Tausche 50 Oryx gegen...

67 Antworten · 31,9k Aufrufe · gestartet 09. Mai 2011 von TanjaH
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1'247 Beiträge · seit 200915. Mai 2011 · #22
Hallo Tanja

schöner Bericht mit super Fotos. Auch mir kommt vieles bekannt vor von unserer ersten Reise im 2009. Uebrigens: Irre ich mich, oder machst du zwischendurch auch Panoramas? Einige deiner Bilder sehen für mich so aus, als gehörte da links und rechts noch etwas dazu...

Die Strecke Sesriem - Red Dune Camp werden wir im Oktober übrigens umgekehrt fahren, dann allerdings wohl bei besseren Strassenverhältnissen. Das Red Dune Camp ist schon reserviert und wir haben eine sehr sympathische Bestätigungsmail erhalten - freuen uns schon gewaltig.

Und auch die Fortsetzung deines Berichtes natürlich auch!

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2011
Themenstarter956 Beiträge · seit 200920. Juni 2011 · #23
Hallo zusmmen!

Spät aber doch geht es weiter. Kaum zu glauben, dass ich erst im nächsten Kurzurlaub zum Reisebericht schreiben komme. Aber was man anfängt, sollte man auch fertig machen. Also dann, auf geht's in den KTP - wo uns das hohe Gras nahezu zur Verzweiflung getrieben hat.

Die Nacht im Zelt des Red Dune Camps war durchaus aufregend. Ein heftiger Sturm zog über die Dünen und es schüttete ohne Ende. Trotzdem hielt das Zelt dicht und dem Wind stand. Am Morgen war das Wetter etwas besser und wir bekamen ein reichhaltiges Frühstück im Farmhaus serviert. Dann mussten wir von Menschen und Hunden Abschied nehmen, holten unsere Sachen aus dem Farmstall und stockten unsere Vorräte noch etwas auf 🙂 Die Fahrt in den KTP ging sehr flott, mit tollen Ausblicken auf den fließenden Auob. Nicht weit vor der Grenze dann ein heftiger Platzregen. Wir hielten beim Übergang, krempelten unsere Hosenbeine hoch und wateten ins Häuschen. Hier ging alles sehr flott, ebenso auf südafrikanischer Seite. Der Regen nervte uns, ließ etwas nach, verfolgte uns aber noch länger. Schon wenige Minute nach der Einfahrt in den KTP entdeckten wir die ersten größeren Herden - Gnus, Springböcke, Oryx- und Kuh-Antilopen, teilweise mit Jungtieren. Sie sollten unser ständigen Begleiter werden. Besonders ich war fasziniert, so große Tierherden hatte ich bisher noch nicht gesehen - mal abgesehen von den Elefanten im Addo 🙂


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Wir freuten uns natürlich über die Tierherden, ob des Wetters und des hohen Grases war uns aber klar, dass Katzensichtungen in den Tagen unseres Aufenthaltes nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen werden würden. Wir sind übrigens so gar überhaupt keine Vogelfans, aber im KTP entdeckte ich das Gefieder doch bald als ziemlich cooles Fotomotiv - gut, irgendwie geben Geier, Trappe und Marabu auch mehr her als die Vögelchen, die man in der Heimat so sieht.


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Über die Dünen ging es Richtung Nossob. Aber Moment, das mit den Dünen hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Immer noch setzte immer wieder Regen ein und auf der Verbindungsstarße zwischen den beiden Tälern sahen wir praktisch keine Tiere. Dafür aber auch kaum Autos.


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Beim Rastplatz Dikbaardskolk gönnten wir uns eine Pause samt Snack 🙂 Die Attraktion für uns - mal abgesehen davon, dass man hier Aussteigen durfte - war eine Südafrikanerin, die barfuss auf der anderen Straßenseite ein Landschaftsgemälde der grünen Kalahari anfertigte 🤩 Wir dachten eigentlich, dass es im Park Raubtiere gäbe 😉


