brauche Hilfe bei der Routenplanung Namibia

24 Antworten · 4'647 Aufrufe · gestartet 10. Juli 2009 von Easyrider
Antworten
Themenstarter6 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #1
An alle Namibia Experten!

Meine Frau und ich sind ab dem 23.9. für 2 Wochen in Namibia. Ich weiss die Zeit ist eigentlich zu knapp, es ging aber wegen der Flüge nicht anders. Ankunft Windhoek und dann?

Wir waren schon in Südafrika, dort hat uns der Krügerpark und Timbavati gut gefallen. Deshalb steht der Etosha NP hoch im Kurs.

Was würded ihr raten? Grobe Vorstellung ist ein Kreis Winkhoek, Mariental, Sesriem, Swakopmund, Etosha, Tsumeb, Windhoek. Skeleton Coast reizt mich auch, ist aber warscheinlich nicht zu schaffen. Fishriver Canon muss nicht sein.
Gefahren werden soll mit einem "normalen" PKW, Übernachtung Lodges, Farmen, Park, (wir sind dankbar für Empfehlungen!) mit jeweils 2-3 Übernachtungen.

Wie ist das Wetter / Malariasituation zu der Zeit?

Wir sind für jede Hilfe dankbar!!!!!
easyrider 😕
2'349 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #2
Hallo Easyrider!

Willkomen im Forum!

Mein Vorschlag: Ganz klassische Tour:

Windhoek

Kalahari Anib Ranch (Mariental) 2 Nächte

Soussoussvlei 2 Nächte: http://www.namibia-info.net/suednamibia/sossusvlei_info.html

Swakopmund 3 Nächt (evtl. Bootstour in Walvis Bay: Delfine/Robben): http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=16&id=&id=107449&catid=16

evtl. über das Cape Cross zu

Palmwag Lodge oder Grootberg Lodge oder Twyvelfontein County Lodge oder Vingerklip Lodge (am besten Palmwag) 2-3 Nächte

Etosha (1 Nacht Okaqueo / 1-2 Nächt Halai / 1 Nacht Onguma Safari Camps oder Aoba Lodge oder Sachsenheimgästefarm) (Namutoni ist für feste Unterkünfte zu teuer. Das ist es nicht wert, finde ich.) Evtl. Halbtagesausflug zur Ombili Stiftung bei Oshivelo:http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=162&id=107236

Weiterfahrt: evtl. Unterwegs kurzer Besuch des Lake Otjikoto

dann
ENTWEDER:
Waterberg (Waterberg Guestfarm, Waterberg Wilderness Lodge , Fran's Indongo Lodge, www.wabi.ch oder staatliches Camp) 2-3 Nächte

ODER:
Mount Etjo Safari Lodge (oder Erindi Private Game Reserve) 2 Nächte und/oder www.namibia-privat.de 2 Nächte

Windhoek

siehe auch: www.namibia-tourism.com , www.namibia-info.net , www.onguma.de , www.etoscha-namibia.com , www.nwr.com.na .

Wenn ihr das nötige "Kleingeld" habt: Ihr könntet auch Otjitotongwe weglassen und Mount Etjo und dafür 2-3 Nächte in die Okonjima. Das Main Camp ist aber evtl. gar nicht so teuer. Mir hat Otjitotongwe aber SEHR gefallen.

siehe auch: www.namibia2003.de (auch Otjitotongwe kommt da vor!)

Malaria-Gefahr bei der Route bzw. Jahreszeit: 0% , KEINE Prophylaxe nötig! südlich von Etosha sowieso nicht und in Etosha werdet ihr im September auch keine Mücken zu Gesicht bekommen.
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2009
8'054 Beiträge · seit 200810. Juli 2009 · #3
Hallo Easyrider,

Willkommen im Forum!

Ende September ist eine sehr schöne Zeit um Namibia zu bereisen. Es gibt da kaum Moskitos und es ist noch trocken.

Ich würde folgende Route vorschlagen:
Tag 1 : Ankunft Windhoek, Autoübernahme, Weiterfahrt Richtung Mariental (Uebernachtung Bagatelle oder Anib Lodge je nach Budget)
Tag 2 : Bagatelle oder Anib Lodge
Tag 3 : Mariental - Sesriem
Tag 4 : Sesriem
Tag 5 : Sesriem - Swakopmund (Beach Lodge)
Tag 6 : Swakopmund
Tag 7 : Swakopmund - Brandberg White Lady Lodge
Tag 8 : Brandberg White Lady Lodge - Vingerklip Lodge (on the way Besuch von Twyfelfontein)
Tag 9 : Vingerklip Lodge - Etosha Okaukuejo
Tag 10: Okaukuejo - Halali
Tag 11: Halali - Lodge ausserhalb des Parks
Tag 12: Lodge ausserhalb des Parks - Okonjima Africat (oder Aloe Grove - Frans Indongo)
Tag 13: Okonjima Africat (oder Aloe Grove - Frans Indongo)
Tag 14: Okonjima - Windhoek
Tag 15: Rückflug

Viele Grüsse

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'723 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #4
hallo easyrider,

kann annick nur zustimmen..
Okonjima wuerde ich auf jeden fall machen, bushcamp wenn ihr das budget habt,
dir route ist gut und nicht zu anstrengend...

Viel freude bei der vorbereitung
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
21 Beiträge · seit 200810. Juli 2009 · #5
Hallo easyrider!
Als "gebranntes Kind" rate ich dir dringend von einem "normalen PKW" ab- du wirst die Fahrt nicht richtig genießen können. Wir hatten eine ähnliche Tour gerade vor einem Monat, es war der pure Stress mit den km und den kurzen Tagen, den schlechten Straßen in 14 Tagen...Wir haben auf sehr viele Umwege , Besichtigungen und Pausen verzichten müssen, weil man mit so einem Auto ohne Bodenfreiheit einfach schlecht dran ist!!!
Im Etoscha- Park mußten wir mehrmals umkehren, weil die Zufahrten zu den Wasserlöchern für PKW untauglich waren! Und du darfst offiziell vom Verleiher aus nur 60km/h fahren....Unser Veranstalter hatte das in den Vorgesprächen allerdings locker abgewehrt....
Nimm ein Auto mit mehr Bodenfreiheit!
2'349 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #6
Übrigens: Ich würde bei der kurzen Zeit nicht in Windhoek übernachten. In 2-3 Stunden habt ihr die Innenstadt und damit alles Wichtige für den Erstbesuch gesehen (Christuskirche, Tintenpalast, Alte Feste, Independence Avenue) gesehen und könnt weiterfahren. Dann am Ende der Reise nur noch von eurer Lodge zum Flughafen fahren.
1'723 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #7
@durania ...
was war das denn fuer ein Verleiher ?? son quatsch.. wir haben bereits zweimal ein kleines auto geliehen und hatten nie (im gegensatz zu 4*4) keinerlei geschwindigkeitsbegrenzungen vom verleiher...

Allerdings gebe ich dir recht, dass es mit einem "bodenfrei" auto doch netter ist zu reisen. ich wuerde es jetzt nicht ganz so dramatisch schildern wie du aber zum beispiel die anfahrt auf amani oder duesternloh im PKW sind schon etwas erschwerlich, und auch die pisten machen nicht wirklich spass in nem polo..

allerdings ist das letztlich alles machbar und auch eine frage des preises, der preis eines 4x4 ist doch fast 4 mal so hoch wie der eines polos..

