Reisebericht

Northern Namibia Tour - August 2010

von maddy · begonnen 30. Jan. 2011 · 23 Teile

Teil 130. Jan. 2011
Hallo liebe Fomis,

Ja, ich weiss, das hat eine Weile gedauert bis dieser Reisebericht geboren war! Und nun, wenn ich all die andern tollen, ausfuehrlichen Reiseberichte hier so lese kommen mir doch Zweifel, ob ich den ueberhaupt reinstellen soll...

Aber nun, ich hatte es versprochen. Er wurde urspruenglich auf Englisch geschrieben, muss also noch uebersetzt werden und toent deshalb vielleicht etwas holprig, aber was solls.
Nur die wichtigsten Punkte sind aufgefuehrt, aber falls jemand spezifische Fragen hat, bitte ruhig unterbrechen, ich werde gerne etwas mehr ins Detail gehen.

Das war die urspruenglich geplante Route:

Tag 1- 3 Sodwana-Johannesburg-Kang-Windhoek, Trans Kalahari Inn
4 Windhoek – Karibib via Khomas Hochland, Ameib Ranch
5 Spitzkoppe, Bulls Party etc, Ameib Ranch
6 Ameib – Swakopmund, Sophia Dale Rest Camp
7 Welwitschiavlakte, Namib Naulkluft, Sophia Dale Rest Camp
8 Swakopmund – Khorixas via Henties Bay, Aabadi Mountain Lodge
9 Petrified Forest, Vingerklip, Aabadi Mountain Lodge
10 Twyfelfontein etc., Aabadi Mountain Lodge
11 Khorixas – Palmwag, Palmwag Lodge
12 Palmwag – Opuwo, Opuwo Country Hotel
13 Opuwo – Epupa Falls, Omarunga Camp
14 Epupa Falls, Omarunga Camp
15 Epupa Falls – Hobatere, Hobatere Lodge camping
16 Hobatere – Etosha, Halali Camp
17 Etosha Park, Namutoni, Halali Camp
18 Etosha Park, Halali Camp
19 Etosha – Windhoek, Trans Kalahari Inn
20 – 22 Windhoek – Kang – Johannesburg - home

Im Nachhinein haette ich vielleicht das eine oder andere ein bisschen anders gemacht, aber was solls - wir koennen das ja dann das naechste Mal machen!

Da wir beide, mein Ehemann Colin und ich, gerne wissen wo wir am Abend uebernachten, werden immer alle Unterkuenfte vorgebucht. Wir haben auch keine Lust, jeden Nachmittag am Telefon mit Unterkunftsuche zu verbringen! Und von wegen flexibel: wir muessen ja doch wieder zu einem bestimmten Zeitpunkt zuhause sein, also koennen wir das grad so gut vorplanen.

Nun, es geht gleich los!
Teil 230. Jan. 2011
NORTHERN NAMIBIA TOUR - AUGUST 2010 - REISEBERICHT

22 Tage
Total kilometer: 8’659 km

Hinfahrt: Sodwana - Windhoek via Vryheid / Vrede: 2’129 km
Rueckfahrt: Windhoek – Sodwana via Mbabane/Swaziland: 2’096 km
Sodwana – WHK – Sodwana: 4’225 km (6 Tage)

Windhoek – Windhoek, route only: 3’125 km
Extras: game drives, Tagesausfluege etc: 1’309 km
Total kilometer in Namibia: 4’434 km (16 Tage)

Ich sehe warum ein paar Leute vorgeschlagen hatten, nach Windhoek zu fliegen und dort den Wagen zu mieten 🙂 (...aber leider geht das halt nicht wenn das Auto das eigene ist und man in Suedafrika wohnt!)

Fahrzeug: 2008 Toyota Landcruiser 70 Stationwagon, standard 90 l Diesel Tank, mit Doppel-batterie system, 40 l Engel Kuehl / Gefrier-Truhe
Buzzard ‘Overlander’ off-road Trailer, voll ausgeruestet mit Dachzelt, Kueche, 50 l Wassertank, etc. etc.



Durchschnittlicher Diesel Verbrauch: 14.3 l / 100 km (Anhaenger schleppen die meiste Zeit)

Vogelliste: Wir sahen insgesamt 166 verschiedene Vogelarten. 42 davon ware nuns komplett neu. Das bringt unsere ‘life list’ auf 418!


Day 1: Dienstag, 10 August 2010
Sodwana Bay – Douglasdale / Johannesburg via Hluhluwe - Vryheid - Vrede, 751 km
Um 05h00 in der frueh verliessen wir Sodwana um rechtzeitig in Johannesburg anzukommen um die bestellten Pula auf der Bank abzuholen (fragt nicht!) Ein erneuter Versuch, von den Strassenbauarbeiten in Pongola wegzukommen, aber auch diese Route war vollkommen erfolglos. Fuer die ganze Reise brauchten wir 9 Stunden!!
Das ungeteerte Stueck der R68 zwischen der N2 und der R66 von Pongola unbedingt vermeiden, dieses Stueck sogenannter ‘Strasse’ wird offensichtlich nicht mehr unterhalten.
Auch trafen wir auf zwei weitere Baustellen (2 Einbahn stops!) auf dem kurzen Stueck N11 die wir auf dieser Route nicht vermeiden konnten.

Wir konnten im Vorbeifahren sogar schon Tiere beobachten: wir sahen Blesbok, Strauss, Oryx, schwarze Gnu (Habe diese schon seit Jahren nicht mehr gesehen!), Impala und sogar eine Maus!
Wir hatten ein lekkeres Thai Nachtessen bei Kranx in Rosebank mit Familie. Es war fantastisch!

Unterkunft: Darren’s Gaestezimmer in Douglasdale, Johannesburg

Trip: 751 km, 9 Stunden
Total toll road Gebuehren N3: R74

Highlights: wir kamen rechtzeitig von zuhause weg, und das Nachtessen!
Lowlight: das schlimmste Stueck Dreckstrasse im ganzen Suedlichen Afrika, Strassenbauarbeiten an der N11, und der Zeitdruck.


Day 2: Mittwoch, 11 August 2010
Johannesburg – Kang / Botswana, 690 km
Wir verliessen Darren’s um 06h00 und kamen gut voran. Blind folgten wir dem GPS, da wir nicht mehr ganz sicher waren wie aus der Stadt raus und auf die N4 zu kommen, zudem war es noch stock finster zu dieser Zeit! Die Sonne ging auf als wir ueber die Bruecke am Hartebeespoort Dam fuhren. Nun, endlich, kommt das ‘holiday feeling’ in uns auf!



Wir tankten in Zeerust um 08h50, und erreichten den Grenzposten, Skilpad Hek, eine Stunde spaeter. Die ganze Grenzuebertrittprozedur dauerte eine Stunde, hauptsaechlich weil einer der officials auf der SA Seite darauf bestanden hat dass wir ein DA65 Formular – registrierung der Gueter fuer re-import – ausfuellen muessen. Die anderen Angestellten im Buero konnten das kaum glauben dass er das verlangt, und mussten erst so ein Formular suchen, da das normalerweise nicht verlangt wird an diesem Grenzposten! Wir verplemperten recht viel Zeit mit Seriennummern von Fotoapparaten, Linsen, laptop, Fernglaeser und Autoradio zusammensuchen! (Drei Wochen spaeter, auf dem Rueckweg, hat sich kein Mensch mehr um dieses Formular gekuemmert!)



Nach Botswana reinkommen war einfach und recht schnell, wie gewohnlich. Wir verliessen Pioneer Gate um 10h50 and kamen um 15h00 in Kang an.



Unterwegs sahen wir jede Menge Northern Black Korhaan und verschiedene Pale Chanting Goshawk.
Nach dem tanken und check-in in Kang Ultra City, machten wir eine 11 km lange Fahrt ins Dorf (??) zum kleinen Bottlestore, und machten auch ein paar Vogelbeobachtungen unterwegs. Bis jetzt haben wir schon 46 Arten gesehen (und wir hatten noch nicht mal mit suchen angefangen!) Unter anderem auch 4 neue:: Kalahari Scrub Robin, Grundscraper Thrush, Marico Flycatcher und black-faced Waxbill!
Dinner hatten wir im kleinen Restaurant – und das Chicken Schnitzel war sehr gut!

Unterkunft: Kang Ultra Stop, Block room, P330 / Nacht



Trip: 690 km, Fahrzeit 8 Stunden, 1 Stunde Grenzuebergang
Toll Gebuehren N4: R79
Grenz Gebuehren: Botswana Pula270

Highlights: Sonnenaufgang ueber dem Hartebeespoort Dam, die Fahrt durch die Magaliesberg,



und die vielen bluehenden Aloe wickensii in Western Botswana!



Lowlights: der RSA Grenzwaechter der mit seiner bloeden Liste eine Menge Zeit verschwendet hat!
Teil 331. Jan. 2011
Tag 3: Donnrstag, 12 August 2010
Kang – Windhoek/Trans Kalahari Inn: 688 km, einkaufen in Windhoek: 43 km.
Wir verliessen Kang um 05h30 und kamen um 10 vor 10 in Mamuno an. Eine halbe Stundespaeter waren wir schon durch beide Grenzposten durch und wieder unterwegs.

Der Trans Kalagadi Highway ist eine schoene Strasse und sehr gut zu fahren. Aber vorsicht vor Tieren – diese Route sollte nie Nachts gefahren warden!



Es hatte nicht allzuviele Voegel unterwegs, aber jede Menge Crowned Plovers und black Korhaan. In Namibia sahen wir dann viele Warzenschweine und hatten einige Probleme, im Vorbeifahren die warthog Warnungstafel zu fotografieren (Kudus kamen immer in den Weg!) Und nie bekam ich beide (die Tafel und die hogs) auf dasselbe Bild...



