EMEmuThemenstarter14 Beiträge · seit 201121. Apr. 2011 · #1
Hallo, liebe Fomis,
am Wochenende haben wir uns durch unsere Reiseplanung gekämpft, die Möglichkeiten sind ja endlos. Wir, 2 Paare, möchten vom 22.10. - 06.10. mit einem 4x4 Campern pro Paar (dank dem Forum sind wir von der Version mit 2 Dachzelten abgekommen) eine gemischte Camping/Gästefarm (Lodge-)Tour durch Namibia machen. Danach geht es für eine Woche nach Botswana. Wir kommen am 22. um 11.45 aus JNB, unsere Freunde schon am Vortag an. Unsere Planung sieht aktuell so aus:
Grundlage waren viele Tipps und Berichte aus dem Forum zum Übernachten. Was haltet Ihr von dieser Planung? Wo würde man sinnvollerweise Pirschfahrten auf Wüstenelefanten und Rhinos einbauen? Sind die zwei Nächte in Dolomite okay, oder eher stattdessen Halali.
Ich freu mich auf Euere Kommentare.
Schöne Ostern + viel Erflog beim Eiersuchen Stefan
was möchtest Du noch hören - Du hast für Dich überzeugt geplant. Meine Meinung ist nur : Deine Planung jeden Tag auf Pad - das ist keine Reise für Namibia- das ist eine Reise für Dich - Du wirst Namibia aus dem Auto kennen- lernen- genauso die Unterkünfte. Aber es ist ja Deine Planung. Viel Spass. Fröhliche Ostern Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Champagner8'680 Beiträge · seit 201021. Apr. 2011 · #3
Guten Abend Stefan,
auch wenn ich noch nicht in Namibia war - ich denke, es trifft prinzipiell auf solche Reisen zu, dass es wenig Sinn macht, jeden Tag ein neues Quartier zu beziehen. Wir haben vor 2 Jahren gelernt, dass man eigentlich mindestens zwei Nächte braucht, um ein bisschen etwas von dem Ort, an dem man ist, wahrzunehmen. Natürlich will man beim ersten Mal so viel wie möglich sehen, deshalb bin ich auch jemand, der sich beim Kennenlernen eines Landes nicht zum Relaxen niederlässt - aber gerade wenn man am nächsten Tag schon wieder morgens los muss, hat man, wenns dumm läuft, das Quartier mit seinen Besonderheiten gerade mal im Dunkeln kennengelernt.
Das wurde ja in viele Beiträgen (zu anderen Routen) schon erwähnt - also überdenke deinen Plan nochmal.
Btw: solche patzigen Beiträge wie die von Hanne könnten mir echt die Lust am Forum verderben 🙁 Man könnte meine, es gibt da eine persönliche Animosität - aber dann sollte man das vielleicht privat und nicht öffentlich austragen.
Hallo Hanne irgendwie verstehe ich Deine Worte glaub nicht richtig - das ist keine Reise für Namibia- das ist eine Reise für Dich -. Natürlich macht Emu die Reise für sich und nicht für Namibia. Champagner hat sicherlich Recht, es ist schöner länger als 1 Nacht an einem Ort zu verweilen. Aber schlussendlich muss es doch für Emu stimmern, oder nicht? Gisela
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200921. Apr. 2011 · #5
Hallo, Stefan Die Tour als solches ist so ganz ok. Aber wie Champagner und Gisela schon sagten, ist 1 Nacht pro Ort recht kurz. Bedenke, dass du oft erst am späten Nachmittag ankommst, und am nächsten Morgen deine Zelte schon wieder abbauen musst.Da kannst du die Gegend und den Aufenthalt nicht so richtig geniessen und kennen lernen. Rhinos gibt es beim Gamedrive von der Waterberg Lodge zu sehen, auch zu Fuss.... Lieben Gruß Birgitt
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200821. Apr. 2011 · #6
Hallo Stefan,
eine schöne Tour für eine mindestens doppelt so lange Zeit. Ich würde diese Tour nicht machen, denn ich hätte keine Zeit mich zu erholen. Immer nur im Auto. Meine Vorschreiber haben alle darauf hingewiesen und ich kann es nur wiederholen - Namibia-Urlaub ist das nicht. Mein Vorschlag: Lasst die eine oder andere Zwischenstation weg und bleibt dafür an den Folgestationen je einen Tag länger.
Lasst Namibgrens und Tschauchab River Camp weg. Dann habt Ihr je einen zusätzlichen Tag für Sesriem und Swakopmund. Den Waterberg würde ich zugunsten von Onguma weglassen und im Dolomite Camp würde ich einen Tag, dafür in Okaukuejo zwei Tage bleiben.
ich teile zwar Hannes bedenken bezüglich "fast jeden Tag auf der Pad", aber derartig unkonstruktive Mails helfen auch niemandem weiter.
Von Sesriem nach Tsauchab weiterzuziehen macht meiner Meinung ebensowenig Sinn wie von Okaukeja nach Onguma. Entscheide Dich für ein Camp und damit auch letztendlich dafür, ob Du im Nationalpark oder außerhalb bist. Beides hat seine Vorteile, dazu gibt es speziell zu diesen Camps etliche Threads. (Vermutlich gilt ähnliches auf für die beiden Ugab Camps, aber die kenne ich nicht.)
