KwaZuluNatal und Garden-Route

19 Antworten · 5'356 Aufrufe · gestartet 12. Juli 2009 von Annemie
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Themenstarter8 Beiträge · seit 200912. Juli 2009 · #1
Hallo Zusammen,

erstmal Glückwunsch zu einem wirklich tollen und informativen Forum!

Nachdem wir vor zwei Jahren in Namibia waren hat uns der Afrika-Virus gepackt.
Im November soll es jetzt zum ersten Mal nach Südafrika gehen. Haben diverse Reiseführer gewälzt und hier im Forum schon ganz viele Tipps gefunden, aber da unsere Zeit auf etwas weniger als drei Wochen begrenzt ist, fällt es uns schwer, uns zu entscheiden. Daher würden wir uns über Eure Kommentare und Anregungen zur nachfolgenden Route freuen. Es gibt schon viele solcher Anfragen hier, aber die Geschmäcker sind halt sehr verschieden. Vielleicht kurz zu uns: Wir sind ein Paar Anfang 40, per Mietwagen unterwegs, stehen nicht so auf Zelten und Wandern, interessieren uns mehr für Mensch und Tier als für Städte und Museen.
Wir möchten lieber mehrere Nächte an einer Stelle bleiben und von dort aus die Gegend erkunden, ein bißchen Erholung muß ja auch sein.
Der Flug nach Durban und von Kapstadt zurück ist bereits gebucht, alles andere ist noch zu ändern. Hier also unser erster Entwurf:

01.11.2009 Ankunft Durban
Kann jemand eine Unterkunft in der Nähe des Flughafens empfehlen? Wir kommen erst gegen 17.30 Uhr an.
02.11.2009 Hluhluwe-Imfolozi
03.11.2009 Hluhluwe-Imfolozi
04.11.2009 St. Lucia
05.11.2009 St. Lucia
06.11.2009 Kwabhekithunga
Ist da schonmal jemand gewesen?
07.11.2009 Durban - Port Elizabeth/Addo
08.11.2009 Addo Elephant
09.11.2009 Addo Elephant
10.11.2009 Wilderness
11.11.2009 Wilderness
12.11.2009 Wilderness
Von hier aus möchten wir Knysna, Oudtshoorn etc. besuchen.
13.11.2009 Swellendamm
14.11.2009 Swellendamm
Zur Erkundung der Kap-Halbinsel
15.11.2009 Stellenbosch
16.11.2009 Stellenbosch
17.11.2009 Stellenbosch
Ein oder zwei Tage sollten nach Kapstadt gehen, der Rest ins Weinland.
18.11.2009 Rückflug Kapstadt

Denkt Ihr, daß ist so zu schaffen? Für Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten (Lodges oder Gästehäuser, mittlere Preisklasse) wären wir auch dankbar.

So, dann warte ich mal gespannt auf Nachrichten...

Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland,

Annemie
312 Beiträge · seit 200712. Juli 2009 · #2
Hallo Annemie,

zu Deiner Route kann ich leider nicht viel sagen, die Ecke kenne ich noch nicht.

Wir haben aber auch schon für Januar gebucht und werden dann
4 Nächte in St.Lucia sein. Wir haben uns für das folgende Guesthouse entschieden:

http://www.afrikhaya.co.za/

Vielleicht gefällt es euch ja auch.

Schönen Sonntag,

Thorsten
Bereiste Länder: Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Madagaskar, Tanzania, Uganda, Liberia, Australien, Neuseeland, Borneo, Kambodscha, Indonesien, USA, Island
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2009
781 Beiträge · seit 200712. Juli 2009 · #3
Hallo Annemie,

ich kann Dir aus einigen eigenen Urlauben in SA nur wärmstens empfehlen, Unterkünfte aus der sog. Portfolio-Collection herauszusuchen. Die kostenlosen Heftchen (wir haben immer die "Bed & Breakfast"-Collection benutzt, es gibt aber noch diverse andere wie z.B. für Game Lodges) kannst Du hier bestellen:
http://www.portfoliocollection.co.za/static/misc/order.aspx


Viel Spaß!
Antje
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2009
1'933 Beiträge · seit 200712. Juli 2009 · #4
Hallo Annemie,

Strecke Durban - Addo ist fast 900 km! Ein bischen zu viel?

