pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200728. Juni 2011 · #1
Und schon wieder ein neuer Bericht? Ja, da müsste ihr jetzt durch 😉 Diesmal (noch) nicht auf unserer Homepage sondern zuerst hier im Forum. Und schon gehts los mit unserer fünften Reise durch das südliche Afrika.
Sonntag, 01.05.11/Montag, 02.05.11 301 km Camping: Zelda
Lange währte die Vorfreude, aber nun war endlich der langersehnte Abreisetag ins südliche Afrika da. Wir freuten uns auf drei erholsame Wochen in Botswana. Wir flogen wie immer direkt von München nach Windhoek. Am check-in Schalter stellte uns die Dame so seltsame Fragen wie nach einem Visum oder unserer Rückflugbestätigung. Beim zweiten Koffer, der um einiges schwerer war (Dank Ralfs Silberkarte durften wir 10kg mehr Gepäck mitnehmen) schüttelte sie schon den Kopf, übersah dabei jedoch die Kundenkarte. Wir waren jedenfalls einigermaßen irritiert, vielleicht sollte die Gute mal zur Nachschulung.
Kurz vor dem Einsteigen sahen wir eine Gruppe junger Leute von denen einer kaum mehr in der Lage war alleine zu gehen. Er hatte dem Alkohol mehr zugesprochen als ihm gut tat. Hoffentlich ist der nicht bei uns in der Maschine, dachten wir noch so. Er war es aber doch und die Stewardessen schon in Alarmbereitschaft. Eine erzählte uns später, das sie nicht verpflichtet wären solche Passagiere mitzunehmen. Er durfte dann aber mit, weil die Gefahr den Flugslot zu verpassen wegen der dann nötigen Gepäckausladung zu groß war. Spätester Start ist 22:00 Uhr und wir flogen planmäßig um 20:45 Uhr ab. Es ist sehr schade, das sich Vorurteile gegenüber bestimmten Nationalitäten, in diesem Fall Russen, bestätigt haben. In das Bild passte es dann leider auch dass laut der Stewardess die Business Class, in der mehrheitlich Russen saßen, bereits nach dem ersten Getränkedurchgang keinen Alkohol mehr hatte (die Economy hilft ja gerne aus 😎 ) Übrigens, der Flug verlief ereignislos und wir landeten bei aufgehender Sonne gegen 5:45 Uhr auf dem Hosea Kutako Airport in Windhoek. Für die Einreiseformalitäten erwischten wir natürlich die gefühlt langsamste Schlange, aber das Gepäck lässt ja auch immer noch etwas auf sich warten, da hatte es keine Eile. Zwei freundliche Mitarbeiter von Asco Car Hire warteten schon auf uns. Wir hatten unter anderem noch zwei polnische Familien dabei und die ließen uns und den Rest erstmal warten, weil die Herren sich noch ein Bier gekauft hatten. Die Fahrt nach Windhoek macht uns wieder richtig bewusst daß wir wieder in Afrika angekommen sind. Endlich. In der Vermietstation dauerte es etwas bis alle Kunden bedient wurden. Wir hatten für diesen Urlaub einen Discoverer gemietet und der machte auf uns einen ganz guten Eindruck. Viel Platz (die Toilette haben wir ausbauen lassen), Reifen in Ordnung und die Campingausrüstung mehr als komplett.
Nach der Einweisung ging es wie üblich erst zum Einkaufen. Im Spar-Supermarkt der Maerua Mall bleiben fast keine Wünsche offen. Einzig wurde heute kein Alkohol verkauft, da gestern Feiertag war und heute auch noch frei war. Aber da müssen wir eben in Maun unsere Vorräte aufstocken.
Dann konnten wir endlich auf die Straße und fuhren auf der B6 Richtung Gobabis. Das Ziel für heute war die Farm Zelda nahe der botswanischen Grenze. Unterwegs hatte die Polizei ein Auge auf uns geworfen und wir wurden gelasert. Wir mussten anhalten und der Polizist vergewisserte sich erst mal ob wir schneller als 100 km/h fahren dürfen. Wir durften und so hob er lächelnd beide Daumen und wir waren entlassen 😉 Auf Zelda wurden wir nett empfangen und zu unserem Campingplatz geleitet.