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Schließlich machten wir uns auf den Weg Richtung Nossob. Wir hatten etliche große Pfützen zu queren, die meisten um einiges größer als die Wasserlöcher - na toll 😉 Auch hier folgte uns das übliche Bild: Kuhantilopen, Oryx, Gnus, Springböcke, Strauße und eine bunte Vogelwelt - vor grauem Himmel. Miez miez, wo seid ihr?? Ich dachte, die laufen hier auf der Straße rum. In Nossob angekommen bezogen wir unser Chalet, machten uns mit den Nachbarn bekannt, packten aus und uns schließlich noch auf den Weg zu einem kurzen Game Drive vor dem Abendessen. Kurz nach dem Tor Richtung Norden ein paar Autos - ob es da Löwen gibt? Tatsächlich!! Allerdings so weit weg, dass man schon durchs Fernglas nur ganz entfernt zwei halbe Köpfe erahnen konnte. Na dann... Zumindest wussten wir, dass es sie gibt 🙂 Außerdem zeigten sich einige Schakale. Auch wenn diese nicht unbedingt zu den spektakulären Sichtungen gehören, freue ich mich immer über diese Tiere. Unsere südafrikanischen Nachbarn - ein rüstiges Pärchen, ich tippe mal auf über 80, samt Hausmädchen - hatten uns nach der abendlichen Ankunft im Zelt erzählt, dass sie am Vorabend zu Löwengebrüll ihr Dinner genißen konnten. Wie cool!! Und tatsächlich: Wir hatten und kaum hingesetzt, fing ein lautstarkes Löwengebrüll an. Zu sehen war allerdings nichts, weder von unserem Platz aus, noch vom Wasserloch-Hide, noch von irgendwo sonst. Trotzdem, ein frisches gegrillten Steak zu einem solchen Sound - einfach genial!!! Später sahen wir noch ein Tier - von der Größe her würde ich auf einen Dachs tippen - die Terrasse der Nachbarn nach Fressbarem absuchen. Leider ging alles viel zu schnell. Während Mann ins Bett fiel, harrte ich noch fast zwei Stunden beim Wasserloch aus. Ein paar Tierchen kreuchten, trabten und fleuchten vorbei, die einzigen Räuber, die mir begegneten waren aber leider Moskitos. Also ab ins Bett und hoffen auf den nächsten Tag. Da ahnten wir noch nicht, dass unsere Löwensichtung vom Abend die letzte für eine längere Zeit bleiben würde 🙁
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2011
Themenstarter956 Beiträge · seit 200921. Juni 2011 · #24
So, heute sollte es endlich mit den Löwen klappen. Irgendwie hatten wir beide schon einen schönen Knall, bereits am zweiten Tag im KTP dachten wir, wir müssten unbedingt Katzen sehen. Erst als wir später reflektierten, merkten wir, wie doof das eigentlich war. Aber wir waren von unserem ersten Afrika-Trip einfach zu verwöhnt und ich zu versessen auf den KTP.

Zu Sonnenaufgang standen wir am Tor, wir waren das dritte Auto. Jede Person, mit der ich mich bisher unterhalten hatte, hatte am Vortag das Nossob-Löwenrudel gesehen. Na dann, das musste doch auch bei uns klappen. Aber wie das so ist, wenn man drängelt und drängt - nix war's damit. Wir hatten das Rudel in der Nacht zuvor gehört und am Morgen unendlich viele frische Spuren gefunden. Aber entdecken konnten wir sie nicht. niemand an diesem Morgen. Frustrierend war vor allem das hohe Gras. uns war klar: Selbst wenn ein Löwe fünf Meter neben uns liegen würde, im Busch würden wir sie NIEMALS entdecken.

Dafür entdeckten wir wieder jede Menge Antilopen. Vor allem Oryx, auf die ich mich vor dem Urlaub ja unglaublich gefreut hatte. Nun fingen wir an, Spaß zu machen: "Ich tausche zehn Oryx gegen einen Löwen". Kurz später tauschten wir 20, 30, 50 Tiere. Natürlich half das alles nichts. Wir düsten zurück nach Nossob, räumten unser Häuschen und machten uns auf den Weg nach Gharagab. Wir machten einen kurzen Abzweig auf die Pad Richtung Mabuasehube. wir suchten die Pan ab, als uns ein anderer Hilux entgegenkam: Bloke!! Sie waren gerade aus Gharagab gekommen und dabei, ihre Sachen zu trocknen. Sie hatten in den Tagen viele Regen erlebt - und Dutzende Löwen gesehen. Wir schauten uns nur an - na super, noch mehr Löwen, die wir nicht sehen würden. Irgendwie waren wir schon ziemlich zickig drauf, keine Ahnung warum. Jedenfalls freuten wir uns über das Zusammentreffen mit Bloke und Frau und verabredeten uns in Windhoek. Sie verkürzten ihren Aufenthalt im Park, um das Sossusvlei mit Wasser zusehen - davon konnten wir natürlich schon schwärmen 🙂

