ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Apr. 2010 · #1Hallo Fomi's,
Wie lange brauche ich für diese Strecke?
Ich rechne auf 21/2 Stunden für die 110Kms. Ist das realistisch?
Wie ist die Piste??
Danke für euere Infos
Annick
karl406 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 · #2hallo annik
ich würde mit 4-5 stunden rechnen.
gruß
karl
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 · #3Hallo,
teilweise ist die Strecke übles Wellblech oder Tiefsand ich denke auch nicht das man es ohne das Fahrzeug zu sehr zu belasten in deiner gewünschten Zeit schaffen kann.
Gruss Kurt
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Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 · #4karl schrieb:ich würde mit 4-5 stunden rechnen.
gruß
karl
Hallo Karl,
wie kommst du denn auf diese enorme Zeit?
Hallo Annik,
wir sind mit ein paar Foto-Stops 2,5 Stunden von Sesfontein bis Purros gefahren.
Ich zitiere hier mal den Part aus meinem Reisebericht:
Nach ca. 1 Std. fahren wir weiter, tanken in der weit verstreuten Ansiedlung Sesfontein, schauen uns kurz das sehr gepflegte Fort an und machen uns dann auf die Pad nach Purros. Zunächst ist die Straße noch breit. Die obligatorischen Rinder- oder Ziegenherden stehen stur auf der Straße und weichen nur zögernd den herannahenden Autos. Einige Reviere haben jedoch ruppige Furten mit versteckten Felsen, sodass unsere Hinterachse krachend protestiert und das Geschirr hinten im Canopy scheppernd mitschimpft. Himmel, Norbert, muss man denn jeden Findling mitnehmen? Allmählich windet sich die Pad in die Berge. Mit der atemraubenden Geschwindigkeit von ca. 30 km/h werden unsere Knochen kräftig durchgeschüttelt. Eine Straße mit den Traummaßen 80 – 60 – 40 (auf 80m, 60 Schlaglöcher mit 40 cm Tiefe). Unterwegs halten uns 2 Jungen auf Mulis an. Der eine zeigt mir seine blutende Wunde am Knie, die ich ihm rasch verarzte. Eine Flasche Wasser wechselt auch noch den Besitzer und dann reiten die beiden Burschen glücklich weiter. Weiter geht es über Waschbrettpisten und tiefsandigen Passagen, die ich genieße. Teilweise führt die Pad direkt im Flussbett entlang. Wieder sind viele Tiere zu sehen. Alles... nur keine Wüstenelefanten! Nach 2 ½ Std. haben wir Purros Camp erreicht. Auf Platz # 4, unter einer weit ausladenden Akazie, schlagen wir unsere Zelte auf. Der Baum wird von drei Graulärmvögeln bewacht, die ihrem Namen alle Ehre machen. Aber das ist harmlos gegen das Geschrei der Rotschnabel-Frankoline, die uns die wohlverdiente Nachtruhe rauben. Es wird 2.00 Uhr... 3.00 Uhr..., 4.00 Uhr... Gegen 3.00 Uhr bin ich mir sicher, dass ich sie Morgen früh umbringe... grrrr....LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 · #5Pascalinah schrieb:Hallo Karl,
wie kommst du denn auf diese enorme Zeit?
Hallo Annik,
wir sind mit ein paar Foto-Stops 2,5 Stunden von Sesfontein bis Purros gefahren.
LG Pascalinah
Und wir hatten auf dieser Piste einen üblen Blattfedernbruch 🤩 deshalb wage ich gar nicht zu schreiben wie lange wir hatten 😠 nix von easy 😛
PS
T4A gibt netto rund 2 1/4 Stunden an
PSs
Die Tiefsandpassage Giribis Plain ist sehr schön zu fahren
Gruss Kurt
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ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Apr. 2010 · #6Hallo Barbara,
Danke Du hast mich beruhigt! 😎
Der Karl und der Kurt haben einen Moment für einen Schweissausbruch gesorgt! 🤩
Bin im Oktober da mit Bekannten unterwegs und hatte die Strecke mit 21/2 Stunden einkalkuliert..... 🙂
Liebe Grüsse
Annick
Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. Apr. 2010 · #7Mit Motorrad bin ich die Strecke in 1 1/2h gefahren. Unser Begleitwagen mit Trailer war nur unwesentlich langsamer.
