Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201021. Juni 2011 · #161
Oh Gerd 🤩 ,
nach Sankt Petersburg wollte ich auch schon immer mal!!! Aber gut, wenn Du Namibia geantwortet hättest, dann hätte ich mir Zeit gelassen 😛 . Aber so...., ja so können wir drüber reden 😉 . Ich verspreche Dir hiermit das Ende meines Reiseberichts für Donnerstag früh. Reicht das für Dich?
LG Alex
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #162
Hallo Alex,
wenn Du jetzt hier wärst, dann würde ich Dich knutschen vor Begeisterung. 🙂 Danke und liebe Grüße Gerd
noch immer lese ich Deinen Bericht mit Begeisterung ! Super !!!!!
Ich habe da mal einige Fragen: 1. Wie lange habt Ihr denn von Aoba bis Waterberg Wilderness Lodge über den Meteoriten gebraucht ? Überlege nämlich auch noch, diesen Weg im September zu fahren ... 2. Wie lange braucht man ohne Stopps rund um die Fisher Pan ab Namutomi und dann zum Tor raus ? 3. Bei welchem versteinerten Wald seid Ihr gewesen ? Erinnerst Du Dich an den Namen ?
Vielen lieben Dank bereits vorab für Deine Antworten !!!
LG & schönen Abend noch! Antje (im Namibiafieber 😉 )
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #164
Hi Antje,
zu 1: Ich kann Dir nicht mehr genau sagen, wann wir los sind.Die genauen Aufzeichnungen der letzten 5 Tage habe ich ja im Flugzeug liegen lassen.Es war aber keinesfalls später wie 8.30 Uhr. Angekommen im Waterberg Camp sind wir um 14.00 Uhr. Zieh davon aber eine halbe Stunde für unsere duselige Verfahrerei ab. Also knapp 5 Stunden mit Halt am Meteoriten und des ein oder anderen Stopps. Passt auf, sobald ihr durch das Gatter seid, wo es rechts hoch zur Wilderness Lodge geht, ist es nicht mehr ganz soweit, bis es rechts zum NWR Waterberg Camp geht. Die Einfahrt ist etwas unscheinbar.
zu2. Gute Frage... Nicht so lange. Ich weiß es wirklich nicht, gemütlich gefahren mit dem ein oder anderen Fotostopp ne gute Stunde bis 1 1/2?
zu3. Wir kamen von Twyfelfontein und sind die C39 Richtung Khorixas gefahren. Da kommen zuerst einige Pappschilder mit Petrified Forest. Dann später ist rechts eine große Einfahrt mit Banner, ich meine das wäre apricot bis orange gewesen. Ist aber auch nicht der staatliche. Ein ganzes Stück weiter ist dann der "echte". Man sieht den Unterschied zumindest vom Eingang her.
Viel Spaß bei Deiner weiteren Planung... Ich plane auch schon ganz wild, weiß nur noch nicht für wann... 🙄
LG Alex
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #165
Do.19.5.
Geschlafen haben wir gut, trotz einer Mauerkrabbenspinne, die von der Größe her aber eigentlich gar nicht erwähnenswert ist 😉 . Und trotz eines Tieres, das in unserem Dach haust und sich von Zeit zu Zeit hysterisch durch die Gegend kratzt 🙄 . Das Frühstück ist super! Es gibt sogar Käse in Scheiben und nicht nur geraspelt! Alles total appetitlich angerichtet.
Wir verlassen das Waterberg Camp und fahren unser letztes Stück auf Sand bis zur C22. Ab jetzt geht es nur noch geteert weiter 🙁 . Die B1 Richtung Windhoek. Eine Alternative gibt es für uns nicht 🙁 . Schrecklich. Meine Sonnenbrille ist da, wo sie hingehört. Vor die Augen! In Okahandja tanken wir. Wir gehen ins Kaffee Dekker und essen ein Stück Torte. Lecker! Den Holzschnitzermarkt lassen wir aus. Wir wären im Moment die einzigen Touris, und würden wahrscheinlich von allen Seiten bedrängt, zu kaufen. Außerdem quillen unsere Koffer eh schon über 😵 ! Unser letztes Ziel in Namibia ist die Okapuka Ranch. Die erreichen wir um 11.30 Uhr. Okapuka hat ein wunderschönes Haupthaus. Zwar riesengroß, aber richtig gut gemacht. Mit Fluss und Brücke, der den Barbereich vom Restaurantbereich trennt.
Der Game Drive ist bereits ausgebucht. Aber zur Löwenfütterung können wir uns noch anmelden. Wir haben ein sehr schönes Zimmer.
Allerdings meint mein Mann, wenn wir unsere Reise heute hier beginnen würden, würde ich in diesem Zimmer kein Auge zu tun, so zugewebt wie das Reetdach ist 🤩 . Tja, die Zeiten ändern sich. Die Menschen manchmal auch 😛 . Zuerst müssen wir aber unser Auto ausräumen. Mein Gott, wenn ich sehe, was sich in 3 ½ Wochen alles in einem Single Cab ansammelt 🙄 , muss ich sagen, die Größe des Autos ist dicke ausreichend. Wahnsinn, was wir alles aus dem Führerhaus räumen. Längst verloren geglaubte Dinge tauchen wieder auf. Wahnsinn ist auch das Profil unsere Reifen 🤩 ! Ein Wunder dass wir nie eine Panne hatten. Gutes Auto!
Wir setzen uns vors Zimmer, vernichten unseren Getränkevorrat 🤪 . Windhoek Lager, Savanna zum letzten Mal. Ich natürlich mit Sonnenbrille. Direkt vor uns grasen 2 Warzenschweine und bleiben dort auch die nächste Stunde. Sie sind gar nicht scheu, laufen eine knappen Meter an uns vorbei.
Später gehen wir zur Bar. Schön ist es hier. Wir sitzen an einem Tisch, der ein Fels ist. Auf der Wiese vor uns sind jede Menge Impalas und Warzenschweine, idyllisch. Es läuft die Musik von König der Löwen 🙁 . Und jetzt muss ich richtig heulen. Sch…., ich muss heim 🙁 ! Eine große Gruppe Asiaten betritt die Bar. Jeder von ihnen möchte das beste Foto von den Tieren haben. Und so stürzen sie alle auf die Wiese, laufen auf die Tiere zu, bis sie auch das letzte vertrieben haben 😠 . Willkommen in der Zivilisation. Erst jetzt wird uns bewusst, wie einsam wir die letzten Wochen waren. Gefehlt hat uns in dieser Zeit nichts! Eins fehlt mir aber jetzt schon: die Einsamkeit. Wir warten am Haupteingang auf die Fahrt zur Löwenfütterung. Der Wagen steht schon da. Es heißt, wir müssten noch auf Rückkehrer vom Game Drive warten, die auch die Löwenfütterung gebucht haben. Es kommen nach Okapuka auch sehr viele Tagestouristen. Als der Wagen vom Game Drive zurückkommt, stürzt sich ein deutsches Paar direkt aus ankommenden Wagen in den Wagen zur Löwenfütterung, vorne auf die besten Plätze 🙄 . Okay, wir die auf sie gewartet haben, steigen dann auch mal ein. Mein Gott, der Karren ist voll 😣 . Das haben wir in 3 1/2 Wochen nicht einmal erlebt. Ich finde das ganz furchtbar und völlig unpersönlich. Wir fahren nur einen kurzen Weg zu den Löwen. Die beiden vor uns, die es schon beim Einsteigen so eilig hatten, trinken ein Wasser. Beim Aussteigen haben sie es genauso eilig und lassen ihre leeren Flaschen einfach auf der Sitzbank liegen 😐 . Der Fahrer räumt dann ihren Müll weg. Als sie das sehen, ertönt ein: Oh! Und dann lachen sie blöd. Das sind die Menschen, die mich dazu bringen, die Einsamkeit zu lieben. Rücksichtslos. Das erste Mal in diesem Urlaub ärgere ich mich so richtig 😈 . Dort wo die Löwen gefüttert werden, stehen vor einem Sehschlitz verteilt über etliche Meter ein paar Bänke. Meine beiden Freunde, die natürlich die ersten hier waren, sitzen in der Mitte auf der vermeintlich besten Bank. Für Reimund und mich bleibt ein kleines Bänkchen ganz am Rande. Es dauert eine Weile bis die beiden Löwen kommen. Dann tauchen sie im Busch auf und preschen im nächsten Augenblick daraus hervor. Gigantisch. Der Löwe lässt der Löwin beim Fressen den Vortritt 😁 . Sie ist heiß. Ist das vorbei, frisst er wieder zuerst 😠 . Das Grollen das aus seiner Kehle aufsteigt, ist beeindruckend. Reimund hört es nicht gerne, aber ich finde es hört sich wesentlich geiler an als seine Harley 🤪 !
Irgendwann ist der Besteplatzhabewoller der Meinung, unser Platz ist besser. Ist er auch 😛 , wir sehen die Löwen direkt von vorne und sind ihnen am nächsten. Der gute Mann verlässt seinen Platz und stellt sich hinter uns, Reimund steht auf 🤨 ! Ganz schnell, für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, hat der sympathische Herr seinen Hintern dorthin platziert 🤩 . Ein anderer Mann, der auf der ganz anderen Seite steht, kommt auch näher. Er möchte auch ein besseres Foto haben. Ich mache ihm gerne Platz. Doch in einem Sekundenbruchteil hat der Unsympath seinen Arsch auf meinen Platz geschoben 🙄 . Der erscheint ihm noch besser! Ich könnte explodieren, am liebsten würde ich ihm eine scheuern 😈. Ich beherrsche mich, kaue aber Schaum. Nun sieht es so aus, dass Reimund und ich die restlichen 10 Minuten in der zweiten Reihe stehen.
