PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #1
Hallo liebe FoMi`s,
auch ich möchte Euch wieder an unserer Reise durch den KTP, das nordwestl. Südafrika und das südl. Namibia teilhaben lassen
22.08.2010 Es ist stockdunkel und kalt, als der Flieger der Air Namibia in Windhoek landet. Breit grinsend erwartet uns Joshua von African Tracks. Neben ihm steht ein älterer kleiner Mann der darauf besteht mit uns mit zu fahren. Er hätte seine Abholung gebucht und basta! Schliesslich stehe auf dem Schild, das Joshua in der Hand hält neben 2 weiteren auch der Name „Schmidt“. Aber zu African Tracks wolle er nicht. Auf die Idee, dass dieser ja so seltene Name mehrmals auftreten könne kommt er gar nicht.... Warum schiesst mir nur „Hummeldumm“ durch den Kopf??? Doch auch das ist schliesslich geklärt und fröhlich fahren wir allein mit Joshua nach Windhoek. Unbürokratisch erfolgt die Übernahme unserer 3 Camper, der erste Grosseinkauf in der Maerua Mall wird getätigt und wir starten gen Süden. Auf dem Weg zur Kalahari Anib Lodge müssen wir 2 kleine Pausen einlegen, da die Müdigkeit uns doch zu übermannen droht. Dieses mal konnten wir ganz schlecht im Flieger schlafen.
Der Campground der Kalahari Anib Lodge ist idyllisch und einsam gelegen, gerade mal in Sichtweite des Haupthauses. Am Abend geniessen wir das fantastische Lodge-Dinner und nach 2,3 frisch gezapften Draw Bierchen sinken wir in die Betten unserer Camper.
23.08.2010 Holla, war die Nacht kalt. Morgens um 06.00 Uhr haben wir es gerade mal 2° C. Wie wohltuend ist die warme Dusche. Nach einem ersten gemütlichen Frühstück und einem Resteinkauf im Marientaler Bottlestore starten wir in Richtung Kgalagadi Transfrontier Park. Das erste Stück bis Whitvlei ist langweilig, doch dann rollen wir munter bergauf und bergab durch die roten Dünen bis Gochas. Die C 15 führt durch ein Flusstal und lässt sich wunderbar fahren. Immer wieder treffen wir auf riesige Webervogelnester álá sozialer Wohnungsbau. Munter schwirren die kleinen Bauarbeiter raus und rein um ihre Jungen zu versorgen. Wir müssen weiter, denn in Südafrika ist es bereits eine Stunde später und um 16.00 Uhr fällt unweigerlich der Schlagbaum. Um 15.30 Uhr sind wir da, werden schnell und problemlos abgefertigt. Weder werden wir nach Holz, noch nach Fleisch oder sonstigen gefragt und schon bald stehen wir etwas abseits am Zaun des Mata Mata Campsites. Voll, voll, voll... voll aufgerüstete Südafrikaner wohin man schaut. Na ja, diese eine Nacht werden wir hier auch überstehen. Unser erster Gamedrive ist nicht gerade ergiebig, trotzdem bin ich glücklich wieder hier zu sein. Es ist alles sehr trocken, das Gestrüpp braun und Gras ist nur spärlich vorhanden. Es fehlt einfach an Regen, der dieses Jahr erst sehr spät zu kommen scheint. Nur vereinzelt sehen wir ein paar Oryxe und Springböcke.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200920. Okt. 2010 · #3
Liebe Barbara,
danke für Deinen witzigen und informativen Bericht(-Anfang). Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Übrigens, nach Eurer Abreise in der Anib muss es noch kälter geworden sein. In der Woche bevor wir dort waren, hatte es nachts minus vier Grad! Also habt Ihr es noch richtig kuschelig gehabt.
Sizte auch gerade über unserem Bericht. Bin schon auf Seite 21 und drei Reisetage müssen noch beschrieben werden, uffff!
Herzliche Grüße aus dem benachbarten Weserbergland in den Harz
Marina
P.S.: Hast Du den Schneeschieber schon aus der Garage geholt?
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Hallo Pascalina, vielen Dank für den schönen und informativer Reisebericht. Deine Bilder sind sehr schön. Freue mich auf die Fortsetzung. Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #5
Danke Dir Birgitt, danke Cecile,
bin gerade noch mit den Bildern am kämpfen. Trotz, dass sie bei mir weniger als 150kb anzeigen nimmt der Bericht sie einfach nicht!!!!
