Northern Namibia Tour - August 2010

Reisebericht 43 Antworten · 29,8k Aufrufe · gestartet 30. Jan. 2011 von maddy
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200920. Feb. 2011 · #21
Tag 12: Samstag, 21 August 2010
Palmwag – Opuwo, 242 km

O-oh, das Telefon Wurde aufgeladen letzte Nacht, und wir hatten vergessen dass der Alarm immer noch fuer 06h00 gestellt war!! Nicht wirklich was man will im Urlaub, aber wir wollten ja sowieso frueh los. Und so kamen wir dann um 07h30 weg.



Diese Strasse, die C43, ist genau so schlimm wie das Stueck am Tag zuvor – viel schlimmer als ich das in Erinnerung hatte vor 5 Jahren! Aber sie fuehrt uns durch die wunderschoensten Landschaften. Und die Pachypodium lealii sind alle am bluehen!! Fantastisch!!!



Bald wurden wir ueberholt von einem Overlander truck (ratpanat safari logistics von Kasane, Botswana. Und warum beklagt sich jeder ueber die Overlander von Suedafrika??) Was fuer ein Idiot, er hetzt an uns vorbei, dann bremst er vor uns und wird viel langsamer als wir je waren. Aber dann, ein bisschen weiter, haelt er an. Danke, Zebras! So sind wir nun wieder vorne und koennen die Landschaft geniessen ohne die Staubwolke. War aber leider von kurzer Dauer, da er uns kurz nach der Khowarib Schlucht wieder ueberholte. Warum um alles in der Welt muessen die auch so schnell fahren??

Yuck!!

Diesesmal fahren sie uns davon, was uns mehr als recht ist. Aber dann, kurz nach dem Sesfontein turn-off, steht er schon wieder – ein pit stop! Was fuer ein Trottel!! Diesmal, zum glueck, kamen wir davon, und wir trafen sie erst wieder in Opuwo.
Unterwegs sahen wir Springbok und eine Giraffe!

Nach dem Sesfontein turn-off wurde die Strasse wesentlich besser, jetzt ist es eher wie ich Namibias Sandstrassen in Erinnerung hatte! (Ich sagte ja vorher immer: Namibia hat die besten Strassen in ganz Afrika!)



Die Umgebung wird nun, nach den Cyphostemma uter, sehr bergig, die Strasse geht rauf und rauf.



Dann, unterhalb des Joubert Pass, die Strasse wird fuer ein kurzes Stueck zum Bachbett (eine Flut, ein Erdrutsch?) mit Felsbrocken die sehr langsam umfahren werden mussten – ein Golf haette da wahrscheinlich etwas Muehe gehabt!



Als wir das geteerte Stueck des Joubert Pass erreichten, gings ernsthaft aufwaerts (ein Gefaelle von 1:4,5)! Im ersten Gang schafften wir das aber gut, trotz dem schweren Trailer. Sieht eigentlich auf den Fotos gar nicht so steil aus….



Und als wir oben ankamen, gings auch gleich wieder steil runter! Dort oben begegneten wir dann auch dem Grader der die Strasse noch besser und schoener machte als sie schon war.



Und dann: Baobab Bend mit seinen vielen, grandiosen Baobabs!



Ich haette dort gerne etwas verweilt, aber leider waren wir wieder mal in Zeitnot da wir vergessen hatten dass es Samstag war, und wir noch einen Hardware Store (fuer den Spanner!) und den Bottle Store brauchten in Opuwo!

Auch hier fanden wir keinen 24mm Spanner, aber ein ganzes socket set fuer R975! Ouch!
Wenigstens gute Qualitaet – und wenn wir mit einem weiteren Platten irgendwo liegenbleiben, koennte es unter umstaenden teurer werden….

Check-in im Opuwo Country Hotel fuer den camp ground. Da wir in Palmwag was gelernt hatten, fragten wir nach dem groessten camp site und bekamen nr. 10. Zum Glueck, jeder andere waere nicht moeglich gewesen. Die sites sind schoen, aber klein, mit kleinen Rasenstueckchen fuer kleine Bodenzelte, und Parkplaetze fuer bakkies mit Dachzelten. Fuer den Anhaenger haette keiner gepasst! Nicht viele Orte sind fuer off-road trailers geeignet. (und unser set-up ist nicht mal so gross! )
Aber hier hat’s grad so gepasst. Aber der Boden war elend steinig und Zelthaken einschlagen eine Qual!!



Wir sitzen am Feuer, relaxing mit einem Glas Wein, und viele Autos kommen noch an, da ist ein hin und her, nebenan ein paar Italiener (oder Spanier) mit zwei Double Cabs, Motoren laufen auf Hochtouren, es dauert gewiss eine halbe Stunde bis die zwei Autos endlich so geparkt sind dass es jedem passt – manchmal hat man das Gefuehl manche Leute haben keine Ahnung vom autofahren, und von parkieren schon gar nicht!

Diese Nacht begegneten wir die allererste und die einzige Muecke unserer ganzen Reise!

Uebernachtung: Opuwo Country Lodge Camp site, N$260 p/n (N$130 pp/pn)
Elektrizitaet; Pool und Restaurant Benutzung in der Lodge



Dinner: Fillet steak mit Pfeffer sauce, baby sauté Kartoffeln, mit Spargel.

Voegel des Tages: Bradfields Hornbill, Red-billed Quelea in Massen – ein ganzer Teppich hat sich vom Boden erhoben als wir vorbeifuhren!