WIwinnie49 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 · #8Hallo Annik,
schaffen kann man es vielleicht schon in 2,5 Stunden. Für uns war es eine Tagesetappe mit Wüstenelefanten, Giraffen, schönen Pflanzen, Wasserdurchfahrten, Staubpassagen... Gerade den Flußlauf entlang gab es viel zu fotografieren und ich denke es wäre schade unter Zeitdruck zu sein. Bei der 1,5 Stunden Fahrt auf dem Motorrad hat man wahrscheinlich nur begrenzt die landschaftliche Schönheit wahrgenommen.
Viele Grüße, winnie
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Apr. 2010 · #9Hinsichtlich Landschaft und Tiere ist diese Strecke im Vergleich mit den meisten anderen im Kaokoveld eher unbedeutend. Da gibt's ganz andere Highlights. Wir werden deshalb diesmal durch Hoanib und Hoarusib von Sesfontein nach Purros fahren.
La Leona2'779 Beiträge · seit 200723. Apr. 2010 · #10Topobär schrieb:Hinsichtlich Landschaft und Tiere ist diese Strecke im Vergleich mit den meisten anderen im Kaokoveld eher unbedeutend. Da gibt's ganz andere Highlights. Wir werden deshalb diesmal durch Hoanib und Hoarusib von Sesfontein nach Purros fahren.
eindeutig schöner und anspruchsvoller!
WIwinnie49 Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #11Hallo,
dachte diese Strecke von der Puros Camp site durch den Hoarusibs - Hoarib nach Seisfontein wäre gemeint gewesen und für diese Strecke wollten mir 2,5 Stunden nicht in den Kopf.
Gruß Winnie
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Apr. 2010 · #12Für diese Strecke habe ich einen ganzen Tag eingeplant. habe dort auch schon einmal 2,5h hinter einer Elefantenherde gehangen, da keinerlei Möglichkeit bestand, die Tiere gefahrlos zu überholen.
myrio962 Beiträge · seit 200726. Apr. 2010 · #13Hallo, Annik,
Barbara hat ja auch viel Erfahrung im südl. Afrika gesammelt, wir jedoch hatten im Okt.2009 nach der Abfahrt am Nachmittag von Seesfontein nach einer Strecke von ca. 25 km erheblich Zeit gebraucht, denn die felsigen Strecken zwangen uns zur Vermeidung weiterer erlebter Reifenpannen zum Langsamfahren. Infolge Zeitmangel, mussten wir dann auf dem total einsamen Ganamub-Wildcamp übernachten, wo wir in der Nacht das sich durch aufkommenden Sturm entfachte Buschfeuer erlebten 🤩 , das ich unter Aufbietung aller Kräfte glücklicherweise dann doch noch löschen konnte.
Es hatte sich, wie es sich herausstellte, aus einem mit Sand abgedeckten Lagerfeuer der Vorgänger, vom Vorabend selbst wieder entzündet.
Vor Überraschung ist man nie sicher.
Also plant mal sicherheitshalber etwas mehr Zeit ein, da seid ihr auf der sicheren Seite.
Viel Freude wünscht euch Frank = myrio 🙂
myrio962 Beiträge · seit 200726. Apr. 2010 · #14Apropos Alleinfahrt durch das Hoanibtal, seid ihr da mit einem Jeep allein unterwegs?
Das wäre mutig. Wir hatten 2009 4 reifenpannen in Folge´und ein Dieseltankleck, wenn sowas in der absoluten Wildnis passiert, dann wirds eng!
Natürlich nur ohne Satphone.
Abenteuerlich Grüsse und good luck von myrio
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Apr. 2010 · #15Reifenpannen in den Trockenfluß-Tälern entstehen überwiegend durch Akaziendornen. Denen kann kein Reifen standhalten und durch kleine Wiederhaken arbeiten sich die Dornen immer tiefer ins Gummi.
Deshalb gilt die Regel, dass Schattenparker erheblich häufiger zum Reifenwechsel antreten müssen. Immer ausreichend Abstand zu den Bäumen halten und im Zweifel lieber langsam über Felsen, als in Reichweite der Bäume.