aber das muss letztlich jeder selber entscheiden. machbar ist das auf jeden fall.... man muss den menschen auch beim ersten mal nicht sooo viel angst machen... (meine ich zumindest !!!)
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
21 Beiträge · seit 200810. Juli 2009 · #9
@ Miss Ellie
Also, wir waren "Namibia-Ersttäter" und hatten viele Vorgespräche mit unserem Veranstalter aus Namibia, gerade, weil wir unerfahren und ängstlich waren...Die Verleihfirma war Thrifty und das Auto ein Nissan Tiida. Ich kann nur wiederholen, dass es keine Freude war mit dem Auto. Und "Quatsch" war das mit der Beschränkung nicht , eindeutige Aufkleber!! Wir hatten laut unserem Tagebuch außer auf normalen gravel roads an Zufahrten zu fast allen Lodges bzw Farmen Probleme mit den "ausgefransten" Wegen. Mehrmals steckten wir in Flußbetten an der C35,C39 C43 fest( es war halt 2009 mehr Wasser als sonst wohl- hätte der Vermieter aber wissen und sagen müssen!)Ich bleibe dabei,mit einem besseren Auto hätten wir sicher Namibia besser "erfahren" können...
durania
541 Beiträge · seit 200710. Juli 2009 · #10
Also ich stimme Durania zu: Es ist sicherlich machbar, Namibia mit einem "normalen" PKW zu befahren, aber ich würde es auch nicht machen...

Bodenfreiheit ist wirklich sehr viel wert!!!

@Easyrider: Wenn es finanziell machbar ist, dann solltet Ihr Euchen einen Nissan X-Trail überlegen. Damit sind wir überall gut durchgekommen und preislich liegt er auch noch im Rahmen. Wir buchen ihn nun zum zweiten Mal über DER TOUR, da ist dann auch alles drin (Supercover etc.)und nach unserer Recherche ist das auch die günstigste Möglichkeit!
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
Gast10. Juli 2009 · #11
Hallo!

Hier spricht der Preis!!!,und der ist bei 4x4 sehr,sehr deutlich höher, als bei 2x4.

Vernünftig ist:
Erst mal die Tour abklären und dann das Auto auswählen.

Eine Superkutsche ist immer besser als ein Kleinwagen.

Aber, die übliche Touristenroute , incl. Etosha + KTP, läßt sich außerhalb der Regenzeit ohne Probleme mit einer Golf-Klasse fahren.

Viele Grüße
198 Beiträge · seit 200810. Juli 2009 · #12
Hey easyrider!

Wir haben für nächstes Jahr fast die gleiche Route geplant!
Als Auto haben wir auf jeden Fall 2 Nissan4x4 gebucht!
Würde ehrlich gesagt auch dir zu einem 4x4 raten man hat mehr Bodenfreiheit,ein besseres Fahrgefühl und durch die erhöhte Sitzposition einfach einen besseren Rundumblick!

Unsere Route:

1. Landung und direkt Weiterfahrt zur Bagatelle Kalahari Lodge
2. Bagatelle Kalahari
3. Fahrt zu den Dünen, Desert Camp
4. Desert Camp
5. Tsondab Valley
6. Beach Lodge Swakopmund
7. Beach Lodge/ Living desert Tour oder Sandwich Harbour Tour
8. Damaraland Camp
9. Damaraland Camp/ Wüstenelefanten
10.Okaukuejo
11.Okaukuejo/Halali
12.Frans Indongo Lodge/Otjiwarongo
13.Frans Indongo/Cheetha Conservation Fund (CCF)
14.Olive Grove/Windhoek
15.Rückflug 🙁


Hoffe es sind ein paar Anregungen für dich dabei!

ist zwar die typische Einsteigertour, aber wenn man Eltern und Schwiegereltern dabei hat wärs blöd wenn die jeden Tag das Auto freischaufeln müssten:) !

Grüße!!!
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2009
236 Beiträge · seit 200710. Juli 2009 · #13
also ich sag mal, wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt...

http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/unimogs.flash.html

der kommt überall hin. 🤪

Gruss
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
557 Beiträge · seit 200910. Juli 2009 · #14
Hallo Easyrider,

auch ich begrüße Dich in diesem informativen und unterhaltsamen Forum, in dem Du sehr viel Wissen über das südliche Afrika speziell über alle möglichen Funktionen abrufen kannst.
Letztendlich sind alle Vorschläge und Empfehlungen persönliche Eindrücke und Vorlieben für das eine oder andere, wobei ich aus Deinem ersten Beitrag herausgelesen habe, dass die Tierwelt eine besondere Rolle spielt.