Leider trafen wir recht viel road kill: in Botswana eine spotted Eagle Owl, in Namibia einen Aardwolf und ein Aardvark – zwei der seltenen Tierarten!!
Lebendige Tiere gesichtet: Ground squirrel, Yellow Mongoose, Steenbok

Wir kamen im Trans Kalahari Inn an um 13h40. Nach dem einchecken fuhren wir nach Windhoek um bei Checkers (kein bestimmter Grund, es war der erste Laden den wir trafen) noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen (wir hatten das meiste shon dabei von SA, um Zeit zu sparen), und auch bei der Trans Kalahari Butchery die Biltong reserven aufzufuellen (just before you get into town, on the right hand side).



Zurueck zum Inn um 16h00, wo wir unsere Uhren eine Stunde zurueckstellen konnten – der Tag wurde soeben laenger, und die Ferien haben nun im Ernst anfangen!

Waehrend den sundowners auf der Terrasse entdeckten wir einen neuen Vogel: eine Short-toed Rock Thrush!
Das Nachtessen im Inn war phantastisch – Kudu steak mit sour cherry and cheese sauce – okay, wir fangen dann morgen mit der Diaet an!

Unterkunft: Trans Kalahari Inn, N$550 / Doppelzimmer, Schoen, neat, sauber
Dinner: N$250



Trip: 688 km – 8 Stunden 10 min, plus shopping in Whk 43 km
Grenzgebuehren Namibia: R330

Highlights: Endlich in Namibia, und die Fahrt war so angenehm auf dieser schoenen Strasse (Trans Kalagadi Highway)
Lowlights: all diese traurigen road kills…
Teil 406. Feb. 2011
Tag 4: Freitag, 13 August 2010
Windhoek – Ameib Ranch via Khomas Hochland / Us Pass, 372 km
Wir verliessen das Trans Kalahari Inn um 06h00. Nachdem wir eine Weile mit dem GPS gekaempft hatten, waren wir endlich auf dem richtigen Weg zur C26. Da wir das Inn lange vor dem Fruehstueck verlassen hatten, konnten wir nicht schnell genug zur ersten Tankstelle (= zur ersten Tasse Kaffee) kommen. Die genehmigten wir uns dann auf der Strasse zum Kupferberg Pass. Die fehlende Kaffee-koch-gelegenheit im TK Inn hatten wir wirklich sehr vermisst!!

Unser urspruenglicher Plan war, die C28 ueber den Bosua Pass zu fahren, da ich diese Route vor ein paar Jahren mal gefahren bin und mir die Umgebung sehr gefallen hatte. Aber dann haben wir gelesen dass der Pass, mit einem Gefaelle von 1:4,5, zu steil ist und Trailers nicht erlaubt sind. So, recht zoegernd, aenderten wir die Route ueber den Kupferberg Pass, dann die D1982 ueber Us Pass und dann die D1980 zurueck zur C28 kurz unterhalb des Bosua Pass, dann die C32 gegen Norden auf die B2 und von dort zur Ameib Ranch.
Well, kein Grund um deswegen traurig zu sein! Der Us Pass war so viel schoener und absolute fantastisch! Viel rauf und runter nach dem Pass, mit wunderschoenen Aussichten in alle Richtungen, den ganzen Tag lang!



Und ratet mal was an uns vobeigehetzt ist als wir in die C28 einbogen unterhalb des Bosua Pass? Ein double cab mit einem Trailer! Aber ist ja egal, wir haben die andere Route nicht bereut!



Nach dem Tanken in Usakos bogen wir auf die D1935, durchquerten ein wunderschoen gruenes Flussbett und fuhren hoch zur Ameib Ranch, wo wir um 15h45 ankamen.



Check-in und camp aufstellen dauerte 1 ½ Stunden. Na, wir sind ja total aus der Uebung mit diesem Zelt!!! Bis jetzt waren wir nur in Lodge Unterkuenften, zum Zeit sparen auf der langen Transferstrecke. Aber nun hat der Urlaub angefangen!

Natuerlich haben wir unterwegs viele male angehalten. Das war schliesslich unser erster ‘richtiger’ Ferientag. Wir mussten anhalten fuer ein paar Geier - ein Cape, ein Lappet-faced und sogar ein White-headed Vulture! Abgesehen von diesem letzt-genannten, neue Arten waren fuer uns heute: Acacia Pied Barbet, Mountain Wheat-ear, Namaqua Sand Grouse (‘grice’!). Wir haben auch eine ganze Schar Rosy-faced Lovebirds beobachtet in einem trockenen Flussbett. Aber der Tag war auch ein game drive: ein Scrub-hare (Hase) auf einer hastigen heimkehr, gerade als wir das Inn verliessen. Dann ein Hartebees, 5 Kudu, Baboons (die Namibianischen Baboons sind so viel huebscher und wolliger als die suedafrikanischen!), Warthog, Hartmann’s Berg Zebra, Steenbok, Dassies, und sogar Giraffen – was will man denn noch mehr!

[foto: 27911]


Wir haben den Sonnenuntergang verpasst heute. Sie ist viel schneller in den Bergen verschwunden als wir dachten….

Dinner: Spareribs, Reis und four-bean salad.

Unterkunft: Ameib Ranch camp site, N$120 pp/pn, cash only



Trip: 372 km fuer die wir, mit all den Foto stops, 9 ½ Stunden brauchten!

Total 67 Vogelarten.

Highlights: Wunderschoene Umgebung und Aussichten, 5 neue Voegel, fantastische Landschaften ueberall, und: wir sind endlich in den Ferien!!
Lowlights: ein ueberfahrener Schakal auf der Strasse an einem Ort wo wir nicht glauben koennen dass man schneller als 40km/h fahren kann!
Und, hmm, habe einen Taucher kopfueber in einen kuerzlich zurueckgeschnittenen Busch gemacht – nur ein paar Kratzer, Glueck gehabt, das haette das Ende unserer Reise sein koennen! Wer hat Zelthaken und -Schnuere erfunden??!! 😠
Teil 506. Feb. 2011
Tag 5: Samstag, 14 August 2010
Ameib Ranch, Bull’s Party 16 km, Phillip’s Cave 11 km

Ist doch typisch ‘birder’: die kurze Morgenfahrt zu Bull’s Party und Elephant head hat ewig gedauert, da wir jede Menge Voegel sahen unterwegs! White-tailed Shrike, viele Rosy-faced Lovebirds, Marico und Dusky Sunbird (a first!), Swallow-tailed Bee-eater. Hunderte von Dassies in den Felsen, am Boden, und sogar in den Baeumen – das sollten doch Rock Hyrax sein…



Und dann die Bull’s Party. Wow! Wieviele Steine und Felsen kann man Fotografieren?? Alle, natuerlich, und das mehrere male, und von allen Seiten auch noch!! Was fuer ein phantastischer Ort – da fuehlt man sich so richtig klein!

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Nach einem brunch bestehend aus Speck, Eiern, Tomaten und Pilzen auf der Geburtstagsgeschenk-Braai-Pfanne gekocht, versuchten wir uns in Vogelfotografie – leider nicht mit besonders viel Erfolg. Aber das kommt noch!



Am Nachmittag fuhren wir zum Parkplatz fuer die Wanderung zu Philips Cave. Ein 2 km walk rauf und runter ueber zwei Berghaenge, Colin das ‘spring chicken’ ging hoch bis zur Hoehle, wo er 3 weitere Wanderer antraf, kaputt und rot-gesichtig auf dem Ruecken liegend… (sie haben’s ueberlebt.) Ich habe halbwegs aufgegeben da mir die Huefte zu viele Probleme machte. Die Wanderung vom Campsite aus waere unter Umstaenden einfacher gewesen….

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Heute war Waschtag – das ist ja so einfach: Wasser, Waschpulver und Kleider in den Plastikeimer, Deckel drauf, hinten ins Auto packen und auf eine Fahrt gehen. Bleibt nur noch bei der Rueckkehr ins Camp ausspuelen und aufhaengen – und es ist unglaublich wie schnell die Waesche trocknet hier - aber unsere Lippen und Haende auch!!

Am spaeten Nachmittag sahen wir etliche Kudu und Springboecke, die uns unsere Ansicht ‘da hat’s ja keine Tiere ausser Dassies’ aendern liessen.
Fuhren noch schnell zum Elephant’s Head zurueck zum schauen, ob das Licht eventuell besser ist nachmittags, fuer Fotos, waren dann aber beinahe zu spaet!



Neue Voegel: Dusky Sunbird, Chestnut Weaver (non-breeding Federkleid, leider), African Hawk Eagle, White-tailed Shrike, Cinnamon-breasted Bunting, und die westliche Rasse (mit einem weissen Augenstreifen) des Fiscal Shrike.

Zwei oder drei der Esel, die ausserhalb des camp site Zaunes grasen, sind beige mit hellen Zebra streifen an den Beinen – wir haben seither gelernt, dass das Abkommen sind vom African Wild Ass (afrikanischen Wild Esel), die hier vor einiger Zeit eingefuehrt wurden!



Dinner: Roast beef, potatoes and peas – wir leben wie die Koenige hier! Ist doch toll, mit einem Hobby-koch verheiratet zu sein!
Und wir sitzen immer noch hier in unseren T-shirts…

Unterkunft: Ameib Ranch camp site

Battery recharge drive: 27 km

Haben diesmal den Sonnenuntergang gerade noch erwischt!



