madmaddinThemenstarter153 Beiträge · seit 201121. Juni 2011 · #1
Hallo liebe Namibia-Forum-Gemeinde,
wir werden unsere Flitterwochen im August in Namibia verbringen und haben bereits eine Tour inkl. Lodges vom Reisebüro geplant bekommen.
Wir fragen uns nun welche Fahrzeiten wir zwischen den verschiedenen Stationen einplanen sollten, wenn man a) sich nicht Tag für Tag total abhetzen möchte b) aber auch ggf. mal auf dem Weg einen kleinen Abstecher nach links und rechts machen will. (Tipps dazu sind natürlich willkommen!)
Die Tour und die Lodges sind bereits so gebucht, daher würden wir und freuen, wenn Ihr Euch Kommentare wie "das würde ich aber alles ganz anders machen" verkneifen könnt. 🙂 Sollte irgendwo ein wirklich unmöglich zu schaffender Abschnitt auffallen, ist das natürlich was anderes. Ansonsten ist uns schon klar, dass wir einen Großteil der Reise im Auto sitzen werden...
Vielen Dank schon jetzt und viele Grüße aus dem Ruhrgebiet.
Martin
Hier habe ich Euch mal unsere Tour inkl. der Lodges aufgelistet: 04.08.2011 Früh Morgens Ankunft in Windhoek – Übernahme des Mietwagens und Fahrt Richtung Süden 04.08.-05.08.2011 Bagatelle Kalahari Game Ranch 05.-06.08.2011 Dann zum Fishriver Canyon 06.08.-07.08.2011 Klein Aus Eagles Nest 07.08.-09.08.2011 Rostock Ritz Desert Lodge 09.08.-11.08.2011 Swakopmund Guesthouse 11.08.-13.08.2011 Camp KipweTweivelfontaine 13.08.-15.08.2011 Etosha Safari Lodge 15.08.-16.08.2011 Namutoni Rastlager 16.08.-17.08.2011 Okonjima Main Lodge Otjiwarongo 17.08.-18.08.2011 River Crossing Lodge bei Windhoek 18.08. Rückflug von Windhoek
wir werden unsere Flitterwochen im August in Namibia verbringen und haben bereits eine Tour inkl. Lodges vom Reisebüro geplant bekommen.
Wir fragen uns nun welche Fahrzeiten wir zwischen den verschiedenen Stationen einplanen sollten, wenn man a) sich nicht Tag für Tag total abhetzen möchte b) aber auch ggf. mal auf dem Weg einen kleinen Abstecher nach links und rechts machen will. (Tipps dazu sind natürlich willkommen!)
Die Tour und die Lodges sind bereits so gebucht, daher würden wir und freuen, wenn Ihr Euch Kommentare wie "das würde ich aber alles ganz anders machen" verkneifen könnt. 🙂 Sollte irgendwo ein wirklich unmöglich zu schaffender Abschnitt auffallen, ist das natürlich was anderes. Ansonsten ist uns schon klar, dass wir einen Großteil der Reise im Auto sitzen werden...
Vielen Dank schon jetzt und viele Grüße aus dem Ruhrgebiet.
