Unterkünfte ausserhalb des Etosha Nationalparks

18 Antworten · 4'867 Aufrufe · gestartet 31. Okt. 2009 von Swissbear
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Themenstarter9 Beiträge · seit 200931. Okt. 2009 · #1
Wir haben für eine Nacht im Etosha Nationalpark im staatlichen Camp 'Halali' übernachet. Zwar wurde das Camp wie die anderen Camps im Park vor kurzem renoviert, aber ich schätze in ein paar Jahren dürfte wieder alles abgewohnt aussehen. Enttäuschend ist vorallem der Service des Personals und das Essen. Obwohl genügend Leute vorhanden sind, stehen sie meistens nur rum und alles läuft sehr schleppend. An der Rezeption ist man absolut unflexibel. Das Essen ist mies und viel zu teuer und erinnert stark an Pauschaltourismus im Mittelmeerraum. Jedenfalls werden wir nicht mehr innerhalb des Parks übernachten. Private Lodges ausserhalb des Parks sind die bessere Alternative. Dort stimmt das Preisleistungsverhältnis, sprich der Service und die Qualität des Essens.
962 Beiträge · seit 200731. Okt. 2009 · #2
Da kann ich dir sehr die Onguma-Lodge kurz hinter dem Gate bei Namotoni empfehlen.
Überaus freundlicher hilfsbereiter Service auch bei Notfällen(Schlüsselabbruch des Discoverer X) führte zu eine Wagenöffnung. Perfekte Gastronomie, die Anlage und auch der Campsite vorbildlich, Pool mit Hnadtüchern!!! selten so super erlebt.
Dort stimmen das Preisleistungsverhältnis, Service und die Qualität des Essens.
Eine Tpo-Adresse.
Freundliche Grüsse von myrio
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
5'538 Beiträge · seit 200831. Okt. 2009 · #3
Hallo Swissbear,

Du hast Recht, wenn Du mit dem Service nicht zufrieden bist, obwohl ich da schon sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe. Mal super und dann wieder ...... Aber wir haben keine Alternative außerhalb des Parks, bei der man abends und nachts so gut die Tiere beobachten kann. Es sei denn, Du gehst für wirklich sehr viel Geld in eine der Luxuslodgen.

Deshalb werde ich auch immer wieder Halali und Okaukuejo empfehlen und hoffen, dass es langsam aber sicher besser wird. Ich bin mir nämlich absolut nicht sicher, ob Du mit Deiner Vorhersage über die zukünftige Entwicklung Recht hast. Ich hoffe sogar sehr, dass Du Unrecht hast.

Liebe Grüße

Gerd
3'491 Beiträge · seit 200631. Okt. 2009 · #4
Hallo Swissbear,
die Unterkünfte innerhalb von Etosha waren eigentlich so lange, wie wir sie kennen - das sind immerhin 25 Jahre - nie wirklich gut. Aber es hat uns früher nie gestört, weil sie sehr preiswert waren und auch nie den Anspruch erhoben haben, sich mit Lodges zu vergleichen. Es waren eben Camps. - Daran hat sich bekanntlich einiges geändert - die Preise sind explodiert und man verkündet unentwegt, mit den Lodges außerhalb von Etosha mithalten zu können. Leider aber werden die durch die Preisgestaltung geweckten und die Werbeversprechen unterstützten Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Enttäuschungen nicht damit geradezu zwangsläufig. Hinzu kommt, dass die unbestrittenen Bemühungen von NWR um eine Höherqualifizierung des Personals daran scheitern, dass die wirklich guten Leute zu den Lodges der Umgebung abwandern und in Etosha nur die bleiben, die an diesen Qualifizierungsmaßnahmen gescheitert sind. Das kann zwar keine Entschuldigung sein - aber es erklärt manches. Ich kann Deinem "Verriss" der Etosha-Unterkünfte nicht wirklich widersprechen, möchte aber dennoch ein Argument dagegensetzen: die Tierwelt von Etosha ist einfach fantastisch und ihretwegen fährt man ja auch dorthin. Die Erlebnisse an den nächtlichen Wasserlöchern von Halali und vor allem von Okaukuejo waren so großartig, dass ich über die Mängel bei Unterkunft, Essen und Service fast hinwegsehen kann.
Gruß Joli
541 Beiträge · seit 200731. Okt. 2009 · #5
Hallo Swissbear,

wir waren in diesem Jahr auch außerhalb des Parks in der Aoba Lodge. Die ist wirklich sehr schön gemacht, aber natürlich erheblich teurer als die staatlichen Camps. Essen und Service waren soweit ok, aber auch nicht mehr.

Leider waren die Frühstückszeiten nicht den frühen Öffnungszeiten das Parks angepaßt, das heißt entweder frühstücken oder Löwen schauen 🙁

Danach waren wir in Halali im Busch Chalet. Das war wirklich super, hat wesentlich weniger gekostet und der Abend am Wasserloch war einfach unbezahlbar 🤩

Einzig das Esssen wr insgesamt tatsächlich nicht der Mega-Burner...allerdings hab ich mich hauptsächlich von Pap und Kürbis ernährt und das war richtig lekker.

Ich persönlich würde immer wieder die Nacht im Park vorziehen!

Vielleicht hattest Du einfach nur Pech?

Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2009
7 Beiträge · seit 200931. Okt. 2009 · #6
Moin, moin,

mich würde Eure Meinung zu Camping/Lodges/Farmen außerhalb Etosha vor Okaukuejo interessieren. Wir wollen am letzten Tag noch bis Toresschluss im Etosha Park sein, und uns dann etwas außerhalb suchen (sagen wir mal nicht weiter als 90 min vom Parktor entfernt)

Freu mich auf die wie immer wertvollen tips.

Ulf
541 Beiträge · seit 200731. Okt. 2009 · #7
Hallo Ulf,

Vreudge Guest Farm http://www.vreugdeguestfarm.com/

kann ich Dir nur ans Herz legen. Das passt wirklich in allen Bereichen!

Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2009
20 Beiträge · seit 200931. Okt. 2009 · #8
Hallo Swissbear und Fomis
da möchte ich ein bisschen dagegen halten. Wir waren im September 2009 auf dem Campingplatz Halali und Okaukejo. Natürlich sind die Camps im Etosha sogenannte Megacamps, oder krasser ausgedrückt Massentourismus. Das Barbeque im Halali war aber ok. Nicht Spitze, aber ich konnte mir von dem was mir schmeckte nochmals holen und so hatte es auch noch Platz für das Dessertbuffet und Kaffee, und das war Spitze. Wir hatten sehr Glück mit der Bedienung. Sehr freundlich, aufmerksam, schenkte immer wieder Wein nach und machte Spass mit uns, weil wir dies so wollten. Sie entschuldigte sich auch, weil unser Wein nicht vorrätig war. Den 100NS teureren Wein haben wir abgelehnt, weil wir den nicht kannten, die Bedienung war aber weiterhin freundlich. Sie hat die Hotelfachschule besucht und versuchte wirklich das gelernte in die Tat umzusetzen. Es gibt vielleicht wie bei uns gute und weniger gute Arbeitskräfte. Die Campingplätze, Toiletten, waren sehr sauber und gross genug. Auf solchen Plätzen ist es doch auch jeder einzelne Tourist, der dafür sorgt, wie der Eindruck ist. Ich meine, ich verlasse eine öffentliche Toilette wie bei mir zu Hause, da putze ich auch nach, ebenso ist dies mit dem Zähneputzen. Wenn nur einige Personen dies nicht machen, sieht es auf grossen Plätzen schnell schmudelig aus.
Wir mussten uns in den 3 Wochen Namibia nur im Chameleon Guesthouse über unfreundliches Personal aufregen und ganz krass am Flughafen München über die Taxifahrer. Da wir das Auto in P81 hatten wollten wir ein Taxi dorthin nehmen weil es mit schwerem Gepäck mit der S-Bahn nicht ganz ideal ist. Keine Rollwägelchen vom Parkdeck zur S-Bahn. Zuerst hiess es, das gibt es nicht oder man wüsste nicht wo dies sei. Endlich fand sich ein Fahrer bereit (man stelle sich vor, wir mussten froh sein) uns zu fahren. Wir dirigierten ihn dann auf dem direkten Weg dorthin. Wollten im Auto unser Geld aus dem Geldbeutel nehmen, da schnauzte er uns an, wir sollen aussteigen und ob es nicht schneller gehe! er habe heute schon 4 Std. rumgestanden und nun diese lächerliche Fahrt. Zugegeben es hatte nur 12 Euro gekostet. Wir ärgern uns manchmal noch heute über ein solches Verhalten.
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5'538 Beiträge · seit 200801. Nov. 2009 · #9
Hallo Ulf,

Matunda-Guestfarm - 5 km vor Outjo, knapp 60 Min. von Okaukuejo entfernt - email: matunda@mweb.com.na - hier fahre ich immer hin, wenn ich am nächsten Morgen weiter möchte und am Abend vorher noch so lange wie möglich in der Etoscha bleiben will. Patricia und Michael sind sehr nette Leute, schöne Zimmer und sehr, sehr preiswert.

Liebe Grüße

Gerd
Themenstarter9 Beiträge · seit 200901. Nov. 2009 · #10
Ich möcht nochmals hervorheben, dass ich absolut nichts gegen den Etosha Nationalpark habe. Er ist einer der besten Nationalparks um Tiere zu beobachten. Die Tierdichte ist teilweise unbeschreiblich. Ich wollt die Leute nur betreffend dem Service in staatlichen Camps warnen. Übrigens, andere Reisende und vorallem Einheimische bestätigten meine Aussage zum Service.
135 Beiträge · seit 200901. Nov. 2009 · #11
Hallo

Kann Gerd nur zustimmen. Wir fandens auf Matunda ebenfalls superschön und Patricia und Michael sind sehr nett und das Essern toll.

Gruss

Lea
463 Beiträge · seit 200701. Nov. 2009 · #12
Guten Abend,

ich persönlich habe während mehrerer Aufenthalte im Etoscha-Camp Okaukuejo nur überwiegend positive Erfahrungen gesammelt. Vielleicht liegt es auch daran, welche Angestellten gerade Dienst haben. Das Essen ist, wenn natürlich etwas Massenabfertigung, wie sollte es auch anders sein bei der Größe und bei der Menge der zu betreuenden Gäste, durchaus schmackhaft und die Auswahl ausreichend, finde ich.

Lea und Gerd,

denkt Ihr, die Matunda Gästefarm eignet sich auch für einen Aufenthalt von 2 bis 3 Nächten - wie kann ich es mir dort vorstellen?

Nette Grüsse zum Abend
Heike
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5'538 Beiträge · seit 200801. Nov. 2009 · #13
Hallo Heike,

wenn Du von dort jeden Tag in die Etosha fahren willst, ist das schon ein wenig weit. Es sind bis Okaukuejo so an die 100 km, d. h. bis zum Tor ca. 80 km. Deshalb sind wir auch immer vor der Etoscha dort oder danach. Die Zimmer genügen voll den Ansprüchen von mir und auch meine Freunde aus Deutschland gehen wegen der familiären Atmosphäre gerne dahin. Es gibt einen kleinen Pool, man kann auch kleinere Wanderungen von dort machen. Ich bleibe 2 Nächte, wenn wir mit Bekannten oder Freunden nach Gelbingen fahren (Tagesbesuch) und nicht weiter in den Norden wollen oder über den Grootberg nach Palmwag fahren.

Ich kann es nur empfehlen - Einschränkung siehe oben - die Anfahrt zur Etoscha.

Liebe Grüße
Gerd
463 Beiträge · seit 200701. Nov. 2009 · #14
Hallo Gerd,

hab vielen Dank für Deine Beschreibung - das hilft mir weiter!

Ich würde von dort nicht zum Etoscha-Park fahren wollen, würde es als entspannenden Farm-Aufenthalt nutzen wollen. Aber das scheint ja wohl gegeben zu sein.

Liebe Grüsse
Heike
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135 Beiträge · seit 200901. Nov. 2009 · #15
Hallo Heike

Wir haben Matunda auch als "Zwischenstation" gewählt. Kamen von der Cheetah-Farm und fuhren nachher in den Etosha. Haben in Outjo eingekauft und den Tag nachher gemütlich auf der Farm verbracht. Am nächsten Morgen (nach einem tollen Frühstück) dann ohne allzu lange Anfahrt in den Etosha, so dass wir praktisch den ganzen Tag im Park zur Verfügung hatten.

Lieben Gruss

Lea
5'538 Beiträge · seit 200801. Nov. 2009 · #16
Hallo Heike,

das ist dann aus meiner Sicht geradezu ideal, obwohl - Farm ist das nicht. Dafür ist die zu klein. Gästebetrieb mit kleinem Gartenbau.

Liebe Grüße

Gerd
134 Beiträge · seit 200902. Nov. 2009 · #17
@ Fuegerm,

du beschwerst dich über das Taxi in München????

Hast du dir mal überlegt, dass der Taxifahrer wirklich 4 Stunden warten muss um einen neuen Fahrgast zu bekommen? Er musste sich nach deiner kurzen Fahrt wieder hinten an der Warteschlange anstellen und wartete wieder 4 Stunden. So hat er an einem Tag deine 12 € und vielleicht wenn es gut gelaufen ist noch eine Fahrt nach München für ca. 40 €.
Arbeitest du für 52 € am Tag 8 Stunden? Unter Umständen gehört ihm nicht einmal das Taxi und er bekommt nur einen kleinen Teil des Geldes.

Wenn ihr zu zweit seid, warum geht nicht einer das Auto alleine holen und der andere beibt beim Gepäck? Das ist in München und auf allen anderen Deutschen Flughäfen ohne Probleme zu bewältigen. Wäre für dich billiger gekommen und der Taxifahrer hätte vielleicht eine Chance gehabt eine zweite richtige Tour zu bekommen.

Wie lange warst du denn in Namibia, dass du soviel Gepäck dabei hattest, dass du es nicht einmal tragen kannst und wie alt bist du?

Ramona
1'159 Beiträge · seit 200702. Nov. 2009 · #18
schaui schrieb:
Moin, moin,

mich würde Eure Meinung zu Camping/Lodges/Farmen außerhalb Etosha vor Okaukuejo interessieren. Wir wollen am letzten Tag noch bis Toresschluss im Etosha Park sein, und uns dann etwas außerhalb suchen (sagen wir mal nicht weiter als 90 min vom Parktor entfernt)

Freu mich auf die wie immer wertvollen tips.

Ulf
In Sachen Preis/Leistung kann ich dir das Etosha-Safari-Camp empfehlen:
http://www.gondwana-collection.com/de/Etosha_Safari_Camp.htm
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
12 Beiträge · seit 200902. Nov. 2009 · #19
Hallo alle Miteinander,

komme grad frisch aus Namibia zurück und muss sagen, dass ich von Camp Okaukuejo enttäuscht war. Hatten dort das Waterhole Chalet gebucht, es ist deutlich kleiner als die anderen Chalets, denn auf der gleichen Fläche sind 2 Zimmer eingebucht gegenüber den normalen Chalets, Man sieht von dort aus auch nicht wirklich zum Wasserloch - also das Geld kann man sparen. Wenn schon, dann das Waterhole Premium Chalet buchen, aber Vorsicht, auch da gibt es Bäume vor den Balkonen. Zum Essen muss ich sagen, dass es schon fast eine Zumutung ist was serviert wird. Fleisch und Salat kann man essen aber sonst? Das Ganze Essen kostete 150 ND und dafür war es Abzocke. Selbst das Frühstück schmeckte nicht.

Wir haben in der Aoba Loge und im Mushara Bushcamp vor dem Tor übernachtet, Unterkünfte, Service und Essen waren sehr gut.

Gruß Ferri