peter 081'927 Beiträge · seit 200814. Juni 2010 · #21Hallo fly_in,
Danke für die Antwort.
Vorab, ich verstehe von Versicherungen nichts. Ich frage nur, weil es hier schon einige Beiträge gab, die darauf hinwiesen, dass auch bei Reisebuchung über deutsche Veranstalter die Autoanmietung durch einen separaten Vertrag vor Ort mit dem Vermieter erfolgt.
Das Reisevertragsrecht hat ja nichts mit KFZ-Versicherungsschutz zu tun.
Gruss
Peter
SWswissbelgThemenstarter9 Beiträge · seit 201014. Juni 2010 · #22@fly_in:
Warst Du schon mal in Namibia?
The speed limits for a vehicle weighing under 9,000 kg are 60 km / hour in urban areas, 120 km / hour on tarred roads and freeways outside of urban areas and 100 km / hour on gravel roads.
Oder habe ich da was nicht begriffen wenn ich diese runden Schildern mit rotem Rand herumstehen sehe?
Gruss
Geert
FLfly_in37 Beiträge · seit 200814. Juni 2010 · #23@ Peter 08,
Du hast Recht, das Reisevertragsrecht hat nichts mit dem Kfz-Versicherungsschutz an sich zu tun.
Jedoch geht es für mein Verständnis darum, wie man die Lücken für sich persönlich versucht zu schließen, die manche (Kfz-)Mietverträge offenbaren (zB mit der m&m-Kredit-Karte).
Ich persönlich habe meine Fahrzeuge immer bei lokalen Firma vor Ort gebucht und damit weniger Probleme gehabt als mit den Fahrzeugbuchungen die ich von D aus gemacht habe.
@ swissbelg
"@fly_in:
Warst Du schon mal in Namibia?"
-> ja das war ich und Du?
es ging lediglich um Deine Passage:
"Speed Limits:
Tar sealed roads – 100 km per hour.
Gravel and salt roads – 60 km per hour.
In cities and towns – 60 km per hour."
-> die für mein Verständnis aus den (Deinen) Mietbedingungen stammen und einen Teil der namibischen Verkehrsregeln beinhalten, diese die Vermieter empfehlen einzuhalten.
War das verständlicher ausgedrückt?
"The speed limits for a vehicle weighing under 9,000 kg are 60 km / hour in urban areas, 120 km / hour on tarred roads and freeways outside of urban areas and 100 km / hour on gravel roads.
Oder habe ich da was nicht begriffen wenn ich diese runden Schildern mit rotem Rand herumstehen sehe?"
-> manchmal sollte man das begreifen was man rumstehen sieht (bevor es zu spät ist)...
Axel1'130 Beiträge · seit 200614. Juni 2010 · #24Ich kann diese Diskussion nicht verstehen, auch wenn ich es nachvollziehen kann, dass ein Belgier, der in der Schweiz lebt, gerne mal etwas schneller unterwegs ist, natürlich nur mit Erlaubnis.
Es gibt Anbieter ( meist aus SA), die unbefestigte Strassen ganz verbieten oder eine G max von 30 km/h erlauben, es gibt Anbieter, die eine G vorschreiben und ggf. mit einem Signalton ab 110 die Entscheidung erleichtern.
Fakt1 ist doch, egal bei wem ich buche, solange kein Gps gesteuertes oder anderes Aufzeichnungsgerät vorhanden ist, ist meine G nur schwer nachvollziehbar.
Fakt 2 ist, egal welchen oder keinen Vermieter bedingten Restriktionen ich unterliege, im Falle eines Schadens, bei dem explizit keine andere Partei (Auto, Tier, Fussgänger) beteiligt ist, wird die Versicherung/ der Vermieter auf jeden Fall von nicht angepasster G ausgehen, mit allen negativen Folgen. Da der Mieter ja meist kein Einheimischer ist, kann das bis zur behördlichen Verlängerung des Urlaubs führen, was ja auch schon vorkam.
Auch die ewige Diskussion Kreditkarte ist müßig, da es reine Kulanz des Unternehmens ist, wenn ein Betrag erstattet wird. Und wenn, dann sind auch nur die Fahrzeuge versichert, nicht der Aufbau, die Canopy, das Campingmat, der Kühlschrank usw. Wer sagt dem Vermieter, das die Kartenvers. auch zahlt? Der Kollege im Callcenter wird alles mögliche behaupten, um die Provision für einen Abschluß zu bekommen. Man möge doch mal nachfragen, ob ein LeichtLkw mit Plastikaufbauten und nicht festverbundenen Anbauteilen (= Pickup mit Canopy, Kühlschrank und Fächern für Geschirr, oder Wohnkabine auf 4.2 Toyota) versichert ist.
Die Anbieter in D könnten nur dann irgendwelche Forderungen ausschließen, wenn sie Besitzer der Fahrzeuge sind. Wer ist das schon? Alle anderen haben Kooperationsverträge, benutzen Franchiser oder vermitteln nur. Dazu reichen einfache Blicke in die AGB´s ( "wir treten nur als Vermittler der folgenden Punkte unserer angebotenenen Pakete auf").