Trip: 242 km, 4 ½ Stunden

Highlights: die bluehenden Pachypodium lealii, in der zweiten Haelfte der Reise sehr gute Strassen, Joubert Pass, Baobab Bend.
Lowlights: Strassen erster Teil, der Overlander….
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
1 Beiträge · seit 201120. Feb. 2011 · #22
Liebe Maddy
Vielen Dank für deinen spannenden Reisebericht. Wir werden im Juli/August Namibia besuchen - es ist für uns das erste Mal und deine Fotos geben einen guten Vorgeschmack. Hilfreich sind auch deine Zeit- und Distanzangaben. Liebe Grüsse Hedy
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200921. Feb. 2011 · #23
Hallo Hedy,

Danke, und - gern geschehen! 🙂
Die Kilometer stimmen genau, aber die Zeitangaben sind natuerlich relativ - die meisten Strecken koennte man wohl in viel kuerzerer Zeit fahren wenn's sein muesste. Aber wir hetzen nicht gern, auch wenn wir es eilig hatten (wie an diesem letzten Tag!) Aber an anderen Tagen - wie an diesem naechsten - halten wir bei fast jedem Vogel an, den wir begegnen! 😉

Du siehst auch wie staubig und trocken es um diese Jahreszeit ist!

Gruss aus Sodwana
Maddy
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Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200921. Feb. 2011 · #24
Tag 13: Sonntag, 22 August 2010
Opuwo – Epupa Falls, 181 km

Die Horde Italiener (oder Spanier) mit den zwei 4x4’s mit Dachzelten, die lange nach Dunkelheit mit viel Laerm ankamen, fuhren um 06h00 in der Frueh wieder los – mit genau so viel Laerm….



Nach gemuetlichem Zusammenpacken verliessen wir Opuwo um 08h40 fuer die Fahrt in den Norden. Da das nur eine kurze Strecke ist, nahmen wir uns Zeit und hielten bei (fast) jedem Vogel an, der uns ueber den Weg flog.



Auch machten wir Fotos bei den Pachypodium unterwegs, einschliesslich die groesste P.lealii die wir vor 5 ½ Jahren mit Tim gefunden haben – gab da auch ein paar Deutschen eine kurze Lektion in Botanik…. 😉 !



Vor 5 1/2 Jahren war das noch eine tiefsandige Spur im Flussbett…. jetzt ist die Durchfahrt betoniert.



Voegel: Wir sahen eine Menge White-tailed Shrike, aber auch ein paar Neue: Damara Hornbill, Little Sparrow hawk, ein Pferd mit Yellow-billed Oxpeckers, Augur Buzzard, Purple Roller, Long-tailed (Meve’s) Starling.
Spaeter in Epupa: African Mourning Dove, Lesser Striped Swallow.

[foto: 28897]


Wir kamen in Epupa Falls so um die 13h30 an und bekamen einen wunderschoenen Camp site im Omarunga Camp, nr.1, der Beste von allen, and also der Groesste an der Waterfront. Es lohnt sich jedenfalls da vorzubuchen! Es war recht voll, und haetten wir nicht gebucht gehabt, waeren wir nun irgendwo weiter hinten!



Ein kurzer Spaziergang brachte uns an die Faelle und zu den vielen Baobabs. Da ist viel weniger Wasser als zum letztenmal, im May 2005, aber die Faelle sind nicht weniger spektakulaer, vor allem die Baobabs ueberall.
(Baobabs haben eine spezielle Bedeutung fuer uns, seit wir das Jahr zuvor unter dem groessten Baobab Suedafrikas geheiratet haben!)




Der Sonnenuntergang war grandios, jetzt ist es recht windig aber immer noch sehr warm. Eine Menge kleiner Fledermaeuse fliegen umher!



Unterkunft: Omarunga Camp, camping N$120 p/n (N$60 pp/pn), keine Elektrizitaet



Dinner: Rindbraten, Reis und Erbsen.
Bird count: 118

Trip: 181 km, 4 Stunden 50 Minuten

Highlights: Augur Buzzard, eine schoene, gemuetliche Fahrt, Damara Hornbill, die Faelle und der bonsai Baobab.



Lowlights: Keine! (aber die alte Strasse nach Epupa hatte mir viel besser gefallen als diese neue ‘Autobahn’! 🙁 )
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200921. Feb. 2011 · #25
Tag 14: Montag, 23 August 2010
Epupa Falls, Birding Fahrt: 13 km

Wir machten eine ‘kurze’ Fahrt dem Kunene entlang Richtung Ruacana (D3700).
Kurz in kilometer, lang in Zeit – 3 ½ Stunden! Auf jeden Fall brauchts 4x4 – wir brauchten sogar low range auf dem Rueckweg, um auf dem steinigen Pfad wieder den Huegel hochzukommen!



Auf dem Koppie, wo wir mit der CSSA vor 7 Jahren botanisiert haben steht nun eine neue Lodge (war zur Zeit aber noch nicht eroeffnet). Ich bin mir nicht sicher warum jemand in einer Lodge so weit weg vom Fluss Zeit verbringen moechte!



Die Fahrt war toll, wir entdeckten 6 neue Vogelarten wie: Scimitar bill, Great Sparrow, red-billed Firefinch, Double-banded Sand Grouse, Tawny-flanked Prinia, Little Bee-eater.



Auf der anderen Seite des Flusses waren ein paar Vervet Monkeys! Anscheinend gibts die in Namibia nur entlang des Kunene im Norden und entlang dem Orange river im Sueden, im Caprivi und in der fernen nord-oestlichen Ecke des Landes.



