führt uns auch noch zum Felsenbogen, den wir später jedoch noch mal ohne Francis ausgiebig erkunden.
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Auch das große „Bushman’s Paradise“ erkunden wir noch auf eigene Faust. In der Nachmittagssonne ist das ein sehr inspirierender Ort. Wir teilen ihn mit vielen Eidechsen, Vögeln und mindestens einem Felsenwaran.
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Zurück am Platz schüre ich das Feuer und bereite den Braai vor, während Peter noch ein wenig den Hang hinaufkraxelt, um Fotos von dem atemberaubenden Panorama bei Sonnenuntergang zu machen.
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Nur ab und an hört man leise die anderen Camper.
Heute gibt’s Rücken vom Kudu, Kartoffeln und Salat. Als es dunkel ist, packt mich ein wenig die Ehrfurcht vor der Natur und den sicher hier lebenden Leoparden und ich verkrieche mich lieber ein wenig früher ins Zelt.

Campingplatzbewertung

Spitzkoppe Community Camp
schöne, sehr naturnahe Plätze
für alle, die die Einsamkeit lieben
nur Plumpsklos (außer am Eingang)
Duschen nur am Eingang
kleine Bar am Eingang
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
Themenstarter130 Beiträge · seit 201104. Sept. 2011 · #45
Mittwoch, 03.08.2011

Da wir gestern doch schon alles hier gesehen haben, was wir sehen wollten, und mir immer noch ein wenig der Eindruck nachhängt, vom Leoparden beobachtet zu werden,😊 machen wir uns nach einem guten Frühstück auf den Weg Richtung Ameib Ranch. Vor allem Peter möchte zu gerne „Bulls Party“ sehen.
Wir kommen wieder an vielen Wellblechhütten und Ziegenherden vorbei. Ab und zu kreuzen Eselkarren unseren Weg.
Das Eingangstor zur Ameib Ranch wirkt auf uns schon fast abschreckend.
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Wir sind ehrlich gesagt auch sehr erstaunt, als uns von innen von 2 Männern in Tarnfarbenkleidung geöffnet wird, die uns ziemlich genau ausfragen, woher wir kommen, was wir wollen und wie lange wir bleiben.
Auf der Farm angekommen, führt uns ein anderer „Soldat“ zum Büro, in dem wir uns fühlen, wie in eine andere Zeit versetzt. Eine ältere hellhäutige Dame sitzt mit einigen Katzen umgeben inmitten von Antiquitäten und ausgestopften Jagdtrophäen an einem Schreibtisch und kümmert sich um ihre Korrespondenz, während ihre Angestellten sehr geflissentlich zur Stelle eilen, um sich um uns zu kümmern. Wir sind irritiert und fühlen uns hier nicht so wirklich wohl. Definitiv sind wir froh, hier keine Übernachtung eingeplant zu haben.
Das Farmgelände ist traumhaft. Mit vielen Wanderwegen durchzogen, für die wir leider genauso wenig Zeit heute haben, wie für Philips Cave. Aber es wird ja hoffentlich ein 2. Mal Namibia geben. Für Bulls Party nehmen wir uns eine Stunde Zeit, obwohl man allein hier sicher einen halben Tag verbringen kann. Beeindruckende Felsformationen haben Wind, Sand und Wasser hier hinterlassen. Wahnsinnig viele Vögel und Eidechsen, Libellen und andere Krabbeltiere bekommen wir zu Gesicht. In der Ferne sehen wir Esel weiden.
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Nach einem kurzen Picknick machen wir uns wieder auf den Weg zurück. Zwischen Farmhaus und Ausgangstor ruft Peter plötzlich: „Schnell, Foto raus!“ Mitten auf der Straße steht unsere erste Giraffe. Wir können es kaum fassen.
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Unser Tagesziel heute ist die Brandberg White Lady Lodge.
Das Farmhaus oben mit den beiden Pools, dem Restaurant, Bar und wunderschönen Garten macht eine tollen Eindruck und wir überlegen, ob wir hier nicht direkt 2 Nächte bleiben sollen. Leider teilt man uns mit, dass die Wüstenelefanten zur Zeit nicht hier in der Nähe seien und man auch nicht auf eigene Faust am Brandberg wandern dürfe.
Auf der Campsite angekommen, ist schnell der Entschluss gefasst auf keinen Fall noch eine zweite Nacht zu bleiben. Dies ist definitiv der schlechteste Platz bisher auf der ganzen Tour. Wir sehen uns ein bisschen um, kochen Spaghetti und essen zu Abend. Währenddessen erleben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Ugab, der uns ein wenig entschädigt.

