Namibia/Botswana April 2012

12 Antworten · 4'341 Aufrufe · gestartet 23. Juli 2011 von nice_1979
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Themenstarter84 Beiträge · seit 201123. Juli 2011 · #1
Hallo zusammen!
Wieder eine neue Benutzerin in eurem Forum 🙂 Nachdem ich schon stundenlang im Forum gestöbert habe brauche ich nun doch eure Hilfe.
Ich möchte nächstes Jahr für mind. 3Wochen nach Namibia/Botswana reisen, am liebsten im April. Mein Partner und ich möchten mit einem Offroader Tiere und Natur erkunden, auf Botswana Seite den Kgalagadi Transfrontier Park, den Rest in Namibia (v.a. Ethosa und die Küste mit Swakopmund, sossusvlei etc.)
Ist die Länderkombi für diese Zeit gut machbar?
Welche Grenzübergänge würdet ihr mir empfehlen?
April als Reisemonat gut für beide Länder?
Bushcamper von Caprivi Car Hire empfehlenswert? Alternativen?
Wieviel im Voraus müssen die Camps gebucht werden?

Das wären mal so meine ersten Fragen, wahrscheindlich werden es im Laufe der Zeit noch mehr werden 🙂 Für eure Bemühungen danke ich euch jetzt schon!

Herzlichst

Nicole
7'267 Beiträge · seit 200623. Juli 2011 · #2
Hallo Nicole

Herzlich Willkommen im Forum der Afrika infiszierten.

Hei, dann habt Ihr sogar eine dreiländer Tour vor Euch. Ihr werdet ja sicher auch im Südafrika-Teil des KTPs sein.
Grundsätzlich machen zwei Grenzübergänge Sinn. Mata-Mata und Buitepos. So könnt Ihr z.B. via Buitepos nach Botswana fahren und von da aus Richtung Süden in den KTP (Kaa Gate) oder erst Richtung Osten und dann erst Richtung Süden (via Kang nach Mabuasehube). Dann durch den KTP und über Mata-Mata nach Namibia. Das Ganze geht natürlich auch umgekehrt.

Im Botswana Teil ist es etwas sandig. Ihr solltet also wissen, wie man im Sand fährt.

Da im April häufig auch Ferien in Südafrika sind und der KTP imer beliebter worden ist, würde ich möglichst bald buchen.

Der April ist normalerweise eine sehr gute und schöne Reisezeit.

Aus zeitlichen Gründen, würde ich wahrscheinlich die Etosha streichen. Sonst kommt irgendetwas zu Kurz. Für KTP und Etosha würde ich je min. 4 Tage (lieber 6) einsetzen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 23. Juli 2011
Themenstarter84 Beiträge · seit 201114. Aug. 2011 · #3
Kann mir jemand sagen, ob die Grenze Unions End von Botswana nach Namibia offen ist? Wenn nicht, wie lange beträgt die ungefähre Fahrzeit von der Mabuasehube Section nach Buitepos?

Liebe Grüsse
Nicole
Themenstarter84 Beiträge · seit 201102. Sept. 2011 · #5
Ihr lieben Afrikaverrückten 🙂
Je mer ich hier im Forum lese umso länger müsste unsere Reise gehen, aber eben, die Zeit ist begrenzt..Ich bin fleissig an der Routenplanung und stehe jetzt an...Also ich schreie nach Hilfe 🙂
Von Swakopmund möchten wir zur Ethosa und dazwischen haben wir 3 Nächte wo wir bis jetz nicht genau wissen wo wir übernachten sollen. Uns interessieren Cape Cross, Brandberg, Spitzkoppe und Erongogebiet und Vingerklipp. Die Nacht bevor wir zur Ethosa fahren möchten wir in der Otjitotongwe Cheetah Farm verbringen.
Was macht zum Übernachten Sinn und was könnte man auf dem Weg ansehen? Oder was muss nicht unbedingt bei der 1.Namibiareise sein, könnte man streichen?

Ich bin für jeden Tip, jede Anregung dankbar und sobald ich die Route zusammen habe stelle ich sie ein.

DANKE schon mal,

Nicole
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2011
841 Beiträge · seit 200802. Sept. 2011 · #6
Hallo Nicole,

die 3 Tage kannst du eigentlich ganz entspannt angehen.
Spitzkoppe und Übernachtung im Erongo,
eine Nacht bei Vingerklip,
eine Nacht auf Otjitotongwe, zuvor vormittags Besuch bei den Himbas.

Sonnige Grüße aus Swakopmund
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
962 Beiträge · seit 200702. Sept. 2011 · #7
nice_1979 schrieb:Hallo zusammen!
Ich möchte nächstes Jahr für mind. 3Wochen nach Namibia/Botswana reisen, am liebsten im April. Mein Partner und ich möchten mit einem Offroader Tiere und Natur erkunden, auf Botswana Seite den Kgalagadi Transfrontier Park, den Rest in Namibia (v.a. Ethosa und die Küste mit Swakopmund, sossusvlei etc.)