Martin
Hier habe ich Euch mal unsere Tour inkl. der Lodges aufgelistet: 04.08.2011 Früh Morgens Ankunft in Windhoek – Übernahme des Mietwagens und Fahrt Richtung Süden 04.08.-05.08.2011 Bagatelle Kalahari Game Ranch 05.-06.08.2011 Dann zum Fishriver Canyon 06.08.-07.08.2011 Klein Aus Eagles Nest 07.08.-09.08.2011 Rostock Ritz Desert Lodge 09.08.-11.08.2011 Swakopmund Guesthouse 11.08.-13.08.2011 Camp KipweTweivelfontaine 13.08.-15.08.2011 Etosha Safari Lodge 15.08.-16.08.2011 Namutoni Rastlager 16.08.-17.08.2011 Okonjima Main Lodge Otjiwarongo 17.08.-18.08.2011 River Crossing Lodge bei Windhoek 18.08. Rückflug von Windhoek
Hallo, hat euer Reisebüro bei den Entfernungen ausrechnen geschwächelt 🤩 hier kannst Du schonmal die Entfernungen nachschauen. Am Tag fährt man so zwischen 200-300 Km, weil sonst kann man die Lodges wenig nutzen bezüglich Game Drives und so.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Martin Eure Reise ist schon sehr straff geplant. Du willst kein: Das würde ich aber ganz anders machen und so lass ich es auch bleiben. Wie Du schon sagtest: Euch ist bewusst, dass Ihr die meiste Zeit im Auto verbringen werden und viel Zeit für "Abstecher" bleibt da leider nicht. Vermutlich habt Ihr dem Reisebüro Eure Wünsche bekannt gegeben und sie haben versucht das Beste daraus zu machen. Fast überall nur 1 Uebernachtung lässt nicht viel Spielraum für Extras. Geniesst die Abende auf den Lodges, die teilweise ja sehr schön sind und, wenn noch Zeit ist, auch Aktivitäten anbieten. Ich würde sagen: es ist ein 1. schnuppern. Macht das Beste daraus und nehmt Euch das nächste Mal (es wird sicher ein nächstes Mal geben) mehr Zeit. Viel Spass bei der Hochzeitsreise und tolle Erlebnisse wünscht Bazi
madmaddinThemenstarter153 Beiträge · seit 201121. Juni 2011 · #4
Danke Bazi und Trompete für die erste Rückmeldung.
Wie gesagt...wir wissen, dass wir viel Fahren werden, wollten aber beim ersten Mal so viele Eindrücke wie möglich sammeln.
Was ich schwer einschätzen kann sind die Fahrzeiten zwischen den Lodges. Google Earth spuckt da ja leider nicht so viel aus.
Wann fährt man außerdem idealerweise los? Eher ganz, ganz früh oder eher etwas später?
Ich hoffe, Ihr könnt da noch die ein oder andere Info geben. 🙂
Wir fragen uns nun welche Fahrzeiten wir zwischen den verschiedenen Stationen einplanen sollten, wenn man a) sich nicht Tag für Tag total abhetzen möchte b) aber auch ggf. mal auf dem Weg einen kleinen Abstecher nach links und rechts machen will. (Tipps dazu sind natürlich willkommen!)
Hallo Martin Hier noch ergänzend zu Deinen Fragen: Schau mal auf die Karten hier im Forum. Im Design 3 auf der linken Seite unter dem Kalender. Dort hat es sogar km-Angaben bzw. km und Zeitangaben. Je nach Karte. Ist halt mit etwas Arbeit verbunden. Wir fahren immer so früh als möglich von den einzelnen Unterkünften ab. Es ist angenehm nach einer anstrengenden und, in Deinem Fall auch langen Fahrt, in der Lodge bei einem Sundowner zu entspannen. Fall Du vor 15:00h Deine Unterkunft erreichst kannst Du ev. noch an dem einen oder anderen Gamedrive oder einfach an einer Farmrundfahrt teilnehmen wenn es Dich interessiert. Ausserdem ist es am Morgen angenehm kühl. Bazi
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #7
Hallo Martin,
ich komme noch einmal auf Eure Ausgangsfrage zurück und gebe Euch nachstehend die Fahrzeiteinschätzungen.
Früh Morgens Ankunft in Windhoek – Übernahme des Mietwagens und Fahrt Richtung Süden - Von Windhoek bis Kalkrand etwa 2,5 Stunden und von dort über die Schotterpiste noch einmal eine gute Stunde. Da Ihr nicht vor 11.00 Uhr mit allen Formalien in Windhoek durch sein dürftet, heißt das, dass Ihr gegen 14.30 Uhr dort ankommt.
Bagatelle Kalahari Game Ranch - Fishriver Canyon Ca. 45 Minuten auf Schotterpiste bis Mariental, dann 120 Minuten bis Keetmanshoop. Den Köcherbaumwald solltet Ihr vergessen, denn das kostet zu viel Zeit. Von Keetmanshoop bis Seeheim ca. 30 Minuten. Dort Mittagspause und dann auf der Schotterpiste noch einmal 90 bis 120 Minuten bis zum Canon. Das macht dann alles in allem ohne Pausen gute 5 Stunden.
Fisch River - Klein Aus Eagles Nest Zurück bis zur Hauptstraße bei Seeheim 90 - 120 Minuten und dann noch mal rund 2 Stunden.