Welche Macht hat das deutsche Reisebüro, bei dem ich gebucht habe?
Entweder hat es selber Zusatzversicherungen abgeschlossen oder hofft durch die gute Zusammenarbeit auf eine kulante Regelung in NAM,aber wenn der Vermieter in NAM, bei dem ich bei Abholung diverse Papiere, oft auf Englisch, unterschrieben habe, nicht will, kann das Reisebüro in D auch nichts machen.
Warum glaubt ihr wohl, dass sich keiner der hier heftig mitlesenden Vermieter in NAM mit ausführlichen Info´s dazu meldet, bei "schlechter Publicity" warten die nicht so lange.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
SWswissbelgThemenstarter9 Beiträge · seit 201014. Juni 2010 · #25@fly_in
Ich war nicht, ich bin in Namibia.
Und nein das war nicht verständlicher.
das sagt mein Mietvertrag:
Tar sealed roads – 100 km per hour.
Gravel and salt roads – 60 km per hour.
In cities and towns – 60 km per hour."
Und das sagt das Namibische Gesetz:
The speed limits for a vehicle weighing under 9,000 kg are 60 km / hour in urban areas, 120 km / hour on tarred roads and freeways outside of urban areas and 100 km / hour on gravel roads.
Du hast behauptest das erstere sei Gesetz.
Ich zitiere: "Deine genannten Geschwindigkeiten stammen aus den namibischen Verkehrsregeln und sind nicht die Bestimmungen der Autovermieter, diese empfehlen lediglich diese einzuhalten."
Empfehlungen interresieren mich nicht, weil sie in einem Streitfall Empfehlungen völlig irrelevant sind. Gesetze und Bestimmungen schon. Wenn ich eine Runde Tafel sehe mit einem Roten Rand möchte ich mich daran Halten. Vielleicht sogar ein bisschen weniger, weil das ist ja nur ein Maximum. Aber nicht vom vermieter aus die Hälfte davon Fahren müssen.
Du sagst ja selber ich soll 80 fahren. Das will ich ja auch, aber das ist ja genau was ich vom Vermieter nicht darf!
Das Ganze hier bestätigt wieder mal dass in sachen geschwindigkeit nur noch ganz wenige Menschen sachlich diskutieren können und überhaupt die Frage lesen...
FLfly_in37 Beiträge · seit 200814. Juni 2010 · #26@ swissbelg,
soso Behauptungen....
dann verrate mir mal die Stelle in der ich Dir geraten habe das Du 80km/h fahren SOLLST.
es war lediglich der Versuch der Orientierung welche Geschwindigkeit - je nach Situation - eine Schotterstraße zulassen kann. Ich habe NICHT gesagt das DU 80km/h schnell fahren SOLLST!
Da Du der Meinung bist "Das Ganze hier bestätigt wieder mal dass in sachen geschwindigkeit nur noch ganz wenige Menschen sachlich diskutieren können und überhaupt die Frage lesen... " klinke ich mich an dieser Stelle hier aus um nicht weiter unsachlicher mit Dir zu diskutieren.
Als Tipp: solltest Du (immer noch) einen Vermieter suchen der Deinem Geschwindigkeitswunsch für ein 4x4 nachkommt, so schaue mal in Windhoek auf der Triftstraße 80 vorbei.
giraffenmog649 Beiträge · seit 200714. Juni 2010 · #27Hallo,
auch wenn ich mich vielleicht unbeliebt mache - ich kann die Ablehnung von Dir swissbelg gegenüber dem, was in diesen Mietverträgen steht, ziemlich gut verstehen. Auch wenn ich nicht rase - bei mir der Ofen aus, als ich mich in einem Wagen wieder gefunden habe, der ab 100km/h mir mit lautem Piezo-Quaken auf den Keks gegangen ist - und zwar nicht auf der Pad! Das konnte das Ding nämlich nicht unterscheiden.
Tatsächlich wird es sehr schwer werden, einen Vermieter zu finden, der so einen Mist nicht in seinem Vertrag hat. Ich habe die Konsequenzen gezogen und fahre nur mit eigenem Auto, weswegen ich Dir bezgl. Vermieter keinen Tip geben kann.
Aber: der Hinweis zur Herstellung des kompletten Versicherungsschutzes durch das bezahlen mit einer Kreditkarte, in der eine Vollkasko-Versicherung eingeschlossen ist, kam ja schon.
Du mußt nur auf eines achten: Auch wenn Du den Wagen über Europa mietest, unterlaufen die Resebüros sehr gerne ihre Verantwortung, indem Du den eigentlichen Mietvertrag erst vor Ort mit dem Vermieter schließt. Das ist insofern kritisch, weil Du dann im Schadensfall eben keinen Ansprechpartner zuhause vor Ort hast, mit dem Du die rechtlichen Fragen klären kannst. Und einen Gerichtsstand Windhoek willst Du Dir sicher nicht antun.... Kläre besser vorher das "was ist wenn"...
