UNSERE FREUNDE DIE CHINESEN

35 Antworten · 6'147 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2010 von Miss Ellie
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1'155 Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #21
Ein Schwert zu besitzen alleine nutzt nichts, man muss es auch richtig halten können.

Viele die mit Chinesen oder Asiaten Geschäfte machen wollen, scheitern an solchen Weisheiten : -)
42 Beiträge · seit 200925. Feb. 2010 · #22
@ Elch

Das finde ich doch sehr drastisch, wohl sogar rassistisch ausgedrueckt. Glaubst du, in China gaebe es keine Freundschaften oder Gastfreundschaft? Ich selbst hatte (seit langem kein Kontakt mehr, er lebt in den USA) einen chinesischen Freund, auf den voller Verlass war und ueber den ich nichts schlechtes sagen kann!

Vorsicht ist wohl eher im geschaeftlichen angesagt!

@ TomCat:

Schoene richtige Weisheit, die gefaellt mir ehrlich! Von Dir oder von Konfuzius? 😎
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2010
1'155 Beiträge · seit 200625. Feb. 2010 · #23
Hallo Gereon... diesen Ratschlag hat mir einmal ein alter Mönch in Laos gegeben, ob er das Zitat selber erdacht hat, weiss ich nicht..

Gruss Beat
447 Beiträge · seit 200825. Feb. 2010 · #24
Es gibt keine "Freundschaft" mit einem Chinesen, ohne dass dieser daraus einen Vorteil ziehen will. Wenn er merkt, dass das nicht klappt, bist Du für ihn schnell erledigt; das ist bei den Chinesen einfach 'Programm', genauso, wie Du es hier beschrieben hast.
Verallgemeinerungen wie diesen möchte ich entschieden widersprechen! Auch ich stehe China aus den angeführten Gründen erstmal sehr skeptisch gegenüber, und bei meinen Geschäftsreisen dorthin ist mir beim Besuch eines Marktes echt alles vergangen.
ABER
1. Ich habe langjährige, gute chinesische Freunde (einfach Freunde, ohne über die Freundschaft hinausgehende Interessen)
2. andere Länder, andere Sitten.
3. es wird so oft die "Angst" vor China in der Presse geschürt, und manche Berichterstattung und mancher Kommentar lassen mir echt die Haare zu Berge stehen!
und
4. manchmal drängt sich mir der Verdacht auf, dass Neues und Andersartiges bei vielen Menschen erstmal reflexartig eine konsequente Abwehrhaltung erzeugt. Es macht offenbar Angst.

Die chinesische Kultur mit all ihren Errungenschaften, die sich in Tausenden von Jahren entwickelt hat, und die Chinesen selbst sind nicht so durch und durch schlecht, wie das oftmals in der Presse und einigen Posts hier dargestellt wird.
Das sollte man, bei aller angebrachten Vorsicht, bitte nicht vergessen.

Viele Grüße,
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2010
1'250 Beiträge · seit 200925. Feb. 2010 · #25
@Gereon und OlliBö,

irgendwie habe ich schon manchmal das Gefühl, dass man einfach nur mal was "loslässt", um den anderen zu belehren oder auszugrenzen.
Vielleicht solltet ihr nochmal alle Beiträge in diesem Thread lesen und vor allem auch die Überschrift......
Ich lasse mir jedenfalls nicht unterstellen, ich hätte mich rassistisch ausgedrückt, nur weil ich meine Meinung geäußert habe. Mit Rassismus hat das nun wirklich nichts zu tun.
Außerdem - freut Euch doch einfach, wenn ihr andere und bessere Erfahrungen gemacht habt; ich habe eben solche gemacht.