Auf dem Weg nach Gharagab hielten wir uns fast zwei Stunden am Polentswa-Wasserloch auf - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - und lernten wiederum ziemlich coole Südafrikaner kennen. Und ratet mal - auch sie hatten in ihren Tagen im KTP jede Menge Katzen gesehen.

Wir hatten auf dem Weg nach Norden sehr viele Wasserlöcher zu queren, fuhren rauf bis Union's End und machten uns dann auf den Weg nach Gharagab. Gut, dass wir wussten, dass die Abzweigung die einzige Möglichkeit war - das Hinweisschild war nämlich völlig zugewachsen. Entlang der Pad sahen wir immer weniger Tiere, dafür immer mehr Gras. Der Frustrationslevel stieg und wir überlegten kurz, ob wir nicht sogar die Tage im Park kürzen wollten.

Hier ein paar Impressionen von unserem Tag im Park, wo wir immer wieder Antilopen gegen Katzen tauschen wollten:


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In Ghargab angekommen bezogen wir unser süßes Häuschen und legten ein paar Steaks auf den Grill. Wir hatten noch nicht aufgegessen, als ein heftiges Unwetter über uns zog. Die Unterkunft fanden wir sehr nett, aber die Klospülung funktionierte ebensowenig wie die Dusche - Wasserpumpe defekt, Ersatzteil wäre bestellt, aber noch nicht geliefert. Echt nicht unser Tag, aber gut, dass wir jede Menge Wasser mit hatten....
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2011
4'451 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #25
Hallo Tanja,
und??? habt ihr nun Löwen gesichtet 😄 Und wooooo?????

mache bitte weiter mit dem Reisebericht. Im Übrigen , der Reisebericht Titel ist wirklich klasse 😄

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter956 Beiträge · seit 200921. Juni 2011 · #26
Hallo Cecile...

Ich mach ja schon weiter 😉

Nach einer sehr lauten und unruhigen Nacht - so lauten Donner hab ich noch nie gehört und außerdem immer rausgelugt, ob sich unser Auto wohl nicht die Düne hinab verabschiedete vor lauter Wasser - entschlossen wir uns, unser Schicksal hinzunehmen. Wir hatten noch eine Nacht in Gharagab gebucht und wollten uns an diesem Tag wieder in Polentswa auf die Lauer legen. Erstmal ging es wieder über die stark bewachsenen Dünen - fahrtechnisch gar kein Problem, eher ein Riesenspaß.


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Ich fand den Spaß am fotografieren wieder und wir erfreuten uns an Mäusen und Hörnchen, wenn sich schon keine Katzen sehen lassen wollten. Die Oryx wollten wir immer noch eintauschen, die Gnus und Springböcke fanden wir hingegen irgendwie cooler 🙂


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Der Morgen und der Vormittag vergingen ziemlich tierlos - mal abgesehen von unseren Antilopentauschmitteln, wir waren mittlerweile bei "ich biete 50 Oryx und erhöhe um 50 Kuhantilopen". Am Polentswawasserloch trafen wir wieder unsere Südafrikanier und kippten gegen 11 Uhr gemeinsam ein Windhoek Lager - war jetzt auch schon wurscht. Langsam hatten wir genug vom Frustschieben und fanden uns mit dem Gedanken ab, dass wir diesmal mit Pech für unser Glück im vorigen Urlaub bezahlen müssten. Die Südafrikaner machten sich mit ihren zwei Autos auf den Weg, wir folgten eine viertel Stunde später. Ihr Ziel war Grootkolk, unseres Gharagab. Nach nicht allzu langer Zeit sahen wir sie am Straßenrand stehen. Da wird doch nicht etwa...????