Zurück auf Okapuka trinken wir in der Bar noch ein Bier für die Nerven. Dann treten wir unsere Henkersmahlzeit an. Wir bestellen Game Carpaccio, Lachs und Spinat in Blätterteig. Reimund nimmt ein Oryxsteak und ich Knödel mit Pilzen und Spinat gefüllt. Lecker. Während dem Abendessen ist die ganze Wiese voll mit Gnus und Impalas. Eine russische Jagdgruppe betritt das Restaurant 🙄 . Bis zu diesem Augenblick hatten wir keine Jäger getroffen, da ich beim Buchen darauf geachtet habe, ihnen aus dem Weg zu gehen. Außer hier anscheinend. Und das am letzten Abend. Prima! Die Jäger scheinen extrem betrunken zu sein. Sie laufen auf die Wiese, wo das Wild ist. Eigentlich wird am Eingang darauf hingewiesen, dass das Herumlaufen auf der Wiese abends untersagt ist. Für manche Menschen gelten solche Regeln anscheinend nicht. Sie leuchten die Tiere mit ihren Taschenlampen an, bis auch das letzte Tier verschwunden ist 😠 . Sogar mein Mann ist stinksauer und ich muss ihn bremsen, dass er sich nicht mit den Russen anlegt.
Wir gehen zurück ins Zimmer und beschäftigen uns eine Weile mit dem 2x20 kg Problem. Obwohl ich mein Waschbrett hierlasse, kommen wir nicht ganz hin. Egal! Wir versuchen, das Gewicht bei den Koffern möglichst im Rahmen zu halten. Beim Handgepäck übertreiben wir maßlos, in der Hoffnung, dass es nicht auffällt. Ich bin völlig deprimiert. Habe jetzt schon die Schnauze voll von der Zivilisation und frage mich, wie ich das daheim aushalten soll 🙁 . Draußen verabschiede ich mich vom Kreuz des Südens, morgen Abend werde ich es nicht mehr sehen 🙁 . Für mich völlig unvorstellbar!
Ich beuge mich dem Unvermeidlichen, lege mich ins Bett, trete meine letzte Nacht in Namibia an. Morgen muss ich heim. Das Leben ist vorbei!
Champagner8'682 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #166
Hi Alex, schade, dass die Reise mit so viel Ärger endet. 🙁
Aber klär mich doch bitte mal auf - was ist denn ein Waschbrett? Klar kenn ich den Waschbrettbauch - so vom Hörensagen 😛 , aber gibt es echt auch das dazugehörige Brett (noch) ??
Gruß von einer doofen schwäbischen Hausfrau, die Handwäsche wie der Name sagt mit der Hand am Arm und nicht mit dem Brett vorm Kopf wäscht 😄 - wenn überhaupt! 😛
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #167
Hallo Alex,
vielen Dank für den tollen Bericht, uns geht es auch immer so wie Euch wenn wir wieder zurück nach Europa müssen, jedes Mal suchen wir eine Möglichkeit wie wir denn da bleiben könnten. Und ich muss dich warnen: Das wird von Mal zu Mal viel schlimmer 😵
In diesem Sinne leide ich mit euch....
Sasowewi
PS: Tipp für die Löwen, das nächste Mal KTP buchen und jeden Tag Löwen ohne Zaun für sich ALLEIN haben,hat bei uns bis auf einen Tag immer geklappt 🙂
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #168
der Schluss folgt ja erst morgen, aber ich möchte Dir schon heute sagen, dass Dein Bericht wirklich "EXTRAKLASSE" ist.
Extrrrrrrremley good ....
Zu Deinem Ärger: ja, was soll man dazu sagen. Das gibt´s aber überall auf der Welt, nur denke ich, dass grad in Namibia dieser krasse Unterschied zum "greifen" ist. Ich kann mich gut dran erinnern, als wir im letzten Jahr von Namibia zurückkamen und wir in München vom Flughafen nach Hause gefahren sind. Da haut´s Dich beinah um, das ist unglaublich. Zuerst die Ruhe und Einsamkeit in Nam und dann in München sowas!!! Dieser elendige Verkehr. Aber so ist das halt.
