GobobosThemenstarter191 Beiträge · seit 200929. Jan. 2011 · #1
Hallo Fomis, endlich komme ich mit meinen Bildern vom Dezember weiter und wollte Euch diese nicht vorenthalten. Passiert ist der Unfall in der Linkskurve unmittelbar nach Springbofontein von Osten kommend. Ernsthaft verletzt wurde wohl glücklicherweise niemand, aber das Auto hat wohl selbst in Afrika das Zeitliche gesegnet. Ich schätze die namibischen Besucher sind min. 80km/H gefahren und haben sich dann in der Kurve überschlagen. Leider ist mir schon oft aufgefallen, daß gerade einheimische Fahrzeuge, besonders die der Regierung, sich keinen Deut um die Geschwindigkeitsbegrenzung im Etosha scheren.
Beste Grüße Gerd
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GobobosThemenstarter191 Beiträge · seit 200929. Jan. 2011 · #2
Hatte Schwierigkeiten mit den Bildern, deshalb der 2., jetzt geänderte Post.
Hallo Gerd, die zugespitzte Dachform ist klassisch. Das Rollen von Fahrzeugen ist halt die Hauptunfallart. Das hat aber nur zum Teil mit Geschwindigkeiten zu tun. Wesentlich ist das Fahrerverhalten beim Schlingern und die Achtsamkeit auf die Strecke bzw. das Verhalten bei Hindernissen. Einmal "Verrissen" oder falsch gebremst reicht schon völlig. Naja darüber sprechen ist ok, aber mit den Bildern kann ich nichts anfangen außer irgendwelchen Voyeurismus zu befriedigen. Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
GobobosThemenstarter191 Beiträge · seit 200929. Jan. 2011 · #4
Hallo jaw, Voyeurismus liegt mir absolut fern, ich sehe das als Mahnung, sich an die Geschwingkeitsbegrenzung zu halten und aufmerksam zu fahren. Gerade im Etosha oder interessanten Landschaften ist man schnell abgelenkt. Wie Du ganz richtig schreibst, einmal verrissen oder verbremst reicht schon, besonders natürlich bei 4x4s mit Dachzelten und daher hohem Schwerpunkt. Leider habe ich bei auch meinem Autovermieter schon öfter Fahrzeuge in solchem Zustand gesehen.
beste Grüße Gerd
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Swakop521'223 Beiträge · seit 201029. Jan. 2011 · #5
Das ist ein ganz normaler Anblick auf einer solchen Strecke, normalerweise Touristen: Fahrer kann nicht auf Schotter fahren. Zu schnell gefahren. Fahrzeug gerät ins Schleudern. Aus Unerfahrenheit Steuer verrissen. Fahrzeug kommt ans Überschlagen.
Was viele auch nicht wissen:
Lebensgefahr auf frisch gehobelten Straßen:
Ausfahrungen, Verspülungen, Schlaglocher werden mit losem Sand zugehobelt, d.h. zugedeckt.
Wer da mit überhöhtem Tempo hineinrast, hat oft nahezu keine Chance das Fahrzeug zu halten, vor allem wenn die zugehobelten Löcher oder Gräben nur mit tiefem weichem Sand zugedeckt sind. Das Können der Straßenhobelfahrer ist zum Teil mangelhaft, besonders der Jüngeren.
Es gilt die Regel: möglichst nah der Mitte fahren. Kommt ein Fahrzeug von vorn, runter vom Gas und Tempo, aber keine irre Vollbremsung vollführen, denn das ist genauso gefährlich, besonders auf zum Rand hin abfallenden Straßen!
Selbst unter Einheimischen gibt und gab es immer wieder Todesfälle, leider auch in meiner Familie.
Gute Schneefahrer sind auch meistens gute Schotterpistenfahrer, aber sie sind auch meistens keine Raser. Hier gelten nämlich ähnliche Regeln.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Okaukuejo203 Beiträge · seit 200602. Feb. 2011 · #6
Nur mal so als Hinweis: Die Strafen für zu schnelles Fahren sind massiv erhöht worden. Das kann jetzt schon mal 3000 N$ kosten. Also besser aufpassen.