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Campingplatzbewertung


Brandberg White Lady Lodge

ungepflegte und lieblose Campsite
keine sauberen Sanitäranlagen
schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis
hat unsere Erwartung überhaupt nicht erfüllt
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Themenstarter130 Beiträge · seit 201104. Sept. 2011 · #46
Donnerstag, 04.08.2011

Heute Nacht war auf dem Platz ein lautes großes Tier zu vernehmen, dass die Mülltonnen umgeschmissen und ausgeräumt hat. Wir vermuten eine Hyäne oder ähliches und begeben uns morgens auf die Suche nach Spuren. Immerhin hat nachts der Farmhund angeschlagen und versucht, das Tier zu vertreiben.
Wir finden Tatzenabdrücke, die wir leider jedoch nicht so genau studieren können, da schon diverse Vögel hindurch gehüpft sind. Als ein Angestellter vorbei kommt, um den entstandenen Schaden zu beseitigen, fragen wir ihn, um was für ein Tier es sich gehandelt haben könnte. Er lacht und sagt uns, dass dieses wilde Tier der Farmhund selbst gewesen sei. Dies tut er Nacht für Nacht und tut dabei noch so, als würde er ein anderes Tier in die Flucht bellen. 🤪
Heute wollen wir schon ein Stück in Richtung Etosha kommen, damit die Etappe morgen nicht zu lang wird.
Wir machen uns auf den Weg zum „verbrannten Berg“ und den „Orgelpfeifen“. Twyfelfontein wollen wir aus Zeitmangel links liegen lassen und dafür noch den „versteinerten Wald“ anschauen. Wieder begegnen uns auf der Straße nur wenige Autos, eine Straßenräummaschine und ein paar Eselskarren. Links und rechts und manchmal auch mitten auf der Straße stehen grasende Ziegen, Rinder und Esel. Immer wieder Wellblechdörfer und Verkaufsstände. Hier tanzen sogar einige Himba-Frauen vor den Ständen, damit man anhält.
Bei den Orgelpfeifen (ein Rivier voller Basaltsäulen, deren Anordnung an eine Orgel erinnert) genießen wir die Ruhe, suchen und finden schöne Steine und machen viele Fotos. Peter testet sogar das Klangvolumen.
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Der verbrannte Berg überfordert leider Peters Kamera. Die irre Farbgebung bleibt wohl somit nur in unserer Erinnerung.
Auf dem Weg zum „versteinerten Wald“ begegnen uns einige private Schilder, die auf die Farmen links und rechts der Straße hinweisen, wo es auch Fundstellen der prähistorischen Zeugen zu geben scheint. Da wir jedoch unsicher sind, was uns erwartet, folgen wir lieber den offiziellen Schildern. Hinterher erfahren wir von Namibia-Kennern, dass es sich mehr gelohnt hätte, sich das Ganze auf einer der Farmen anzuschauen.
Auf dem Parkplatz erwarten uns bereits zwei Hummeldumm-Busse, deren „Insassen“ wohl bereits fertig sind und auf ihr frisch zubereitetes Mittagessen warten.
Wir sehen uns derweil mit unserer nicht besonders motivierten Führerin die vor vielen Millionen Jahren versteinerten Baumstämme an.
Nach einem kurzen Picknick und einer Tasse Kaffee machen wir uns auf zur Ugab Terrace Lodge, auf deren Campsite wir heute übernachten wollen.
Die Lodge ist herrlich gelegen. Wagemutig versuche ich mit dem Hilux den Berg hochzufahren. Auf halber Strecke lasse ich jedoch Peter weiterfahren. Links und rechts geht es steil bergab. Auf dem Hochplateau angekommen beneiden wir ein wenig die Gäste, die sich oben ein Häuschen leisten. Denn hier hat man eine klasse Aussicht auf die Fingerklippe und das ganze Ugab Tal. Einfach wunderschön.
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Die Campsite am Fuß des Berges ist jedoch auch sehr empfehlenswert. Wir suchen uns Platz Nr. 3 aus. Nach einem der schönsten Duscherlebnisse (Scenic View bei Sonnenuntergang) in Namibia schmeckt das Fleisch vom Grill noch mal so gut.
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Campingplatzbewertung


