Euro fällt unter 10 Rand

73 Antworten · 18,9k Aufrufe · gestartet 18. März 2010 von klaus63
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Themenstarter630 Beiträge · seit 200818. März 2010 · #1
Vielleicht haben es einige noch nicht mitbekommen. Der Rand ist derzeit bärenstark. Der Euro ist anscheinend heute morgen kurzfristig unter 10 Rand (9,99) gefallen!

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
3'766 Beiträge · seit 200618. März 2010 · #2
klaus63 schrieb:
Vielleicht haben es einige noch nicht mitbekommen. Der Rand ist derzeit bärenstark. Der Euro ist anscheinend heute morgen kurzfristig unter 10 Rand (9,99) gefallen!

Gruß

Klaus
Ansichtssache, ich würde eher behaupten der Euro schwächelt gegenüber anderen Währungen wie US$, CHF und Rand 😛

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
1'723 Beiträge · seit 200918. März 2010 · #3
ahhhhhhhhhhhhhhh

fuer den moment koennte das fein sooo bleiben.; das waer mal ganz grossartig!!
noch ein paar wochen.. 9,50 waer fantastisch !!
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'612 Beiträge · seit 200718. März 2010 · #4
Crazy Zebra schrieb:
klaus63 schrieb:
Vielleicht haben es einige noch nicht mitbekommen. Der Rand ist derzeit bärenstark. Der Euro ist anscheinend heute morgen kurzfristig unter 10 Rand (9,99) gefallen!

Gruß

Klaus
Ansichtssache, ich würde eher behaupten der Euro schwächelt gegenüber anderen Währungen wie US$, CHF und Rand 😛

Gruss Kurt
wohl wahr, bald können wir Deutschen uns nicht einmal mehr einen Tagesausflug in die Schweiz leisten 😉
Bye bye Forum
37 Beiträge · seit 200818. März 2010 · #5
im Moment sieht das ZAR / EUR - Verhältnis so aus:
zuletzt bearbeitet 18. März 2010
33,1k Beiträge · seit 200618. März 2010 · #6
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 18. März 2010
1'723 Beiträge · seit 200918. März 2010 · #7
was willst du uns sagen ??
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
33,1k Beiträge · seit 200618. März 2010 · #8
Lieber nichts 😉

Außer vielleicht die Entwicklung im letzten Jahr:
http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/eurofxref-graph-zar.en.html
(unten kann man auch die Entwicklung seit 1999 auswählen... und da liegen wir noch gut 40% drüber bzw. drunter)

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast18. März 2010 · #9
Hallo,

Mich wundert schon länger, dass das Thema hier noch nicht diskutiert wurde. Sonst gibt es bei Preiserhöhungen immer gleich einen Aufschrei. Der EUR hat in den letzten 12 Monaten 30% gegenüber ZAR/NAD verloren (bei 18 Monaten als Betrachtungszeitraum sogar fast 50%). Alles was in lokaler Währung abgerechnet wird, ist entsprechend 30% teurer als vor einem Jahr: Unterkünfte, Nationalparks, Benzin, Lebensmittel, ggf. auch Mietwagen und lokale Flüge. Das macht schon einen Unterschied.

Betrachtet man es langfristig, so sind wir jetzt nur wieder ziemlich genau beim Durschnittskurs der letzten 5 Jahre angelangt (10,07).

Beste Grüße

Guido
1'155 Beiträge · seit 200618. März 2010 · #10
Christian hat recht.

Es kann noch viel ungünstiger kommen. Nur, wer geht dann, bei diesen –jetzt schon teueren Preisen- überhaupt noch
ins südliche Afrika?

Eine Übernachtung in unsere bevorzugten Lodge in Kapstadt kostet zum Beispiel heute fast 3 mal mehr als vor 8 Jahren.
2'612 Beiträge · seit 200718. März 2010 · #11
Andererseits freuen sich etliche Südafrikaner/Namibianer, dass ein Aufenthalt im EUR-Währungsraum wieder etwas preiswerter wird 🙂

Es gibt immer Gewinner und Verlierer bei Währungsschwankungen. Gefährlich sind m.E. eratische Schwankungen, da man (Privatpersonen, Unternehmen) sich dagegen nur bedingt absichern kann. Aber ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion zum System fester bzw. flexibler Wechselkurse anzetteln...
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 18. März 2010
3'700 Beiträge · seit 200918. März 2010 · #12
und außerdem ist ein schwacher Euro gut für die Exportwirtschaft in D, sichert damit Arbeitsplätze und ein Einkommen, dass wir dann wiederum in Urlaub in Namibia investieren können.

LG Marina 😄
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'155 Beiträge · seit 200619. März 2010 · #13
@Marina

...das sehen die vielen Deutschen die in der Schweiz arbeiten sicher ganz anders : -)

Gruss Beat
281 Beiträge · seit 200619. März 2010 · #14
Kann man wirklich von einer "Euro - Schwäche" sprechen, wenn man einen langjährigen Durchschnitt zum US $ betrachtet...???

http://merky.de/rvdd1f


Der derzeitige Kurs spiegelt eher einen Mittelwert gegenüber dem US $ dar.
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
3'766 Beiträge · seit 200619. März 2010 · #15
michael schrieb:
Kann man wirklich von einer "Euro - Schwäche" sprechen, wenn man einen langjährigen Durchschnitt zum US $ betrachtet...???

http://merky.de/rvdd1f


Der derzeitige Kurs spiegelt eher einen Mittelwert gegenüber dem US $ dar.
Hallo Michael,

ausgehend davon das zum Beispiel in Nationalparks einiger Länder die US-Währung die Leitwährung ist, die Preise erheblich angestiegen sind und ich für den Euro weniger erhalte und mehr zu bezahlen habe für die gleiche Leistung,
kommt das für den Ottonormsalverbraucher als Euroschwäche daher. Für den Konsumenten ist es wohl nicht massgebend ob es für den Finanzstrategen einen Mittelwert darstellt.

Ich bekomme weniger für mein Geld ergo kann ich mir weniger Leisten, das kommt in den Köpfen an.

Als Schweizer der aber vieles in Euro bezahlen muss ist die jetzige Situation eine Kaufkraftsteigerung und dies ist Psychologisch nicht unwichtig.

Ob das bei den Profis anders gesehen werden muss enzieht sich meiner Kenntnis.

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 19. März 2010
2'612 Beiträge · seit 200719. März 2010 · #16
michael schrieb:
Kann man wirklich von einer "Euro - Schwäche" sprechen, wenn man einen langjährigen Durchschnitt zum US $ betrachtet...???

http://merky.de/rvdd1f


Der derzeitige Kurs spiegelt eher einen Mittelwert gegenüber dem US $ dar.
Hallo Michael,

wusste gar nicht, dass Du auch "Chartanalyse" betreibst - das machen doch sonst nur hochbezahlte Banker oder selbsternannte Börsenprofis im Fernsehen 😉

Spaß beiseite und mal eine ernsthafte - fast schon rhetorische - Frage: ist es für Dich als Unternehmer bei größeren Währungsschwankungen nicht viel schwieriger - und auch teurer - sich dagegen abzusichern?

Interessierte Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 19. März 2010
2'612 Beiträge · seit 200719. März 2010 · #17
Butterblume schrieb:
und außerdem ist ein schwacher Euro gut für die Exportwirtschaft in D, sichert damit Arbeitsplätze und ein Einkommen, dass wir dann wiederum in Urlaub in Namibia investieren können.

LG Marina 😄
Soweit die herrschende Meinung in Politik und Wirtschaft.

Kannst Du zu Deinem Chef gehen und durchdrücken: "hej, ich möchte dieses Jahr vier Wochen nach Namibia, leider ist der EUR so schwach, ich brauche 20% mehr Gehalt, meine Kontonummer kennen Sie ja." Wenn ja, herzlichen Glückwunsch zum verständnisvollen Chef, der Dir vier Wochen Urlaub und eine passende Gehaltserhöhung gewährt 😉
Bye bye Forum
281 Beiträge · seit 200619. März 2010 · #18
Volker,

natürlich passen wir Kalkulationen fortwährend an Währungsparitäten an - zu beiden Seiten.Manchmal wird dann etwas billiger, manchmal aber leider teurer.

Eine solche Abischerung kostet nichts, Voraussetzungen sind aber Bonität und Sicherheiten für die Bank.

Für den Kunden ist das absolut kostenneutral
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
2'612 Beiträge · seit 200719. März 2010 · #19
michael schrieb:
Volker,

natürlich passen wir Kalkulationen fortwährend an Währungsparitäten an - zu beiden Seiten.Manchmal wird dann etwas billiger, manchmal aber leider teurer.

Eine solche Abischerung kostet nichts, Voraussetzungen sind aber Bonität und Sicherheiten für die Bank.

Für den Kunden ist das absolut kostenneutral
Schön, wenn Du steigende Preise aufrund von Wechselkurseffekten am Markt (noch) durchsetzen kannst 😎 Funktioniert aber auch nur dann dauerhaft, wenn es die wesentlichen Player einer Branche genauso machen. Wärst Du nicht glücklicher, wenn die Währungsschwankungen geringer ausfallen würden und Du Dich auf Dein "Kerngeschäft" konzentrieren könntest?

Jetzt ein wenig off-topic: Währungen sind und waren der Spielball für Spekulanten, weil so viel Liquidität im Markt ist und enorme Geldmengen bewegt werden. Mit Kaufkraftparität - wie die Wirtschaftstheorie gerne argumentiert - haben Wechselkurse nur noch wenig zu tun, dazu ist der Finanzsektor viel zu bestimmend in dem Markt.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 19. März 2010
3'700 Beiträge · seit 200919. März 2010 · #20
@Volker,

bin mein eigener Chef und arbeite einfach noch mehr, dann kommt auch mehr rein! Fühle mich leider dafür verantwortlich, dass meine Mitarbeiter morgen noch einen Arbeitsplatz haben, bzw. deren Ehemänner, die beim Daimler, VW oder BMW etc. arbeiten und auf den Export der produzierten Güter angewiesen sind.

Die trauen sich erst gar nicht bei dieser konjunkturellen Lage in den Urlaub zu fahren bzw. investieren in einen preiswerten Urlaub an der schönen deutschen Ostseeküste. Und da haben wir dann wieder alle etwas davon -> zumindest bis der Euro wieder stärker ist.

Wir haben einige Jahre von einem super starken Euro profitiert.

Aber ist halt alles Ansichtsache.

LG Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de