Namibia - Reloaded (2010)

77 Antworten · 22,4k Aufrufe · gestartet 09. Aug. 2011 von DocHoliday
Bilder klein
Antworten
Themenstarter272 Beiträge · seit 200820. Aug. 2011 · #41
Champagner schrieb:
Mach nur weiter so - mal sehn wie lange ich das psychisch durchhalte 😉 Die anschließenden Therapiekosten gehen dann auf dich...:P
Weiter lesen auf eigene Gefahr. Jegliche Haftung ausgeschlossen 😉
Topobär schrieb:
Hat die sich einen Stein auf den Kopf gelegt, oder ist das ein verschlammtes Senderhalsband?
Das ist das Stückchen Seife für die anschließende Dusche!
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200820. Aug. 2011 · #42
7.11.10


Da mein Handy bereits seit ein paar Tagen nur noch ein durchgehend schwarzes Display zeigte, was bei einem Touchscreen doch relativ unpraktisch ist, hatte ich leider keinen Wecker mehr. Ich bin aber trotzdem fast pünktlich wach geworden. Für ein Frühstück hat die Zeit zwar nicht mehr gereicht aber immerhin gab es eine Kaffeemaschine im Zimmer und mit einer Zigarette und einem Snickers aus der Kühlbox zum Kaffee war ich auch so bereit für den Vormittag und bin ein paar Minuten nach Sonnenaufgang durchs Tor gefahren.
Nach einem kurzen Stop bei Nebrowni (dem Wasserloch von gestern Abend), wo diese Springböcke die Morgensonne genossen, bin ich eine Schleife über die Wasserlöcher Gemsbokvlakte, Olifantsbad und Aus gefahren.

Leider kann ich Euch nicht alle Tierchen zeigen, die ich unterwegs gesehen habe (oder habt Ihr Lust auf etwa 100 Bilder/Tag? ;)). Aber ein paar sollen es schon sein.
Impalas und ein Kudu


Perlhuhn am Wegesrand


Ein etwas verhungertes Steinbockweibchen


Anschließend habe ich mich entlang der Salzpfanne nach Osten bewegt.
Eine wirklich gnadenlose Landschaft ist das, kaum zu glauben, dass es bei der Hitze und der Trockenheit hier so eine Fülle von Leben gibt.


Für einige Unterhaltung haben am nächsten Wasserloch die Oryxe gesorgt. Erst der Nachwuchs, der etwas orientierungslos durch die Gegend stakste,


was sogar die Zebras zum lachen fanden.


Später dann diese beiden, die gründlich ausdiskutiert haben, wer denn wohl das Recht hat, selber Nachwuchs in die Welt setzen zu dürfen.


Dabei ging es richtig zur Sache und man kann sich durchaus vorstellen, dass es bei solchenn Kämpfen mit diesen spitzen Hörnern durchaus schon mal zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen kommen kann.
Bei der Suche nach Wildlife sollte man nicht nur nach rechts und links schauen, was schon anstrengend genug ist, ab und an sollte man auch mal den Blick nach oben wenden. Unter Umständen wird man gerade selber beobachtet 😉.



So schön es ist einzelne Tiere zu beobachten, der Anblick eines solchen Wasserlochs mit den verschiedensten Tierarten friedlich vereint, ist für mich einer der schönste Anblicke, den der Etosha zu bieten hat.



Gegen 11:30h war ich nach 41/2 Stunden wieder im Camp und habe einen Happen gegessen und ein bisschen die Beine hochgelegt und gedöst bis es Zeit für den Nachmittags-Drive war.
Wieder war Nebrowni mein erster Stop, wo diese Elefantenherde ihr „Unwesen“ trieb.



Dabei habe ich gelernt, dass auch Elefanten die Beine übereinander schlagen können. Sieht nicht so richtig elegant aus aber immerhin 😉


Ein Abstecher zu den Wasserlöchern direkt an der Salzpfanne brachte nicht viele Tiersichtungen. Für die Räuber, die dieses Tier erlegt hatten, war ich deutlich zu spät aber die Schildraben ließen es sich schmecken.


Dafür war die Aussicht nicht übel.


Leider habe ich die Aussicht ein paar Minuten zu lange genossen. Als ich wieder in Nebrowni ankam, hatte ich genau verpasst, wie ein großes Löwenrudel einen unvorsichtigen Springbock erlegt und innerhalb von Minuten komplett zerrissen hatte.
Nur ein paar kleinere Scharmützel um die Reste konnte ich noch verfolgen. Hier hat offensichtlich die Dame des Hauses gewonnen. Wie man an ihrer Nase sehen kann aber nicht ohne Gegenwehr.