Highlight: White-tailed Shrike, die Landschaft, die Felsen…
Lowlight: Ueberfahrenes Dassie mitten auf dem Track; verrueckte Touristen in Zeitnot, rasen wie die Wilden ins Camp zurueck…
Teil 608. Feb. 2011
Tag 6: Sonntag, 15 August 2010
Ameib – Swakopmund, via Spitzkoppe 255 km, plus Walvisbay birding and Swakopmund dinner: 153km

Der Trailer war gepackt und reisefertig um 08h30 – wir mussten nur noch schnell den Skorpion fotografieren, der sich unter das Rad zur Ruhe gelegt hatte. Hmm, bin froh hatte ich davon nicht vorher gewusst. Ich weiss zwar nicht was das war, er war zwar klein, aber gemuetlich hat er nicht ausgeschaut!



Als day visitors besuchten wir die Spitzkoppe. Wir nahmen den Weg hintenrum (D1930) und kamen von Norden.



Leider bekamen wir keine Karte, aber der GPS half, und so auch die Wegbeschreibung des guide zum Rock Arch. Was fuer ein wunderschoener Ort!



Aber es ist wirklich schade, dass diese camp sites keine Toiletten haben, da anscheinend viele Camper keine Ahnung haben wie dieses Problem richtig zu loesen. Da haengt dieser haessliche Geruch vielerorts…. Das ist der einzige Grund warum wir hier nicht uebernachtet haben. Aber die Lage der verschiedenen Camp sites ist grandios!

Wir verliessen Gross Spitzkuppe durch den ‘Hintereingang’ zur Klein Spitzkuppe, und hielten in der Mitte von nirgendwo an um den Kaffee und die Sandwiches zu geniessen.



Wir fuhren weiter nach Sophia Dale, durch richtige Wuestenlandschaften.



Wir kamen um 14h00 dort an, und stellten das Zelt auf. Um 15h00 fuhren wir weiter nach Swakopmund, um dort ein paar Sachen einzukaufen.
Pick n’Pay ist den ganzen Tag offen an einem Sonntag! Der Deutsche Buchladen allerdings war leider schon geschlossen.
Dann fuhren wir weiter nach Walvisbay, zwischen dem Meeresufer und richtigen Sandduenen. Wunderschoenl!



Wir fuhren zum suedlichen Ende der Lagune, da wo das Salzwerk ist, und waren recht enttaeuscht ueber die grosse Distanz zwischen uns und den Voegel! Trotzdem sahen wir 10 oder 11 verrschiedene Arten, aber auch welche die zu weit weg waren um sie genau zu identifizieren (wie zum Beiaspiel die Kormorane, und der Turnstone?)
Auf dem Rueckweg machten wir ein paar nicht allzuschlechte Fotos von den Caspian Terns!



Der Sonnenuntergang wurde abgehalten gerade bevor wir nach Swakopmund



zurueckkamen. Wir fuhren zurueck ins Camp, um Manuela und Manfred zu treffen, die vorher nicht da waren. Dann gings wieder zurueck nach Swakopmund zum Abendessen in der Kupferpfanne (ist nicht nur ein Restaurant, aber auch ein Museum!) Die Menu Auswahl ist gigantisch, da ist was fuer jedermann und mehr, aber es ist auch recht teuer! Abr was solls, das macht heute nichts: Happy Anniversary! 🙂 Oryx fillet mit Rotwein Pfeffer Sauce, Rotkraut und Spaetzle, und Springbok Medallions mit Roesti, und Rotkraut. Dinner war superb! (N$500 fuer 2!)
Wir kamen nachhause, tranken noch ein Glas Wein, und fielen ins Bett, muede und happy!

Voegel waren recht rar heute, wir sahen nur einen Neuen, ein Rock Kestrel, an der Spitzkoppe!
Total Vogelarten bis heute: 91



Unterkunft: Sophia Dale, camping, N$80 pp/pn, cash only



Trip: 255 km 5 Std 20 min, Walvisbay birding 3 Std
Eintritt day visitors zur Spitzkoppe: N$90 ($40 p/p plus $10 fuer’s Auto)

Highlights: Gross Spitzkoppe, vor allem der Arch. Und das Nachtessen. Und die Caspian Terns!
Lowlights: die Wasservoegel waren zu weit weg!
Teil 709. Feb. 2011
Tag 7: Montag, 16 August 2010
Welwitschiavlakte / Namib Naukluft, 199 km

Die Shops oeffnen um 08h00 in der frueh, so fuhren wir erst nach Swakopmund, um das permit fuer Namib Naukluft zu besorgen. Ein kurzer Besuch im Buchladen und, wie wenn wir noch ein Vogelbuch mehr brauchten, kauften wir die Sasol ‘Complete Photographic Guide to Southern African Birds’, von Ian Sinclair und Peter Ryan, mit ueber 2’500 Fotos die die Robert’s Field Guide, die wir momentan benutzen, sehr gut ergaenzen. Und wir sind gluecklich ueber diese Anschaffung, hat uns schon wietergeholfen!

Dann fuhren wir zur Welwitschia Vlakte. Die numerierten beacons auf dem trail sind am Anfang etwas durcheinander – an nr.2 (alt) wuchsen gar keine Pflanzen, nr.3 hatte eine neue nr.2 Tafel… aber was solls, ist ja egal!

Die Aussicht in die Mondlandschaft war spektakulaer!



– einzig verdorben durch einen 4x4 mit Dachzelt, der unten durch das Tal fuhr und neben dem Aussichtspunkt zurueck auf die Strasse kam – genau dort wo am Strassenrand die Felsbrocken plaziert wurden um off-road fahren zu verhindern (und wieder weggeraeumt, offensichtlich von Leuten (Touris?!), fuer die die Regeln nicht gelten!)



Das hat uns ganz schoen geaergert! 😠

Wunderschoene Flechten hats auch vielerorts!



…und weitere Aussichtspunkte:



Wir machten einen Abstecher zum Moon Valley Safari camp und sahen dort unsere erste Welwitschia.




Bei der Giant Welwitschia wurden wir sehr sorgfaeltig beobachtet waehrend wir uns Kaffee und Sandwiches zu Leibe fuehrten – von 3 Trac-trac Chats (wieder eine neue Vogelart!)



Da es schon 14 Uhr war beschlossen wir nicht weiter zu fahren, sondern nach Swakopmund zurueckzukehren um uns noch fuer die naechsten paar Tage mit Proviant einzudecken, und uns die Stadt anzuschauen. So eine ordentliche, saubere Stadt, die uns sehr gefallen hat! Wir spazierten zur Jetty und sahen einen Seehund, dann, ein bisschen weiter noerdlich, Kormorane auf einem Floss.



Wir kauften lekkeres Kudu und Oryx biltong in einem Shop, dessen Name ich leider vergessen habe..

Dinner: fillet steak mit Cheddamelt Sauce, Reis und Spargel, perfekt zubereitet, wie immer, von Colin.

Vogelarten: 94
Uebernachtung: Sophia Dale, camping.

Rundreise: 199 km, 2 std einkaufen / permit, Welwitschia drive 6 Stunden, ein bisschen Swakopmund 1 Stunde

Highlights: Landschaften, Welwitschias und die Tractrac Chats.



Lowlights: Fahrspuren, ueberall, kreuz und quer neben den Strassen, und die fotografische Bestaetigung, dass Touristen ihre eigenen Regeln machen. Und jeder hat’s so eilig, rast von einem Ort zum andern nur um alles im hektischen Reiseplan abhaken zu koennen…. Schade!
Teil 809. Feb. 2011
Tag 8: Dienstag, 17 August 2010
Swakopmund – Aabadi Mountain Camp, via Cape Cross – Mile 105: 468 km

Alles verpackt und zur Abfahrt bereit um 09h00, Richtung Henties Bay.



Wir machten eine kurze Fahrt durch das Dorf - ein zu dieser Jahreszeit hauptsaechlich verlassenes Feriendorf. Wenn wir zum Voraus gewusst haetten, was wir noch alles unternehmen heute, haetten wir nicht so die Zeit verplempert!



Wir entschieden uns weiter nach Cape Cross zu fahren und uns die Seehunde im Cape Fur Seal Reserve anzuschauen. Oh boy, das war gar nicht was wir erwartet hatten!



Seehunde waren ueberall, in Massen, wall to wall! Kleine babies nach ihren Muettern schreiend, ueber all die verstreuten Seehundkoerper rueberkletternd, Bullen am kaempfen, Weibchen schlafend, babies am saeugen. Was fuer ein Hoellenkrawall! Und der Gestank? War nicht halb so schlimm wie manche Leute sagen – wenn man in Afrika wohnt wird der Geruchssinn wohl abgehaertet! Aber kalt war es, brrrr!!! Das war der einzige Ort wo wir daran erinnert wurden dass es ja Winter ist – der eisige Wind ging durch und durch trotz Fleece jacke, Halstuch und Beanie!

Von dort aus entschieden wir uns dann fuer den langen Weg, bei Mile 105 (ca. 40 km weiter noerdlich) ins Landesinnere, auf der D2303 und D2342, suedlich am Brandberg vorbei und dann wieder auf die C35 14 km suedlich von Uis. Oh, und das haben wir nicht bereut, was fuer eine gute Strasse und schoene Strecke!




Entlang der D2342 waren Welwitschias ueberall, hunderte, schoene grosse Exemplare! Das ist ja viel besser hier als auf dem Welwitschia Drive gestern!



Und dann, etwa 6 km vor der Einbiegung in die C35 von Henties Bay, jede Menge von Aloe asperifolia!! Sie hatten eine Menge eingetrockneter Bluetenstaende, das muss zur Bluetezeit fantastisch aussehen!




In Uis haben wir getankt, um 16h00. Huch, wir sind spaet dran, Aabadi ist noch recht viel weiter als wir angenommen hatten, dank dem Umweg! Nochmals 1 ½ Stunden Fahrt auf einer nicht allzuschlechten Strasse, aber wir kamen doch erst ins Camp nach Sonnenuntergang: knapp vor 18h00.



