Dachzelt - Matrazen

12 Antworten · 3'993 Aufrufe · gestartet 24. Nov. 2009 von ahanel
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Themenstarter26 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #1
Hallo,

erst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Forum genial finde. Bin gerade in der Planung für Ende März/ April 2010 für 3 Wochen. Meine Planung stelle ich später zur Durchsicht ein.

Aber ich frage mich und finde im Forum keine Antwort: was muss ich mir als Dachzelt-Interieur vorstellen? Liegt ein Schlafsack auf dem Boden oder gibt es eine Art Matraze? Wir sind beide ein wenig rückengeschädigt und überlegen, ob wir unsere selbstaufblasbaren Isomatten mitnehmen sollen/ müssen?

Kissen sind, soweit ich es verstehe, nicht vor Ort, oder?

Sollen wir einen eigenen Schlafsack mitbringen? Wie kalt sind die Nächte im März/ April??????

Vielen, vielen Dank für Eure Antworten. Ich freu mich drauf!

Annette
1'130 Beiträge · seit 200624. Nov. 2009 · #2
Hallo im Forum,
die Matratzen sind meist um die 5 - 8cm hoch und nicht immer von bester Qualität. Eine selbstaufblasende Matte pro Person bringt hier Vorteile, speziell bei geschädigten oder "schwereren" Personen. Wir nehmen immer von D welche mit und lassen sie dann auf der letzten Übernachtung zur Verfügung des Personals zurück, damit haben wir Platz für Mitbringsel. Anstelle eines Schlafsacks präferieren wir Fließdecken mit Reissverschluss, die sich zu zwei oder einem großen Schlafsack zusammenfügen lassen und nicht soviel Platz wegnehmen, auch diese bleiben vor dem Rückflug vor Ort. Diese Methode führte dazu, dass wir bei einer Wiederkehr,auch nach Jahren, immer "wie Freunde" begrüßt wurden und uns um den Service nie Sorgen machen mußten. 🙂
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
74 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #3
Hallo Annette,

üblicherweise gibt es im Dachzelt eine Art Schaumstoffmatraze - wobei die Bezeichnung als Matraze vielleicht ein bisschen zu viel des Guten ist. Ob Eure Isomatten so viel besser sind, weiß ich nicht.

Schon aus hygenischen Gründen würde ich meinen eigenen Schlafsack mitnehmen wollen (ein leichter Indoor-Schlafsack wäre ja völlig ausreichend, wenn in der Campingausrüstung dickere vorhanden sind).

Obwohl ich in diesem Jahr im März/April viel in Namibia gecampt habe, weiß ich leider nicht mehr, wie kalt es genau war. Allzu warm war es nachts jedenfalls nicht.
235 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #4
Also ich konnte mich nie über die Ausstattung unserer Dachzelte beschweren. War 2x im März damit unterwegs und in der Nacht war es bis auf Mile 108 immer schön warm, manchmal auch viel zu warm in der Nacht, also zusätzliche Decken und co waren nie von Nöten.
Aus hygenischen Gründen kann man ja über einen Innensack für den Schlafsack nachdenken und evtl ein Handtuch über den Polster geben oder aus dem Flieger den Polster stehlen weil die sind meist nicht höher als 2cm... was manch einen schon stören könnte...
Ansonsten hab ich immer super im Dachzelt geschlafen, Matrazen waren immer gut und bequem genug.Wird aber wohl auch an den Autovermietern liegen... gibt vermutlich grobe Unterschiede. Bei unserer Vermietung werden jedes Jahr die Autos + Dachzelte getauscht... somit hat das echt immer noch gepasst und wir werden nächstes Jahr zum 3. Mal mit DAchzelt verreisen.
13 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #5
Hallo Annette,
wir waren vom 25.4.-17.5 2009 in NAM unterwegs, hatten einen 4WD mit Dachzelt von KEA. Matratzen waren ca. 8cm dick und ok, Darunter ist eine ebene harte Fläche, der Boden des Dachzeltes eben. Ich hatte oft Rückenschmerzen, mein Mann nicht, obwohl er normalerweise dafür zuständig ist. Bin ich morgens eben gleich aufgestanden, wenn der Rücken weh tat. Eine Isomatte statt der Matratze wäre aber nicht wirklich besser. Und oben auf die Matratze drauf ist evtl. etwas rutschig.
Schlafsäcke nehmen wir immer mit. Wir hatten im April/Mai viele kalte (so um 6 Grad) Nächte, sogar Frost, in Ondekeremba nahe Windhoek. Auch im Kalahari NP in ZA war es bitterkalt. Sonst ging es. Angenehm warme Abende (ca. 18 Grad) hatten wir nur 1 oder 2 in den 3 Wochen. Wetter war aber klasse. Zwar sahen die Schlafsäcke von KEA ganz ok aus, aber wie warm sie halten, weiß ich nicht.Wir haben sie gleich bei der Autovermietung gelassen.
Kopfkissen gab es auch.Handtücher habe ich auch immer eigene dabei.(Es gab von der Autovermietung für 3 Wochen für jede Person 1 Handtuch)
Uns ist schon 2 Mal passiert, daß das Ventil vom Kocher verstopft und nichts mehr geht, natürlich weitab jeder Ortschaft. Manchmal hilft auch keine Preßluft, um das Vertil freizukriegen. Ich würde nicht mehr ohne Ersatzventil fahren, "nozzle for a cooker top". Gibt´s wahrscheinlich in einem Hardware store.