Das junge Männchen, dass erstaunlicherweise das einzige Männchen in diesem recht großen Löwenrudel (10-12 Tiere) gewesen zu sein schien, hatte das Nachsehen.


Wie man hier ahnen kann, ist mit der Dame auch nicht gut Kirschen essen.


Andere hielten sich aus den Kabbeleien heraus und hatten es geschafft, unbehelligt den halben Springbock abzunagen.


Jedes mal wenn einer der Löwen zum Wasserloch spazierte um ein Schlückchen zu trinken, hielten alle anderen Tiere einen gehörigen Sicherheitsabstand. Warum nur? :MG:
Die Löwinnen schienen das förmlich zu genießen und bleiben jeweils eine Weile am Wasserloch liegen, als ob sie so ihre Macht demonstrieren wollten.


Nur den Elefanten waren die Löwen egal. Dieser hier hatte wichtigeres zu tun. Wenn man genau hinsieht könnte man meinen, dass die Verdauung bei Elefantens recht „anregend“ ist. Oder um ein bekanntes Zitat abzuwandeln: „Freust Du Dich so mich zu sehen oder ist das ein C-Rohr zwischen Deinen Beinen?“


In den Pausen zwischen den Löwenbesuchen trauten sich auch mal ein paar Springböcke ans Wasserloch.


Sehr zu meiner Freude machte das Löwenrudel überhaupt keine Anstalten, weiter zu ziehen sondern blieb da, wo es war. Allerdings leider genau im Gegenlicht. Aber immer wieder positionierte sich die eine oder andere Löwin im besten Licht. Insgesamt konnte ich sie über 11/2 Stunden beobachten.




Dieser Schakal dachte wohl, dass er noch etwas von dem Kadaver abkriegen könnte. Die Löwen haben aber nur Knochensplitter übrig gelassen.


Die Sonne begann sich inzwischen bedrohlich dem Horizont zu nähern und ich hätte eigentlich fahren sollen. Inzwischen war außer mir auch nur noch ein anderes Auto am Wasserloch. Gerade als ich los fahren wollte, sah ich aus dem Augenwinkel einen Schatten im Gegenlicht oder eigentlich sogar zwei.


Die beiden konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!




Ich wäre gerne noch viel länger bei den Nashörnern und den Löwen geblieben aber inzwischen war es noch später als gestern. Also noch ein letztes Nashornfoto, den Löwen nochmal zugewinkt und dann Vollgas.



Am Vortag hatte ich die Geschwindigkeitsbegrenzung nur um 50% überschritten, heute waren es noch einige km/h mehr aber ich war pünktlich zurück im Camp (auf den letzten Drücker aber pünktlich ;)).

Beim Essen hat es der Service heute gar nicht geschafft, mir ein Bier zu bringen, weil die Zapfanlage streikte. Nur gut, dass ich mich in Outjo noch eingedeckt hatte und mein Kühlschrank gut gefüllt war. Am Wasserloch war ich natürlich auch noch und habe mich dort lange mit einem Pärchen aus Südafrika unterhalten, während wir meine und ihre Biervorräte dezimiert haben. Zeit dazu war reichlich, denn außer Giraffen und Zebras, die viel zu unruhig waren, um fotografiert zu werden, war nichts los.
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #43
8.11.10

Heute war mal wieder umziehen angesagt. Quer durch den Etosha ging die Fahrt zu Onguma Tented Camp, das gleich hinter dem Osteingang des Parks liegt. Dort wollte ich die nächsten 3 Nächte verbringen.

Erster Stop war natürlich wieder Nebrowni, das Wasserloch das am nächsten bei Okaukuejo liegt. Hier war nicht viel los.
Nur ein paar Springböcke und ein Schakal labten sich an der Quelle.



Also bin ich nach kurzem Stop weiter gefahren zu den Wasserlöchern Gemsbokvlakte und Olifantsbad. Dort war schon deutlich mehr los.
Vor allem ein paar Strauße und vor allem ihr Nachwuchs haben mir viel Spaß gemacht.


Darf ich vorstellen: Tick, Trick und Track



Kaum zu glauben, dass der Kleine in gar nicht langer Zeit genau so große Füße haben wird.

Außer den Straußen habe ich unter anderem noch Kudus und Kuhantilopen gesehen.





Und genau wie im letzten Jahr schauten bei Olifantsbad einige Warzenschweine vorbei. Irgendwie finde ich diese Tierchen witzig.



Auf dem Weg zurück Richtung Etoshapfanne zog sich der Himmel vorübergehend zu aber glücklicherweise kam bald wieder die Sonne raus.





