Namibia ohne 4x4 ???

28 Antworten · 9'884 Aufrufe · gestartet 16. Juli 2009 von anke23
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ThemenstarterGast16. Juli 2009 · #1
Hallo!

Wir fahren im November zum ersten Mal nach Namibia! Leider ist ein 4x4 für uns zu teuer. Kann man auch ohne 4x4 viel sehen, oder würdet ihr sagen, dass sich das gar nicht lohnt? Wir würden das Auto auch gerne schon in Kapstadt mieten und dann hoch fahren. Muss man da mit Extrakosten rechnen, wenn man über die Grenze fährt?

Vielen Dank für euere Hilfe
anke
3'766 Beiträge · seit 200616. Juli 2009 · #2
Hallo,

eine Tour Kapstadt - Windhoek ist ohne Problem auch mit einem 2x4 zu machen.

Viele Sehenswürdigkeiten auch Etosha bereiten keine Probleme.

Gebühren: es wird etwas an Zusatzgebühren anfallen an der Grenze und beim Vermieter, jedoch ist das Anmieten in Südafrika etwas günstiger und so werden über den Daumen ein paar Euro mehr für die Reise zur Verfügung stehen.

Gruss VA
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1'287 Beiträge · seit 200816. Juli 2009 · #3
Halllo Anke,

die Frage nach den Extrakosten wurde Dir ja schon in einem anderen Thread beantwortet. Daher beschränke ich mich auf die Frage 4x4.

Nein man benötigt keinen 4x4 in Namibia um die meisten touristischen Highlights zu erreichen. Es hängt ein wenig von der Reisezeit ab.
In jedem Fall ist ein 4x4 bequemer, da er ob der Bodenfreiheit deutlich leiser auf Gravelroads fährt und mehr Raum für Gepäck bietet. Bei Tierbeobachtungen sitzt man höher, sieht also mehr. Desweiteren fühlt man sich etwas entspannter, wenn man mal etwas abseits der Hauptstrassen unterwegs ist. Einige Lodgezufahrten (z.B. Zebra River Lodge) sind schon etwas grenzwertig mit einem normalen PKW.

Ich bin sowohl mit 4x4 (Nissan Douple Cap, Toyota Hillux, Toyota Landcruiser) als auch im normalen PKW (Citi) durch Namibia gefahren. Es geht beides.

Es gibt dafür auch treffliche Aussagen in den FAQs unter der Rubrik
4x4 oder welches Fahrzeug, Benzinpr., int. Führerschein
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_easyfaq&Itemid=78

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
10 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #4
Hallo,

ich war letztes Jahr im Mai und dieses Jahr im Mai beides mal mit normalem PKW unterwegs - also Trockenzeit, beides Mal (fast) ohne Probleme. Letztes Jahr Mitte bis Etosha, dieses Jahr der Süden. Klar, manchmal nervt es, wenn die Straße dann doch zu steinig ist und man nur mit 40 km/h vorankommt und natürlich gibt es die eine oder andere sandige Trockenflussdurchfahrt, bei der man sich mit einem 4x4 souveräner fühlt. Aber ich würde und werde auch bei meinem nächsten Nam-Urlaub wieder einen PKW nehmen und für das gesparte Geld lieber mal schön Übernachten und lecker Essen.
Aber es soll ja auch Leute geben, die sich beides leisten könnnen 🙂

Gruß, Snooby
1'715 Beiträge · seit 200616. Juli 2009 · #5
Hallo Anke

Wir haben mal 8 Wochen lang Südafrika und Namibia mit einem VW-Bus ohne Problem bereist.
Nur das letzte Stück in Sossousvlei war nicht zu machen aber da gibt es ja einen Shutle.

Ich würde aber ein Fahrzeug mit möglichst viel Bodenfreiheit sorgen denn sonst ist der "Steinschlag" unter dem Hintern etwas nervig.;)

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
373 Beiträge · seit 200716. Juli 2009 · #6
Hallo Anke23

Wir waren im August / September mit einem Nissan X-Trail unterwegs. Das ist zwar kein 4x4, aber du hast z.B. den Vorteil höher zu sitzen, genug Platz für Gepäck, mehr Bodenfreiheit auch mit diesem Auto. Wir waren mehrheitlich auf den Haupttouristenachsen unterwegs und hatten - ausser einem platten Reifen - keine Probleme mit dem Auto. Würde es sofort wieder einen XTrail nehmen. Von den Kosten her kommst du da wohl irgendwo zwischen einem normalen PW und einem 4x4 zu liegen

Viel Spass beim Planen
Namibia07
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5'479 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #7
Nötig ist ein 4x4 nicht. Aber aus den von Carl genannten Gründen würde ich niemals mit etwas anderem als einem 4x4 durch Namibia fahren.