Was Deinen Freund anbelangt, der die Bank mit seinen beiden Arschbacken sogleich belegt hat - wahrscheinlich haben solche Leute ganz andere Probleme als unsereins. Da sollte man sich gar nicht lang aufhalten. Was aber die russische Jagdgesellschaft anbelangt - da bin ich voll bei Deinem Mann. Ich weiß nicht, ob ich mich zurückhalten hätte können. Wenn man immer nix sagt und den Kopf in den Sand steckt, dann merken´s diese Leute gar nicht, wie sehr sie einem auf die Eier gehen können. Und weißt Du was das Nettere ist: sagt man was, dann wird der Spieß umgedreht und du bist der Dumme ...
Da könnt man sich noch viel drüber auslassen, ist aber schade um die Zeit.
Wir freuen uns schon sehr auf Deinen Abschlussbericht. Vielleicht auch mit einem kleinen Fazit?
Wobei, wenn ich mir das mal erlauben darf, Dein Fazit wahrscheinlich schon getroffen ist: Du must unbedingt wieder hin, in dieses tolle Land.
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #170
Hi,
@Schampus Naja soviel Ärger war das nicht....neige doch immer etwas zum Übertreiben 😉 . Das Waschbrett ist doch nur Quatsch. Ich mache das mit der Handwäsche natürlich ähnlich wie Du! Nur ein ganz klitzekleiner Unterschied: Ich nehme das Brett vorm Kopf dazu, dann merkt man nicht wie bescheuert die Handwäsche ist 😗
@Sasowewi Na Du machst mir Hoffnung....dann fahr ich besser kein zweites Mal, sonst werd ich ja zum Illegalen....;)
@bayernSchorsch Danke 😊 Die besagten Personen gibt es natürlich immer und überall auf der Welt. Doch da fielen sie halt besonders auf. Vor allen Dingen mit dem Gedanken, dass einem sowas nun wieder fast tagtäglich blüht...Die Welt ist leider völlig überbevölkert 😉 😣 .Es sollte überall so sein wie in Namibia.
LG und eine schönen Feiertag Alex
PS. Fazit folgt
dassie101 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #171
Durch Zufall bin ich heute auf Deinen tollen!!!! Reisebericht gestoßen - in Vorfreude, weil es bei uns in - ja richtig: noch 16 Mal schlafen- losgeht zu unserer 1. Namibia-Reise😁 😁 . Südafrika und Kamerun haben wir schon bereist, jetzt freuen wir uns gigantisch auf Namibia. Neben Deinem ausgesprochen unterhaltsamen und informativen Schreibstil hat mich an Deinem Berich fasziniert, dass Ihr fast exakt die gleiche Route gefahren seid, die wir fahren werden, und auch viele Unterkünfte sind deckungsgleich. Das läßt die Vorfreude noch mehr steigen, denn Eure Route und Unterkünfte waren offensichtlich ein Volltreffer (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen). Den Fish River Canyon werden wir aussparen, dafür fahren wir noch ein bisschen in die Tirasberge - der restliche Routenverlauf paßt. Oh, wir freuen uns so. Vielen, vielen Dank, dass Du unsere Vorfreude noch so toll unterstützt hast - ich freue mich auf den Abschluß morgen!
Windhuk183 Beiträge · seit 200622. Juni 2011 · #172
Hallo Gerd!
Aber Link zum Bericht aus Rusland bitte reinstellen!!! oder mir als Link al pm schicken. DANKE!!!!
Liebe Alex! Jetz bin ich den ganzen Nachmittag gesessen und habe deinen tollen Berich gelesen mit deinen tollen Bildern. Ein Glück das Ernst, mein Mann beschäftigt war, sonst hätte er gemeint, ich sei mit dem Laptop verheiratet! 😄 Zum Regen sei gesagt, es war der Stärkste und längste seit 1934. Wir haben heute sogar noch im Klein Windhoek Revir Wasser. Das gab es vor einem Jahr, als wir hier ankammen schon lange nicht mehr. Ich beneide dich um die Erlebnisse des grünen Landes. Ich habe leider sehr viel Angst vor dem Wasser und wenn wir durch solche Reviere durchfahren müssen, hab ich fast noch mehr Angst als vor Spinnen. Ach ja Spinnen. Siehst du, mich hat eine damals bei uns in Mödling(nahe bei Wien) am Parkplatz gebissen. Und das war eine Vogelspinne. Und das vor unserer Reise Oktober-November nach Botswana. Danke noch einmal für deine aufheiternde Schreibweise. War echt lesenswert! Liebe Grüße aus Windhoek Elisabeth
Namibian-Life- Travel,
ihr Partner im südlichen Afrika
namibian-life-travel@iway.na
Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen
http://www.namibian-life-travel.com
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201023. Juni 2011 · #173
Guten Morgen,
@dassie10 Ja unsere Route war für uns völlig okay. Ausnahme der Tag von Sesriem nach Swakopmund mit dem Umweg kurz vor Swakopmund, weil der Swakop lief. Hätten uns vorher nochmal schlau machen sollen. Es war uns aber nicht bewusst, dass auf der Straße ein Fluß ohne Brücke sein könnte 🙄 . 500km auf diesen Straßen sind einfach viel zu viel.
