Anita40874 Beiträge · seit 200811. März 2018 · #21
hallo giselbert, ein echter potjie dauert natürlich stuuuuuuuunden. wir machen auch gerne kluitjies, also klöße mit in den potjie.
aber das kochen und braten im potjie funktioniert natürlich auch. wenn ihr noch genug glut über habt, backt noch ein brot.
potjie auswischen aus 500 gr. self raising flour (gibts wirklich in jedem kaff-supermarkt) 1 TL salz 1 dose bier (oder wasser) einen teig kneten. den potjie mit spray&cook aussprühen (oder alternativ mit etwas öl) dann bei ober und unterhitze [ 😗 ] ca. 20 min backen also den potjie in die glut stellen und ein paar glutstücke auf den deckel geben. mit einem plattpotjie geht das am besten. aber auch ein dreibein ist okay. wenn das brot oben noch nicht gar ist, noch ein paar minuten mit kohle oben auf weiterbacken. zum auskühlen in ein handtuch geben. schmeckt zum frühstück und als padkos wunderbar. viele grüße anita
PS.: popcorn klappt auch ganz wunderbar. paßt gut zum savanna oder zum bierchen
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. März 2018 · #22
maggus schrieb: Ich persönlich brate gerne erst die Zwiebeln an, bis diese schön braun sind, gebe dann das Fleisch ( gerne auch mit Knochen ) dazu, ebenso etwas anbraten und würzen, dann kommt das Gemüse, jeweils auch gewürzt, eine halbe Flasche Rotwein ( die andere Hälfte schütte ich in den Koch ).
... diese Art der Zubereitung scheint mir sehr sinnvoll. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Anita40874 Beiträge · seit 200811. März 2018 · #23
hallo nochmal, das ist zwar kein potjie rezept, aber vielleicht trotzdem für den ein oder anderen interessant. die jaffle-eisen gibt es für ca 5 eur im crazy shop in windhoek oder für teuer in den outdoorläden. man kann sie über der gasbottle oder über dem feuer zubereiten und sie lassen sich frisch essen oder auch als padkos mitnehmen. der füllungen sind unendlichhe möglichkeiten. man kann sie füllen mit dem was gestern aus dem potjie über geblieben ist mit tomatenbohnen mit vla mit eiern und speck, oder nur mit eiern
man nimmt zwei toastbrotscheiben, schmiert sie auf der oberseite - also der seite die an das eisen gedrückt wird - mit butter ein. füllt sie und klappt sie zu. so ungefähr jede seite 5 - 7 min über die flamme oder glut halten. (je nach füllung)
Giselbert699 Beiträge · seit 201011. März 2018 · #24
Vielen Dank für Eure Ideen. Nun habe ich reichlich Anregungen zum Ausprobieren. Gruß Giselbert
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201611. März 2018 · #25
In einen Schmortopf werfe ich üblicherweise alles hinein, was da ist und "weg muß". Also Fleisch, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, ein Rest saurer Sahne von einem anderen Essen etc. etc. So haben wir am vorletzten Abend in Australien den "großen Outback-Reste-Eintopf" kreiert. Alles reingeworfen, was wir eingekauft und dann doch nicht gegessen haben wie Büchsenfleisch, gebackene Bohnen, fertige Soßen und was sonst noch ganz hinten in der Futterkiste gelandet ist. War richtig lecker 🤪 Wichtig ist, das Fleisch gut anzubraten, um schöne Röstaromen zu bekommen.
Aber in dem Zusammenhang eine Frage: Wenn ich mir die Preise für Dutch Oven hier in Deutschland und für Potjie bei cymot in Windhoek anschaue: Taugen die Dinger bei cymot was oder wo kann man einen brauchbaren Potije erstehen und sind die schon eingebrannt?