Viele Grüße vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
42 Beiträge · seit 200925. Feb. 2010 · #26
Hallo Elch,
ich will dich hier echt nicht belehren, aber wenn du so allgemein formulierte stereotypen loslaesst wie

Elchontherun schrieb:
Es gibt keine "Freundschaft" mit einem Chinesen, ohne dass dieser daraus einen Vorteil ziehen will. Wenn er merkt, dass das nicht klappt, bist Du für ihn schnell erledigt; das ist bei den Chinesen einfach 'Programm'

dann must du auch mit ner Reaktion rechnen! Haettest ja einschraenken koennen, dass zumindest deine Erfahrungen ausnahmslos schlecht sind, aber du scherst in obigen Zitat alle Chinesen ueber einen Kamm!

@Beat

Cool. Hoert sich in bisserl so an wie bei Rambo, als er im Kloster war bevor er reaktiviert wurde 🤪
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2010
447 Beiträge · seit 200825. Feb. 2010 · #27
Lieber Elch,

auch mir lag es fern Dich belehren zu wollen und noch viel ferner Dich auszugrenzen.
Ich habe alle Beiträge im Thread gelesen, auch die Überschrift.
Und es war mir wichtig, Deine Aussage nicht einfach so stehen zu lassen, weil ich eben andere Erfahrungen gemacht habe.
Es tut mir Leid, dass Du schlechte Erfahrung gesammelt hast, aber trotzdem sind dann nicht alle Chinesen so schlecht, wie Dein Kommentar einen glauben lässt.
Nix anderes wollte ich sagen - sorry, wenn Du das als belehrend und ausgrenzend empfunden hast. Das war nicht meine Absicht.

Aber manchmal, auch in dem anderen China Thread, hat sich aus all den negativen Kommentaren so ein gemeinsames "Drauf kloppen" entwickelt, dass ich hier eben auch mal eine andere Sichtweise reinbringen wollte.

Friedliche, hoffentlich nicht belehrend wirkende und integrierende Grüße 😉 ,

Kathrin
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
3'766 Beiträge · seit 200625. Feb. 2010 · #28
Crazy Zebra schrieb:
Ich hatte mal in Asien mit einem Chinesen ein laaaaaanges Gespräch,

ein Satz von ihm geht mir nicht mehr aus dem Sinn, der ging sinngemäss so.

Das Täuschen seines Geshäftspartnes ist eine hohe Kunst und Teil der Kultur Chinas und wir in keinerweise als etwas schlechtes angesehen, ganz im Gegenteil.

Der der sich täuschen lässt ist einfach ein schlechter Handelspartner und selber schuld und hat so wie so sein Gesicht verloren.

Im Nachgang zu diesen Satz hatt sich meine Beziehung zu Fernost etwas verändert.

Gruss Kurt
Ich zitiere mal mich selbst!

Mir ging/geht es darum das der Chinese (explizit) damit meine ich zB keine Japaner ganz eigene Wertevorstellung hat und dies im Besonderen in der Geschäftswelt.

Im Gegensatz zu den Japanern der selbstverständlich auch und wie wir auf einen Vorteil bedacht ist, kennt der Chines das Wort «Win-Win» wohl eher nicht.

Ich habe hier im Forunm schon gehört
«wenn dein Foto kopiert/verwendet wird, sei stolz drauf»
nun so sieht es der Chinese auch und er hat leider keine Skrupel das 100pro durchzusetzten egal wieviel Copirights und Patente du hast.

Macht und streben nach der Nr1 mit allen Mitteln ist für ihn ein legales Mittel. Das wir hier im Westen mehr als nur überfordert sind mit dieser Kultur ist leider so.

Nur auf Dauer wird es wirklich gefährlich, wie viele lassen in China produzieren um es einigen wenigen zu ermöglichen Unsummen zu verdienen und es ist ihnen nur vordergründig nicht egal wie viele Arbeitsplätze hier vernichtet werden. Und genau diese westliche Gier nutzt der Chinese aus ob das nun clever oder schamlos ist überlass ich euch.

Das Individuum Chinese das faktisch nicht existiert ist sehr wohl zu einer Freundschaft bereit ohne Kompromisse nur Handeln und Freundschaft das trennt es sauber und dem sind wir unterlegen.