Zu den Unterkünften: Wir würden alles wieder buchen mit einer einzigsten Ausnahme : Nie wieder die Twyfelfontein Country Lodge. Wir würden trotz Raupen 🤢 und Spinnen auch wieder Okaukuejo buchen. Allerdings nicht mehr ein Waterhole Chalet. Wir würden die günstigere Variante dort wählen und das Geld lieber anderswo verbraten
Ihr habts gut, dürft jetzt bald los....wünsche Euch ne ganz tolle Zeit dort.
@Elisabeth Sag mir mal, was macht denn eine Vogelspinne in der Nähe von Wien 🙄 😮 ?? Also mit den laufenden Revieren das ist schon teilweise recht abenteuerlich. Und die Luft hab ich auch so manches Mal angehalten, wenn das Auto angefangen hat zu schwimmen....ich sah uns schon davontreiben und war froh, wenn wir auf der anderen Seite waren. Hast Dus gut, Du lebst in Windhoek...
@all Die Frau aus meinem Heimatdorf, die nach Namibia ausgewandert ist (ich erwähne sie am zweiten Tag unserer Reise) betreibt heute die Gästefarm Hohewarte ind der Nähe vom Flughafen. Wir selbst waren dort noch nicht. Aber ihre Ex-Schwiegereltern die wir auf der Anib Lodge zufällig kennenlernen durften, sagten uns, sie macht das sehr sehr gut. Wir sollen sie weiter empfehlen. Wo könnten wir das besser tun als hier?
@Gerd So, nun wie versprochen 😉 das Ende meines Reiseberichts.
Hier schließt sich der Kreis!
LG Alex
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201023. Juni 2011 · #174
Fr.20.5.
Es ist soweit 🙁. Aufstehen möchte ich gar nicht. Was habe ich für Alternativen 😣 ? Wir packen das Auto, gehen frühstücken und fahren zum Flughafen. In Windhoek sind wir mitten im Berufsverkehr, alle fahren kreuz und quer 🤩 . Hey, das ist lustig. Man wundert sich, dass hier nicht mehr passiert.
Wir tanken in Windhoek das Auto zum letzten Mal 🙁 voll!
Richtung Flughafen kommen wir an eine Polizeikontrolle. Der Polizist fragt uns, wo wir hinwollen. Nach Dchörmenie 🙁 sage ich. AHA, sagt er, zum Flughafen 😉 . Ich erzähle ihm, in welchem wunderschönen Land er lebt und dass ich gar nicht heim will. Er sagt, wir sollen einfach schnell wiederkommen 🤩 ! Da haben wir es! Sogar von der Polizei angeordnet! Wir kommen gar nicht drumherum, wir müssen wiederkommen 🤪 ! Am Flughafen versuchen wir hysterisch, den Eingang der Avis Rückgabe zu finden. Wir fahren rund und rund und rund 🙄 …..immer wieder werden wir von irgendwem irgendwohin geschickt. Richtig sind wir nie 🤨 . Was wir nicht wissen ist, dass auf dem Parkplatz ein Mann von Avis verzweifelt ebenfalls seine Runden dreht. Der Gute will uns zeigen, wo wir hin sollen. Doch immer wenn er uns fast erreicht hat, schickt uns jemand anders wieder in die falsche Richtung 😄 . Und der arme Mann sprintet hinter uns her. Wir sehen ihn leider nur nicht. Doch der große Moment kommt, und wir treffen ihn 🤩 . Erleichtert erklärt er uns, dass er uns schon die ganze Zeit helfen wollte und froh ist, dass er uns jetzt endlich erwischt hat. Er lacht sich kaputt über uns. Ja! Haben wir wohl verdient 😗 . Auch wir lachen über uns. Als wir den Avis Herren mitteilen, dass unser Flieger in 3 Stunden geht, ist die Autorückgabe in 5 Minuten erledigt 😎 . Prima! Wir checken als erste bei der SAA ein. Ich kaufe noch ein paar Geschenke und ein bisschen was für mich 😁 , haue die letzten NamDollar auf den Kopf! Um 11.35 Uhr soll unser Flug nach Windhoek gehen. Um 11.00 Uhr ist noch kein Flieger der SAA da 🙄 . Gut, dass wir so lange Aufenthalt in Johannesburg haben. Knapp 5 Stunden. Ich will ja auch noch dort shoppen. Da unser Flieger verspätet ist, machen wir doch noch den obligatorischen Frühschoppen. 1 Windhoek Lager bitte 😎 ! Köstlich. Wir haben Galgenfrist! Irgendwann kommt eine Durchsage, wir fliegen um 13.00Uhr. Okay! Auch gut. Um 12.45 Uhr ist immer noch kein Flieger der SAA da 🤩 . Na ob das heute noch was wird? Auskunft kann uns keiner geben. Langsam sehe ich meine Shopping Tour in Johannesburg schwinden. Was mach ich denn bloß? Ich wollte doch noch so ein schönes Straußenei 🤨 ! Reimund geht zur Toilette. Als er zurückkommt, sagt er, da säße eine Frau mit einer riesigen eingewickelten Giraffe. ECHT?? Ich hatte den Gedanken schon längst aufgegeben, weil ich dachte, die darf nicht ins Handgepäck. Ich sprinte sofort in den kleinen Out of Africa Laden und frage, wie das mit den Giraffen ist. Kein Problem im Handgepäck 🤩 ?! Hey! Ich kaufe die Größte! Und ein tolles Straußenei! So ! Jetzt ist mir egal, ob und wann ein Flieger kommt. Am liebsten wäre mir natürlich, es käme nie mehr einer 🤪 . Dann kommt die Info, der Flug geht um 13.45 Uhr.