Klein Aus - Rostock Ritz Desert Lodge Verzeihung, aber das ist wirklich keine gute Empfehlung Eures Reisebüros gewesen. Das sind über 450 km wunderschöne, aber nicht schnell zu fahrende Schotterstraßen. Wenn Ihr vernünftig fahrt, sind das ohne jegliche Stopps mindestens 6 1/2 Stunden reine Fahrzeit. Eine der schönsten Wüstenstraßen (D 707) müsst Ihr durchrasen, dann an Sossusvlei vorbeidüsen, denn für den Besuch der Dünen habt Ihr wahrscheinlich keine Zeit und dann kommt Ihr ziemlich müde in Rostock Ritz an.
Rostock Ritz - Swakopmund Guesthouse Mal eine kurze Strecke. Nur ungefährt 3 Stunden Fahrzeit.
Swakopmund - Camp KipweTweivelfontaine Wenn Ihr die Strecke Swakop-Henties Bay-Uis-D 2612 - Camp Kipwe fahrt, rechnet mal mit 5 Stunden ohne Pausen auf einer landschaftlich wunderschönen Strecke. Da habt Ihr für den Brandberg bestimmt keine Zeit mehr.
Camp Kipwe - Etosha Safari Lodge Vier Stunden
Etosha Safari Lodge - Namutoni Rastlager Wegen der vielen Stopps und Tiersichtigungen seid Ihr wahrscheinlich den ganzen Tag unterwegs.
Namutoni - Okonjima Main Lodge Das dauert nicht so lange. Da könnt Ihr in Tsumeb noch ins Museum gehen.
Okonjima - River Crossing Lodge bei Windhoek Ich weiß nicht genau, wo die Lodge ist, aber das schafft Ihr locker, wenn Ihr gemütlich nach dem Frühstück los fahrt.
Viel Spaß und erholt Euch gut.
Liebe Grüße Gerd
madmaddinThemenstarter153 Beiträge · seit 201123. Aug. 2011 · #8
Hallo nochmal,
wir sind wieder da und dürfen sagen, dass wir sicherlich viel Zeit im Auto verbracht haben, aber eigentlich alles ohne große Hetzerei und teilweise sogar noch mit netten Abstechern hinbekommen haben. Insgesamt haben wir ca. 4000km abgespult und unglaublich viele Szenerien dieses höchst abwechslungsreichen Landes gesehen! Fazit: Es waren wunderschöne zwei Wochen mit herrlichen Eindrücken und einer vielzahl an netten Begegnungen. 🙂
Eines sei aber gesagt: Die angesprchenen Fahrzeiten von 3-5 Std täglich hätten wir sicherlich nicht annähernd einhalten können, wenn wir keinen 4x4 mit entsprechender Bodenfreiheit bzw. Federung gehabt hätten. Aussagen wie "Ach...in Namibia kommt ihr auch mit einem normalen Wagen klar!" würden wir nur unterschreiben, wenn man für die einzelnen Abschnitte unglaublich viel Zeit hat...und selbst dann muss man sich stets intensiv vor Ort über den Zustand der geplanten Route erkundigen, um nicht böse überrascht zu werden. Pisten auf denen Opel Corsas oder VW Polos mit 20-30 km/h entlang "schleichen" müssen, konnten wir völlig unproblematisch mit deutlich höherem Tempo befahren. Zudem sei gesagt, dass es auch in der Trockenzeit Fluss- oder Bachdruchfahrten gibt, die man mit der Bodenfreiheit und der Bereifung eines Renault Twingo o.ä. schlichtweg nicht meistern kann.
Für alle Interessierte: Wir hatten einen "Nissan 300 NP" mit Gepäckteilabdeckung, ohne Dachzelt.
madmaddin schrieb: Eines sei aber gesagt: Die angesprchenen Fahrzeiten von 3-5 Std täglich hätten wir sicherlich nicht annähernd einhalten können, wenn wir keinen 4x4 mit entsprechender Bodenfreiheit bzw. Federung gehabt hätten.
Wegen der Bodenfreiheit oder wegen Allrad?