Bei Salvadora habe ich ein Päuschen eigelegt, eine Zigarette geraucht, etwas getrunken und den Blick auf die Salzpfanne genossen.



Gerade als ich ein paar Bilder von der malerischen Akazie machte, sah ich in der Nähe des Baumes eine Bewegung und bald lagen zwei große Löwenmännchen unter dem Baum.



Wo ausgewachsene Löwenmännchen sind, kann eigentlich das zugehörige Rudel nicht weit sein. Also habe ich beschlossen, hier ein wenig zu warten. Zwischenzeitlich trauten sich eine größere Herde aus Springböcken und Zebras wieder an das Wasserloch.



Meine Geduld wurde belohnt. Bald konnte man auf einer kleinen Anhöhe auf der anderen Seite des Wasserlochs (und der Herden) einige Löwinnen ausmachen.
Sollte ich das Glück haben, eine Löwenjagd beobachten zu dürfen?

Langsam kamen die Löwinnen näher, ohne dass die Zebras reagiert hätten (die Springböcke waren inzwischen weiter gezogen). Aber sie waren noch zu weit weg, um anzugreifen. Gespannt beobachtete ich das Geschehen als plötzlich neben mir das Chaos losbrach. Aus dem Augenwinkel sah ich eine Löwin, die sich offensichtlich im weiten Bogen herangeschlichen hatte, während die Zebras (und ich) ihre Kolleginnen beobachteten, auf ein flüchtendes Zebra springen und sich auf seinem Rücken festkrallen.
Schnell riss ich die Kamera herum aber bis ich so weit war, war die Löwin wieder abgerutscht und die Zebras in einer Art Stampede geflohen , so dass mir nur ein Foto einer frustrierten Löwin und einer Menge Staub blieb.



Das ganze dauerte nur Sekunden aber obwohl ich ja nur im Auto gesessen und auf den Auslöser gedrückt hatte, war mein Puls ordentlich in die Höhe geschossen.

Anschließend wurde zwischen einem der Männchen und den inzwischen dazu gekommenen anderen Weibchen eine ausführliche Begrüßungszeremonie abgehalten.







Danach verschwanden erst die Löwinnen, dann das erste Männchen und schließlich auch der zweite Löwe, der bis dahin unbeteiligt im Schatten des Baumes gelegen hatte.



Ein tolles Erlebnis, so kurz es auch gedauert hat.

Mit einem kurzen Stop bei Rietfontein bin ich anschließend nach Halali gefahren, wo ich eigentlich etwas essen und im klimatisierten Restaurant oder am Pool der Mittagshitze entfliehen wollte.



Leider waren kurz vor mir zwei Reisebusse angekommen, die für viel 'hallo' sorgten. Außerdem sah das Buffet ehrlich gesagt nicht so richtig einladend aus. Also gab es nur ein Sandwich auf die Hand und ein Eis und gekühlte Getränke aus dem Touri-Shop und nach einer halben Stunde war ich wieder auf der Piste.
Nur ein kurzes Stück östlich von Halali stieß ich auf diese beiden Halbstarken, die unter einem Strauch vor sich hin dösten.



Unglaublich, welches Glück ich in den wenigen tagen mit Löwensichtungen gehabt habe. Von den beiden war allerdings in der Mittagshitze keine Action zu erwarten, so dass ich sie weiter dösen ließ und vorbei an den Helio Hills zum Wasserloch Noniams fuhr.



So langsam war es jetzt Zeit, etwas Meilen zu machen. Den nächsten Stop habe ich deshalb erst relativ kurz vor Namutomi und dem Osteingang am Wasserloch Kalkheuvel eingelegt, wo ich diesen Elefanten beim schmusen zuschauen konnte.



Auf dem Rückweg zur Hauptstraße lief mir auch noch dieses Spitzmaulnashorn über den Weg, so dass sich der kleine Schlenker voll und ganz gelohnt hatte.




Auch dieses malerische Bäumchen konnte meiner Kamera nicht entgehen.

Mein letztes Ziel an diesem Nachmittag war Klein Namutomi. Ich weiß nicht, ob es in der Nähe irgendwo einen frischen Kadaver gab oder warum sonst sich hier diverse Geier versammelt hatten. Die meisten saßen weit entfernt in den Bäumen aber einige kamen auch immer mal wieder zum Wasser herunter.





Nachdem ich kein Frühstück durch ein recht mickriges Mittagessen ersetzt hatte, meldete sich nun vernehmlich mein Magen und erinnerte mich, dass es langsam Zeit war, zur Lodge zu fahren.
Direkt hinter dem Von Lindequist Gate, dem Parkausgang, zweigt nach links die Piste nach Onguma ab. Nach etwa 10 km Fahrt durch ein Private Game Reserve erreicht man das Tented Camp.
Wow, hier lässt es sich aushalten!
Blick in mein Zelt:


Das bescheidene Bad:


Die Außendusche


Nett!