Gegen 14.00 Uhr heben wir tatsächlich ab, wir verlassen Namibia. Ich bin mal wieder eine Heulsuse.
In Johannesburg stehen wir dann beim check in der Lufthansa geschlagene 45 Minuten an. Danach müssen wir ganz auf die andere Seite des Flughafens und kommen 10 Minuten vorm Boarding dort an.
Wahnsinn das Boarding. Keiner weiß so richtig, wie es geht. Viel zu viele Leute. Eine lange Schlange vom economy Bereich quer durch den buisiness und first class Bereich steht da. Reimund schaut nach und sieht, dass unsere Sitzreihen gleichzeitig mit buisiness und first class boarden. Wohin jetzt anstellen 🙄 ??? Als zum boarding aufgerufen wird, setzt sich ein Teil der Schlange in Bewegung. An dem anderen Teil ziehen wir vorbei, hinter uns noch mehr Leute. Plötzlich schreit ein Mann aus der Reihe die Frau hinter uns an. In einem Ton! unglaublich! Sie solle sofort stehen bleiben. Was sie sich einbilden würde, an ihm vorbei zugehen, er hätte auch Sitzreihe 50-59. Sie sollte warten, so wie alle anderen Leute auch! Der Ton! Ich möchte dem Mann am liebsten eine kleben. Hinter ihm stehen nämlich über 100 Leute an, die nicht in den aufgerufenen Reihen sitzen. Da mussten wir wohl vorbei. Jetzt ist es soweit, ich vergesse meine Zurückhaltung das erste Mal seit knapp 4 Wochen 😈 und schnauze den Typ auch an. So!!!!! Jetzt hält er die Klappe 😗 ! Gut gemacht Alex! Man weiß nicht, wer für dieses Chaos beim Boarding verantwortlich ist. Dieser Boardingbereich ist einfach nicht ausgelegt für einen A 380 voll besetzt! So wird man schnell mal aggressiv, weil alles viel zu eng ist und man nicht weiß, wo man hin soll. Außerdem wurde darauf geachtet, first class und buisiness class strikt von der Holzklasse zu trennen. So ist im Boardingbereich bei den teuren Plätzen noch alles frei, der von der Holzklasse platzt aus allen Nähten.
Im Flugzeug sitzt ein netter Herr aus Durban neben uns. Er erklärt uns im Nice View, wo wir gerade sind. Das wird sich noch ändern. Ein paar Stunden später fragt er uns, wie die verschiedenen Mittelmeerinseln heißen 😁 . Meine Giraffe sitzt auch neben mir. Ich verfluche sie während des gesamten Fluges, weil sie so störrisch ist und sich so breit macht 😵 . Der Service an Bord ist ausgezeichnet, auch voll besetzt muss man nie lange auf etwas warten. Der Zuständigkeitsbereich des betreffenden Personals ist relativ klein. Wesentlich angenehmer als im Jumbo. Wir müssen 2 Unwetter großzügig umfliegen, werden etwas später in Frankfurt ankommen. Mir egal. Ich will doch da eh nicht hin. Doch von den Unwettern merken wir nicht viel. Wie auf dem Hinflug schaukelt sich der Riesenflieger kaum spürbar durch den stärksten Sturm.
Sa.21.5.
