HIhippo66Themenstarter14 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #1Hallo zusammen,
bin Namibia Neuling und habe im September eine Reise über 17 Tage (in Namibia ohne Anreise) geplant.
Ich möchte von Windhuk südlich nach Fish River Canyon - Aus - Sossusvlei - Walvis Bay - Swakomund - Khoriaxis - Etosha - Waterberg - Windhuk.
Sind 3400 km in dieser Zeit zu schaffen, ohne dass man auf dem Zahnfleisch geht. Wie schnell kann man fahren? Wir wollen einen Nissan X-Trail mieten.
Bin gespannt auf Eure Antworten.
Greetings
Andrea
crisscross236 Beiträge · seit 200706. Juli 2009 · #2Willkommen Andrea,
im Schnitt musst du auf Schotterstraßen mit einem Schnitt von ca. 60km/h rechnen - jetzt musst du dir deine Tagesstrecken anschauen und rechnen... 😎
Ich würde nie mehr als 300 - 400km/Tag fahren, da man ja auch etwas von Land und Leute sehen möchte und auch die Zwischenstopps hinzuzählen muss.
Viel Spass beim Planen.
Gruß
Christoph
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https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/ HIhippo66Themenstarter14 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #3Hallo Christoph,
du bist ja ein ganz schneller ... muss dir gleich weiter ein Loch in den Bauch fragen *lach*
Was würdest du wenn ... von dieser Route am ehesten weglassen? Hab gesehen, du bist ein Profi! 😉
Grüßle
Andrea
LILio245 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #4Wir machen praktisch die gleiche Tour - in 30 Tagen.
Mir wär´s zu stessig. Aber das ist Geschmackssache.
Lampropeltis134 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #5Hi,
17 ist schon mal schön, 21 wären besser. Ich hab die Tour in 4Wochen gemacht. Bist Du 17 Tage vor Ort oder ist da noch der Flug dabei..:-)
Ist schon etwas knirsch. Auch wenn Du mit so einem 4x4 unterwegs bist, würde ich mit der Geschwindigkeit auf den unbefestigten Strassen nicht übertreiben. An sich würde ich nicht mehr als 80km/h fahren. Viele Touristen unterschätzen diese Strassen und kommen im schlimmsten Fall dabei um. Bei 80km/h kann sich so eine Strecke schon mal wie Kaugummi ziehen!
Ich weiss ja nicht wo Du genau langfährst, aber normalerweise sind mindestens 60-70% der Strassen unsealed, gerade wenn Du an der Namib hoch zum Sossusvlei fährst. Das macht aber auch den Reiz der Landschaft aus.
lg
lamp
HIhippo66Themenstarter14 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #6Hallo Lamp,
bin 17 Tage vor Ort ... was würdest du weglassen?
LILio245 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #7Zu den reinen Streckenkilometern kommen immer noch etwa 20% für zusätzliche Abstecher, Unternehmungen vor Ort, Verfahren etc.
Wie sieht denn Deine genaue Tagesplanung aus?
Lampropeltis134 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #8Das heisst Du hast noch nicht gebucht?
Ist schwer zu sagen, ich würde alles sehen wollen, wobei das ja nicht alles ist..:-)
Was willst Du in Walvis Bay? Cape Cross muss man unbedingt mal gesehen haben. Wollt Ihr direkt aus Windhoek zum Canyon fahren oder gibt es eine Übernachtung.
Wieviel Nächte sollen es denn im Etosha sein?
Fahrt Ihr nur nach Aus oder auch nach Lüderitz?
Khorixas? Wollt Ihr da nach Twyfelfontein?
lg
lamp
carl1'287 Beiträge · seit 200806. Juli 2009 · #9Hallo,
wir haben als erste Namibia Tour eine ähnliche Route in 3 Wochen gemacht. Wir waren an jeder Unterkunft mindestens 2 Nächte, so dass auf einen Fahrtag immer ein "Erholtag" gekommen ist. Dieser Rhythmus war für uns sehr ok. Dennoch war es teilweise schon ein ziemlicher Ritt.
Wenn man gern Auto fährt (also auch mal stundenlang) geradeaus ohne nennenswerte Änderung des Landschaftsbilds), kann man die Strecke in 17 Tagen schaffen, verbringt aber mindestens jeden zweiten Tag fast vollständig im Auto.