Wir gingen schnell unter die Dusche, da um 17:00 Uhr die zwei Geparden und der Leo gefüttert werden sollten. Nicht nur die bekamen etwas ab sondern auch Pete das halbzahme Stachelschwein. In netter Art und Weise erfuhren wir einiges über die Farm und hörten so manchen Witz über Südafrikaner.
Vor dem Essen saßen wir noch mit netter Gesellschaft an der Bar. Viele Gäste waren nicht da und so genossen wir Gameschnitzel und Beilagen in ruhiger Atmosphäre. Bald fühlten wir uns hundemüde und verschwanden in unseren Camper.
So, das war der erste Tag. Anmerkungen zu unseren osteuropäischen Nachbarn wird es jetzt keine mehr geben 😗
Morgen gehts dann mit viel Pula und einem leckeren Kuchen weiter...
Hallo Panther, klasse , das Du uns auch "mitreisen" läßt. Meiner Meinung nach können es nicht genug Reiseberichte sein 😄 . Diese "Auswahl" an verschiedene Reisemöglichkeiten , das ist doch schon super interessant. 🙂 Bin gespannt wo es noch hingeht, weil "sandige Pisten" klingen vielversprechend. 🤩 Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200828. Juni 2011 · #3
Hallo Panther,
Toll dass wir mit dir Campen können!B)
Jeder von uns erlebt seine Ferien anders. Diese Vielfalt finde ich besonders interessant.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200928. Juni 2011 · #4
Hallo Panther,
da schließe ich mich doch gleich an, Thema ist abonniert 🙂 🙂
Sasowewi
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201028. Juni 2011 · #5
Hallo Panther,
jetzt habe ich ein mega-schlechtes Gewissen, weil ich immer noch nicht mit meinem Reisebericht angefangen habe... 😗 Mußten aber erst noch unsere neue Reise in Angriff nehmen 😎
Ich freue mich auf die Fortsetzung Deines Reiseberichts. Zum einen wegen der Tour, die Ihr gefahren seit und die wir jetzt vorhaben. Zum anderen natürlich wegen der Nxai Pan 🤩
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200728. Juni 2011 · #6
@all immer rein in die gute Stube. Der Discoverer bietet ja genug Platz 😛 @Fleur Wenn du deinen Reisebericht später einstellst, dann haben wir ja alle noch was zu lesen. Bin schon gespannt. Ihr werdet aber in unserem Bericht auf jeden Fall erwähnt 🙂 Den ein oder anderen interessiert ja immer wie es im Discoverer aussieht. Hier ein paar Bilder: Vorher:
wie heißt es so schön, " wer Ordnung hält ist nur zu fauf zum suchen " 🤩 oder " Nur das Genie beherscht das Chaos" 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
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Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
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SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200928. Juni 2011 · #8
Ist doch noch nicht schlimm, man kann den Fußboden doch noch sehen 🤩
casimodo4'528 Beiträge · seit 200728. Juni 2011 · #9
Hall Panther,
auf gehts nach Aaaaaaaafrikaaaaaah 😛 Freue mich auf Deinen Bericht !
Das zweite Bild sieht viel gemütlicher aus als das erste 😉
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200729. Juni 2011 · #11
Dienstag, 03.05.11 520 km Hotel: Maun Lodge
Heute Nacht gab es ein Gewitter und in der Früh setzte heftiger Regen ein. Es schüttete sprichwörtlich wie aus Kübeln. Da hatten wir ja schon mal eine Menge "Pula" 🙂 Namibia hatte in der diesjährigen Regenzeit so viel Wasser abbekommen, fast zuviel mancherorten und es schien als wollte es einfach nicht aufhören. Langsam verwandelte sich der Platz in eine Seenlandschaft. Gut das wir im Auto frühstücken konnten, Vorteil Discoverer.
Zugang zum Waschhaus
Was uns aber an diesem Fahrzeug ganz furchtbar nervte, war die knarzende Tür. Die war unendlich laut und weckte den ganzen Campingplatz. Ralf machte sich gleich mal ans Werk und behob das Problem indem er kurzerhand eines der Scharniere abschraubte. Endlich Ruhe beim Öffnen und Schließen der Eingangstür 🙂 Unterdessen hatte es aufgehört zu regnen und wir machten uns langsam startklar. Heute wollten wir nach Maun und da waren an die 500 km zurückzulegen. Wir hielten noch ein Pläuschchen mit den netten Damen von gestern, bezahlten unsere Rechnung und fuhren dann Richtung Grenze. Vor dem Übertritt tankten wir noch mal auf und erledigten dann alle notwendigen Formalitäten bei den überaus gut gelaunten namibischen und botswanischen Grenzbeamten. Je weiter wir Richtung Ghanzi kamen, desto schöner wurde auch das Wetter. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, nichts anderes wollen wir in den nächsten 3 Wochen haben. In Ghanzi legten wir eine Pause ein, hoben am ATM Pulas ab und kauften eine Kleinigkeit zu essen. Im Buschmann-Laden sahen wir uns auch um, aber hierher werden wir nächste Woche noch mal kommen.
Dann erreichten wir die Veterinärkontrolle am Kuke Fence und die Jungs und Mädels waren ganz begierig mal einen Blick in unser rollendes Zuhause zu werfen. Fleisch hatten wir keines dabei und die Würste die wir eingekauft hatten wurden akzeptiert. Etwas Zeit für eine Unterhaltung war auch noch. Am späten Nachmittag kamen wir in der Maun Lodge an. Hier hatten wir ein Häuschen für die Nacht gebucht, da uns die Campingplätze nicht so zugesagt hatten.
Wir ließen uns Kaffee und Kuchen (äußerst lecker) schmecken bevor wir uns etwas frisch machten. Zu Abend gönnten wir uns ein Steak, dazu gab es ein Fläschchen Wein.
Und weil das heute nur ein Fahrtag war, gibts später auch noch den nächsten Tag, an dem es dann auch in den Sand geht
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200729. Juni 2011 · #12
Mittwoch, 04.05.11 220 km Nxai Pan South Camp
Kurz vor Sonnenaufgang wurden wir vom zunehmenden Verkehrslärm und Hundegebell wach. Wir waren nicht die ersten am Frühstücksbuffet obwohl nicht viele Gäste übernachtet hatten.
Fazit Maun Lodge: Das Häuschen hat uns für eine Zwischenübernachtung sehr gut gefallen und wir können es durchaus empfehlen. Nicht sehr gross aber zweckmäßig. Essen im Restaurant war ok, aber nichts was man wirklich herausstellen muss.
Nach dem Auschecken fuhren wir zum Supermarkt um die letzten Einkäufe zu tätigen. Der Bottlestore machte erst um 10:00 auf also weiter zum Metzger. Bei "Ron's", dort hatten wir vor zwei Jahren unsere ganzen Fleischvorräte eingekauft, gab es diesmal überhaupt kein Wildfleisch. Da waren wir schon etwas enttäuscht 🙁 Dann eben zum nächsten Laden. Da hätten wir bis Mittag warten müssen, das ging gar nicht. Aber die Dame schickte uns weiter zu Mr. Veg um es dort zu versuchen. Dort gab es wenigstens Kudu und der Vorrat für die nächsten Tage war gesichert. Dann noch auftanken, ach ja der Bier und Weinbedarf wurde mittlerweile auch gedeckt. Was wir jedoch nicht hatten war Holz. Im Supermarkt gab es nichts und auch an der Tankstelle nicht. In ganz Maun kein Holz? Evtl. an den Ausfallstraßen war der Tipp des Tankwarts. Aber auch hier war letztendlich nichts zu bekommen. Na dann musste es ohne gehen 😐
Für heute Nacht hatten wir einen Platz im Nxai Pan Ntl. Park gebucht. Auf dem Weg dorthin gab es eine weitere Veterinär-Kontrolle zu überstehen. Wir waren uns nicht sicher ob wir aus Maun kommend Fleisch mitnehmen durften. Wir durften nicht und alles was vom Huftier kommt wird konfisziert. Ralf zeigte dem Kontrolleur eines unserer Päckchen Fleisch und das fiel natürlich ebenso unter das Verbot. Wir versuchten mit allen Mitteln das Fleisch zu behalten, aber Gesetz ist Gesetz. Wir waren uns nicht sicher, ob der Kontrolleur den Rest von unserem Fleisch gesehen hatte oder ob er einfach seinen großzügigen Tag hatte, denn wir hatten ja noch reichlich. Der Rest des Fleisches blieb auf jeden Fall unbeanstandet bzw. ungesehen 😗 Wieder was gelernt. Endlich am Parkeingang angekommen wurden wir von zwei freundlichen Damen empfangen, die unsere Permits kontrollierten.