Nach dem check-in fuhren wir runter zum Camp site, versuchten einen Platz auszulesen und entdeckten dass der linke Reifen am Anhaenger immer flacher wurde…. Das ist doch wieder mal typisch Murphy: am einzigen Tag im ganzen Urlaub, an dem wir in der Dunkelheit ankommen, schmeisst er uns einen Platten hin! Natuerlich mussten wir den Reifen wechseln, bevor wir das Zelt aufstellen konnten, und das war der Moment wo wir entdeckten, dass weder einer der 2 Rad Schluessel noch der ‘Socket Spanner’, die wir dabei hatten, passt!!!!!!! Die unseren sind 23 mm (wie am Auto) und noch ein paar andere Groessen, aber die Schrauben am Trailer Rad sind 24 mm!! Oh boy, was fuer ein Ausrutscher!

Als wir den Anhaenger bauen liessen vor 1 ½ Jahren bestellten wir die exakt selben Raeder wie am Auto, damit sie austauschbar sind und wir somit 2 Reserveraeder dabei haben (im Notfall sogar 4 – wenn man den Trailer stehen laesst!) Funktioniert ganz gut – aber natuerlich hatten wir nicht im Traum daran gedacht dass die Schraubenkoepfe eine andere Groesse sein koennten! Bad, bad, bad!!!!!!

Glueck im Unglueck: Der Camp Besitzer Jeroen macht auch einen Breakdown Service und hat jede Groesse Sockets zur Hand. So konnten wir dann endlich das Rad wechseln, und das Zelt war um 20h00 aufgestellt – sehr viel spaeter als wir erhofft hatten!

Wir haben noch nicht mal unsere Umgebung gesehen, also freuen wir uns auf morgen!
Ein Baboon bellt irgendwo in den Huegeln – was ihn wohl stoeren mag? Well, ich hoffe es ist nicht einer von der laestigen Sorte! Oh, und jetzt hat jemand den Generator ausgeschaltet, wie schoen!! Jetzt hoeren wir sogar eine Scops Eule!!

Dinner: Boerewors Rolls mit Tomato/Zwiebel mix (das musste schnell gehen heute!)

Ein small-spotted Genet sitzt im Busch gerade vor unserer Nase!
Und beinahe haette ich es vergessen: wir sahen heute einen neuen Vogel: ein Rueppell’s Korhaan, und auch ein Benguela Long-billed Lark (bin allerdings immer noch nicht 100% sicher mit dem).

Total Vogelarten: 97
Unterkunft: Aabadi Mountain Camp, N$65 pp/pn, cash only



Da wurde nicht mehr lange ein Platz gesucht sondern das Zelt dort aufgestellt, wo der Reifen platt war!

Trip: 468 km – 9 hours

Highlights: Die Seehunde am Cape Cross, die Landschaft hinter dem Brandberg, Rueppell’s Korhaan, und all die vielen Welwitschias und Aloes. Und der Genet!

[foto: 28085] [foto: 28086]

Lowlight: Der platte Reifen - als wir doch eh schon spaet dran waren!
Even lower light: nicht die richtige Groesse Schraubenschluessel dabei!!!
Teil 909. Feb. 2011
Tag 9: Mittwoch, 18 August 2010
Aabadi – Twyfelfontein, Petrified Forest, Khorixas: 236 km

Wir verliessen das Camp etwa um 08h00 in Richtung Twyfelfontein.



Wir gingen erst zur Lodge, wo ich eine Dassie Rat im Garten fotografierte, waehrend Colin rausfand wo sich der Workshop befindet. Eine schoene Lodge, wie’s von aussen ausschaut, und die Lage ist fantastisch!



Aber natuerlich war momentan die Reifenreparatur das wichtigste, und bald war er auch geflickt. In Namibia hats definitive keinen Mangel an Reifenreparatur werkstaetten… Die fuerchterlichsten Wellblechstrassen sind alle hier in dieser Gegend!!



An den Organ Pipes vorbei (sie sind um vieles kleiner als sie in den Bildern in den Reisefuehrern aussehen) zum Burnt Mountain (der auch viel kleiner ist). Definitiv ueberbewertet!



Dann fuhren wir zum Petrified Forest (der offizielle), wo die Dame an der Reception sich weigerte, unsere R200 Note anzunehmen. Als Ausrede meinte sie, die Bank in Khorixas nimmt die Noten auch nicht! (das war zu der Zeit, da in SA gefaelschte alte R200 auftauchten. Die alten Noten wurden dann auch nirgends mehr angenommen, die neuen aber schon) Da wir kein anderes Geld hatten entschlossen wir uns, nach Khorixas zu fahren und das selber ueberpruefen – und ausserdem war das eine gute Ausrede, dort einen 24mm Wheel Spanner zu suchen, und hoffentlich auch zu finden!



Wir kamen zur Bank eine Minute nach 13h00 – sie schliesst um 12h45, abr da waren noch Kunden drin, und wir konnten den Security Guard dazu ueberreden, uns noch reinzulassen, um unsere uebergebliebenen Rand in Nam Dollars zu wechseln. (und die Bank akzeptierte selbstverstaendlich die R200 Noten!)
Aber, leider, der Hardware Store war ueber Mittag zu, und wir hatten keine Lust zu warten.

Wir fuhren zum Petrified Forest zurueck. Der war recht interessant!
Und das war auch der erste Ort, wo wir die ersten Aloe hereroensis sahen. Auch Euphorbia gariepina, verschiedene Commiphora Arten, wie auch ein paar Welwitschia. (Na ja, das ist ja auch das erste mal dass ich nicht auf einer botanischen Reise bin in Namibia – aber so ganz konnte ich es halt doch nicht lassen!)



Voegel: als erstes am morgen frueh, im Camp, flog eine Schar Rueppell’s Parrots vorbei. 2 Gray’s Larks, dann ein Scaly-feathered Finch, dann ein Rueppell’s Korhaan und ein Ludwigs Bustard! Jede Menge Mountain Wheatear, ein Benguela Long-billed Lark, Karoo Chat und Tractrac Chat. Zurueck im Camp, gerade bevor es dunkel wurde, sahen wir eine Perlspotted Owl, die erste fuer Colin!



Dinner: heute gehen wir aus, ins Restaurant!
Spinach Suppe, Beef stew mit Pilzen, Reis und Kartoffeln, und Fruchtsalat in einem Ring von Pawpaw. Das hat gut geschmeckt! Aber, zusammen mit dem Wein, hat das mehr als 3 Naechte Unterkunft gekostet.…



Unterkunft: Aabadi Mountain Camp
Vogelliste: 101
Round trip: 236 km, 8 ½ hours

Highlights: Landschaft, Dassie Rat, Ludwig’s Bustard, Eule; und der Rueppell’s Korhaan hat sich so nett zur Schau gestellt!

[foto: 28123]

Lowlight: die Strassen rund um Twyfelfontein sind katastrophal!!
Teil 1016. Feb. 2011
Tag 10: Donnerstag, 19 August 2010
Aabadi – Vingerklip – Aabadi, 337 km

Nach Rusks and Kaffee – wie jeden morgen – machten wir einen kurzen Spaziergang dem Aba Huab Flussbett entlang, um ein paar Voegel zu finden. Nichts Neues, leider, aber jede Menge Pale-winged Starlings, White-browed Sparrow Weavers, Laughing Doves. Konnte ein paar Fotos von Monteiro’s Hornbill und von Dusky Sunbirds machen.



Nach einem bacon and egg Brunch (hey, wie war das mit der Diaet, die wir machen wollten??) machten wir uns auf, so um 10Uhr, zum Vingerklip - via Khorixas fuer eine weitere Gelegenheit, den 24mm socket oder Spanner zu kaufen. Aber alles was sie hatten im Hardware Store waren 23mm (aber wir haben ja schon 3 von denen) oder ein 25mm (und das war nicht mal einer fuer Radschrauben).



Wir hatten ein erneutes laengeren Argument mit der 'GPS lady' (die braucht nun bald einen Namen!) ueber die Route nach Vingerklip! Boy ist die stur! Aber wir haben am Schluss doch gewonnen. Es ist doch wichtig, auch ein paar gute Landkarten dabei zu haben, obwohl das Papier sehr leidet und staendig reisst in den Falzen – die machen Karten auch nicht mehr so gut wie frueher! Deshalb kauften wir auch Klebeband in Swakopmund, damit wir dauernd reparieren koennen! (ist jetzt auf der Packliste!) Ja, auch Wegweiser anzuschauen hie und da hilft, wie in den ‘guten alten Tagen’ 😉 !

Wir kamen an beim Vingerklip Areal mit dem Tor weit offen und kein Waechter in Sicht, so fuhren wir weiter zur Lodge um zu sehen, ob man dort bezahlen muss. (Natuerlich nicht - silly us!)

Wow, diese Lodge ist ja fancy!!! Und die Lage erst, die ist grandios!!



Die Haelfte der Gaerten war fantastisch, tolle einheimische Pflanzen wie Aloes, Cyphostemma, Sesamothamnus, Commiphora… aber, shame on them!! Zwischen all diesen tollen einheimischen Pflanzen wuchsen Unmengen von exotischen Agave, Opuntia, Kakteen, und sogar Chollas… so schade!!!



Erstaunlich, hat denn Namibia keine Gesetze gegen Unkraut und alien invader plants???!!

Der Vingerklip selber ist gewaltig und die lange Reise hin und zurueck hat sich auf jeden Fall gelohnt. Sehr beeindruckend, dieser massive Felsen auf dem kleinen Koppie! Und die Aussicht ueber das flache Land zu den umstehenden Bergen ist fantastisch.



Wir fuhren die D2628 auf dem Rueckweg – in dieser Gegend sind die Nebenstrassen in viel besserem Zustand als die haeufiger (und schneller) gefahrenen Hauptstrassen!



Ungefaehr um halb 5 kamen wir ins Camp zurueck, zum ausruhen und kochen – das Curry Potije dauert eine Weile….

Diesmal habe ich den Sonnenuntergang nicht verpasst - da ich ja nicht kochen musste!



Stellt euch vor, wir hatten heute ein Stueck Teerstrasse zwischen Khorixas und dem Vingerklip turn-off – die C39 – was fuer ein Luxus! 🙂

Voegel: Wir sahen wieder ein Ludwig’s Bustard, fliegend! Fotografierten einen Rueppell’s Parrot und Monteiro’s Hornbill, massenweise Dusky Sunbirds, und auch endlich den White-tailed Shrike, brachten es aber nicht fertig, einen Neuen auf die Liste zu setzen.

[foto: 28374]


Unterkunft: Aabadi maountain Camp
Dinner: Beef Curry, Sambals, Reis, peanuts, raisins und Chutney.

Hinfahrt: 2 ½ Stunden, Vingerklip 1 Stunde, Rueckfahrt via D2628: 3 Stunden.

Highlights: Vingerklip, und die Landschaft ist sehr beeindruckend!
Lowlights: die graesslichen ‘alien invader’ Pflanzen im Vingerklip Lodge Garten!
Teil 1116. Feb. 2011
Tag 11: Freitag, 20 August 2010
Aabadi – Palmwag, 114 km, Palmwag Concession game drive: 27 km

Wieder einmal alles zusammengepackt und zur Abfahrt bereit um 10h00. Die Strasse nach Palmwag ist sehr steinig, und dass wir immer noch nicht die richtige Groesse Spanner haben machte uns schon etwas nervoes! Falls der Trailer wieder einen Platten bekommt, koennte es nun teuer warden!! Aber alles ging gut, trotz der schlechten Strasse.




Unterwegs besuchten wir eine alte Freundin, die grosse Adenia pechuelli, suedlich von Palmwag. Sie ist immer noch da, gluecklich und zufrieden wie immer, und sieht immer noch genau gleich aus wie vor 5 Jahren. Es schaut nicht so aus als waere sie gewachsen in all den Jahren!

und
- als Groessenvergleich!

Wir begegneten auch ein paar Sprinboecke unterwegs.
Kamen nach Palmwag um 12h30.

Diesen camp site buchten wir ueber ‘Elena Travel’, da wir sonst nirgends eine direkte Addresse fanden fuer Palmwag. Wir meldeten lange im Voraus dass wir einen Trailer haben mit Zelt drauf und wir demzufolge einen grossen Site haben muessen da das alles recht viel Platz braucht. Na ja. In Palmwag sind die meisten Sites gross bis riesig, und was bekamen wir? Der wohl einzige Platz der viel zu klein war (nr.1) fuer unseren set-up. Das Camp war voll ausgebucht, aber wir durften auf den overflow site gleich nebenan, und der hat gepasst.

Nach dem Zeltaufstellen machten wir einen game drive in der Concession Area. Der Torwart machte alle moeglichen Vorschlaege, wo der Sonnenuntergang am schoensten ist etc. etc., aber das war alles so weit weg dass wir beschlossen, es eher gemuetlich zu nehmen und dann auch lieber frueher wieder ins Camp zurueckzukommen, anstatt durch die ganze Consession Area zu rasen.
Ein sehr steiniges und jetzt, mitten im Winter, trockenes Gebiet. War aber trotzdem schoen!




Wir sahen Springbok, Rueppell’s Korhaan, Oryx, Hartmann’s Mountain Zebras and 3 Elefanten, einer davon ein kleines baby!

[foto: 28413]
[foto: 28415]

Es war eine schoene Fahrt auf sehr schlechten Strassen, verdorben durch zu schnelles Fahren. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall.
Wir kamen ins camp zurueck gerade zur rechten Zeit fuer den Sonnenuntergang….



Voegel: Bare-cheeked Babbler, African Palm Swift, White-throated canary, Yellow-throated Petronia (sparrow!), Wooly-necked Storks, Familiar chat, lesser Masked Weaver.
Total count to date: 108

Dinner: Leftovers (Curry and Rice) und Mango cubes.

Trip: 114 km, 2 ½ hours, game drive 27 km - 3 hours
Eintritt Palmwag Konsessiongebiet R200, Permit an der Reception erhaeltlich
Unterkunft: N$370 p/n (N$185 pro person, camping), Elektrizitaet, Licht, gedeckter Sitzplatz



Highlights: Adenia, die ersten Ellies der Reise, Oryx, und ein Steenbok mit den groessten Ohren die ich je gesehen habe - Ohren wie ein Hase!



Lowlights: Sehr schlechte, steinige Strassen, arges Wellblech.
Teil 1220. Feb. 2011
Tag 12: Samstag, 21 August 2010
Palmwag – Opuwo, 242 km

O-oh, das Telefon Wurde aufgeladen letzte Nacht, und wir hatten vergessen dass der Alarm immer noch fuer 06h00 gestellt war!! Nicht wirklich was man will im Urlaub, aber wir wollten ja sowieso frueh los. Und so kamen wir dann um 07h30 weg.



Diese Strasse, die C43, ist genau so schlimm wie das Stueck am Tag zuvor – viel schlimmer als ich das in Erinnerung hatte vor 5 Jahren! Aber sie fuehrt uns durch die wunderschoensten Landschaften. Und die Pachypodium lealii sind alle am bluehen!! Fantastisch!!!



Bald wurden wir ueberholt von einem Overlander truck (ratpanat safari logistics von Kasane, Botswana. Und warum beklagt sich jeder ueber die Overlander von Suedafrika??) Was fuer ein Idiot, er hetzt an uns vorbei, dann bremst er vor uns und wird viel langsamer als wir je waren. Aber dann, ein bisschen weiter, haelt er an. Danke, Zebras! So sind wir nun wieder vorne und koennen die Landschaft geniessen ohne die Staubwolke. War aber leider von kurzer Dauer, da er uns kurz nach der Khowarib Schlucht wieder ueberholte. Warum um alles in der Welt muessen die auch so schnell fahren??

Yuck!!

Diesesmal fahren sie uns davon, was uns mehr als recht ist. Aber dann, kurz nach dem Sesfontein turn-off, steht er schon wieder – ein pit stop! Was fuer ein Trottel!! Diesmal, zum glueck, kamen wir davon, und wir trafen sie erst wieder in Opuwo.
Unterwegs sahen wir Springbok und eine Giraffe!

Nach dem Sesfontein turn-off wurde die Strasse wesentlich besser, jetzt ist es eher wie ich Namibias Sandstrassen in Erinnerung hatte! (Ich sagte ja vorher immer: Namibia hat die besten Strassen in ganz Afrika!)



Die Umgebung wird nun, nach den Cyphostemma uter, sehr bergig, die Strasse geht rauf und rauf.



Dann, unterhalb des Joubert Pass, die Strasse wird fuer ein kurzes Stueck zum Bachbett (eine Flut, ein Erdrutsch?) mit Felsbrocken die sehr langsam umfahren werden mussten – ein Golf haette da wahrscheinlich etwas Muehe gehabt!



Als wir das geteerte Stueck des Joubert Pass erreichten, gings ernsthaft aufwaerts (ein Gefaelle von 1:4,5)! Im ersten Gang schafften wir das aber gut, trotz dem schweren Trailer. Sieht eigentlich auf den Fotos gar nicht so steil aus….



Und als wir oben ankamen, gings auch gleich wieder steil runter! Dort oben begegneten wir dann auch dem Grader der die Strasse noch besser und schoener machte als sie schon war.



Und dann: Baobab Bend mit seinen vielen, grandiosen Baobabs!



Ich haette dort gerne etwas verweilt, aber leider waren wir wieder mal in Zeitnot da wir vergessen hatten dass es Samstag war, und wir noch einen Hardware Store (fuer den Spanner!) und den Bottle Store brauchten in Opuwo!

Auch hier fanden wir keinen 24mm Spanner, aber ein ganzes socket set fuer R975! Ouch!
Wenigstens gute Qualitaet – und wenn wir mit einem weiteren Platten irgendwo liegenbleiben, koennte es unter umstaenden teurer werden….

Check-in im Opuwo Country Hotel fuer den camp ground. Da wir in Palmwag was gelernt hatten, fragten wir nach dem groessten camp site und bekamen nr. 10. Zum Glueck, jeder andere waere nicht moeglich gewesen. Die sites sind schoen, aber klein, mit kleinen Rasenstueckchen fuer kleine Bodenzelte, und Parkplaetze fuer bakkies mit Dachzelten. Fuer den Anhaenger haette keiner gepasst! Nicht viele Orte sind fuer off-road trailers geeignet. (und unser set-up ist nicht mal so gross! )
Aber hier hat’s grad so gepasst. Aber der Boden war elend steinig und Zelthaken einschlagen eine Qual!!



Wir sitzen am Feuer, relaxing mit einem Glas Wein, und viele Autos kommen noch an, da ist ein hin und her, nebenan ein paar Italiener (oder Spanier) mit zwei Double Cabs, Motoren laufen auf Hochtouren, es dauert gewiss eine halbe Stunde bis die zwei Autos endlich so geparkt sind dass es jedem passt – manchmal hat man das Gefuehl manche Leute haben keine Ahnung vom autofahren, und von parkieren schon gar nicht!

Diese Nacht begegneten wir die allererste und die einzige Muecke unserer ganzen Reise!