Wenn Du lieber mehr Zeit an den einzelnen Orten verbringen möchtest oder dort irgendwelchen Aktivitäten wie Wandern, Bootfahren oder Besichtigung nachgehen möchtest, dann kürze die Route.
Je nach Präferenz kannst Du Dich eher für den Süden (leere, weite Landschaft) oder für den Norden (Tiere in freier Wildbahn) entscheiden.
Gruß
Carl
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Lampropeltis134 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #10...:-))
Ein kleiner Tip. Mach die Hardcore-Tour und fahr im nächsten Jahr nochmal hin und pick Dir die Rosinen nochmal raus..;-)
lg
lamp
HIhippo66Themenstarter14 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #11Lieben Dank erstmal Euch allen für die Infos!
Lamp und Leo ... poste heute abend nochmal mit Routendetails bin momentan im Büro. Bis später ...
winke winke
Andrea
crisscross236 Beiträge · seit 200706. Juli 2009 · #12Hi Andrea,
also Profi bin ich nicht - da gibt es hier ganz andere "Experten"... 🤪
Es ist schwer zu sagen, was man weglassen soll/kann/muss - das muss jeder für sich selbst entscheiden, wo man die Schwerpunkte (Landschaft, Küste, Tiere) setzen möchte. Wenn Du hier herumfragst, wird dir jeder andere Highlights erzählen, aber das ist ja auch gut so, weil ansonsten alle auf einem Fleck hocken würden... 😎
Wir haben vor 2 Jahren eine ähnliche Tour in 17 Tagen gefahren, aber ohne Fish River und Aus. Und diese Tour war schon echt knackig, aber sehr sehr schön. Eines unser Highlights war definitiv das Erongo Gebirge - wir lieben diese "kargen" Gebirgslandschaften mit ihren knallroten Farben im Abendlicht.
Gruß
Christoph
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200806. Juli 2009 · #13Hallo hippo66,
Ich schlage Dir folgende Route vor:
Windhoek - Otjiwarongo Gegend - Etosha NP (in Namutomi und aus Okaukuejo)- Damaraland - Swakopmund - Naukluft - Sesriem - Kalahari - Windhoek.
Den Süden würde ich für das nächste Mal aufheben. Du wirst sehen, der Virus hat es in sich ! Du wirst wieder zurückkommen. Und Namibia muss man ruhig geniessen und verdauen...
Liebe Grüsse
Annick
joeheinz211 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #14Hallo,
ich hatte 2006 eine Süd-West-Nord-Ost-Runde gedreht, 6500km in 30 Tagen. War mit die intensivste Er-fahr-ung meines Lebens.
Rückblickend würde ich sagen:
Mach die volle Tour und schau Dir alles an, was Du geplant hast. Du weisst nie, ob Du je wieder in Deinem Leben da runter kommst. Das zum einen. Zum anderen: Wenn Du dann doch wieder mal runterkommst, dann pick Dir die Rosinen raus und baue mehr Zeit ein.
Grüße
Joe
joli3'491 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #15Hallo Andrea,
versuchen wir doch mal den Zeitbedarf in etwa abzuschätzen:
- 1.Tag:Windhoek: Ankunft, Fahrzeugübernahme, Packen, Übernachtung.
- 2. Tag:Windhoek - Etosha (Osttor - Namutoni o.ä.)500 km, gut an einem Tag zu schaffen, da alles Teerstraße.
- 3.-7. Tag: Pirschfahrten durch Etosha mit Übernachtungen in Halali und Okaukuejo, ca. 600 km
- 8.-9. Tag: Etosha - Damaraland ( Vingerklip, Ugab Terrace o.ä.), Orgelpfeifen, Twyfelfontein, Verbrannter Wald, ca. 600 km
- 10.-12. Tag:Damaralnd - Swakopmund und Umgebung, ca. 500 km
- 13.-15. Tag: Swakopmund - Sesriem /Sossusvlei, ca. 500 km
- 16.-17.Tag Rückfahrt Sesriem-Windhoek, Autoabgabe, Rückflug, ca. 400 km
Das wäre eine klassische Erstbesucher-Tour für 17 Tage und rund 3.000 km - mit hohem Sehnsucht-Risiko, wieder herzukommen. Das ist nicht gebummelt, aber auch nicht stressig.
Stressig könnte es allerdings vorher werden - nämlich jetzt noch Buchungen für die Flüge und Etosha zu bekommen.Ich drücke Euch die Daumen.
Gruß Joli
HIhippo66Themenstarter14 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #16Lieben Dank Euch allen!