Frueher heute morgen, vom Camp aus, sahen wir einen Green-backed Heron, ein Water Dikkop und ein Gymnogene, nach dem Mittagessen auch Wire-tailed Swallow, ein Scarlet-chested Sunbird und, endlich, die Rufous-tailed Palm Thrush!



Den ganzen Nachmittag waren wir so beschaeftigt, Voegel kommen und gehen, und Agamas, Tree Squirrels und Wasser Monitor wollten alle fotografiert werden. Sogar ein geflecktes Schwein mit ihren 4 Ferkeln kamen zu einem Besuch ins Camp!



Und gegen Abend war da ploetzlich dieses riesige Krokodil auf den Felsen im Fluss uns direct gegenueber!



Es ist so toll hier zu sitzen am Rande des Wassers, nach all der Hitze und dem Staub der letzten Tage. Es ist heiss hier, aber die Aussicht auf das Wasser ist erfrischend und das Donnern der Faelle beruhigend.



Die Duschen – solar geheizt - sind Klasse hier, wie auch alle andern Einrichtungen.

Spaeter machten wir eine Fahrt auf den Sundowner Hill, und einen kurzen Spaziergang drum herum. Es hat so viel weniger Wasser im Kunene als im May vor 5 Jahren! Von hier oben sieht man den Unterschied noch besser.



Wir haben einen weiteren neuen Vogel – ein Lark-like bunting. Das Total ist nun bei 135!

Dinner: Beef stew und Reis.
Unterkunft: Omarunga Camp
Morgen birding Fahrt: 11 km – 3 ½ Stunden, Sundowner Hill 2 km

Highlights: Palm thrush, nicht nur hoch oben in den Palmen, aber auch im Baum und am Boden gerade vor unserem Zelt! Der Great Sparrow war ‘great’! Baby Esel, die Ferkel, der ganze Tag war ein Highlight!
Lowlight: keines!

Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200927. Feb. 2011 · #26
Tag 15: Dienstag, 24 August 2010
Epupa Falls – Hobatere: 378 km

Es gibt doch nichts besseres als Kaffee und Rusks am morgen in der frueh!
Wir verliessen Epupa Falls so um 08h20. Es war eine schoene Fahrt, eine gute Strasse und nicht viel Verkehr, daher auch nicht soooo staubig.



Auffuellen der fluessigen Vorraete fuer uns (und das Auto) 😉 in Opuwo.
In dieser Stadt hats Leute von jeder Kultur, scheinbar aus jedem Zeitalter, wild zusammengewuerfelt.



Von dort ist die Strasse geteert C41, C35. Wir hatten kein Problem am Vet Zaun noerdlich von Hobatere, da wir nur noch marinierte Spareribs uebrig hatten, und die waren vorgekocht. Die Landjaeger wurden uns auch gelassen. Die Dame, die den Freezer durchsucht hat, sah die Mandarinen in der Coolbox und bekam grosse Augen – sie sagte, sie LIEBT diese Fruechte!! Oh, und hat sie die genossen, die wir ihr gegeben hatten! 😉



Hobatere ist ein sehr steiniger Ort, mit vielen Koppies.



Der Campsite ist auch wunderschoen, jeder mit seiner eigenen Toilette, Duschen und Abwaschbecken.



Auf der anderen Seite des ‘Camp Koppie’ ist eine kleiner Unterstand, wo man Aussicht auf das ganze Tal unten hat, mit Wasserloch und einer recht lauten Pumpe. Wir sassen eine Weile dort und sahen Zebra, Oryx und Kudus an derTraenke, sowie auch Baboons.

[foto: 29282] [foto: 29283]


Seit wir hier ankamen, sind wir von Millionen von winzigen Fliegen belaestigt worden. Die versuchen in die Augen, Ohren und Nase zu kriechen… ueberall wo’s ein bisschen feucht ist, Aber dann, um 22 ½ Minuten vor sechs: die Sonne ist eine rote Scheibe gerade ueber dem Horizont, und von einer Sekunde auf die andere waren alle Fliegen weg! Endlich!!

Voegel: wieder eine menge White-tailed Shrikes, und an der Strasse entlang, auf den Strom Kabel in jedem Abschnitt zwischen zwei Pfosten entweder ein Fork-tailed Drongo oder ein Swallow-tailed Bee-eater.
Neuer Vogel im Camp: southern Grey-headed Sparrow. Zusammen mit dem Red-faced Mousebird, den wir gestern vergassen abzuhaken, sind wir jetzt total auf 137.
Keine nennenswerten Vogelaufnahmen heute, ausser vielleicht diese hier vom Yellow-billed Oxpecker (der ist in RSA sehr selten!):



Dinner: Spareribs, Kartoffeln und 4-Bean Salad.
Unterkunft: Hobatere Camp Site, N$310 p/n (N$155 pp/pn)



Trip: 378 km, 6 Stunden
Highlights: Ein schoener, gemuetlicher Tag.
Lowlights: Dass wir Epupa Falls verlassen mussten. Und kein Eis – Freezer Versagen 🤨 ??? Hoffe nicht!

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200904. März 2011 · #27
Tag 16: Mittwoch, 25 August 2010
Hobatere – Etosha / Halali; 338 km, plus Abend game drive 23 km

Wir verliessen Hobatere etwa um 08h00, nachdem wir nochmals die Hide besucht und nichts am Wasserloch gefunden hatten.



Eine lange, schnurgerade, langweilige Teerstrasse (C35) brachte uns nach Kamanjab wo wir tankten, und eine lange, schnurgerade Teerstrasse (C40) langweilte uns danach weiterhin. So entscheiden wir, die D2694 und die D2710 als Abkuerzung zu nehmen bis zur langen, schnurgeraden, langweiligen Teerstrasse (C38) zum Anderson Gate. Viel Kurven sind allerdings auch hier nicht drin, aber der Weg ist doch einiges interessanter.
Jede Menge Eselskarren (und Pferdewagen!) trafen wir auf dieser Sandstrasse.



Etwas spaeter auch ein Gemsbok, der unter einem Busch am Strassenrand (auf der Strasse) lag und sich ausruhte. Ich weiss nicht wer sich mehr erschreckt hat – er oder wir! Er sprang hoch, beinahe ins Auto rein, wechselte die Richtung im letzten Moment, bremste dann so hart dass seine Hufe auf den Steinen pfiffen!!
Etwas spaeter, an derselben Strasse, sahen wir auch unseren ersten (und den einzigen) Damara Dik-Dik.



Wir kamen zum Anderson Gate etwa um 11h00. Und was fuer eine muerrische, sehr unfreundliche Dame im Gate office! (abgesehen von dieser, alle anderen NWR Angestellten waren durchwegs nett und freundlich, ueberall in Etosha, egal ob in den offices oder in den shops!)



Und das obligatorische Empfangskommittee ist ja auch schon da!



Den Parkeitritt mussten wir im der Reception in Okaukuejo bezahlen gehen. Kurz nach diesem Camp kamen wir an einem Wasserloch – Nebrowni - vorbei, das wie ein Zoo aussah! 😉
Wir fuhren nicht hin und schauten nur von der Hauptstrasse aus, da es eine Unmenge Autos schon dort hatte, und wir hatten ja noch den Trailer hinter uns, und noch 3 Tage vor uns. Aber auch von da sahen wir Oryx, Springbok, Giraffen, tanzende Strausse, Zebras und sogar einen Elephant.



Da waren auch viele Voegel an der Strasse, und wir beschlossen, am naechsten Tag fuer diese anzuhalten! Aber natuerlcih hielten wir an, um die Cheetahs (Geparden) unter dem Baum anzuschauen und zu fotografieren!



Wir kamen im Halali Camp – unser zuhause fuer die naechsten 3 Tage – um 14h00 an.
Check-in, camp aufstellen und einrichten – inclusive das Gazebo, endlich, zum erstenmal in diesem Urlaub!
Um 16h00 besichtigten wir das Wasserloch, aber fanden nichts ausser 100 Perlhuehner (Helmeted Guineafowl).



So beschlossen wir denn, einen kurzen Game Drive zu machen wo wir ausser 100 Fork-tailed Drongos (und ein paar Black-faced Impala) nichts sahen.



Wir kamen zurueck zum Sonnenuntergang am Wasserloch, wo wir wiederum, ausser ein paar Tauben, nichts sahen. So gaben wir uns noch 5 Minuten bevor wir zum Zelt zurueckgehen wollten – dann kamen die “Grice” (Sandgrouse) zum trinken. Die Double-banded Sandgrouse konnten wir identifizieren, aber wahrscheinlich waren alle drei Arten dort. Da waren hunderte!!

Und dann… marschierten die grauen Giganten ein, schnell und still, insgesamt 12, in jeder Form und Groesse, sogar ein winziges baby.



Waehrend die Elefanten tranken, sah Colin ein Honigdachs, 5 Meter hinter uns!
Dann erspaehten wir einen Leopard, trinkend, auf der anderen Seite des Wasserlochs.
So viel Glueck in so kurzer Zeit!

Im Camp, um 19h30, hatten wir Besuch von zwei Honey Badgers, die unseren Braai grid und die Abfallkuebel untersuchten, leider!



Dinner: cheese and smoked beef rolls, Biltong.

Unterkunft:
Halali Camp site, N$400 p/n, N$390 Park Eintritt
Stromanschluss. Ein grosser Campsite, da ist viel los, aber okay wenn man sich an den aeusseren Rand haelt.



Neue Voegel: Rock runner, Grey-backed Sparrowlark. Insgesamt bisher 35 neue Arten auf diesem Trip!! Sekretaer! Total: 140!



Trip: 338 km – 6 Stunden - ausserhalb Etosha 3 Stunden, Anderson Gate bis Halali 3 Stunden, game drive 23 km – 60 Minuten
High lights: Wasserloch in der Daemmerung, Ratels, Leopard, Secretary birds…
Lowlight: der guide von Chamaeleon Tours, der heute morgen seinen ganzen Abfall auf dem Campsite in Hobatere hinterlassen hat!
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200906. März 2011 · #28
Tag 17: Donnerstag, 26 August 2010
Halali – Namutoni – Halali, 224 km

Wir fuhren heute morgen um 07h30 los (zum zweiten mal, nachdem wir ins Camp zurueckfahren mussten um das Fernglas zu holen, das auf dem Campingstuhl zurueckgeblieben ist… tz, tz, tz - a senior moment!)

Wir versuchten krampfhaft, Fotos von einem Sabota Lark zum Seitenfenster raus zu machen, als ein Auto an uns vorbeifuhr und ein Amerikaner uns sagte, dass soeben ein Rhino vor uns die Strasse ueberquert hatte! Wir fuhren los (vergiss die Lerche!) und sahen noch genug vom Nashorn um es als Breitmaul zu identifizieren, aber leider wars schon zu weit weg fuer Bilder.

[foto: 29411]

Eine fahrt zum Etosha Lookout. Die Pfanne ist natuerlich zu dieser Jahreszeit trocken.



