ja ganz nette Schilderung, auch Anregung für mich mal selber was zu verfassen. Hätte da auch nette Erlebnisse parat. Kalte Nächte mit kalten Füssen, warme Tage mit warmen Füssen ... 🙂..., Weiter so.....
Doc in Africa - 4 Wochen Namibia (+SAF) in Bildern
Danke für das Kompliment und immer her mit Deinen Geschichten! 😉
Gruß
Dirk
Hi Doc,
von mir auch mal ein dickes Lob, ich freu mich schon auf unseren Trip, Bagatelle haben wir auch mit drin. Von unserer Reise wird es ein Buch und eine DVD geben, mal sehen ob wir hier veröffentlichen oder "nur" rumschicken. Ich hoffe du schreibst in den nächsten Tagen noch was als Einstimmung für uns...
SASOWEWI
von mir auch mal ein dickes Lob, ich freu mich schon auf unseren Trip, Bagatelle haben wir auch mit drin. Von unserer Reise wird es ein Buch und eine DVD geben, mal sehen ob wir hier veröffentlichen oder "nur" rumschicken. Ich hoffe du schreibst in den nächsten Tagen noch was als Einstimmung für uns...
SASOWEWI
@Sasowei: Wäre schön, wenn mein Bericht Dich motivieren könnte, auch einen Reisebericht im Forum zu veröffentlichen.
Gruß
Dirk
25.9.09 Where the desert meets the sea
Der Tag begann wie der gestrige - grau kühl und diesig.
Nach dem Frühstück im Hotel habe ich mich auf den Weg Richtung Norden gemacht. Kurz hinter dem Ostsausgang von Swakopmund endete der Asphalt und es begann eine Salzpiste, die überraschend gut zu fahren war, eigentlich besser als viele Asphaltstraßen.
Die Landschaft rechts und links der Straße ähnelte sehr der gestrigen - wieder eine Menge Nix 😉

Die Küste entlang, vorbei an Hentjes Bay erreochte ich nach ca. 100 km mein erstes Ziel: Cape Cross.
Hier gibt es eine riesige Robbenkolonie mit 10.000enden dieser Tiere.

Auf dem Bild sieh man nur einen kleinen Teil der Kolonie, war schon ein sehr beeindruckender Anblick. Allerdings auch ein sehr beeindruckender Geruch. Die Viecher stinken wie die Hölle!
Trotzdem bin ich sicher ein Stündchen den Boardwalk rauf und runter gelaufen und habe Fotos gemacht.

El Chefe



Abends und nachts scheint hier ganz schön was los zu sein. Im Sand unter dem Boardwalk sah man überall dutzende von Hyänen- und Schakalspuren im Sand und den überall herumliegenden Überresten von Robben nach zu urteilen, ist zumindest ein großer Teil davon nicht hungrig wieder verschwunden.
Kurze Zeit, nachdem ich wieder auf der Küstenstraße war, kam endlich auch die Sonne raus.

Auch in dieser Einöde fanden sich immer wieder Spuren vom Leben.

So ging es ohne große Änderungen der Umgebung weiter bis zur Einfahrt in den Skeleton Coast NP. Erfreulicherweise brauchte man sich nur zu rugistrieren aber keinen Eitnritt zu bezahlen, bevor das passend dekorierte Tor geöffnet wurde.

Im Park wurde die Piste etwas rauher, war aber immer noch gut zu fahren.
Ein unscheinbarer Wegweiser, den ich fast übersehen hätte, wies auf das einzige Wrack im südlichen Teil des Parks hin, das ich mir natürlich ansehen musste.


Im Norden der Skeleton Coast gibt es noch einige weitere Warcks aber vor allem wohl in dem Teil, den man nur auf geführten Touren erreichen kann.
Irgendwann muss es hier auch Minentätigkeit gegeben haben. Zumindest sah diese Rostskulptur sehr danach aus.

Zu meiner Überraschung entdeckte ich bei genauerem hinsehen auf den Stahlstreben ein paar Nester.

Und wo es potentielle Opfer gibt, waren natürlich auch die Schakale nicht weit.

Durch endlose weite Sand-und Kiesflächen fuhr ich immer wieter an der Küste entlang nach Norden. Hier geht die Namib wirklich nahtlos in den Strand über.

In der prallen Sonne sah man am Horizont diverse Luftspiegelungen. Dabei war es immer noch alles andere als warm. Vielleicht 16°C mit einem unangenehmen Wind.

Ich war schon glücklich wenn mal ein Hügel am Horizont aus der einförmigen Ebene auftauchte.

Insgesamt muss ich sagen, dass mich die Skelteküste mit ihrer scheinbar endlosen Weite und ihrer fast trostlosen Kargheit sehr beeindruckt hat. Noch nie habe ich mich in einer Landschaft bewegt, in die Menschen so wenig hinein gehören wie hier. Irgendwie wirkte jede Form von Leben hier fast wie ein Eindringling, der das Spiel von Wasser, Wind und Sand störte.
Kurz vor Torra Bay erreichte ich den Abzweig der C39, der ich RIchtung Osten ins Landesinnere folgte. So langsam wurde die Landschaft wieder etwas abwechslungsreicher.

Nach einer Weile tauchte sogar wieder etwas Vegetation am Straßenrand auf und noch ein Stückchen weiter auch der erste Oryx.


Mit jedem km, den man sich von der Küste entfernte, wurde es immer wärmer. Obwohl die Fahrt in die Höhe führte, hat die Temperatur ohne Übertreibung auf etwa 50 km um über 10°C zugenommen.
Dementsprechend staubig war es auch und ich war froh, kein Auto vor mir zu haben.

Streckenweise erinnerte mich das Damaeraland mit seinen roten Hügeln und Tafelbergen sehr an die Lanmdschaften des amerikanischen Südwestens. Das folgende Bild könnte auch in Arizona aufgenommen sein.

Kurz nach der Abzweigung der C43 Richtung Palmwag sollte bald die Piste zum Damaralandcamp abbiegen. Es kam jedoch nur ein Hügel nach dem nächsten ohne ein Schild oder einen anderen Hinweis auf das Camp. Als ein paar 8-10jährige Jungen am Straßenrand winkten, habe ich daher angehalten. SIe wollten nach Twyfelfontein mitgenommen werden oder etwas zu essen. Mit beidem konnte ich nicht dienen. Ich versprach ihnen aber etwas Geld, wenn sie mir sagten, wie ich zum Damaralandcamp käme. Die Antwort war, dass der Abzweig hinter der nächsten Kuppe käme. Na prima, das hätte ich auch selber gefunden 😉
Als ich mein Portemonnaie raus holte stellte ich fest, dass ich keinerlei Kleingeld mehr hatte. Tja, versprochen ist versprochen. Also drückte ich dem größten der Jungen einen Hunderter in die Hand. Ich habe selten so große Augen gesehen. Kaum hatte er den Schein in der Hand kam nur noch ein kurzes "Thank You, I will pray for You", dann rannten sie los als wäre der Teufel hinter ihnen her damit ich nur ja keine Zeit hätte, es mir anders zu überlegen.
Tatsächlich stand ein paar Hundert Meter weiter ein großes Hinweisschild zum Damaralandcamp. Wenn man mit einem 2WD dort hinkommt, kann man den auf einem Parkplatz abstellen und wird dort abgeholt. DIe Piste zum Camp hoch ist als 4WD-Trail ausgewiesen. 4WD habe ich nie gebraucht aber eine etwas höhere Bodenfreiheit sollte das Auto schon haben, denn die Piste ist recht rau und steinig.
Unterwegs gab es in der Nähe des Dorfes, das man durchfährt einen kleinen Verkehrsstau.

