WolfDiveThemenstarter6 Beiträge · seit 200922. Nov. 2009 · #1Liebe Namibia Forum Mitglieder!
Sind zufällig auf eure Seite beim Planen unseres Urlaubs im Juli 2010 gestoßen. Kompliment – sehr informativ und scheinbar auch sehr kompetent. Haben uns bereist sehr intensiv eingelesen und sage mal Danke für all die Informationen.
Dies wird unser Erster Trip nach Namibia, aber was wir bereits gelesen haben sind wir sicher die richtige Wahl getroffen zu haben.
Mittlerweile steht unsere Grobplanung und die Flüge sind auch bereist bei Air Berlin reserviert. Mit African Track sind wir auch in Kontakt wegen eines Mietautos. Wir werden einen Toyota Hilux 4x4 Dbl. Kabine ausborgen. Unsere Tour ist sicherlich auch mit einem normalen PKW machbar, jedoch scheint es einfach bequemer und sicher mit einem 4x4 zu sein.
Nun zu unserer geplanten Tour:
Reisezeitraum: Ankunft 5. Juli 2010, zeitig in der Früh, Abreise am 26. Juli 2010, ebenfalls zeitig in der Früh.
Geplante Route:
1.Tag: Windhoek – Mariental (Kalahari Anib Lodge)
2.Tag: Mariental – Keetmanshoop ( Pension Gessert)
3.Tag: Keetmanshoop – Fish River Canon (Canon Road House)
4.Tag: Fish River Canon – Aus (Dessert Horse Inn)
5.Tag: Aus - Kolmaskop - Lüderlitz – Aus (Dessert Horse Inn)
6.Tag :Aus –Sesriem (Dessert Camp)
7.Tag: Sesriem (Dessert Camp)
8.Tag: Sesriem – Swakopmund (The Secret Garden)
9.Tag: Swakopmund (The Secret Garden)
10.Tag: Swakopmund – Vingerklip Lodge (Vingerklip Lodge)
11.Tag: Vingerklip Lodge – Sesfontein (Sesfontein Lodge)
12.Tag: Sesfontein – Epupa Falls (Omarunga Camp)
13.Tag: Epupa Falls (Omarunga Camp)
14.Tag: Epupa Falls – Kamanjab (Kavita Lion Lodge)
15.Tag: Kamanjab – Etosha (Okaukuejo Waterhole Chalet)
16.Tag: Etosha (Okaukuejo Waterhole Chalet)
17.Tag: Etosha (Okaukuejo Waterhole Chalet)
18.Tag: Etosha (Halali Restcamp)
19.Tag: Etosha – Waterberg (Waterberg Restcamp)
20.Tag: Waterberg – Düsternbrook (Düsternbrook Ranch)
21.Tag: Düsternbrook – Windhoek (Hotel Pension Uhland)
22.Tag: Windhoek – Flughafen
Was denkt ihr über diese Tour, ist sie so wie beschrieben machbar? Gibt es Abschnitte die so nicht zu bewältigen sind oder gibt es empfehlenswerte Abweichungen?
LG und Danke bereits im Vorfeld an alle die uns bei dieser Planung mit guten Ratschlägen unterstützen!
Wolfgang & Gerlinde
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200822. Nov. 2009 · #2Hallo Wolfgang und Gerlinde,
Willkommen hier im Forum! 😎
Euere Route sieht nicht schlecht aus.
Ich würde Tag 19 Waterberg Restcamp auslassen und den gewonnenen Tag für eine zweite Nacht in der Vingerklip Lodge verwenden.
Eine Nacht in der Vingerklip Lodge bringt Nichts. Viel zu Schade!
Sonst, wenn es unbedingt nur eine Nacht sein soll, würde ich Die in der Nähe von Twyfelfontein verbringen. Ist direkter um dann nach Sesfontein zu fahren.
Als Krönung dieser Namibiareise hätte ich Mir eine Unterkunft wie Okonjima ausgesucht. Kostet aber mehr!
Es grüsst
Annick
DIDirki100 Beiträge · seit 200722. Nov. 2009 · #3Hallo Ihr Beiden.
