RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201125. Juli 2011 · #1Hallo zusammen,
im September gehen ich und meine Partnerin zum 1. mal nach Namibia.
Wir haben uns für eine 4x4 Selbstfahrertour mit Dachzelt entschieden. Die Übernachtungen haben wir zum Teil schon vorausgebucht (über Reisebüro).
Unsere 3 Wöchige Route sieht folgendermassen aus:
Windhoek- Mariental- Keetmanshoop- Fishriver Canyon (2Tage)- Lüderitz- Klein-Aus Vista (Eagles Nest)- Tirasberge- Sossusvlei (2Tage: Camping Sossusvlei NP)- Kuiseb Pass- Swakopmund (2Tage: Intermezzo Gästehaus)- Twyfelfontein (2Tage)- Vingerklip (Vingerklip Lodge)- Etosha NP (3Tage: Okaukuejo Camping, Halali Camping, Mushara Outpost)- Waterberg Plateau (2Tage: Waterberg Camp Bush-Calet)- Windhoek
Für di noch nicht vorgebuchten übernachtungen habe ich mîr folgendes vorgestellt:
*Mariental: Anibe Lodg Campsite (Hat glaube ich 3 Stellplätze...?)
*Keetmanshoop: Quivertree Forest Rest Camp (auch Campen)
*Fishriver Canyon: Canon Roadhouse (Campingplatz 2 Nächte)
*Lüderitz: Seaview zum Sperrgebiet (Hotel.. Campen ist zu windig, oder?)
*Tirasberge: Namib Dessert Lodge (Campen)
*Kuiseb Pass: Wo kann man am besten Campen? Der Campingplatz bei der Brücke ist ja scheinbar nicht zu empfehlen, oder? Kennt jemand eine gute Übernachtungsmöglichkeit in der Gegend?
*Twyfelfontein: Camp Xaragu... oder??
Wie seht Ihr das? habt ihr noch andere Unterkünfte/Campsites?
Sollen wir etwas anders Planen oder ist diese Route für eine 1. Namibiareise ok?
joli3'491 Beiträge · seit 200625. Juli 2011 · #2Hallo Roeifu,
erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Eure Reiseroute ist schon ok.Sie erscheint mir vor allem auch nicht zu voll gestopft zu sein. Und auch die Tagesetappen sind gut machbar. Dennoch aber sehe ich Optimierungsmöglichkeiten:
- Mariental: dort gibt es zwar ein Naherholungsgebiet - den Hardapdam, aber dennoch ist ein Aufenthalt dort - von den km her - nicht unbedingt erforderlich. Das gilt auch für die Anib Lodge bzw. deren Campingplatz. Da Ihr dort ohnehin nur eine Nacht bleiben wolltet, hielte ich es für empfehlenswert, diesen Stopp ganz zu streichen und gleich bis Keetmanshoop durchzufahren. Sind zwar 500 km, aber alles Teerstraße und unterwegs kaum etwas, was des Anhaltens wert wäre - also gut zu schaffen.
- Keetmanshoop mit nur einer Nacht, z.B. im Quivertree Forest, ist ok. Mehr muss man hier auch nicht an Zeit investieren.
- Canyon Roadhouse für 2 Nächte ist auch ok. Auf dem Weg dorthin solltet Ihr vielleicht nicht die übliche Route über Seeheim nehmen, sondern am Naute Dam vorbeifahren. Diese Route ist landschaftlich erheblich schöner.
- Lüderitz. auch hier ist das Seaview eine gute Wahl - auch und gerade wegen des gelegentlich doch sehr heftigen Windes in Lüderitz. Dennoch: Lüderitz bietet deutlich mehr, als man mit einem Kurzaufenthalt "abhaken" kann. Es wäre daher zu überlegen, ob Ihr Lüderitz als Übernachtungsort nicht völlig streicht und statt dessen Euren Aufenthalt auf Klein Aus Vista verlängert und von dort aus einen Abstecher nach Lüderitz macht - vor allem dann nach Kolmanskuppe.Eagles Nest ist wirklich ein Erlebnis, das man ruhig etwas länger genießen sollte, und Ihr würdet Euch die Weiterfahrt in die Tirasberge um über 100 km verkürzen.
- In den Tirasbergen ist Koiimasis für mich die erste Empfehlung. Der Campingplatz dort soll mit zum Schönsten gehören, was Namibia an Campingplätzen zu bieten hat.