Ugab Terrace Lodge

klein aber fein
saubere Sanitäranlagen mit Rundumblick über das Tal
naturnah und trotzdem aufgehoben
wir fühlten uns hier sehr wohl
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2011
911 Beiträge · seit 200704. Sept. 2011 · #47
Wie immer, die Geschmäcker - oder Erwartungen -sind verschieden.
Wir waren im Juli 2011 das dritte mal auf der Campsite der White Lady Lodge . Es ist sicher nicht der große Luxus, aber die Landschaft und das Ambiente dort gefällt uns!

Der Blick auf den Brandberg ist großartig.


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Die Plätze liegen weit auseinander, so dass man in der Regel seine Ruhe hat. Und die Duschen sind, wenn der Donkey beheizt ist, in Ordnung.

Also für uns: nächstes mal wieder als Ausgangspunkt für Brandberg West...

Grüße

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2011
Themenstarter130 Beiträge · seit 201105. Sept. 2011 · #48
Hallo heuchef,
die Aussicht hat auch wirklich wieder was rausgeholt. Vielleicht war auch unsere Erwartung einfach anders, als wir den Platz gebucht haben. Dann kam dazu, dass wir enttäuscht waren, weil wir eigentlich wandern wollten, dies jedoch wohl nicht durften. Die Dame an der Rezeption war zwar nett, hat aber unsere Fragen nicht beantworten können, da sie es schlichtweg nicht wirklich wusste (vermutlich) usw. da kam wohl einiges zusammen. Insgesammt haben wir einfach viel schönere und persönlichere Plätze gehabt auf unserer Reise.
Die Campsite der Brandberg White Lady Lodge ist dann eher mit den Halali oder Okaukuejo vergleichbar (vom Ambiente) und die Duschen und Toiletten waren, als wir da waren, wirklich nicht sauber.

Also nichts für ungut.

Liebe Grüße
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
911 Beiträge · seit 200705. Sept. 2011 · #49
Hallo Dreamer,

Du hast natürlich recht, dass es dort nicht gerade sehr persönliche Betreuung gibt. Wir vergleichen es auch eher mit unserer "ersten Liebe", nämlich dem freien Übernachten im Dachzelt "in the middle of nowhere"...

Dass Ihr nicht wandern "durftet", verstehe ich nicht ganz. Dass man sich aber dort unerwartet leicht verlaufen kann, schon:

Wir sind vor einigen Jahren mal einfach ein "paar Schritte" Richtung Brandberg gelaufen, was ganz einfach ist, wenn man den Berg vor sich sieht. Wenn mann dann aber umdreht und zurück will, fehlt es an einem Orientierungspunkt 🤩 😐 😐
Wir (meine Frau, ich und unser damals 12-jähriger Sohn) sind dann etwa 3 Stunden bis in die Dunkelheit umhergeirrt, bis wir auf einen Ziegenhirten an seinem Lagerfeuer trafen. Der war dann glücklicherweise bereit mit uns weitere etwa 8 km bis zur White Lady Lodge zurück zu gehen.

Jaaa, ich weiß, dass das sehr leichtsinnig war 😊 . Man kann sich nicht vorstellen, wie schnell man dort die Orientierung verlieren kann, obwohl ich mich für nicht ganz ungeübt halte. Und das GPS lag im Auto 😵 .

