Afrika mit 9 Tonnen Expeditionsfahrzeug

69 Antworten · 32,3k Aufrufe · gestartet 23. März 2011 von Peter Mock
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931 Beiträge · seit 200624. März 2011 · #21
üfr 2011 kostet der Chobe NP Pula 290.00 oder € 32.00 für 1 fahrzeug und 2 Personen.
Genau das hatte Tobias doch geschrieben...

Wobei der Preis natürlich nur für ein Fahrzeug bis zu 3.5to gilt. Darüber ist es entsprechend teurer.

Gruß

Ulli
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499 Beiträge · seit 200624. März 2011 · #22
engelstrompete schrieb:
Tobias schrieb:
Botswana 2009:

Kgalagadi NP: 4 Pula pro Fahrzeug (unabhängig vom Gewicht) + 30 Pula pP
Chobe NP + Nxai Pan + Magkadigkadi NP: 120 Pula pP/Tag und Auto nach Gewicht: <3.5t = 50 Pula; <7t = 1000 Pula; >7t = 1500 Pula
BOT Road-Tax: 120 Pula (ohne Frage nach Gewicht).
Gruss
Tobias
Hallo Tobias,
für 2011 kostet der Chobe NP Pula 290.00 oder € 32.00 für 1 fahrzeug und 2 Personen.
Lieben Gruß
Cécile 🙂
2x 120 + 50 = 290 😉
499 Beiträge · seit 200624. März 2011 · #23
Ok, Ulli war schneller...
4'451 Beiträge · seit 200824. März 2011 · #24
Hi Ulli, hi Tobias,
sorry , stimmt natürlich 🙁
Einen schönen Abend
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
164 Beiträge · seit 200625. März 2011 · #25
Moin!

Viel Spaß in Tansania : 300 USD / Tag nur für das Fahrzeug!
http://www.tanzaniaparks.com/regulations_and_park_fees.html

Es geht allerdings nach dem Leergewicht. Da läßt sich einiges machen...

Gruß aus England
zuletzt bearbeitet 25. März 2011
962 Beiträge · seit 200702. März 2012 · #26
Ich schliesse mich, wirklich neidlos, dem Kommentar von Goldmole voll an. Natürlich ist es Jedem selbst überlassen, sein Hobby voll auszuleben,
aber sollte man es nicht übertreiben?
Denn dann gilt die sportliche Devise :
"Schneller, höher , weiter!" schliesslich nicht mehr
sondern
"Langsamer, schwerer, teurer!"
Mit Augenzwinkern grüsst myrio
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
266 Beiträge · seit 200802. März 2012 · #27
hallo
ich kenne in namibia(nicht nur kaokoveld) und in südafrika(richtersveld)genügend strassen-pisten die auf grund der höhe und spurbreite nicht mit diesem fahrzeug machbar sind.vielleicht ist ja auch das-das intressante.
gruss matthias
39 Beiträge · seit 201102. März 2012 · #28
Hallo,

wir sind gerade von einer 3 monatigen Tour durch SA und Namibia mit einem Womo (6m lang, 2,2m breit und 2,8m hoch) zurück und waren für einen Teil der Reise in Begleitung von Freunden mit einem 10t MAN. Es gibt in SA einige Strecken (z.B Swartsbergpass, die 4x4 Strecken im KTP), die für schwere Fahrzeuge gesperrt sind. Wir konnten das fahren, unsere Freund nicht. In einigen stark bewachsenen Parks (Hluhluwe, Ithala) haben wir zwar keine Sperrungen gesehen, Du würdest aber auf den Nebenstrecken ziemlich häufig auch größere Äste abreisen. Wir sind mit vielen Kratzern ohne Schäden zu hinterlassen durchgekommen, größer hätte es aber wirklich nicht sein dürfen. Sonst sind uns keine Restriktionen begegnet, Ihr müßt aber erheblich mehr Maut auf den Mautstraßen zahlen.
Die hohen Parkeintrittsgebühren in Botswana (in anderen Ländern kenne ich mich noch nicht aus) sind schon angesprochen worden. Sonst ist uns oder unseren Freunden mit dem MAN nichts wesentlich Negatives begegnet.
Ob Ihr wirklich einen LKW benötigt ist eine individuelle Entscheidung. Ein Toyo war uns (insbesondere dann in Südamerika, wo es häufig keine Campingplätze gibt) auch zu klein. Aber unser Womo mit 3,60m Kabinenlänge reicht uns locker auch für mehrere Monate am Stück und gilt halt noch als PKW.
Gruß
Stefan
Themenstarter109 Beiträge · seit 200703. März 2012 · #30
Hallo zusammen

Das Thema 9 Tönner habe ich im März 2011 ins Forum gestellt und es wurde durch myrio wieder aufgegriffen. Im März 2011 habe ich ein Fahrzeug evaluiert und die Forum Mitglieder haben mich dabei unterstützt. Kurz, jedes Fahrzeug ist ein Kompromiss!!! Sicherlich nicht Neues! Ich musste herausfinden was mir wichtig war und dann entscheiden. Wichtig ist mir, Geländetauglich, nicht zu schwer, ohne Elektronik, ein festes breites Bett, Duche/WC und natürlich eine Sitzecke. Dies gibt es so nicht, ich gab das keine Elektronik auf und habe mich für einen Mercedes G mit Woelcke Aufbau (5.8 m lang, 2.1m breit und 3.2m hoch) http://www.woelcke.de/category/expedition/car-13/car.php entschieden. Mir ist es absolut bewusst, dass der grosse Aufbau die off road Tauglichkeit einschränkt, doch wie gesagt alles kann man nicht haben! Der G steckt auch voller Elektronik, auch das ein Kompromiss.