Zum Ziel waren es dann noch ca. 37 sandige Kilometer zu fahren. Und dies war dann auch die erste sandige Piste. Mit unserem Discoverer hatten wir erst ein bisschen Bedenken, da er ja auch etwas schwerer war als z.B. ein normaler Hilux. Aber alles kein Problem. Es macht sogar richtig Spaß 😁
Wir hatten die Site No. 1, etwas im Busch gelegen aber recht groß. Wir aßen eine Kleinigkeit und unser Auto wurde derweil von zwei Tokos inspiziert, die sich vor allem für die Scheiben interessierten.
Zum Waschhaus führte ein kleiner Pfad und davor waren kleine Betondreiecke mit extra Spitze obendrauf eingelassen um unliebsamen Elefantenbesuch zu verhindern. Die hatten es wohl schon ab und an auf die Wasserleitungen abgesehen.
Am späten Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug in die Pfanne, die mit kurzem grünen Gras bewachsen war, so das Tiersichtungen gut möglich sind. Es gab viele Giraffen und Zebras, Schakale und Geier.
Später trafen wir dann auf einige Elefanten, die am Wasserloch badeten.
Die Sonne ging langsam unter, wir mussten zurück zu unserem Platz, der übrigens insgesamt 6 Stellplätze hatte. Hier trafen wir auf "Fleur" und wenn Afrikabegeisterte aufeinander treffen gibt es immer etwas zu erzählen. Dann wurde es Zeit für die erste Campingmahlzeit und die Wahl fiel, da das Fleisch noch gefroren war, auf Käsegriller mit Salat. Ein Schluck Wein dazu durfte natürlich auch nicht fehlen. Endlich waren wir richtig angekommen - in Afrika 🙂
Morgen gibts dann die erste Katze und faszinierende Riesen
Hallo Martina und Ralf, schön mit Euch zu "fahren". Klasse, dass ihr den Reisebericht jetzt schon fertig habt. Meiner steht jetzt erst nach einem halben Jahr im Forum. Ich bin gespannt darauf, was ihr weiter erlebt. Gruß Edith P.S. Ihr habt ja leider die gleichen "Bild"-Probleme wie ich.
estefe schrieb:Hallo Martina und Ralf, schön mit Euch zu "fahren". Klasse, dass ihr den Reisebericht jetzt schon fertig habt. Meiner steht jetzt erst nach einem halben Jahr im Forum. Ich bin gespannt darauf, was ihr weiter erlebt. Gruß Edith P.S. Ihr habt ja leider die gleichen "Bild"-Probleme wie ich.
Hallo Martina, hast eine PM. 🙂 Versuche es mal so wie beschrieben. 🙂
@Edidth nur nicht aufgeben , das klappt bestimmt. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
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pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200729. Juni 2011 · #15
Hallo estefe,
schön daß du auch "mitfährst". Wir sind nur deshalb so schnell weil wir ja noch ein Fotobuch, unsere Website und die Diashow fertig bringen müssen 😛 Deinen Bericht verfolgen wir als heimliche Mitfahrer und wenn er ein halbes später kommt...macht ja nichts, wir lesen ihn auch jetzt gerne 😎
Die Bildprobleme sollten jetzt eigentlich gelöst sein. Ich habe über "Ändern" die Bilder einfach nochmal in den Bericht eingefügt.
