MAmarenneedshelpThemenstarter30 Beiträge · seit 201017. März 2010 · #1Hallo liebe Forenmitglieder,
inzwischen habe ich hier schon den einen oder anderen Reisebericht gelesen und bin wirklich seeeeehr beeindruckt! Bei unserer Terminplanung hat sich jetzt rausgestellt, dass wir entweder 3 Wochen im August bis Anfang September nehmen können oder erst wieder ab Oktober.
Was würdet Ihr denn empfehlen, wenn man die Wahl hat? August oder Oktober?
Ausserdem frag ich mich wie man denn eine Tour mit Übernachtungsmix denn eigentlich plant. Also Camping, Lodges und Farmen. Da brauchen wir doch auf jedenfall so ein DachzeltAuto oder? Ich frage mich eben, ob es nicht billiger kommt, gleich ohne Camping, wegen den Mietauto-Kosten.Die Dachzeltautos sind ja schon viel teuerer als die normalen PKW.
Mit der Route hab ich noch gar nicht angefangen zu planen.
Was ich rein vom Thema her unbedingt sehen möchte sind Elefanten, Himbas, Wüsten, sonst natürlich auch andere Tiere und tolle Landschaften.
Bekannte von mir haben gemeint, dass wir bei Namibia unbedingt noch Botswana mitnehmen sollten....
Wie ist denn Eure Meinung dazu?
3 Wochen haben wir höchstens Zeit!
Bin über jeden Tip und Info dankbar 🙂
LG
Maren
Silberadler563 Beiträge · seit 200917. März 2010 · #2Hallo Maren,
hinsichtlich des Klimas schau bitte unter
http://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/namibia/klima-und-beste-reisezeit.php An Deiner Stelle würde ich in den drei Wochen nur Namibia bereisen. Als "Einsteigerland" in das
Südliche Afrika ist das Land geradezu ideal.
Gruß Mike
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200617. März 2010 · #3Hallo Maren
für eine Einsteigerreise nach Namibia kannst Du auf Camping verzichten und einen normalen PKW mieten. Wir persönlich ziehen zwar das campieren in Namibia vor. Weil es wirklich schön ist, wenn Du aber auch einige Lodges und Gästefarmen besuchen möchtest, sind die Kosten für das Fahrzeug mit Dachzelt schon sehr hoch.
Drei Wochen sind auch für Namibia nicht wahnsinnig viel. Da würde ich nicht noch Botswana reinpacken. Speziell wenn Ihr auch noch zu den Himbas wollt.
August und Oktober ist beides gut. Im Oktober hast Du aber mehr Tageslicht aber auch mehr Hitze als im August. Ich bevorzuge den Oktober.
Ich empfehle Dir in etwa (Anzhal Nächte in ():
Windhoek (1)
Sossusvlei (2)
Swakopmund (2)
Brandberg (2)
ev. Kamanjab (1)
Palmwag (1)
Epupa (2)
ev. Ruacana (1)
Etosha (min. 4)
Windhoek (1)
Die restlichen Tage geben noch etwas Luft in der Planung. Besorge Dir einen anständigen
Reiseführer und eine gute Karte zum Planen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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joli3'491 Beiträge · seit 200617. März 2010 · #4Hallo Maren,
erstmal herzlich willkommen bei den "Namibia-Verrückten". Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen, dass Ihr Euch für eine Reise nach Namibia entschieden habt. 3 Wochen sind nicht viel, aber man kann damit etwas Vernünftiges anfangen - wenn man den Mut aufbringt sich einzuschränken, was Zahl der Ziele und Reise-km anbelangt.Deshalb: Botswana würde ich schon mal aus allen Überlegungen streichen.
Als Reisezeit würde ich den Oktober vorziehen: nicht nur wegen des längeren Tageslichts, sondern auch der Temperaturen wegen. Namibia im August kann noch ganz schön kalt sein - vor allem nachts. Und " nachts" heißt in Namibia ab 18.00 Uhr.Da ist der Oktober schon deutlich angenehmer und tagsüber auch nicht soooo heiß, dass man eingeht.
Auto und Unterkunft: Ihr habt schon recht - ein Fahrzeug mit Dachzelt ist meist deutlich teurer als ein "Normal-Fahrzeug". Hinzu kommen dann ja auch noch die Campingplatzgebühren.Und wenn Ihr sowohl Camping machen als auch in Lodges übernachten wollt, dann steht Euer teures campingfähiges Auto vor der Lodge-Tür, ohne dass Ihr den Mehrpreis nutzt.Ich stimme Chrigu zu, dass Ihr als Erstbesucher in Lodges und auf Gästefarmen übernachten solltet, zumal Ihr dort auch noch mehr von Land und Leuten erfahrt. Billig sind die meist auch nicht, aber sie bieten iaR mehr als nur eine Schlafgelegenheit und gutes Essen.
Zur Reiseroute hat Euch Chrigu ja auch schon mal einen Vorschlag gemacht. Ich halte den für gut; vielleicht würde ich auf Eupupa verzichten, weil es doch sehr weit in den Norden geht.In Palmwag Schluss zu machen - auch von dort kann man zu den Himba - und danach nach Etosha zu fahren,halte ich für eine Kürzung, die das Namibia-Erlebnis nicht schmälern wird.
Bei aller Träumerei solltet Ihr nicht vergessen, schnellstmöglich zu buchen. Oktober ist eine sehr beliebte Reisezeit und Etosha ist DAS Hauptziel aller Namibia-Reisenden.Auch Flüge stehen nur begrenzt zur Verfügung. Also ran an die Arbeit....