Eine Pirsch auf Wüstenelefanten braucht viel Zeit, die hast Du offensichtlich nicht, das würde ich also vergessen. Etwas weiter nördlich als Ugab bei Twyfelfontein kann man recht zuverlässig Elefanten sehen. Die Camps/Lodges haben Wasserstellen eingerichtet und damit Elefanten (vermutlich) aus Etosha angelockt. Da sie im Gegensatz zu den "echten" Wüstenelefanten täglich trinken müssen, kann man sie recht zuverlässig an einer der Wasserstellen beobachten.
Auch um wirklich wilde Rhinos zu finden wird Dir wohl die Zeit fehlen. Am Waterberg gibt es aber - wie Birgitt schon geschrieben hat - die Möglichkeit, einen Rhino-Gamedrive zu machen. Ein (soweit ich weiß) privates Reservat pflegt ein Rhino-Pärchen, die aus den Schlingen von Wilderern gerettet wurden. Wenn die Tiere gefunden werden, kann man sich ihnen zu Fuß nähern. Eine druchaus spannende Angelegenheit...
Viele Grüße, Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200822. Apr. 2011 · #8
Hallo Stefan,
Die Tour ist auf dem Papier schon OK. Du wirst aber Namibia nur hauptsächlich vom Auto aus kennen lernen.....😕
Versuche so viel wie möglich an einem Ort 2 Nächte zu verbringen. Da hast Du Zeit dir wirklich die grandiosen Landschaften genauer anzuschauen!B)
Und so wird auch der Virus Gelegenheit haben dich zu infizieren. Du wirst wie Viele von uns zurückkommen und dir den Rest angucken.😁
sorrry - habe meine Worte nicht verletztend gemeint-. Es ist nur schade, wenn man nur durch Namibia fährt ohne zu geniessen- und die Strecken zu lange ausdehnt bei so einer kurzen Reise. Zumal mit Dachzelt - heisst ja noch einkaufen einplanen- was Zeit braucht-. Frohe Ostern und liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ich greife mal den Vorschlag von Annick auf, denn der macht schon Sinn (also mehr als Eurer ;-)), wobei ich auch hier folgendes zu bedenken gebe:
22. Ihr kommt gegen 12 Uhr an; ehe ihr aus dem Flughafen raus seid, den Mietwagen übernommen habt, etc. ist es schon früher Nachmittag... dann ist es bis Sesriem noch ein Stückchen zu fahren. Das ist kein Problem, aber da Nachtfahrten ein No-Go sind, habt ihr dann nicht stundenlang Zeit zum "trödeln".
27-29: 27 Würde ich noch in Swakopmund verbringen und 28-29 in Grootberg und somit Ugab weglassen.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200822. Apr. 2011 · #11
Halo, Emu!
Eigentlich habt ihr euch eine sehr schöne individuelle Route ausgearbeitet. Und eure Reise-Art, ich meine das häufige Wechseln der Ü-Plätze, finde ich An-und-für-sich nicht problematisch, - wenn zwischen den beiden Nächten nur kurze Strecken liegen. Wir planen häufig so. Wir haben dann zwischen den einzelnen Campsites mitunter nur 50 - 100 km und die Fahrzeit dazwischen sehen wir als Sightseeing an, man macht ja sonst auch Ausflüge (und zusammenpacken muss man als Camper eh, sobald man einen Drive machen will, da kann man auch den Platz wechseln). Soweit ich sehen kann übernachtet ihr ja auch 3 mal 2 Nächte an einem Ort.
Im Einzelnen: 22.10.2011 Namibgrens Restcamp 23.10.2011 Sesriem Camp (Camping) 24.10.2011 Tsauchab River Camp (Camping) Zum Tsauchab River Camp fahrt ihr zur D854, das ist nach Sessriem in die "Gegenrichtung". Ich würde das umgekehrt machen: 1. Nacht Tsauchab, 2. Nacht Sessriem, 3. Nacht Namibgrens Damit hättet ihr schon mal einige km aus der geplanten Strecke des nächsten Fahrtages genommen.
25.10.2011 Swakopmund, Alte Brücke Restcamp (Camping) Das „Mal-eben-eine-Nacht-und-nix-weiter“ in Swakop halte ich nicht für sinnvoll, denn entweder ihr verpasst alles Interessante auf der langen Strecke nach Swakop oder eben in Swakop. Wir sind da eher so die Entweder-oder-Leute: Hat man was von einer Nacht Swakop, wenn man spät ankommt und morgens wieder früh losfahrt? Und ihr plant am nächsten Tag gleich wieder eine lange Strecke. Ich würde für die Strecke Solitaire-Swakop-Ugab 2 Nächte empfehlen. Insgesamt find ich die Strecke für eine Ü zu lang, das wär mir erheblich zu stressig. Ich würd noch eine Übernachtung in der schönen Wüstenlandschaft des Swakop-Tal/Welwitschia/Archer's Rock planen, da gibts ja mehrere Möglichkeiten im NP, schöne „Wilderness-Campsites“ ohne facilities (vorher in Sessriem Permit holen).