Ein paar km weiter taucht dann endlich das Camp hinter einer Kurve auf.

10 oder 12 Zelte stehen hier am Rand eines weiten Canyons um einen Zentralbereich mit Lapa, Bibliothek und Pool. Ich bekam das letzte Chalet in der Reihe mit freiem Blick in den Canyon.



Für die Sundownerfahrt war ich zu spät (die startete gerade als ich ankam). Also habe ich es mir mit einem Buch und einem kühlen Bier in der Abendsonne gemütlich gemacht. Dabei habe ich auch meinen Guide kennen gelernt - Johann. Sympathischer junger Bursche, mit dem ich mich gleich gut verstanden habe. Am nächsten Tag würden wir uns zusammen mit einem Schweizer Paar auf die Suche nach den Wüstenelefanten im Tal des Huab oder Abu Huab begeben.
Vor dem Essen gab es einen Aperitif am Lagerfeuer bevor sich alle zusammen um einen großen Tisch herum niederließen. Es war eine recht bunt gemischte Runde aus Engländern, Amerikanern, Schweizern, Italienern und mir als einzigem Deutschen. Das Essen war lecker und ich habe mich nett unterhalten.
Wieder ein schöner Tag!
Der Tag begann wie der gestrige - grau kühl und diesig.
Nach dem Frühstück im Hotel habe ich mich auf den Weg Richtung Norden gemacht. Kurz hinter dem Ostsausgang von Swakopmund endete der Asphalt und es begann eine Salzpiste, die überraschend gut zu fahren war, eigentlich besser als viele Asphaltstraßen.
Die Landschaft rechts und links der Straße ähnelte sehr der gestrigen - wieder eine Menge Nix 😉
Die Küste entlang, vorbei an Hentjes Bay erreochte ich nach ca. 100 km mein erstes Ziel: Cape Cross.
Hier gibt es eine riesige Robbenkolonie mit 10.000enden dieser Tiere.
Auf dem Bild sieh man nur einen kleinen Teil der Kolonie, war schon ein sehr beeindruckender Anblick. Allerdings auch ein sehr beeindruckender Geruch. Die Viecher stinken wie die Hölle!
Trotzdem bin ich sicher ein Stündchen den Boardwalk rauf und runter gelaufen und habe Fotos gemacht.
El Chefe
Abends und nachts scheint hier ganz schön was los zu sein. Im Sand unter dem Boardwalk sah man überall dutzende von Hyänen- und Schakalspuren im Sand und den überall herumliegenden Überresten von Robben nach zu urteilen, ist zumindest ein großer Teil davon nicht hungrig wieder verschwunden.
Kurze Zeit, nachdem ich wieder auf der Küstenstraße war, kam endlich auch die Sonne raus.
Auch in dieser Einöde fanden sich immer wieder Spuren vom Leben.
So ging es ohne große Änderungen der Umgebung weiter bis zur Einfahrt in den Skeleton Coast NP. Erfreulicherweise brauchte man sich nur zu rugistrieren aber keinen Eitnritt zu bezahlen, bevor das passend dekorierte Tor geöffnet wurde.
Im Park wurde die Piste etwas rauher, war aber immer noch gut zu fahren.
Ein unscheinbarer Wegweiser, den ich fast übersehen hätte, wies auf das einzige Wrack im südlichen Teil des Parks hin, das ich mir natürlich ansehen musste.
Im Norden der Skeleton Coast gibt es noch einige weitere Warcks aber vor allem wohl in dem Teil, den man nur auf geführten Touren erreichen kann.
Irgendwann muss es hier auch Minentätigkeit gegeben haben. Zumindest sah diese Rostskulptur sehr danach aus.
Zu meiner Überraschung entdeckte ich bei genauerem hinsehen auf den Stahlstreben ein paar Nester.
Und wo es potentielle Opfer gibt, waren natürlich auch die Schakale nicht weit.
Durch endlose weite Sand-und Kiesflächen fuhr ich immer wieter an der Küste entlang nach Norden. Hier geht die Namib wirklich nahtlos in den Strand über.
In der prallen Sonne sah man am Horizont diverse Luftspiegelungen. Dabei war es immer noch alles andere als warm. Vielleicht 16°C mit einem unangenehmen Wind.
Ich war schon glücklich wenn mal ein Hügel am Horizont aus der einförmigen Ebene auftauchte.
Insgesamt muss ich sagen, dass mich die Skelteküste mit ihrer scheinbar endlosen Weite und ihrer fast trostlosen Kargheit sehr beeindruckt hat. Noch nie habe ich mich in einer Landschaft bewegt, in die Menschen so wenig hinein gehören wie hier. Irgendwie wirkte jede Form von Leben hier fast wie ein Eindringling, der das Spiel von Wasser, Wind und Sand störte.
Kurz vor Torra Bay erreichte ich den Abzweig der C39, der ich RIchtung Osten ins Landesinnere folgte. So langsam wurde die Landschaft wieder etwas abwechslungsreicher.
Nach einer Weile tauchte sogar wieder etwas Vegetation am Straßenrand auf und noch ein Stückchen weiter auch der erste Oryx.
Mit jedem km, den man sich von der Küste entfernte, wurde es immer wärmer. Obwohl die Fahrt in die Höhe führte, hat die Temperatur ohne Übertreibung auf etwa 50 km um über 10°C zugenommen.
Dementsprechend staubig war es auch und ich war froh, kein Auto vor mir zu haben.
Streckenweise erinnerte mich das Damaeraland mit seinen roten Hügeln und Tafelbergen sehr an die Lanmdschaften des amerikanischen Südwestens. Das folgende Bild könnte auch in Arizona aufgenommen sein.
Kurz nach der Abzweigung der C43 Richtung Palmwag sollte bald die Piste zum Damaralandcamp abbiegen. Es kam jedoch nur ein Hügel nach dem nächsten ohne ein Schild oder einen anderen Hinweis auf das Camp. Als ein paar 8-10jährige Jungen am Straßenrand winkten, habe ich daher angehalten. SIe wollten nach Twyfelfontein mitgenommen werden oder etwas zu essen. Mit beidem konnte ich nicht dienen. Ich versprach ihnen aber etwas Geld, wenn sie mir sagten, wie ich zum Damaralandcamp käme. Die Antwort war, dass der Abzweig hinter der nächsten Kuppe käme. Na prima, das hätte ich auch selber gefunden 😉