Uebernachtung: Opuwo Country Lodge Camp site, N$260 p/n (N$130 pp/pn)
Elektrizitaet; Pool und Restaurant Benutzung in der Lodge



Dinner: Fillet steak mit Pfeffer sauce, baby sauté Kartoffeln, mit Spargel.

Voegel des Tages: Bradfields Hornbill, Red-billed Quelea in Massen – ein ganzer Teppich hat sich vom Boden erhoben als wir vorbeifuhren!

Trip: 242 km, 4 ½ Stunden

Highlights: die bluehenden Pachypodium lealii, in der zweiten Haelfte der Reise sehr gute Strassen, Joubert Pass, Baobab Bend.
Lowlights: Strassen erster Teil, der Overlander….
Teil 1321. Feb. 2011
Tag 13: Sonntag, 22 August 2010
Opuwo – Epupa Falls, 181 km

Die Horde Italiener (oder Spanier) mit den zwei 4x4’s mit Dachzelten, die lange nach Dunkelheit mit viel Laerm ankamen, fuhren um 06h00 in der Frueh wieder los – mit genau so viel Laerm….



Nach gemuetlichem Zusammenpacken verliessen wir Opuwo um 08h40 fuer die Fahrt in den Norden. Da das nur eine kurze Strecke ist, nahmen wir uns Zeit und hielten bei (fast) jedem Vogel an, der uns ueber den Weg flog.



Auch machten wir Fotos bei den Pachypodium unterwegs, einschliesslich die groesste P.lealii die wir vor 5 ½ Jahren mit Tim gefunden haben – gab da auch ein paar Deutschen eine kurze Lektion in Botanik…. 😉 !



Vor 5 1/2 Jahren war das noch eine tiefsandige Spur im Flussbett…. jetzt ist die Durchfahrt betoniert.



Voegel: Wir sahen eine Menge White-tailed Shrike, aber auch ein paar Neue: Damara Hornbill, Little Sparrow hawk, ein Pferd mit Yellow-billed Oxpeckers, Augur Buzzard, Purple Roller, Long-tailed (Meve’s) Starling.
Spaeter in Epupa: African Mourning Dove, Lesser Striped Swallow.

[foto: 28897]


Wir kamen in Epupa Falls so um die 13h30 an und bekamen einen wunderschoenen Camp site im Omarunga Camp, nr.1, der Beste von allen, and also der Groesste an der Waterfront. Es lohnt sich jedenfalls da vorzubuchen! Es war recht voll, und haetten wir nicht gebucht gehabt, waeren wir nun irgendwo weiter hinten!



Ein kurzer Spaziergang brachte uns an die Faelle und zu den vielen Baobabs. Da ist viel weniger Wasser als zum letztenmal, im May 2005, aber die Faelle sind nicht weniger spektakulaer, vor allem die Baobabs ueberall.
(Baobabs haben eine spezielle Bedeutung fuer uns, seit wir das Jahr zuvor unter dem groessten Baobab Suedafrikas geheiratet haben!)




Der Sonnenuntergang war grandios, jetzt ist es recht windig aber immer noch sehr warm. Eine Menge kleiner Fledermaeuse fliegen umher!



Unterkunft: Omarunga Camp, camping N$120 p/n (N$60 pp/pn), keine Elektrizitaet



Dinner: Rindbraten, Reis und Erbsen.
Bird count: 118

Trip: 181 km, 4 Stunden 50 Minuten

Highlights: Augur Buzzard, eine schoene, gemuetliche Fahrt, Damara Hornbill, die Faelle und der bonsai Baobab.



Lowlights: Keine! (aber die alte Strasse nach Epupa hatte mir viel besser gefallen als diese neue ‘Autobahn’! 🙁 )
Teil 1421. Feb. 2011
Tag 14: Montag, 23 August 2010
Epupa Falls, Birding Fahrt: 13 km

Wir machten eine ‘kurze’ Fahrt dem Kunene entlang Richtung Ruacana (D3700).
Kurz in kilometer, lang in Zeit – 3 ½ Stunden! Auf jeden Fall brauchts 4x4 – wir brauchten sogar low range auf dem Rueckweg, um auf dem steinigen Pfad wieder den Huegel hochzukommen!



Auf dem Koppie, wo wir mit der CSSA vor 7 Jahren botanisiert haben steht nun eine neue Lodge (war zur Zeit aber noch nicht eroeffnet). Ich bin mir nicht sicher warum jemand in einer Lodge so weit weg vom Fluss Zeit verbringen moechte!



Die Fahrt war toll, wir entdeckten 6 neue Vogelarten wie: Scimitar bill, Great Sparrow, red-billed Firefinch, Double-banded Sand Grouse, Tawny-flanked Prinia, Little Bee-eater.



Auf der anderen Seite des Flusses waren ein paar Vervet Monkeys! Anscheinend gibts die in Namibia nur entlang des Kunene im Norden und entlang dem Orange river im Sueden, im Caprivi und in der fernen nord-oestlichen Ecke des Landes.



Frueher heute morgen, vom Camp aus, sahen wir einen Green-backed Heron, ein Water Dikkop und ein Gymnogene, nach dem Mittagessen auch Wire-tailed Swallow, ein Scarlet-chested Sunbird und, endlich, die Rufous-tailed Palm Thrush!



Den ganzen Nachmittag waren wir so beschaeftigt, Voegel kommen und gehen, und Agamas, Tree Squirrels und Wasser Monitor wollten alle fotografiert werden. Sogar ein geflecktes Schwein mit ihren 4 Ferkeln kamen zu einem Besuch ins Camp!



Und gegen Abend war da ploetzlich dieses riesige Krokodil auf den Felsen im Fluss uns direct gegenueber!



Es ist so toll hier zu sitzen am Rande des Wassers, nach all der Hitze und dem Staub der letzten Tage. Es ist heiss hier, aber die Aussicht auf das Wasser ist erfrischend und das Donnern der Faelle beruhigend.



Die Duschen – solar geheizt - sind Klasse hier, wie auch alle andern Einrichtungen.

Spaeter machten wir eine Fahrt auf den Sundowner Hill, und einen kurzen Spaziergang drum herum. Es hat so viel weniger Wasser im Kunene als im May vor 5 Jahren! Von hier oben sieht man den Unterschied noch besser.



Wir haben einen weiteren neuen Vogel – ein Lark-like bunting. Das Total ist nun bei 135!

Dinner: Beef stew und Reis.
Unterkunft: Omarunga Camp
Morgen birding Fahrt: 11 km – 3 ½ Stunden, Sundowner Hill 2 km

Highlights: Palm thrush, nicht nur hoch oben in den Palmen, aber auch im Baum und am Boden gerade vor unserem Zelt! Der Great Sparrow war ‘great’! Baby Esel, die Ferkel, der ganze Tag war ein Highlight!
Lowlight: keines!

Teil 1527. Feb. 2011
Tag 15: Dienstag, 24 August 2010
Epupa Falls – Hobatere: 378 km

Es gibt doch nichts besseres als Kaffee und Rusks am morgen in der frueh!
Wir verliessen Epupa Falls so um 08h20. Es war eine schoene Fahrt, eine gute Strasse und nicht viel Verkehr, daher auch nicht soooo staubig.



Auffuellen der fluessigen Vorraete fuer uns (und das Auto) 😉 in Opuwo.
In dieser Stadt hats Leute von jeder Kultur, scheinbar aus jedem Zeitalter, wild zusammengewuerfelt.



Von dort ist die Strasse geteert C41, C35. Wir hatten kein Problem am Vet Zaun noerdlich von Hobatere, da wir nur noch marinierte Spareribs uebrig hatten, und die waren vorgekocht. Die Landjaeger wurden uns auch gelassen. Die Dame, die den Freezer durchsucht hat, sah die Mandarinen in der Coolbox und bekam grosse Augen – sie sagte, sie LIEBT diese Fruechte!! Oh, und hat sie die genossen, die wir ihr gegeben hatten! 😉



Hobatere ist ein sehr steiniger Ort, mit vielen Koppies.



Der Campsite ist auch wunderschoen, jeder mit seiner eigenen Toilette, Duschen und Abwaschbecken.



Auf der anderen Seite des ‘Camp Koppie’ ist eine kleiner Unterstand, wo man Aussicht auf das ganze Tal unten hat, mit Wasserloch und einer recht lauten Pumpe. Wir sassen eine Weile dort und sahen Zebra, Oryx und Kudus an derTraenke, sowie auch Baboons.

[foto: 29282] [foto: 29283]


Seit wir hier ankamen, sind wir von Millionen von winzigen Fliegen belaestigt worden. Die versuchen in die Augen, Ohren und Nase zu kriechen… ueberall wo’s ein bisschen feucht ist, Aber dann, um 22 ½ Minuten vor sechs: die Sonne ist eine rote Scheibe gerade ueber dem Horizont, und von einer Sekunde auf die andere waren alle Fliegen weg! Endlich!!

Voegel: wieder eine menge White-tailed Shrikes, und an der Strasse entlang, auf den Strom Kabel in jedem Abschnitt zwischen zwei Pfosten entweder ein Fork-tailed Drongo oder ein Swallow-tailed Bee-eater.
Neuer Vogel im Camp: southern Grey-headed Sparrow. Zusammen mit dem Red-faced Mousebird, den wir gestern vergassen abzuhaken, sind wir jetzt total auf 137.
Keine nennenswerten Vogelaufnahmen heute, ausser vielleicht diese hier vom Yellow-billed Oxpecker (der ist in RSA sehr selten!):



Dinner: Spareribs, Kartoffeln und 4-Bean Salad.
Unterkunft: Hobatere Camp Site, N$310 p/n (N$155 pp/pn)



Trip: 378 km, 6 Stunden
Highlights: Ein schoener, gemuetlicher Tag.
Lowlights: Dass wir Epupa Falls verlassen mussten. Und kein Eis – Freezer Versagen 🤨 ??? Hoffe nicht!

