EPUPA Falls/D3707

19 Antworten · 6'362 Aufrufe · gestartet 23. Okt. 2009 von onewaydriver
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Themenstarter18 Beiträge · seit 200923. Okt. 2009 · #1
Hallo Namibia Freunde,
ich möchte gerne während unserer Tour Januar/Februar 2010 von Outapi zu den Epupa Falls und dann über den van Zyls Pass nach Okarohombo fahren. Von da aus soll es über die D 3707 Richtung Süden nach Orupembe und Sesfontein gehen. Machbar? 🤩 Welche Vorschläge könnt Ihr mir machen, dass ich nichts sehenswertes verpasse.Was ist gut befahrbar und was sollte ich meiner besseren Hälfte besser nicht antun. 4 x4 ist natürlich dabei.

Vielen Dank für Eure Tipps im Vorraus

Bobby & Conny
8'054 Beiträge · seit 200823. Okt. 2009 · #2
Hallo Bobby und Conny,

Am besten Ihr schreibt eine PM an La Leona. Sie war im Mai in dieser Gegend und kann Dir da Genaueres berichten!


Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'335 Beiträge · seit 200623. Okt. 2009 · #3
Hallo Bobby und Conny,

die Frage ist, welche Erfahrungen Ihr habt.
Seid Ihr schon oft in Namibia gewesen, oder in vergleichbaren Ländern?
Falls Ihr die ersten Male dort unten seid, sage ich Euch ganz klar:
Finger weg von dieser Strecke!
Den van Zyls Pass zu fahren (wir haben ihn nicht befahren, aber die nördliche D3703) ist eine Herausforderung, die man nur mit Erfahrung, und davon reichlich, leisten kann.
Selbst die D3703 wird Euch ganz schön beanspruchen. Du musst mindestens einen Tag rechnen, von Epupa bis zum Abzweig zum Pass. Dann noch den Pass selbst. Und der wird von Euch alles abverlangen, Nerven, Geschick und absolutes fahrerisches Können!

Habt Ihr jemanden, der Euch begleitet? Alleine solltet Ihr das auf keinen Fall machen.

Viele Grüße
Cora
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4'129 Beiträge · seit 200823. Okt. 2009 · #5
Fahrt Ihr mit Eurem eigenen Fahrzeug?
LG Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter18 Beiträge · seit 200926. Okt. 2009 · #6
Hallo Cora,
vielen Dank für Deine Infos. Das wäre jetzt unsere 6. Tour mit einem "Wohnmobil" auf fremden Straßen. Aber auch erst die 2. mit 4 x4 . Ob man da jetzt von großer Erfahrung sprechen kann glaube ich nicht. Auf den Van Zyl`s Pass könnte /würde ich auch verzichten , käme aber dann auch nicht nach Okarohmbo. Wie sieht es denn aus von den Epupa Falls über die D3707 Richtung Süden. Auf die möchte ich nun wirklich verzichten. Zur Info: Wir sind allein unterwegs

Gruß

Bobby & Conny
Themenstarter18 Beiträge · seit 200926. Okt. 2009 · #7
Hallo Lillytrotter,

für das eigene Auto hat es leider nicht gereicht, so dass wir uns einen Trax leihen müssen. Wahnsinn, wie hier die Preise "explosionsartig" gestiegen sind. Aber dass ist ein anderes Thema.

Liebe Grüße Bobby & Conny
1'335 Beiträge · seit 200626. Okt. 2009 · #8
Hallo Bobby und Conny,
gut, dass Ihr nicht van Zyls-Pass fahren wollt. Das wäre bei Eurer Erfahrung schlecht ausgegangen.

Ich weiß nicht, ob ich Euch die D3703 anraten soll oder nicht. Man man ja nur Erfahrungen machen, wenn man sie macht.
Bedenkt nur: Gegen diese Strecke ist Tiefsand ein Witz!
Ihr müsst selbst wissen, was Ihr Euch zutrauen könnt oder wollt. Zeit müsst Ihr einplanen. Viel Zeit.
Besser wäre es, wenn Ihr noch jemanden finden würdet, der mit Euch fährt.

Um zu verdeutlichen, was Euch erwartet empfehle ich Euch meine Erfahrungen im folgenden Thread zu lesen:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/115194-nicht-zu-unterschaetzen-die-d3703-im-norden.html

Wären wir sofort über Opuwo gefahren, wäre es am schnellsten gegangen. Denn über die D3703 brauchst Du von Epupa bis Opuwo 2 Tage. Einen Tag von Epupa bis Otjitanda und dann von da aus bis Opuwo. Fährst Du die 3700 von Okonwati weiter runter, bist Du in einem Tag in Opuwo.
Von dort aus kannst Du über Kaoko Otavi, Onganga, usw. bis Orupembe. Dort bis zur Red Drum und dann von dort aus zu Deinem Ziel!
Die oft eingezeichnete Abkürzung unterhalb des van-Zyls-Pass (über Otjihaa) existiert vielleicht, aber wir haben sie nicht gefunden!
Ich würde Dir daher raten diesen weiten Bogen zu fahren!
Wir wollten ursprünglich auch ins Marienflusstal von Epupa aus, aber wir hatten nach der D3703 so die Nase voll, dass wir das auf später verschoben haben.
Die Einsamkeit und Verlassenheit und Ansprüche an die Fahrtstrecke sind von Deutschland aus nicht vorstellbar. Unterschätze das nicht!!
Hast Du schon mal Dein Auto gelenkt, das in einem Winkel von fast 30 Grad seitlich geneigt war?
Es grüßt Dich
Cora
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1'335 Beiträge · seit 200626. Okt. 2009 · #9
Ich lese gerade, dass Ihr mit einem Trax fahren wollt!
Vergesst die D3703!!!!!!!!
Der ist viel zu schwer! Und die Gewichtsverteilung ist nicht kontrollierbar!
Lasst es bleiben!! Bitte!

Cora
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2'779 Beiträge · seit 200726. Okt. 2009 · #10
onewaydriver schrieb:
unsere 6. Tour mit einem "Wohnmobil" auf fremden Straßen
"Strassen" des Kaokoveld welche mit einer D und 3-tausend beginnen sind für Wohnmobilreiseerfahrene in einem gemieteten Trax definitiv nichts.

gruss leona
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2009
Themenstarter18 Beiträge · seit 200926. Okt. 2009 · #11
Hallo Leona,
Annick gab mir schon den Tipp ein paar Zeilen an Dich zu schreiben, da Du ja erst vor kurzem in dieser Ecke warst. Die Antworten hier sind leider sehr ernüchternt 🙁 , aber auch zu verstehen. Haben wir denn irgend eine Chance vom Norden aus Richtung Süden Abseits der "Asphaltierten" Straßen zu fahren. Oder müssen wir uns wirklich komplett aus dem Gebiet fern haltern.

Mit lieben Grüßen

Bobby & Conny
8'054 Beiträge · seit 200826. Okt. 2009 · #12
Hallo Bobby und Conny,

Die Strasse C43 die von Opuwo nach Epupa Falls geht ist ja nicht asphaltiert! Es ist eine gute gravel road.
Wieso ganz auf Kaokoveld verzichten! Die Landschaften sind sehr schön unterwegs.


Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'335 Beiträge · seit 200626. Okt. 2009 · #13
Hallo Bobby,
wenn Du von Opuwo nach Orupembe fährst, wirst Du genügend uncomfortabel reisen! Denn da gibt es reichlich schlechten Gravel! Und sogar stellenweise sehr holprig und rocky.
Da wirst Du mehr als auf Deine Kosten kommen!

Da nur wenige Straßen in Nam geteert sind, wirst Du eh fast nur Gravel oder Sand oder "offroad" fahren.

Alles was westlich von Ruacana liegt ist nicht geteert.
Das Ovamboland ist fast durchgehend geteert, bis zu den Ruacanafällen!

Es grüßt
Cora
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1'715 Beiträge · seit 200626. Okt. 2009 · #14
Wir hatten vor zwei Jahren einen Trax. Uns hat gut gefallen, dass man alles in Schränke verstauen kann, auch enn nicht alle zublieben und alles durchgeschütelt wird. So war mal das Pulverkaffeeglas leer, dafür der Inhalt im ganze Schränkchen verteilt.
Bedenkt dass dieser Wagen relativ schwer und kopflastig ist. Wir hatten zum Teil im Tiefsand Schwierigkeiten wo man mit einem normalen 4x4 noch ohne weiters durchkam. Er ist als nur bedingt für extreme Fahrten geignet, für den Van Zyls Pass ganz sicher nicht.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
931 Beiträge · seit 200626. Okt. 2009 · #15
Ich weiß zwar nicht warum der Trax für die genannten Strecken zu schwer sein soll, denn da gibt es wichtigere Kriterien wie Bodenfreiheit oder Böschungswinkel. Das kann ich jedoch nicht beurteilen. Am Gewicht scheitert es aber mit Sicherheit nicht.

Unabhängig von der Fahrzeugfrage solltet ihr beachten das ihr in der Regenzeit unterwegs sein werdet. Da kann es schon passieren das die Straßen / Wege rutschig werden und auch das eine oder andere Revier fließen und deshalb nicht zu passieren sein könnte. Unter Umständen muss man dann mal einen Tag (oder auch mehrere Tage) warten bis der Wasserstand wieder gefallen ist.

Das Kaokofeld in der Regenzeit ist sicher kein Gebiet für Reisenden mit einem auf den Tag fest geplanten Programm. Man muss auf jeden Fall flexibel sein.

Gruß

Ulli
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5'479 Beiträge · seit 200926. Okt. 2009 · #16
onewaydriver schrieb:
Haben wir denn irgend eine Chance vom Norden aus Richtung Süden Abseits der "Asphaltierten" Straßen zu fahren. Oder müssen wir uns wirklich komplett aus dem Gebiet fern haltern.

Mit lieben Grüßen

Bobby & Conny
Natürlich habt Ihr die Chance in den Norden zu fahren. Es gibt dort einfachere und Schwierige Strecken. Ihr habt Euch eine sehr schwierige ausgesucht.

Ich möchte Euch gerne einen Vorschlag unterbreiten, auf dem Ihr das Kaokoveld kennenlernen könnt, ohne gleich die Hammerstrecken zu befahren.

Auf der C35 nach Ruacana - auf der D3700, D3701 und C35 zu den Epupafalls - auf der C35 nach Opuwo - auf der D3707 über Orupembe nach Purros (wenn Ihr Euch zu diesem Zeitpunkt sicher in fühlt, könnt Ihr die Strecke von Orupembe nach Purros auch über den Khumib und Hoarusib fahren) - weiter auf D3707 von Purros nach Fort Sesfontein (hier wieder eine Alternative, wenn Ihr Euch sicher fühlt: Die Strecke durch den Hoanib, entweder ab Amspoort oder nur zwischen Ganamub und Gibris).

Auf jeden Fall solltet Ihr überlegen, ob es unbedingt ein Trax sein muss. 4x4 mit Dachzelt ist auf jeden Fall die sicherere Alternative.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'779 Beiträge · seit 200726. Okt. 2009 · #17
In meinem vorigen post habe ich von de D Strassen abgeraten, das war ev. etwas zu generell, denn spezifische Abschnitte sind erheblich leichter befahrbar, auch für trailers etc. Gerade die D3700 ist jedoch auch die berüchtigte Swaartbooisdrift-Epupaverbindung und daher sollte man sich ausdrücklich auf den empfohlenen Abschnitt beschränken insofern der Fahrzeugtyp, die Erfahrung mit 4x4 Fahrzeugen in Extrembedingungen und Anzahl Autos nicht den Anforderungen entsprechen.

Meines Erachtens mit dem Trax machbar und vorallem geniessbar wäre: Von den Ruacana Fällen bis zur Kunene River Lodge entlang der D3700 und dann beim Dorslandtrekker Denkmal abzubiegen auf die D3701 bis zur C34 um nach Epupa zu gelangen. Auf derselben Strasse C34 geht es dann wieder retour nach Opuwo. Von hier über die Joubertberge bei Camp Aussicht vorbei (2 übernachtungen empfohlen auf Aussicht!) nach Sesfontein.

Alles andere wie Hoarusib und Khumib empfehle ich euch unter den gegebenen Umständen nicht.

gruss leona
Gruss Leona
Themenstarter18 Beiträge · seit 200928. Okt. 2009 · #18
Vielen Dank für Eure hilfreichen Tipps und auch kritischen und warnenden Hinweise. 😉 Ich glaube schon dass wir "unseren Weg" dank Eurer Hilfe gefunden haben. Ich könnte mir nun vorstellen: Rucana, 3701 nach Epembe, c 43 nach Epupa und zurück nach Opuwo. Jetzt wirds kritisch: Kaoko D3007 nach Orupembe, Puros, nach Sesfontein. Ja oder Nein, hier scheiden sich die Geister.
Der Trax ist gebucht und war uns vor 2 Jahren in Namibia ein "treuer Freund". Fahrverhalten hin oder her.
Da wir keinen genauen Fahrplan/Zeitplan haben könnte ich mir für diesen Teil 6-8 Tage vorstellen.

Bei neuen Fragen die sich vielleicht noch Auftun werden melde ich mich früh genug. 😊

Danke

Bobby & Conny 😉
5'479 Beiträge · seit 200930. Okt. 2009 · #19
Die D3707 von Opuwo über Orupembe und Purros nach Sesfontein ist auch mit einem Trax problemlos zu befahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter18 Beiträge · seit 200930. Okt. 2009 · #20
Super! 🤩
Freut mich sehr zu Lesen!