Kurzgefasst von mir Antworten und Vorschläge auf Deine Fragen:

1. Malariaprophylaxe – Sprich deshalb einen Arzt Deines Vertrauens an.
2. Fahrzeug – Unbedingt eines mit erhöhter Sitzposition und höherer Bodenfreiheit wählen wie z. B Nissan X-Trail, Toyota Condor o. Nachfolgemodell.
3. Fahrtroute: Windhoek auf der C 28 durch das Khomas-Hochland nach Swakopmund, 2 Ü. z. B. Meike`s Gästehaus, Programm: 1 Vormittag: Tour Little 5 oder Sandwich Harbour, am nächsten Vormittag Bootstour Walvis Bay, danach Weiterfahrt auf der C 34 nach Cape Cross zur Robbenkolonie, ca. 2 Std. Aufenthalt, äußerst eindrucksvoll in jedweder Hinsicht, 1 Ü. z.B. Cape Cross - Lodge, am nächsten Morgen nicht zu spät weiter über die C 34, D2303, D2342 nach Uis, dann C 35 nach Khorixas, weiter C 39, D2743, 1 Ü. z. B. Vingerclip Lodge, danach D2351, D2752 durch das Ugabtal an den Terrassen vorbei nach Outjo, danach C 38 Richtung Etosha Anderson- Gate, kurz vor Etosha lks. abbiegen in D2710 z. B. Vreugde Gästefarm 2 Ü, danach Etosha Okaukuejo 2 Ü, weiter nach Halali 2 Ü, weiter nach Etosha Ost, eine der Gästefarmen o. Lodges, z. B. Aoba 2 Ü, danach über die C 38 und B 1 zur Okonjima Lodge bei Otjiwarongo 2 Ü, dann letzte Fahrt von dort nach Windhoek zurück.

Wie Du unschwer erkennen kannst, sind Fauna, Flora und Landschaften der Schwerpunkt meiner Empfehlung.
Ich wünsche eine erfolgreiche und gute Planung und Entscheidung. Die Zeit drängt und ist fast zu kurz, sofern die Reise noch in diesem Jahr durchgeführt werden soll.

Herzliche Grüße

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
Themenstarter6 Beiträge · seit 200911. Juli 2009 · #15
Wow! Kompliment an das Forum. Soviel Resonanz in einem Tag hatte ich nicht erwartet. Dafür möchte ich mich bei Allen recht herzlich bedanken.

Ich muss mir die Routen noch genauer ansehen, habe aber das gute Gefühl bekommen das die Tour incl. Etosha auch in zwei Wochen ohne übermäßige Hetze machbar ist. Ich hätte aus dem Bauch raus z.B. schon für Windhoek mehr Zeit verplant.

Das Thema mit dem "richtigen" Auto habe ich auch schon in anderen Beiträgen mitbekommen. Da die Jahreszeit nicht so schlecht zu sein scheint, geht vielleicht doch ein vernünftiger 2wd. Für nächstes Jahr haben wir Botsuana ins Auge gefasst und ich denke dort ist das Geld in einen 4wd besser investiert. Alles geht eben nicht!?

Ich werde sicher noch weiteren Fragen haben. In der Planungsphase ist man schon halb im Land und man entdeckt schon so viel Neues! Ich (55) frage mich immer wie wir das früher ohne Internet und mit weniger Literatur gemacht haben??

Liebe Grüße
Easyrider
Themenstarter6 Beiträge · seit 200921. Juli 2009 · #16
Im Großen und Ganzen steht die Route und die ersten Unterkünfte sind gebucht. Ich habe fast durchgängig zwei Nächte Unterkunft eingeplant, so das wir jeweils einen "Fahrtag" und einen "Ruhe bzw. Wandertag" haben (außer im Etosha). Ein paar Fragen habe ich aber noch zu der Route:

1. Für die Fahrt Windhoek Mariental werden für 260 km meistens 4,5 Std angegeben - obwohl es Teerstraße ist. Warum brauch man solange?