Gruß Joli
MAmarenneedshelpThemenstarter30 Beiträge · seit 201017. März 2010 · #5Vielen lieben Dank,
eure Beiträge helfen mir seeeeeeeehr weiter! Hab gerade nach Flügen im Oktober geschaut. Hätte gerne einen Direkt-Flug - und da gibt´s ja von München-Windhoek die Airberlin.
Hätte einen tollen Flugpreis gefunden vom 13.Okt.bis 01.11. sind dann allerdings nur 19 Tage statt 21 und da der Hinflug erst Abends ist und der Rückflug gleich morgens, sind es aber eigentlich nur 17 Tage 😐 Da wird die Reise ja immer kürzer. Die anderen Flüge sind allerdings doch einiges teurer - aber ich schau einfach noch weiter...............
Super vielen Dank auch für die vorgeschlagene Route, die werde ich mir schnellstmöglich genauer ansehen! Aber zuerst noch Flug, da muss ich wirklich schnell sein........und dann Auto !
Alles Liebe
Maren
janet1'419 Beiträge · seit 200917. März 2010 · #6Ahoi,
wir haben als Ersttäter beides kombiniert, campen und Lodges - einfach aus dem Grund, weil Du an vielen Orten einfach als Camper viel näher an der Natur bist, die nächtlichen Geräusche anders wahrnimmst etc.
Ausserdem wollten wir einen 4x4 haben, wir haben ihn letztendlich tatsächlich nur 2x gebraucht, aber alleine die Ausstattung war halt ein Traum, immer kühle Getränke etc dank Kühl/Gefrierschrank an Board, die Möglichkeit an schöne Kulissen zu fahren und da in Ruhe zu frühstücken und Eier zu brutzeln etc ..... und irgendwie sitzt man schon anders drin, ist halt ein anderes Fahrgefühl.
Auch kann man an manchen Plätzen einfach nur campen, mitten im Köcherbaumwald beispielsweise, oder in Sesriem, um eine Stunde eher im Park zu sein (gut, bietet eine gewisse Lodge auch).
Die Lodges haben wir zwischenrein genommen, und sie aufgrund ihrer Lage oder Bauweise ausgesucht, und es war zwischendrin ein netter Luxus gegenüber dem Dachzelt 😉
Richtig ist allerdings eins: in der Zeit in der Du Dich in Lodges aufhältst steht Dein teurer 4x4 mit Dachzelt umsonst rum.
Alles in allem ist es ne Geschmacks- und v.a. Kostenfrage. Campen kann man aber z.B. auch mit nem kleineren 2x4 und Bodenzelt. Oder man steckt das Geld für den 4x4 mit Campingausstattung in schöne Lodges, da bekommst Du einige Schmankerln dafür ^^
Wir wollten aber halt einen 4x4 und auch einfach wegen dem Erlebnis dort campen, auch wenns für uns absolutes Neuland war (sowohl Namibia als auch das Campen), und ich habs in keinster Weise bereut und würde es auch immer wieder so machen.
Und da man sich bei so ner Reise eh sehr viel Zeit im Auto aufhält, wars uns das einfach wert 😉
Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Burschi4'140 Beiträge · seit 200917. März 2010 · #7Hallo Maren,
habe vor vielen Jahren als Bodencamper mit einem 2x2 angefangen. Im Laufe der Jahre habe ich dann immer einen 4x4 mit Dachzelt genommen aus den gleichen Gründen wie Janet (näher an der Natur, besserer Komfort, gelegentlich einfach sicherer und immer häufiger dann auch gebraucht) Dazwischen verzichte ich aber bis heute nicht auf einen Zwischenaufenthalt auf einer Lodge (lerne neue Leute kennen und vor allem mal wieder echt leckeres Essen.
Die Reiseroute von Chrigu ist o.k., allerdings würde ich beim ersten Mal Epupa auch weglassen und dafür noch einen Tag auf einer Gamelodge mit weniger Fahrerei einlegen.
Auf jeden Fall aber solltet ihr Etoscha und Sesriem schnell buchen, kann sein, dass da z.T. schon alles belegt ist. Und die Flüge werden auch nicht billiger! Also ran an den Speck!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Neil32 Beiträge · seit 200617. März 2010 · #8als "ersttäter" sind doch 3 wochen ideal ... das was ihr vorhabt, machen manche in 2 wochen ... das sag ich nur: don't copy this!
ich würde vorschlagen: machste 1 woche süden, 1 woche norden (das wäre die klassische route zu den highlights in namibia und die ist in 14 tagen echt machbar) und hängst noch ne woche entspannung - entweder auf ner netten lodge und/oder in swakopmund oder so - hinten dran ... campen oder nicht campen ? das liegt wirklich an den individuellen wünschen, präferenzen usw. des einzelnen ...
wenn du campen willst, geht sicher kein weg an nem 4x4 mit dachzelt vorbei ... wenn nicht, dann kannst du durchaus auch mit nem 2x4 durch namibia reisen ...
auf den schotterpads musst du sowieso, egal ob 4x4 mit dachzelt (achtung: höherer schwerpunkt!!) oder mit nem 2x4 pkw aufpassen! nie schneller wie 80 ist da die devise! daran sollte man sich wirklich halten!
ACAchim_Sch79 Beiträge · seit 200919. März 2010 · #9Ich kann euch auch nur zu einem Campingurlaub in Namibia raten. Das campen dort ist einfach genial. Man erlebt die Natur richtig. Und die Campingplätze sind dort ganz anderes als in Europa. Und wenn man dann keine Lodgen buchen würde ich persönlich zu einem schönen 4x4 raten (auch wenn man ihn nicht unbedingt braucht), aber es macht einfach Spaß!!!