Bin mal in Alaska mit normalem PKW unterwegs gewesen. Die Pisten waren eher besser als in Namibia. Ich fand's zum kotzen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2009 · #8
Zwar hat ein 4x4 (nein, es muss keiner sein, ein höherer 2x4 tut es auch, wenn es schon kein normaler PKW sein soll!!!) die genannten Vorteile, nötig ist aber ein höhere 2x4 oder gar ein 4x4 auf keinen Fall. Auf den normalen Touristenstrecken nutzt man die 4x4 Features eh nicht und die wenigsten wissen ohnehin wie man damit umgeht. Ich bin jahrelang (hochgerechnet etwa 150.000 km) durch Namibia mit einem Citi Golf (Golf I) gefahren und hatte genau einen Platten und sonst keinerlei Probleme. Und so geht es vielen Namibiern auch, denn bei weitem nicht alle haben einen 4x4 oder einen höheren 2x4 und fahren auch gemütlich von A nach B.

Ich würde die Entscheidung als im Endeffekt vielleicht vom Preis abhängig machen.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
134 Beiträge · seit 200616. Juli 2009 · #9
Nee, nicht wirklich nötig, gibt einem nur mehr Sicherheit. War auch zweimal 4Wochen mit einem normalen PKW unterwegs und bis auf einen platten Reifen und Steinschlag in der Scheibe war eigentlich alles unkompliziert. Wir waren sicherlich 60-70% auf unbefestigten Strassen unterwegs und haben jedesmal ca.6000km runtergerissen. Übertreibt es nur nicht mit der Geschwindigkeit, so ein Kleinwaagen kommt schnell von der Strasse ab.

lg
lamp
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1'419 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #10
Hi Anke,

wir fahren im September auch das erste Mal nach Namibia (bisher nur Südafrikaerfahrung, damals im VW-Bus und Condor unterwegs), und auch ich habe erstmal geschluckt als ich jetzt die Preise für 4x4 in Namibia gesehen habe.

Wir haben uns trotzdem für einen entschieden, aus folgenden Gründen:
die Strassen sind grösstenteils halt doch nicht so ausgebaut wie in Südafrika (was ich gut finde^^), und für Tierbeobachtungen möchte ich niemals in nem normal hohen PKW sitzen. Da fand ich den Condor in unserem zweiten Südafrikaurlaub im Gegensatz zum VW Bus schon nicht so toll. Ausserdem verbringt man in den Urlaubswochen eh soooo viel Zeit im Auto, da will ich da nicht knausern, ich denke das ist an der falschen Ecke gespart. Vom Feeling selber her mal ganz abgesehen 😎

Wir haben nen Kompromiss gemacht und uns für ein Auto mit Dachzelt entschieden. Die sind zwar nochmal etwas teurer, aber andererseits kann man sich dann einige Übernachtungen sparen. Wir werden viel campen und uns zwischendrin immer mal wieder ne schöne Lodge gönnen 🙂
Mir ist klar dass ich für den Mietpreis dieses Autos auch komplett in Gästefarmen und Lodges hätte absteigen können, wenn wir uns statt dessen für nen günstigen PKW entschieden hätten. Aber ich denke grad das Campen ist dann auch nochmal nen kleines Abenteuer für sich und näher ist man eh kaum an den Tieren dran.

So hab ich alles: den Luxus eines 4x4, bissl Abenteuer und zwischendrin immer eine nette Lodge zum Verwöhnen. Zumindest hoff ich dass es so wird 😄

Ach ich kanns schon gar nicht mehr erwarten!

LG
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
78 Beiträge · seit 200716. Juli 2009 · #11
Hallo,
Wenn ich richtig verstanden habe wollt ihr das Auto in Kapstadt anmieten
und in Namibia abgeben. Erkundigt Euch bei Eurer Autovermietung mal
wegen der Einwegmiete. Die kann auch recht teuer werden.
Sind voriges Jahr auch in Kapstadt gestartet und haben das Auto in Winhoek
wieder abgegeben. Waren so ca. 260 Euro was wir zusätzlich zahlen mußten.
Waren das erste mal auch mit einem normalen Pkw unterwegs.Hatten da auch etwas Pech und 3 Reifenpannen.Machbar ist es auf alle Fälle.Mit einem etwas höher gebauten werdet ihr auch gut unterwegs sein.Den Unterschied merkst du erst dann, wenn du mit nen 4x4 unterwegs warst.Wie schon gesagt mit nen Dachzelt läßt es sich auch sehr gut reisen und du bist
ungebunden. Zwischendurch mal ne schöne Lodge, so haben wir es auch gemacht.
Viel Spaß noch beim planen.
VG kul
1'723 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #12
Halloechen,