2. die Strecke von Swakopmund zum Okaukuejo Restcamp (schon gebucht) schein mir recht lang zu sein. Wie fahre ich am günstigsten und noch wichtiger wo übernachten wir am Besten? (Vingerklip Lodge, Erongo Wilderness Lodge, Farm Eileen )? Schön wären wieder 2 Nächte (falls noch was frei ist).

3. was ist für die letzten Tage die bessere Alternative: 1 Nacht Etosha Aoba und 2 Nächte Frans Indongo oder umgekehrt 2:1?

Das ist der grobe Plan:
1 Flug DUS WDH
2 Ankunft, Autoübernahme, Einkaufen, 2-3 Std Windhoek ansehen, ab nach Mariental
3 Kalahari Anib Lodge
4 von Mariental über Maltahöhe, Duwisib Castle nach Sesriem
5 Soussoussvlei, Desert Homestaet
6 von Soussoussvlei über Walvis Bay nach Swakopmund
7 Swakopmund
8 ??
9 ??
10 Okaukuejo Restcamp
11 Halali Restcamp
12 Etosha Aoba Lodge
13 Frans Indongo
14 Frans Indongo
15 Otjiwarongo -> Windhoek
16 Rückflug WDH DUS
8'054 Beiträge · seit 200821. Juli 2009 · #17
Hallo Easyrider,

Hier einige Antworten auf deine Fragen:

1) Windhoek - Mariental über die B1 brauchst Du ungefähr 3 Stunden.
Es wurden meistens 4-5 Stunden durch die Fomis angegeben weil die Meisten lieber über die C15 Dordabis, Hoachanas, Stampriet fahren. Diese Gravel Road ist landschaflich wirklich schön zum Fahren.
2) Die Vingerklip Lodge kann ich nur bestens empfehlen. Die Zimmer sind geräumig und der Ausblick wunderschön. Die ganze Anlage ist gepflegt. Die Erongo Wilderness kenne ich leider nicht.
3) Beide Lodges kenne ich auch nicht deswegen kann ich Dir nicht sagen wo es sich lohnt 2 Nächte zu bleiben.

Ich wünsche einen schönen Abend
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
3'491 Beiträge · seit 200621. Juli 2009 · #18
Hallo Easyrider,
sorry - aber das ist zuviel für 14 Tage. Nach meiner Meinung wird das eine einzige Hetze. Sagtest Du nicht am Anfang, dass Du nach Möglichkeit überall 2 Näche bleiben wolltest ? - Und was ist aus diesem schönen Plan geworden ? -
1. Windhoek: mag ja sein, dass das bei vielen nicht besonders beliebt ist - aber interessant ist die Stadt auf jeden Fall. Und wer behauptet, 2-3 Std. reichen für Windhoek, der war vermutlich noch nicht dort 😄 . Am Ankunftstag solltet Ihr auf jeden Fall in Windhoek bleiben. Ihr wollt ein paar Einkäufe erledigen, müsst das Auto übernehmen ( und etwas kennenlernen ) und solltet Euch vor allem den Flug aus den Kleidern schütteln.
2. Sossusvlei: natürlich ist Sossusvlei sehr schön. Aber für dieses Ziel setzt Ihr 4 volle Tag ein - um 4 Std. durch die Dünen zu stapfen. Bei nur 14 Tagen Gesamtdauer ein zu hoher Preis, zumal doch Tiere Euer Hauptaugenmerk sein sollen. Mein Vorschlag: fahrt von Windhoek nach Swakopmund und bleibt dort 3 Nächte. Erstens ist Swakopmund wirklich schön und zweitens gibt es unheimlich viel in und um Swakopmund zu sehen / zu erleben. Da sind 3 Tage schon recht knapp - aber es geht.
3. Swakopmund - Richtung Etosha. Dafür gibt es 2 Alternativen - die Nordroute über Khorixas mit 2 Übernachtungen in/um Khorixas ( z.B. Vingerklip Lodge, Ugab Terrace Lodge, Huab Lodge, iGowati Lodge ) - Schwerpunkt Landschaften. Oder die Südroute über das Erongogebirge mit 2 Übernachtungen in/um Omaruru ( z.B. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru Game Lodge, Gästefarm Eileen) - Schwerpunkt Landschaften oder Tiere.
4. Khorixas bzw. Erongo - Etosha: 2 Nächte Okaukuejo und 2 Nächte Halali sind wirklich das Mindeste an Aufenthaltsdauer in Etosha.
5. Jetzt bleiben Euch noch 3 Tage: entweder Etosha noch verlängern oder - quasi als krönenden Abschluss - 2 Nächte Okonjima Bush Camp und dann nach Windhoek.
Auf diese Weise habt Ihr sozusagen das Herzstück Namibias ein bisschen kennengelernt und nehmt statt vieler Staub-Kilometer wirklich bleibende Erinnerungen mit. Mein Vorschlag hat aber einen gewaltigen Haken: wie wollt Ihr jetzt noch für Etosha Buchungen hinbekommen ?
Gruß Joli
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2009
Themenstarter6 Beiträge · seit 200922. Juli 2009 · #19
@Joli
Vielleicht ist meine Darstellung etwas missverständlich! Geplant sind folgende Nächte:
Mariental(2), Sesriem(2), Swakopmund(2), ??(2), Etosha(2 sind gebucht!), Etosha Ost außerhalb des Parks(1 evtl. 2), Otjiwarongo(2 evtl. 1), Windhoek(1)
macht zusammen 14 + Hin und Zurück = 16 Tage.
Ist sicher ein strammes Programm, aber meinst du das dass Hetze wird?