Die meisten von Euch werden ja wohl kaum über 160 km/h fahren, aber falls ja, da gibt es dann keine Geldstrafe mehr, da wandert man gleich ins Gefängnis, ohne Wenn und Aber.
Danke Gerd! Was ist das Gefährlichste was mich im südlichen Afrika erwartet?
Ich muss Sie hier leider enttäuschen. Sie werden nicht von Schlangen oder Skorpionen zu Tode gebissen, oder es setzt sich auch kein Elefant auf die Motorhaube oder ein Nashorn rammt das Auto und auch der zweite Ersatzreifen platzt nicht, die üblichen Todesphantasien der Gäste an unserem Messestand oder in unseren Vortragsveranstaltungen. Nein, Sie werden sterben, weil Sie auf Schotterstrassen übermüdet am ersten Tag der Reise Ihre Frau ans Steuer gelassen haben. ( 45% aller tödlichen Unfälle von jahresdurchschnittlich 55 Touristen ). Die anderen sterben ( 15% ), weil Sie von Sossusvlei nach Walvis Bay zu schnell fahren, in der Regel kurz vor dem Vogelfederberg. 20 % sterben auf den Schotterstrecken des Damaralandes, die verbleibenden 20% sind Exoten. Sie können in jeder Landesecke sterben, ob vor dem Canyon Roadhouse oder bei Helmeringhausen oder nachts gegen einen unbeleuchteten Elefanten im Caprivizipfel. Es gibt ein ganz einfache Überlebens - Regel: Nicht schneller als 80 km/h auf Schotterstrassen, alles andere ist physikalischer Unsinn.
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200902. Feb. 2011 · #8
Nein, Sie werden sterben, weil Sie auf Schotterstrassen übermüdet am ersten Tag der Reise Ihre Frau ans Steuer gelassen haben
Lieber Herr Carsten Moehle.. raeusper raeusper ..
is das nicht ein bisschen matscho ...? es gibt sogar frauen die allradfahren koennen und sogar auch schotterstrassen.. aber das mal nur so am rande (natuerlich offtopic)
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200602. Feb. 2011 · #9
Liebe Miss Ellie,
ich habe einschlägige Erfarungen mit «FRAU» am Steuer 🤩
Nee, im Ernst, meine Heidi färt jedes Jahr zig Tausende Kilometer mit unserem Zebra was nicht ganz so leicht zu Reiten ist.
Amsünat finde ich wenn meine Heidi auf einem Singeltrack den Wagen die Böschungen hinauf manövriert wenn ein Mann entgegenkommt der mit seinem Super 4x4 nicht in der Lage ist 2 Meter rückwärts zu fahren. Dann geniesse ich den verdatterten Gesichtsaudrück beim Kreuzen wenn sie feststellen das eine Frau dieses Manöver für sie gemacht hat 😄
Nur wenn es Situationen gibt wo die Lebensversicherung eine vorzeitige Ausschüttung in Betracht ziehen könnte überlässt sie mir grosszügig das Steuer (ich frag mich warum).
Frauen haben den Vorteil das sie in der Regel defensiver Fahren als Männer was sehr oft einfach die bessere Wahl ist.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
paulimann781 Beiträge · seit 200702. Feb. 2011 · #10
Ja, Miss Ellie, die gibt es. Aber auch nach meiner Erfahrung sind die weit in der Unterzahl - Frauen lassen meistens ihre Männer fahren (aus welchen Gründen auch immer 😉 )!
Liebe Grüße, Frau Antje (auch allraderfahren)
maddy2'167 Beiträge · seit 200902. Feb. 2011 · #11
Hallo Gerd und alle,
Um auf die urspruengliche Nachrict zurueckzukommen: Das scheint in der Tat normal zu sein, leider!
Das Auto in Gerd's Foto liegt mitten im Etosha National Park, sowie auch diese hier (im August 2010, zwischen Halali und Okaukuejo):
nach einer extrem minimen Rechtskurve, Nase schaut in die Richtung woher er kam...
Bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h ist das gar nicht moeglich! Aber leider gibts in Namibia viel zu viele, Touristen wie Einheimische, die glauben sie stehen ueber dem Gesetz, und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur hier zur Schikanierung - oder fuer die Anderen.... 😠 😠 Da tut mir keiner leid, der sein Auto so parkiert!!