Teil 1604. März 2011
Tag 16: Mittwoch, 25 August 2010
Hobatere – Etosha / Halali; 338 km, plus Abend game drive 23 km

Wir verliessen Hobatere etwa um 08h00, nachdem wir nochmals die Hide besucht und nichts am Wasserloch gefunden hatten.



Eine lange, schnurgerade, langweilige Teerstrasse (C35) brachte uns nach Kamanjab wo wir tankten, und eine lange, schnurgerade Teerstrasse (C40) langweilte uns danach weiterhin. So entscheiden wir, die D2694 und die D2710 als Abkuerzung zu nehmen bis zur langen, schnurgeraden, langweiligen Teerstrasse (C38) zum Anderson Gate. Viel Kurven sind allerdings auch hier nicht drin, aber der Weg ist doch einiges interessanter.
Jede Menge Eselskarren (und Pferdewagen!) trafen wir auf dieser Sandstrasse.



Etwas spaeter auch ein Gemsbok, der unter einem Busch am Strassenrand (auf der Strasse) lag und sich ausruhte. Ich weiss nicht wer sich mehr erschreckt hat – er oder wir! Er sprang hoch, beinahe ins Auto rein, wechselte die Richtung im letzten Moment, bremste dann so hart dass seine Hufe auf den Steinen pfiffen!!
Etwas spaeter, an derselben Strasse, sahen wir auch unseren ersten (und den einzigen) Damara Dik-Dik.



Wir kamen zum Anderson Gate etwa um 11h00. Und was fuer eine muerrische, sehr unfreundliche Dame im Gate office! (abgesehen von dieser, alle anderen NWR Angestellten waren durchwegs nett und freundlich, ueberall in Etosha, egal ob in den offices oder in den shops!)



Und das obligatorische Empfangskommittee ist ja auch schon da!



Den Parkeitritt mussten wir im der Reception in Okaukuejo bezahlen gehen. Kurz nach diesem Camp kamen wir an einem Wasserloch – Nebrowni - vorbei, das wie ein Zoo aussah! 😉
Wir fuhren nicht hin und schauten nur von der Hauptstrasse aus, da es eine Unmenge Autos schon dort hatte, und wir hatten ja noch den Trailer hinter uns, und noch 3 Tage vor uns. Aber auch von da sahen wir Oryx, Springbok, Giraffen, tanzende Strausse, Zebras und sogar einen Elephant.



Da waren auch viele Voegel an der Strasse, und wir beschlossen, am naechsten Tag fuer diese anzuhalten! Aber natuerlcih hielten wir an, um die Cheetahs (Geparden) unter dem Baum anzuschauen und zu fotografieren!



Wir kamen im Halali Camp – unser zuhause fuer die naechsten 3 Tage – um 14h00 an.
Check-in, camp aufstellen und einrichten – inclusive das Gazebo, endlich, zum erstenmal in diesem Urlaub!
Um 16h00 besichtigten wir das Wasserloch, aber fanden nichts ausser 100 Perlhuehner (Helmeted Guineafowl).



So beschlossen wir denn, einen kurzen Game Drive zu machen wo wir ausser 100 Fork-tailed Drongos (und ein paar Black-faced Impala) nichts sahen.



Wir kamen zurueck zum Sonnenuntergang am Wasserloch, wo wir wiederum, ausser ein paar Tauben, nichts sahen. So gaben wir uns noch 5 Minuten bevor wir zum Zelt zurueckgehen wollten – dann kamen die “Grice” (Sandgrouse) zum trinken. Die Double-banded Sandgrouse konnten wir identifizieren, aber wahrscheinlich waren alle drei Arten dort. Da waren hunderte!!

Und dann… marschierten die grauen Giganten ein, schnell und still, insgesamt 12, in jeder Form und Groesse, sogar ein winziges baby.



Waehrend die Elefanten tranken, sah Colin ein Honigdachs, 5 Meter hinter uns!
Dann erspaehten wir einen Leopard, trinkend, auf der anderen Seite des Wasserlochs.
So viel Glueck in so kurzer Zeit!

Im Camp, um 19h30, hatten wir Besuch von zwei Honey Badgers, die unseren Braai grid und die Abfallkuebel untersuchten, leider!



Dinner: cheese and smoked beef rolls, Biltong.

Unterkunft:
Halali Camp site, N$400 p/n, N$390 Park Eintritt
Stromanschluss. Ein grosser Campsite, da ist viel los, aber okay wenn man sich an den aeusseren Rand haelt.



Neue Voegel: Rock runner, Grey-backed Sparrowlark. Insgesamt bisher 35 neue Arten auf diesem Trip!! Sekretaer! Total: 140!



Trip: 338 km – 6 Stunden - ausserhalb Etosha 3 Stunden, Anderson Gate bis Halali 3 Stunden, game drive 23 km – 60 Minuten
High lights: Wasserloch in der Daemmerung, Ratels, Leopard, Secretary birds…
Lowlight: der guide von Chamaeleon Tours, der heute morgen seinen ganzen Abfall auf dem Campsite in Hobatere hinterlassen hat!
Teil 1706. März 2011
Tag 17: Donnerstag, 26 August 2010
Halali – Namutoni – Halali, 224 km

Wir fuhren heute morgen um 07h30 los (zum zweiten mal, nachdem wir ins Camp zurueckfahren mussten um das Fernglas zu holen, das auf dem Campingstuhl zurueckgeblieben ist… tz, tz, tz - a senior moment!)

Wir versuchten krampfhaft, Fotos von einem Sabota Lark zum Seitenfenster raus zu machen, als ein Auto an uns vorbeifuhr und ein Amerikaner uns sagte, dass soeben ein Rhino vor uns die Strasse ueberquert hatte! Wir fuhren los (vergiss die Lerche!) und sahen noch genug vom Nashorn um es als Breitmaul zu identifizieren, aber leider wars schon zu weit weg fuer Bilder.

[foto: 29411]

Eine fahrt zum Etosha Lookout. Die Pfanne ist natuerlich zu dieser Jahreszeit trocken.



Mehr neue Tiere heute waren: Black-backed Jackals (zwei davon waren furchtbar mangey, einer hatte ueberhaupt kein Fell!)



Am Kalkheuwel Wasserloch sahen wir Impala, Burchell’s Zebra, Springbok, Oryx und ein Warzenschwein!

[foto: 29460]


Wir fuhren der Pfanne entlang nach Namutoni, wo wir uns ein schnelled Mittagessen leiten wollten. Kein solches Glueck! Es dauerte ueber 30 minutes, uns zwei Ham, Cheese und Tomato Sandwiches mit Chips zu machen. Nach wiederholter Nachfrage wurde das Essen endlich gebracht, und war schon kalt! Im Fort Namutoni hats zwei Restaurants, aber, wie’s scheint, nicht mal genuegend Angestellte fuer eines – aber beide waren geoeffnet!!??



Nach dem Tanken fuhren wire in kurzes Stueck gegen Norden und fanden dort, am Namutoni Wasserloch, 3 Elefanten und, vor uns an der Strasse, 4 Kudus.



Waehrend wir die Kudus beobachteten und ihnen Zeit gaben, vor uns in Ruhe die Strasse zu ueberqueren, ueberholten uns, mit hoher Geschwindigkeit, drei Touri Autos, nur um etwas naeher an die Elefanten auf der rechten Seite zu kommen, vor unserer Nase. Idioten, die hatten die Kudus links nicht mal gesehen, aber sie nun mit viel Erfolg verscheucht!

Am Tsumcor Wasserloch hatte es ein paar sehr nervoese Giraffen und Kudus.



Ich habe diese Tiere noch nie so verstoert gesehen – aber da waren natuerlich auch die drei Touri bakkies wieder, voller Italiener! Alle sitzen sie im offenen Fenster, und unterhalten sich auch noch lautstark ueber die Autodaecher hinweg….


Kein Kommentar - Regeln sind nur fuer die Anderen da!!

Zum Glueck kam ein NWR game drive bakkie, gerade als 3 Elefanten ankamen, und der Ranger befahl den Leuten ins Auto zu verschwinden, was sie dann auch gemacht haben.



Auf dem Weg zurueck nach Halali sahen wir unter anderem viele Ground Squirrels und 2 Slender Mongoose.



Vogel Sichtungen waren fantastisch: Kori Bustards, Black Korhaans, Cape Vultures, Strausse, Sabota Larks, Violet-eared Waxbills, Lilac-breasted and Purple Rollers und Black-shouldered Kite. Und, natuerlich, eine Million FT (fork-tailed) Drongo!




Neu: Three-banded Plover, Red-capped Lark – und von dem haben wir nicht mal ein anstaendiges Bild, da wir ihn erst am Computer im Hintergrund des Three-banded Plover Fotos entdeckten!!



Dinner: heute waren wir im Restaurant im Halali Camp.
Buffet dinner – das Essen war sehr gut, von der Spinat & Chicken Suppe, geraeucherter Lachs, Lamm und/oder Rind mit Pilz Sauce (einer der Gaeste dachte das waere die Suppe, und hat eine ganze Schuessel davon zum Tisch getragen……) und Rotkraut – was hat’s denn auf sich mit Namibia und Rotkraut?!! Das ist nun der dritte Ort wo wir das Gemuese bekamen, und wir haben doch erst viermal auswaerts gegessen! Das muss wohl das Namibianische Nationalgericht sein!

Am Wasserloch nach dem Abendessen: 2 Spitzmaul Nashorn und 2 Getupfte Hyaenen.



Trip: 224 km, game drive nach Namutoni, 9 Std 20 Min, 1 Stunde lunch!!