Ich frage deswegen,weil wir zwar einen Hyundai Tucson gebucht haben, aber ohne 4x4.
phantom197 Beiträge · seit 201023. Aug. 2011 · #10
hm hm madmaddin,
also ich unterstelle dir mal du du hier ein wenig "pillepalle" schreibst.
ich fuhr vorletzten sonntag die C28,nicht mit meinem "normalen" wagen (peugeot 107),sondern mit meiner frau ihrem RANGE ROVER. nach ca.60km wir umkehrten und nach hause fuhren weil die strasse einfach "unfahrbar" war.
es hat auch mit dem strassenzustand zu tun und net nur mit dem fahrzeug. axo,epupa,gam und fish river mit dem peugeot besuchte und am 20.3. im rangie schlafen DURFTE wegen innerhalb weniger minuten ansteigender fluesse auf D1982.
ach,rangie hat luftfederung!! und trotzdem laaaaaaangsam unterwegs war!
Ich gebe madmaddin absolut recht! Obwohl auf Standartrouten 4x4 absolut unnötig ist, ist die Bodenfreiheit und gute Federung meist sehr wichtig! Wir waren auch sehr froh darüber, dass wir nicht beim Auto gespart haben. Wir haben genug jammernde Touristen mit normalem PW gesehen. Man bedenke, ein grosser Teil der Reise verbringt man im Auto.
Wir fuhren bequem mit einem Toyota Hilux 4x4
gruss
Dreamer130 Beiträge · seit 201124. Aug. 2011 · #12
Hallo, auch wir waren sehr froh, einen Hilux 4x4 gefahren zu haben. Oft haben wir uns gefragt, wie die normale Autos ohne komplett auseinander zu fallen diese Straßen überleben.
@ kleinerhase: 4x4 haben wir nicht so oft gebraucht, aber die Bodenfreiheit und Federung allemal.
Wir haben uns auch gefragt, ob die Mietwagenfirmen hinterher nicht noch saftiges Geld für Steinschläge und demolierte Wannen kassieren?
Ich muss meinen Vorschreibern zustimmen! Unsere Erfahrungen in der heftigen Regenzeit im März: Wir hatten einen Hilux mit 4x4 und waren froh darüber (für uns ging es danach noch in den KTP). Ich würde niemals in Namibia mit einem "normalen" Auto rumsausen, wär mir zu unbequem und stressig. Aber ich denke, ein normaler SUV wie der angesprochene Tucson reicht völlig - eben wegen der Dämpfung und der Bodenfreiheit. Wir hatten den 4-Radantrieb fast nie aktiviert, ich würde jederzeit mit einem Tucson durch Namibia düsen 🙂
Also: Sedan car in Namibia: Nein danke! SUV, auch ohne 4x4: Sofort! 🤪
LG aus Österreich,
Tanja
Dreamer130 Beiträge · seit 201124. Aug. 2011 · #14
Aber um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen:
Wir hatten auch Angst die Etappen manchmal über 300 km nicht zu schaffen. Die Sorge erwies sich jedoch durch das gute Auto als nicht begründet, da wir immer gut voran kamen, ohne zu hetzen oder zu heitzen... Liebe Grüße
madmaddinThemenstarter153 Beiträge · seit 201124. Aug. 2011 · #15
Danke für die Zustimmungen! 😉
@Kleinerhase: Wie bereits gesagt >> Ein Tucson tut es natürlich auch, wobei ein echter 4x4 auf Sand und Shotter doch noch etwas komfortabler und mit Sicherheit auch nicht so anfällig für kleinere Macken und Schäden ist, wie ein robuster 4x4. Asphalt sind wir immer 2x4 und den Rest dann 4x4 gefahren; das hat wunderbar geklappt... Wir hatten übrigens einen Tucson für einen Tag, weil unsere Windschutzscheibe wg. Steinschlag getauscht werden musste. War auch mal schön wieder den ganzen Technik-Schnick-Schnack zu haben. 😉
@Phantom: Ich ändere mal einen bekannten Spruch aus der Trekking-Welt etwas um, denn im Grunde hast Du mir doch mit Deiner Aussage zugestimmt... "Es gibt keine schlechten Straßen, sondern nur das falsche Auto dafür." 😉
In diesem Sinne: Allen viel Spaß im wunderschönen Namibia!