Und was mir wirklich nicht passt ist der Umgang mit Tieren und dem Individuum

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2010
1'457 Beiträge · seit 200625. Feb. 2010 · #29
. . .Der Chinese zeichnet sich durch seinen niederen Körperbau und gelbliche Haut aus, er ist im Grunde ein gutes Wesen, hat aber eine Hinterlistigkeit die seines Gleichen sucht. . .

Also kommt Leute, was ist den bitte ein Chinese ? Han, Uigur, oder doch Hui Hui ?
"Minderheiten werdet ihr jetzt schreien - über 90 % sind Han." - Ja aber was ist ein Han, was ist ein Deutscher ?

Wer waren früher die Deutschen Auswanderer ? zu einem großen Teil zum Beispiel Juden. Also sicher auch keine "Durchschnittsdeutschen".

Ach Übrigens: Deutsche waren in Südwest in der großen Mehrheit Männer. In vielen Afrikanischen Ländern ist das mit Chinesen auch heute so. Und da sollten doch zumindest die Frauen unter euch aufspringen und sagen:
"Moment ! Geschlechter sind (in Ihrem Wesen) eben NICHT gleich."

Gender ist so oder so en vogue, oder nicht ? 🙄
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2010
447 Beiträge · seit 200826. Feb. 2010 · #30
Hallo Kurt,

tja, da liege ich wohl eher mit Konno auf einer Wellenlänge, denn bei Deinem Beitrag bin auch ich über den Begriff "der Chinese" gestolpert.
Schwierig, ein derart großes und heterogenes Volk pauschal zusammenzufassen.

Dass Chinesen keine Japaner sind, mit allen Konsequenzen, versteht sich (zumindest für mich) von selbst.
Im Gegensatz zu den Japanern der selbstverständlich auch und wie wir auf einen Vorteil bedacht ist, kennt der Chines das Wort «Win-Win» wohl eher nicht.
Naja, ich nehme das "wohl eher" zur Kenntnis und lasse das mal so stehen.
Nach meiner Erfahrung gibt es durchaus Chinesen, die das Wort "Win-Win" kennen, die sind dann mit "wohl eher" abgegolten.
Macht und streben nach der Nr1 mit allen Mitteln ist für ihn ein legales Mittel. Das wir hier im Westen mehr als nur überfordert sind mit dieser Kultur ist leider so.
Die Kultur ist anders und uns fremd. Viele können damit nicht umgehen, ich schließe mich hier auch nicht aus.
Aber Stereotypen raushauen, China im Allgemeinen verteufeln und Einzelbeispiele als Beleg dafür heranziehen, dass alle Chinesen schlecht sind, wie das oft getan wird (nicht von Dir, bitte nicht falsch verstehen), bringt niemanden weiter.
Nur auf Dauer wird es wirklich gefährlich, wie viele lassen in China produzieren um es einigen wenigen zu ermöglichen Unsummen zu verdienen und es ist ihnen nur vordergründig nicht egal wie viele Arbeitsplätze hier vernichtet werden. Und genau diese westliche Gier nutzt der Chinese aus ob das nun clever oder schamlos ist überlass ich euch.
Ist es mehr oder weniger schamlos von den Chinesen die westliche Gier auszunutzen, als die westliche Gier an sich? Unbestritten ist diese westliche Gier an sich ja dann wohl ebenfalls schamlos, oder? Wer das als clever empfindet- naja, der ist wohl Unternehmer 😉
Das von dir geschilderte Szenario ist die dunkle Seite der Globalisierung.
Ich persönlich achte darauf, was ich kaufe, und versuche "Made in China" möglichst zu vermeiden.
Das Individuum Chinese das faktisch nicht existiert ist sehr wohl zu einer Freundschaft bereit ohne Kompromisse nur Handeln und Freundschaft das trennt es sauber und dem sind wir unterlegen.
Ja, die asiatische Kultur ist nun mal, im Gegensatz zu unserer und auch der amerikanischen, keine Kultur der Individuen.
Das ist für uns schwer verständlich und fremd.
Ich bin nicht sicher, ob man es so stehen lassen kann, dass Chinesen im Allgemeinen Handeln und Freundschaft sauber trennen.
Wichtig ist in China das Guanxi, ein gegenseitiges Geben und Nehmen innerhalb eines Beziehungsnetzwerkes.
Natürlich gibt es hier Unterschiede zu unseren westlichen Werten. Aber ob wir dem wirklich unterlegen sind - ich weiß nicht...
Auch China mit all seiner Wirtschaftskraft hat eigene Probleme und ist, trotz aller Größenvorteile, ein Teil im Geflecht unserer Weltwirtschaft.
Ich beobachte die Entwicklungen sehr gespannt.
Und was mir wirklich nicht passt ist der Umgang mit Tieren und dem Individuum
100% Zustimmung. Und den Umgang mit der Umwelt möchte ich hier auch noch mit aufnehmen, denn der passt mir ebenfalls überhaupt nicht.