also zum thema 4*4 oder PKW habe ich mich ja schon mal ausgelassen.. Wir haben schon zweimal mit dem auto der unteresten klasse gemacht, VW Polo oder corsa und letztlich ist das kein problem... im anfang ist einem auf gravelroutes ein bisschen mulmig zumute, aber gehen tut das..

Es gibt einige lodges, wo die anfahrt recht abenteuerlich wird, vor allem nach den regenfaellen in diesem jahr. (letztes mal im april) Zum beispiel die auffahrt von Amani und Duesternbrook war recht spannend.. Bei der Anfahrt nach Duesternbrok sind wir sogar im Sand stecken geblieben.. Aber : nix schlimmes, man lacht viel, man flucht ein bisschen und hinterher ist das ne feine erinnerung, ein bisschen echtes afrika..

Der preisunterschied, vor allem wenn man nur zu zweit ist, ist so gross, das man da wirklich 2 mal drueber nachdenken sollte;
Wenn das budget nicht drueckt, wuerde ich den mittelweg empfehlen, da seid ihr auf der sicheren seite. aber nochmals auch mit corsa kommt man durch..

Die grossen achsen sind alle super gut befahrbar, und auch wenns mal eine gravelroute ist, muss man einfach mal nicht drueber nachdenken..

viel spass bei der reise und ich hoffe ihr findet einen guten kompromiss
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
8'054 Beiträge · seit 200816. Juli 2009 · #13
Hallo Anke,

Wir waren auch neulich in Namibia mit einem Toyota Corolla unterwegs. Wir haben das Gefühl nichts verpasst zu haben. Es gab da schon manchmal schlechte Gravel Roads. Da sind wir einfach langsamer gefahren und haben uns die Landschaft noch genauer angeschaut.
Wir sind über 6000Kms gefahren und dies ohne Platten.
Also wenn Du kein 4X4 Budget hast, ist das wirklich nicht schlimm. Du wirst trotzdem die Gelegenheit haben Namibia zu geniessen.

Ich wünsche Dir eine schöne Reise

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
843 Beiträge · seit 200816. Juli 2009 · #14
Hallo Anke,

wir waren mit einem Golf 1, der ja bis vor kurzem in RSA noch gebaut wurde, in Südafrika, und 2x in NAM. Der Wagen ist für einen PKW sehr, sehr robust, rel. hochbeinig und bzgl. Schwerpunkt für mich klar im Vorteil gegenüber einem 4x4. Vorausgesetzt, man heizt nicht zu schnell damit über den Schotter. Letzteres kann passieren, wenn man sich erstmal an das Fahren auf Schotter gewöhnt hat. Und dann übersieht man auch mal schnell mal eine kurze, heftige Sanddurchfahrt usw., was extrem gefährlich ist. Da ich da schon mehr Glück als Verstand hatte 😵 , kann ich Euch nur dringend raten, nicht zu rasen, also nicht schneller als 80 km/h (ja ja, ich weiß - 70 km/h) auf Schotter zu fahren und Eure Etappen großzügig zu bemessen. Selbiges gilt sicher auch für 4x4. Mich kann wirklich streckentechnisch nix schocken, aber Unachtsamkeit, Überanstrengung und Müdigkeit können dort schnell gefährlich werden - lebengefährlich.
Das Empfinden für die Machbarkeit von "Naturstrecken" ist sehr unterschiedlich. Während die einen mit dem 2x4 über die Offroadstrecke durch den Dan Viljoen Park fahren, machen sich andere damit schon bei der Anfahrt zur Amani Lodge in die Hose.
O.k., ins Kaokoveld und den Khaudom sowie den Mamili NP oder den Van Zyls Pass kann man sich mit 2x4 direkt abschminken. Das Meiste könnt Ihr aber mit 2x4 besuchen.
Fragt v.a. bei Nebenstrecken unbedingt bei Locals nach, wie der aktuelle Streckenzustand ist! UNd, ganz wichtig: Fragt sie, wann sie das letzte Mal da langgefahren sind. Strecken, die uns mit 6 Stunden Fahrtdauer angegeben wurden, hatten wir in 3,5h hinter uns. Klar, die anderen sind im März (Regenzeit), wir im Mai (nach Regenzeit) gefahren. Selbst dann seid ihr, gerade nach der Regenzeit, nicht "auf der sicheren Seite". Dreht lieber um, wenn Euch etwas zu heikel ist. Für mich und den armen Golf war die Durchfahrt durch ein noch nicht geräumtes tiefsandiges Trockenflußbett nach 20m so was von zu Ende (wir haben auch schon 4x4 aus so einer Durchfahrt rausgeschoben...) ... . Das hätte ich uns ersparen können, wenn ich umgedreht, und einen anderen Abzweig gewählt hätte. So ein Erlebnis, Marke "eigene Doofheit", ist zwar die Ausnahme, aber auch das gehört irgendwie mal zu so einem Urlaub dazu.