Wir landen mit 10 Minuten Verspätung. Um 6.20 Uhr. Zur gleichen Zeit wie wir landet auch noch ein A380 aus New York, ebenfalls voll besetzt. Bei der Einreise warten wir weit über eine halbe Stunde. Da stehen an die 1000 Leute und wollen durch die Passkontrolle 🙄 . Zwei Schalter sind besetzt 🤩 . Da soll noch mal einer sagen, Afrikaner seien planlos. Ich verstehe nicht, wenn zwei solche großen Maschinen voll besetzt landen, wieso da nur 2 Schalter besetzt sind. Ich bin noch nicht eingereist und finde Deutschland schon wieder doof! Als wir ans Gepäckband kommen, kreisen da schon einige Koffer. Unsere noch nicht. Andere Menschen nehmen ihre Koffer vom Band. Wir unsere nicht. Irgendwann kommen keine Koffer mehr nach! Okay, unsere Koffer sind noch in Johannesburg. Mir egal. Alle wichtigen Souvenirs habe ich im Handgepäck 😛 . Wir melden unser Gepäck am Schalter der Lufthansa als vermisst. Zwischenzeitlich erreicht mich eine SMS meiner Tochter, die wissen will, wo wir sind. Ja Kind, wir kommen gleich. Wir gehen durch den Zoll, keiner behelligt uns. Und da draußen steht unsere Tochter und freut sich, uns zu sehen. Ja wir freuen uns auch. Aber eigentlich will ich viel lieber wieder nach Namibia 🙁 .
So.22.5.
Ich mache die Augen auf, sehe vom Bett aus dem Fenster und sehe große grüne Tannen. Ich mache die Augen wieder zu und sehe rote Sandstraßen. Ja, das ist besser. Alles ist gut! Beim nächsten Augen aufmachen sind da aber immer noch die großen grünen Tannen. Das ist brutal, denn es ist so und nicht zu ändern, auch wenn ich noch so oft die Augen wieder zu mache: Ich bin zu Hause 😣 !
Noch einmal an diesem Abend wird mir das passieren. Dass ich aufwache und nicht weiß, wo ich bin. Denke, ich bin noch immer in Namibia. Die Enttäuschung, wenn ich merke, ich bin daheim, wird riesengroß sein!
Heute
Heute weiß ich: Ja! Es gibt ein Leben nach Namibia! Aber ein Leben nach Namibia bedeutet für mich auch gleichzeitig ein Leben vor Namibia! 5725 km waren wir unterwegs, davon 4400 nur auf Sand- und Schotterpisten! Nun sind wir also wieder Zu Hause! Wir haben die „wildesten Abenteuer“ überlebt und jede Menge Spaß gehabt. Unser Leben war nie ernsthaft gefährdet. Ich habe sogar angefangen, mich ganz vorsichtig mit meinen Erzfeinden den Spinnen zu arrangieren. Afrika ist so anders, als alles, was wir bisher erlebt haben. Die Landschaft, die Pflanzen, die Farben! Die Tiere, die Geräusche und auch die Gerüche. Der Regen, der Wind und die Sonne! Die Sonnenuntergänge und der Sternenhimmel! Die Musik und die Menschen! Ein Stück davon habe ich mit heim genommen. Nicht nur die Kameldornsamen und die Stacheln vom Stachelschwein oder die Perlhuhnfedern. Die Muscheln, den Sand der Kalahari oder die Kristalle. Auch ein Stück Gelassenheit und eine andere, etwas entspanntere Sicht auf manche Dinge. Ich hoffe, dass ich mir das recht lange erhalten kann. Aber das Entscheidende, was ich mitgebracht habe, ist eine tiefe Sehnsucht nach diesem wunderbaren Land Namibia.
Champagner8'682 Beiträge · seit 201023. Juni 2011 · #175
Hilfe, wo ist MEINE Sonnenbrille??
Danke Alex für dieses schöne Ende deiner Geschichte! Ich merke, wir haben doch noch einige Gemeinsamkeiten mehr, als in den PM ausgetauscht: Katzen, zwei Kinder, jetzt auch noch eine Giraffe zuhause 😉 Außerdem die senile Bettflucht (und das an einem Feiertag, zumindest bei uns). Tja, und dann die Tannen vor dem Haus...
Aber da muss ich einhaken: ich denke, wir beiden, und viele andere hier, können dankbar sein, dass wir beim Aufwachen Bäume im Blick haben und keine Betonwände oder Lehmwände oder Zeltwände oder gar keine Wände.... Alle, die wir es uns leisten können, nach Afrika zu reisen, sind Priviligierte (auch aus deutscher Sicht) - ich sehe oft diese Kinder Namibias vor mir, die in Dreck und Armut aufwachsen. Und ich frage mich, ob alle eine gesunde - lebenswerte will ich nicht sage, das ist ein sehr subjektiver Begriff - Zukunft haben werden. Sicher sind diese Kinder in manchen Belangen glücklicher als unsere Kinder - aber die Frage ist, für wie lange?
