Hallo Fritzmann,
dass Du hier postest, ist ja genügend Beweis dafür, dass man es so, wie von Dir geschildert machen - und überleben kann.B) Gestatte mir aber bitte dennoch eine etwas kritische Anmerkung, weil Dein Beitrag bei Namibia-Erstbesuchern den Eindruck erwecken könnte, man kann in Namibia ganz entspannt "mit 80 km/h dahinschweben" und dabei auch noch die Landschaft genießen. Keine Frage - ich kenne solche Strecken auch. Aber selbst dort würde ich davon abraten, es so zu tun, wie Du beschrieben hast. Es ist nicht die Verkehrsdichte, die einen zu erhöhter Aufmerksamkeit zwingt, sondern die Pad selbst. Die sehen so harmlos aus und stecken doch voller Überraschungen wie spitzen Steinen oder auch Dornen, manchmal auch die "netten" Aufwürfe durch die Straßenhobel, die einen zum Ausweichen nötigen. Plötzliches Ausweichen oder gar Bremsen aber ist eine sehr risikoträchtige Maßnahme, um vermeintlich Schlimmeres zu verhüten. Denn auf Gravelroad kommt ein Auto wegen der geringen Bodenhaftung sehr schnell ins Schlingern und bei geringer Erfahrung mit solchen Situationen in den Überschlag. Die weitaus meisten Verkehrsunfälle in Namibia geschehen ohne Fremdbeteiligung !! Weiter denke man an das "verkehrswidrige" Verhalten von Wild ! Und dann kommen noch die lieben anderen Autofahrer, die einen überholen und dabei Steine aufwirbeln, die durchaus eine Windschutzscheibe durchschlagen können.
Versteht mich bitte nicht falsch - ich will hier keine Furcht vor dem Autofahren in Namibia schüren.Ich möchte nur ein kleines Gegengewicht gegen allzugroße Sorglosigkeit auf den Pads setzen. Ich halte gesteigerte Aufmerksamkeit des Fahrers für unabdingbar und das ist gar nicht so einfach, weil die Streckenführung und der geringe Verkehr einen in falsche Sicherheit wiegen könnte.Außerdem ist man selbst als Fahrer infolge großer Wärme schnell etwas abgespannt. Wer unter diesen Umständen 400 km weggeschrubbt hat, hat einen harten Arbeitstag hinter sich - und sich ein kühles Windhoek Lager redlich verdient.:)
Gruß Joli
dass Du hier postest, ist ja genügend Beweis dafür, dass man es so, wie von Dir geschildert machen - und überleben kann.B) Gestatte mir aber bitte dennoch eine etwas kritische Anmerkung, weil Dein Beitrag bei Namibia-Erstbesuchern den Eindruck erwecken könnte, man kann in Namibia ganz entspannt "mit 80 km/h dahinschweben" und dabei auch noch die Landschaft genießen. Keine Frage - ich kenne solche Strecken auch. Aber selbst dort würde ich davon abraten, es so zu tun, wie Du beschrieben hast. Es ist nicht die Verkehrsdichte, die einen zu erhöhter Aufmerksamkeit zwingt, sondern die Pad selbst. Die sehen so harmlos aus und stecken doch voller Überraschungen wie spitzen Steinen oder auch Dornen, manchmal auch die "netten" Aufwürfe durch die Straßenhobel, die einen zum Ausweichen nötigen. Plötzliches Ausweichen oder gar Bremsen aber ist eine sehr risikoträchtige Maßnahme, um vermeintlich Schlimmeres zu verhüten. Denn auf Gravelroad kommt ein Auto wegen der geringen Bodenhaftung sehr schnell ins Schlingern und bei geringer Erfahrung mit solchen Situationen in den Überschlag. Die weitaus meisten Verkehrsunfälle in Namibia geschehen ohne Fremdbeteiligung !! Weiter denke man an das "verkehrswidrige" Verhalten von Wild ! Und dann kommen noch die lieben anderen Autofahrer, die einen überholen und dabei Steine aufwirbeln, die durchaus eine Windschutzscheibe durchschlagen können.
Versteht mich bitte nicht falsch - ich will hier keine Furcht vor dem Autofahren in Namibia schüren.Ich möchte nur ein kleines Gegengewicht gegen allzugroße Sorglosigkeit auf den Pads setzen. Ich halte gesteigerte Aufmerksamkeit des Fahrers für unabdingbar und das ist gar nicht so einfach, weil die Streckenführung und der geringe Verkehr einen in falsche Sicherheit wiegen könnte.Außerdem ist man selbst als Fahrer infolge großer Wärme schnell etwas abgespannt. Wer unter diesen Umständen 400 km weggeschrubbt hat, hat einen harten Arbeitstag hinter sich - und sich ein kühles Windhoek Lager redlich verdient.:)
Gruß Joli