Wirklich bequemer empfand ich 4x4 bisher nicht, was daran liegen kann, das ich mit altem Landcruiser, altem Farm Ford Pickup und Nissan Patrol nicht gerade die Sänften unter den Allradlern fahren durfte... .

Dann zu diesem ewigen "aber vom 4x4 sieht man mehr..." (kann ich bald nicht mehr lesen): Als Biologe und begeisterter Tierbeobachter kann ich nur sagen, dass wir m. E. nichts, aber auch gar nichts verpaßt haben! Der Höhenunterschied zum 4x4 ist so doll auch wieder nicht und im Mopanebusch kannst Du sowieso nicht weit gucken. Und in der offenen Fläche hat die Sitzhöhe im 4x4 keine Vorteile. Also, nur weil man angeblich im Etosha mehr sieht, ist das wirklich kein Argument für einen 4x4. Und, nur in einem game drive 4x4 sitzt man so hoch, dass man sich da mal ernsthaft über das Thema Sitzhöhe unterhalten kann. (Ausserdem sind wir Mitteleuropäer im Vergleich zu den Einheimischen selbst mit Ferngläsern blind wie die Maulwürfe... . Daran ändert auch der "hohe" 4x4 nichts.)

Klar, in Botswana waren wir letzes Jahr mit 4x4. Aber das hat nur was mit den sehr "ambitionierten" Strecken zu tun.

Preislich ist ein 2x4 unschlagbar: Rund 24,-€ pro Tag für den Golf mit allem Schnickschnack (Vollkasko, Glas, Reifen, Unterboden) plus das bisschen Sprit (6 - 7 l auf 100 Km) sind schon deutliche Argumente für den 2x4 gewesen. Nur so können wir uns 2x Afrika pro Jahr leisten 🙂 - naja nicht wirklich, aber irgendwie hilft das billige Auto schon dabei.

Also, nur Mut, das klappt schon! Gerade bei der Tour, die Ihr vorhabt ist das null Problemo!

Viel Spass!

LG
Dirk
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zuletzt bearbeitet 16. Juli 2009
26 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #15
Hallo,

Wir waren im März (was dieses Jahr ja leider noch ziemlich Regenzeit war) mit einem 2 mal 4 (Toyota Avanza) in Namibia.
Abgesehen von der Alptraumstrecke Keetmanshoop-Fish River (es hatte UNGLAUBLICH viel in dieser Nacht geregnet) und der interessanten Anfahrt zur Waterberg Wilderness Lodge hatten wir nie ein Problem.
Klar sollte man auf mäßigen Pads nicht daran denken schneller als 50 zu fahren (vermutlich eh besser für die Gesundheit), aber bei höchstens 350km am Tag war das auch nicht wirklich ein Problem (immer zwei Übernachtungen eingeplant, nur nicht zuviel vornehmen für einen Tag!).
Nur von Swakopmund zur Vingerklip sind wir bewusst einen Umweg gefahren, da ein Teil der ursprünglich geplanten Strecke laut Aussage anderer Touristen auf einige hundert Meter komplett versandet war.

Von der Sitzposition her kann ich mir kein besseres Auto wünschen, wobei sich das vielleicht ändern würde, wenn ich einen 4 mal 4 gefahren wäre - aber wir waren in jedem Fall komplett zufrieden, auch und gerade in Etosha.

Außerdem hatten wir in den zwei kritischen Situationen das Glück, auf hilfsbereite Allradfahrer zu stoßen (beim Fish-River habe ich mich erst nicht getraut durch diese "Pfütze" zu fahren, bis mir ein Tourist im Allrad angeboten hatte mich rauszuziehen, falls ich stecken bleiben sollte - und bei der Waterberg Wilderness Anfahrt mit ihren versandeten Teilstücken hat sogar ein weiterer Allradfahrer "einfach so" gewartet um zu schauen, ob wir durchkommen).

