babarazziThemenstarter10 Beiträge · seit 201008. Aug. 2011 · #1hallo,ich habe ein tele von canon das 70-300 mit stabilisator. da ich mich mit nachtfotografie noch nicht so auskenne lautet meine frage: soll ich eine einbein oder ein dreibein stativ mitnehmen und langt das tele oder soll ich mir ein stärkeres holen was mich halt richtig euro kosten würde. ich bin eigentlich mit dem tele zufrieden und hab damit schon super bilder gemacht.es ist auch jetzt das erstemal das ich nach namibia fahre und habe auch keine erfahrung wie nah man an den wasserlöcher wohnt bezw. rankommt gleiches gilt wenn ich durch die parks fahre. danke für eventuelle tipps
babarazzi
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200708. Aug. 2011 · #2Hallo babarazzi,
kommst Du aus einem Bundesland, das kein p, t und k auf der Tastatur kennt 😉
Spaß beiseite: zu Deiner Frage ist schon viel auch in diesem Forum geschrieben worden, es gibt nicht die universelle Antwort - ich würde es trotzdem mit einigen Anmerkungen versuchen, wenn Du noch etwas über Deine geplante Route und Deinen (Kamera)Body schreibst.
Viele Grüße,
Volker
Burschi4'140 Beiträge · seit 200908. Aug. 2011 · #3Hallo babarazzi,
das Objektiv ist nicht schlecht und reicht im Allgemeinen aus. Es kommt natürlich ganz darauf an, was du für Ansprüche stellst, ob du z.B. bei einer Aufnahme von einem Vogel noch die Federn zählen willst oder ob du mit einem einigermaßen guten Foto zufrieden bist. Gleiches gilt für die Wasserlöcher. An manchen kommst du so nahe ran, dass du mit dem 300er von allen Tieren formatfüllende Aufnahmen machen kannst, an anderen bist du etwas weiter weg und du wünscht dir dann ein 600er.
Ich selbst habe ein 200 - 400 Tele und ein 18 - 200 Objektiv dabei, da bin ich bis jetzt ganz gut gefahren. Wenn du mit nur einem Objektiv unterwegs bist, dann liegst du mit deinem durchaus richtig. Die Quaität hängt natürlich aber auch noch vom Body ab.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Günter Franz915 Beiträge · seit 201008. Aug. 2011 · #4Hallo,
ich denke, dass Du mit dem gen.Objektiv ausreichend gut für Tieraufnahmen ausgestattet bist. Für die Nachtfotografie (ich vermute Tiere !?) brauchst Du schon ein ordentliches Dreibeinstativ. Ich selbst benutze kein Stativ (in NAM), mache jedoch in der Nacht an den Wasserlöchern auch keine Aufnahmen. Da ist mir das Tageslicht lieber.
Ich nehme mal an, dass Du für Landschaftsaufnahmen noch über ein weiteres Obj.(z.B.18-55mm.) verfügst.
Ich selbst nutze i.d.R.ein Tamron 18-270mm. Die meisten Aufnahmen in meinem Reisebericht (sh.unten) sind damit gemacht. Da kannst Du selbst sehen, ob sie Deinen Ansprüchen genügen würden.
Über die Suchfunktion findest Du hier im Forum weitere ausführliche Beiträge zu dem Thema. Wurde eigentlich alles schon diskutiert.
mfg
günter
babarazziThemenstarter10 Beiträge · seit 201008. Aug. 2011 · #5danke für die tipps. ich habe eine canon eos 30 D. dazu verfüge ich noch über ein sigma 18-200 und ein weitwinkel sigma 10-20 .
wir machen eine selbstfahrer tour. otavi , etosha , damaraland , swakopmund , sossusvlei.
an volker: hahaha eben habe ich es nochmals durchgelesen!!! jetzt sind aber genug k´s dabei!😂
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200708. Aug. 2011 · #6Hallo babarazzi,
mit dem Body hast Du eine Brennweitenverlängerung von 1.6, das macht also knappe 500 mm Brennweite, was außer für die Vogelfotografie für das sonstige Wildlife ausreichen sollte. Ich fragte aber auch deshalb nach dem Body, um etwas über das Rauschverhalten zu erfahren. Fehlende Lichtstärke beim Tele kann - teilweise - durch Heraufdrehen der ISO oder ein Dreibeinstativ (z.b. beim nächtlichen Shooting am Wasserloch in Okaukuejo oder in Halali) kompensiert werden (Verkürzung der Verschlusszeiten), ein Einbein ist aus meiner Sicht in Namibia denkbar unpraktisch. Besorge Dir für´s Fotografieren aus dem Auto einen Beanbag - Nähanleitungen findet man hier im Forum - oder alternativ eine Schaumstoffrohrisolierung aus dem hiesigen Baumarkt (ist leicht, flexibel, preiswert und erfüllt auch seinen Zweck). Ansonsten deckst Du mit Deiner Ausstattung schon einiges ab.
