...wo is`n BadBoy...... 🙂
Preise Ausl. & Namibier - eine Frage d. Sichtweise
Sambezi schrieb:
...wo is`n BadBoy...... 🙂der kommt meistends Abends, 😄
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Leute,
ich möchte Euch nicht enttäuschen, aber die Wirtschaft Namibias wird nicht von den Campern angekurbelt,sondern von Touris die wirklich Geld da lassen.
Als da sind, Leute die in Hotels und Lodges absteigen und,ja, auch auf die Jag gehen.Auch wenn sich das für Tierschützer nicht gut anhört.
Leute,die Geld haben, geben es auch aus. Ich hatte jahrelang 2 Geschäfte in Windhoek.
Wenn Namibia auf Touris angewiesen ist, die nur beim Spaar einkaufen,dann wird es für die Zukunft nicht rosig werden.
Gruss Hubert
Nkosi Sikelel iAfrika
ich möchte Euch nicht enttäuschen, aber die Wirtschaft Namibias wird nicht von den Campern angekurbelt,sondern von Touris die wirklich Geld da lassen.
Als da sind, Leute die in Hotels und Lodges absteigen und,ja, auch auf die Jag gehen.Auch wenn sich das für Tierschützer nicht gut anhört.
Leute,die Geld haben, geben es auch aus. Ich hatte jahrelang 2 Geschäfte in Windhoek.
Wenn Namibia auf Touris angewiesen ist, die nur beim Spaar einkaufen,dann wird es für die Zukunft nicht rosig werden.
Gruss Hubert
Nkosi Sikelel iAfrika
ich denk eher Namibias Wirtschaft wird von der Geldmacht die jagd auf Namibias Bodenschätze sprich Uran macht,und von Ländern wie deutschland die jährl.zig millionen Entwicklungshilfe abdrücken !
Aber fraglich wo die Kohle überall hinwandert ????
ach,und wenn ihr mal im Land seid dann fragt doch mal die namibier,nicht unbedingt weisse,und nicht im Ovamboland.....
ob es ihnen gut geht und ihrer Regierung !
jakkal
Aber fraglich wo die Kohle überall hinwandert ????
ach,und wenn ihr mal im Land seid dann fragt doch mal die namibier,nicht unbedingt weisse,und nicht im Ovamboland.....
ob es ihnen gut geht und ihrer Regierung !
jakkal
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Hi,
vieleicht sind die höheren Preise für ausländische Touristen in manchen Ländern eine Strafgebühr? Strafe dafür, daß man das jeweilige Land besucht? Man könnte ja auch zu Haus bleiben oder mit Näggermoan einen Cluburlaub AI buchen...
Unsere "normalen" Urlaube mit dem eigenen 4x4 nach Nordafrika oder Osteuropa kosten uns für 3 Wochen inkl evtl notwendigen Fähren ca 1.500-2.500€ in Summe für 3 Personen ab/an eigener Haustür. Nicht gerechnet das Vorhalten entsprechender 4x4-KFZs. Aber inkl Sprit, Einkaufen, Souvenirs, täglich 1...3x Essen gehen usw. http://www.4x4club-leipzig.de/berichte_reisen.html
Gruß
Rocky
vieleicht sind die höheren Preise für ausländische Touristen in manchen Ländern eine Strafgebühr? Strafe dafür, daß man das jeweilige Land besucht? Man könnte ja auch zu Haus bleiben oder mit Näggermoan einen Cluburlaub AI buchen...
Unsere "normalen" Urlaube mit dem eigenen 4x4 nach Nordafrika oder Osteuropa kosten uns für 3 Wochen inkl evtl notwendigen Fähren ca 1.500-2.500€ in Summe für 3 Personen ab/an eigener Haustür. Nicht gerechnet das Vorhalten entsprechender 4x4-KFZs. Aber inkl Sprit, Einkaufen, Souvenirs, täglich 1...3x Essen gehen usw. http://www.4x4club-leipzig.de/berichte_reisen.html
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Hallo Jakkal,
der Uranabbau und die Entwicklungshilfe sind sicher sehr wichtig für die namibische Wirtschaft, aber ich denke, dass im Tourismus erheblich mehr Arbeitsplätze geschaffen werden und dass es schon ein herber Schlag wäre, wenn der Tourismus nachhaltig rückläufig wäre.