Kris fragt nach und ich höre nur "hyena". Nein! Echt? HURRA!!! Auf ein Zusammentreffen mit einer Hyäne hatte ich mich sehr gefreut, aber auch darauf die Hoffnung aufgegeben. Die Hyäne stand kaum sichtbar im hohen Gras, die Südafrikaner fuhren weiter. Ich wollte warten und siehe da, es lohnte sich. Die Hyäne - ein schönes großes Exemplar - begann zu laufen. Wir fuhren los und sie lief wohl etwa 200 Meter neben dem Auto her, querte dann hinter uns die Straße, schlug sich wieder in den Busch und legte sich schließlich hin. Mit einem Mal war sie einfach weg! Unglaublich, dieses. Gras. Wir waren aber total glücklich, schließlich durften wir sie mehrere Minuten begleiten. Die Fotos wurde ob der Aufregung und des hohen Grases kein renner, aber für mich trotzdem die liebsten Urlaubs - endlich ein großer Räuber und dann auch noch kooperativ 😄


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zuletzt bearbeitet 21. Juni 2011
Themenstarter956 Beiträge · seit 200921. Juni 2011 · #27
Nach der Begnung mit der Tüpfelhyäne waren wir beide entspannter und sahen den kommenden Tagen im KTP gelassener entgegen. Es war halt echt Glückssache und alles Drängen würde nichts helfen. Wir fuhren nochmal nach Unions End und dann zurück nach Gharagab. Ich stell einfach mal schön bunt ein paar Bilder ein, die noch an diesem Tag - dem Tag der Hyäne 😉 - entstanden sind:


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Als wir schließlich das Camp erreicht hatten, machten wir uns einen schönen Abend. Das Wetter hielt und im Bad funktionierte wieder alles.


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Ich verbrachte noch einige Stunden am Wasserloch, in der Hoffnung auf Besuch. Der kam auch: In Form von Steinböckchen und - Überraschung - Oryx! Also ging ich auch schlafen. Gegen ein Uhr nachts sassen wir dann beide praktisch aufrecht im Bett: Löwengebrüll - sehr laut, wahrscheinlich nah. Ich natürlich auf, Jeans an und raus auf die Terrasse geschlichen - die Hoffnung stirbt tatsählich zuletzt. Draußen sah ich einen Schatten und mein Herz schlug höher. Da wird doch nicht tatsächlich... 🤩

Aber dann, ein weiterer Schatten. Und noch einer. Und ein weiterer. Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, was glaubt ihr, wer da Wasserloch stand? Natürlich vier Oryx 🤨 Und dafür war ich aus dem bett gestiegen, wo ich in den vergangenen paar Tagen schon mehrere hundert gesehen hatte. GRML 😈 Egal, ab ins Bett, auch der Löwe schwieg den Rest der Nacht über. Tja dann, weiter warten und hoffen...
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2011
183 Beiträge · seit 200621. Juni 2011 · #28
Hallo Tanja,
also wer die Bilder nicht mag und was dagegen hat wird gelüncht😄
Wirklich ein toller Reisebericht und erst die Fotos! Wenn wir jetzt nicht nach Österreich fliegen würden, würde ich mich am liebsten gleich ins Auto setzen und losfahren. Bei soooooooo vielen tollen Reiseberichten komm ich gar nicht dazu, meinen fertig zu schreiben. Freue mich schon auf eine Fortsetzung!

LG
Elisabeth
(ausgewandere Österreicherin)
Namibian-Life- Travel, ihr Partner im südlichen Afrika namibian-life-travel@iway.na Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen http://www.namibian-life-travel.com
165 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #29
Hallo Tanja,
ein schöner Bericht und schöne Bilder, von sowas kann man nie genug bekommen.
Herzliche Grüße
Christa
Themenstarter956 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #30
Hallo zusammen!