Ist die Länderkombi für diese Zeit gut machbar?
Welche Grenzübergänge würdet ihr mir empfehlen?
April als Reisemonat gut für beide Länder?
Bushcamper von Caprivi Car Hire empfehlenswert? Alternativen?
Wieviel im Voraus müssen die Camps gebucht werden?

Das wären mal so meine ersten Fragen, wahrscheindlich werden es im Laufe der Zeit noch mehr werden 🙂 Für eure Bemühungen danke ich euch jetzt schon!

Herzlichst

Nicole
Hallo Nicole
der Wunsch ist verständlich, aber rationell nicht zu empfehlen. Wie von Chrigu schon empfohlen konzentriert euch auf eine Tour Botwswna und KTP mit Namibia-Süddurchquerung, da habt ihr voll zu tun. Wir haben diese Route im März/April 32011 in 4 Wochen gerademal geschafft.Weniger kann so vil mehr sein. Ihr werdet es sehen und die Tourangleichung nicht bereuen.
Viel Erfolg wünscht euch myrio


Nambotsa2011Fishriver-CanyonbisLderitz-Diaspoint2812.jpg

Foto auf Kooimasis April 2011
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2011
128 Beiträge · seit 201002. Sept. 2011 · #8
Von Swakopmund möchten wir zur Ethosa und dazwischen haben wir 3 Nächte wo wir bis jetz nicht genau wissen wo wir übernachten sollen


Hi Nicole,
wir waren im Januar in Namibia und haben zwischen Outjo und Korixas auf Bambatsi gecampt. Es gibt dort 2 campsites, einer ist ein Einzelplatz auf dem Berg. Anfahrt nur mit 4x4 möglich. Irre Aussicht, toll gestaltet (Dusche, WC mit Panoramablick) und morgens kammen die Bergzebras. Für uns der Camping Höhepunkt der Tour.

Martin und Kara
Themenstarter84 Beiträge · seit 201103. Sept. 2011 · #9
Danke schon mal für die ersten Tipps!

@ myrio, hab kurz in euren Reisebericht geschaut, wir werden bei Mata Mata rein und wieder raus fahren, das Okavango Delta, Fishriver und Lüderitz Region nicht machen, deshalb hab ich das Gefühl, dass wir schon weiter nördlich fahren könnten, was meinst du?

@Namib Tom, muss man den Brandberg gesehen haben oder sogar dort übernachten? Oder wäre das etwas zum streichen?

Liebe Grüsse und gute Nacht aus der Schweiz

Nicole
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2011
215 Beiträge · seit 200603. Sept. 2011 · #10
Ni Nicole,

April 2012 ... dann sehen wir uns ja nächstes Jahr 🙂

Da Du bei der Routenplanung ja schon in guten Händen bist will ich Deine Frage nach dem Bushcamper beantworten.

Für die erste Tour ist das ein prima Wagen. Beim nächsten Mal werdet Ihr dann vielleicht ein Dachzelt nehmen, aber die geschlossene Kiste gibt einem ein gutes Gefühl von Sicherheit. Nachteil: Ihr müsst sehr viel räumen, da der Platz sehr beschränkt ist. Der hohe Schwerpunkt macht das Gefährt etwas anspruchsvoller und verlangt eine ruhige und umsichtige Hand beim steuern. Links was gesehen, kurz nicht auf die Strasse geschaut und dann hektisch gegenlenken mögen die Bushcamper gar nicht. Da liegt ihr schnell auf der Seite. Auch zu schnell über eine Kuppe und dahinter kommt eine Kurve ist so eine namibiatypische Unfallsituation. Wenn Ihr aber umsichtig seid und konzentriert bleibt ist es ein prima Auto. Der Toyota Landcruiser ist das beste was es an 4x4 gibt. Dachzelte sind besser durchlüftet als Kabinen, aber es wird nachts ja meist kühl. Ein großer Vorteil ist, dann ihr sofort losfahren könnt wenn ihr Euch irgendwo nicht wohl fühlt (wird nur beim "wild campen" passieren) und oben auf der Kabine hat man einen tollen Ausblick 😄 😄 😄

Ich würde Eure Tour übrigens komplett machen, aber wir sind auch eher die "Meilenfresser" als das wir tagelang in den Lodges x-Gamedrives machen. Geschmackssache.

Happy planing!
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Themenstarter84 Beiträge · seit 201103. Sept. 2011 · #11
Hi Frank,

wie sieht denn eure Tour nächstes Jahr aus?
Wir waren 2010 4Monate mit dem Bushcamper in Australien unterwegs, kennen uns also schon ein bisschen aus, Fahrverhalten, Linksverkehr, Tiefsandfahren etc.
Kannst du denn etwas über den Caprivi Car Hire sagen? Oder jemand anders hier im Forum?

Liebe Grüsse

Nicole
Themenstarter84 Beiträge · seit 201105. Sept. 2011 · #12
Hallo zusammen,
nach einem intensiven Namibia-Vorbereitungs-Wochenende haben wir unsere Route mal zusammengestellt und ich möchte sie euch mal vorstellen...