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #6
Himmel ist das kalt, bibber, bibber... Ich will die Feuchtigkeit vom Fenster wischen... kratz, kratz, kratz... es ist gefroren. Ich stehe auf, ein Blick auf`s Thermometer: -4°C. Hätte ich doch lieber im Kühlschrank übernachtet, darin ist es wärmer, - plus 6 °C! Na ja, wenigstens die Duschen sind warm. Dick eingemummelt decken wir unseren Frühstückstisch. Wir sehen aus wie Rundhütten auf zwei Beinen und wärmen unsere kalten Hände an den Kaffeetassen und den gekochten Eiern. Beim Frühstück bekommen wir Besuch von einer Tüpfelhyäne, die schnuppernd am Zaun entlang streicht. Sie ist nicht unser einziger Besucher.
Irgendwie werden wir an Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ erinnert. Sie wuseln um uns herum und versuchen Brotkrümel zu erhaschen. Gestern Abend habe ich die Bratpfanne rausgestellt, um die angetrockneten Reste aufweichen zu lassen. Die Pfanne wird von mehreren Gelbschnabeltokkos belagert, die sich die Reste aus der Pfanne picken. Dass das wässrige Gemisch gefroren ist, scheint sie nicht im geringsten zu stören. Derweil umlagern unseren Frühstücksplatz Glanzstare und Kapsperlinge, die auch die letzten Brotkrumen vertilgen.
Langsam rollen wir in Richtung Twee Rivieren. Die üblichen Verdächtigen – Springbok, Gnu und Oryx - wohin man sieht. Am Veertiende Boorgat, wo wir sonst immer Giraffe angetroffen haben, rennen ein Stück vor uns 3 junge Geparde über den Weg. Oben auf der Düne verharren sie einen Moment und verschwinden dann leider viel zu schnell.
Schade, wir hätten sie gerne etwas ausgiebiger bewundert, doch für den ersten vollen KTP-Tag ist das doch gar nicht mal so schlecht. Dann wird es ruhiger, vereinzelte Springböcke und Gnus geben ihr Stelldichein und ein Straussenmännchen muss uns seine Schönheit unter Beweis stellen. Bei Kamfersboom kommt, wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, eine grosse Herde Gnus über den Dünenkamm in Richtung Wasserloch geschritten. Von der anderen Seite – in gleicher Formation - eine Herde Springböcke. Beide treffen gleichzeitig am langgezogenen Wasserloch ein. Die Rangordnung wird strikt eingehalten: erst die Gnus, dann die Springböcke dürfen das ersehnte Wasser schlürfen. Einige Oryx und Strausse scheren sich wenig um Etikette; sie drängeln sich durch die Leiber um ein paar Tropfen des erfrischenden Nasses zu erhaschen. Ein ganze Weile schauen wir den Treiben zu, ehe wir auf der Schüttelpiste in Richtung Twee Rivieren weiterrappeln.
Es lässt sich nicht vermeiden: Grenzformalitäten erledigen, Wildcard kaufen, Geld ziehen, tanken und dann zurück nach Kielie Krankie.
Die Chalets liegen wunderschön auf einem Dünenkamm. Unten in der Senke befindet sich das Wasserloch. Wir richten uns ein und gerade als wir uns zum Sundowner niederlassen wollen, kommen 2 Tüpfelhyänen über die Dünen und streben direkt aufs Wasserloch zu. Eine badet, schmatzt und schlabbert genüsslich, während sich die 2. gedulden muss bis sie an der Reihe ist. Auch hier gilt die Hackordnung. Hey, unter Wasser muss es interessant sein, denn die badende Hyäne taucht eine ganze Weile ab. Nach etwa einer halben Stunde trollen sich die beiden und verschwimmen auch schon bald farblich mit den Dünengräsern.
Als sie unseren Blicken entschwunden sind, treffen wir uns in der mittleren, der 3 von uns gemieteten Hütten und verbringen einen schönen Abend im Freundeskreis. Gegen 19:00 Uhr geht der Mond auf und spiegelt sich im kleinen Wasserloch, ein phantastischer Anblick.