Ansonsten ist Deine Frage sehr berechtigt.
Liebe Grüße
Gerd
der Uranabbau und die Entwicklungshilfe sind sicher sehr wichtig für die namibische Wirtschaft, aber ich denke, dass im Tourismus erheblich mehr Arbeitsplätze geschaffen werden und dass es schon ein herber Schlag wäre, wenn der Tourismus nachhaltig rückläufig wäre.
Ansonsten ist Deine Frage sehr berechtigt.
Liebe Grüße
Gerd
Hallo,
die Höhe der mit deutschen Steuergeldern finanzierten Entwicklungshilfe wird vom gemeinen Deutschen gern überschätzt. Dazu gibt es auch immer wieder lustige Leserbriefe in der AZ, in denen Ansprüche oder Drohungen aus der deutschen Entwicklungshilfe abgeleitet werden.
Verschenken (nicht rückzahlbare Gelder) tun wir nur etwa 20 Millionen EUR pro Jahr an Namibia. Das sind so ungefähr 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Namibia. Der durchschnittliche Deutsche verschenkt also 0,25 EUR pro Jahr an Namibia. Für 25 Cent kann man die Klappe nicht allzu sehr aufreißen 😐 Daneben gibt es noch rückzahlbare Kredite zu vergünstigten Konditionen und natürliche eine Reihe privater Initiativen. Siehe Forumsochsen.
Finanziell gesehen ist der Bergbau für die namibische Wirtschaft deutlich wichtiger als der Tourismus. Aber wie Gerd schon sagte, kann der Tourismus eine viel größere Anzahl an Jobs insbesondere für Gering- und Gar-nicht-Qualifizierte generieren. Zweifellos schafft eine Luxus-Lodge dabei mehr Jobs als eine Campsite.
Sonnige Grüße
die Höhe der mit deutschen Steuergeldern finanzierten Entwicklungshilfe wird vom gemeinen Deutschen gern überschätzt. Dazu gibt es auch immer wieder lustige Leserbriefe in der AZ, in denen Ansprüche oder Drohungen aus der deutschen Entwicklungshilfe abgeleitet werden.
Verschenken (nicht rückzahlbare Gelder) tun wir nur etwa 20 Millionen EUR pro Jahr an Namibia. Das sind so ungefähr 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Namibia. Der durchschnittliche Deutsche verschenkt also 0,25 EUR pro Jahr an Namibia. Für 25 Cent kann man die Klappe nicht allzu sehr aufreißen 😐 Daneben gibt es noch rückzahlbare Kredite zu vergünstigten Konditionen und natürliche eine Reihe privater Initiativen. Siehe Forumsochsen.
Finanziell gesehen ist der Bergbau für die namibische Wirtschaft deutlich wichtiger als der Tourismus. Aber wie Gerd schon sagte, kann der Tourismus eine viel größere Anzahl an Jobs insbesondere für Gering- und Gar-nicht-Qualifizierte generieren. Zweifellos schafft eine Luxus-Lodge dabei mehr Jobs als eine Campsite.
Sonnige Grüße
Hallo zusammen,
dieses Thema scheint Deutschland mehr zu bewegen als der Rest der Welt 🙂
Ich habe mir die Zeit genommen alle Antworten zu lesen und kann mich in einigen finden in anderen gar nicht.
Auch wir gehören zu den Glücklichen die sich von ihrer Arbeit Ferien leisten können.
Aber auch wir haben dafür ein Budget, das wir uns leisten können oder wollen. Für uns ist die Sache relativ einfach, da ist ein Preis der
verschiedene Dinge beinhaltet wie die geographische Lage des Reiseziels
und dem was das Land uns sonst noch bieten kann. Im Falle von Namibia sind das Landschaften und Tiere die nicht in jeder Ecke dieser Welt zu finden sind. Als Verkäufer dieses Grundproduktes (Namibia) ist man sich dessen bewusst und verlangt dafür einen höheren Grundpreis.
Dann kommen noch verschieden Beaufschlagungen oben drauf wie zB der zur Verfügung gestellten Infrastruktur (Badewanne in der Wüste).