Mehr neue Tiere heute waren: Black-backed Jackals (zwei davon waren furchtbar mangey, einer hatte ueberhaupt kein Fell!)



Am Kalkheuwel Wasserloch sahen wir Impala, Burchell’s Zebra, Springbok, Oryx und ein Warzenschwein!

[foto: 29460]


Wir fuhren der Pfanne entlang nach Namutoni, wo wir uns ein schnelled Mittagessen leiten wollten. Kein solches Glueck! Es dauerte ueber 30 minutes, uns zwei Ham, Cheese und Tomato Sandwiches mit Chips zu machen. Nach wiederholter Nachfrage wurde das Essen endlich gebracht, und war schon kalt! Im Fort Namutoni hats zwei Restaurants, aber, wie’s scheint, nicht mal genuegend Angestellte fuer eines – aber beide waren geoeffnet!!??



Nach dem Tanken fuhren wire in kurzes Stueck gegen Norden und fanden dort, am Namutoni Wasserloch, 3 Elefanten und, vor uns an der Strasse, 4 Kudus.



Waehrend wir die Kudus beobachteten und ihnen Zeit gaben, vor uns in Ruhe die Strasse zu ueberqueren, ueberholten uns, mit hoher Geschwindigkeit, drei Touri Autos, nur um etwas naeher an die Elefanten auf der rechten Seite zu kommen, vor unserer Nase. Idioten, die hatten die Kudus links nicht mal gesehen, aber sie nun mit viel Erfolg verscheucht!

Am Tsumcor Wasserloch hatte es ein paar sehr nervoese Giraffen und Kudus.



Ich habe diese Tiere noch nie so verstoert gesehen – aber da waren natuerlich auch die drei Touri bakkies wieder, voller Italiener! Alle sitzen sie im offenen Fenster, und unterhalten sich auch noch lautstark ueber die Autodaecher hinweg….


Kein Kommentar - Regeln sind nur fuer die Anderen da!!

Zum Glueck kam ein NWR game drive bakkie, gerade als 3 Elefanten ankamen, und der Ranger befahl den Leuten ins Auto zu verschwinden, was sie dann auch gemacht haben.



Auf dem Weg zurueck nach Halali sahen wir unter anderem viele Ground Squirrels und 2 Slender Mongoose.



Vogel Sichtungen waren fantastisch: Kori Bustards, Black Korhaans, Cape Vultures, Strausse, Sabota Larks, Violet-eared Waxbills, Lilac-breasted and Purple Rollers und Black-shouldered Kite. Und, natuerlich, eine Million FT (fork-tailed) Drongo!




Neu: Three-banded Plover, Red-capped Lark – und von dem haben wir nicht mal ein anstaendiges Bild, da wir ihn erst am Computer im Hintergrund des Three-banded Plover Fotos entdeckten!!



Dinner: heute waren wir im Restaurant im Halali Camp.
Buffet dinner – das Essen war sehr gut, von der Spinat & Chicken Suppe, geraeucherter Lachs, Lamm und/oder Rind mit Pilz Sauce (einer der Gaeste dachte das waere die Suppe, und hat eine ganze Schuessel davon zum Tisch getragen……) und Rotkraut – was hat’s denn auf sich mit Namibia und Rotkraut?!! Das ist nun der dritte Ort wo wir das Gemuese bekamen, und wir haben doch erst viermal auswaerts gegessen! Das muss wohl das Namibianische Nationalgericht sein!

Am Wasserloch nach dem Abendessen: 2 Spitzmaul Nashorn und 2 Getupfte Hyaenen.



Trip: 224 km, game drive nach Namutoni, 9 Std 20 Min, 1 Stunde lunch!!

Unterkunft: Halali camp site

Highlights: die unglaubliche Menge von Tieren ueberall!
Lowlights: der Lunch in Namutoni, und die Arroganz vieler FT’s (Touristen) – leider auch ueberall!
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200931. März 2011 · #29
Tag 18: Freitag, 27 August 2010
Halali – Moringa Forest – Halali, 252 km
Game drive nach Okaukuejo und zum Moringa Forest

Vor 7 Uhr schon verliessen wir das camp fuer unsere Fahrt in den Westen.
Ein gerollter Rav4 auf dem Dach am Strassenrand – tja, wie schnell muss man fahren in einem Game Reservat um das so hinzukriegen?!! (Geschwindigkeits limit 60km/h)
Bei einer Geschwindigkeit von 60 oder weniger schafft man das garantiert nich!



Wir verbrachten eine Weile am Wasserloch in Okaukuejo und machten eine Menge “Zoo-Fotos” (wie wir das hier nennen, wenn viele Tierarten zusammen wo rumhaengen. Das ist natuerlich deswegen noch lange kein Zoo!) mit Springbok, Zebra, Wildebees, Kudu, Gemsbok – es waren alle da! Und sogar Ellies – als die am Wasser eintrafen zogen sich alle anderen schnell zurueck, kamen aber bald wieder zurueck ans Ufer auf der entgegengesetzten Seite! Elefanten sind ganz klar “the boss”!



Wir sahen dort auch unsere ersten Sociable Weavers, und machten natuerlich jede Menge Fotos….



Weiter westlich sahen wir dann viele mehr. Beim Moringa Wald sahen wir so viele tote Baeume – von Elefanten gefaellt? Aber die Springboecke haben davon gefressen.



Zum Glueck gibts da immer noch das eingezaeunte Gebiet, wo einige der Moringas geschuetzt sind vor Elefanten. Traurig auch zu sehen, all diese Fahrspuren off-road ueberall zwischen den Baeumen! 🙁

Es war ein guter Tag, und ein sehr gutter Birding Tag – Kori Bustard ueberall! Auch hats jede menge Black Korhaan. Vor allem auf dem weg zum Moringa Wald, wo’s nichts hatte ausser Voegel!