Dies als abschreckendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Herzliche Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
306 Beiträge · seit 200805. Sept. 2011 · #50
Hallo Dreamer,
toller Bericht. Klasse, dass du die Camps immer in Kurzform bewertest.
Für künftige Planungen sehr hilfreich. Brandberg White Lady haben wir aber auch nicht so schlecht empfunden. Wir waren mit unseren Freunden ein einzigen Gäste.
Es war auch alles sauber und 1 Abend Essen in der Lodge war wirklich gut.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße Andrea
Themenstarter130 Beiträge · seit 201105. Sept. 2011 · #51
Hallo Andrea,
danke für Dein Lob 😊
Wie gesagt, die Lodge an sich machte (auch schon beim Internetauftritt) einen guten Eindruck. Nur das Camp hat uns so gar nicht gefallen. Aber vielleicht hat es uns auch auf dem falschen Fuß erwischt. Wer weiß?
Liebe Grüße
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2011
Themenstarter130 Beiträge · seit 201105. Sept. 2011 · #52
Freitag, 05.08.2011

Heute Nacht haben wir uns fast zu Tode erschrocken als vom nahe stehenden Baum plötzlich eine Wildkatze auf unserem Zelt landete. Diese war durch den nicht wie erwartet festen Untergrund scheinbar auch irritiert und plumpste aufs Autodach, was einen riesigen Knall mit sich brachte und sie vollends verjagte. Wir lagen noch eine Zeit wach und lauschten, doch es tat sich draußen nichts mehr.
Am Morgen fanden wir die Tatzenspuren auf der Motorhaube. Zum Glück hat das Zelt gehalten, denn draußen war es mal wieder empfindlich kalt heute Nacht.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit tollem Blick auf die Landschaft brechen wir Richtung Etosha auf.
In Outjo machen wir noch mal Stopp. Wir kaufen bei der deutschen Bäckerei Brot und Teilchen und tanken noch mal voll.
Gegen Mittag erreichen wir das Eingangstor zum Etosha-Nationalpark. Nach kurzem „Einchecken“ sind wir drin und schon sehen wir die ersten Zebras, Springböcke und Giraffen. Wir sind begeistert.
In Okaukuejo bezahlen wir den Parkeintritt und schauen uns schon mal kurz um, bevor es dann weiter geht nach Halali, wo wir die erste Nacht verbringen.
Auf dem Weg dahin halten wir häufig an und sehen Strauße, Kudus, Oryx, Warzenschweine,Impalas, Kuhantilopen, verschieden Trappen und so viel mehr. Irre!
Das Camp Halali gefällt uns richtig gut und auch ist es irgendwie direkt etwas netter als in Okaukuejo. Wir suchen uns eine Platz und gehen erstmal zum Wasserloch. Und siehe da, da stehen Sie: Eine Elefantenherde! Große, kleine, dicke und dünne Elefanten tümmeln sich am Wasserloch. Etwas abseits wartet eine Giraffe geduldig, bis die grauen Riesen fertig sind. Doch das dauert.
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Wir verbringen dort erstmal eine ausgedehnte Pause und genießen die Ruhe, die die Tiere ausstrahlen. Ich bin völlig überwältigt.
Irgendwann möchte Peter noch eine Tour machen und wir fahren noch mal los bis zum nächsten Wasserloch. Wir stellen fest, dass die natürlichen Wasserlöcher fast alle leer sind und nur die künstlichen für die Tiere noch etwas hergeben.
Auf dem Rückweg stehen wir längere Zeit im „Stau“, da die eben noch in Halali gesehene Elefantenherde unseren Weg kreuzt. Wie imposant und majestätisch die großen Tiere sich bewegen.
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Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zurück im Camp, dass sich mittlerweile gefüllt hat. Alle Plätze sind besetzt.
Wir machen uns erstmal was zu Essen. Satt und rundum zufrieden wandern wir später noch mal zum Wasserloch. Dort herrscht andächtige Stille. 2 Nashörner haben sich eingefunden. Es ist so schön ihnen zu zusehen.
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Campingplatzbewertung