Danke für das Lob 🙂

@Elisabeth: Na geh, in Österreich ist es ja auch superschön, vor allem zu dieser Jahreszeit 🙂 Wo machst du den Heimatbesuch? Wir sind Klagenfurter 😉

Und weiter geht's:

Im Morgengrauen schlich ich mich wieder auf die Terrasse, vielleicht würde sich der Löwe ja doch blicken lassen. Aber nein, natürlich nicht - war ja zu erwarten. Wir packten in Ruhe zusammen und genehmigten uns ein gutes Frühstück. Unsere Nachbarn dagegen packten unter einem Wahnsinnskrach (also für Kalahari-Verhältnisse) und mit viel Hektik ihre Sachen, um nur ja zu Sonnenaufgang loszufahren. Wir gingen es gemütlich an, fuhren ziemlich nach den Nachbarn los - und holten sie prompt auf den Dünen wieder ein. Sie hatten einen brandneuen Amarok und offensichtlich Angst um ihr Auto. Wir mit unserer coolen Kiste dagegen konnten die Hoppelei über die Dünen richtig genießen.

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Unterwegs sahen wir wieder jede Menge Tauschobjekte 😉 Vor allem die jungen Kuhantilopen mit ihren noch zusammenstehen Hörnern hatten es mir angetan:

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Immer wieder entdeckten wir zudem Schakale. Nach der Hyänen-Sichtung am Vortag und dem Löwengebrüll in der Nacht, waren wir irgendwie lockerer, obwohl immer noch kein Löwe in Sicht war.

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Themenstarter956 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #31
Kurz vor Nossob, wenige Meter vor dem Abzweig in die Mabuasehube, kam uns ein Auto entgegen. Die Lenkerin berichtete uns von einer schlafenden Löwin oben auf der Kuppe, bevor es runter in die Pan ging. Das Tier rührte sich nicht, nicht sonderlich spannend meinte sie. Hallo??? 🤩 Wir waren aus dem Häuschen! Sollten wir tatächlich an unserem vierten Tag im KTP endlich die ersehnten Katzen sehen? Mir doch egal, ob die schlafen 😉

Also rauf auf die Düne und Augen auf. Plötzlich legte Kris eine Vollbremsung hin - ok, nicht wirklich spektakulär bei 15 kmh 😉 Im Gras neben der Straße lag doch tatsächlich.... irgendwas! War DAS die Löwin? Hm... Hätte auch ein Baumstamm sein können. Zu oft waren wir in den vergangenen Tag enttäuscht worden. War das nun ein Löwe oder nicht? Wir rätselten. Mal sehen, ob sich das Etwas bewegte. Doch kein Zucken war zu sehen. Trotzdem, durch das Objektiv der Kamera wurde wahrscheinlicher, dass es sich um eine Löwin handeln musste. Nur irgendwie rührte sich das Ding so gar nicht. Und obwohl man das ja eigentlich nicht machen sollte, wollten wir rausfinden, ob das Ding im Gras tatsächlich ein echter Löwe war. Und wie macht man das? Naja, man versucht Aufmerksamkeit zu erregen. Miez miez! Xs xs! Miiiiieeeeeez! Nö, da rührte sich gar nichts, nicht mal ein Öhrchen.

Wir brüllten natürlich auch nicht rum, wollten eher durch die Frequenz auf uns aufmerksam machen. Also den Motor etwas hochgedreht und mal mit der Autotür gerumpelt. Nix, nada, niente. War das nun eine Katze? Wir waren ratlos. Also beschlossen wir, in die Pan runterzufahren, umzudrehen, und erneut unser Glück zu versuchen. Was wir nicht wussten: Unter dem Gemieze hatten wir jemanden auf der anderen Seite der Kuppe aufgeweckt 😉

Ein Löwenmännchen hob leicht den Kopf aus dem Gras und beäugte uns. ENDLICH!!!! Nun waren wir sicher, dass auch das andere Ding definitiv ein Löwe sein musste!

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Mehr als den Kopf bekamen wir vom Löwenmännchen übrigens nichts zu sehen, er war einfach zu müüüüüde 😉 In der Pan angekommen, trafen wir auf eine Familie, die die Hoffnung hatte, dass sich die oben schlafenden Löwen irgendwann zum Mittagessen über die nahe Springbockherde hermachen würde. Wir hatten da so unsere Zweifel, aber die Herde war ein schöner Anblick. Ich hätte sie dennoch gerne gegen mehr Löwen getauscht 😉