Mit Windhoek hast du sicher recht. Aber wiederkommen ist ja nicht verboten 🙂
236 Beiträge · seit 200722. Juli 2009 · #20
Hi Easyrider,

ich muss Joli recht geben - auch ich finde deine/eure Tour ganz schön stressig. Wir haben eine ähnliche Tour 2007 gemacht, waren aber nicht in Mariental, weil uns das schon zu südlich war. Mariental ist bestimmt ganz nett, aber ich würde es für eine spätere Tour durch den Süden aufheben.

2 Nächte in Sesriem sind unbedingt notwendig, da ihr die längere Anreise bedenken müsst.

Von Sesriem nach Swakopmund braucht ihr locker 5-6 Stunden.
Dadurch hast Du effektiv nur 1 ganzen Tag in Swakopmund, was extrem wenig ist, weil du dort eine Menge unternehmen kannst und auch die Stadt ganz nice ist! Wenn Du überlegst, wie weit Du extra wegen Swakopmund fährst, rechtfertigt der kurze Aufenthalt eigentlich nicht die lange Wegstrecke...

Was ihr bis jetzt total außen vorlässt: Vingerklip oder das Erongo Gebirge. Beides könnt ihr nicht machen, wenn ihr nach Mariental fahrt, obwohl beide Ziele praktisch auf der Wegstrecke liegen.

Gleiches gilt für Twyvelfontein, Petriefied Forest,Brandberg etc. - obwohl ich auch hier der Meinung bin, dass man das nicht unbedingt bei der ersten Tour gesehen haben muss, gibt es hier im Forum durchaus User, die von diesen Orten begeistert waren.

Ich weiß auch, man kann sich nicht mehr Zeit aus dem Hut zaubern, jedoch die Tour "vernünftiger" gestalten. Ich würde Mariental weglassen und dafür die Attraktionen, die auf eurer Wegstrecke liegen, mehr Beachtung schenken.

Wir waren auch auf der Okonjima Lodge auf unserer ersten Namibia Tour und waren schlichtweg begeistert. Wir hatten allerdings Glück, weil wir ein Upgrade vom Main Camp zum Bush Camp bekommen haben. Es ist aber ein sehr schöner und würdiger Abschluss eurer Reise. Ihr werdet es nicht bereuen.

Viel Spass beim Planen

Gruss
Christoph 😎
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/