Und da ist ja noch das Erdhoernchen, mit seinem Sonnenschirm!



Neue Voegel heute: Sociable Weaver, Pigmy Falcon, double-banded Courser, pink-billed Lark, Buffy Pipit, chestnut-backed Sparrow Lark, southern masked Weaver, Dabchick (Little Grebe), Cape Teal, Egyptian Goose, Capped Wheatear. Konnte endlich Fotos vom Great Sparrow machen, Und, obwohl sie weit entfernt sind von perfekt, freue mich trotzdem drueber!



Haben auch ein paar tolle Fotos vom Black-shouldered Kite.





Wir besuchten das Wasserloch in Halali direct nach unserem Tages- game drive und sahen die hunderte von “Grice” (Sandgrouse), ankommen, trinken und wieder abfliegen.
Die nehmen uebrigens Wasser in ihre Brustfedern auf, indem sie sich ins Wasser setzen, und transportieren das dann zurueck zu ihren Jungen, die noch nicht fliegen koennen.



Dann kam ein Schwarzes (Spitzmaul) Nashorn, kurz darauf 16 Elefanten in allen Groessen. Ein kleiner Halbwuechsiger, nicht viel grosser als das Rhino, rannte trompetend auf ihn los und wollte ihn wegjagen – allerdings nur mit maessig Erfolg! Leider wars schon zu dunkel fuer ein anstaendiges Bild, aber da sind sie, am andern Ufer: Nashorn links, Ellie rechts…. und schade, dass man den sound nicht hoert!



Kleinen Babies sollten verbannt werden von abendlichen Besuchen am Wasserloch – oder die eltern sollten wenigstens den Anstand haben mit ihm zu verschwinden, wenn der kleine Schreihals loslegt! Aber Leute, die sowas stoert, werden heutzutage wohl als kinderfeindlich bezeichnet….

Dinner: wir hatten kaum Zeit dafuer! Ueberreste aufessen: Buns, Kaese, Smoked Beef und Landjaeger.
Und das war unsere letzte Nacht im Zelt!!!

Wasserloch-besuch nach dem Essen: Bat-eared Fox und eine African Wildcat!!

Highlights: Sociable Weavers und Pigmy Falcons, Black-shouldered kites, Voegel, der ganze Tag….
Lowlights: FT’s und andere (Afrikaaners von Windhoek vor allem) rasen auf dem Weg zurueck zum Camp.



Total bird count: 153



Trip: 252 km, 10 Std 45 min
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
1'312 Beiträge · seit 200631. März 2011 · #30
Hallo Maddy,

da habt ihr ja jede Menge Vögel vor die Linse bekommen. Klasse!
Vor kurzem haben wir im KTP auch das erste Mal Pigmy Falcons gesehen.
Das war ein besonderes Erlebnis!

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #32
Tag 19: Samstag, 28 August 2010
Halali – Windhoek, 541 km

Wir wurden aufgeweckt vom Geschrei eines kleinen Baby’s in den fruehen Morgenstunden – the joys of camping! Das war wahrscheinlich dasselbe, das die Ruhe am Wasserloch so krass zerstoert hatte am Abend zuvor.
Wir verliessen Halali um 08h00, nachdem wir das Camp zum allerletzten mal zusammen gepackt haben. 🙁

[foto: 29828]


Unterwegs in Richtung Okaukuejo sagte uns der Fahrer eines Game-drives, da waeren Loewen am Hanob Wasserloch, und natuerlich mussten wir schauen gehen, ob sie noch da sind. Auf dem Weg dorthin kamen uns schon viele Autos entgegen, die Loewen sind wohl weitergegangen, aber wir hatten ja nichts zu velieren. Und tatsaechlich begegneten wir unterwegs einem Sub-ad mit einem riesigen, vollgefressenen Bauch. Offensichtlich hatten sie die Nacht zuvor eine Beute erlegt!



Jede Menge Touri Autos waren noch beim Wasserloch, kreuz und quer ueber die ganze Strasse verteilt, offene Autotueren, Leute auf Fensterrahmen sitzend….. aber natuerlich waren keine Loewen mehr dort.

Birding: White Helmet-shrikes im Camp heute Morgen, ein wunderschoener Golden-breasted Bunting, und eine Kurrichane Button Quail (neu!)



Bird count: 156, total 39 neu.

Und, kurz vor dem Anderson Gate: Das obligatorische Abschiedskommittee:



Dann raus aus dem Etosha und durch Outjo – eine sehr Deutsche Stadt mit jeder Menge guten (oder so hats wenigstens von aussen ausgeschaut!) Unterkuenften, gute Teerstrasse, aber langweilig gerade – fast eine gerade Linie von Okaukuejo bis Windhoek, mit nur wenigen Kurven dazwischen (so kam es uns jedenfalls vor!!)
Jede Menge Warthog-Warntafeln, und jede Menge Warthogs am Strassenrand, und auch ein Damara Dik-dik.



