Maul- und Klauenseuche im Caprivi

11 Antworten · 2'688 Aufrufe · gestartet 14. Apr. 2010 von Chrigu
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Themenstarter7'272 Beiträge · seit 200614. Apr. 2010 · #1
Hallo

Wie die AZ berichtet gibt es wieder mal Maul- und Klauenseuche im Caprivi.

Deshalb gilt:
Keine Paarhufer oder deren Produkte dürfen bis auf weiteres innerhalb, aus oder in den Ost-Caprivi transportiert werden
Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2010
33,1k Beiträge · seit 200614. Apr. 2010 · #2
Hi Chrigu,

erstaunlich, dass die AZ jetzt mal darüber berichtet, denn die gibt es dort immer wieder. Deshalb gibt es ja auch den Veterinärzaun und die strengen Grenzkontrollen. In der Vergangenheit kam diese meist von Botswana nach Namibia rüber... weshalb deren strengen Kontrollen etwas in Frage gestellt sein dürften 😉

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
143 Beiträge · seit 200814. Apr. 2010 · #3
Deswegen an alle Selbstfahrer in Namibia, Botswana und Simbabwe der Hinweis, daß die Überprüfungen bei den veterinären Kontrollstellen verschärft werden! Es wird bestimmt wieder nach Fleisch- und Wurstwaren sowie Milchprodukten gesucht! Im Falle daß etwas gefunden wird, muß man sich darauf einstellen, daß diese Waren an Ort und Stelle konfisziert werden!

Im Normalfalle wird bei Durchsuchungen nur ein Blick in den Kühlschrank oder die Coolbox geworfen. Wenn da nichts ist (bzw. "vorgesorgt" wurde), dann ist die "Durchsuchung" i.d.R. beendet.

Für den Norden Namibias erwarte ich zudem auch die Einrichtung einiger mobilen Kontrollstellen, insbesondere auf dem Trans Caprivi Highway. Packt daher bereits alle Tierprodukte in eine Tüte! Sobald eine Kontrolle in Sichtweite ist, reicht noch ein schneller Griff in den Kühlschrank um die Tüte unter einer Jacke oder im Fußraum scheinbar "achtlos" und damit unverdächtig verschwinden zu lassen. Das klappt fast immer!

Liebe Grüße,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Gast14. Apr. 2010 · #4
Hallo,

das mit dem "Verstecken" ist so eine Sache.

Je nach Schwere des Ausbruchs oder Verlaufes wird auch schärfer kontrolliert. Mit Griff in die Schlafsackrolle, Kontrolle der Abdeckplane des Dachzeltes, Boxen öffnen, unter die Sitze schauen usw.

Also vorsichtshalber immer eine ausreichende Trockenfutterration mitnehmen....

Gruß
1'271 Beiträge · seit 200714. Apr. 2010 · #5
Hallo,

vielen Dank Chrigu für den Artikel aus der AZ.

Und es wäre echt klasse, wenn jetzt nicht sofort wieder die Tipps kommen, wo und wie man denn die Fleisch- und Wurstprodukte am besten verstecken kann!!!!!!

Was gibt uns Touristen das Recht, uns nicht an die jetzt geltenden Vorschriften zu halten? Die Menschen, die dort leben, leiden doch wohl am meisten unter den Vorgaben. Da werden wir Touris uns doch wohl auch daran halten können, für die paar Tage, in denen wir das Land besuchen dürfen.

Über dieses Thema gab es im Forum schon mehrere Diskussionen und es war nicht meine Intention, alles wieder aufwärmen zu wollen. Aber irgendwie kann ich auch nicht schweigen, wenn hier zum "schummeln" aufgerufen wird. Oder bringt Ihr dann das Fleisch aus dem Caprivi auch mit nach Deutschland (was übrigens auch verboten ist!!!!!!).

Es wäre schön, wenn sich auch die Touristen an die Vorgaben halten können. Natürlich ist es klasse, das leckere Fleisch genießen zu können. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Urlaub nicht extrem leidet, wenn man mal ohne Fleisch ein paar Tage unterwegs ist. Als wir das letzte Mal in Botswana unterwegs waren, gab es überhaupt kein Fleisch in Kasane aufgrund der Maul- und Klauenseuche. Die einzigen, für die das wirklich schlimm war, waren die Menschen, die dort leben. Wir Touristen sind nach ein paar Tage wieder woanders unterwegs, wo wir wieder lecker schlemmen können.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
111 Beiträge · seit 200614. Apr. 2010 · #6
Ich kann's nicht glauben 😠

Zitat Olli : Packt daher bereits alle Tierprodukte in eine Tüte! Sobald eine Kontrolle in Sichtweite ist, reicht noch ein schneller Griff in den Kühlschrank um die Tüte unter einer Jacke oder im Fußraum scheinbar "achtlos" und damit unverdächtig verschwinden zu lassen. Das klappt fast immer!
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2010
Gast14. Apr. 2010 · #7
moin,

auch ich finde es widerlich, wenn hier in diesem Forum zu ungesetzlichem Tun aufgerufen wird. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder -in welchem fremden Land auch immer- meint, er könne tun und lassen, was er möchte.
Peinlich!
143 Beiträge · seit 200814. Apr. 2010 · #8
Liebe Leute!!!

Da gibt es aber empfindliche Seelen hier im Forum! Ich wußte gar nicht, daß es hierzulande im schönen Namibia gesetzliche Vorschrift ist seine Lebensmittel in einem Kühlschrank lagern zu MÜSSEN! Da verstoße ich als gesetzestreuer Reiseleiter seit über 16 Jahren gegen das Gesetz!

Kann mir da schnell jemand weiterhelfen?

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
52 Beiträge · seit 200815. Apr. 2010 · #9
@Sambezi

...oder ausreichend Flüssigfutterration 😎
33,1k Beiträge · seit 200615. Apr. 2010 · #10
Hi Olli,
Namibia gesetzliche Vorschrift ist seine Lebensmittel in einem Kühlschrank lagern zu MÜSSEN!
Vielleicht schon, dann bei unserer Nam-Bürokratie weiß man ja nicht 😉 Aber im Ernst, Schilder und Hinweise verbieten die Produkte, egal wo sie gelagert sind. Und da ist aktives verstecken sicherlich nicht die Lösung.

Sonnige Grüße
Christian
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563 Beiträge · seit 200915. Apr. 2010 · #11
Hallo,

ich kann dem Gernot nur zustimmen!!! Wenn gleich auch ich erleben musste, wie ein Reiseveranstalter aus Windhoek den "Trick" von Olli angewandt hat. Meiner Meinenung nach sind solche Kontrollen wichtig und sollen auch zum Schutz der Nutz- und Wildtiere beitragen. Nur aus Bequemlichkeit solche Maßnahmen zu torpedieren ist m.E. nicht der richtige Weg.

Gruß Mike
3'175 Beiträge · seit 200615. Apr. 2010 · #12
Also man braucht seine Fleischvorraete eigentlich gar nicht verstecken, man geht einfach zum Staatsveterinaer und laesst sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen und schon sind alle Probleme geloest. Hoffe ich zumindest Jetzt 😉
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt