ANandy_yThemenstarter22 Beiträge · seit 201022. Juni 2010 · #1
Hallo liebes Forum!
Ich plane meine erste Namibia/Botsuanareise, nachdem mich meine Freundin mit dem Virus infiziert hat! Wir planen eine Selbstfahrerreise mit vorgebuchten Lodges. Ingsgesamt suchen wir eine gute Mischung aus Landschaft und Tierbeobachtung.
Folgendes haben wir/eine sehr kompetente Dame aus dem Reisebüro uns vorläufig überlegt:
Was haltet Ihr davon? Welche Zwischenstops könnt Ihr denn von Twyfelfontein nach Rundu bzw. von Kasane nach Maun empfehlen (Moremi?) Oder schafft man die Strecke auch an einem Tag durch den Chobe NP?
A propos: Wir fahren im September. Sollte man da eher einen robusten Hilux oder ein Pseudoallrad à la Honda CRV nehmen? Die Dame aus dem Reisebüro plädierte für den Honda, allerdings haben wir im Führer gelesen, dass man im Mudumu auf jeden Fall etwas Robustes braucht.
Wenn Ihr die Wahl hättet, würdet ihr eher den Mudumu oder den Mahango besuchen? Und wie sieht es hier aus mit Selbsterkunden vs. geführte Tour? (dann könnten wir uns den Hilux nämlich sparen)
Haltet Ihr Twyfelfontein für ein "Must", oder gelangen wir dann zu weit nach Osten?
Ich bin sehr gespannt auf Eure Anregungen! Vielen Dank, Andreas
Wenig! Wie kompetent ist denn die Dame aus dem Reisebüro... 😉 Ist es Eure erste Reise in die Region (wie konntest Du dann Deine Freundin infizieren)?
Auch ihr versucht in 17 vollen Tagen das zu machen, was man in 4-6 Wochen machen sollte. Ich würde bei Eurer Anzahl Reisetage nur Namibia empfehlen, darunter 3 Nächte Swakopmund, 3 Nächte Etosha, 1-2 Nächte Windhoek, 2 Nächte Sossusvlei und denn Rest dort wo es sonst noch schön ist (Erongo, Damaraland oder so).
Ihr lasst Etosha in Eurer Planung ganz raus und wollt nur nach Swakop für den Welwitschia Drive! So könnt ihr Namibia im Prinzip auch ganz auslassen und dann nur Botswana (und vielleicht Caprivi) machen. Hierfür ist ein 4x4 angebracht!
P.S. Meinst Du dieses Jahr September? Dann seid ihr nämlich mit der Planung reichlich spät dran!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Andreas, der Anfang Deiner Tour bis Sossusvlei ist ja in Ordnung. Aber dann habe ich große Probleme: welches Erlebnis versprecht Ihr Euch von "Rostock Berg"? - Ich vermute mal, dass Ihr da irgendwo bei Rostock Ritz übernachten wollt. Originell vielleicht, aber nicht unbedingt nötig. Ihr könnt von Sossusvlei ohne weiteres bis Swakopmund durchfahren - und dafür 2 Nächte in Swakopmund bleiben. Ist zwar auch sehr knapp, aber besser also nur für 1 Nacht. Twyfelfontein - ok. Dann wollt Ihr nach Rundu ? - Ohne Etosha ?? - So etwas habe ich noch nie erlebt - ein Erstbesucher von Namibia ohne Aufenthalt in Etosha. Ok - es ist alles möglich, aber wo Ihr Tiere und Landschaften sucht, da verstehe ich das nicht.Ebensowenig den gesamten Rest.Manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, als in Rundu zu übernachten. Aber um die Popa-Fälle zu besuchen ? - Nein, das lohnt sich nun wirklich nicht. Mahango und Mudumu als Ziele auszusuchen und Etosha auszulassen ? - Das passt auch nicht. Nichts gegen den Caprivi - ist eine wunderschöne Gegend und so ganz anders als "Namibia klassisch". Und wenn man den Caprivi noch mit Vicfalls und Chobe kombiniert, dann gibt das eine wunderschöne 3-Wochen- Reise - aber dann ohne alles andere ! Meine Empfehlung: der September ist ein wunderschöner Monat für den Norden Namibia und Ihr habt nur 19 Tage - deshalb Windhoek (1) - Mariental (Bagatelle)(2) - Tirasberge (2) - Sesriem (2) - Swakopmund (3) - Twyfelfontein (2) - Etosha (4) - Waterberg (2) - Windhoek (1). Das wäre eine runde Tour mit genügend Zeit, diesem wunderschönen Land näherzukommen. Gruß Joli
MartinGroth128 Beiträge · seit 201022. Juni 2010 · #4
Hallo,
Folgendes haben wir/eine sehr kompetente Dame aus dem Reisebüro uns vorläufig überlegt:
Für mich hört sich das nach Hardcore-Reisen an! Ich würde das deutlich reduzieren, wie Christan schon schrieb. Ihr werdet fluchen! Überall dort, wo sich ein längerer Aufenthalt wirklich lohnt (Swakopnund, Etosha, Sossusvlei) sollte man min. zwei Übernachtungen einplanen. Klar, wer möglichst viel "erfahren" möchte, kann das schaffen, aber ich würde sowas nie machen.