Das was ich eigentlich problematisch finde: Ihr plant noch nach Maun/Botswana weiterzufahren. Und ihr fahrt deshalb wieder nach WDH zurück.? Wenn ihr nicht nach Maun fliegt, frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, dort oben auf der Höhe Etosha zu bleiben und über Dobe nach Maun zu fahren. Das spart sehr sehr viele Kilometer und die gesparten Tage könnt ihr sehr gut woanders einsetzen. (z. B. im Living Museum der San in Grashoek, Naye Naye, usw. - und natürlich auf den Strecken davor!)
26.10.2011 Ugab River Camp (Camping) Meint ihr damit die Ugab River Campsite (Comunity)? Die kommt im Th. Richter zur Zeit nicht so gut weg… vielleicht eher das Ugab Wilderness Camp? (Wir kennen die Ecke nicht, da können andere aber was zu sagen.)
Viel Spaß bei der weiteren Planung Gruß lilytrotter
Wart ihr schon mal in Namibia und kennt ihr euch aus, mit Fahren auf Gravel (Sand)? Wenn ja, dann wisst ihr ja Bescheid. Wenn nicht, dann denkt an diese zeitlichen Faktoren auf euren Strecken. Unterschätzt nicht den zeitlichen Aufwand auf Gravel, sonst habt ihr von der Reise nix (von der persönlichen Gefährdung bei zu schnellem Fahren, wegen Zeitstress ganz zu schweigen…) - Sehr hilfreich zur Planung sind die Zeitangaben auf der T4A Karte, hier im Menü, unter Karten.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
EMEmuThemenstarter14 Beiträge · seit 201125. Apr. 2011 · #12
Hallo,
zunächst Euch allen vielen Dank für die vielen, teils sehr konstruktiven Beiträge. Ich habe die Tour ja zur Diskussion gestellt, da ich mir nicht sicher war, ob das so wirklich clever ist. Und ich werde sie wirklich nächsten Tage noch einmal überarbeiten, das Eine oder Andere rauswerfen und dafür entzerren.
Denkt Ihr, es ist am 22. bis Sesriem zu schaffen? Es ist zwar Sonnenuntergang erst um 18.45 Uhr. Aber ich hatte Bedenken, nach dem Flug (+Auto-Übernahme) noch 5 Stunden reine Fahrzeit herunter zu reissen. Den Wechsel vom Sesriem Camp zum Tsauchab hatte ich eingeplant, da ich das Gefühl hatte, dass Sesriem nicht sooo toll als Übernachtungsplatz ist; vor Sossusvlei zum Sonnenaufgang aber eben unvermeidlich.
Die Idee von Christian, direkt von Swakopmund nach Grootberg zu fahren, finde ich auch gut. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, sich nördlich von Swakopmund mit Lebensmittel, sprich Fleisch für Braai, einzudecken?
@lilytrotter: Außer auf der Durchreise habe ich noch nie afrikanischen Boden betreten. Ich ging einfach davon aus, dass die Gravel Roads in Namibia nicht elementar anders sind als in Australien. Wir sind letztes Jahr 3 Wochen durch den Nordosten fast nur gravel gefahren.
Nochmals vielen Dank + viele spät-österliche Grüße, Stefan
peter 081'927 Beiträge · seit 200825. Apr. 2011 · #13
Hallo Stefan,
in Okahandja liegt direkt an der Hauptstrasse ein großer Spar-Markt mit Metzgerei. Um die Ecke findest Du auch einen Geldautomaten.
Gruß
Peter
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200825. Apr. 2011 · #14
Hallo Stefan,
Wenn Du um 11Uhr45 erst landest wird es schon knapp vor Sonnenuntergang in Sesriem zu sein. Schweige wenn die Maschine Verspätung hat!🤔
Du musst schon einmal die ganzen Formalitäten im Flughafen hinter dir bringen, in die Stadt fahren, den gemieteten Wagen checken. Und noch einkaufen nehme ich an.B)
Ich würde bis Rehoboth noch fahren und im Lake Oanob Resort übernachten.
Nördlich von Swakopmund gibt es keine gute Einkaufsmöglichkeiten. Mache deine Vorräte in Swakopmund!
peter 081'927 Beiträge · seit 200826. Apr. 2011 · #15
Hallo Annick,
unsere Beiträge haben sich vermutlich überschnitten. Beiliegend allein das Angebot an Speiseölen im Spar-Markt Okahandja, da ist selbst für verwöhnte Gaumen manches dabei 🙂
Gruß
Peter
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200826. Apr. 2011 · #16
Hallo Peter,
Ich finde auch den Spar Markt in Okahandja OK!!B)
Aber Emu, wie ich es verstanden habe, fragte nach einer Einkaufsmöglichkeit zwischen Swakopmund und Grootberg. Okahandja liegt nicht gerade auf dem direktem Weg dort hin!:)