Halali Camp (Etosha)
Massenplatz, wie nicht anders zu erwarten,
trotzdem nett, sauber und angenehm
sehr schönes Wasserloch mit Naturtribüne
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #53
Samstag, 06.08.2011

Wir starten morgens in Richtung Osten und machen uns auf die Pirsch. Peter würde gerne Nashörner bei Tageslicht und ich Löwen sehen. Wir fahren über den Etosha Lookout nach Springbockfontein. Dort warten jedoch wirklich „nur“ ein paar Springböcke auf uns. Wie verwöhnt wir schon sind. In der Ferne auf der Salzpfanne entdecken wir tausenden Flamingos.
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Wir drehen um und fahren über Eland Drive und Rhino Drive nach Okaukuejo.
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Zwischendurch sehen wir immer wieder Zebras, Antilopen, Springböcke und jede Menge bunte Vögel. Leider entdecken wir keine Nashörner. Trotzdem gefällt es uns gut, so durch den Busch zu fahren und die Natur auf uns wirken zu lassen. Es kommt einem teilweise so vor, als wär man ganz alleine hier. Am Wasserloch Nebrowni sehen wir dann noch Giraffen, Zebras, Warzenschwein und Co.
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Im Camp wird uns Platz 43 zu gewiesen. Warum sind eigentlich die Angestellten bei NWR so muffig? Unhöflich wäre falsch, aber freundlich ist nun wirklich anders.
Wir richten uns ein wenig auf unserem Platz ein, bevor wir zum Wasserloch gehen. Die Atmosphäre hier ist unruhiger als in Halali.
Zurück am Platz treffen wir dann zufällig auch die Camperfamilie aus Swakopmund wieder. Wie schön, dass man hier irgendwie doch nicht verloren geht. Sie berichten uns von einer Löwensichtung im Westen des Parks. Somit steht unser Ziel für morgen fest.
Abends gibt es Nudeln mit Tomatensauce und danach läuft im Fernsehen „Meditation am Wasserloch“. Die Tiere zu beobachten, verzaubert einen mit innerer Ruhe, die einen in der Heimat allenfalls an langen und gemütlichen Wochenden heimsucht.
Wir sehen eine Löwin, Nashörner, Elefanten und Schakale.
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Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #54
Sonntag, 07.08.2011

Wir stehen bei Sonnenaufgang auf und frühstücken in Ruhe. Heute fahren wir in Richtung Westen zum Okondeka Wasserloch, wofür wir gestern den Tipp bekommen hatten. Und tatsächlich treffen wir dort eine Löwin an, die wir eine ganze Zeit beobachten. Außerdem fasziniert uns die riesige Gnuherde auf der Salzpfanne.
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Wie wild rennen diese umher, ohne dass wir den Grund dafür entdecken könnten. Die Löwin jedenfalls zeigt sich völlig unbeeindruckt.
Wir erkunden bei unserer Westtour auch den Märchenwald und fahren schlussendlich bis Onzonjiutji m’Bari. Dort stehen eine Menge Zebras „im Weg“ rum.
Auf dem Rückweg kurz vor Okaukuejo stehen plötzlich viele Autos am Rand der Straße und scheinen etwas gesichtet zu haben. Und da liegt er: Ein satt aussehendes Löwenmännchen.
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Genau beobachtet wird er von einer Herde Zebras, die in gebührendem Abstand grasen.
Im Camp selbst sehen wir hinterher ein gerissenes Zebra am Wasserloch liegen, und erfahren, dass dieses wohl dem Löwen zum Opfer gefallen ist.
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Das Zebra wird später von den Rangern ein Stück vom Wasserloch weggezogen und untersucht. Danach traut sich erstmal kein Tier (bis auf die frechen Schakale, die sich genüsslich über das tote Tier hermachen) in die Nähe des Lochs. Wir fahren noch mal los zum Olifantsbad, wo wir ein paar Enten und ein paar Touristen beobachten können. Es schein wirklich schwierig zu sein, sich an Regeln in einem Nationalpark zu halten. Jedenfalls nimmt es nicht jeder so genau mit der Regel, an den Wasserlöchern das Auto nicht zu verlassen. Lieber steigt man aus der unbequemen Kiste aus, um sich genüsslich eine zu rauchen. Angesichts solcher Unvorsichtigkeit wundert es uns ein wenig, dass nicht viel mehr Raubtierunfälle mit Touristen passieren.
Den Abend verbringen wir wieder am Wasserloch im Camp.

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Campingplatzbewertung
Okaukuejo Camp (Etosha)
Massenplatz – eher ungemütlich
tolles Wasserloch
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Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #55
Montag, 08.08.2011

Wir gehen den Tag gemütlich an. Verabschieden uns vom Wasserloch (von dem Zebra ist nichts mehr zu sehen) und drehen noch einen kleine Runde
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bevor wir uns auf den Weg zum Waterberg machen.
Der Waterberg Plateau Park gefällt uns. Der Berg läd dazu ein, ihn zu erklimmen. Der Campingplatz ist belebt, aber trotzdem recht ruhig und sauber. Auf der Nachbarsite tobt eine Pavianfamilie. Sie haben entdeckt, dass aus dem Wasserhahn Wasser kommt, wenn man an ihm rüttelt. Auf unserer Site treibt gerade ein Specht sein Unwesen, was einige andere Camper anlockt, um ihn zu fotografieren.
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Wir machen eine Mittagspause im Camp und wandern dann am Nachmittag hoch aufs Plateau. Ein schöner wilder Wanderweg führt uns gut gekennzeichnet hinauf. Von oben hat man einen tollen Blick über den Park und die weite Ebenen. Die tiefstehende Nachmittagssonne taucht alles in ein wunderbares Licht.
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Beim Abstieg sehen wir Klippschliefer.
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Sie machen auf uns einen zutraulichen Eindruck, als wenn sie genau wüssten, dass bei vorbeiwandernden Menschen häufig etwas für sie abfällt. Ein Damara-Dikdik läuft uns mit seinem noch viel kleineren Kind über den Weg. Wie putzig diese Tiere aussehen.
Unten am Platz genießen wir den Sonnenuntergang beim gemütlichen Abendessen am Lagerfeuer.

Campingplatzbewertung
Waterberg Plateau Park
schöner Platz
saubere Sanitäranlagen
viele Affen, die sehr frech werden können
viele Zebramangusten
tolle Landschaft
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2011
Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #56
Dienstag, 09.08.2011

Nach dem Frühstück wandern wir den Aloen Weg. Ein schöner naturbelassener Wanderweg durch hunderte Aloen.
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Unendlich viele Vögel kreuzen unseren Weg. Außerdem schwarze Nager. Könnten irgendwelche Mangusten sein.
Nach der kleinen Tour fahren wir erstmal nach Otjiwarongo zurück, da es am Waterberg keinen Diesel zu tanken gab. Wir tanken und fahren weiter zur Dinosaur’s Tracks Farm.
Nach ein paar mal Tor auf, Tor zu auf dem letzten Stück stehen wir vor einem Farmhaus und werden durch ein Schild dazu aufgefordert zu hupen.
Kurz darauf erscheint Frau Strobel und begrüßt uns herzlich. Wir sind heute bisher die einzigen Gäste. Die Campsite ist schön angelegt zwischen den kleinen und den großen Dinosaurierfußspuren, die als nationales Monument gelten.
Der Farmarbeiter feuert den Ofen an, damit wir warmes Wasser haben. Wir schauen uns die Fundorte an. Faszinierend finden wir nicht nur die Tatsache, dass hier vor 219 Mio. Jahren so große Echsen ihre Spuren hinterlassen haben,
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sondern auch, dass diese Spuren nicht wirklich geschützt hier Wind und Wetter und Touristen ausgesetzt werden.
Am späten Nachmittag kommt ein Landrover angefahren, aus dem den Stimmen nach zu urteilen eine deutsche Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) aussteigt. Verwunderlich ist das deutschen Kennzeichen. Wir fragen nach und erfahren, dass der Wagen bereits vor 15 Jahren von den beiden Eltern hierher gefahren wurde. Klasse. Er ist Biologe, sie Paläontologin und somit beide als Afrika-Verrückte prädestiniert. Wir erfahren auf diese Art und Weise noch jede Menge über Land, Kontinent, Tier- und Menschenwelt. Diesen Abend und auch am nächsten Tag kommen wir aus dem Zuhören, Fragenstellen und Erzählen gar nicht mehr raus.