Nach einem Brainstorming mit meinem Schätzle haben wir uns entschlossen Fish River Canyon und Aus auszulassen, d. h. so ziemlich die klassische Erstroute. Trotzdem sind es 2700 km + Ausflüge denke ich werden es schon 3000 km werden.
Und wir wollen ja auch mal die Seele baumeln lassen.
schönen Abend zusammen
Grüßle
Andrea
Lampropeltis134 Beiträge · seit 200607. Juli 2009 · #17hippo66 schrieb:Lieben Dank Euch allen!
Nach einem Brainstorming mit meinem Schätzle haben wir uns entschlossen Fish River Canyon und Aus auszulassen, d. h. so ziemlich die klassische Erstroute. Trotzdem sind es 2700 km + Ausflüge denke ich werden es schon 3000 km werden.
Und wir wollen ja auch mal die Seele baumeln lassen.
schönen Abend zusammen
Grüßle
Andrea
Ja, der Ritt zum Canyon ist schon ein ganzes Stück. Wenn man dort unten ist, dann sollte man auch von Aus nach Lüderitz fahren, was auch nochmal 200km sind und die muss man auch wieder zurück. Ein guter Grund für eine Rückkehr..:-)) im nächsten Jahr!!!!!!
Kleiner Tip für Etosha, lasst Namutoni weg und übernachtet nur in den beiden anderen Camps. Meine Erfahrung war, dass erstmal die Wasserlöcher besser besucht sind, besonders Okaukuejo. Ausserdem schien mir die Tierdichte im Osten des Parks nicht so dicht wie im Westen. Unbedingt auch mal Richtung Okondeka fahren, wir habe dort einige Löwen gesehen. Ist natürlich auch Glückssache!
Ach so und eventuell würde ich dort vorbuchen, ich hatte beim ersten Mal Glück, beim zweiten Mal hatten wir schon Probleme und wir wollten nur eine campsite.
lg
lamp
KOKoelan41 Beiträge · seit 200907. Juli 2009 · #18We're just back from our Namibia/Botswana trip. 5500km in 28 days. With A VW Chico (perfect car for Namibia in our opinion! perfect and cheap, at 625€ for 28 days zero excess insurance included, consuming 7 liters per 100km making it far more economical AND ecological then any 4x4...). For the Moremi, Botswana we rented a Defender for 3 days, can't do anything with an X-trail there...
Gravel roads in Nam: mostly excellent condition however we tried to limit our speed to max 80km/h, above that you feel you're loosing grip.
Tarred roads in Nam: extremely good roads, better then European roads. Almost devoid of traffic, mostly straight and without sidestreets, you can safely get to over 120km/h on average.
Our route: Windhoek - Sossus - Namib - Swakopmund - Brandberg - Twijfelfontijn - Palmwag - Kunene River Lodge - Epupa Falls - Otjitongwe - Etosha - Treesleeper camp - Ngepi camp - Tsodilo Hills - Maun - Moremi - Ghanzi - Windhoek.
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200907. Juli 2009 · #19Ich würde mir wegen der Entfernungen mal nicht die großen Gedanken machen. 3400 Kilometer in 17 Tagen sind völlig ok. Wir sind mal in 25 Tagen 8500 Kilometer gefahren. Das war in der Tat ein bisschen viel. Aber 3400 Kilometer in 17 Tagen das passt schon. In Namibia zu fahren ist ist im Gegensatz zum Horrortrip auf deutschen (europäischen) Autobahnen völlig entspannend. Du hast keinen vor dir der mit 80 an der Mittellinie wegschleicht und höllisch aufpasst, dass du ja nicht überholst. Und du hast auch keinen hinter dir der auf einen Meter auffährt und Lichthupe macht. Das Verkehrsaufkommen ist so dünn dass du außerhalb der wenigen Städte kaum Kontakt mit anderen Autofahrern hast. Bedenke auch dass der Weg das Ziel ist und die Zeit auf der Straße auch Urlaub mit vielen Beobachtungen ist. Lehn dich entspannt zurück lass den Wagen mit 80 dahinschweben und genieße die Landschaft bei Bedarf ein bisschen Musik dazu oder ein nettes Gespräch mit deinen Mitreisenden.
mike16147 Beiträge · seit 200907. Juli 2009 · #20ich kann fritzmann nur bestätigen.
wir sind heuer 6500km in 23 tagen gefahren und war überhaupt kein problem