Stefan, was für ein WOMO hast du?

Beste Grüsse,

Peter
Themenstarter109 Beiträge · seit 200703. März 2012 · #32
Ja, das war die Variante 2. Für den G habe ich mich entschieden, weil das Bett grösser ist und in Afrika Mercedes besser vertreten ist und der Mercedes zuverlässiger sein soll!! Gruss, Peter
2'779 Beiträge · seit 200703. März 2012 · #33
hallo Peter,
tolles Projekt!
aber, mir stockte der Atem 130'000 Euro kostet der Mercedes...
viel Kapital auf Rädern und dazu kommen dann noch die Reisekosten...
😗
gruss leona
Gruss Leona
852 Beiträge · seit 200603. März 2012 · #34
Hi!

130000€ sind ja noch vergleichsweise günstig. Für 4x4 Reisemobile größer als 7.49t zum Beispiel Mercedes Atego
liegen die Preise bei über 250.000€.
Dafür kann man in solchen Autos auch wohnen. Habe Reisende kennengelernt, die in so etwas schon 12 Jahre leben, ununterbrochen.

Ein Beispiel hier:
http://www.bimobil.com/website/expedition_ex480/start_d.php

Christian
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zuletzt bearbeitet 03. März 2012
Themenstarter109 Beiträge · seit 200703. März 2012 · #35
Hallo Leona, weisst du, wenn der Teil Leben vor dir bedeutend kürzer ist als der Teil hinter dir, dann ist man halt schon bereit für seinen Herzenswunsch etwas tiefer in die Tasche zu greifen!! Bezüglich Preise kannst du für 500'00.- Euro auch einen Unicat kaufen http://www.unicat.net/de.Gruss, Peter
2'779 Beiträge · seit 200703. März 2012 · #36
hallo Christian und Peter, danke für die links
diese Fahrzeuge sind ja der Hammer, ich bin der Atemnot nahe!
Im Ernst, ich muss gestehen, ich wusste nicht was für ein grosses Angebot solcher Expeditionsfahrzeuge besteht. Obwohl ich mein Leben lang beruflich und privat gereist bin, davon auch sehr viele Jahre in Afrika, habe ich noch nie ein solches Fahrzeug live gesehen, würde dies aber brennend gerne einmal tun! Welch ein Unterschied anstatt ein jahr Lang jeden Abend das Dachzelt aufzubauen in ein gemachtes ewig bereitstehendes Bett zu fallen! Ganz zu schweigen von all den anderen Annehmlichkeiten.
Aber und das ist auch Tatsache, für so ein Gefährt würde wahrscheinlich der Verkauf unseres hübschen Einfahmilienhauses leider nicht ausreichen...Hier trennen sich die Welten und Möglichkeiten!
Peter Ihr seid bei uns in Argentinien herzlich für ein asado einladen, ich erwarte als Gegenleistung bloss ein kleines Spritzfährtchen im Super-LkW 🤩
Gruss Leona
57 Beiträge · seit 201203. März 2012 · #37
Hallo Peter,
was mich an diesem Fahrzeug extrem nerven würde ist die mangelnde Bewegungsmöglichkeit auf Dauer, unabhängig von den Parkgebühren.
Wir sind ja öfters(allerdings in Europa) mit unserem VW Bus unterwegs, natürlich ein ganz anderes Fahrzeug.Aber selbst der ist schon zu groß für individuelle Wünsche. ein Smart passt nicht hintendrauf, grins.Sprich jeder Weg muss geplant sein, viele Straßen fallen einfach flach und parken möchten wir den auch nicht überall. So eine kleine Spritztour in irgendeinen Ort mit Stadtbummel,dass geht nicht so einfach. Man steht irgendwo und ist dort wie festgemauert.Manche Menschen mögen soetwas ja, wir haben schon extrem riesige Wohnmobile an den entlegensten Ecken gesehen, aber die hatten dann ihre Motorräder oder den Kleinwagen noch inside.Wenn ich schon soviel Geld in die Hand nehmen würde, dann wäre das für mich ein Muß.
Liebe Grüße Katzenmama
328 Beiträge · seit 200904. März 2012 · #38
Ich bin immer wieder überrascht, warum 4X4 Reisende ein Expeditionsfahrzeug dieser Gewichtsklasse auswählen

Weil es gibt doch sehr viele Gründe, die nicht nur dafür sprechen:

1) Beweglichkeit, Flexibilität und Schneligkeit des Fahrzeuges
Ich denke mal nur an geplante oder spontane 4x4 Tagesausfahrten zur Tierbeobachtungen, etc.