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200730. Juni 2011 · #17
Donnerstag, 05.05.11 159 km Makgadikgadi
Eine ruhige Nacht lag hinter uns und es war schön wieder in der Natur zu sein. Wir wollten nicht allzu spät aufbrechen also frühstückten wir etwas schneller. Aber es war dann doch schon 7:45 Uhr als wir endlich loskamen. Wir fuhren noch mal an der Pfanne entlang und trafen gleich auf 18 Giraffen, ein wunderschönes Bild im Morgenlicht.
Dann tauchte längere Zeit nichts mehr besonderes auf, bis wir auf ein Safarifahrzeug trafen. Nahebei lief eine Löwin entlang. Große Freude unsererseits gleich am ersten Tag auf eine große Katze zu treffen. Sie ließ sich nicht beirren und setzte ihren Weg fort. Das machten wir auch, denn wir wollten noch zu den Baines Baobabs.
Die großen Bäume, mindestens 7 an der Zahl liegen an einer Pfanne und um dort hinzukommen, mussten wir einige noch nicht ganz trockene Gebiete umfahren. Die Bäume sind schon weithin sichtbar, sodass es kein Problem darstellte hinzufinden. Wir scheuchten eine Oryxherde auf und trafen auf ein Straußenpaar mit einer beachtlichen Kinderschar.
Kein Laut außer Vogelgezwitscher war zu hören, die weiße Pfanne strahlte im Sonnenschein und keine Menschenseele war zu sehen. Der Ort strahlte irgendwie etwas besonderes aus, fanden wir.
Mittlerweile war es Mittag geworden und wir machten uns auf den Rückweg. Das Gerüttel auf dem schlechten Hauptweg empfand ich deutlich schlimmer als gestern und so war ich froh als wir das Tor wieder erreicht hatten 🙂 Wir hatten nur 10 km Teerstraße zurückzulegen und schon waren wir im nächsten Nationalpark, dem Makgadikgadi. Auch hier wurden wir freundlich begrüßt, diesmal gleich von drei Ladies. Wir waren ja noch immer holzlos und auf unsere bescheidene Frage danach bekamen wir zur Antwort das wir dann eines sammeln müssten. Der Nachsatz mit einem Lächeln und Augenzwinkern war dann: Aber das ist verboten! Aber das wussten wir ja. Die Zufahrt in den Park erstreckte sich ebenso langweilig durch Gras- und Buschland wie bei der Nxai Pan. Als wir die Nähe des Botetiflusses erreichten wurden die Bäume wieder größer und man konnte erkennen das hier die Elefanten am Werk waren. Wir trafen hier auch wieder auf "Fleur". Im Camp fragten wir ob wir uns noch für den Campingplatz registrieren müssen, auf dem wir uns schon längst häuslich eingerichtet hatten. Wir durften dem Ranger gleich in sein Büro folgen und Papierkram ausfüllen. Wenn wir es nicht gemacht hätten, wäre es glaub ich auch egal gewesen. Aber so kam der Ranger wenigstens zu einer Zigarette die er von Ralf "schnorrte". Wir fuhren noch etwas durch die Gegend und suchten einen Weg zum Fluss. Dieser führt seit 2009 wieder beständig Wasser nachdem er in den 80er Jahren komplett versiegte. Wir trafen gleich auf zwei Elefanten die im Gebüsch standen. Einen Weg zum Fluss zu finden war nicht so einfach, denn es gab oft nur wenig Sicht. Aber wir fanden schließlich einen akzeptablen Ausblick.Ralf hörte ein Schnauben im Wasser und tatsächlich schwamm da ein Nilpferd.
Etwas entfernt standen Elis an der gegenüberliegenden Uferseite und da wollten wir versuchen näher ranzukommen. Wir nahmen einen Abzweig und da stand ein einsamer Elefantenbulle.