Mit einem kühlen Getränk habe ich es mir etwas auf meiner Terrasse gemütlich gemacht und anschließend ausgiebig den Staub des Tages abgeduscht. Dann ging es zum obligatorischen Gin-Tonic als Sundowner. Das Abendessen war ein Dreigang-Menü vom feinsten mit einem durchaus brauchbaren Weinchen dazu. So lässt es sich leben!
Gruß Dirk
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2011
2'462 Beiträge · seit 200622. Aug. 2011 · #44
Deine Bilder sind wunderschön! Ganz oben hast Du aber Warzenschweine gesehen oder ich habe die Stachelschweine nicht bemerkt 😊

http://de.wikipedia.org/wiki/Stachelschweine
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
93 Beiträge · seit 200922. Aug. 2011 · #45
Hallo Doc,

die Qualität deiner Fotos ist sagenhaft! (der Text natürlich auch. :)) Danke, dass wir mitfahren dürfen!

Viele Grüße
Marie
In jungen Jahren... Südafrika/Namibia 2007 Reisebericht (in the making)
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #46
Schön, wenn Euxh die Bilder gefallen.

Danke für den Hinweis Sanne. Ich habe die Stachel dann mal in Warzen verwandelt 😊
Gruß Dirk
8'672 Beiträge · seit 201022. Aug. 2011 · #47
DocHoliday schrieb:S Ich habe die Stachel dann mal in Warzen verwandelt 😊
Schon beeindruckend, was Ärzte so alles können... 😉 Wusste gar nicht, dass du Schönheitschirurg bist 😛 Allerdings wirst du mit mir nicht ins Geschäft kommen (nicht dass ich es nicht nötig hätte 😐 ), aber wenn aus Stachel Warzen werden.... also ich weiß nicht, wo da die Verbesserung sein soll 🤩

Ups, mein Hirn hat wohl zu viel Sonne abbekommen - also zurück zum Thema: wieder ein toller Tag mit sagenhaften Fotos (ahhh, die Straußkinder san so liab) - ich glaube, ich muss bei dir mal als blinder Passagier mitfahren!

Freu mich auf den nächsten Teil - Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
915 Beiträge · seit 201022. Aug. 2011 · #48
Hallo,
Danke für diesen unterhaltsam und spannend geschriebenen Bericht.
Am meisten beeindrucken mich allerdings Deine Bilder der Tiere in Etosha. Sie sind häufig besonders originell und lebendig dargestellt. Das findet man nicht häufig in dieser Weise.
mfg günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
3'383 Beiträge · seit 200922. Aug. 2011 · #49
Hi Doc,

auch aus Bayern allen Respekt. Wunderbare Fotos, große klasse.
Da kann man nur gratulieren.

Aus meiner Sicht braucht dazu drei Dinge:

1. eine super Kamera, die Du bestimmt hast
2. ein fotografisches Auge
3. Glück

Alles ist wunderbar vereint in Deinen wirklich schönen Bildern.
Vielen Dank

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #50
Champagner schrieb:
DocHoliday schrieb:
Schon beeindruckend, was Ärzte so alles können... 😉 Wusste gar nicht, dass du Schönheitschirurg bist 😛 Allerdings wirst du mit mir nicht ins Geschäft kommen (nicht dass ich es nicht nötig hätte 😐 ), aber wenn aus Stachel Warzen werden.... also ich weiß nicht, wo da die Verbesserung sein soll 🤩
Für Deinen Männe wären Warzem beim knutschen zumindest weniger schmerzhaft als Stacheln 😛
Günter Franz schrieb:Hallo,
Am meisten beeindrucken mich allerdings Deine Bilder der Tiere in Etosha. Sie sind häufig besonders originell und lebendig dargestellt. Das findet man nicht häufig in dieser Weise.
mfg günter
Vielen Dank 😊
bayern schorsch schrieb:
Aus meiner Sicht braucht dazu drei Dinge:

1. eine super Kamera, die Du bestimmt hast
2. ein fotografisches Auge
3. Glück
Punkt 3 ist sicher ein ganz wesentlicher. Wobei man dem mit meinem 4. Punkt etwas auf die Sprünge helfen kann: Geduld.
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #51
Und gleich noch ein Tag:

9.11.10

Der Blick von meiner Terrasse bei Sonnenaufgang versprach einen schönen Tag.