Als ich mein Portemonnaie raus holte stellte ich fest, dass ich keinerlei Kleingeld mehr hatte. Tja, versprochen ist versprochen. Also drückte ich dem größten der Jungen einen Hunderter in die Hand. Ich habe selten so große Augen gesehen. Kaum hatte er den Schein in der Hand kam nur noch ein kurzes "Thank You, I will pray for You", dann rannten sie los als wäre der Teufel hinter ihnen her damit ich nur ja keine Zeit hätte, es mir anders zu überlegen.
Tatsächlich stand ein paar Hundert Meter weiter ein großes Hinweisschild zum Damaralandcamp. Wenn man mit einem 2WD dort hinkommt, kann man den auf einem Parkplatz abstellen und wird dort abgeholt. DIe Piste zum Camp hoch ist als 4WD-Trail ausgewiesen. 4WD habe ich nie gebraucht aber eine etwas höhere Bodenfreiheit sollte das Auto schon haben, denn die Piste ist recht rau und steinig.
Unterwegs gab es in der Nähe des Dorfes, das man durchfährt einen kleinen Verkehrsstau.
Ein paar km weiter taucht dann endlich das Camp hinter einer Kurve auf.
10 oder 12 Zelte stehen hier am Rand eines weiten Canyons um einen Zentralbereich mit Lapa, Bibliothek und Pool. Ich bekam das letzte Chalet in der Reihe mit freiem Blick in den Canyon.
Für die Sundownerfahrt war ich zu spät (die startete gerade als ich ankam). Also habe ich es mir mit einem Buch und einem kühlen Bier in der Abendsonne gemütlich gemacht. Dabei habe ich auch meinen Guide kennen gelernt - Johann. Sympathischer junger Bursche, mit dem ich mich gleich gut verstanden habe. Am nächsten Tag würden wir uns zusammen mit einem Schweizer Paar auf die Suche nach den Wüstenelefanten im Tal des Huab oder Abu Huab begeben.
Vor dem Essen gab es einen Aperitif am Lagerfeuer bevor sich alle zusammen um einen großen Tisch herum niederließen. Es war eine recht bunt gemischte Runde aus Engländern, Amerikanern, Schweizern, Italienern und mir als einzigem Deutschen. Das Essen war lecker und ich habe mich nett unterhalten.
Wieder ein schöner Tag!
Gruß
Dirk
mhhhhh....
Doc fährt zum Skeleton NP, ich zum Brandberg, ich wette in Palmwag treffen wir uns wieder 😉
Klasse Bericht und ich bin auf manches schon bissl neidisch 😎 ... aber wird eh nicht mein letzter Besuch in diesem Land gewesen sein.
Grüssle und ich freu mich auf die Fortsetzung!
janet
Doc fährt zum Skeleton NP, ich zum Brandberg, ich wette in Palmwag treffen wir uns wieder 😉
Klasse Bericht und ich bin auf manches schon bissl neidisch 😎 ... aber wird eh nicht mein letzter Besuch in diesem Land gewesen sein.
Grüssle und ich freu mich auf die Fortsetzung!
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
In Palmwag frühestens nächstes Jahr. Steht im November 2010 auf dem Programm.
Mich hat der Virus auch erwischt. Ich muss nächstes Jahr wieder hin 😉
Mich hat der Virus auch erwischt. Ich muss nächstes Jahr wieder hin 😉
Gruß
Dirk
Hallo Doc
Tolle Berichte, tolle Fotos allesamt. Klar, dass einem da der Virus erwischt... Bei mir geht's jetzt noch knapp 66h bis zum nächsten Aufbruch. Leider hab' ich im Moment noch den falschen Virus (ohne Schweine...), aber die Vorbereitungen laufen unbeirrt weiter.
Deine Aussagen zu den Webervogelnestern sind übrigens durchaus untertrieben: Es gibt keine Gewichtslimite, die werden erst dann nicht mehr weiter gebaut, wenn der Baum fällt. Und die Tierchen haben eine soziale Ader: Im Nest hat's bald auch Platz für Schlangen und andere Vogel- und Eierjäger...
Ich freue mich schon auf Deine weiteren Berichte - und hoffe, selbst einen ebenso ausführlichen Bericht machen zu können.
Viele Grüsse
P.
Tolle Berichte, tolle Fotos allesamt. Klar, dass einem da der Virus erwischt... Bei mir geht's jetzt noch knapp 66h bis zum nächsten Aufbruch. Leider hab' ich im Moment noch den falschen Virus (ohne Schweine...), aber die Vorbereitungen laufen unbeirrt weiter.
Deine Aussagen zu den Webervogelnestern sind übrigens durchaus untertrieben: Es gibt keine Gewichtslimite, die werden erst dann nicht mehr weiter gebaut, wenn der Baum fällt. Und die Tierchen haben eine soziale Ader: Im Nest hat's bald auch Platz für Schlangen und andere Vogel- und Eierjäger...
Ich freue mich schon auf Deine weiteren Berichte - und hoffe, selbst einen ebenso ausführlichen Bericht machen zu können.
Viele Grüsse
P.
.
janet schrieb:
Nein, im Ernst, Dirk, ich freue mich jedesmal, wenn ein weiterer Teil deines Berichtes dasteht. Und lasse mich ab und zu davon auch ein wenig inspirieren (von deinem natürlich auch, janet!)
LG Thomas
ich wette in Palmwag treffen wir uns wieder 😉Soll ich in Halali auf euch beide warten, damit wir zusammen ein Savannah nehmen können 😉
Nein, im Ernst, Dirk, ich freue mich jedesmal, wenn ein weiterer Teil deines Berichtes dasteht. Und lasse mich ab und zu davon auch ein wenig inspirieren (von deinem natürlich auch, janet!)
LG Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Das nächste mal sollten wir wirklichein paar Treffpunkte unterwegs ausmachen, statt dauernd vor- oder nebeneinander her zu fahren 😉
Gruß
Dirk
26.9.09 Auf der Suche nach den Wüstenelefanten
Früh um 6:00h war die Nacht vorbei, um 6:30h gab es Frühstück und um 7:00h saß ich beim ersten Morgenlicht mit einem Schweizer Pärchen und "meinem" Guide Johann im Land Rover auf dem Weg zu den Wüstenelefanten im Tal des Huab Riviers.

Zunächst sahen wir nur jede Menge Gegend und ein paar Oryx.


Nach einer Weile fanden wir (=Johann) in einem trockenen Bachlauf frische Elefantenspuren, denen wir eine ganze Strecke folgten.

Schuhgröße 236?
Die Spuren führten aus dem Huabtal hinaus in das Tal des Abu Huab (Kind des Huab).