Zugegeben, es ist noch Luft nach oben für die Ausrüstung, aber Spaß kostet, mehr Spaß kostet mehr - und nicht immer bedeutet eine bessere Ausrüstung auch bessere Fotos. Also lass Dich nicht verrückt machen...
Meine Anmerkung zu den fehlenden Buchstaben auf der Tastatur habe ich aus Deinem Nick abgeleitet 😉
Viel Spaß in Namibia,
Volker
piscator1'483 Beiträge · seit 200908. Aug. 2011 · #7Hallo Bar...
bedenke auch, dass du freihand fotografieren möchtest und auch mit Stabilisator das Halten mit zunehmender Brennweite immer problematischer wird. Für die normalen Aufnahmen, das hat Burschi ja auch gesagt, ist deins völlig ausreichend. Ich weiß nicht, wo ihr hinwollt. Im Etosha würde dir dein Dreibein eh nichts nutzen, weil du nicht aussteigen darfst.
Gru Reinhard
panda71110 Beiträge · seit 201008. Aug. 2011 · #8Hallo Babarazzi,
das 70-300 ist nicht übel und passt bei Deiner Ausrüstung derzeit ins Konzept. Die einzige Upgradeempfehlung wäre noch etwas mehr Brennweite nach oben. Die Standardempfehlung im Canonlage ist das 100-400L, gebraucht ab 900€ oder das Sigma 150-500. Mir wären nämlich die 300 (auch bei Crop 1.6x) zu wenig. Ich habe viele Aufnahmen mit 500er +1.4 Konverter +1.3 in der Kamera (Summe: 910mm) gemacht. Da wäre das Sigma mit 500 und 1.6x (Summe: 800mm) schon schön.
Muss man aber nicht machen.
Panda
Silberadler563 Beiträge · seit 200908. Aug. 2011 · #9Hallo Babarazzi,
ich benutze ein
TAMRON SP AF 200-500mm (1:5-6.3) ohne Stativ. Die dazugehörige Kamera eine "Sony DSLR-A700 SLR-Digitalkamera" Sie sorgt für gestochen scharfe und verwacklungsfreie Bilder ohne Stativ mit dem SteadyShot. Sie ist hervorragend geeignet für Aufnahmen im Dämmerlicht ohne Blitz sowie Aufnahmen mit hohem Zoomfaktor und ohne Stativ. Für reine Nachtfotografie ohne Zusatzlicht ist sie nicht geeignet! Die Kamera und das Objektiv hat mir bisher gute Dienste erwiesen.
Ergebnisse (besonders die Aufnahmen der Vögel, unterstreicht die Möglichkeiten)kannst Du unserem Reisebericht entnehmen "
Eine neue Erfahrung......... "
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663-eine-neue-erfahrung.htmlGruß Mike
Iven86 Beiträge · seit 201008. Aug. 2011 · #10...ich finde ein stabiles Stativ unverzichtbar, auch und gerade in Etosha, da kannst du wunderbar am Wasserloch sitzen und fotografieren, wenn die "Viecher" es nicht zu eilig haben sind da durchaus noch brauchbare aufnahmen drin
(
http://www.eissner-dresden.de/namibia/slides/IMG_01063_7D_800.html)
Ein- und dreibein haben im Grunde sehr unterschiedliche Einsatzfelder.
Das 75-300 ist in der Brennweite nett, in der optischen Qualität allerdings nicht der Bringer, es ist aber immer auch eine Frage, wozu die Aufnahmen später verwendet werden, wenn du nur HDTV Projektion machen möchtest, kannst du auch einen Ausschnitt der eigentlichen Aufnahme verwenden, dann reicht bei Faktor 1,6 auch 200mm, brauchst du Ausbelichtungen in A2 reichts nicht...
beste Grüße Iven
Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden!
Fotos und mehr: eissner-dresden.de / gipfelbuch.de