Es ist ein spannendes Thema - und bestimmt schließt Chrigu bald diesen Thread, weil er ja wirklich nix mit Reisen im Südlichen Afrika zu tun hat 😊

Viele Grüße,

Kathrin
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
3'766 Beiträge · seit 200626. Feb. 2010 · #31
Liebe Kathrin,

ja da hast du recht, ich kann und will es erst gar nicht versuchen jeden einzelnen Chinesen ca. 1'000'000'000 mit in meine Ueberlegungen einbeziehen. Grundsätzlich wird ein Volk als ganzes wahrgenommen so wie die Deutschen von "den Schweizern" reden obwohl es da sehr grosse Kulturelle unterschiede gibt, da werden auch alle über ein Scheit gezogen wie unlängst bewiesen wurde.

Das du keine Produkte made in China" kaufen möchtest ehrt dich, aber bereits da hast du das Gleiche getan wie ich, du hast die Guten mit den Schlechten zusammengeführt 😛

Und das Thema Chinesen und Afrika war hier der Post und deshalb frage ich mich weshalb der eine Teil nicht auch mal ausführlicher besprochen werden darf.

Ich finde den Ruf nach Schliessung eines Fred immer sehr bedenklich nur weil jeamnd meint das gehöre nach seiner Ansicht nicht in ein Reiseforum, solange niemand beleidigt wird und es auch Leute gibt die "freiwillig" etwas tiefer in ein Thema vordringen gibt's für

CHRIIIIGUUUU BITEEEEEEE SCHLIESSSSSSSSSSSSSSSSSSSSEN

keinen Grund.

Ich finde solche Freds sogar sehr oft besser als die meisten "kennt jemand die XX Lodge" 🙂

Gruss Kurt


Nachtrag:
Und damit entgüldig alle auf mich einhauen können

Ja ich bin ein Globalisierungsschwarzseher was die wirtschaftlichen Belange angeht, weil ich bin überzeugt dass da einige auf der Strecke bleiben 🙁
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2010
1'003 Beiträge · seit 200826. Feb. 2010 · #32
Es geht natürlich auch immer etwas am Thema vorbei.

Ein gewisser Neid darüber, dass die Chinesen nun die Aufenthaltsgehmigung bekommen haben (und vielleicht der eine oder andere hier im Forum nicht), schlägt um in eine Richtung den Chinesen die Schuld zu geben - die sind ja nur die Nutznießer.

In erster Linie ist Namibia eine Demokratie und wie man die Gesetze auf wen anwendet, das ist eine interne Angelegenheit und wenn es die Bürger stört, müssen sie diesem bei der nächsten Wahl Ausdruck verleihen.

Aber Namibia könnte auch seine Einwanderungsgesetzgebung dahin ändern, dass Deutsche (und Schweitzer etc.) gar nicht einwandern dürfen, sondern nur Chinesen - warum nicht?!

Der Westen will halt bei Hilfen immer seine Vorstellungen von Demokratie plakativ durchsetzen. Da ist es verständlich, dass man lieber anderes geld "ohne Auflagen" nimmt - und die Billigarbeiter interessieren die politische Elite in NAM , glaube ich, nicht. Aber das ist eben deren Vorstellung von Demokratie und ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. Mit diesem wachsenden Problem müssen sich aber die Namibier selbst auseinandersetzen - auch mit Gier gepaart mit Inkompetenz - und allen Konsequenzen, die das hat.

Und das hat alles eigentlich nicht so sehr mit den Chinesen zu tun.

alles natürlich rein subjectiv. 🤨

Gruss
Christian
447 Beiträge · seit 200826. Feb. 2010 · #33
Da hast Du mich aber gründlich missverstanden, Kurt, ich wollte mitnichten nach einer Schließung des Threads schreien. Schließlich finde ich, wie ich geschrieben habe, dieses Thema sehr spannend.
Und damit entgüldig alle auf mich einhauen können
Ja ich bin ein Globalisierungsschwarzseher was die wirtschaftlichen Belange angeht, weil ich bin überzeugt dass da einige auf der Strecke bleiben
Und eingehauen hab ich auch noch nie auf jemanden, keine Sorge 😉 Im Gegenteil, dass da einige auf der Strecke bleiben, da geb ich Dir vollkommen recht.

Das ist ein komplexes und interessantes Thema, und ich bin weiterhin daran interessiert, die verschiedenen Meinungen dazu zu lesen. Ist halt nur immer schade, dass mangels Mimik, Gestik und des damit einhergehenden hohen Missverständnis-Potentials manches anders aufgefasst wird, als es tatsächlich gemeint war.

Weiterhin interessierte Grüße,

Kathrin
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
3'766 Beiträge · seit 200626. Feb. 2010 · #34
Hallo Kathrin,

keine Angst, ich habe dich nicht falsch verstanden, alles im grünen Bereich,

und wenn ich schreibe ihr könnte auf mich einhauen, meine ich

schreibt auch Antworten die mir nicht gefallen müssen, ich kann das vertragen.

Ich liebe Diskussionen die mit leidenschaft geführt werden und erwarte nie das am Schluss alle einer Meinung sind 😛

Ich bin es gewohnt nach dem Matsch die Hand zu reichen und sich dann dem vergnüglichen Teil zuzuwenden 🙂

Gruuss Kurt
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1'457 Beiträge · seit 200625. Apr. 2010 · #35
Ist zwar schon im Kalender eingetragen, aber ich weiße hier nocheinmal drauf hin: Morgen kommt eine 45 Minütige Doku auf ARD zum Thema Chinesen in Afrika!
298 Beiträge · seit 200926. Apr. 2010 · #36
hey "Freunde",
ein superinteressantes Thema hat sich hier wieder aufgetan ( danke Miss Ellie). und ich vermute, nicht zum letzen Mal.
Es gehört für mich natürlich ins Forum. Wer mit offenen Augen reist wird den Auswirkungen selbst begegnen. Und je nach gebildeter Meinung kann jeder das dann als Fortschritt empfinden oder als fremd.

Zuerst gebe ich Ellie Recht: auch für mich unverständlich, das so offensichtlich mit verschiedenen Maßstäben Permits verteilt und Rechte angewendet werden. Ohne sichtbar schlechtes Gewissen. Bei Hinweisen auf solche Mißstände wird rumgeeiert, abgewartet, unter den Teppich gekehrt..
Na ja - wie sollte es auch anders haltbar sein. Hauptargument ist, wie ganz vorn im Beitrag schon steht: Geld und Rohstoffe.
Da muss man doch ein wenig großzügig sein, oder nich?
Nur weil bisher alle Besatzer oder Kolonialisten das nicht genutzt haben, alles rauszuschleppen - jetzt macht es jemand. Uns bleibt nur die Rolle des ohnmächtigen Zuschauers.