Schließe mich meinem Vorredner an und empfehle auch unbedingt zwei Nächte auf der Vingerclip-Lodge zu bleiben, fahrt anschl. für zwei Nächte zum Camp Aussicht (ca. 70 km südlich von Opuwo) und bucht dort die herrlich liebevoll hergerichteten Zimmer und macht mit Besitzer Marius einen Trip zu den Himba´s. Für die Epupa-Falls ist m.E. eine Nacht ausreichend. Sesfontain-Lodge und Waterberg würde ich dafür weglassen.
Dirk
janet1'419 Beiträge · seit 200922. Nov. 2009 · #4Huhu,
das ist ja fast die Route die wir hatten 😉
Viel Fahrerei, aber es ist traumhaft, wobei wir bei Vingerklip nicht waren 🙂
Waterberg würde ich aber auch auslassen.
Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
gglink5'538 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #5Hallo Gerlinde und Wolfgang,
eine schöne Route, die man, wenn man Auto fahren liebt, so stehen lassen kann. Es sind viele KM und deshalb würde ich das eine oder andere Ziel doch weglassen. Zum Beispiel Keetmanshoop. Da gibt es nix zu sehen und bis zum Canon kommt Ihr von Mariental aus locker an einem Tag. Da Ihr vom Canon aus nur bis Aus wollt, müsst Ihr auch nicht unbedingt zwei Nächte im Road House bleiben, denn Ihr habt nachmittags und morgens genügend Gelegeneit, den Canon und die 4 x 4 Route zu erkunden. Den Tag würde ich an Swakopmund dranhängen.
An den Epupa Falls braucht Ihr wirklich nicht zwei Nächte zu bleiben, vor allem, wenn Ihr vorher nach Camp Aussicht fahren solltet, wie von Dirk empfohlen. Die Nächte auf Camp Aussicht gewinnt Ihr dadurch, dass Ihr eine Nacht Epupa und eine Nacht Waterberg einspart. Und dann würde ich am letzten Tag noch Pension Uhland weglassen. Denn zum Flughafen schafft Ihr es ganz locker von Düsternbrook aus.
Eine weiterhin schöne Planungszeit wünscht Euch
Gerd
eggitom1'247 Beiträge · seit 200923. Nov. 2009 · #6gglink schrieb:Zum Beispiel Keetmanshoop. Da gibt es nix zu sehen
Hallo Gerlinde und Wolfgang, hallo Gerd
da bin ich nicht ganz der gleichen Ansicht. In Keetmanshoop selber vielleicht nicht, aber nördlich davon die Köcherbäume, z.b. Mesosaurus, wo man auch noch Fossilien zu sehen bekommt. Aber ist natürlich - wie alles andere auch - Geschmackssache. Und zudem gibt's in Namibia so viel zu sehen, dass auch ein halbes Jahr nicht ausreicht 🙁
Ich würde euch raten, noch ein wenig in den aktuellsten Tagebüchern zu schnuppern, so z.B. bei:
janetDoc Holidayoder in meinem, aber so unverfroren bin ich denn doch nicht, den Link hier auch noch zu posten 😊
Liebe Grüsse und schon jetzt viel Vergnügen
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
peter 081'927 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #7Hallo Gerlinde,
Hallo Wolfgang,
die Routenplanung ist optimal
🙂 🙂 🙂
und bleibt beim 4 x4, mehr Spaß und Sicherheit
Gruß
Peter
Dunehopper74 Beiträge · seit 200923. Nov. 2009 · #8Auch ich würde nicht in Keetmanshoop übernachten, lieber direkt bis zum Roadhouse fahren. Und an den Epupa-Falls reicht eine Nacht völlig.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #9So unterschiedlich sind die Meinungen:
Epupa Falls finden wir so Klasse, dass wir bei einem nochmaligen Besuch dort auf jeden Fall zwei Tage einplanen würden.
Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
gglink5'538 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #10Hallo Eggitom,
Du hast unbedingt Recht, wenn Du sagst, dass es mit den verschiedenen Köcherbaumwäldern und Mesosaurus rundherum viel zu sehen gibt. Wenn Du aber in Mesosaurus oder beim Qiver Tree Forest und dem Giants Playground schöne Fotos machen willst, dann ist der Abend unbedingt die richtige Tageszeit. Und dann sollte man hier auch übernachten und nicht in der Pension in Keetmanshoop - egal, wie sie heißt. Darauf bezog sich mein Kurzkommentar.