Zum Frühstück gab es ein Buffet mit verschiedenem Brot, Aufschnitt, Quark, Müsli, Ostsalat, frischen Früchten, etc. Dazu konnte man Hot Breakfast nach Wahl ordern.
So gestärkt ging es wieder in den Etosha. Heute Morgen habe ich mich an den Wasserlöchern rund um Namutomi rumgetrieben – Klein Namutomi, Chudop und Konachas.
Bei Konachas habe ich eine Weile diesem Spoonbill zugeschaut, der methodisch den gesamten Grund des Wasserlochs nach essbarem abgesucht hat.



Doppelportrait Spoonbill und Riesentrappe


Nächster Stop war Chudop mit Zebras und Giraffen.




So richtig viel war aber auch dort nicht los. Also fuhr ich zurück nach Klein-Namutomi. Dort war bei der Einfahrt in den Park kein einziges Tier zu sehen gewesen aber das hatte sich inzwischen gründlich geändert. Es herrschte ein ständiges kommen und gehen. Löwen habe ich heute keine gesehen aber dafür einen Trupp Hyänen.





War interessant zu sehen, wie die übrigen Tiere auf die Hyänen reagierten. Springböcke und Impalas waren verständlicherweise nervös, auch ein paar Kudus achteten auf einen Respektsabstand.. Die Giraffen dagegen beachteten die Hyänen gar nicht.



Hyänen werden übrigens nicht unbedingt hübscher nach einer Wellness-Behandlung mit Bad und Schlammpackung.



Aber es gab auch noch diverse andere Besucher an diesem Vormittag. Warzenschwein, Schakal und Steinböckchen trauten sich ans Wasser.







Ein Elefant sorgte für ein paar Wasserspiele.



Mein persönliches Highlight waren aber einige Elen Antilopen. Diese Riesen hatte ich bisher noch nie gesehen. Die größten Antilope,die es gibt, sehen schon sehr eindrucksvoll aus. Immerhin 1,5 m Schulterhöhe, bis zu 3 m lang und 500 bis 1000 kg schwer. Allerdings auch ein bisschen dämlich. Vor allem bei den Bullen passt der kleine Kopf irgendwie nicht so recht zum massigen Körper.



Wenn man diese Fleischmassen sieht, fragt man sich, warum diese Tierchen nicht als Zuchttiere gehalten werden. Das liegt wohl daran, dass sie zwar recht langsam sind aber dafür bis zu 2,5 m hoch springen können. Zäune helfen da nicht viel.

Mittags war ich in Namutomi einen Happen essen und mich im klimatisierten Restaurant etwas abkühlen. Um die Mittagszeit dürften es locker 40°C gewesen sein.

Trotzdem bin ich bald wieder auf Tour gewesen, um diesmal die Gegend nördlich von Namutomi zu erkunden.Zuerst habe ich eine Runde um die Fisher Pan gedreht. Über der Salzpfanne konnte man die Hitze förmlich sehen.







Dieses Wasserloch hörte überraschenderweise auf den Namen Twee Palms


Auf der Fahrt nach Norden bis zum Wasserloch Andoni kurz vor dem Nordeingang des Parks, dem King Nehale Gate, war wenig Wildlife zu sehen, zumindest wenige Säugetiere. Deshalb habe ich mich auf die gefiederten Freunde konzentriert, z.B. diesen Paradieskranich.



Hübsch auch diese bunte Gabelracke.



Ein besonderes Bonbon war aber ein Kampfadler, der in einer Baumkrone direkt neben der Straße saß. Gesehen habe ich ihn nur, weil ich recht langsam fuhr und er sich im richtige Augenblick bewegt hat.



Er hat sich zum Glück von mir nicht stören lassen, so dass ich ihn eine ganze Weile beobachten konnte.
Bei Namutomi habe ich noch einen Stop eingelegt und dieser Elefantenherde beim baden zugeschaut.



Auch ein Adler schaute dort vorbei. Ich konnte ihn bisher nicht zuordnen. Möglicherweise ein junger Schlangenadler?


Danach bin ich in die Lodge zurück gefahren und habe noch ein Stündchen im niedlichen kleinen Pool verbracht. Zum Schwimmen ist er zwar nicht geeignet aber mit eine kühlen Bierchen am Beckenrand kann man es schon ein Weilchen da drin aushalten.



Hier sieht man die Lounge, wo abends der Sundowner und nachmittags Kaffee oder Säfte serviert wurden.


Das ist das Restaurant, der Steinbau ist ein besonders wichtiges Gebäude – der Wein-“Keller“.

Gruß Dirk
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2011
Themenstarter272 Beiträge · seit 200823. Aug. 2011 · #52
10.11.10

Als ich heute in den Park fuhr, sah der Himmel interessant aus. Irgendwo hatte es in der Nähe gebrannt und die Rauchwolken am Himmel und der restliche Rauch in der Luft sorgten für eine ganz seltsame Lichtstimmung.







Auf viel fahren hatte ich an diesem Tag keine Lust und habe fast den ganzen Tag an den Wasserlöchern Chudob und Kalkheuvel verbracht. Ich habe mir einfach einen Platz mit gutem Überblick gesucht und abgewartet, was ich so alles geboten bekomme. Dabei immer mal wieder etwas gelesen, Musik gehört, einen Happen gegessen, die eine oder andere Zigarette geraucht und ganz entspannt den Tag und die Natur genossen. Das ist das schöne, wenn man länger in einem Park ist oder schon zum zweiten mal dort ist. Man muss nicht unbedingt noch diverse Ziele abklappern und den ganzen Tag durch die Gegend gurken. Und die Chance auf Tiersichtungen ist prinzipiell überall gleich groß. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich schon von einem Wasserloch weg gefahren bin, weil nichts los war und 2 Minuten später kam das Löwenrudel, der Leopard , etc.

Heute habe ich auch ohne Fahrerei alle möglichen Tiere gesehen.



Nachdem ich gestern endlich das erste mal Elenantilopen gesehen hatte, waren sie natürlich heute gleich wieder da.


Zur Abwechslung mal ein Bild von den Weibchen.

Hyänen waren auch heute dort. Diese war entweder seeeehr vollgefressen oder schwanger.



Eine Herde Gnus kam und ging am Wasserloch vorbei,


Impalas und Perlhühner


sowie ein paar Giraffen und mehr Gnus.


Zwischendurch habe ich mich ein wenig als Portraitfotograf versucht. Ich weiß nicht, ob die abgebildeten Objekte mit ihren Portraits zufrieden sind, ich finde sie ganz o.k.






Ein paar Elefanten habe ich natürlich auch heute gesehen.



Sieht irgendwie aus, als hätten sie was wichtiges zu bereden gehabt. Und dieser Gaukler hat sie eindeutig belauscht.



Was mich immer wieder fasziniert hat, ist zu sehen, wie zum Beispiel ein Elefant aus dem umliegenden Wald scheinbar zielstrebig auf das Wasserloch zulief, plötzlich ohne erkennbaren Grund irgendwo anhielt und dann 10, 20, 30 oder noch mehr Minuten einfach dort stand, als habe er total vergessen, dass er eigentlich zum Wasserloch wollte.

Zwischendurch gab es aber auch kurzweiligeres Unterhaltungsprogramm


Die Dame hat aber wohl unter heftiger Migräne gelitten. Weiter als auf diesem Bild ist der arme Kerl nie gekommen, bevor er sich ein paar Huftritte eingefangen hat.

Dann kamen erst Pumbaa



und dann gleich vier Verwandte von Timon auf einmal

Es handelte sich um Fuchsmangusten, während Timon ja ein Erdmännchen ist.

Auf dem Rückweg flimmerte die Salzpfanne in der Htze


Was wohl immer wieder Tiere auf diese kochend heiße Ebene ohne Schatten, Wasser oder essbare Pflanzen hinaus treibt?

Bei Klein-Namutomi nahm diese Elefantendame ein Bad zur Abkühlung.



Ich durfte mich kurze Zeit später mit einem Bierchen und einen Hüpfer in den Pool ebenfalls abkühlen. Abends habe ich mich bei ein oder zwei Bierchen mit dem Guide der deutschen Reisegruppe unterhalten, die sich mit mir an diesem Tag das Camp teilten. War eine faszinierende Type. Deutschnamibier, der für die südafrikanische Armee im Caprivi-Streifen gegen Angola und die SWAPO gekämpft hat und heute von ehemaligen SWAPO-Führern regiert wird. Früher hatte er eine eigene Farm, jetzt verdient er sein Geld als Guide. Hatte viele interessante Geschichten zu erzählen und war sehr unterhaltsam auch wenn seine politischen Ansichten teilweise sehr weit von meinen entfernt waren.
Gruß Dirk
915 Beiträge · seit 201023. Aug. 2011 · #54
Hallo Doc,
der Dir bisher unbekannte Adler ist meines Erachtens ein Raubadler (Tawny Eagle).
Ein Schlangenadler ist es nicht.
Schöne Aufnahme.
Herzlichst
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
Themenstarter272 Beiträge · seit 200824. Aug. 2011 · #55
Topobär schrieb:Die "Fuchsmangusten" sind Zebramangusten.
A-Wolf schrieb:
“klugscheißmode” on
Diese Elefantendame wurde eher in Kalkheuwel als bei Klein Namutoni abgelichtet.
“klugscheißmode” off
Günter Franz schrieb:Hallo Doc,
der Dir bisher unbekannte Adler ist meines Erachtens ein Raubadler (Tawny Eagle).
Ein Schlangenadler ist es nicht.
Ich wollte ja nur mal sehen, ob Ihr auch aufmerksam lest. 😉

Danke für die Korrekturen!
Gruß Dirk
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2011
2'844 Beiträge · seit 201124. Aug. 2011 · #56
Hallo Doc,

bin als Frischling gerade dabei, mich auf meinen 1. Namibia- Urlaub virtuell vorzubereiten!
Ich danke Dir ganz herzlich für Deinen- bisherigen- gelungenen Bericht und die phantastischen Fotos, die unglaubliche Lust auf die Reise machen!
Schreib schnell weiter.... 🙂

Ach ja, bin "militante" Nichtraucherin - aber solange es meine Lunge nicht stört, genieße die Glimmstängel. 😉

Sonnige Grüße
Strelitzie
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2011
Themenstarter272 Beiträge · seit 200824. Aug. 2011 · #57
Strelitzie schrieb:
Schreib schnell weiter.... 🙂
Dein Wunsch ist mir Befehl!

11.11.10

Helau!

Heute hieß es Abschied nehmen aus dem Etosha.
Bevor ich mich auf den Weg Richtung Erindi gemacht habe, stand aber noch ein letzter Morning Drive auf dem Programm. Wie sich heraus stellte wurde es mehr ein Morning Wait als ein Morning Drive.
Bei Klein-Namutomi lag eine tote Giraffe am Rande des Wasserlochs. Da keinerlei Verletzungen zu sehen waren, ist sie wohl eines natürlichen Todes gestorben. Vielleicht war es ein Schlaganfall. Ist bei Giraffen, die aufgrund ihrer Größe und des langen Halses einen tierisch hohen Blutdruck brauchen, wohl gar nicht so selten.



Natürlich habe ich gehofft, dass der eine oder andere hungrige Fleischfresser vorbei schauen und sich des Kadavers annehmen würde. Ich war nicht der einzige.



Diese nette kleine Linse ist das 200-500 mm von Sigma, auch zärtlich 'Green Monster' genannt.
Zunächst tat sich am Kadaver nichts aber zumindest schauten diverse andere Tierchen vorbei, um sich von mir zu verabschieden.



Auch heute sah ich wieder mehrere Elenantilopen. Wo waren die alles letztes Jahr?



Es war interessant zu sehen, wie die übrigen Tiere auf den Kadaver reagierten – nämlich gar nicht. Nicht mal die Giraffen nahmen Notiz von ihrem Artgenossen.









So langsam sammelten sich rund um das Wasserloch mehr und mehr Geier.





Aber keiner von ihnen kam direkt zum Kadaver. Sie schienen auf etwas zu warten. Wahrscheinlich darauf, dass ihnen jemand (eine Hyäne oder ein Löwe) die Arbeit abnahm, den Kadaver aufzubrechen. Wo sind die Hyänen, wenn man sie braucht?

So langsam lief mir jetzt die Zeit weg. Ich hatte ja noch gut 300 km zu fahren. Von 6:40h bis 10:30 habe ich gewartet, ohne dass irgend etwas bemerkenswertes passiert wäre. Dann habe ich aufgegeben. Zum Abschied habe ich noch dieses Giraffenpanorama geknipst, dass bin ich gefahren.



Wahrscheinlich war 5 Minuten später an dem Kadaver die Hölle los aber irgendwann musste ich mich losreißen.
Die Fahrt war ereignislos, Fotos habe ich keine gemacht. Auf der Fahrt durch das Erindi Game Reserve habe ich einige Tiere gesehen. Fotografieren war aber schwierig wegen der dichten Vegetation und der schmalen Straßen, auf denen man nicht einfach stehen bleiben konnte.
So gegen 16:00h bis 16:30h kam ich bei der Old Traders Lodge an. Nach dem Check-In bin ich zunächst mal ins Restaurant und habe mir zwei eiskalte Bier genehmigt um den Staub runter zu spülen. Dann habe ich mich ein wenig umgesehen und mir das Angebote an Aktivitäten angeschaut. Für mich war es einfach: Morgens Gamedrive, nachmittags Gamedrive, dazwischen ein wenig Pooltime, das war's.
Es gibt normalerweise die Möglichkeit, ein spezielles Leparden-Programm mit vielen Informationen über die Tiere und die Bemühungen um den Erhalt der Leopardenpopulation in dieser Gegend, sowie einen speziellen Gamedrive mit der „Leopardologin“ zu buchen. Aber leider weilte die Dame gerade zwecks Hochzeit in Kapstadt. Schade (dass das Programm ausfiel, nicht dass sie geheiratet hat ;))!