Wir kamen im Trans Kalahari Inn um 16h00 an. Das Nachtessen war wieder fantastisch – diesesmal hatten wir beide das Kudu mit sour cherry und cheese sauce.
Ueberfuettert und muede gingen wir schon um halb acht ins Bett! Wir hatten nun wiederum 3 sehr lange Fahrtage vor uns, so koennen wir doch etwas vorschlafen! Wir schliefen bis um halb sieben am naechsten Morgen, wurden jedoch um 23h00 aus den Traeumen gerissen von Leuten, die spaet ankamen! Waehrend die Alten weiss nicht was machten, unterhielten sich die Kinder in hoechster Lautstaerke im Zimmer nebenan, mit der Tuere in den Hof weit offen!! Colin ging raus und sagte ihnen, sie sollen nun mal endlich die Klappe halten, ich weiss nicht wie lange die sonst noch weitergemacht haetten!! Gut dass Colin gegangen ist, haette ich gehen muessen, ich haette sie glattweg umgebracht!
Ich sehe ja ein, dass der erste Tag im Urlaub in einem fremden Land was aufregendes ist, aber so was von Gedankenlosigkeit!

Unterkunft: Trans Kalahari Inn

Highlights: die Loewen und die Button Quail.
Lowlight: noisy brats!

Trip: 541 km, 8 Stunden
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #33
Tag 20: Sonntag, 29 August 2010
Windhoek – Kang, 688 km

Da wir ja eigentlich nicht in Eile waren, Namibia zu verlassen, goennten wir uns das komplette Fruehstueck. Es war herrlich, mit Orange juice, Muesli und Yoghurt, Aufschnitt und Kaese german style, und Brot, Toast, Eier und eine Scheibe Speck. Und, natuerlich, Kaffee!



Wir verliessen das Inn um 08h30. Ein maximum von 20 Minuten verbrachten wir an der Grenze Buitepos / Mamuno und um 11h40/12h40 (dismal verloren wir eine Stunde unseres Urlaubes!) waren wir wieder unterwegs, in Botswana.



Ploetzlich scheinen die Strassen in Botswana doch viel mehr kurvig zu sein, nach all diesen schnurgeraden Strassen in Namibia!



Unterwegs wurden wir dive-bombed von einem riesigen Geyer – keine Ahnung was sein Problem war aber der hat uns ganz schoen erschreckt!
Kurz darauf probierte ein Lilac-breasted Roller denselben Trick…..

Wir fingen schon an, den naechsten Urlaub zu planen. Nach Zimbabwe und das Noerdliche Suedafrika.

Birding: ein neuer fuer die Liste: ein Red-crested Korhaan!
Dinner: Im Kang Ultra Stop: Chicken Schnitzel wie vor 3 Wochen, und genau so gut!

Unterkunft: Kang Ultra Stop

Highlight: das Fruehstueck
Lowlight: Namibia verlassen zu muessen!



Trip: 688 km, 7 Stunden, plus 1 Std fuer Grenzuebergang
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #34
Tag 21: Montag, 30 August 2010
Kang – Badplaas, via Martin’s Drift – Pretoria – Middleburg – Carolina, 947 km

Wir verliessen Kang um 06h30 – Ankunft in Badplaas um 17h30 – 11 Stunden unterwegs, und die Landschaft ist so abwechslungsreich! Von der topfebenen Kalahari Halbwueste bis zu der ueppigen Berglandschaft im sued-oestlichen Mpumalanga, mit fliessenden Gewaessern…. Und das alles in einem Tag.

Die Strassen in Botswana waren nicht ganz so schnurgerade, wie sie vor 3 Wochen schienen – da war eine lang-gestreckte Kurve jedesmal wenn wir einen Lastwagen ueberholen wollten!



Am Tag zuvor hatten wir vergessen, die Reifen wieder auf Normaldruck zu pumpen, so, um Zeit zu sparen fuhren wir zu den zwei Tankstellen in Kanye – und keine von beiden hatte Luft!!
So nahmen wir dann halt doch unseren Kompressor, nur zum entdecken dass die Schlauchverbindung auseinandergefallen war!!



Wir kamen zur Grenze Pioneer Gate / Skilpadshek um etwa 10h15, die Grenzuebergaenge waren problemlos, und wir kamen nach South Africa um 11h00. So erst mussten wir in Zeerust die Reifen pumpen, wo wir uns auch eine Sausage roll kauften.



Wir vermieden Johannesburg, umfuhren Pretoria und kamen direct zur Middleburg Ultra City, wo es kein Motoroel fuer Dieselmotoren gab!!!! (Natuerlich fuehrten wir Oel mit uns, aber das ist in einem 5liter Container, und den wollen wir nicht am allerletzten Tag des Urlaubes noch anbrauchen) So wurde halt in Carolina aufgegfuellt, und kamen dann direkt hierher ins Forever Resort Badplaas. Und was fuer eine Fahrt das war, diese letzten 50 km!



Das winterige Highveld mit seinen gelben, schwarzen und grauen Farben hat mir sehr gut gefallen, aber die Fahrt von Carolina nach Badplaas war fantastisch: Berge, Waelder, Grasslands, Koppies, Baeche – so ein Kontrast zu was wir in den letzten 3 Wochen gesehen hatten!

Birding: noch ein neuer fuer diesen Trip: Swainson’s Francolin!
Jede Menge Strausse in Botswana, sowie auch Hornbills und Starlings. Und sogar ein Schwarm Indian Mynah’s (eingefuehrte Auslaender, die sich immer schneller verbreiten) in Kang!!!



Hoffentlich koennen wir morgen auch noch auf die Vogelsuche gehen!

Highlights: die letzten 50 km bis Badplaas
Lowlights: der compressor unbrauchbar wegen einer auseinandergefallenen Schlauch verbindung!

Dinner: im Restaurant, kann mich nicht mehr erinnern was es war!
Unterkunft: Forever Resort Badplaas



Trip: 947 km, 10 Std 45 min, plus Grenzuebergang 45 minEs war ein langer Tag….
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #35
Day 22: Tuesday, 31 August 2010
Badplaas – Sodwana Bay via Mbabane, Swaziland, 461 km

Nach einem kurzen birding Spaziergang im ‘Camp’, fuhren wir um 08h00 wieder los. Ich waere so gerne noch einen Tag hier geblieben! Wir muessen auf jeden Fall bald mal wiederkommen…..

Auch hier ein paar Voegel:





50 Minuten spaeter waren wir schon am Grenzposten in Oshoek. Das ist wohl Swaziland’s meistbesuchter Grenzuebergang, und wir brauchten 30 Minuten bis wir durch waren.
Von dort wars “plain sailing”. Eine schoene Autobahn, gute Strassen, neat, saubere Umgebung. Sehr bergig im Norden, sehr flach im Sueden.

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Der Grenzuebergang in Lavumisa / Golela dauerte nicht mal 5 Minuten, und bevor wirs realisierten, waren wir schon wieder in Suedafrika, nach weniger als 3 Stunden Fahrt durch Swaziland.



Und 1 ½ Stunden spaeter waren wir schon wieder zuhause….
Und da war zum Glueck jemand, die sich wie wild ueber unserer Rueckkehr erfreute – sie war ganz ausser sich!!!



Vogelliste: Wir sahen insgesamt 166 verschiedene Vogelarten. 42 davon waren uns komplett neu. Das bringt unsere ‘life list’ auf 418!

Trip: 461 km, 6 Std 15 min, plus 30 min Grenzuebergaenge
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter2'167 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #36
Zusammenfassung:

Es war eine tolle Tour, wir hatten beide sehr viel Spass, und wir haben uns auch gebuehrend erholt. Zugegeben, die Anfahrt nach Windhoek ist lang (2’100 km), aber da wir im Alltag z.B. 100 km fahren muessen bis zur naechsten Apotheke, und 200 km bis zum Hausarzt, zur Bank, zu einem Laden der etwas mehr bietet als ein ‘black-market’ Spar – sind wir uns auch gewoehnt, lange Strecken zu fahren. Die Strecken in Namibia waren lang genug, um voranzukommen, und kurz genug, um nicht anstrengend zu sein. Fuer uns gerade richtig.

Im Nachhinein wuerden wir folgendes anders machen:

Anstatt:
15 Epupa Falls – Hobatere, Hobatere Lodge camping
15 Epupa Falls, via C34 – D3701 in die Kunene River Lodge
statt:
16 Hobatere – Etosha, Halali Camp
16 Kunene River Lodge via Ruacana – Oshakati – Etosha King Nehale Gate nach Namutoni

17 Etosha Park, Namutoni - Halali Camp
und von dort wie geplant weiter:
18 Etosha Park, Halali Camp etc.

Unsere Unterkuenfte:
1 Nacht privat
5 Naechte B & B / Lodges
15 Naechte Camping

Kosten:
Unsere Ausgaben fuer diese Reise (August 2010), fuer 2 Personen, 31 Tage, hauptsaechlich Camping ausser auf der Anfahrt durch SA / Bots und in Windhoek die erste und die letzte Nacht: insgesamt rund R25'000.00

(Natuerlich ohne Automiete – wir haben unser eigenes, was allerdings auch nicht kostenlos ist. Wenn ich den 40’000 km service vorher (R3’127.35) und den 50’000km nachher (R2’340.00) mitrechne, dann komme ich auch auf R5467.25, und die Versicherung (Vollkasko) kostet mich auch R607.00 im Monat. Das hab ich aber bei obigen Gesamtkosten nicht dazugezaehlt.)

Treibstoff ist zweifelslos die groesste Ausgabe. Toyota Landcruiser 70 Stationwagon und ein off-road trailer (Trailer schleppen = mehr Dieselverbrauch). Fuer ein total von 8'659 km haben wir 1'273 liter Diesel gebraucht, was uns R9'845.50 gekostet hat.
Allerdings betrug die Strecke in Namibia (von / nach Windhoek) nur 4'434 km, also wer nach WHK fliegt kann den Betrag fast halbieren.....

Unterkuenfte, Lodges und Campingplaetze (ohne in SA) R5'528,
Eintritte / permits R890,
Essen in Restaurants (4 mal): R3'000.

Essen und trinken self-catering, und Verschiedenes: so ungefaehr R4000.00. Etwas schwierig zu sagen, da wir ja viele Kleinigkeiten von zuhause mitbringen...

Grenzuebertritte (RSA / Botswana / Namibia und zurueck): R681.00,
Toll roads in SA: R313.00.


Nun, ich hoffe das hilft dem einen oder andern fuer die Planung eines tollen Urlaubs!
Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
6'152 Beiträge · seit 200601. Apr. 2011 · #37
Hallo Maddy,

danke für den Reisebericht, war interessant zu lesen- Ihr kennt
Euch aber in der Vogelwelt aus - auhweija - super.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'312 Beiträge · seit 200601. Apr. 2011 · #38
Hallo Maddy,

danke für deinen Bericht!
Schön zu wissen, dass du dich so gut mit Vögeln auskennst.
Darf ich evtl. deine Hilfe in Anspruch nehmen, wenn ich bei der Vogelbestimmung von unserem März-Urlaub im KTP nicht mehr weiter komme? Ich hab leider kein besonders gutes Bestimmungsbuch.

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
6 Beiträge · seit 201003. Apr. 2011 · #39
hallo Maddy,

schreib weiter so,da bekomme ich schon wieder
Reiselust nach Namibia.