2) Gesamtkosten einer solchen Reise (Erstinvest, laufende Kosten, Reparaturkosten, Ersatzteilbeschaffung)
Nur so als Stichwort >= 25 Liter / 100 km, etc. - Informationsquellen gibts ja reichlich -
http://www.pistenkuh.de/1/expeditionsfahrzeuge/ - http://www.arminius-on-tour.de/1.html - etc.

3) Sicherheit & zur Verfügung stehender Innenraum
Sicherheit wird ja oft genannt - aber verbringt man nicht lieber die Zeit z.b beim Frühstücken, Kaffeetrinken oder beim Abendessen lieber draussen und geniesst die aufgehende Sonne oder das Lagerfeuer. Und schläft man nicht lieber in Afrika an der frischen Luft im Dachzelt oder geniesst auch wenn es zu viel regnet auch mal eine Lodge in Afrika

Wir sind bis jetzt immer recht gut ausgerüstete Toyota Hiluxe gefahren. Absolut zuverlässig, aber absolut langweilig (persönliche Meinung) und für eine solch geplante Reise wohl vom Platzbedarf nicht geeignet. Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal gegen alle Ratschläge einen Defender 110 in der Kalahari genutzt. Ich drücke es mal so aus - es war eine Erfahrung, die in Richtung Zuverlässigkeit einiges an Vorbereitungen zukünftig erfordert und die zeigt, dass Afrika ein Toyota Land ist. Auch sind wir mit einem alten Toyota Landcruiser HZJ 78 mitgefahren. Interessante Erfahrung, aber wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluss - zumindest für uns

@Peter - kannst Du mal, falls Du Lust hast, 2-3 Zeilen schreiben, warum es ein MB 917 für Deine/Eure Reise wird

PS: Auch wenn jetzt viele ausschreien - Ich würde von der Flexibilität, von den Gesamtkosten einen Defender 110 nehmen - schönes Beispiel - http://www.nichtswieweg.ch/1_1_37_.html - http://www.estherundpetr.ch/DreamHC/Seite4.html
zuletzt bearbeitet 04. März 2012
39 Beiträge · seit 201104. März 2012 · #39
Hallo Peter,
Du hattest gefragt, welches Fahrzeug wir haben. Nun ganz was exotisches: Einen Ford Transit Allrad mit Ormocar-Aufbau. Ford war sicher nicht meine 1. Wahl, aber der war in der +/-3,5t Klasse in 2010 der Einzige, den wir noch ohne Dieselpartikelfilter bekommen haben. Einen DPF wollten wir wegen der bekannt großen Probleme des DPF mit schwefelhaltigem 3. Weltdiesel insbesondere in Verbindung mit großen Höhen (wir wollen auch nach Südamerika) nicht (siehe z.B.http://www.viermalvier.de/ubb_portal/ubbthreads.php/topics/484023/Euro_4_5_DPF_F1C_und_schlechte#Post484023) . Mercedes hat mir auch schriftlich dringend davon abgeraten, einen G oder Sprinter für diese Reisen zu nehmen. Ich bin dann mit gewissen Zweifeln losgefahren ob ein Transit das schafft. Die habe ich jetzt nicht mehr nach über 15.000km ohne Panne in Nam, Bot und SA. Auch 4x4 Strecken (z. B. Nossob-Bitterpan-Mata-Mata und Nossob Bosobogolo) waren problemlos möglich.
Mafrot: Wenn wir nur im südl. Afrika mit warmem Wetter und in der Regel guten Campingplätzen unterwegs wären, hätten wir uns auch etwas in der Größenordnung Defender/Toyo zugelegt. In anderen Weltgegenden ohne (gute) Campingplätze und mit guter Chance auf Regen und Kälte wollen wir unsere eigenen "Ablutions" und eine dichte, gut isolierte Kabine.
Gruß
Stefan
852 Beiträge · seit 200604. März 2012 · #40
@Mafrot

Peter fährt einen MercedesG mit Woelke aufsatz. Das ist ein fahrzeug so um die 4.5Tonnen.

Auch wir fahren im südlichen Afrika seit vielen jahren Landcruiser mit Dachzelt. Aber die Welt besteht ja nicht nur aus wüstenartigen Ländern wie Namibia. Schon in Tansania macht ein Dachzelt Probs, es kann da Tagelang regnen. Wir haben bereits ein Zelt wegen Stockflecken entsorgt.

Wir überlegen in einigen Jahren so ein Richtig großes Allradwohnmobil zu kaufen. Darin werden wir dann jahrelang unterwegs sein, vor allem Asien(Seidenroute) Sibirien und Südamerika.

Im südlichen Afrika werden wir damit nicht reisen. Aber eine Existenzberechtigung haben Allradwohnmobile für den Langzeitreisenden sicherlich.

Christian
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zuletzt bearbeitet 04. März 2012