A propos: Wir fahren im September. Sollte man da eher einen robusten Hilux oder ein Pseudoallrad à la Honda CRV nehmen? Die Dame aus dem Reisebüro plädierte für den Honda, allerdings haben wir im Führer gelesen, dass man im Mudumu auf jeden Fall etwas Robustes braucht.
Grundsätzlich reicht wohl ein CRV, wenn man keine Abstecher in offroad Gebiete machen möchte. Wir sind vor zwei Jahren mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs gewesen und wir haben die Erfahrung gemacht, dass alle (!) normalen PKW irgnedwann Reifenschäden hatten. Als wir unseren HighLux bekamen, waren wir im ersten Moment erschrocken über den riesen Trumm. Letztendlich war es aber ein Segen und wir würden nie mit weniger fahren.
Herzliche Grüße Martin
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200822. Juni 2010 · #5
Hallo Andy
Das Reisebüro ist sicher gut 😉 habe dir jedoch eine Alternative die so viel wie möglich berücksichtigt. Aber das ist sicher nur eine weitere Variante auf dem Weg bis zu deinem Wunschprogramm. Aber das planen macht ja auch Freude oder ?
- Etosha ist sicher ein Must - und mit 3 Übernachtungen - Soussouvlei - die Landschaft und Dünen - mindestens 2 Nächte damit ein voller Tag für den Park bleibt. - Kasane / Vic Falls kann man auch hinfliegen und sich zu den Vic Falls bringen lassen. - Lodge im Delta
Twyfelfontain ist interessant- aber muss man nicht unbedingt gesehen haben Mudumu mit der richtigen Lodge wunderbar. Noch weniger muss man die Popa Falls gesehen haben. Swakopmund - damit ihr auch mal Leute seht 🙂
Das wäre dann in etwa so, wenn ich das meiste so lasse: 1. Ankunft + Übernachtung bei Windhoek 2. nach Sossusvlei 3. Sossusvlei 4. Swakopmund (habt dann aber nichts gesehen..) und lange Fahrt nach Etosha 5. Etosha Hinfahrt nach Okaukejo (etwas lang aber gut machbar) 6. Etosha 7. Etosha 8. Rundu 9. Mudumu Lodge Ankunft 10. Mudumu Lodge 11. Kasane (nach morgen Gamedrive ab bei Mudumu), Boot Chobe River am Abend 12. Kasane mit Victoriafällen 13. Fahrt nach Savuti 15. Savuti 16. Moremi zB Khwai 17. Maun 18. Gobabis (Ghanzi;würde da direkt durchfahren auch wenn lange Strecke, dafür anderswo noch einen Tag mehr) 19. Windhoek + Rückflug
Das wäre das dichtgedrängste Programm das noch gehen würde - das eine oder andere auszulassen um mehr zu sehen zu empfehlen. Ob Kasane gegen Moremi oder Mudum einzutauschen ist auch eine Überlegung wert. Fahrzeug: Nimm den 4x4 wenn ihr in den Chobe wollt (ein Must!)
Hoffe dies bringt dich einen Schritt weiter und viel Spass beim planen.
Gruss Tom
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200622. Juni 2010 · #6
Hallo Andy,
willkomen bei uns im Forum, und wie es scheint noch gerade rechtzeitig 😄
Ich möchte keinesfalls die Dame im Reisebüro schlecht reden, frag sie einfach mal ob sie auch schon mal in Afrika oder gar Namibia war?