Benutzen sie ein zelt oder B&B/Lodge/Chalets?

www.wheretostay.co.za

Grusse Hans
Online Safari Advice
Themenstarter8 Beiträge · seit 200912. Juli 2009 · #5
Hallo,

von Durban nach Port Elizabeth möchten wir fliegen.
Übernachten möchten wir in Lodges oder B&Bs.

Danke schonmal für die ersten Tipps!

Gruß
Annemie
28 Beiträge · seit 200912. Juli 2009 · #6
Hallo,

ich kann Dir aus Erfahrung vor allem folgende Unterkünfte empfehlen, die mir ganz besonders in Erinnerung geblieben sind:

für Wilderness:
http://www.manor.co.za/guesthouse/accommodation/index.html
Sehr nette Gastgeber, die einem bei der Tagesplanung behilflich sind. Tolle Bibliothek mit allem rund um das südliche Afrika. Sehr schicke moderne Zimmer und ausgezeichnetes Essen.

für Stellenbosch:
http://www.hawksmoor.co.za/Framework/Index.asp?PagerName=Home
Unterkunft auf einem alten Weingut, welches aber heute wieder produziert. Mit Antiquitäten ausgestattete wunderschöne Zimmer. Maike spricht deutsch und hat jede Menge Tipps zu Weinlandrouten für die verschiedenen Geschmäcker. Liegt etwas außerhalb von Stellenbosch, aber man ist von hier aus in einer halben Stunde auch in Kapstadt.

Viele Grüße, Ines
1'457 Beiträge · seit 200612. Juli 2009 · #7
aber ist es da nicht einfacher mit einem Auto durchzurauschen ? Durban - PE ist machbar, vor Allem mit mehreren Fahrern.
Mein Tip wäre allerdings einen Tag in St. Lucia wegzulassen (wenn ihr keine Taucher seid, reicht das vollkommen), dann noch einen in Stellenbosch opfern und eine schöne Tour übers Eastern Cape zu machen.

So verpasst ihr nicht den schönsten Teil Südafrikas. Auch der Addo Nationalpark ist meiner Meinung nach mit einem Tag bedient.

PS Sorry hab das mit den mehreren Nächten übersehen. Aber St. Lucia ist es trotzdem nicht wert 😐
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2009
8'054 Beiträge · seit 200813. Juli 2009 · #8
Hallo Annemie,

Wir sind auch im Dezember/Januar in Südafrika unterwegs. Habe meine Route schon festgeplant. Deine Tour scheint Mir auch in Ordnung zu sein.

In der Nähe vom Durban Airport hat mir mein Bruder folgendes empfohlen:
www.dolphinpoint.co.za

Ich selber habe folgende Unterkünfte ausgesucht. Kannst Dir sie ja mal hergoogeln.
Hluhluwe Park: Hilltop Camp
Sta Lucia: Kingfisher Lodge
Addo Park: (ausserhalb) Dungbeetle River Lodge
Swellendam: Rothman Manor
Stellenbosch: Stable lodges

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen angenehmen Aufenthalt.

Noch eine Frage: 6.11 Kwabhetithunga: was gibt es dort????

Viele Grüsse

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
2'167 Beiträge · seit 200913. Juli 2009 · #9
Hallo Annemie,

Deine Route sieht gut aus.
Was mir besonders gefaellt ist die Tatsache, dass ihr in den meisten Orten mindestens zwei Naechte bleibt. Da habt ihr auch was von der Gegend, die ihr besucht!

Konno schrieb:
Mein Tip wäre allerdings einen Tag in St. Lucia wegzulassen (wenn ihr keine Taucher seid, reicht das vollkommen), dann noch einen in Stellenbosch opfern und eine schöne Tour übers Eastern Cape zu machen.
In St.Lucia gibts genug zu tun, dass ihr auf jeden Fall mindestens zwei Naechte bleiben solltet (wo tauchst denn du in St.Lucia, konno?)

Falls ihr nicht noch ein paar Tage mehr habt um die Wild Coast zu besuchen (nur zwei Naechte mehr genuegt da nicht), auf jeden Fall von Durban nach PE fliegen! Ueber 900km in einem Tag "einfach mit einem Auto durchrauschen" - das gibt es nicht auf der N2 durch die Transkei!! Kuehe, Ziegen, Schlagloecher, Menschen, Taxis - das findest du alles in grosser Konzentration auf dieser Strecke. Ihr seid ja schliesslich im Urlaub!

Wo ist Kwabhekithunga? Was gibt es dort?

Liebe Gruesse aus Sodwana, KZN
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1'457 Beiträge · seit 200613. Juli 2009 · #10
Naja, ich persönlich finde es einfacher mit dem Wagen über die N2, als den alten Wagen abgeben (vorher aufzutanken), Formalien erledigen, einchecken, warten, Gepäck wieder aufnehmen, neuen Wagen mieten, Unterzeichnen und so weiter. Und wer die Strecke nicht am Stück machen will so wie wir damals, der kann ja eine Nacht im EC einbauen, die er sich im St Lucia sparen kann (meines Erachtens wohlgemerkt).

Ich hab Sodwana mal locker flockig zu "St. Lucia" mit zu gerechnet !
1'816 Beiträge · seit 200813. Juli 2009 · #11
Hallo, wir waren vor 2 Jahren ind der Malala Lodge. War klasse!!! www.malalalodge.com

Viel Spaß beim Planen

boris
2'167 Beiträge · seit 200913. Juli 2009 · #12
Hallo konno und alle andern,
Ich hab Sodwana mal locker flockig zu "St. Lucia" mit zu gerechnet !
🙂 Ist verstaendlich, ist ja auch nur ein paar cm auf der Karte!
Die Fahrt von St.Lucia nach Sodwana dauert allerdings ueber 2 Stunden.

Es ist nur beaengstigend, wieviele Reisende sich nur die Karte anschauen (wenn ueberhaupt) und sich keine Gedanken ueber km oder Strassenverhaeltnisse machen. Da trifft man dann die uebermuedeten, gestressten Touristen, denen das Land zwar gefaellt, aber "wir haetten nie gedacht, dass es soooo gross ist!" 😉
Das geht nun nicht gegen Dich, konno, das ist nur ein immer wieder auftauchendes Problem!

Wir hatten uebrigens kuerzlich eine Anfrage von Urlaubern in St.Lucia, die wollten mit uns tauchen, aber konnten gar nicht verstehen wieso wir sie nicht dort abholen und dann wieder zurueckbringen koennen. Wir haben dann ausgerechnet, dass ich spaetestens um 3 Uhr in der frueh haette losfahren muessen um sie zur rechten Zeit am Strand zu haben, und waere dann ca um 19h00 wieder zuhause (vorausgesetzt, sie wollten nicht noch etwas am Strand herumhaengen), nachdem ich sie in St.Lucia wieder abgeliefert haette - nach ueber 800km fahrerei! Ein langer Tag! Haette eigentlich fragen sollen, wieviel sie bereit waeren mir zu zahlen dafuer......
Na ja!

Also ich persoenlich haette lieber eine Nacht mehr in St.Lucia als an der N2 in der Transkei! Aber das ist halt alles Geschmackssache.

Liebe Gruesse aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
245 Beiträge · seit 200913. Juli 2009 · #13
Hallo Annemie,

in Wilderness kann ich Dir das Dolphin Dunes empfehlen. Super Lage, sehr schönes Haus, nette Gastgeber und tolles Frühstück. Wir haben uns dort total wohl gefühlt. Ein paar Bilder gibt es auch auf meiner Homepage:

www.my-views-of-life.de

im Reisebericht "Der Generationentrip"
3'491 Beiträge · seit 200613. Juli 2009 · #14
Hallo Annemie,
Euren Ansatz, lieber ein paar weniger Ziele, die dann aber intensiver, finde ich schon ganz prima - zumindest sehen wir das genau so. Und gerade unter diesem Aspekt ließe sich Eure Route u.E. noch optimieren:
- von Durban bis nach St.Lucia und Hluhluwe geht eigentlich gegen Eure Hauptrichtung.So schön, wie es da oben auch ist - ich würde gleich Richtung PE aufbrechen bzw. in Durban beginnen, z.B. mit dem Besuch von Shaka Marine World. Da braucht man schon gut einen Tag. Durban selbst finde ich inzwischen nicht mehr so toll und es ist auch vergleichsweise unsicher geworden. Reiches Tierleben habt Ihr dann im Addo EP zu erwarten. Lieber das etwas ausbauen. Addo ist wirklich groß geworden und bietet demjenigen, der Tiererlebnisse erwartet, wirklich viel.
Ob Wilderness 3 Übernachtungen wert ist, weiß ich nicht. Ich würde mich lieber in Knysna festsetzen und von dort aus die Gegend "abklappern".Knysna hat als Ort einiges zu bieten, z.B. die Waterfront mit dem urigen, originellen Kaufhaus-Lokal "34°South". Sehr schön auch die Eisenbahnfahrt nach Georg. Dann ein Abstecher nach Outshoorn und zu den Cango Caves.Oder in Gegenrichtung ein Besuch in einem Elefantenpark und in Plettenbergbay.Eine gute Übernachtungsmöglichkeit in Knysna ist der "Knysna River Club" - eine Feriensiedlung direkt an der Lagune mit sehr gut eingerichteten und großzügigen Holzhütten. Eigentlich für Selbstversorger, aber es gibt auch ein Restaurant ( was allerdings nicht unbedingt zu empfehlen ist).
2 Nächte in Swellendam wären mir zuviel.Da würde ich lieber den Aufenthalt in Stellenbosch ausbauen oder auch 2 Nächte für das Weinland vorsehen, z.B. in Franschhoek. Oder noch schöner Tulbagh, Oude Herberg in der Kerkstraat. Ein Aufenthalt in der Geschichte.
Zu Kapstadt und Umgebung wage ich gar keinen Rat zu geben - da gibt es soviele Möglichkeiten, dass Ihr dort die ganzen 17 Tage verbringen könntet, ohne Euch zu langweilen.Und Ihr seid auch zur richtigen Jahreszeit da. Für ein gutes Quartier allerdings hätte ich was: das Acorn House in Oranjezicht - sehr individuell und sehr geschmackvoll eingerichtet.Und günstige Lage mit dem Tafelberg im Rücken.
Gruß Joli
245 Beiträge · seit 200913. Juli 2009 · #15
Auf einen Stop am Tsitsikamma NP würde ich auch nicht verzichten. Das erste Stück von Otter Trail ist sooo schön.

Knysna dagegen fand ich nicht so den Brüller. Alles recht touristisch und nicht wirklich was zu sehen. Da hat mir Wilderness sehr viel besser gefallen.

Aber egal ob Knysna oder Wilderness. Macht unbedingt einen Tagesausflug nach Plettenberg. Die Wanderung im Robberg Nature Reserve ist grandios. Außerdem lohnt der Besuch bei Birds of Eden.

Swellendam würde ich ebenfalls einen Tag kürzen.

L.G.
Lio
303 Beiträge · seit 200813. Juli 2009 · #16
hallo Annemarie,

dein Plan sieht insgesamt gut aus. Persönlich würde ich nach dem Hluhluwe-Umfolozi Addo auf einen Tag beschränken. Unbedingt versuchen in der Hilltop-Lodge unterzukommen, erspart für Safaris lange Anfahrtswege. In St. Lucia kann ich neben der genannten Kingfisher Lodge auch das Seasands empfehlen. Wir bekamen dort schön grosse Zimmer und der Tuna war einer der besten den wir je gegessen haben. Liegt etwas ruhiger.

Wilderness ist für die geplannten Ausflüge ideal, haben wir auch so gemacht. Übernachtet haben wir hier. Fahrt über den Swaartberg Pass nach Prince Albert und Rückkehr durch Meiringspoort nicht vergessen.

Swellendam würde ich auf einen Tag einkürzen. Bei Stellenbosch kommt es auf die Absichten an: Wein-Degustationen oder Ausflüge. Persönlich habe ich nur einmal in Stellenbosch übernachtet und statt dessen immer Quartier direkt in Kapstadt bezogen. Man ist da einfach viel flexibler: Man kann kurzfristig auf den Tafelberg, an die Waterfront oder zum Sonnenuntergang auf den Signal Hill fahren. Übernachten in Kapstadt würde ich wieder hier. Die Fahrzeit von Kapstadt Downtown nach Stellenbosch beträgt im übrigen nur eine gute Stunde.