Dort folgten wir ihnen noch etwas zu Fuß aber leider führten sie weiter in die Berge, so dass wir umkehrten und unser Glück nochmal am Huab versuchten.
An diesem Baum bogen wir in das trockene Flussbett ab und folgten diesem ein ganzes Stück, bis hinter einer Biegung endlich dieser Bursche auftauchte.

So ganz hat ihm unser Besuch wohl nicht gepasst. Er wedelte kräftig mit den Ohren und machte drohend ein paar Schritte auf uns zu, verschwand dann aber ganz friedlich im Gebüsch.

Ein Stück weiter trafen wir auf eine Gruppe aus dem Doro Nawas Camp mit ihrem Guide, die uns erzählten, dass ein Stück weiter eine ganze Gruppe Elefanten unter einem Baum stünde. Da mussten wir natürlich hin!


Sie ließen sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören und wir konnten bis auf ca. 20 m an die Gruppe heranfahren. Leider standen sie die ganze Zeit nur faul unter einem Baum herum und das auch noch mehr oder weniger im Gegenlicht. Wir entschieden uns daher, noch einmal nach dem Bullen zu suchen und später hierhin zurück zu kommen. Glücklicherweise fanden wir ihn gar nicht weit von der Stelle, wo wir ihn das erste mal gesehen hatten beim Lunch.



Was die FOtos leider nicht wiedergeben können ist die eindrucksvolle Geräuschkulisse, als er teilweise armdicke Äste zwischen seinen mächtigen Kiefern zermalmt hat.
So langsam wurde es jetzt Zeit, den Rückweg anzutreten aber vorher haben wir nochmal bei der größeren Gruppe vorbei geschaut.
Hier hatte sich inzwischen zumindest der Nachwuchs erhoben, so dass ich noch ein paar Dumbo-Fotos machen konnte.


Zwischendurch schaute auch der Herr Papa mal vorbei.

Nach einem letzten Blick in die Runde war es dann wirklich zeit für den Rückweg. Schade, ich hätte diesen grauen Riesen noch stundenlang zusehen können.

Auf dem Rückweg wieder einige Oryx (die selben wie morgens?).

Gegen 14:00h waren wir wieder zurück im Camp, wo es einen leckeren Lunch gab. Wir verabredeten uns mit Johann zu einer Wanderung mit Sundowner für den späten Nachmittag.
Ich habe die Zeit genutzt für ein kleines Nickerchen, eine Abkühlung im Pool und ein Stündchen faul in der Sonne. War auch mal schön.
So sieht übrigens der Gemeinschaftsbereich des Camps aus:
"Essecke"

Bar/Bibliothek

Pool

Frisch und ausgeruht haben wir uns später auf unsere Wanderung gemacht. Wir sind auf einen Berg in der Nähe des Camps gestiegen, von dem man einen tollen Rundblick hatte. Der Aufstieg war recht steil und ging über lockeres Gestein, so dass man das eine oder andere mal ins rutschen kam aber die Aussicht entschädigte voll und ganz.


Kurz vor Sonnenuntergang haben wir uns auf den Abstieg gemacht und durften auf einem kleineren Hügel direkt über dem Camp noch den obligatorischen Gin-Tonic als sundowner genießen.


Das Abendessen gab es heute nicht in der Lapa sondern um die Ecke in einem kleinen "Kraal". War sehr nett gemacht. Der Weg dorthin war mit Fackeln erleuchtet, es gab ein großes Lagerfeuer, viele Kerzen auf dem Tisch und die Angestellten begrüßten uns mit afrikanischen Gesängen. Das Essen vom offenen Grill war natürlich auch sehr lecker.
Morgen heißt es noch früher aufstehen (5:30h). Es steht eine Fahrt in die Umgebung des Camps zum Springbock Rivier auf dem Paln, wo wir mit ein bisschen Glück Desert-Rhinos zu Gesicht bekommen könnten.
Früh um 6:00h war die Nacht vorbei, um 6:30h gab es Frühstück und um 7:00h saß ich beim ersten Morgenlicht mit einem Schweizer Pärchen und "meinem" Guide Johann im Land Rover auf dem Weg zu den Wüstenelefanten im Tal des Huab Riviers.
Zunächst sahen wir nur jede Menge Gegend und ein paar Oryx.
Nach einer Weile fanden wir (=Johann) in einem trockenen Bachlauf frische Elefantenspuren, denen wir eine ganze Strecke folgten.
Schuhgröße 236?
Die Spuren führten aus dem Huabtal hinaus in das Tal des Abu Huab (Kind des Huab).
Dort folgten wir ihnen noch etwas zu Fuß aber leider führten sie weiter in die Berge, so dass wir umkehrten und unser Glück nochmal am Huab versuchten.
An diesem Baum bogen wir in das trockene Flussbett ab und folgten diesem ein ganzes Stück, bis hinter einer Biegung endlich dieser Bursche auftauchte.
So ganz hat ihm unser Besuch wohl nicht gepasst. Er wedelte kräftig mit den Ohren und machte drohend ein paar Schritte auf uns zu, verschwand dann aber ganz friedlich im Gebüsch.
Ein Stück weiter trafen wir auf eine Gruppe aus dem Doro Nawas Camp mit ihrem Guide, die uns erzählten, dass ein Stück weiter eine ganze Gruppe Elefanten unter einem Baum stünde. Da mussten wir natürlich hin!
Sie ließen sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören und wir konnten bis auf ca. 20 m an die Gruppe heranfahren. Leider standen sie die ganze Zeit nur faul unter einem Baum herum und das auch noch mehr oder weniger im Gegenlicht. Wir entschieden uns daher, noch einmal nach dem Bullen zu suchen und später hierhin zurück zu kommen. Glücklicherweise fanden wir ihn gar nicht weit von der Stelle, wo wir ihn das erste mal gesehen hatten beim Lunch.
Was die FOtos leider nicht wiedergeben können ist die eindrucksvolle Geräuschkulisse, als er teilweise armdicke Äste zwischen seinen mächtigen Kiefern zermalmt hat.
So langsam wurde es jetzt Zeit, den Rückweg anzutreten aber vorher haben wir nochmal bei der größeren Gruppe vorbei geschaut.
Hier hatte sich inzwischen zumindest der Nachwuchs erhoben, so dass ich noch ein paar Dumbo-Fotos machen konnte.
Zwischendurch schaute auch der Herr Papa mal vorbei.
Nach einem letzten Blick in die Runde war es dann wirklich zeit für den Rückweg. Schade, ich hätte diesen grauen Riesen noch stundenlang zusehen können.
Auf dem Rückweg wieder einige Oryx (die selben wie morgens?).
Gegen 14:00h waren wir wieder zurück im Camp, wo es einen leckeren Lunch gab. Wir verabredeten uns mit Johann zu einer Wanderung mit Sundowner für den späten Nachmittag.
Ich habe die Zeit genutzt für ein kleines Nickerchen, eine Abkühlung im Pool und ein Stündchen faul in der Sonne. War auch mal schön.
So sieht übrigens der Gemeinschaftsbereich des Camps aus:
"Essecke"
Bar/Bibliothek
Pool
Frisch und ausgeruht haben wir uns später auf unsere Wanderung gemacht. Wir sind auf einen Berg in der Nähe des Camps gestiegen, von dem man einen tollen Rundblick hatte. Der Aufstieg war recht steil und ging über lockeres Gestein, so dass man das eine oder andere mal ins rutschen kam aber die Aussicht entschädigte voll und ganz.
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir uns auf den Abstieg gemacht und durften auf einem kleineren Hügel direkt über dem Camp noch den obligatorischen Gin-Tonic als sundowner genießen.
Das Abendessen gab es heute nicht in der Lapa sondern um die Ecke in einem kleinen "Kraal". War sehr nett gemacht. Der Weg dorthin war mit Fackeln erleuchtet, es gab ein großes Lagerfeuer, viele Kerzen auf dem Tisch und die Angestellten begrüßten uns mit afrikanischen Gesängen. Das Essen vom offenen Grill war natürlich auch sehr lecker.
Morgen heißt es noch früher aufstehen (5:30h). Es steht eine Fahrt in die Umgebung des Camps zum Springbock Rivier auf dem Paln, wo wir mit ein bisschen Glück Desert-Rhinos zu Gesicht bekommen könnten.
Gruß
Dirk
Hallo Dirk,
wunderbar - hab den Tag mit Deinem Bericht gestartet und ein bisschen in Afrika-Erinnerung geschwelgt.
Die Bilder sind wunderschön und bringen das Afrika-Feeling sehr gut rüber.
Danke dafür.
Freu mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, ob ihr die Desert-Rhinos aufspüren könnt.
wunderbar - hab den Tag mit Deinem Bericht gestartet und ein bisschen in Afrika-Erinnerung geschwelgt.
Die Bilder sind wunderschön und bringen das Afrika-Feeling sehr gut rüber.
Danke dafür.
Freu mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, ob ihr die Desert-Rhinos aufspüren könnt.
Kathrin und Olli
Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren.
Reisebericht Botswana Apr/Mai 08:
http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf
Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser
Norwegen 2010
Hallo,
ich habe Deinen Reisebericht gelesen und finde die Fotos einfach super!
Bist Du Fotograf? Ich war selbst vor ein paar Jahren in der Kalahari und habe diesen Park so ziemlich als das Schönste in Erinnerung. Ich hoffe, dass
ich dort noch einmal hinkomme. Deine Fotos sind perfekt. Viele Grüsse
ich habe Deinen Reisebericht gelesen und finde die Fotos einfach super!
Bist Du Fotograf? Ich war selbst vor ein paar Jahren in der Kalahari und habe diesen Park so ziemlich als das Schönste in Erinnerung. Ich hoffe, dass
ich dort noch einmal hinkomme. Deine Fotos sind perfekt. Viele Grüsse
Hallo Dirk,
wirklich ein klasse Bericht! Und die Bilder erst... Gib uns mehr davon.... 🙂 Also: strapaziere die Tastatur!
Liebe Grüße
Pascalinah
wirklich ein klasse Bericht! Und die Bilder erst... Gib uns mehr davon.... 🙂 Also: strapaziere die Tastatur!
Liebe Grüße
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Pascalinah schrieb:
27.9.07 Nashörner und mehr
Um 5:00h klingelte der Wecker!
Um 5:30h saßen wir in dicke Ponchos eingepackt bereits im Auto und noch vor dem ersten Lichtstrahl waren wir unterwegs. Im offenen Landrover war es trotz der Ponchos ziemlich schattig.
Nach einer knappen Stunde hatten wir das Tal des SPringbock Riviers erreicht und genossen kurz den Sonnenaufgang.

Danach folgten wie auf der Suche nach den seltenen Desert Rhinos (Spitzmauslnashörner oder Black Rhinos, die besonders gut an das Leben in der Wüste angepasst sind) dem Flussbett.

Aufgrund des steinigen Untergrundes ging es recht langsam voran (so glatt wie auf dem Bild war der Untergrund nur selten). Als erstes begrüßte uns ein Kudu-Bulle, dann sahen wir in einiger Entfernung ein paar Zebras und Springböcke.


Aiffallend war, dass es hier wesentlich grüner war als im Huabtal, was daran liegt, dass es entlnag des Springbock Riviers mehrere permanente Wasserlöcher gibt.


Mitten im Flussbett, an einer Stelle, an der wir wegen großer Felsbrocken und tiefen Sands nur sehr langsam voran kamen, tauchte plötzlich eine Gruppe Elefanten auf und unser Guide wurde plötzlich ganz unruhig. Ich hatte kaum Gelegenheit für dieses eine Foto.

Diese Gruppe, die die "tuskless group" genannt wird war wohl auf Autos nicht gut zu sprechen. Die Camp policie sagt, das man sich ihnen auf offenem Feld nur bis 100 m nähern soll. Wir waren aber inmitten von Bäumen nur ca. 20 oder 30 m entfernt. Später hörte ich noch, dass es wohl eine Zeit zuvor einen Unfall gegeben haben muss, bei dem einer dieser Elefanten einen Land Rover umgeworfen hat, wobei sich einer der Gäste den Arm brach. Das dürfte erklären warum Johann auf einmal so nervös und unentspannt war 😉.
MAn nimmt allgemein an, dass diese Elefanten noch Erfahrungen mit Jägern bzw. Wilderern gemacht haben und deshalb Autos nicht besonders mögen.
Nach diesem Intermezzo setzten wir unsere Nashornsuche fort, stießen aber zunächst auf diesen Steenbock.

Ob er mit diesen Ohren auch fliegen kann?
Gegen 9:00h sind wir auf einen Berg gekraxelt und haben erstmal das mitgebrachte Frühstück verspeist und die Aussicht genossen. Gelegentlich hörte man von dort oben die Rufe von Baboons (Pavianen): Zu Gesicht haben wir sie leider nicht bekommen.
Frisch gestärkt ging die Suche weiter. Zunächst ohne Erfolg aber etwa eine Stunde später suchten wir uns zu Fuß noch einmal einen höheren Standort mit besserem Überblick und siehe da: am Gegenüberliegenden Berghang sahen wir eine Nashornfamilie mit Jungtier!

Bei näherer BEtrachtung der Umgebung fanden sich noch zwei weitere erwachsene Nashörner an diesem Hang.


Besonders das zweite fand ich interessant mit dem ungewöhnlich langen zweiten Horn.
Leider entschlossen sie sich nach einiger Zeit in die falsche Richtung weiter zu ziehen.

Auch wenn ich mir gewünscht hätte, näher an sie heran zu kommen, war das eine faszinierende Begegnung. Nashörner haben für mich noch mehr als Elefanten etwas archaisches.
So langsam wurde es jetzt Zeit, den Rückweg anzutreten. Nach den Nashörnern stießen wir noch auf Giraffen und eine weitere Gruppe Zebras.



Kurz bevor wir das Camp erreichten hatten wir noch eine Begegnung mit diesem putzigen Krabbler.

Lt Johann der giftigste Skorpion Namibias und durchaus in der Lage, auch einen Erwachsenen mit seinem Stich schwer krank zu machen bzw. im ungünstigsten Fall zu töten.
Den Rest der Fahrt genossen wir nur noch die Landschaft.

Es war wirklich ein sehr schöner Drive mit idealer Dramaturgie dadurch, dass wir die Rhinos erst am Ende gefunden hatten.
Gegen 13.00h waren wir pünktlich zum Lunch wieder im Camp. Nach dem leckeren Essen war ich eher träge und habe den Nachmittag mit faulenzen am Pool verbracht bis mich Johann gegen 17:00h zu meiner Sundownderfahrt abholte, diesmal ohne die Schweizer, ide nach dem Lunch per Flugzeug in ihre nächste Lodge transportiert worden waren.
Im warmen Spätnachmittagslicht kamen die satten Braun-, Gelb- und Rottöne der Landschaft besonders gut zur Geltung.



Für den eigentlichen Sonnenuntergang habe ich mir diesen Felsen ausgesucht.

War nett, mit einem eisgekühlten Gin-Tonic in der Hand das Schauspiel zu genießen und ab und an mal auf den Auslöser der Kamera zu drücken 😉.

Gerade rechtzeitig zum erneut sehr leckeren Diner waren wir zurück im Camp.
Gib uns mehr davon.... 🙂 Also: strapaziere die Tastatur!Dein Wunsch ist mir Befehl, wenn auch etwas verspätet 😉
27.9.07 Nashörner und mehr
Um 5:00h klingelte der Wecker!
Um 5:30h saßen wir in dicke Ponchos eingepackt bereits im Auto und noch vor dem ersten Lichtstrahl waren wir unterwegs. Im offenen Landrover war es trotz der Ponchos ziemlich schattig.
Nach einer knappen Stunde hatten wir das Tal des SPringbock Riviers erreicht und genossen kurz den Sonnenaufgang.
Danach folgten wie auf der Suche nach den seltenen Desert Rhinos (Spitzmauslnashörner oder Black Rhinos, die besonders gut an das Leben in der Wüste angepasst sind) dem Flussbett.
Aufgrund des steinigen Untergrundes ging es recht langsam voran (so glatt wie auf dem Bild war der Untergrund nur selten). Als erstes begrüßte uns ein Kudu-Bulle, dann sahen wir in einiger Entfernung ein paar Zebras und Springböcke.
Aiffallend war, dass es hier wesentlich grüner war als im Huabtal, was daran liegt, dass es entlnag des Springbock Riviers mehrere permanente Wasserlöcher gibt.
Mitten im Flussbett, an einer Stelle, an der wir wegen großer Felsbrocken und tiefen Sands nur sehr langsam voran kamen, tauchte plötzlich eine Gruppe Elefanten auf und unser Guide wurde plötzlich ganz unruhig. Ich hatte kaum Gelegenheit für dieses eine Foto.
Diese Gruppe, die die "tuskless group" genannt wird war wohl auf Autos nicht gut zu sprechen. Die Camp policie sagt, das man sich ihnen auf offenem Feld nur bis 100 m nähern soll. Wir waren aber inmitten von Bäumen nur ca. 20 oder 30 m entfernt. Später hörte ich noch, dass es wohl eine Zeit zuvor einen Unfall gegeben haben muss, bei dem einer dieser Elefanten einen Land Rover umgeworfen hat, wobei sich einer der Gäste den Arm brach. Das dürfte erklären warum Johann auf einmal so nervös und unentspannt war 😉.
MAn nimmt allgemein an, dass diese Elefanten noch Erfahrungen mit Jägern bzw. Wilderern gemacht haben und deshalb Autos nicht besonders mögen.
Nach diesem Intermezzo setzten wir unsere Nashornsuche fort, stießen aber zunächst auf diesen Steenbock.
Ob er mit diesen Ohren auch fliegen kann?
Gegen 9:00h sind wir auf einen Berg gekraxelt und haben erstmal das mitgebrachte Frühstück verspeist und die Aussicht genossen. Gelegentlich hörte man von dort oben die Rufe von Baboons (Pavianen): Zu Gesicht haben wir sie leider nicht bekommen.
Frisch gestärkt ging die Suche weiter. Zunächst ohne Erfolg aber etwa eine Stunde später suchten wir uns zu Fuß noch einmal einen höheren Standort mit besserem Überblick und siehe da: am Gegenüberliegenden Berghang sahen wir eine Nashornfamilie mit Jungtier!
Bei näherer BEtrachtung der Umgebung fanden sich noch zwei weitere erwachsene Nashörner an diesem Hang.
Besonders das zweite fand ich interessant mit dem ungewöhnlich langen zweiten Horn.
Leider entschlossen sie sich nach einiger Zeit in die falsche Richtung weiter zu ziehen.
Auch wenn ich mir gewünscht hätte, näher an sie heran zu kommen, war das eine faszinierende Begegnung. Nashörner haben für mich noch mehr als Elefanten etwas archaisches.
So langsam wurde es jetzt Zeit, den Rückweg anzutreten. Nach den Nashörnern stießen wir noch auf Giraffen und eine weitere Gruppe Zebras.
Kurz bevor wir das Camp erreichten hatten wir noch eine Begegnung mit diesem putzigen Krabbler.
Lt Johann der giftigste Skorpion Namibias und durchaus in der Lage, auch einen Erwachsenen mit seinem Stich schwer krank zu machen bzw. im ungünstigsten Fall zu töten.
Den Rest der Fahrt genossen wir nur noch die Landschaft.
Es war wirklich ein sehr schöner Drive mit idealer Dramaturgie dadurch, dass wir die Rhinos erst am Ende gefunden hatten.
Gegen 13.00h waren wir pünktlich zum Lunch wieder im Camp. Nach dem leckeren Essen war ich eher träge und habe den Nachmittag mit faulenzen am Pool verbracht bis mich Johann gegen 17:00h zu meiner Sundownderfahrt abholte, diesmal ohne die Schweizer, ide nach dem Lunch per Flugzeug in ihre nächste Lodge transportiert worden waren.
Im warmen Spätnachmittagslicht kamen die satten Braun-, Gelb- und Rottöne der Landschaft besonders gut zur Geltung.
Für den eigentlichen Sonnenuntergang habe ich mir diesen Felsen ausgesucht.
War nett, mit einem eisgekühlten Gin-Tonic in der Hand das Schauspiel zu genießen und ab und an mal auf den Auslöser der Kamera zu drücken 😉.
Gerade rechtzeitig zum erneut sehr leckeren Diner waren wir zurück im Camp.
Gruß
Dirk
DocHoliday schrieb:
Mein nächster Tag wird auch der 27.9. sein, allerdings in Etosha. Ich hoffe, ich komme morgen Abend dazu - braucht immer so viel Zeit, die Bilder zu sortieren 🙁
Bin ja gespannt, ob wir uns irgendwo über den Weg laufen 🙂
Gruss Thomas
Gegen 9:00h sind wir auf einen Berg gekraxelt und haben erstmal das mitgebrachte Frühstück verspeist und die Aussicht genossen. Gelegentlich hörte man von dort oben die Rufe von Baboons (Pavianen): Zu Gesicht haben wir sie leider nicht bekommen.Ist vielleicht besser so, sonst hätten sie dir noch dein Frühstück weggefressen 🤨
Mein nächster Tag wird auch der 27.9. sein, allerdings in Etosha. Ich hoffe, ich komme morgen Abend dazu - braucht immer so viel Zeit, die Bilder zu sortieren 🙁
Bin ja gespannt, ob wir uns irgendwo über den Weg laufen 🙂
Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
oh meiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii .... Doc ich beneid Dich so !!!!
Wer jetzt die Nashörner vermutet liegt falsch, ich hätte soooo gern wenigstens einen Skorpion gesehen, aber das war mir in meinem diesjährigen Urlaub nicht vergönnt, obwohl ich sicherlich 1000 Steine umgedreht habe 😕
Und dann noch so ein Prachtstück, Wahnsinn!
Neidische Grüsse
janet
Wer jetzt die Nashörner vermutet liegt falsch, ich hätte soooo gern wenigstens einen Skorpion gesehen, aber das war mir in meinem diesjährigen Urlaub nicht vergönnt, obwohl ich sicherlich 1000 Steine umgedreht habe 😕
Und dann noch so ein Prachtstück, Wahnsinn!
Neidische Grüsse
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
28.9.09 Felszeichnungen und Elefanten
Heute hieß es Abschied nehmen vom Damaralandcamp. Nach einem leckeren Frühstück habe ich die Rechnung bezahlt, natürlich noch TIps fürs Camp-Personal und besonders für Johann, meinen sehr sympathischen und kompetenten Guide hinterlassen und mich auf den Weg gemacht.

Mein erstes Ziel heute war Twyfelfontein mit seinen Felszeichnungen der Buschmänner. Dort gibt es insgesamt ca. 2500 Felszeichnungen, die wohl um die 2000 Jahre alt sind. 2007 wurde die Gegend zum Unesco Weltkulturerbe ernannt.
Die Zeichnungen befinden sich hauptsächlich auf Felsblöcken und unter Überhängen an einem Hügel. Man kann sie (zumindest die ineterssanteren) nur mit einem Führer besuchen. Ich hatte lück, dass kurz vorher zwei größere Gruppen gestartet waren und außer mir keine weiteren Gäste mehr da waren, so dass ich einen eigenen Führer bzw. eine iegene Führerin bekam.
Ich habe in den USA und in Australien schon einige Rock-Art Sites besucht und fand es faszinierend, wie sehr die Symbolik und auch die dargestellten Inhalte sich auf allen drei Kontinenten ähneln.
Eine der bekanntesten Felszeichnungen dort ist sicher der Lion man

Alle möglichen Tierarten werden dort dargestellt: Giraffen, Nashörner, Antilopen, Löwen, etc., etc.


Man beachte die Robbe auf dem unteren Bild, die beweist, wie weit die Erschaffer dieser Zeichnungen herum gekommen sind. Immerhin sind wir hier über 100km vom Meer entfernt.
Es gibt aber auch andere, die offensichtlich weit herum gekommen sind. Auch ein gewisser ostfriesischer Komiker scheint sich hier ein paar Anregungen geholt zu haben.

Neben den Felszeichnungen gab es auch ein paar interessante Felsformationen.

Aber auch hier gab es Leben ind Form von Bäumen und Felsenratten (Dassie rats), die übrigens mit Ratten gar nichts zu tun haben.


Die geführte Runde hat so etwa eine Stunde gedauert. Danach ging es gleich zurück ins Auto. Es lagen noch einige km vor mir. Ich wollte ja heute noch bis zum Etosha.
Nachdem ich an Dutzenden mehr oder weniger "professionell" selbst gemalter Petrified Forest-Schilder vorbei gefahren war, die wohl zu diversen Andenkenständen geführt hätten, habe ich schließlich den "offiziellen" Petrified Forest erreicht.
Hier kann man, wiederum nur mit Führer, einge versteinerte Baumstämme besichtigen. So richtig begeistert hat mich das nicht, obwohl es natürlich schon faszinierend ist, Fossilien anzuschauen, die mehrere Millionen Jahre alt sind. Aber es sind halt nur ein paar wenige Stämme und die pralle Sonne und die Mittagshitze haben meine Begeisterung auch nicht gesteigert.


Da waren diese Gesellen an der Straße fast interessanter:

Nach einem Tankstop in Khorixas (fürchterliches Kaff, zumindest das, was man bei der Durchfahrt sieht) und einem Einkaufstop in Outjo erreichte ich nach recht ereignisloser Fahrt das Anderson Gate, den westlichen Eingang in den Etosha. Schon auf dem letzten Abschnitt der Zufahrtstraße waren interessante Tiersichtungen "versprochen" worden. Gesehen habe ich die "verprochenen Tiere aber nicht. Zumindest heute nicht 😉.

Im Etosha habe ich gleich beim ersten Wasserloch hinter dem Gate einen Stop eingelegt und meine ersten Impalas bewundert.

Nach kurzer Zeit erschienen auch noch einige Girqaffen.


Auf der weiteren Fahrt zum Camp Okaukuejo gab es kein weiteres Wild mehr zu sehen, nur jede Menge platte und trockenen Landschaft.

Im Camp angekommen habe ich den Parkeintritt gelöhnt, meine vorreservierte Parzelle auf dem Campground bezogen, mich etwas umgeschaut und ein kühles Bier genossen bevor ich mit Kamerarucksack, Stativ und weiteren "Kaltgetränken" zum Wasserloch aufgebrochen bin. Ich war rechtzeitig da, um mir eine Bank mit guter Aussicht sichern und in Ruhe den Sonnenuntergang genießen zu können.
Am Wasserloch fand sich bald erst ein einzelner Elefantenbulle, dann eine ganze Familie ein.


Ein bisschen Elefant-vor-Sonnenuntergang-Kitsch:


EIne Giraffe hatte auch noch ein Plätzchen am Wasser gefunden.

Inzwischen waren die diversen Strahler um das Wasserloch angegangen, was überhaupt erst weitere Fotos ermöglichte, der Farbgestaltung aber nicht unbedingt gut tat.


Nach einer Weile verzogen sich die Elefanten wieder und es druften auch andere Arten ihren Durst stillen.
Giraffen und Zebras konnte ich noch auf den Sensor bannen.


Schließlich siegte der Hunger und ich bin zurück zum Camper, um das Feuerchen anzuwerfen und ein ordentliches Stück Fleisch zu grillen.
Eigentlich hatte ich vorgehabt, nach dem Essen noch mal zurück zu gehen aber ich war so faul und vollgefressen und der Rotwein war so lecker, dass ich diesen Plan verworfen habe. War ein Fehler! Wie ich am nächsten Tag gehört habe, trieben sich genau mk diese Zeit diverse Nashörner am Wasserloch herum.
Was soll's, man kann nicht alle haben.
Heute hieß es Abschied nehmen vom Damaralandcamp. Nach einem leckeren Frühstück habe ich die Rechnung bezahlt, natürlich noch TIps fürs Camp-Personal und besonders für Johann, meinen sehr sympathischen und kompetenten Guide hinterlassen und mich auf den Weg gemacht.
Mein erstes Ziel heute war Twyfelfontein mit seinen Felszeichnungen der Buschmänner. Dort gibt es insgesamt ca. 2500 Felszeichnungen, die wohl um die 2000 Jahre alt sind. 2007 wurde die Gegend zum Unesco Weltkulturerbe ernannt.
Die Zeichnungen befinden sich hauptsächlich auf Felsblöcken und unter Überhängen an einem Hügel. Man kann sie (zumindest die ineterssanteren) nur mit einem Führer besuchen. Ich hatte lück, dass kurz vorher zwei größere Gruppen gestartet waren und außer mir keine weiteren Gäste mehr da waren, so dass ich einen eigenen Führer bzw. eine iegene Führerin bekam.
Ich habe in den USA und in Australien schon einige Rock-Art Sites besucht und fand es faszinierend, wie sehr die Symbolik und auch die dargestellten Inhalte sich auf allen drei Kontinenten ähneln.
Eine der bekanntesten Felszeichnungen dort ist sicher der Lion man
Alle möglichen Tierarten werden dort dargestellt: Giraffen, Nashörner, Antilopen, Löwen, etc., etc.
Man beachte die Robbe auf dem unteren Bild, die beweist, wie weit die Erschaffer dieser Zeichnungen herum gekommen sind. Immerhin sind wir hier über 100km vom Meer entfernt.
Es gibt aber auch andere, die offensichtlich weit herum gekommen sind. Auch ein gewisser ostfriesischer Komiker scheint sich hier ein paar Anregungen geholt zu haben.
Neben den Felszeichnungen gab es auch ein paar interessante Felsformationen.
Aber auch hier gab es Leben ind Form von Bäumen und Felsenratten (Dassie rats), die übrigens mit Ratten gar nichts zu tun haben.
Die geführte Runde hat so etwa eine Stunde gedauert. Danach ging es gleich zurück ins Auto. Es lagen noch einige km vor mir. Ich wollte ja heute noch bis zum Etosha.
Nachdem ich an Dutzenden mehr oder weniger "professionell" selbst gemalter Petrified Forest-Schilder vorbei gefahren war, die wohl zu diversen Andenkenständen geführt hätten, habe ich schließlich den "offiziellen" Petrified Forest erreicht.
Hier kann man, wiederum nur mit Führer, einge versteinerte Baumstämme besichtigen. So richtig begeistert hat mich das nicht, obwohl es natürlich schon faszinierend ist, Fossilien anzuschauen, die mehrere Millionen Jahre alt sind. Aber es sind halt nur ein paar wenige Stämme und die pralle Sonne und die Mittagshitze haben meine Begeisterung auch nicht gesteigert.
Da waren diese Gesellen an der Straße fast interessanter:
Nach einem Tankstop in Khorixas (fürchterliches Kaff, zumindest das, was man bei der Durchfahrt sieht) und einem Einkaufstop in Outjo erreichte ich nach recht ereignisloser Fahrt das Anderson Gate, den westlichen Eingang in den Etosha. Schon auf dem letzten Abschnitt der Zufahrtstraße waren interessante Tiersichtungen "versprochen" worden. Gesehen habe ich die "verprochenen Tiere aber nicht. Zumindest heute nicht 😉.
Im Etosha habe ich gleich beim ersten Wasserloch hinter dem Gate einen Stop eingelegt und meine ersten Impalas bewundert.
Nach kurzer Zeit erschienen auch noch einige Girqaffen.
Auf der weiteren Fahrt zum Camp Okaukuejo gab es kein weiteres Wild mehr zu sehen, nur jede Menge platte und trockenen Landschaft.
Im Camp angekommen habe ich den Parkeintritt gelöhnt, meine vorreservierte Parzelle auf dem Campground bezogen, mich etwas umgeschaut und ein kühles Bier genossen bevor ich mit Kamerarucksack, Stativ und weiteren "Kaltgetränken" zum Wasserloch aufgebrochen bin. Ich war rechtzeitig da, um mir eine Bank mit guter Aussicht sichern und in Ruhe den Sonnenuntergang genießen zu können.
Am Wasserloch fand sich bald erst ein einzelner Elefantenbulle, dann eine ganze Familie ein.
Ein bisschen Elefant-vor-Sonnenuntergang-Kitsch:
EIne Giraffe hatte auch noch ein Plätzchen am Wasser gefunden.
Inzwischen waren die diversen Strahler um das Wasserloch angegangen, was überhaupt erst weitere Fotos ermöglichte, der Farbgestaltung aber nicht unbedingt gut tat.
Nach einer Weile verzogen sich die Elefanten wieder und es druften auch andere Arten ihren Durst stillen.
Giraffen und Zebras konnte ich noch auf den Sensor bannen.
Schließlich siegte der Hunger und ich bin zurück zum Camper, um das Feuerchen anzuwerfen und ein ordentliches Stück Fleisch zu grillen.
Eigentlich hatte ich vorgehabt, nach dem Essen noch mal zurück zu gehen aber ich war so faul und vollgefressen und der Rotwein war so lecker, dass ich diesen Plan verworfen habe. War ein Fehler! Wie ich am nächsten Tag gehört habe, trieben sich genau mk diese Zeit diverse Nashörner am Wasserloch herum.
Was soll's, man kann nicht alle haben.
Gruß
Dirk
Ich habe auch mal ein paar bewegte Bilder vom Wasserloch eingestellt:
Drück mich!
Irgendwie mag dei Software den Link nicht. Neuer Versuch:
Drück mich!
Irgendwie mag dei Software den Link nicht. Neuer Versuch:
Gruß
Dirk
Hi Doc,
wollte doch mal höflich nachfragen, ob Dein Bericht noch weitergeht???? 😗
.... wo ich doch täglich auf die Fortsetzung warte....
Gruß chaosgirl09
wollte doch mal höflich nachfragen, ob Dein Bericht noch weitergeht???? 😗
.... wo ich doch täglich auf die Fortsetzung warte....
Gruß chaosgirl09
Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!" Und ich lächelte und war froh.... und es kam schlimmer....