Im Übrigen kann man Köcherbäume ja auch direkt an der B 1 bei //Garas sehen. Das reicht, wenn man nicht übernachten will oder aus zeitlichen gründen nicht kann voll aus.
Da bleibe ich lieber zwei Nächte am Canon und mache dann am zweiten Tag die Tour auf der 4 x 4 Strecke bis zum Ende. Dort kann man auch noch schön wandern.
Auf jeden Fall wünsche ich Gerlinde und Wolfgang noch viel Spaß bei der Planung und beeilt Euch mit dem Buchen, wenn Ihr es noch nicht getan habt.
Ganz liebe Grüße
Gerd
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200623. Nov. 2009 · #11Hallo Gerlinde und Wolfgang
Ihr werdet Namibia mit dieser Tour hauptsächlich durch die Autoscheibe sehen. Ich würde mir das nicht antun wollen.
Gönnt Euch doch etwas mehr Zeit an den verschiedenen Zielen und verzichtet auf den extremen Süden oder Norden.
Ich finde Epupa super. Wenn ich aber schon da rauf fahre, bleibe ich auch mindesetens drei Nächte da. Zudem fahrt Ihr durch einige der genialsten Gebiete einfach durch oder daran vorbei (z.B. Naukluft, Spitzkoppe, Erongo, Brandberg, Trockenflüsse bei Sesfontein etc).
Kozentriert Euch auf eine kleinere Tour, fahrt weniger und seht dafür viel mehr!
Herzliche Grüsse aus Namibia
Chrigu
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NONorbert61 Beiträge · seit 200623. Nov. 2009 · #12Hallo Gerlinde und Wolfgang,
da muss ich Chrigu unbedingt recht geben.
Wir haben 1989 auch geglaubt, auf unserer ersten Reise alles sehen zu müssen. Inzwischen sind weitere 17 Reisen gefolgt und es gibt immer noch Neues zu erleben.
Pickt Euch ein paar Highlights raus und genießt diese
umso intensiver. Alles andere ist "Namibia aus dem Auto gesehen".
Grüße aus Frankfurt im Regen.
Norbert
Erdmanneki94 Beiträge · seit 200923. Nov. 2009 · #13Hallo Ihr Neulinge,
Ich muß unbedingt all denen zustimmen, die eher weniger Ziele, dafür aber intensiver, erleben würden. Ein Urlaub reicht sowieso nicht, um Namibia kennenzulernen. Der erste Eindruck wird in vielen folgenden Besuchen bestätigt werden. Ich habe bisher noch niemanden kennengelernt, der nur einmal im südlichen Afrika, speziell Namibia, war.
Tut Euch selbst den Gefallen und fahrt weniger Ziele an. Das ist dann auch mehr URLAUB und nicht nur Hetze!
Neidische Grüße von Esther
gglink5'538 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #14Hallo Gerlinde und Wolfgang,
natürlich haben Chrigu und Norbert Recht. Aber ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wenn ich zum ersten Mal ein Land bereist habe, dann wollte ich so viel wie möglich mitnehmen. Denn erstens wusste ich nie, ob ich noch einmal wiederkomme und zweitens habe ich dadurch auch einen guten Überblick bekommen, über das, was mir sehr gut, gut und weniger gut gefällt und hatte deshalb eine gute Planungsgrundlage für spätere Reisen.
Eure Reise ist gut zu schaffen - egal, ob Ihr die eine oder andere vorgeschlagene Änderung mit aufnehmt oder nicht. Ich habe das ja auch gemacht, aber das soll den Schwerpunkt Eurer Reise nicht verändern.
So, und jetzt wünsche ich Euch noch eine gute Planung und viel Glück mit den Buchungen, denn es wir höchste Zeit, wenn Ihr im Juli fahren wollt. Die typischen Touristenziele wie Sossusvlei-Gegend und Etosha dürften schon schwer werden.
Ganz liebe Grüße
Gerd
WolfDiveThemenstarter6 Beiträge · seit 200923. Nov. 2009 · #15Hallo an Alle!
Erstmal herzlichen Dank für Eure überaus zahlreichen Antworten.
Uns ist schon klar , dass wir sehr viel sehen wollen in kurzer Zeit!