Ich kann mich den Vorschreibern nur anschliessen, die Reise ist "unrund" und könnte zum Stress par exellence werden 🙁
Wenn ihr bereit für ein paar Anpassungen seit könnte es eine schöne Reise werden.
Etoscha als Höhepunkt der Reise ist sicher nicht falsch, Sossusvlei, Swakop mit Capecross oder der Fishriver evtl mit Ai-Ais um erste Anhaltspunkte zu fixieren.
Vorschlag, lass dir von einem Unternehmen das auf Namibia spezialisiert ist ein zwei Vorschläge ausarbeiten.
Botswana mit den Vicfalls, das müsst ihr gesehen haben, aber nicht beim ersten Mal, so meine Meinung.
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
gglink5'538 Beiträge · seit 200822. Juni 2010 · #7
Hallo Andy,
ich möchte auch noch einmal betonen, was alle Anderen schon gesagt haben - die Tour ist von der Fahrstrecke der reine Horror. Ihr braucht keine Lodgen, denn Ihr könnt/müsst im Auto schlafen, damit Ihr das alles schafft.
Ich würde auf jeden Fall auf Caprivi und Botswana verzichten. Meine Tour in 19 Tagen ginge wie folgt:
01. Tag Windhoek Ankunft und Weiterfahrt bis zum Oanob Lake bei Rehoboth 02. Tag Oanob - Spreetshoogte Pass - Sesriem 03. Tag Sesriem/Sossusvlei 04. Tag Sesriem - Rostock Ritz (Mittagessen oder Kaffee) - Swakopmund 05. Tag Swakopmund 06. Tag Swakopmund - was Du in Swakop alles machen kannst, findest Du hier im Forum. Am beliebtesten sind die Delfin Tour in Walvis Bay und die Living Desert bzw. Little Five. Man kann aber auch Fallschirmspringen im Tandem oder Kamel reiten oder, oder, oder. 07. Tag Swakopmund - Brandberg oder Erongo 08. Tag Brandberg/Erongo 09. Tag Brandberg/Erongo - Twyfelfontein 10. Tag Twyfelfontein - Grootberg/Palmwag 11. Tag Grootberg/Palmwag z. B. Rhino-Tracking 12. Tag Grootberg/Palmwag - Hobatere 13. Tag Hobatere mit Ausflug zur Farm Gelbingen (Himbas) 14. Tag Hobatere - Etoscha (Wenn das Westtor schon auf ist, könnt Ihr da rein. Sonst über Kamanjab, Outjo nach Okaukuejo. Dauert ca. 3 Stunden, da gute Straßen 15. Tag Okaukuejo 16. Tag Halali 17. Tag Halali 18. Tag Halali - Onguma 19. Tag Onguma - Windhoek und dann Rückflug
Du siehst dann viel von der Landschaft, hast jede Menge Tiere vor der Kamera und kannst sogar noch entspannen.
Wenn du allerdings schon 2010 fahren willst, dann fürchte ich, bekommst Du nur noch wenig Quartiere - vor allem um Sesriem/Sossusvlei und um die Etoscha.
Hallo Andy, zu Etoscha, ich würde 2 Nächte in Okaukuejo buchen , da ist das beleuchtete Wasserloch einfach genial. 😄 Danach 2 Nächte Halali , weil Onguma außerhalb vom Etosha ist 😉 Zum Auto, wir haben auch einen 4x4 genommen, weil die Sitzhöhe ja auch eine Rolle spielt. Wir sind auch viele Gravelpads gefahren und diese Reifen haben gut gehalten, siehe unten meinen Reisebericht 😄
Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Ich denke, wenn man Caprivi und v.a. Chobe machen möchte, kann man Etosha gut auch auslassen. In Verbindung mit Sosssusvlei gibts zwar zwei drei lange Fahrtage - aber wenn man dazu bereit ist, dann gehts durchaus - auch wenns nicht ganz so "rund" ist.