Momentan bin ich am Überlegen, ob sich zu meinem indischen Patenkind noch ein afrikanisches gesellen wird. Allerdings kann man nicht die ganze Welt retten, auch in Deutschland gibt es viele arme Kinder.
Sorry, Alex, wenn ich deinem wunderschönen Bericht für kurze Zeit die Leichtigkeit nehme (und bitte, bitte, versteh es nicht in irgendeiner Form als Kritik!) - aber an diesem sonnigen Morgen mit dem Blick auf die Tannen ist mir ganz schwer ums Herz....
Trotzdem nochmal danke für dieses Lesevergnügen - ich hoffe ganz egoistisch, dass Du bald wieder in den Flieger in Richtung Afrika steigen wirst und uns etwas zum Lesen und Lachen und Schauen mitbringst!
Alex0807Themenstarter351 Beiträge · seit 201023. Juni 2011 · #176
Hi Bele,
nein Du hast recht, mit dem was Du sagst! Ich bekam schon das ein oder andere Mal zu hören : Namibia ist ja nicht Afrika!
Jetzt daheim weiß ich, dass Namibia sehr wohl Afrika ist! Es gibt sehr viele ganz ganz arme Menschen. Auch ist dort sehr viel Armut. Ich habe auch auf manchen Lodges oder Farmen das Gefühl gehabt, dass die Schwarzen wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Mir hat sogar jemand gesagt, dass der Chef nicht gut zu seinen Bediensteten ist. Wir haben das dort auch selbst gespürt. Das schnürt auch mir die Kehle zu. Ich habe einmal zu meinem Mann im Urlaub gesagt, ich weiß gar nicht, ob ich noch viel mehr Afrikla ertragen könnte. Wie Du sagst, ein einzelner kann halt leider nicht die Welt retten. Auch ganz viele von uns können das nicht.
Ich habe all das aber bewusst aus meinem Bericht herausgelassen.
LG Alex
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200923. Juni 2011 · #177
Hallo Alex,
erstmal vielen Dank für deinen Bericht, es war eine Freude ihn zu lesen. Da kamen eine ganze Menge Erinnerungen wieder hoch. Scheinbar hat es dich der Virus ziemlich doll erwischt, leider (oder soll ich schreiben Gott sei Dank) ist er nicht heilbar und ich schleppe ihn schon seit 1992 mit mir rum...
Es freut mich das euch das Land gefallen habt und das ihr doch noch Glück mit den großen Katzen hattet, vielleicht sehen wir uns mal im KTP...
Sasowewi
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200823. Juni 2011 · #178
Guten Morgen, Alex,
ich weiß nicht zum wievielten Male ich Dir jetzt danke sage. Aber ich könnte das noch einige Male tun, wenn noch mehr Folgen kämen.
Scherz bei Seite. Du hast einen wunderbaren Bericht geschrieben. Ich war fast immer mit Dir vor Ort. Es freut mich, dass Euch Afrika auch so fasziniert hat, wie meine Frau und mich, als wir das erste Mal da waren. Und diese Faszination ist nie mehr von uns gegangen.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen wunderschönen Feiertag.
Liebe Grüße Gerd
Sanne2'462 Beiträge · seit 200623. Juni 2011 · #179
Guten Morgen Alex,
auch von mir noch einmal liebsten Dank für diesen so schönen Bericht. Auch Dein Fazit hat mir gut gefallen. Schön, dass Afrika Dich auch in den "Klauen" hält. Die Sehnsucht bekommt man gut in den Griff, wenn man sich zum Ende der Reise schon vor Ort eine neue Route überlegt. 😉 Bei uns funktioniert das ausgezeichnet. Das Warten erscheint uns irgendwie erträglicher.
Afrika sieht Euch sicher wieder und dann freu ich mich jetzt schon auf den Bericht.
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Maria 58186 Beiträge · seit 201023. Juni 2011 · #180
Guten Morgen Alex, auch ich möchte Dir ein großes Kompliment für diesen tollen Bericht machen. Du hast mir die Freude auf unseren Urlaub im Oktober ins unermessliche gesteigert.B) Wenn ich im Fernsehen manchmal einen Bericht über Afrika sehe, und die Geräusche im Hintergrund dabei höre, schließe ich die Augen und fühle mich für einen Moment wieder im Urlaub. Ja so ist das mit dem Afrikavirus, der wird uns sicher nie mehr loslassen. In diesem Sinne noch einmal herzlichen Dank für Deinen wunderschönen Bericht.