Da ich für den Nachmittags-Gamedrive zu spät dran war, habe ich ein wenig den Komfort meines Zimmers genossen (zum ersten mal in Namibia echtes Highspeed-WLAN und Sat-TV. Die Zimmer waren großzügig und sehr modern ganz ohne Safari-Design.





Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200825. Aug. 2011 · #58
12.11.10

Zum Glück hatte ich gestern noch daran gedacht, den Hotel-Weckdienst zu bestellen. So hatte ich sogar noch Zeit für ein schnelles Frühstück, bevor wir uns auf dem Parkplatz trafen um auf die Land Rover verteilt zu werden. Ich war mit einem älteren englischen Pärchen und einer Familie aus Südafrika unterwegs.

Der Morning Drive stand unter dem Motto: Wo ist Oddi? Oddi ist ein Elefantenbulle, den unser Guide uns unbedingt zeigen wollte. Unterwegs haben wir diverse Antilopen gesehen. Im Unterschied zum Etosha rennen sie hier tatsächlich weg, wenn sich ein Auto nähert. So kamen wir in den Genuss auch mal rennende Elenantilopen zu sehen. Fotografiert habe ich aber lieber stehende, ist einfacher 😉



Aber wie alle guten Guides hatte auch Will, unser Guide, ein Auge für die kleinen Dinge und fand diesen Pigmy-Falcon für uns.



Schließlich fanden wir auch Oddi. Ein recht großer Elefantenbulle, der gerade dabei war, sein zweites Frühstück einzunehmen. Bevor wir uns ihm querfeldein näherten, fragte Will, ob jemand Angst hätte, einem Elefanten richtig nahe zu kommen. Auf die Frage - was ist sehr nahe - antwortete er: "Mit dem Rüssel im Auto" 😉 Keiner wollte sich davon abschrecken lassen. Also fuhren wir bis auf ein paar Meter an Oddi heran, der sich überhaupt nicht stören ließ.



So konnte ich das eine oder andere Elefantenportrait schießen.



Nachdem wir ungefähr eine dreiviertel Stunde mit Oddi verbracht hatten (der seinen Rüssel im übrigen bei sich behielt), war es Zeit zur Lodge zurückzukehren.
Nach dem Lunch habe ich mich etwas an dem großen Wasserloch direkt dahinter vergnügt.
Krokodile und Nilpferde hatte ich schließlich noch keine gesehen.







Auch sonst herrschte ein fröhliches kommen und gehen.





Irgendwann bin ich vor der Mittagshitze geflüchtet und habe mich für ein Stündchen "Meditation" in mein klimatisiertes Zimmer zurückgezogen.
Zum Afternoon Drive hatte sich der Himmel etwas zu gezogen. Sah aber zusammen mit dem roten Boden gar nicht übel aus.





Zuerst sahen wir vor allem diverse Giraffen, muntere



und nicht mehr ganz so muntere



Später durften wir eine Weile lang diesem Spitzmaulnashornbullen beim futtern zuschauen. Auch er ließ uns wie Oddi heute morgen bis auf wenige Meter an sich heran.





Auf dem Weg zum Sundownerspot (der Gin-Tonic durfte natürlich auch hier nicht fehlen) kreuzte diese Herde Weißschwanzgnus unseren Weg.



Bei gut gekühlten Getränken sahen wir der Sonne beim untergehen zu.

Sunsetkitsch mit Giraffe




Auf dem Weg zurück Richtung Lodge begegnete uns im Dämmerlicht dieses Breitmaulnashorn.



Zum krönenden Abschluss suchten wir in inzwischen völliger Dunkelheit einige Löwen, die von anderen Gruppen beobachtet worden waren. Und gegen jede Wahrscheinlichkeit fanden wir sie auch.



War schon ein nettes Abenteuer im finsteren mit dem Landrover querfeldein durch Savanne und teilweise über Sträucher hinweg auf Löwensuche zu gehen.
Gruß Dirk
8'672 Beiträge · seit 201027. Aug. 2011 · #60
Hey Dirk, was ist los? Du schwächelst....

Ich finde das ja hochinteressant, wie es bei dir am Wasserloch in Erindi ausgesehen hat. Schau mal, wie grün das bei uns war - und so viel Wasser!


IMG_2611_2011-08-27.JPG


P1070694.JPG



Wann gehts denn nun weiter?

Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2011