Hallo Barbara dann sind die Abmessungen einfach noch zu groß. Du brauchst einen Bildverkleinerer. bei google.de gibt es for free den grandioser Bildverkleinerer. Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo, Barbara wie schon in den vergangenen Jahren hast auch du uns schon oft mit deinen herzerfischenden Reiseberichten erfreut. Vielen Dank und Kompliment zu d e n überaus gut gelungenen Spitzenfotos deines Reiseberichtes in Punkto Qualität und Hotshots, dir sind wieder mal mit sehr viel Glück und Schnelligkeit einige besondere und seltene Hotshots gelungen! Wir freuen uns auf weitere Folgen deiner Reise von 2010. LG von Frank und Inka 😛 🙂
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #9
Danke Frank, für deine netten Worte... schön, dass der Bericht euch wieder gefällt. Wie gesagt, ich kämpfe noch mit den Bidern. @ Cecile, da werde ich morgen gelich mal nachschauen. Heute bin ich zu müde.
bin gerade noch mit den Bildern am kämpfen. Trotz, dass sie bei mir weniger als 150kb anzeigen nimmt der Bericht sie einfach nicht!!!!
Ja, der KTP zählt auch zu useren Highlights.
LG Barbara
Hi Pascalinah Schick das Bild mal an Deine eigene E-mail Adresse, das Mail Programm verkleinert das Bild auf Mittel oder Klein (kannste wählen) dann passt es fürs Downloden. Habe diesen Tip an anderer Stelle im Forum schon mal gegeben. mit Grüssen aus Swakop Peter
Hallo Pascalinah, auch ich freue mich über Deinen Bericht vom KTP.Im Dez.09 waren wir für eine Woche dort und sind begeistert von diesem Park. Das beigefügte Foto entstand als wir von Kieliekrankie auf der Strasse nach Mata Mata rechts abbogen nach 100m. Gruß Edith
Bekomme das Bild heute auch nicht rein, obwohl es gestern bei Testbild einfügen geklappt hat. Versuche einen anderen Weg
janet1'419 Beiträge · seit 200920. Okt. 2010 · #12
Hallo Barbara,
toller Bericht und super Fotos! Ich freu mich schon auf die Fortsetzung .... und möcht da auch mal wieder sooooooooooo gern hin!
auch von mir ein herzliches Dankeschön für den Bericht mit den schönen Bildern !!! 😉
Freu' mich schon auf die Fortsetzung (- die Bilder habe ich mir bei web.de aber scon angesehen ;-))!)
Eine kurze Frage: Wie hast Du diese tolle Karte mit Eurer Route gestaltet ? Oder war das das Reisebüro (wer?) ?
Beste Grüße aus dem Regen, Antje
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #14
Hallo Antje,
Karten findest Du im I-Net ja überall. Bearbeitet habe ich sie mit Photoshop. Habe ein Foto von unserem Mietwagen verkleinert, Route eingezeichnet, Fahrzeug postiert und ein paar Cliparts dazu... fertig!
Wenn ich Dir mal dabei helfen soll, melde dich mal per PN.
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #15
25.08.2010
Ich werde wach, richte mich auf... Nein, es ist leider kein Löwe, der in der Ferne brüllt, es ist der Wind der heult. Frisch ist es geworden, ich fröstele. Als wir ein paar Sachen aus dem Fahrzeug holen, sehen wir 4 Löffelhunde, die gemütlich schnuppernd auf dem Weg zu den Chalets umhertollen. Wir beobachten sie eine Weile und erst als eine Wagentür klappt verschwinden sie im dichten Gras. Zurück im Chalet frühstücken wir. Es dauert nicht lange und eine Tüpfelhyäne mit ihrem Jungen kommt vom Hügel herab zur Wasserstelle. Das Kleine, viel dunkler gefärbt als die Mama, ist noch etwas zaghaft, hält sich dicht an der Mutter, die ihr Kleines nicht aus den Augen lässt. Als beide ihren Morgendurst gestillt haben, kommen sie mit ihrem typisch nickendem Gang die Düne hoch auf uns zu. Kurz vor den Chalets drehen sie jedoch ab und verschwinden hinter dem nächsten Kamm.
Wir starten in Richtung Nossob. Der Bypass bis Kij Kij lässt sich ja noch ganz gut befahren, doch das weitere Stück - Kij Kij bis zum Parkplatz Dikbaardkolk – ist eine einzige Katastrophe! Die Pad scheint seit Monaten nicht mehr gegraddert worden zu sein! Dafür wurden im letzten Jahr die Parkgebühren um ~ 13% erhöht. Welch Frechheit von uns auch noch Gegenleistung zu erwarten! Billiger kommt es ein Schild aufzustellen: „ Haben Sie Luft abgelassen?“ „Nein?“ „Dann meckern Sie auch nicht, wenn die Strassen schlecht sind“. Klasse, so einfach kann man es sich ja wohl nicht machen! Lassen wir Luft ab und haben später kaputte Reifen, denn die Pad ist ja alles andere als tiefsandig und weich, zahlt uns das auch keiner...
Im Gegensatz zu unserem letzten KTP-Besuch, ebenfalls im August, ist es dieses mal deutlich trockener im Nossob Valley. Dadurch bedingt sind weniger Beutetiere im Revier, folglich auch weniger Raubtiere. Wir sehen keinen Riss, auch keine Geier, die auf einen Riss hindeuten könnten. Vereinzelt lassen sich ein paar Gnus und ein paar Oryxe blicken. Gerade die Gegend um Kij Kij war immer ein Garant für Raubtiere. Na endlich: bei Jan se draai treffen wir auf 14 Oryxe, die in einer riesigen Herde Springböcke unter zu gehen scheinen. Es ist herrlich diese Massen anzuschauen. Wir verweilen und lassen den Anblick auf uns wirken. Die Herde ist ruhig, es scheinen keine Raubtiere in der Nähe zu sein. Ab dem Abzweig Dikbarkskolk wird die Pad zum Glück rückenschonender. In Nossob angekommen beziehen wir unsere Chalets und fahren später noch zum Kwang Wasserloch, dessen Ausbeute jedoch auch sehr spärlich ist. So ist es halt von Jahr zu Jahr verscheiden. Der KTP ist nun mal eben kein Zoo!
PascalinahThemenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. Okt. 2010 · #16
26.08.10
Bis nach Gharagab, mit einer kurzen Rast am Unions End und ein paar Fotostops, brauchen wir gut 6 Stunden. Kurz vor Bedinkt sitzt direkt über uns im Baum ein Fleckenuhu.
Gelangweilt schaut er zu uns runter und versteckt sich dann wieder hinter einem dünnen Zweiglein. Bei Lijersdraai fahren wir den grossen Loop und sehen auf der Pan 2 Löffelhunde umherhuschen. Eine Kuhantilope lässt sich durch uns nicht stören und frisst weiter am spärlichen Gras. Kurz vor Ende des Loops schrecken wir 2 Tüpfelhyänen auf, die direkt im Schatten eines Busches am Strassenrand schlafen. Die eine hat ihre Vorderbeine fast auf dem Gehweg liegen und schaut uns ungläubig und verschlafen an, als wir neben ihr halten. Doch so interessant sind wir für sie auch wieder nicht. Bereitwillig lassen sich die beiden fotografieren, legen ihre Köpfe wieder nieder und setzen ihr Nickerchen fort.
Der 4x4-Abzweig von Unions End bis Gharagab ist traumhaft schön zu fahren. Tiefsandig schlängelt sich die rote Fahrspur durch die leuchtende Grassavanne. Es geht bergauf und bergab. Uns verlässt jegliches Zeit- und Entfernungsgefühl. Diese sagenhafte Einsamkeit entschädigt den Tiermangel. Nur ganz vereinzelt sehen wir einen Springbock durch das hohe Gras hüpfen. Ich fahre eine steile Düne hinauf, mache einen Schaltfehler und rums sitze ich im tiefen Sand fest. Doch wozu habe ich meine bessere Hälfte, die mich rasch aus der misslichen Lage befreit. Nach etwa 1 Stunde Fahrt durch diese traumhaft schöne Landschaft erreichen wir das Camp. Wir beziehen die Hütten 1-3. Die Zeltunterkünfte sind urig-rustikal und zweckmässig eingerichtet. Gut so, denn auf den Luxus eines 5*-Hotels können wir gut verzichten, haben wir doch 1 Millionen Sterne am Himmel. Das hiesige Wasserloch wird bald von einem Schwarm Nachtflughühnern besucht, zu denen sich ein Schakal gesellt. Auf dem Ausguck warten wir auf den Sonnenuntergang und setzen uns anschliessend gemütlich in der mittleren Hütte zu einem Sundowner zusammen. Es wird jedoch rasch sehr frisch und wir verziehen uns in unsere Betten.
Barbara, ich mag Deine Reiseberichte und lachen musste ich darüber, dass ihr Euch immer in der mittleren Hütte zusammensetzt. Sind das immer die besseren Gastgeber oder ist es dort einfach kuscheliger?
hallo, du gar nicht neugierige lisolu, ich habe gerätselt und bin endlich draufgekommen. Die "Mittleren" spielen unter diesen Bedingungen sehr gern Gastgeber, damit s i e nachts wegen der "Löwengefahr" nicht wieder i h r e Hütte verlassen müssen 🤩 , um gefahrlos in die seitlich gelegenen Hütten zu kommen. Mit einem Augenzwinkern grüsst dich "Frank der Rätsellöser" 😛