- Kuiseb-Pass: das ist zwar eine landschaftlich sehr schöne Strecke, aber bei nur 3 Wochen Gesamtreisezeit würde ich dort keine Übernachtung planen. Ist auch von den km her nicht erforderlich, da man Sesriem - Swakopmund gut in einem Rutsch schafft.
- Etosha mit nur 3 Übernachtungen, davon noch eine außerhalb des NP - das ist sehr knapp.Wenn irgendwie noch möglich, würde ich versuchen, diesen Aufenthalt im NP um mindestens 2 Tage zu verlängern - in Okaukuejo und Halali.Ihr seid zur besten Jahreszeit in Etosha und da lohnt sich ein möglichst langer Aufenthalt auf alle Fälle. Sollte Euch die Zeit knapp werden, dann streicht dafür lieber den Waterberg, zumal das NWR-Camp am Waterberg ohnehin in keinem guten Ruf steht.
Gruß Joli
RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201125. Juli 2011 · #3Vielen Dank Joli!
wir haben bewusst die Strecken nicht zu lange gewählt, damit wir nicht nur den ganzen Tag im Auto sitzen und kaum Zeit haben uns umzusehen. Windhoek-Keetmanshoop und Sossusvlei-Swakopmund machen wir aber jetzt nach deinem Tip in einem Tag.
Lohnen sich bei Twyfelfontein 2 Übernachtungen? Hast du auch einen Tip um dort zu Campen?
Lüderitz lassen wir dan wahrscheinlich auch aus und nehmen einen Tag mehr im Eagles Nest... ist aber sicher schon ausgebucht 🙁
Beim Etosha NP hat uns das Reisebüro gesagt, dass diese Zeit ausreicht...😠 auch nach mehrmaligem Nachfragen... wir versuchen jetzt noch etwas zu schieben um min. 1 Tag mehr zu haben. Ich hätte früher auf dieses Forum stossen sollen, da wir schon seit einiger Zeit gebucht haben und allemal genug Zeit gehabt hätten die Route noch zu optimieren.... 🙁
Danke nochmal für deine Anmerkungen!! So ganz schlecht ist ja unsere Route zum Glück nicht..:)
janet1'419 Beiträge · seit 200925. Juli 2011 · #4Huhu!
Schau Dir mal meinen Reisebericht an - unten in der Signatur. Wir waren zur selben Reisezeit auch drei Wochen auf nahezu identischer Route unterwegs 😉
Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200625. Juli 2011 · #5Hallo Roeifu
Eine Nacht in der Nähe von Mariental finde ich gut. Leider kenne ich die Campsite der Anib Lodge nicht. Sehr gut gefällt es mir aber auf Bagatelle. Schöne Campsite in den roten Dünen mit eigener Abolution. Häufig kommen Springböcke und Strausse auf die Campsite zu Besuch. Das Essen in der Lodge finde ich nicht besonders. Lieber auf der Campsite ein schönes Feuer und braaien. Zumal das ausgezeichnete Kameldornholz beim Campingpreis mit eingeschlossen ist.
In Keetmanshoop würde ich zum Mesusaurus Camp raten. Das finde ich deutlich angenehmer als das Quivertree Forest Rest Camp. Du hast auch Köcherbäume, Felsen und zudem noch einige versteinerte Saurier. Die Tour mit Gil macht Spass und ist interessant.
In den Tirasbergen meinst Du wahrscheinlich Namtip. Das ist eine sehr gute Empfehlung. Auf der Campsite hat man einen wunderbaren Blick in die Ebene. Die Campsite von Koiimasis ist zwar schön aber leider in einem Tal. Du siehst dadurch nicht besonders weit und es hat recht viel Schatten.
Am Kuiseb-Pass würde ich nicht bleiben. Viel lieber wäre mir da Mirabib. Eine Campsite im Namib-Naukluft-Park ohne Infrastruktur dafür in grandiosen Lanschaft.
Wie Joli schon schreibt, finde ich die Zeit in der Etosha recht knapp. Aber das liegt vielleicht auch an unseren persönlichen Vorlieben.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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kowo359 Beiträge · seit 201025. Juli 2011 · #6Hallo Roeifu,
also ich würde nicht in einem bis Keetmanshoop durchfahren. Wollt ihr am Ankunftstag aus Windhoek los oder am nächsten? Denn selbst am ersten Reisetag kommt doch oft noch was dazwischen und man kommt nicht ganz so früh los und muss sich ja auch erstmal an die Umgebung und Verkehrsverhältnisse gewöhnen.
Auf der Campsite der Anib Lodge haben wir gerade übernachtet. Die ist vollkommen o.k. gibt sogar eigene warme Dusche und Toilette. Wenn ihr wollt könnt ihr auch am Abendessen teilnehmen. Das ist durchaus empfehlenswert. Und den Rand der Kalahari zu streifen lohnt sich auf alle Fälle.
Ich würde dann eher Keetmanshoop "nur mitnehmen".
Von Aus (warum da nicht auf den Camping, der ist grandios schön zwischen den Bergen gelegen?) würde ich auch nur Tagesausflug nach Lüderitz und evtl. Kolmanskuppe machen.
Vom Sossusvlei würde ich auch direkt nach Swakop fahren. Vielleicht sogar die Nacht die ihr am Kuiseb spart in Walfishbay. An der Lagune finde ich es schöner als in Swakop.
Etosha finde ich wiederum nicht so das Namibia-Highlight, so dass meiner Meinung nach drei Tage vollkommen ausreichen. Ich finde es am Waterberg viel schöner (o.k. da siehst du auch weniger Wildtiere)
Wie du siehst, gibt es zig verschiedene Meinungen. Das ist immer schwer sich daraus zu bedienen. Aber ihr müsst auch wissen ob ihr eher die Landschaft, Tiere, Kultur und Menschen in den Vordergrund stellen wollt. Dann kann man eher beim einen Abstriche machen und beim anderen was dazupacken.
Gruß aus Katima
Kowo
Namib Tom841 Beiträge · seit 200825. Juli 2011 · #7Hallo
Roeifu schrieb:Lohnen sich bei Twyfelfontein 2 Übernachtungen? Hast du auch einen Tip um dort zu Campen? Wie wär´s mit der Aba Huab Campsite !!??
Ihr wärt ganz in der Nähe von Twyfelfontein und auch vom Living Culture Museum der Damaras.
Grüße
Namib Tom
Abenteuer in Namibia
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sita350 Beiträge · seit 200625. Juli 2011 · #8hallo,
ich möchte mich Chrigu anschliessen. Die Campsite auf Anib ist in Ordnung , aber landschaftlich nix besonderes. In den Tirasbergen sind eigentlich alle camps sehr schön und recht verschieden. Koimaasis ist sicher sehr originell v.a. die Sanitäranlagen. Die Fahrt dorthin sehr schön und zum wandern auch sehr schön. Man hat halt keinen Fernblick vom Camp. Den hat man wirklich auf Namtib. Auf Kanaan soll es auch so sein. Da war ich noch nicht. Auch Tiras soll sehr schön sein.
Was spezielles ist auch der Besuch auf Gunsbewys mit campen dort. Egal wo ihr landet , es ist dort überall schön.
Kuiseb Bridge gibt es das Camp nicht mehr. War auch nicht schön. Was das Landschaftserleben in der Kiesnamib anbelangt ist Mirabib sicher mit der schönste Platz.
Und zu Etosha : man kann süchtig werden nach den Tieren. Da ist dann die Zeit immer zu schnell vorbei. Ich würde bei einer ersten Reise lieber länger dort sein und waterberg kürzen
schöne Reise
sita
magic-vibes582 Beiträge · seit 201025. Juli 2011 · #9hallo sita,
auf kaanan hat man von dem einzigen campground (sehr schön und allein) eine tolle weitsicht. man ist noch ca. 3-4 km von der farm entfernt. auf der farm selbst gibt es 4 doppelzimmer, die uns gut gefallen haben. gegessen wird gemeinsam mit den eigentümern im salon. es gibt nur petroleumlicht (obwohl sie schon strom haben...). hermi, der eigentümer, macht morgens oder abends sehr schöne farmdrives bis in die roten dünen. da auch oft fotografen buchen, hat er ein gutes gespür für die spots....
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RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201126. Juli 2011 · #10🙂 🙂 🙂
Danke euch allen für die super Tips!!
Dieses Forum ist ja wirklich cool und Ihr seit alle so hilfsbereit! (hab ich schon anders erlebt als Neuling in einem Forum...)
Wir werden jetzt auf jedenfall den Aufenthalt im Etosha verlängern... da wir beide "tierverrückt" sind. Bei Waterberg wollten wir eigentlich wandern gehen...darum die 2 Nächte.
Ich werde nach meiner Reise versuchen mich auch aktiv im Forum zu beteiligen und anderen "Greenhorns" meine Erfahrungen weiter geben...
Danke nochmal!! 🙂 🙂 🙂
Die Vorfreude auf Namibia steigt dank euch mit jeder Minute!!!
Cheers Röifu
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200626. Juli 2011 · #11Hoi Röifu
Anhand Deines Namens, gehe ich davon aus, dass Du Schweizer bist. Komm doch am 6 August zu unserem
Sommer Braai im Berner Oberland. Das ist die richtige Einstimmung auf eine schöne Reise im September.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201126. Juli 2011 · #12Hallo Chrigu
..ja und sogar aus dem selben Kanton 🙂
Danke für die Einladung, ich muss da aber noch mein(e) Terminkalender fragen 😉 wenn wir nichts haben kommen wir gerne.
Cheers Röifu
RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201110. Aug. 2011 · #13Hallo zusammen
nach dem ich ja wunderbare Tips erhalten habe, für die ich mich nochmals bedanken möchte, hier noch eine Frage zur Route Swakopmund - Twyfelfontein.
Ist es schöner/besser über die Skeleton Coast und die c39 zu Fahren oder ist es besser bei Henties Bay die c35 zu nehmen.
Ich glaube gelesen zu haben, dass man nur bis zu einer bestimmten Zeit in den Skeleton Coast Nationalpark gelassen wird... , damit man früh genug wieder draussen ist stimmt das?
Gruss Roeifu
Hanne6'152 Beiträge · seit 200610. Aug. 2011 · #14Hallo Roeifu,
die C 34 Küstenstrasse sind wir noch nicht gefahren- denke diese Strecke ist
auch länger-. Wir sind Henties Bay C 35 über Uis bis zum Abzweig D 2612 gefahren-
ich finde diese Strecke schön. Entscheide doch vor Ort - ob für die Küstenregion
auch das Wetter mitspielt.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
DocHoliday272 Beiträge · seit 200810. Aug. 2011 · #15Ich bin beide Strecken schon gefahren und würde die Strecke durch den Skeleton Coast NP vorziehen. Mich hat die Landschaft dort sehr beeindruckt. Diese grandiose Einsamkeit und Ödnis war schon etwas besonderes.Hier erlebt man hautnah, was die Namib für eine lebensfeindliche Landschaft ist - und trotzdem findet man immer wieder Leben, wie verschiedene Vögel, Schakale, etc. Dazu hat man noch die Möglichkeit, auf dem Weg die Robbenkolonie am Cape Cross zu besuchen, was optisch und olfaktorisch ebenfalls ein eindrucksvolles Erlebnis ist.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, muss man den Skeleton Coast NP bis 17:00h wieder verlassen haben, was aber kein Problem war. Ich bin gegen 8:30h in Swakopmund gestartet und war trotz längerem Aufenthalt an Cape Cross und einigen Fotostops gegen 16:00h im Damaraland Camp. Bis Twyfelfontein dürfte es noch eine gute Stunde weiter sein.
Die Salzpiste bis zum Eingang des Skeleton Coast NP war eine der besten Straßen, die ich in Namibia gefahren bin (besser als diverse asphaltierte Strecken), danach wurde es etwas "washboardiger" aber war immer noch gut zu befahren.
TOtoni9019 Beiträge · seit 201110. Aug. 2011 · #16Hallo Roeifu,
wir sind gestern nach 24 Tagen Namibia 4x4 Rundreise zurückgekommen und ich bin noch im Entzugsstadium.
Schnelle Tipps für Euch: unser Aufenthalt in Kanaan bei Hermie waren einer unserer schönsten Tage (2 Nächte 2 Doppelzimmer all inclusive). Seine Fotosafaris sind toll, liebevoll und aufregend. Selbst mein Sohn (11J.) hat gute Anregungen für super Fotos bekommen und bekam seine ersten Fahrstunden im Landrover. Schaut auf seine Webseite, es lohnt sich. Wir waren seine einzigen Gäste zu Saisonbeginn. Seine Campsite auf seinem wunderbaren Grundstück ist traumhaft einsam und schön. Doch eßt bei ihm zu Abend, wenn es geht, denn es ist lecker und gemütlich.
In der Sossusvlei Lodge haben wir spontan einen Rundflug über die Dünen gebucht: es war fantastisch! Wenn das kleine Flugzeug mit 5 Personen voll belegt ist, kostet es dann ca 80 Euro /p.P.. Es lohnt sich und soll in Swakop teurer sein. Ebenso wie der Quaddrive, wenn man so etwas mag (ca. N$250). Egal wo ihr übernachtet, sind Gäste hier gerne zum Abendessen anscheinend gerne gesehen und es ist ein enorm grosses, leckeres Buffet. Zur Dünenfahrt: Wir sind direkt zur letzten Düne durchgefahren und erst dann gelaufen. Bloss nicht schon Düne 45 besteigen, es wird ja noch besser. Das sieht man gut beim Rundlug. Ach und zu den 4x4 Fahrtips habe ich mir hier aus dem Forum einen Zeitungsartikel ausgedruckt und im Flieger durchgelesen. Der war spitze: ich hatte keinen Platten und bin nie hängen geblieben. Auch hatte ich keine Sandgestrahlte Scheibe, was einige nach einem Sandsturm in Swakop hatten! TIP: Sehr schnell gewöhnt man sich an die Männer in Westen an den Strassen: Die Sicherheitsleute passen immer gut auf Euren Wagen auf und bekommen dann vor Eurer Weiterfahr zwischen 2-10 N$. Dafür müßt ihr nur einmal mit Blick und kurzen Nicken den Auftrag dafür genben. Das hat bei super geklappt. Ein Mann sagte Mal zu uns, dass dies alles mafiös sei, doch ich war nachts immer ganz froh über diese Leute. Uns ist während der ganzen Reise nie etwas abhanden gekommen außer meinem vergessenen Duschgel.
In Swakop (das Intermezzo war super!) hat mein Mann mit meinem Sohn die Wüstentour bei Chris (Tommy war schon ausgebucht) über die Lodge gebucht. Beide waren absolut begeistert davon was sich alles so in der Wüste finden läßt. In Swakop sollte abends rechtzeitig vorgebucht werden, sonst könnte es augebucht sein. Wir genossen das TUG (!) mit seinem atemberaubenen Blick auf das Meer und zum Pizza-Familienessen denn Leuchtturm. Der Tipp vom Intermezzo ins "Erichs" zu gehen war letztendlich nicht unser Favorit: die anderen beiden Restaurants gefiehlen uns besser...
Die Küstenstrasse der Skeleton Coast soll zur Zeit super in Schuß sein (ich befragte dazu Reisende in Swakop), weniger dann aber dann die landeinwärts in Richtung Kohixras, wobwei auch OK befahrbar.
Waterberg im Familienchalet war sauber, zweckmäßig (2 Badezimmer!) und ordentlich. Da wir in unseren 2x2 Nächten in Etosha viele Tiere sahen, konnten wir beim gamedrive im Waterberg NWR tatsächlich dann noch die seltenen Nashörner und Büffel sehen. Doch nehmt den Nachmittagsdrive, der soll "tierreicher" sein, Zitat vom Guide: "wer will denn morgens in der Kälte schon trinken, auch den Tieren ist es dann zu kalt...". Morgens könnt ihr hier super wandern.
Ich beneide Euch um Eure Fahrt, herzlichst Christiane
Hanne6'152 Beiträge · seit 200611. Aug. 2011 · #17Hallo Christiane,
willkommen zuhause. Danke für den kurzen Überblick euerer Reise.
Interessiert habe ich gelesen - wie gut es Euch auf Kaanan gefallen hat-
denn da werden wir im Februar auch 2 Nächte verbringen 😄 - freu mich schon.
Gutes eingewöhnen im Alltagstrott.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
RoeifuThemenstarter6 Beiträge · seit 201111. Aug. 2011 · #18Danke Christiane und alle anderen! für die Tips! wir werden vor Ort entscheiden, welche Route wir nehmen werden. Es gibt ja für beide gute Argumente...
Cheers Roeifu
BERTUNDJANA32 Beiträge · seit 200911. Aug. 2011 · #19Hallo
eure Route ist schon nicht schlecht
in Mariental würde ich auch nicht bleiben da kann man durchfahren bis Keetmannshoop
ansonstern stimme ich Joli zu seinem Beitag zu was er schreibt ist wirklich korrekt
schön Urlaub unsere 3 wochen waren vor 6 Tagen vorbei