Campingplatzbewertung
Dinosaur’s Tracks
schöner, ruhiger, gepflegter Platz
saubere Sanitäranlagen
fließendes Gewässer rundherum
nette Besitzer
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #57
Mittwoch, 10.08.2011

Wir verbringen den Morgen mit umpacken und umsortieren unseres Gepäcks. Da wir uns mit den anderen verquatschen, kommen wir erst gegen halb 11 weg, sind jedoch trotzdem schon gegen 13 Uhr auf Düsternbrook.
Wir suchen uns eine Campsite unterm Wasserrad und Palmen aus.
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Um halb 3 nehmen wir am Cheetah-Drive teil. Wir fahren zuerst ins Leopardengehege,
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dann zu den Geparden.
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Dies war ein wirklich schöner Abschluss für unseren Urlaub hier in Namibia.
Wehmütig packen wir endgültig Koffer, gehen duschen und braaien zum letzten Mal.
Ein wunderschöner, abenteuerlicher und aufregender Urlaub geht zu Ende.

Campingplatzbewertung

Düsternbrook
schöner gepflegter Platz
vieleWander- und Aktionsangebote
teuerster Platz auf der Reise
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
Themenstarter130 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #58
Donnerstag, 11.08.2011

Wir stehen früh auf und kontrollieren noch mal, ob wir auch all unsere Habseligkeiten eingepackt haben. Die übriggebliebenen Lebensmittel, Seife etc. verschenken wir an die Farmarbeiter.
Gemütlich und ein bisschen traurig machen wir uns auf den Rückweg nach Windhoek. Unterwegs kommen wir an einem Buschbrand vorbei.
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Frank nimmt das Auto in Empfang. Wir klären die Formalitäten und er bringt uns pünktlich zum Flughafen, wo wir die übrige Zeit nutzen, um noch ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, denn wie wir hörten, regnet es in Deutschland.
Hier noch ein sehnsüchtiger Blick aus dem Flugzeug

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Der Rückflug verläuft bis auf einen sehr stressigen Umstieg in München (nur 1 Stunde Zeit!) reibungslos.



Fazit:

Liebend gern noch mal – aber dann etwas lockerer - jetzt weiß man ja, was einen so ungefähr erwartet 😉 Irgendjemand sagte auf unserer Reise zu uns: „In Namibia kann man nichts planen, hier kommt es immer irgendwie anders.“ Vielleicht hatte derjenige ja Recht?
Besonders die Tierbeobachtungen im Etosha haben es mir angetan. Ich hätte dort gerne noch mehr Zeit und Muße gehabt.
Generell haben wir festgestellt, dass wir zum Ende der Reise erst so richtige Erholungstage drin hatten, von denen man auch gerne schon am Anfang hätte welche einbauen können. Trotzdem denken wir, dass es als Einsteigerrunde eine gute Route war.
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/200839-dreckig-ist-relativ-18-tage-camping-in-namibia.html
105 Beiträge · seit 201110. Sept. 2011 · #59
Hallo,
es war ein interessanter Bericht und die Bilder wirklich gut. Viel selber gesehen und ich freu mich das ich auch bald wieder unten bin 🤪
Danke für deine Arbeit und Mühe!
Gruß Namibianer
im Fieber südliches Afrika