Und "last but not least, will man noch was Verdienen was man zur Seite legen kann 🙂
So nun hat die Verkaufseite eine Grunangebot für mich geschnürrt wovon er glaubt dass ich als Käufer gewillt bin dieses zu bezahlen.
Bezahle ich es, gebe ich zu verstehen das mir dieses Angebot diesen Preis wert ist. Und ob andere Rabatte bekommen oder nicht ändert nichts daran ob ich gewillt bin auf dieses Angebot einzugehen.
Wenn ich das Gefühl habe, aus welchen Gründen auch immer, ich will oder kann mir dass nicht leisten, werde ich versuchen etwas günstigeres zu finden. Finde ich nichts günstigeres muss ich wohl andere Optionen ziehen wenn ich trotzdem nach Namibia will.
Nach wie vor bin ich davon überzeugt das in Namibia nicht zwingend der Preis zu hoch ist sondern die Gegenleistung relativ gering. Wenn man schon mehrmals in Namibia war glänzen die Augen nicht mehr so sehr wenn man eine Freiluftdusche sieht 😄
Das Namibia zum Teil überproportional teurer wird ist nur der Spiegel unseres Reiseverhaltens. Wenn ich höhre das es Leute gibt die 10% Trinkgeld geben vom Benzinpreis der sie an der Tanke bezahlen. Oder wenn man gewillt ist für einen Flecken vermüllter Nationalparkerde 50 Euro zu bezahlen wundert es mich nicht dass diese Preispolitik in Afrika zu finden ist 😄
Grüsse Kurt
PS
Bei uns in CH bekommen Einheimische auch Rabatte in Skigebieten mit oder ohne BMW X6
dieses Thema scheint Deutschland mehr zu bewegen als der Rest der Welt 🙂
Ich habe mir die Zeit genommen alle Antworten zu lesen und kann mich in einigen finden in anderen gar nicht.
Auch wir gehören zu den Glücklichen die sich von ihrer Arbeit Ferien leisten können.
Aber auch wir haben dafür ein Budget, das wir uns leisten können oder wollen. Für uns ist die Sache relativ einfach, da ist ein Preis der
verschiedene Dinge beinhaltet wie die geographische Lage des Reiseziels
und dem was das Land uns sonst noch bieten kann. Im Falle von Namibia sind das Landschaften und Tiere die nicht in jeder Ecke dieser Welt zu finden sind. Als Verkäufer dieses Grundproduktes (Namibia) ist man sich dessen bewusst und verlangt dafür einen höheren Grundpreis.
Dann kommen noch verschieden Beaufschlagungen oben drauf wie zB der zur Verfügung gestellten Infrastruktur (Badewanne in der Wüste).
Und "last but not least, will man noch was Verdienen was man zur Seite legen kann 🙂
So nun hat die Verkaufseite eine Grunangebot für mich geschnürrt wovon er glaubt dass ich als Käufer gewillt bin dieses zu bezahlen.
Bezahle ich es, gebe ich zu verstehen das mir dieses Angebot diesen Preis wert ist. Und ob andere Rabatte bekommen oder nicht ändert nichts daran ob ich gewillt bin auf dieses Angebot einzugehen.
Wenn ich das Gefühl habe, aus welchen Gründen auch immer, ich will oder kann mir dass nicht leisten, werde ich versuchen etwas günstigeres zu finden. Finde ich nichts günstigeres muss ich wohl andere Optionen ziehen wenn ich trotzdem nach Namibia will.
Nach wie vor bin ich davon überzeugt das in Namibia nicht zwingend der Preis zu hoch ist sondern die Gegenleistung relativ gering. Wenn man schon mehrmals in Namibia war glänzen die Augen nicht mehr so sehr wenn man eine Freiluftdusche sieht 😄
Das Namibia zum Teil überproportional teurer wird ist nur der Spiegel unseres Reiseverhaltens. Wenn ich höhre das es Leute gibt die 10% Trinkgeld geben vom Benzinpreis der sie an der Tanke bezahlen. Oder wenn man gewillt ist für einen Flecken vermüllter Nationalparkerde 50 Euro zu bezahlen wundert es mich nicht dass diese Preispolitik in Afrika zu finden ist 😄
Grüsse Kurt
PS
Bei uns in CH bekommen Einheimische auch Rabatte in Skigebieten mit oder ohne BMW X6
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Hallo Leute
Das mit dem einheimischen Preis ist nicht nur im Süden von Afrika. Wer war mal z.B. in Costa Rica ?
Ist schon gut so, die Kaufkraft unserer Einkommen sind immer noch besser und Reisen können wir uns auch leisten.
Wenn man sich auch manchmal wie eine Kuh zum Melken vorkommt, aber die Einheimischen sollten sich die Eintritte auch leisten können.
Wir Deutsche sind nur zu bl... das auch bei uns einzuführen.
Walter
Das mit dem einheimischen Preis ist nicht nur im Süden von Afrika. Wer war mal z.B. in Costa Rica ?
Ist schon gut so, die Kaufkraft unserer Einkommen sind immer noch besser und Reisen können wir uns auch leisten.
Wenn man sich auch manchmal wie eine Kuh zum Melken vorkommt, aber die Einheimischen sollten sich die Eintritte auch leisten können.
Wir Deutsche sind nur zu bl... das auch bei uns einzuführen.
Walter
Hallo,
da kann man nur mit dem Kopf schütteln....
Ich hoffe in Dtl. oder Schweiz o.ä. kostet das Hotelzimmer bald 1000,- € pPpN und der Hotelier gibt dann 10% Rabatt für die Einheimischen, damit die dann "auch" Reisen können...
So in etwa ist das Verhältnis in Namibia....
Deswegen hatte ich gefragt, welche Einheimischen meint Ihr alle wenn Ihr sagt, "damit die Einheimischen" reisen können.... die oberen 20% oder die restlichen 80%......
Gruß
da kann man nur mit dem Kopf schütteln....
Ich hoffe in Dtl. oder Schweiz o.ä. kostet das Hotelzimmer bald 1000,- € pPpN und der Hotelier gibt dann 10% Rabatt für die Einheimischen, damit die dann "auch" Reisen können...
So in etwa ist das Verhältnis in Namibia....
Deswegen hatte ich gefragt, welche Einheimischen meint Ihr alle wenn Ihr sagt, "damit die Einheimischen" reisen können.... die oberen 20% oder die restlichen 80%......
Gruß
Hi Sambezi,
Es geht aber wohl um alle... denn auch Teil der 80 % können sich einen Campingplatz der statt N$ 100 die Nacht nur N$ 30 kostet eher leisten. Ob sie es tun ist nochmal eine andere Frage...
Sonnige Grüße
Christian
Deswegen hatte ich gefragt, welche Einheimischen meint Ihr alle wenn Ihr sagt, "damit die Einheimischen" reisen können.... die oberen 20% oder die restlichen 80%......Konkret kann Dir nur das NTB das beantworten wen sie mit ihrer Kampagne erreichen wollen. U.a. hier steht was dazu: http://www.eturbonews.com/17959/namibian-tourism-seeks-local-support
Es geht aber wohl um alle... denn auch Teil der 80 % können sich einen Campingplatz der statt N$ 100 die Nacht nur N$ 30 kostet eher leisten. Ob sie es tun ist nochmal eine andere Frage...
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo,
ich sehe diese Löhne und dann eine Übernachtung von sagen wir mal 450,-p.Pp.N.
http://www.az.com.na/wirtschaft/neuer-mindestlohn-in-kraft-getreten.86910.php
Naja, ist auch egal, ich wünsche dem Wachmann oder Tischler einen schönen Urlaub im Etosha......
ich sehe diese Löhne und dann eine Übernachtung von sagen wir mal 450,-p.Pp.N.
http://www.az.com.na/wirtschaft/neuer-mindestlohn-in-kraft-getreten.86910.php
Naja, ist auch egal, ich wünsche dem Wachmann oder Tischler einen schönen Urlaub im Etosha......
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:
Ansonsten kann ich Sambezi nur zustimmen. Mit der Aussage "Namibiern Urlaub im eigenen Land ermöglichen" meint und umfasst man keinesfalls DIE Namibier, sondern die obersten 2-5% Prozent der Bevölkerung. Es geht nicht um Essentielles oder Wohltätigkeit, sondern um von Ausländern quersubventionierten Luxus für eine ohnehin privilegierte Gruppe.
Aber wie hier schon mehrfach geschrieben wurde: Niemand muss solche Preispraktiken akzeptieren und unterstützen. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wo er bucht und insofern müssen wir auch keinen gemeinsamen Nenner finden. Die Diskussion läuft im Übrigen angenehm sachlich ab - solche Themen arten ja sonst gern mal aus..
Sonnige Grüße
travelNAMIBIA schrieb:
Konkret kann Dir nur das NTB das beantworten wen sie mit ihrer Kampagne erreichen wollen. U.a. hier steht was dazu: http://www.eturbonews.com/17959/namibian-tourism-seeks-local-supportIch stelle gerade angenehm überrascht fest, dass das NTB ja doch nicht ausschließlich Jubelmeldungen absondert. Man räumt tatsächlich ein, dass die WM-Kampagne schlecht geplant und ein Flop war.
Ansonsten kann ich Sambezi nur zustimmen. Mit der Aussage "Namibiern Urlaub im eigenen Land ermöglichen" meint und umfasst man keinesfalls DIE Namibier, sondern die obersten 2-5% Prozent der Bevölkerung. Es geht nicht um Essentielles oder Wohltätigkeit, sondern um von Ausländern quersubventionierten Luxus für eine ohnehin privilegierte Gruppe.
Aber wie hier schon mehrfach geschrieben wurde: Niemand muss solche Preispraktiken akzeptieren und unterstützen. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wo er bucht und insofern müssen wir auch keinen gemeinsamen Nenner finden. Die Diskussion läuft im Übrigen angenehm sachlich ab - solche Themen arten ja sonst gern mal aus..
Sonnige Grüße
Sambezi schrieb:
Damit wird sehr schön deutlich, um welche Größenordnungen es in Namibia geht. Sollte man den Touris mit auf den Weg geben, die für ein paar Handtücher waschen mal so locker 50 N$ bezahlen, weil die Waschfrau gar so liebe Augen hatte....
Hallo,Super, Sambezi, der Link war schon lange überfällig.
ich sehe diese Löhne und dann eine Übernachtung von sagen wir mal 450,-p.Pp.N.
http://www.az.com.na/wirtschaft/neuer-mindestlohn-in-kraft-getreten.86910.php
Damit wird sehr schön deutlich, um welche Größenordnungen es in Namibia geht. Sollte man den Touris mit auf den Weg geben, die für ein paar Handtücher waschen mal so locker 50 N$ bezahlen, weil die Waschfrau gar so liebe Augen hatte....
Tja,auch da werden sich einige Nam Firmen umsehen,!!!!z.b.,war bei ner Firma die Backsteine herstellen:fest angestellter 150.-die Woche,macht 30.- am Tag.....aber keine €,
dann noch die lieben Chinesen,die nampeoples noch schlimmer ausbeuten....
kannst nur hoffen das die Nordafrika-Welle nicht nach Süden wandert...
..wo sogar Schwulen-Ehe verpönt ist...( AZ heute)
Aber solange der reiche Touri kommt,und wieder nen Verein gründet...
dann noch die lieben Chinesen,die nampeoples noch schlimmer ausbeuten....
kannst nur hoffen das die Nordafrika-Welle nicht nach Süden wandert...
..wo sogar Schwulen-Ehe verpönt ist...( AZ heute)
Aber solange der reiche Touri kommt,und wieder nen Verein gründet...
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OFF TOPIC
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Wer das negative sucht, der findet es auch...
Sonnige Grüße
Christian
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..wo sogar Schwulen-Ehe verpönt ist..Tja, Jakkal, immerhin ist Namibia eines der wenigen Länder in Afrika wo es nicht strafrechtlich verfolgt wird.
Wer das negative sucht, der findet es auch...
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
@ jakkal
mal wieder ein beeindruckender Beitrag 🙄
Namibia hat weltweit fast die höchste Einkommensdiskrepanz. War es zunächst auch eine Rassenfrage, so hat seit der Unabhängigkeit und der Ausbildung einer schwarzen Mittelschicht insgesamt eher eine Verschlechterung stattgefunden. Ca. 5% der schwarzen Bevölkerungen haben wirklich profitiert (und tun alles um dies so zu belassen), die Mehrheit hat wenig oder gar nichts gewonnen. Die Versuche mit Mindestlöhnen hier eine Aufwertung der unteren Einkommensgruppen zu erreichen hat oft negative Auswirkungen, weil die Zahl der Arbeitskräfte reduziert, vermehrt Maschinen statt Menschen eingesetzt und wenig oder schlecht gebildete Menschen von möglichen Entwicklungen noch weiter abgehängt werden. Hinzu kommt eine Mißachtung der reinen Selbstversorgungsproduktion und des informellen Wirtschaftssektors durch die Politik.
Wir reden hier in Europa oft so vollmundig von dem Schutz der natürlichen Ressourcen, die Ausweisung weiterer Nationalparks und Schutzräume auch in Afrika. Der Nutzung dieser Ressourcen stehen viele Gutmenschen eher feindlich gegenüber (Jagd, Fischerei, Robbenernte etc.).
Tatsache ist aber, dass Einheimische oft überhaupt keinen Bezug z.B. zu Etosha haben, i.d.R. Wildtiere, die nicht in der Nähe des Wohnumfeldes vorkommen noch nie gesehen habe. Genau diese Menschen sollen aber Politiker wählen, denen der Bestand von NP wichtiger ist als die Landverteilung an Arme etc. Das kann und wird dauerhaft nicht funktionieren. Die flächendeckende Plage der Wilderei ist nur ein Indiz dafür.
Aber es steht uns Wohlstands-Europäern natürlich gut an, statt über echte Lebenswirklichkeiten über Homo-Ehe zu klagen - passt so wunderbar zu dem Thema des Threads und wird Namibia sicher bewegen die Revolution gegen die Schwarzen Herren im Land zu starten.
Danke Jakkal.
jaw
mal wieder ein beeindruckender Beitrag 🙄
Namibia hat weltweit fast die höchste Einkommensdiskrepanz. War es zunächst auch eine Rassenfrage, so hat seit der Unabhängigkeit und der Ausbildung einer schwarzen Mittelschicht insgesamt eher eine Verschlechterung stattgefunden. Ca. 5% der schwarzen Bevölkerungen haben wirklich profitiert (und tun alles um dies so zu belassen), die Mehrheit hat wenig oder gar nichts gewonnen. Die Versuche mit Mindestlöhnen hier eine Aufwertung der unteren Einkommensgruppen zu erreichen hat oft negative Auswirkungen, weil die Zahl der Arbeitskräfte reduziert, vermehrt Maschinen statt Menschen eingesetzt und wenig oder schlecht gebildete Menschen von möglichen Entwicklungen noch weiter abgehängt werden. Hinzu kommt eine Mißachtung der reinen Selbstversorgungsproduktion und des informellen Wirtschaftssektors durch die Politik.
Wir reden hier in Europa oft so vollmundig von dem Schutz der natürlichen Ressourcen, die Ausweisung weiterer Nationalparks und Schutzräume auch in Afrika. Der Nutzung dieser Ressourcen stehen viele Gutmenschen eher feindlich gegenüber (Jagd, Fischerei, Robbenernte etc.).
Tatsache ist aber, dass Einheimische oft überhaupt keinen Bezug z.B. zu Etosha haben, i.d.R. Wildtiere, die nicht in der Nähe des Wohnumfeldes vorkommen noch nie gesehen habe. Genau diese Menschen sollen aber Politiker wählen, denen der Bestand von NP wichtiger ist als die Landverteilung an Arme etc. Das kann und wird dauerhaft nicht funktionieren. Die flächendeckende Plage der Wilderei ist nur ein Indiz dafür.
Aber es steht uns Wohlstands-Europäern natürlich gut an, statt über echte Lebenswirklichkeiten über Homo-Ehe zu klagen - passt so wunderbar zu dem Thema des Threads und wird Namibia sicher bewegen die Revolution gegen die Schwarzen Herren im Land zu starten.
Danke Jakkal.
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Hallo jaw,
uhijuhijuhi....
verdammt komplexe Antwort und ein Kaleidoskop quer durch sozialpolitische Themen...
...aber so einge Dinge kann ich nicht mit Dir teilen....
Gruß 🙂
uhijuhijuhi....
verdammt komplexe Antwort und ein Kaleidoskop quer durch sozialpolitische Themen...
...aber so einge Dinge kann ich nicht mit Dir teilen....
Gruß 🙂