Und sei Dir auch im Klaren, daß einige Autovermieter die Ansprüche, die sie aus ihren Vertragsbedingungen ableiten, vor Ort mit allen Mitteln durchsetzten werden. Das kann im Einzelfall so weit gehen, daß Du am Rückflug gehindert wirst, wenn der Vermieter die Gefahr sieht, daß er das Geld für eine Schadensregulierung nicht bekommt. Deswegen achte unabhängig von den tasächlichen Beidngungen darauf, daß Du hier vor in Europa jemanden hast, mit dem Du Dich juristisch einigen kannst, bezahl vor Ort besser das Verlangte und lasse es Dir quittieren. Damit fährst Du vermutlich am stressfreiesten..
Und eine kleine Bemerkung kann ich mir doch nicht sparen: Auch wenn Du mit 15.000km graveled road nicht zu den absoluten Neulingen zählst - als erfahrenen Fahrer würde ich Dich nicht sehen. Das ist eine Strecke, die ein Namibianer in wenigen Monaten fährt... und sogar die bauen nach mehreren Jahren Fahrpraxis immer noch Unfälle....
SWswissbelgThemenstarter9 Beiträge · seit 201014. Juni 2010 · #28@fly_in
"danach sind auf Gravel-Road meist um die 80km/h drin, wenn es die Situation zulässt."
und ich darf eben nur 60 vom vermieter.
@giraffenmog
Danke, endlich einer der begreift das ich gar nicht rasen will, scheint schwierig zu sein 😉
Mindestens einer habe ich schon gefunden ohne grösseren Mist: Value Car Rental. Es nützt anscheinend mit seinen mitleidenden hier in Namibia zu reden.
Aber wir sind uns das mit dem Kauf auch am überlegen. -> nach SA fliegen und einen kaufen. Und damit dann richtung heim fahren (wir sind nicht zeitlimitiert).
Nachdem in Kanada die Autovermieter auch die Ganze zeit so sch* in ihren Verträgen hatten, haben wir in Neuseeland hgenau das gemacht und sind 4 Monaten mit dem eigenen Van herumgekurvt. Wir wussten nur nicht dass das hier auch geht, zumindest in SA (sowas kannst du ja als Tourist in Europa vergessen).
Aber ich habe schon viele Horrorstory's gehört wenn mann in bestimmte Länder einreisen will mit dem Auto...
Aber auch schon viel gutes am Braai gehört vom Leuten die genau das machen oder gemacht haben...
Jetzt sind wir am Zweifeln, darum sammle ich Informationen...
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200614. Juni 2010 · #29Nach etwa 150‘000 km Pad in Afrika, erlaube ich mir manchmal mit 100 über den Schotter zu brettern, wie
gewisse Einheimische 😮
Es ist wie eine Sucht... man(n) wird immer schneller ....
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200715. Juni 2010 · #30Hallo Geert,
also, ich kann Dich gut verstehen, ich wollte sowas auch nicht.
Viele der Autovermieter bauen Black Boxesmit GPS Aufzeichnung ein, die bei 80km/h einen kurzen Piepton abgeben und bei 120km/h einen Dauerton.
Das sind die offiziellen Geschwindigkeiten für Gravel-bzw Tarred Road
Wie schon die Fomis vor mir sagten, schau bei Hubert Hester (Kalahari Car Hire) rein, der hat das, was Du suchst. Zu annehmlichen Preisen und angeborener Kulanz.
Schlag die Warnungen der andern Fomis aber nicht in den Wind, und wirklich,
15 000km sind hier nix. Fahr vorsichtig und behalte die Strasse im Auge.
giraffenmog649 Beiträge · seit 200715. Juni 2010 · #31Wenn Du das Ganze eh für eine längere Tour brauchst, dann ist kaufen tatäschlich keine schlechte Idee.....
Wenn Du rausbekommen hast, wie Du ein Auto anmeldest, dann stell hier doch mal Deine Erfahrungen rein. Würde mich interessieren... meiner läuft immer noch mit deutschem Nummernschild.
Eins hast Du vermutlich zwischenzeitlich auch schon gemerkt: Die Autopreise in SA haben es in sich. Das liegt daran, daß der Autokauf dort steuerlich stark begünstigt wird. Im Vergleich zu einer Miete über mehrere Monate kann sich das aber trotzdem rechnen....
Und zu den Stories bei den Grenzübergängen: Das kann Dir sowohl mit eigenem als auch mit einem Mietauto passieren. Allerdings kannst Du Dir bei einem eigenen Auto selber überlegen, ob Du es mal probieren willst - viele Vermieter schließen einige Länder direkt aus ihren Mietleistungen aus. Wäre echt interessant zu hören, wer die temporäre Einfuhr z.B. in den Kongo erlaubt... Und klären mußt Du das mit dem Vermieter immer vorher, weil Du in der Regel ein entsprechendes Dokument von ihm brauchst, mit dem Du nachweisen kannst, daß das Auto nicht geklaut ist.