Werden uns mal den Rat mit Waterberg sehr genau überlegen, auch die Ratschläge bezüglch manche Ziele auszulassen und dafür wo anders länger zu bleiben.
Wegen der Vingerklip Lodge bin ich mir selbst noch unsicher. Ursprünglich wollten wir bis nach Khorixas und von dort die Umgebung erkunden. Jedoch fand ich im Internet keine passable Lodge. Vielleicht kann uns ja wer eine empfehlen?
Ist es von Khorixas in einem Tag zu den Epupa Falls zu schaffen oder schlägt ihr eine Übernachtung auf der Strecke vor?
LG, Wolfgang & Gerlinde
Armin2'346 Beiträge · seit 200623. Nov. 2009 · #16Hallo Wolfgang,
hallo Gerlinde,
Khorixas - Epupa ist nonstop nicht zu schaffen. Idealer Zwischenstop: Camp Aussicht.
Viel Spaß
Armin
gglink5'538 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #17Hallo Gerlinde und Wolfgang,
wenn es nicht die Vingerklip sein muss, dann solltet Ihr gleich bis Twyfelfontein. Von Swakop aus an einem Tag zu schaffen. Und dann würde ich dort einen Tag bleiben und von da aus bis zum Camp Aussicht oder bis Opuwo fahren.
Liebe Grüße
Gerd
steam25 Beiträge · seit 200724. Nov. 2009 · #18Hallo Gerlinde und Wolfgang
Welch ein Zufall. Wir, 2 Familien aus der Schweiz werden auf denselben Flügen sein und teilweise eine ähnliche Route fahren. Wir sind Wiederholungstäter, von denen es scheinbar Einge geben muss. Unsere Kinder wollen "nur" noch ins südliche Afrika in die Ferien.
Unsere Erfahrungen sind eindeutig, weniger ist mehr! Die Kinder danken dies sehr.
Wir fahren tendenziell nordwärts, weil es im Süden im Juli einfach zu kalt ist. Schon im Sossusvlei ist es morgens sehr kalt, doch das Erklimmen der Dünen ist ein Muss. Dafür ist es am Kunene, beispielsweise bei den Epupa Fällen äusserst angenehm. Da kann man es auch länger aushalten. Wir werden auf jeden Fall länger dort oben bleiben und eine längere Riverrafting-Tour unternehmen. Die Kurztour vom letzten Mal hat Appetit auf mehr geweckt.
Gruss aus dem Süden
Thomas
🙂
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200624. Nov. 2009 · #19Hallo
Ich lese immer wieder "ist an einem Tag zu schaffen". Was hat man dann davon, wenn es zu schaffen ist. Das ist dann ein Fahrtag, der nach meiner Erfahrung ein Verlust von einem Urlaubstag ist. Das lange fahren schlaucht doch ganz gewaltig und macht nur dann Sinn, wenn man dann am nächsten Tag am Ziel kompensieren kann.
In Namibia hat es aber auch zwischen den Hauptzielen so vieles, welches sich für eine Übernachtung durchaus lohnt. Am Ende der Tour werdet Ihr den Fishriver Canyon oder die Epupa-Fälle nicht vermissen.
Bei uns hat es übrigens 7 Jahre gedauert, bis wir es mal bis an die Epupa-Fälle geschafft haben. Wir haben es dann auch entsprechend genossen.
Sonnige Grüsse aus Windhoek
Chrigu
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gglink5'538 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #20Hallo Zusammen,
ich bin ja einer derjenigen, die "kannst Du an einem Tag schaffen" des Öfteren verwenden. Ich weiß, dass kürzere Strecken schöner/erholsamer sind und dass man viele Dinge beim Durchpreschen nicht sieht. Aber wenn ich aus
der Routenplanung sehe - auch wenn es ein Neuling ist - dass sich der Reisende gut informiert hat (und dann hat er all diese Kommentare von uns schon zig Mal gelesen) und sich trotzdem so viel vorgenommen hat, dann meine ich, ist das seine Entscheidung. Dann greife ich nicht in die grundsätzliche Routenplanung ein, sondern gebe nur Korrekturtipps. Denn jeder von uns hat andere Vorstellungen und ich kenne viele, denen Autofahren sogar Spaß macht.
In diesem Sinne ganz liebe Grüße
Grüße