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Also wieder rauf auf die Kuppe! Und siehe da, jemand war durch das Auto doch tatsächlich aufgewacht. Die Löwin zeigte sich uns verschlafen aber dennoch wunderschön. Ich mach es jetzt mal kurz - wir verbrachten circa eine Stunde auf der Kuppe bzw. in der Pan - schließlich wollten auch andere die Löwen sehen. Wir hatten das Nossob-Rudel gefunden. Von den acht Mitgliedern bekamen wir fünf zu Gesicht, es war klar, dass sich auch die anderen im Busch bzw. hohen Gras befanden und ihr Nickerchen einfach fortsetzten. Wir waren begeistert, vor allem von der vormals schlafenden Löwin, da sie wirklich nahe am Straßenrand lag und wir sie ganz genau betrachten konnten. Hier ein paar Bilder der Tiere:


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zuletzt bearbeitet 22. Juni 2011
4'451 Beiträge · seit 200822. Juni 2011 · #32
Hallo Tanja,
na endlich was 🤩 Da seid Ihr doch noch fündig geworden. 🤩 Klasse Bilder von ebenso klasse Löwen., 😄

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
105 Beiträge · seit 200822. Juni 2011 · #33
Hallo Tanja,
vielen Dank für den schönen Reisebericht. Da werden Erinnerungen wach und die Sehnsucht größer. Und endlich habt ihr Löwen gesehen. Wir hatten auch Glück im KTP.
Weiter so.

LG
Themenstarter956 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #34
Wir waren echt begeistert von den Tieren und Kris musste mich überreden, weiterzufahren. Schließlich mussten wir an diesem Tag bis zum Kalahari Tented Camp fahren. In Nossob machten wir Rast und ich trug stolz unsere Sichtung auf der Tafel ein. Außerdem erklärte ich noch einer Familie, wo sie hinfahren sollten, um die Löwen zu entdecken. In Nossob beobachteten wir das ausgelassene Treiben der Erdhörnchen und Mungos 🙂 Man merkt, dass diese Tierchen trotz Fütterungsverbot sicher genug "abstauben".

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Weiter ging es Richtung Süden, dann über die Dünen und Richtung Tented Camp. In Dikbaardskolk legten wir wieder eine Pause ein und trafen zwei deutsche Jungs, die von ihrer Löwensichtung an diesem Tag berichteten. Ein männliches Tier, das ein Nickerchen auf seinem Riss gemacht hatte. Auch nicht schlecht. Sie waren auf dem Weg nach Nossob und wir mussten natürlich gleich von unseren Erlebnissen berichten.

Hier ein paar Bilder von der Fahrt, wo wir unterwegs die üblichen Verdächtigen, überwiegend Strauße und Antilopen, darunter auch einige der posierlichen Steinböckchen, sahen. Vor allem die große Zahl an Jungtieren machte uns Freude 🙂


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Plötzlich sahen wir fünf Autos am Straßenrand stehen, nahe des Wasserloches, von dem Jungs erzählt hatten, gut zwanzig Kilometer südlich von Mata Mata. Da wird doch wohl nicht der Löwe immer noch pennen?? Tatsächlich, genau das tat er! Die Bilder vom Riss - es war mal ein Oryx - erspare ich euch, den großen schlafenden Kater hab ich aber natürlich auch abgelichtet 🙂


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Endlich war das Glück auf unserer Seite 😉 Im Tented Camp angekommen, waren wir begeistert. So viel Platz, so schön und so eine tolle Aussicht. Ich konnte mich gar nicht sattsehen. Was für eine wunderschöne Unterkunft. Übrigens war das rüstige südafrikanische Paar, das auch schon in Nossob neben uns gewohnt hatte, unsere Nachbarn - na das gab ein großes Hallo 🤪

Hier noch ein paar Bilder vom Camp, das wir an diesem Nachmittag/Abend nicht mehr verlassen haben. Statt dessen gemütlich den Grill angeworfen und die tolle Aussicht samt Tierwelt genossen 🙂


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In der Nacht machten Schakale vor unserem Zelt Party, was für eine Geräuschkulisse, so nah an der Natur. Als ich später aufwachte und die Augen aufschlug, dachte ich erst, ich würde ein Gemälde sehen. Bis ich mich erinnerte, wo ich war und dass das tatsächlich der Blick aus dem Fenster war 😁 Damit ging ein genialer und tierreicher Tag zu Ende...
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2011
2'772 Beiträge · seit 200622. Juni 2011 · #35
Hallo Tanja,
danke für den tollen Bericht. Na, so viel ich aus Deiner Begeisterung lese, werdet Ihr bestimmt nicht zum letzten mal den KTP besucht haben, stimmts?