Was ich nicht nachvollziehen kann ist die Überlegung das jede Investition auch Gutes bringt. was ist der Maßstab für "gut".
Billigramsch?
Ausbeutermentalitäten nach Vorbild der Wanderarbeiter, von denen auch schon in China unzählige täglich von der Hand in den Mund leben und unter gefährlichsten Arbeitsbedingungen arbeiten. Über die nicht so viel berichtet wird, weil Journalismus in China nich erwünscht ist?
Produktion ohne Rücksicht auf Umwelt und langfristige Schäden?
Dieser allzeit gepriesene Fortschritt in China hat ganz dunkle Schattenseiten, hier gebe ich Kurt Recht. Da bin auch ich ein Schwarzseher für die Zukunft. Hoffentlich erschrecken wir uns nich mal ganz doll..

Der Schaden, der nachweislich überall auf der Welt ständig durch den Raubbau angerichtet wird ist für mich auch nicht mit Hinweisen auf "sind ja nicht alle schlecht" zu entschuldigen.
Wo kollektiv nach außen eine Fassade aufgebaut ist und dahinter kein Respekt vor Mensch und Natur zu sehen, da mag es schön sein, wenn ihr einzelne "Freundschaften" pflegt.
Das hilft den schon entstandenen verallgemeinerten Eindruck jedoch nicht abzuschwächen.

Es gibt bestimmt nicht viele Möglichkeiten sich solch andersartigen Kulturen dauerhaft unvoreingenommen zu nähern. Als ich das erste Mal ein China-Town in Amerika gesehn hab, tja da hab ich noch gestaunt. War ja auch weit weg. Jetzt nich mehr so.
Wir können natürlich sagen, das es uns nicht weiterbringt ein ganzes Volk und seine Taten nur schlecht zu sehen. Aber zuschauen dürfen wir? Wie an dem Ast gesägt wird..?

Kurt, danke für den Satz mit dem "Geschäft..".
Leider leider hat es auch bei mir ein wenig gedauert das so zu sehn, deine Worte kann ich heute nur 3x unterstreichen
(der persönliche Hintergrund: meine Eltern waren 3x sehr abenteuerlich im chinesischen Hinterland weil sie eine Landschaftsform so faszinierend finden. Mussten aber immer einen gestellten Begleiter beihaben der auf sie aufpasst, sie sollten ja dann doch nich alles sehen. Da das Reisen irgendwann nicht mehr uneingeschränkt geht wollten sie wenigstens hier ein wenig Kulturaustausch finden. Ergebnis dessen ist, das sie wöchentlich vom Kulturinstitut beschäftigt werden um verschiedene Veranstaltungen zu organisieren und auch schon mal die Statisten zu spielen wenn Staatsbesuch kommt.. der kleine Finger hat nun fast zu einem abgerissenen Arm geführt. Ich hoffe der Spuk ist bald zu Ende.
Langsam sind sie auch nicht mehr so angetan, finden es nicht lustig, wenn Kritik nicht erwünscht ist, auch der leiseste Hinweis das mal was nicht machbar ist wird mit dem Hinweis auf Freunschaft und so flachgehalten..)

Fragt doch mal chinesische Freunde direkt nach solchen Dingen (Umwelt, Arbeitsbedingungen, Marktsuche auf anderen Kontinenten..) bekommt ihr da Antworten?

und ich denke das was wir mitkriegen ist nur die Spitze des Eisberges.
Wir müssen ja nicht wissen wenn ein Sack Reis umfällt, nur fallen mittlerweile viel umfangreichere Dinge um.
Im Prinzip versuche ich danach zu leben, jeder soll machen was er für richtig hält, es gibt keine weltweiten Regeln, aber sich in andere Leben und Länder einzumischen - das geht zu weit.

So, nun werde ich Montag die Doku gucken, ich hoffe es kommt ein wenig deutlicheres als in dem Vorab-Ausschnitt von heute.
beobachtende Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.