Er ließ sich von uns nicht vertreiben und scheuert sich genüsslich am Baum. Wir wollten kein Risiko eingehen um an ihm vorbeizukommen und fuhren zurück zum Campingplatz. Es wurde Zeit für eine Dusche und für die Vorbereitungen unseres Abendessens, nämlich Kudu und Gemüse. Wir hatten dann doch unterwegs etwas Holz gesammelt, so ohne Lagerfeuer geht es halt nicht 😗 Außer uns und "Fleur" gab es keine anderen Gäste, aber ganz ruhig war es auch nicht denn man hörte Musik aus dem Camp.
Sanne2'462 Beiträge · seit 200630. Juni 2011 · #18
Ich kann mich überhaupt nicht entscheiden, was ich lieber mag: Eure Bilder oder die Beschreibungen Eures Urlaubs! Vielen Dank!
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200701. Juli 2011 · #19
@Sanne Danke 😊 Und schon gehts weiter...
Freitag, 06.05.11 111km Makgadikgadi
Heute früh ließen wir es gemütlich angehen, da wir ja noch eine Nacht hier hatten. Nach dem Frühstück verabschiedete sich Fleur von uns und wünschte eine gute Reise.
Unser Platz in Khumaga
Wir wollten noch etwas den Park erkunden und fuhren bis Njuca Hills, wo noch zwei weitere Campingplätze lagen. Eine schnurgerade, sandige Piste ging irgendwann über in festeren Untergrund und führte durch ein einziges Grasmeer.
Viel war nicht zu entdecken, außer einigen kleinen Böcken und Kudus. Wir beschlossen, einen ruhigen Nachmittag auf unserem Platz zu verbringen. Der verlief erst einmal nicht so ruhig, weil aus einem 5l Wasserkanister einiges ausgelaufen war und im Innenraum eine schöne Sauerei hinterlassen hatte. Gott sei Dank nur Wasser. Also war erst putzen angesagt. Nach getaner Arbeit gönnten wir uns ein paar Spiegeleier.
Ich lag anschließend in der Hängematte und Ralf bearbeitete zwei Makalaninüsse so lange ohne Erfolg bis er sich ordentlich in den Finger geschnitten hatte. Die Wunde wurde anschließend dank des umfangreichen Erste Hilfe Sets auch gleich fachmännisch versorgt.
Die Geier kreisten schon über Ralf
Am späten Nachmittag brachen wir noch mal zu einem kurzen Gamedrive auf. Exakt an derselben Stelle wo uns gestern ein Eli den Weg versperrt hatte, standen heute gleich zwei. Eigentlich wollten wir hier einen Blick auf den Boteti werden, aber das ließen wir dann doch lieber sein. Wir suchten uns eine andere Aussicht und konnten noch mal Elefanten beobachten. (Bevor jemand sucht...sie sind nicht auf den Bildern 🙂 )
Wir fuhren zurück zum Platz wo sich seit heute neben zwei Campern auch noch eine geführte Mini-Reisegruppe mit zwei älteren Damen eingefunden hatte. Mit einer Dusche wurde es heute nichts 🙁 Bei mir kam nur kaltes Wasser und bei Ralf versagte sie jeglichen Dienst. Es geht auch mal ohne. Wir grillten unser Fleisch, welches sehr gut gelang und dazu gab es kleine Kürbisse (Ralf liebt sie 🙂 ). Heute gab es keine Musik zu hören dafür so etwas wie eine Ansprache. Für Abwechslung war gesorgt.
Unser Fazit: Makgadikgadi hat uns gut gefallen auch wenn es etwas schwer war an den Boteti zu kommen. Die Wege führten teilweise ins Wasser und die Böschungen sind auch nicht ganz ohne. Tierbeobachtungen waren so etwas schwer. Wir würden das nächste mal auf jeden Fall 2 Nächte in der Nxai Pan bleiben und nur eine Nacht im Makadikgadi. Die Nxai Pan kommt unserer Vorstellung von Weite, gepaart mit Tierbeobachtungen, doch etwas näher.
Am Montag gehts dann mit Kuchen, Kerzen und einer Bootsfahrt weiter in die Central Kalahari