Ich finde: DER PARK MACHT SÜCHTIG!!!!

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter956 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #37
Hallo zusammen!

Na ich versüße euch doch gerne die Wartezeit auf den nächsten Aufenthalt im KTP. Ob wir nochmal hinwollen? Nun, da müsst ihr wohl das Fazit abwarten 😉

Und weitergeht's:

Wir hatten unseren letzten ganzen Tag im KTP vor uns und waren ob der Löwen-Sichtungen am Vortag und der wunderschönen Unterkunft bestens aufgelegt. Schon kurz nachdem wir losgefahren waren, sahen wir vier Autos am Straßenrand stehen. Was war denn da vorne? Schon wieder Löwen? HURRA!!! 😄 Ein Löwin spazierte über die Straße und verschwand sogleich im Gras. Wir sahen sie nur ganz kurz 🙁

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Dann begann das große Autochaos. Vor und zurück auf der Straße, jeder suchte nach Löwin, hin und wieder war ein Umriss zu erkennen. Außerdem hatte die Löwin eine Herde Oryx aufgeschreckt, die hysterisch über die Straße stürzten. Nach einer viertel Stunde wurde uns das zu viel und wir fuhren weiter. Ich suchte natürlcih trotzdem weiter die Düne ab. STOOOOPPPPP!!!!! 150 Meter hinter jener Stelle, an der die Löwin verschwunden war, hatte ich die nächste erspäht. Die anderen Autos kurvten weiter an der selben Stelle herum, die sich hinter einer Kurve befand. So hatten wir die Katze praktisch für uns allein. Und tatsächlich entdeckten wir dann auch noch die erste Löwin wieder, die sich zu ihrer Rudelschwester gesellte. Die beiden schlichen durch's hohe Gras und probten zwei Scheinangriffe gegen die verblieben Oryx. Wie toll war das denn?? Der Knoten war offensichtlich geplatzt, welche Freude 😄

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Wir fuhren euphorisch weiter, wollten heute das ganze Auob-Tal bis Twee Rivieren und zurück fahren. Schon nach kurzer Fahrt erwartete uns das nächste Highlight: Eine Giraffenfamilie - Yeah!! Super Abwechslung zu Oryx und Co, außerdem nicht gerade in Massen im KTP vorhanden. Und wir hatten sie ganz für uns allein 🙂 Einziger Wermutstropfen war, dass ich gegen die Sonne fotografieren musste, weshalb die Bilder nicht so toll wurden. Die Erinnerung an die Tiere, die wir etwa eine halbe Stunde beobachteten, wiegt aber ohnehin viiieeeel mehr 🙂

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Wir genossen den Tag im Park sehr. Das Wetter war super sonnig, wir amüsierten uns über die vielen Antilopen und Strauße - die wir nun gerne gegen ein Gepard getauscht hätten - waren immer noch fasziniert von den vielen großen Vögeln und den riesigen Nestern der Siedelwebervögel. Schon von weitem sahen wir zwei Autos am Straßenrand stehen. Wie immer bleibt man stehen und tauscht sich aus. Wir sollten doch mal ganz nach hinten unter die Bäume schauen, da würde ein Löwe liegen. Na jetzt aber, was genau machten wir jetzt eigentlich richtig, was wir vorher falsch gemacht hatten? 😉 Tja, Schicksal akzeptieren, sich an kleinen Dingen freuen und wenn man Glück hat, auch über die große Tiere stolpern. Etwas hatte uns die Kalahari während unseres Aufenthaltes gelehrt: Hier wird nichts erzwungen, die Dinge geschehen oder nicht. Das typisch europäische "ich will, ich will, ich will!" hilft hier nix 😉