Viel Spaß beim Planen
Sabine
2'772 Beiträge · seit 200624. Nov. 2009 · #6
Wir nehmen grundsätzlich aus hygienischen Gründen ein dünnes, breites Spannbettlaken mit. Das lassen wir am Ende der Reise dort. Eigene Schlafsäcke sind eh selbstverständlich!

LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter26 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #7
Boah Wahnsinn, so schnell so viele Antworten. Herzlichen Dank dafür.

Pferdefreund, jetzt wäre noch klasse, wenn Du mir den Vermieter nennen würdest?!

Und dann ist auch noch eine wichtige Frage, ob es ratsam ist, im März/April ein Moskitonetz für nachts mitzunehmen???????

Heute in 4 Monaten sind wir schon gelandet !!!!!!

Viele Vorfreudegrüße
Annette
5'479 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #8
Wie willst Du denn im Zelt ein Moskitonetz verwenden? Ist aber auch gar nicht nötig, denn wie sollen Moskitos ins geschlossene Zelt kommen?

Die Eingänge der Zelte sind darüber hinaus doppellagig. Eine Lage als Insektenschutz gearbeitet.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'349 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #9
Hallo Annette!

Wegen der Vermietersuche siehe z.B. bei

www.caran.org

www.africa-on-wheels.com

www.holidayautos.de


Gruß, Otji!
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2009
1'247 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #10
Topobär schrieb:
Wie willst Du denn im Zelt ein Moskitonetz verwenden? Ist aber auch gar nicht nötig, denn wie sollen Moskitos ins geschlossene Zelt kommen?

Die Eingänge der Zelte sind darüber hinaus doppellagig. Eine Lage als Insektenschutz gearbeitet.
Darauf habe ich aus kürzlicher Erfahrung spontan zwei Antworten:

a) habe ich keine Luft und kann nicht schlafen, wenn das ganze Zelt ringsum geschlossen ist. Und sehr warm im Zelt kann's dabei auch werden 😊

b) hat bei unserem Zelt das Moskitonetz resp. dessen Reissverschluss nach der Hälfte der Tour seinen Geist aufgegeben. Zum Glück nur eins von mehreren, aber genau dasjenige am Eingang.

Aber in der Quintessenz gebe ich dir natürlich trotzdem recht: Moskitonetz mitnehmen ist nicht notwendig; lieber bei der Uebernahme schauen, dass das Zelt in Ordnung ist 😎

Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
1'271 Beiträge · seit 200724. Nov. 2009 · #11
Hallo Annette,

herzlich willkommen im Forum und noch viel Spaß bei der Reiseplanung.

Ich war letztes Jahr mit meiner ganzen Familie in Botswana unterwegs. Wir haben z.T. in Lodges und auch einige Tage in den Nationalparks im Dachzelt übernachtet.

Die Matrazen unserer Dachzelte waren auch zwischen 5 und 8cm dick (habe nicht gemessen) und wir haben alle gut geschlafen. Dazu muß ich sagen, dass mein Bruder normaler Rückenprobleme hat, null problemo im Dachzelt. Meine Eltern, immerhin 68 und 72 Jahre alt, sind jeden Morgen fröhlich aus dem Dachzelt gestiegen und abends genauso fröhlich wieder hinein. Und mein Vater hat nach Bandscheibenvorfall immer wieder Rückenprobleme. Auch sie hatten beide keine Probleme mit dem Schlafen im Dachzelt.

Natürlich ist ein richtiges Bett bequemer, bietet aber auch nicht die "direkte" Erfahrung, die man im Dachzelt machen kann. Die Geräusche Afrikas sind einfach näher.

Viel Spaß in Namibia,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
Themenstarter26 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #12
super, herzlichen Dank für Eure netten Antworten. Ich brauche also keine Isomatten und Moskitonetz mitnehmen. Es tauchen bei der Planung sooo viele Fragen auf, so dass ich ganz dankbar bin, viele Antworten im Forum zu finden bzw. fragen zu können.
Ich melde mich bald wieder mit meiner Planung.....

Liebe Grüße
Annette
1'715 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #13
Iso- oder Luftmatratze brauchen wir auf jedenfall. Für Personen meiner "Statur" waren die gelieferten Schaumstoffmatratzen nicht viel Wert.


Wir hatten unseren eigenen Schlafsäcke dabei aber mein Frau hatte im Oktober öfter mal kalt. Dummerweise haben wir die des Vermieters nicht mitgenommen.

Spannleintuch und Kopfkissenüberzüge hatten wir auch eigene.

@Nicole auch ich liebe die Geräusche Afrikas, aber ein paar Stunden möchte ich dann auch noch schlafenden verbringen 😉

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2009