Unterkunft: Halali camp site

Highlights: die unglaubliche Menge von Tieren ueberall!
Lowlights: der Lunch in Namutoni, und die Arroganz vieler FT’s (Touristen) – leider auch ueberall!
Teil 1831. März 2011
Tag 18: Freitag, 27 August 2010
Halali – Moringa Forest – Halali, 252 km
Game drive nach Okaukuejo und zum Moringa Forest

Vor 7 Uhr schon verliessen wir das camp fuer unsere Fahrt in den Westen.
Ein gerollter Rav4 auf dem Dach am Strassenrand – tja, wie schnell muss man fahren in einem Game Reservat um das so hinzukriegen?!! (Geschwindigkeits limit 60km/h)
Bei einer Geschwindigkeit von 60 oder weniger schafft man das garantiert nich!



Wir verbrachten eine Weile am Wasserloch in Okaukuejo und machten eine Menge “Zoo-Fotos” (wie wir das hier nennen, wenn viele Tierarten zusammen wo rumhaengen. Das ist natuerlich deswegen noch lange kein Zoo!) mit Springbok, Zebra, Wildebees, Kudu, Gemsbok – es waren alle da! Und sogar Ellies – als die am Wasser eintrafen zogen sich alle anderen schnell zurueck, kamen aber bald wieder zurueck ans Ufer auf der entgegengesetzten Seite! Elefanten sind ganz klar “the boss”!



Wir sahen dort auch unsere ersten Sociable Weavers, und machten natuerlich jede Menge Fotos….



Weiter westlich sahen wir dann viele mehr. Beim Moringa Wald sahen wir so viele tote Baeume – von Elefanten gefaellt? Aber die Springboecke haben davon gefressen.



Zum Glueck gibts da immer noch das eingezaeunte Gebiet, wo einige der Moringas geschuetzt sind vor Elefanten. Traurig auch zu sehen, all diese Fahrspuren off-road ueberall zwischen den Baeumen! 🙁

Es war ein guter Tag, und ein sehr gutter Birding Tag – Kori Bustard ueberall! Auch hats jede menge Black Korhaan. Vor allem auf dem weg zum Moringa Wald, wo’s nichts hatte ausser Voegel!




Und da ist ja noch das Erdhoernchen, mit seinem Sonnenschirm!



Neue Voegel heute: Sociable Weaver, Pigmy Falcon, double-banded Courser, pink-billed Lark, Buffy Pipit, chestnut-backed Sparrow Lark, southern masked Weaver, Dabchick (Little Grebe), Cape Teal, Egyptian Goose, Capped Wheatear. Konnte endlich Fotos vom Great Sparrow machen, Und, obwohl sie weit entfernt sind von perfekt, freue mich trotzdem drueber!



Haben auch ein paar tolle Fotos vom Black-shouldered Kite.





Wir besuchten das Wasserloch in Halali direct nach unserem Tages- game drive und sahen die hunderte von “Grice” (Sandgrouse), ankommen, trinken und wieder abfliegen.
Die nehmen uebrigens Wasser in ihre Brustfedern auf, indem sie sich ins Wasser setzen, und transportieren das dann zurueck zu ihren Jungen, die noch nicht fliegen koennen.



Dann kam ein Schwarzes (Spitzmaul) Nashorn, kurz darauf 16 Elefanten in allen Groessen. Ein kleiner Halbwuechsiger, nicht viel grosser als das Rhino, rannte trompetend auf ihn los und wollte ihn wegjagen – allerdings nur mit maessig Erfolg! Leider wars schon zu dunkel fuer ein anstaendiges Bild, aber da sind sie, am andern Ufer: Nashorn links, Ellie rechts…. und schade, dass man den sound nicht hoert!



Kleinen Babies sollten verbannt werden von abendlichen Besuchen am Wasserloch – oder die eltern sollten wenigstens den Anstand haben mit ihm zu verschwinden, wenn der kleine Schreihals loslegt! Aber Leute, die sowas stoert, werden heutzutage wohl als kinderfeindlich bezeichnet….

Dinner: wir hatten kaum Zeit dafuer! Ueberreste aufessen: Buns, Kaese, Smoked Beef und Landjaeger.
Und das war unsere letzte Nacht im Zelt!!!

Wasserloch-besuch nach dem Essen: Bat-eared Fox und eine African Wildcat!!

Highlights: Sociable Weavers und Pigmy Falcons, Black-shouldered kites, Voegel, der ganze Tag….
Lowlights: FT’s und andere (Afrikaaners von Windhoek vor allem) rasen auf dem Weg zurueck zum Camp.



Total bird count: 153



Trip: 252 km, 10 Std 45 min
Teil 1901. Apr. 2011
Tag 19: Samstag, 28 August 2010
Halali – Windhoek, 541 km

Wir wurden aufgeweckt vom Geschrei eines kleinen Baby’s in den fruehen Morgenstunden – the joys of camping! Das war wahrscheinlich dasselbe, das die Ruhe am Wasserloch so krass zerstoert hatte am Abend zuvor.
Wir verliessen Halali um 08h00, nachdem wir das Camp zum allerletzten mal zusammen gepackt haben. 🙁

[foto: 29828]


Unterwegs in Richtung Okaukuejo sagte uns der Fahrer eines Game-drives, da waeren Loewen am Hanob Wasserloch, und natuerlich mussten wir schauen gehen, ob sie noch da sind. Auf dem Weg dorthin kamen uns schon viele Autos entgegen, die Loewen sind wohl weitergegangen, aber wir hatten ja nichts zu velieren. Und tatsaechlich begegneten wir unterwegs einem Sub-ad mit einem riesigen, vollgefressenen Bauch. Offensichtlich hatten sie die Nacht zuvor eine Beute erlegt!



Jede Menge Touri Autos waren noch beim Wasserloch, kreuz und quer ueber die ganze Strasse verteilt, offene Autotueren, Leute auf Fensterrahmen sitzend….. aber natuerlich waren keine Loewen mehr dort.

Birding: White Helmet-shrikes im Camp heute Morgen, ein wunderschoener Golden-breasted Bunting, und eine Kurrichane Button Quail (neu!)



Bird count: 156, total 39 neu.

Und, kurz vor dem Anderson Gate: Das obligatorische Abschiedskommittee:



Dann raus aus dem Etosha und durch Outjo – eine sehr Deutsche Stadt mit jeder Menge guten (oder so hats wenigstens von aussen ausgeschaut!) Unterkuenften, gute Teerstrasse, aber langweilig gerade – fast eine gerade Linie von Okaukuejo bis Windhoek, mit nur wenigen Kurven dazwischen (so kam es uns jedenfalls vor!!)
Jede Menge Warthog-Warntafeln, und jede Menge Warthogs am Strassenrand, und auch ein Damara Dik-dik.



Wir kamen im Trans Kalahari Inn um 16h00 an. Das Nachtessen war wieder fantastisch – diesesmal hatten wir beide das Kudu mit sour cherry und cheese sauce.
Ueberfuettert und muede gingen wir schon um halb acht ins Bett! Wir hatten nun wiederum 3 sehr lange Fahrtage vor uns, so koennen wir doch etwas vorschlafen! Wir schliefen bis um halb sieben am naechsten Morgen, wurden jedoch um 23h00 aus den Traeumen gerissen von Leuten, die spaet ankamen! Waehrend die Alten weiss nicht was machten, unterhielten sich die Kinder in hoechster Lautstaerke im Zimmer nebenan, mit der Tuere in den Hof weit offen!! Colin ging raus und sagte ihnen, sie sollen nun mal endlich die Klappe halten, ich weiss nicht wie lange die sonst noch weitergemacht haetten!! Gut dass Colin gegangen ist, haette ich gehen muessen, ich haette sie glattweg umgebracht!
Ich sehe ja ein, dass der erste Tag im Urlaub in einem fremden Land was aufregendes ist, aber so was von Gedankenlosigkeit!

Unterkunft: Trans Kalahari Inn

Highlights: die Loewen und die Button Quail.
Lowlight: noisy brats!

Trip: 541 km, 8 Stunden
Teil 2001. Apr. 2011
Tag 20: Sonntag, 29 August 2010
Windhoek – Kang, 688 km

Da wir ja eigentlich nicht in Eile waren, Namibia zu verlassen, goennten wir uns das komplette Fruehstueck. Es war herrlich, mit Orange juice, Muesli und Yoghurt, Aufschnitt und Kaese german style, und Brot, Toast, Eier und eine Scheibe Speck. Und, natuerlich, Kaffee!



Wir verliessen das Inn um 08h30. Ein maximum von 20 Minuten verbrachten wir an der Grenze Buitepos / Mamuno und um 11h40/12h40 (dismal verloren wir eine Stunde unseres Urlaubes!) waren wir wieder unterwegs, in Botswana.



Ploetzlich scheinen die Strassen in Botswana doch viel mehr kurvig zu sein, nach all diesen schnurgeraden Strassen in Namibia!



Unterwegs wurden wir dive-bombed von einem riesigen Geyer – keine Ahnung was sein Problem war aber der hat uns ganz schoen erschreckt!
Kurz darauf probierte ein Lilac-breasted Roller denselben Trick…..

Wir fingen schon an, den naechsten Urlaub zu planen. Nach Zimbabwe und das Noerdliche Suedafrika.

Birding: ein neuer fuer die Liste: ein Red-crested Korhaan!
Dinner: Im Kang Ultra Stop: Chicken Schnitzel wie vor 3 Wochen, und genau so gut!

Unterkunft: Kang Ultra Stop

Highlight: das Fruehstueck
Lowlight: Namibia verlassen zu muessen!



Trip: 688 km, 7 Stunden, plus 1 Std fuer Grenzuebergang

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