In der Trockenzeit würde ich mir also auf "normalen" Straßen keine Sorgen machen, solange ihr euch nicht zuviel km vornehmt.
Übrigens hatte ich mir selbst genau die gleiche Frage OFTMALS vorher gestellt und bei jeder Regenmeldung der AZ gefragt, ob ich nicht vielleicht doch upgraden sollte (mein Autovermieter hatte mir freundlicherweise angeboten, im Falle der Sinflut doch noch "eine Arche Noah" zu nehmen). Aber letzten Endes waren die > 1000€ Ersparnis das Risiko wert - notfalls hätten wir halt länger Halt an einem anderen Ort gemacht.

Viel Spaß in Namibia!

Matthias
3'766 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #16
Matou66 schrieb:
Dann zu diesem ewigen "aber vom 4x4 sieht man mehr..." (kann ich bald nicht mehr lesen):


Dirk
Hi,

OK- dann reden wir mal darüber wenn du in meinem 4x4 sitzt - Augenhöhe ab Boden 2.30-2.40m je nach Körpergrösse
Und du wirst dich wundern was ein blinder Europäer wie ich alles sieht 😛

Ach ja - der Spassefekt ist auch nicht zu verachten 😄

Humorvolle Grüsse von einem blinden 4x4Fahrer, Kurt

PS
Manchmal sehe ich sogar weisse Mäuse nach den Abenddrink 🤪
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2009
155 Beiträge · seit 200717. Juli 2009 · #17
hallo ihr fans für 2*4 und 4*4.
wir sollten den mitgliedern, die ernsthafte fragen stellen, auch so nehmen.
alle, die geantwortet haben, haben ihre erfahrungen gemacht.
ich kann nur sagen, erkundigt euch, wann ihr fahren wollt.
in der regenzeit sind selbst strassen/pads für 2*4 unpassierbar, die ihr in der trockenzeit ohne probleme fahren könnt.
wenn ihr auf euren touren off road geht, vergesst einen 2*4 und fahrt mit einem 4*4.

ich rede jetzt bewusst nicht von der aussicht, denn die spielt auch für mich keine wirkliche rolle.
gruss
843 Beiträge · seit 200817. Juli 2009 · #18
@Virus Africanum:
Hallo Kurt,
dankeschön, dass ich so früh am Morgen schon etwas zu lachen bekam 😁 . Naja, nicht jeder fährt mit einem "Monstertruck" durch die Gegend 😮 !

Ich wollte die Diskussion bzgl. Sitzhöhe ins Verhältnis setzen zwischen der Dauer des gesamten Urlaubs und der Anzahl Tage, die man in NAM ausschließlich mit Tierbeobachtungen beschäftigt ist.
Z.B. in BOT, wo wir jeden Tag auf "Pirsch" sind, will auch ich den 4x4 nicht missen!

LG
Dirk
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235 Beiträge · seit 200817. Juli 2009 · #19
Habe die Erfahrung gemacht dass Autovermietungen (nicht jede natürlich) gerne leichtfertig 2x4 auch in der Regenzeit hergeben wollen... im März haben wir auf einer Strecke von 200km 4 2x4 Autos aus Wasserlöchern gezogen! Das ist schon zu bedenken.
3'766 Beiträge · seit 200617. Juli 2009 · #20
Hallo Dirk,

Nochmals zurück zum Thema erhöhte Sitzposition das ist wie mit der gefühlten Aussentemperatur in der Wettervorhersage.

Ein für mich etwas wichtiger Grund ist die Sitzergronomie oder wie das Dingens heisst. Gerade weil man ja relativ lange und ungewohnt viele Stunden hinter dem Steuer sitzt finde ich es sehr angenehm etwas aufrechter in der Position zu sein.

Ein kleiner Vorteil scheint mir gibt es auch beim fotografieren, bei normalen PKW's fängt die Seitenscheibe bei einem Zwerg wie mir etwa um die Schulterhöhe an was ein auflegen der Kamara auf länger Zeit etwas mühsam macht. Bei einigen 4x4 Modellen ist die Scheibenhöhe etwas tiefer. Vll nur ein subjektiver Vorteil un deswegen würde ich auch nicht unbedingt mehr zahlen wenn mir wie oft gelesen für das reine Vorwärtskommen zu grössten Teilen ein 2*4 reicht.

Gruss Kurt
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