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Wir machten einen Stopp in Auchterlonie, wo wir uns das Häuschen ansahen und die Aussicht auf das Auob-Tal genießen konnten. In Twee Revieren machten wir Mittagspause, tankten das Auto, telefonierten mit den Daheimgebliebenen, zogen Bargeld, stöberten im Shop, genehmigten uns warme Snack sund kalte Drinks. Mann, ist dieses Camp riesig - zumindest im Vergleich zu den anderen. Hier war echt viel los - für Kalahari-Verhältnisse 😉

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zuletzt bearbeitet 22. Juni 2011
109 Beiträge · seit 201022. Juni 2011 · #38
Hallo Tanja,

ein toller Bericht, auch bei mir kommen schöne Erinnerungen an den KTP wieder hoch.
Tolle Tiersichtungen hattet Ihr.

Weiter machen 😉

Lieben Gruß
Arnd
183 Beiträge · seit 200622. Juni 2011 · #39
Hallo Tanja,
Weißt die Preise der Flugtickets wurden uns zu teuer, wenn mann dauernd runtrfliegen will! Nein Scherz beiseite! Wir konnten den Stress einfach nicht mehr aushalten und so beschlossen wir hier zu bleiben. Ja Österreich ist sehr schön, aber wenn du keine Zeit mehr für irgendetwas hast, hast du auch von diesem Land nichts.
So wir fliegen wir am 27 nach Wien zu Besuch, auch weil mein Sohn heiratet. Da wir oben kein Auto mehr haben, wird es mit Kärnten schwer. Aber lass mir die karavanken schön grüßen!
Dein Bericht mit den Bildern ist einfach Spitze! Dein und Alex ihr Bericht hat mich den ganzen Nachmittag gekostet. Ist nur gut, dass ich nicht arbeiten muß.
Wäre schön wenn wir uns mal in Namibia treffen könnten.
Lg noch aus Windhoek
Elisabeth
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Themenstarter956 Beiträge · seit 200922. Juni 2011 · #40
Hallo Elisabeth!

Die Hochzeit eures Sohnes? Schöner Anlass für einen Heimatbesuch 🙂 Wie lange bleibt ihr in Österreich?

Hi Arnd!

Ich bin bei deinem Reisebericht auch immer mit dabei, wir sind ja zu einer ähnlichen Zeit unterwegs gewesen 🙂

Nach unserer Pause in Twee Rivieren beschlossen wir, bis nach nach Kij Kij zu fahren. Wir wollten sehen, wo Kielie Krankie liegt und überhaupt möglichst viel vom Park erforschen. Wir sahen wieder einige Tiere, leider weder Geparden noch Erdmännchen. Die hätten wir uns noch gewünscht, sie sollten uns aber verwehrt bleiben.

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Bei Kij Kij erwartete uns das blühende Leben - Sooooo viele Bokkies 🤪

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Der Löwe vom Vormittag lag immer noch unter dem selben Baum, er war lediglich mit dem Schatten mitgewandert. Doch nun waren auch seine drei Mädels zu sehen. Ein hübscher Anblick 😉

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Wir waren froh, als wir uns langsam dem Tented Camp näherten, schließlich waren wir den ganzen Tag unterwegs. Dann, keine zwanzig Kilometer vor dem Camp, traute ich meinen Augen nicht. Bei einer großen Pfütze lagen drei wunderschöne Löwinnen, vielleicht zehn Meter von der Straße entfernt und ohne hohes Gras im Weg. Was für ein Glück!!! Wir beobachteten die Damen fast eine Stunde, dann mussten wir Richtung Tor düsen. Sie waren erfreulich aktiv. So viele Löwensichtungen hätten wir uns nicht erträumen lassen, schon gar nicht nach den ersten Tagen im Park! Ihr wollt nicht wissen, wie oft man die gleichen Löwen fotografieren kann....

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Kurz bevor wir das Camp erreichten, sprangen mir nochmal Schakale vor die Linse. Ein schöner Abschluss :-D Ob sie uns wohl wieder in der Nacht wachhalten würden?

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Vom Zelt aus konnten wir noch Gnus beobachten - Abendunterhaltung sozusagen 😉

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Ich wurde rührselig - die letzte Nacht im KTP, die vorvorletzte unseres Urlaubes. Schön, dass am nächsten Tag noch ein Abschiedsgeschenk auf uns wartete... 😉
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2011