12.4. Abflug Frankfurt
13.4. Bagatelle Kalahari Game Ranch
14.4. Mata Mata
15.+16.4 Rooiputs
17.4. Nossob
18.+19.4 Mabuasehube Section - WELCHE CAMPS WÜRDET IHR EMPFEHLEN?
20.4. Mata Mata - SCHAFFEN WIR DIE STRECKE IN EINEM TAG?
21.4. Quivertree Forest Rest Camp bei Keetmanshoop
22.4. Koiimasis Ranch Tirasberge
23.+24.4.Sossusvlei - SOSSUS OASIS NWR CAMP ODER SOSSUS DUNE LODGE?
25.+26.4.Swakopmund - ALTE BRüCKE CAMPING ODER SOPHIA DALE?
27.4. Ameib Ranch Usakos, via Spitzkoppe
28.4. White Lady Lodge Brandberg
29.4. Otjitotongwe Cheetah Farm via Khorixas (Vigerklipp)
30.4. Okaukuejo Etosha
1.5. Halali Etosha
2.5. Namutoni Etosha
3.5. Okonjima

6.5. Rückflug nach Frankfurt - SO HABEN WIR NOCH 3 RESERVENÄCHTE DIE
WIR NOCH NICHT VERPLANT HABEN?!

Was haltet ihr davon?
Bezüglich Autovermietung haben wir uns für Asco entschieden sind uns aber beim Fahrzeug noch nicht ganz schlüssig, was meint ihr?
- Toyota Safari Double Cab mit Dachzelt?
- Toyota Landcruiser mit Dachzelt?
- Nissan Discoverer X?

Würde mich über eure Meinungen freuen,

liebe Grüsse

Nicole
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2011
16 Beiträge · seit 200912. Okt. 2011 · #13
Hallo Nicole,

da werden wir uns die (Flugzeug-)Tür in dieHand geben. wir sind von Ende März bis Mitte April 2012 in Namibia und wollen in den Caprivi.

Kurz nochmal zu den Autovermietungen:
im Jahr 1999 waren wir mit einem Hi-Lux DoubleCab mit 2 Dachzelten und Capingausrüstung von Asco unterwegs: SUPER! Keine Beanstandungen!

Im Jahr 2009 waren wir mit Hi-Lux DoubleCab mit 2 Dachzelten und Capingausrüstung von Caprivi unterwegs: Gefühlt noch etwas besser, sowohl was die Ausrüstung, das Auto als auch den Service betrifft. Aber gut, es liegen 10Jahre dazwischen.

Inzwischen würde ich aber den Landcruiser vorziehen - ist einfach das geländegängigere Auto ... außerdem hab ich privat auch einen.
Der LC wird meines Erachtens nur noch vom Mercedes G übertroffen, aber den kann man sich nicht wirklich leisten.

Wir werden wahrscheinlich diesmal bei Camping-Car Hire mieten, das liegt aber daran, dass wir die Besitzerin kennen.

Eure Routenplanung klingt gut - nicht zu voll! Im übrigen zeigt unsere Erfahrung, dass es manchmal auch gut ist, sich nicht zu sklavisch an die Planung zu halten - das gibt mehr Raum für spontane Erlebnisse.

Unsere Erfahrungen mit den Campingplätzen: Hinfahren, anschauen - wenn schön bleiben, wenn nicht schön weiter fahren zum Nächsten, Wenn der Nächste zu weit ist: auch bleiben - Pech gehabt. 😉

Im Voraus buchen haben wir nie gemacht - irgendein Plätzchen findet sich immer. Afrikaner sind, so man freundlich ist, sehr flexibel und einfallsreich. Selbst in Botsuana im Jahr 2009, wo alle vor der Reise geunkt haben: "Du MUSST vorbuchen, sonst gibt's keine Campingmöglichkeit", hat sich vor Ort gezeigt, dass immer irgendwas geht.

Beispiel:
wir wollten im Moremi-Park auf diesem einen Campingplatz mit dem unaussprechlichen Namen übernachten. Man MUSS sich laut Reiseführer und botsuanischer Tourismusagency vorher in Maun anmelden (undzwar NUR dort). Ham' wir gemacht - war alles voll. So haben wir auf einem Platz (Kazikinii - oder so ähnlich: ist sehr schön!) genächtigt. Am nächsten Tag bei der einfahrt wurden wir am Gate gefragt, ob wir im Park campen wollen? Wir haben gesagt - ja, wir wollten, aber es sei alles voll. Der Parkranger meinte, das sei Blödsinn und wir hätten dort problemlos einen Platz gefunden.
Naja - Kurz und gut: In Afrika, vor Ort kann alles anders sein. Also nicht zu viel planen, den planen heißt den Zufall durch Irrtum ersetzen.

Das sind zumindest unsere Erfahrungen - Andere mögen Anderes erlebt haben.

Gruß,
Martin
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2011