Wenn ihr also bei eurer Grundtour bleiben möchtet, wäre mein Vorschlag:
1. Ankunft + Übernachtung bei Windhoek 2. nach Sossusvlei 3. Sossusvlei 4. nach Swakopmund 5. Swakopmund (+Welwitschia Drive) vielleicht eher Bootstour oder Little5? 6. nach Twyfelfontein (über Spitzkoppe+Brandberg) 7. nach Rundu (bzw. Umgebung, langer Fahrtag! ) 8. Mahango oder Mudumu NP 9. Mahango oder Mudumu NP 10. nach Kasane 11. Tagesausflug Victoriafälle 12. Chobe NP 13. Chobe NP 14. Chobe NP 15. Flug ins Okavangodelta (Fly-in-Safari? Wenn nur Überflug liessen sich die zwei Tage (16+17) noch anderweitig unterbringen) 16. Okavangodelta 17. Okavangodelta 18. Maun - Windhoek möglich, sonst Ghanzi - Windhoek 19. Windhoek + Rückflug
LG sha
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200622. Juni 2010 · #10
Hallo,
ich möchte noch ein Votum gegen eine länderübergreifende Tour abgeben!
Es handelt sich hier um jemanden der das erste mal in Afrika überhaupt ist, dann hat er zum ersten mal einen Rechtslenker und fährt Links. Dazu noch Grenzübertitte die nicht so ablaufen wie in Europa. Unendlich lange Fahrten mit einen 4x4.
Kaum reserven für eine Panne, unterwegs in Gebieten mit zZ ohne Mobileempfang.
Im ernst, ich habe das Gefühl man mutet jemanden schon reichlich viel zu, kann gut gehen aber auch in die Hose 🙂
Ja ich weiss, ich bin übervorsichtig, aber eigentlich wümscht man sich einem neuen eine schöne, sichere und erlebnisreiche Ferienzeit.
Denkt einfach mal an eure erste Reise und die vielen Eindrücke zurück 😛
Griesslix Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
ERernst00721 Beiträge · seit 200822. Juni 2010 · #11
Hallo Andreas, ich muß meinen Vorrednern Recht geben. Viel zu viel auf einmal, was ist wenn du unterwegs eine Panne o.ä. hast ?? Auch beim Thema Auto, was hier im Forum alles für und wieder diskutiert wurde, würde ich nie wieder ohne Hilux unterwegs sein wollen. Lasst Euch doch mal ein Angebot von einen kleinen Reiseveranstalter der sich in Namibia auch auskennt machen, oftmals ist das deutlich günstiger und um einiges besser als in einem "normalen Reisebüro". Als ich vor vielen Jahren als Ersttäter in Namibia unterwegs habe ich mal eine fertige Selbstfahrer-Rund-Reise von einem großen Veranstalter aus dem Katalog im Reisebüro gebucht, nie wieder !! Viele Grüße Ernst
ANandy_yThemenstarter22 Beiträge · seit 201024. Juni 2010 · #12
Wow!
Ich hätte niemals mit so vielen Antworten gerechnet!!! Und das in DER kurzen Zeit.
Als erstes möchte ich das Reisebüro in Schutz nehmen. Die Mitarbeiter waren schon häufig in NAM, einer hat dort über längere Zeit gelebt. Die Tour ist hauptsächlich auf meinem Mist gewachsen. Meine Freundin war 2009 schon in NAM, und die Route bis Twyfelfontein entspricht in etwa dem Beginn der damaligen Tour, sie empfand es überhaupt nicht als stressig ("der Weg war das Ziel"). Ab Rundu wurde die Tour (in etwa) für die jetzige Reise vom Reisebüro geplant. Folgendes auf Eure Antworten:
- Die Übernachtung beim Rostock Ritz können wir auch weglassen, zumal das Rostock Ritz nicht so toll sein soll. Im Reisebüro meinte man, von Sossusvlei nach Swakopmund schaffe man es an einem Tag, nur war eben bei der Tour 2009 der Stop mit drin.
- In Swakopmund waren in der letzten Tour 2009 zwei Übernachtungen eingeplant, aber meine Freundin hat die Stadt in schlechter Erinnerung (sie fühlte sich in Städten generell unwohl, sie war damals mit einer Freundin unterwegs). Würdet ihr auf jeden Fall einen Tag mehr dort einplanen?
- Den Etosha haben wir bewusst ausgelassen. Meine Freundin kennt ihn schon und im Okavangodelta, Chobe, Mahango haben wir ja auch eine großartige Fauna.
- Den Abstecher nach Twyfelfontein könnte man ja weglassen, um über Omaruru und Otjiwarongo nach Rundu zu kommen. Damit wären der Lange weg von Swakop nach Twy abgemildert.
- Wie viele Kilometer würdet Ihr denn am Tag maximal fahren? Und wie lange braucht man denn so für 100 km auf einer C-Straße?
@crazy zebra: 4x4-Erfahrung haben wir schon etwas. Linksverkehr war zumindest in Australien kein Problem. Eine Reifenpanne haben wir auch schon "eingeplant"...
Herzliche Grüße, Andreas
gglink5'538 Beiträge · seit 200824. Juni 2010 · #13
Hallo Andreas,
die schlechten Erinnerungen an Swakop (was war denn so schlecht?) sind schade. Aber wie ich schon geschrieben habe, kann man da so viel machen, dass 2 Nächte eher zu wenig als zu viel sind.
Wenn Ihr unbedingt durchs Caprivi wollt, dann fahrt von Swakop bis Höhe Grootfontein bzw. Roy's Camp. Das kann man - da nur Asphalt - an einem Tag gut schaffen.
Auf der Teerstraße kannst Du im Durchschnitt 100 bis 120 kmh schaffen, auf der Schotterpiste würde ich mit maximal 60 - 70 kmh rechnen. Mehr geht manchmal, ist aber nicht anzuraten. Wie die Schotterpisten in Botswana sind, weiß ich nicht. Ich kenne nur die Strecke durchs Caprivi nach Kasane und von da zu den Vic Falls. Das ist alles Asphalt/Teer und daher gut zu fahren.
Aber ich würde mir das an Eurer Stelle wirklich noch einmal überlegen. Fliegt nach Windhoek und von da zu den Vic Falls und macht mit einer Einwegmiete die Tour von da über Kasane durchs Delta nach Windhoek. Da müsst Ihr nicht so viele km fressen und habt viel in Ruhe gesehen.
- Wie viele Kilometer würdet Ihr denn am Tag maximal fahren? Und wie lange braucht man denn so für 100 km auf einer C-Straße?
... Herzliche Grüße, Andreas
Hallo Andreas,
manche C Straßen sind geteert einige haben einen Kiesbelag (Gravel). Deshalb kann man Deine Frage nicht pauschal beantworten. Meiner Meinung nach kann man bei C-Straßen mit Teerbelag mit 80 km/h rechnen, bei Kies etwa mit 60 Km/h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sollte bei der Planung allerdings niedriger angesetzt werden.
Für mich ist eine Tagestour mit 400 bis 500 Km genug.
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200824. Juni 2010 · #15
auch mal Senf dazu - prinzipiell kann ich die Intention verstehen, erst mal so viel wie möglich zu sehen - eigentlich ist das alles machbar, insbesondere wenn man noch jung ist 😎. Ein ruhiger Nachmittag im Camp fällt dann natürlich flach.
ein paar Ideen
1. Ankunft + Übernachtung bei Windhoek -> Übernachtung weg und gleich losfahren 2. nach Sossusvlei - >Sossusvlei und wieder los (ggf Solitaire) 3. Sossusvlei -> Fahrt und Anschauen von Swakop (oder komplett weglassen 4. Rostock Berg -> weglassen ->ggf lieber Küste und Ü am Brandberg 5. Swakopmund (+Welwitschia Drive) ->weglassen 6. Twyfelfontein (über Spitzkoppe+Brandberg) ->OK 7. irgendein Zwischenstop -> versuchen zu optimieren 8. Rundu ->versuchen bis zum Okavango zu kommen 9. Mahango oder Mudumu NP mit Popa Falls -> direkt zum Chobe 10. Mahango oder Mudumu NP ->weglassen 11. Chobe NP->OK 12. Tagesausflug Victoriafälle->OK 13. Chobe NP hier noch ein/zwei Tage von den oben eingesparten rein 14. irgendein Zwischenstop -> Maun 15. Flug ins Okavangodelta ->OK 16. Okavangodelta ->eher vor Maun ein/zwei Tage Moremi 17. Ghanzi ->OK 18. Gobabis -> noch weiter an WDH ran 19. Windhoek + Rückflug
muss nur die begrenzte Tageslänge im Sept bedenken!! Gruss Christian
Für mich ist eine Tagestour mit 400 bis 500 Km genug.
so unterschiedlich sind die Anforderungen! 400 bis 500km wäre für mich schon deutlich zu viel, sowas würde ich nur im Notfall machen. 300-400 max., sonst sieht man ja kaum was und Bilder gibt es dann auch kaum welche.
wir wurden 2 Mal durch Namibia und 1 Mal durch Boswana gefahren , da waren pro Tag mehrmals 500 Km zurückzulegen, mit jeweils 1 Übernachtung 😉 Diesesmal waren wir als Selbstfahrer 😄 unterwegs und haben jeweils 2 Nächte in einer Lodge verbracht und nur 2 Mal 400 Km fahren müssen um in dem Caprivi zu kommen. Dieses war in jeglicher Hinsicht viel Entpannter 😄 Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200824. Juni 2010 · #18
Hallo andy_y! Willkommen im Forum.
„Welche Zwischenstops könnt Ihr denn von … Kasane nach Maun empfehlen (Moremi?) Oder schafft man die Strecke auch an einem Tag durch den Chobe NP?
Nee, nä? Und vielleicht auch noch mit einem „Pseudoallrad à la Honda CRV“??? Du fragst: Was haltet Ihr davon? Nix! Irgendwie haut deine Planung in diesem Bereich überhaupt nicht hin. Sollte es Dir nur darum gehen Strecke zu schaffen, wäre die Asphaltstraße Kasane - Nata - Maun dringend zu empfehlen. Da könnt ihr Euch dann auch, wie du schreibst „den Hilux nämlich sparen“ – allerdings auch einige andere geplante Strecken – was dein Reisebüro Dir schon längst hätte sagen müssen.
Zu Deinen Fragen wäre es vielleicht sinnvoll die Strecke Am 13./14. Tag etwas zu präzisieren, damit man sich dazu auch präzise und nicht nur interpretativ äußern kann. Aber vielleicht hast Du es eh schon gecancelled.
@ Tom Swiss
Wir wolln hier doch keinen zum Absaufen animieren ... Savuti - Moremi Kwai ist zur Zeit an einen Neuling absolut nicht zu empfehlen! Wattiefe in den Wasserdurchfahrten vor Kwai bis zu 1,20 m. Tendenz steigend. Zur Zeit werden alle Fahrzeuge ohne Schnorchel von North Gate nach Süden geschickt.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ANandy_yThemenstarter22 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #19
Vielen Dank noch einmal für Eure Tips. Unsere Route nimmt Konturen an.
Jetzt habe ich noch einmal die Frage, ob wir unbedingt einen Hilux brauchen. Das wäre noch einmal ein Unterschied von 600 Euro. Die meisten Straßen sind geteert oder Kiespiste. Allerdings stehen Mahango und Chobe auf dem Plan (Die Route von Kasane nach Maun haben wir nun über Nara geplant). Kann man denn im Mahango und Chobe auch mit einem Honda-CRV 4x4 ein paar Sachen machen?
Wenn es naß und tief wird, ist der Avis-Hilux doch wegen fehlenden Schnorchels eh ungeeignet, oder? (und eine Winde ist wohl Wunschdenken). Wie wahrscheinlich wird es überhaupt in der Trockenzeit, durch tiefes Wasser fahren zu müssen?
Wir haben nun Tagesetappen von max. 350 km und über die 20 Tage gesehen im Schnitt 160 km/d. An ein paar Etappenzielen bleiben wir 2 Tage. Findet Ihr das nun besser?
Herzliche Grüße, Andreas
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #20
Mein Tip:
Nimm nen Nissan-X-Trail 2x4 von z.B. AVIS (NICHT von Thrifty!). Siehe z.B. unter "Mietwagen" auf www.dertour.de .
Den Ostteil des Mahangos (wo der Fluß fließt und eh die meisten Tiere in der Trockenzeit sind) kannst du ohne 4x4 machen! Ich war in nem alten VW-Bus 2mal dort jeweils in der Trockenzeit.
Den Westteil des Mahangu, Mudumu und Chobe NP kannst du als geführten Game Drive der jeweiligen Lodge dort machen bzw. per Bootstour der jeweiligen Lodge (Bootsfahrt auf dem Chobe ist ein MUST!). Die Guides erklären euch viel und zeigen auch Sachen, die euch selbst gar nicht aufgefallen wären.
Auch wenn ihr in jedem Park mehrere geführte Game Drives macht, ist das immernoch billiger als "nur" für diese 2 Parks einen 4x4 zu mieten!
Ins Delta werdet ihr ja wahrscheinlich eh geführt gehen bzw. per Boot.