Lg Walter
667 Beiträge · seit 200613. Juli 2009 · #17
Hi Annemie,

wenn Du noch keine Unterkunft in Durban gefunden hast, melde Dich. Ich kann Dir eine vermitteln, sie liegt aber nicht am Flughafen.
Gruß
Helmar
Themenstarter8 Beiträge · seit 200914. Juli 2009 · #18
Hallo an Alle,

tausend Dank für die zahlreichen Tipps! Die Unterkünfte sehen alle super aus, da fällt die Wahl nicht leicht und braucht sicher noch etwas Zeit. Grundsätzlich möchten wir alles vorbuchen, um nicht unnötig Zeit mit der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten zu vertrödeln.

@Konno: Die Strecke Durban nach PE scheint wirklich Geschmackssache zu sein. Für die einen ist sie das Highlight schlechthin, andere raten davon ab. Sie kostet halt viel Zeit, und die haben unsere Arbeitgeber uns leider nicht gegönnt...

@Annick und Maddy: Kwabhekitunga ist ein traditionelles Zuludorf in der Nähe von Empangeni, wird von Reise Know-How als besonderer Tip erwähnt. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob das nicht zu tourimässig ist. Im Internet übrigens unter http://www.stewartsfarm.com/

@Joli: Du hast sicher recht, daß die Strecke von PE nach Kapstadt für die vorhandene Zeit völlig ausreicht. Unsere Befürchtung ist allerdings, daß uns das zu europäisch ist. Klingt vielleicht blöd, aber nach unserem Namibia-Urlaub möchten wir auf jeden Fall noch ein bißchen "Afrika erleben", und wir denken, daß das in KwaZuluNatal eher möglich ist.
Bei Knysna und Wilderness haben wir auch lange überlegt, aber wir haben es lieber etwas ruhiger, daher Wilderness. Obwohl, wir werden die Entfernungen nochmal etwas genauer studieren...

So, Kommentare werden weiterhin gerne entgegen genommen, besonders auch zu Kwabhekithunga.

Schönen Abend noch,
Annemie
3'491 Beiträge · seit 200615. Juli 2009 · #19
Hallo Annemie,
Deine Befürchtung, dass die Gardenroute zu europäisch sein könnte, ist sicher nicht unbegründet. Dass diese Route dennoch immer so hochgelobt wird, liegt sicher u.a. auch an den Südafrikanern, die so etwas wie Cote Azur suchen, aber den weiten Weg scheuen. Ich finde, die Gardenroute als Alternative zur Mittelmeerküste ist nicht schlecht. Die Landschaft ist wirklich großartig und es gibt schon einiges zu sehen, was man durchaus auch als "afrikanisch" bezeichnen kann. Aber eigentlich gilt die Befürchtung " zu europäisch" für Gesamt-Südafrika und - mit Abschwächung - auch für einen Großteil von Namibia. Deshalb ja auch die häufige Meinung: Afrika beginnt erst nördlich von Etosha bzw. im Caprivi. Da ist schon etwas dran. Aber dennoch haben sowohl Südafrika wie auch Namibia ihren besonderen Reiz durch die Mischung von Europa und Afrika. Zumindest empfinden wir das so.
Gruß Joli
2'167 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #20
Hallo Annemie,
@Annick und Maddy: Kwabhekitunga ist ein traditionelles Zuludorf in der Nähe von Empangeni, wird von Reise Know-How als besonderer Tip erwähnt. Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob das nicht zu tourimässig ist. Im Internet übrigens unter http://www.stewartsfarm.com/
Danke fuer den link. Ich kenn es persoenlich nicht, aber das ist sicher gut, das gibt dir eine gute Einsicht in die Zulu Kultur. "Tourimaessig" muss sowas sein, auf eigene Faust kannst du das nicht machen, vor allem wenn du nicht fliessend Zulu sprichst! 🙂 Es gibt zuviele "do's and dont's" in dieser Kultur.
(Du wuerdest ja auch komisch schauen, wenn bei dir zuhause ein Wildfremder anklopft und sagt, er will deine Wohnung sehen....)
Ausserdem profitiert die lokale Bevoelkerung auch davon.

Also - go for it!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba